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Kundenrezensionen

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am 8. April 2011
Spätestens mit diesem neuen Album beweist Bill Callahan, dass er zu den ganz grossen zeitgenössischen Musikern zählt. Seine Songs auf ,Apocalypse' nehmen die ganze Aufmerksamkeit in Anspruch, wenn er von sich und seinem Amerika, seinem ,wild wild country' erzählt. Diese Lieder hört man nicht im Supermarkt oder beim Arbeiten nebenbei, für diese Lieder muss man sich Zeit nehmen! Durch seine dunkle Stimme, die mich immer an den Sänger Sivert Höyem von Madrugada erinnert, kommen die Stücke oft ein bisschen melancholisch rüber. Die Musikinstrumente werden spärlich aber immer so eingesetzt, dass zu keiner Zeit so etwas wie Langweile aufkommt. Am besten, man hört sich dieses Album am Stück an, vom fantastischen Eröffnungsstück bis zum fast 9-minütigen Finalsong ,One fine morning'.

Sicherlich wird dieses Album wieder nicht die grossen Massen erreichen, ebenso sicher ist aber, dass dieses Album sich bestimmt wieder in vielen Jahresbestsellerlisten der Platten 2011 finden wird.

Man überschütte diesen Musiker bitte mit Auszeichnungen und Preisen...
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TOP 500 REZENSENTam 19. April 2011
... ansich ist ja nun zu jeder Zeit ein dankbarer Stichwortgeber gewesen, auch heute findet man auf die Schnelle jede Menge nützliches, sinnfreies oder verworrenes Hirnfutter dazu. Ob nun der neutestamentarische Johannes, quasi eine Art Platzhirsch unter den Offenbarungsverkündern, herhalten muss oder als Gegenentwurf doch lieber Helge Schneider (Akopalüze nau!), gern darf der eifrige Hobbypessimist auch auf der geeigneten Website seine Meinung darüber kundtun, ob die heimelige Steinkugel im Sinne der Majas nicht doch schon im Dezember nächsten Jahres mit einem lauten Plopp! den Geist aufgeben wird.

Ohne die passende Affinität zum Weltuntergang tut man sich natürlich schwerer, die Apokalypse, und sei es auch nur der Name einer Platte von Feingeist Bill Callahan, mit offenen Armen willkommen zu heißen. Allzuviel Angst muß man als Hörer trotzdem nicht haben, auch nach den ersten Durchgängen des neuen, dritten Albums des Mitvierzigers aus Maryland läuft man nicht wie ein Abbild von Munch's Schrei durch die Gegend. Callahans Apokalypse fühlt sich nicht kalt und und fremd an, wenngleich sich von Beginn an eine unheilvolle Note in den verzerrten Sound mischt und bis zum Ende der sieben Songs auch nicht mehr verschwinden mag.

Der Mann ist für seine naturnahen, oft naiv anmutenden Sprachbilder schon häufig gescholten worden, sie sind offensichtlich jedermanns Sache nicht und was der eine abschätzig belächelt, erwärmt dem anderen das Herz. Gehört man zur zweiten Gruppe, war schon auf dem grandiosen "Sometimes I Wish We Were An Eagle" viel Anrührendes dabei, "Apocalypse" setzt diesen Weg unbeirrt fort. Die Parabel vom Viehhirten ("Drover") macht mit trockenem Trommeln und kreischendem Neil-Young-Feedback den Anfang, darauf folgt der ebenfalls rauhe, tieftraurige Schmerzgesang "Baby's Breath". Dessen dunkle Poesie läßt einen schaudernd zurück - "Good plans are made by hand, I'd cut a clearing in the land and for a little bed, for her to cry comfortable in" - es folgt das verquer swingende "America!", sarkastischer Lobgesang auf's Vaterland, ganz im Stile des patzig grummelnden Lou Reed.

Hernach zieht Callahan allmählich den Stecker, die Stücke werden reduzierter, elegischer und bleiben natürlich hörenswert: "Riding For The Feeling" ist der Titel entliehen - "With the TV on mute, I'm listening back to the tapes on the hotel bed, my my my apocalypse..." - der Text als Lobpreis der Selbstvergessenheit, träumerisch, auch "Free's" versöhnt ein Stück weit mit der anfänglichen Düsternis ("... to be free in bad times or good"), bevor "One Fine Morning" das Vorangegangene über acht Minuten nochmals vermischt und zusammenfasst, ruhig, ja besinnlich, das Cover im Blick "the mountains bowed like a ballet in the morning sun". Als verwirrende Fußnote hinterläßt Callahan am Schluß eine kryptische Zeichenfolge, die dann doch nicht mehr ist als die Nummerierung der Platte im Gesamtkatalog - soll also keiner behaupten, dass, wer der gewichtigen Gefühlswelt anhängt, nicht auch Humor haben kann.
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am 10. Juni 2011
Ich bin ein relativ neuer Callahan Jünger - zum ersten Mal hörte ich ihn auf einer Party in Berlin (ja ihr hört richtig - auf einer Party) und war sofort gefangen von seiner sonoren Stimme. Das Album "Sometimes I Wish We Were An Eagle" hörte ich rauf und runter. Und dann die "Apocalypse" - April 2011 war ich auf dem Konzert in Frankfurt. Für mich ist dieses Album das Beste, was die letzten Jahre auf dem Markt gekommen ist. Mit jedem hören (und ich höre dieses Album jeden Tag) erschließen sich mir neue Feinheiten - Nuancen. Wahnsinn. Immer noch werde ich gefangen von den Songs - ich kann auch kaum einen herauspicken - es sind alle auf ihre Weise einzigartig und inspirierend. Bill Callahan ist einer meiner neuen Superhelden. Ich entdecke auch gerade Smog - seine etwas älteren Projekte.......diese sind aber nicht so durchgängig grandios, nur halb genial;-) Aber es lohnt sich, ihn weiter zu entdecken.
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am 24. Dezember 2012
Bei diesem Album passt einfach alles.
Schade das Bill Callahan noch sowenig Zuspruch erhält, er hätte definitiv mehr verdient.
Ich vergleiche ihn gerne mit Kaizers Orchestra, bei sind von der Musik her vollkommen unterschiedlich, jedoch auf ihrer eigen Art konkurrenzlos genial.
Musik zum Mit- und Nachdenken.

Die Qualität der Vinyl ist erstmals wirklich gut unter den Callahan Scheiben die ich besitze.
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am 4. Mai 2011
Meine kühnsten Erwartungen wurden (abermals!) um ein vielfaches übertroffen. Ich werde einfach immer ganz andächtig und innerlich ganz weit, wenn ich Bill's werken lausche...sie sind allesamt hochgradig intensiv, hypnotisierend, fließend, ungemein deep und wachsen gleichsam mit jedem Hördurchgang "wildwuchernd" weiter und weiter...WEIT über sich selbst hinaus! Eine Katharsis!
Für mich ist "Apocalypse" bereits jetzt schon definitiv DAS ALBUM des Jahres, dass "A river is ain't to much to love" geradezu noch überboten wird ist echt schlicht ein Wunder...die Faszination an und durch Mr. Callahan ist einfach schier grenzenlos, alles scheint ihm nunmehr möglich(musikalisch/textlich/stimmlich!), eigentlich "unsagbares" wird vermittelt, bahnt sich sublim und eindringlich seinen Weg tief in die Herzen und Gemüter der Zuhörer - this is just ART friends! Fieber nun nur noch seinem Hamburg Gig am 14.Mai entgegen...diese Musik ist ton-gewordener Zeitgeist. Was da zukünftig wohl noch alles kommen mag aus/durch dieses Individuum! Möge er die "Apocalypse" unbeschadet, ach was gestärkt(!)überstehn und uns allen(nicht nur "good ole america") weiterhin den "Spiegel so kristallin und reflektiv entgegenhalten"! DANKE BILL!!
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am 2. November 2011
Hallo,

die Platte ist mein erstes Hörerlebnis von Mr. Callahan, aber dieses hat mich gleich voll erwischt. Der Mann weiss mit seiner Stimme sehr gut umzugehen in Bezug auf Tonlagen und in Bezug auf Tempi, Rhythmusgefühl. Er erzeugt mit seinen <staccatohaften> vokalen Unterbrechungen interessante Spannungen innerhalb der Lieder, die den Hörer teils haltlos im Raum stehen lassen, aber dann wieder abholen, um die Geschichte weiter zu erzählen. Gefällt mir sehr...Ausserdem scheint der Mann einen guten Sinn zu haben für das Spinnen von Assozationsketten.
Der Gesang hat mich stellenweise an Ween (Fluffy etc.) erinnert.

Gruss
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am 17. April 2012
..die platte ist echt gut aufgenommen was der eindringlichen stimme von bill callahan sehr zugute kommt.
kann man echt empfehlen, kein oberflächliches dahinplätschern, und auch nicht zu "stressig" wenn man einfach mal vom stress des tages runterkommen möchte

5 sterne :-)
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. September 2011
Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe nach "Sometimes I Wish We Were an Eagle" gedacht: So Musik wie als Smog oder (Smog) macht Callahan nicht mehr. Und beim Schnell-Reinhören in die Platte entdeckte ich wieder schöne Songs, wie auf dem Vorgänger auch schon. Doch "Apocalypse" hat dann doch wieder mehr von Smog als ich dachte - und haben wollte.
Callahan wiederholt, wiederholt, wiederholt Melodien. Ja, das ist sein Markenzeichen. Aber es ist einfach nicht das, was ich hören will und gut finde - zumindest musikalisch. Textlich ist Callahan nach wie vor auf der Höhe und liefert eine Abrechnung mit Amerika, mit der Hand, die einen füttert. Dumm nur, dass "America!" ein unglaublich schlechter Song ist. Nur "Riding for the Feeling" und besonders das zarte, epische "One Fine Morning" überzeugen mich vollends, mit Abstrichen auch noch "Baby's Breath". Aber der Großteil ist einfach nichts für mich.
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