|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
29 Rezensionen
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
|
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unbedingt sehenswert,
Rezension bezieht sich auf: Der Biber [Blu-ray] (Blu-ray)
Zur Handlung:Der Unternehmer Walter Black (Mel Gibson) leidet unter starken Depressionen. Sowohl seine Familie als auch sein Unternehmen haben ebenfalls darunter zu leiden. Letzten Endes wird er von seiner Frau (Jodie Foster), einer Konstrukteurin für Achterbahnen aus dem Haus geworfen. Oder zumindest trennen sich die beiden auf die Veranlassung seiner Frau. Walter Black findet auf dem Müll eine alte Handpuppe in Form eines Bibers. Während eines Selbstmordversuchs in einem Hotelzimmer zieht er sich die Handpuppe über. Der Selbstmordversuch misslangt, er wacht auf, und die Handpuppe, die er immer noch trägt, hat scheinbar ein eigenes Leben entwickelt und redet nun mit Walter, übernimmt quasi die Kontrolle über ihn. Mit Hilfe der Handpuppe erlangt Walter neues Selbstvertrauen und Energie und scheint seine Depressionen zu überwinden. Beruflich als auch in der Familie scheint sich wieder alles zu verbessern. Doch der Biber will weiterhin der einzige "Freund" von Walter bleiben. Begleitet wird diese Handlung von einer Nebenhandlung, in der Walters Sohn, der heimlich Schularbeiten für Klassenkameraden schreibt, um damit seine Kasse aufzubessern, versucht eine Beziehung zu einer Mädchen aufzubauen, für das er die Schulabschlussfeierrede schreiben soll. Zu den Schauspielern: Alle Rollen finde ich ausnahmslos gut besetzt. Jodie Foster spielt ihre Rolle glaubwürdig und einfühlsam. Warum hier die gewohnte Synchronstimme, die meiner Meinung nach, sehr gut zu der Schauspielerin passt, stören soll, erschliesst sich mir nicht. Mel Gibson (hier stimme ich überhaupt nicht mit einem Vorrezensenten überein) legt eine wunderbare Leistung vor, von eingefrorener Mimik kann keine Rede sein. Im Gegenteil, die Szenen, in denen sein Ich gegen den Biber kämpft, sind hervorragend gespielt. Zur Technik: Bild und Ton sind sehr gut und somit auf Blu Ray Niveau. Da der Film sehr dialogbetont ist, darf man natürlich keine besonderen Surround-Effekte erwarten. Fazit: Der Biber ist eine Tragikomödie, im wahrsten Sinne des Wortes. Einerseits viele komische Elemente, aber mit einem sehr ernsten Hintergrund. Sehr empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Dämmlich?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Biber [Blu-ray] (Blu-ray)
(Vorsicht, leichte Spoiler!)Ich gebe zu, als ich den Film "The Beaver" (2011) zum ersten Mal in Händen hielt, befürchtete ich Schlimmes, wobei ich mich nicht entscheiden konnte, ob meine Angst größer war, "The Beaver" möchte an unfreiwilliger Lächerlichkeit Schiffbruch erleiden oder aber sich als eine Art rührseliger Schmonzette herausstellen - oft die einzige Weise, auf die ein Großteil des US-Publikums in der Lage ist, sich auf sensible und ernsthafte Themen einzulassen. Als ich jedoch bemerkte, daß Jodie Foster die Regie in diesem Film führte, zerstreuten sich meine Bedenken teilweise, und ich gab dem Film eine Chance. "The Beaver" webt zwei Handlungsstränge, die erst am Ende des Filmes überzeugend miteinander verbunden werden - und zwar durch die Worte, die während der Abschiedsrede gesprochen werden. Walter Black (Mel Gibson), Familienvater und Spielzeugfabrikant, ist durch Depressionen so zermürbt, daß er für seine Familie zur ständigen Belastung geworden ist und auch seine Firma bis vor den Ruin geführt hat. Porter (Anton Yelchin), sein ältester Sohn, lebt in offenkundiger Ablehnung seines Vaters und in heimlicher Angst, genau so zu werden wie dieser, während Henry (Riley Thomas Stewart), der Jüngere, darunter leidet, daß sein Vater ihn nicht wahrnehmen kann. Schließlich entscheidet sich Meredith (Jodie Foster), Walters Frau, ihren Mann vor die Tür zu setzen. In einem Hotelzimmer versucht Walter dann, betrunken und dabei wohl unwissentlich Szenen aus dem französischen Klassiker "L'emmerdeur" nachahmend, erfolglos sich das Leben zu nehmen. Als er aus der damit verbundenen Bewußtlosigkeit erwacht, spricht er plötzlich durch eine alte Biberhandpuppe, die er aus dem Müll aufgelesen hat, zu sich selbst - und beginnt sein Leben zu verändern. Allerdings nicht ganz auf die beste Art und Weise, wie sich bald herausstellen wird. Im zweiten Handlungsstrang des Filmes ist Porter, der für andere Schüler gegen Geld Arbeiten schreibt, dabei, für seine Mitschülerin Norah (Jennifer Lawrence) die Abschlußrede zu verfassen. Er ahnt, daß es einen Grund haben muß, wenn einer generell so erfolgreichen Schülerin wie Norah für eine solche Rede die Worte fehlen, und je mehr er sich in Norah zu verlieben beginnt, desto mehr interessiert es ihn, diesen Grund herauszufinden. Insgesamt finde ich, daß Foster es vermocht hat, ihren Film sehr geschickt zwischen die oben skizzierten Skylla und Charybdis hindurchzusteuern. Ein zähes und dabei im argen Sinne typisch amerikanisches Rührstück ist "The Beaver" ganz sicher nicht geworden, denn er enthält auch komische, dabei allzu große Albernheit vermeidende und spannende Momente. Auch der frische, an argentinischen Tango erinnernde Soundtrack von Marcelo Zarvos haucht den Segeln des Filmes genau den Wind ein, den er benötigt, um gut an der Skylla der Rührseligkeit vorüberzuschippern. Gleichzeitig ist auch die Gefahr der unfreiwilligen Lächerlichkeit nicht ganz so groß, wie man vielleicht denkt: Man muß allerdings bereit sein, sich auf die ziemlich unwahrscheinliche Prämisse einzulassen, daß ein kurz vor dem Freitod stehender Mann dem Charon mit einer Handpuppe gegenübertreten möchte. Mel Gibsons und Jodie Fosters schauspielerische Leistungen sind der Herausforderung mehr als nur gewachsen, die Geschichte nicht zu einer Farce werden zu lassen. Man mag über Gibson denken, was man will, aber als Schauspieler ist er überzeugend und ein würdiger Partner für Jodie Foster, deren Regiestil erfreulich unprätentiös ist, gleichzeitig aber durchaus subtil sein kann, wenn man einmal an das Ende denkt, wo die Familie mit einem wiederhergestellten Walter in der Achterbahn sitzt. Hier wird kein uneingeschränkt glückliches Dénouement à l'américaine suggeriert, sondern durchaus die Möglichkeit offengelassen, daß Walters Zustand durchaus seine Höhen und Tiefen hat, die Familie ihn aber darin zu unterstützen gewillt ist. Was mir persönlich auch an diesem Film gefallen hat - ich weiß allerdings nicht, ob dies beabsichtigt war -, ist, daß er uns dazu aufzufordern scheint, auf der Hut vor allzu wohlklingenden und mitreißenden Reden - die ja gerade ein Markenzeichen der amerikanischen Sentimentalitätenopern sind - zu bleiben: Der Biber hat rhetorisch einiges drauf und schafft es sogar ins Fernsehen, und doch ist vieles von dem, was er sagt, recht fragwürdig, denkt man einmal darüber nach. Und, wie der Film zeigt, werden Reden meistens für Geld geschrieben und spiegeln nicht immer die Meinung dessen wider, der sie aufsagt. Alles in allem ein unterhaltsamer Familienfilm, der einem keine Gehirnkaries infolge Überzuckerung verursacht. Die BR verfügt über einen Audiokommentar der Regisseurin, über ein eher uninteressantes Making of sowie über entfallende Szenen. Neben der deutschen gibt es auch eine englische Tonspur (beide in Audio 5.1), und die deutschen Untertitel sind ausblendbar. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Da geht doch noch was ?,
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
Mich konnte der Film nicht wirklich überzeugen. Mel Gibson und Jodie Foster machen ihre Sache recht gut, sind jedoch nicht in Topform. Da haben beide in anderen Filmen schon mehr überzeugen können.Die Story um den depressiven Walter Black hatte mich sehr interessiert, doch ich finde insgesamt ist es zu dünn umgesetzt. Der Film regt zwar zum Nachdenken an, konnte mich jedoch auf emotionaler Ebene nicht abholen. Lustig fand ich den Streifen zu keiner Zeit. Ich denke dem Film hätten einige Minuten mehr sicher gut getan, wie das Bonusmaterial schon zeigt. Man lernt die "private" Misses Black gar nicht wirklich kennen. Auf die Beweggründe und wie es war bevor Walter Black depressiv wurde wird mir persönlich zu wenig eingegangen um alles mitfühlender zu gestalten. Auch die "Nebenhandlung" um den Sohn und der Cheerleaderin ist mir zu schnell abgetan. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht. Das Ende gefällt mir persönlich ganz gut und auch die Steigerung dorthin ist dem entsprechend. "Der Biber" ist gut und sicherlich sehenswert, aber man sollte nicht mit zu hohen Erwartungen herangehen. Weder an die Topbesetzung noch an die ursprünglich interessante Story. Ich denke das war/ist mein Problem mit dem Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Puppe lenkt ein Menschenleben,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
Nach all den ganzen negativen Schlagzeilen, die Mel Gibson selbst zu verantworten hat, würde es niemanden verwundern, wenn er heute nur noch wenige echte Freunde in Hollywood hätte, die ihm trotz seiner verbalen Entgleisungen treu zur Seite stehen. Sicher, antisemitische Äußerungen oder an die Ex gerichtete telefonische Drohungen sind nicht als Spaß zu verstehen, geschweige denn zu tolerieren, aber er ist neben Privatmensch (mit Alkoholproblem) auch Schauspieler und Regisseur, daher muss man immer beide Seiten dieses Menschen betrachten. Ich selbst unterlass es über ihn (oder über Charlie Sheen oder wen auch immer, der ohne Zweifel Suchtprobleme hat) zu richten, denn ich kenne ihn nicht persönlich. Schauspiel-Kollegin Jodie Foster ist eine dieser Wenigen, die sich schützend vor Gibson stellt und keinen Zweifel an seinen darstellerischen Fähigkeiten hat, unabhängig davon was die Boulevardpresse über ihn schreibt. Ist es Zufall, ein bewusste Rollenvergabe oder gar ein persönlicher Gefallen Fosters, um Gibsons Ruf wieder ein wenig aufzuhellen, seinen Kritikern ins Gedächtnis zu rufen, dass auch er einfach ein Mann mit menschlichen Fehlern (worunter auch eine Sucht zählen kann) ist ? Was davon auch immer der wahre Grund war, Frau Foster hat in ihrer neuen Regiearbeit einen sehr erfahrenen Akteur in die Hauptrolle reingesetzt, der schon wegen einiger Parallelen zu seinem Realleben DER ideale Kandidat dafür ist. Zusammen mit Foster selbst und top aufspielenden Jungdarstellern in den Nebenrollen ergibt das Ganze eine äußerst sensible und bewegende Geschichte, die sich zunächst sehr absurd und zu komisch anhört. Der passgenaue Spagat zwischen leichtem Humor und schwerem Ernst gibt dem Film jedoch die nötige Glaubwürdigkeit.Eigentlich könnte das Leben von Walter Black besser nicht sein. Er hat eine liebende Frau, ist Vater zweier Söhne, wohlhabend und Leiter einer großen Spielzeugfabrik. Doch jetzt ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Zwischenmenschlich hat er sich von allem und jedem abgekapselt, die Leidtragenden sind seine Familie und die Belegschaft der Firma. Er ist antriebslos, ohne Lebensfreude, verbringt die meiste Zeit im Bett. Psychologen hat er zur Genüge konsultiert, kaum eine Übung zur Aufbäumen seines alten Ichs ausgelassen. Als ihm seine Frau aus Verzweiflung vor die Tür setzt, will er seinem jämmerlichen Dasein ein Ende setzen. Nach einem gescheiterten Suizid-Versuch kehrt Walter zu seiner Familie zurück. Und zu deren Überraschung nicht allein: fortan trägt er eine im Müll aufgelesene Biber-Handpuppe mit sich rum und spricht mit allen ausschließlich durch diese. Diese verrückte Selbsttherapie bewirkt in kürzester Zeit große Wunder: Er zeigt sich wieder als voll ansprechbares Familienmitglied, strotzt vor Energie und Tatendrang und bringt seine Firma wieder auf Erfolgskurs. Seine Spinnerei" wird von allen fürs erste amüsant aufgenommen. Als aber seine Frau ihn zu überreden versucht, sich langsam von dem Biber zu lösen, wird klar, dass die Puppe ihren Mann steuert und nicht umgekehrt... "Der Biber" ist ein Film über eine Krankheit, die Depression, und greift damit (ohne dass es Jodie Foster vielleicht beabsichtigt hat) ein sehr aktuelles Thema auf, welches besonders in Deutschland großes Gewicht hat, denn noch vor kurzem hieß es in den Medien, dass allein hierzulande jeder 4 oder 5 Bürger daran leidet. Sicher, die Umschreibung dieser Seelenstörung wird im Film allein wegen des Stoffviehs (zusammen mit der angebundenen Schizophrenie des Protagonisten) sehr überspitzt vermittelt, aber wenn "Der Biber" mit seiner Story-Idee und seiner Prominenz auf diese sich anbahnende Volkskrankheit aufmerksam macht und bei Unbetroffenen mehr Verständnis für dieses seelische Leiden erzeugt, hat Fosters vierte Regiearbeit damit am Ende doch einen gewissen Zweck erfüllt. Dass sie eine der klügsten Köpfe Hollywoods ist und einen Film wie eben diesen hier nicht aus Langeweile runterkurbelt, vielmehr wie zuvor auch schon in "Wunderkind Tate" etwas damit aussagen möchte, sollte man jedenfalls bedenken. Wie bereits erwähnt ist ihre Wahl auf Mel Gibson nachvollziehbar. Der Australier fasziniert mit seiner Performance, wenn er zum einem wie ein alter gepeinigter Hund dreinschaut und die innere Leere in ihm geradezu greifbar macht, hier also sehr reduziert spielt, auf der anderen Seite der Biber-Puppe soviel Leben gibt, dass man diese fast nicht mehr als eine schlichte Anhäufung aus Stoff, Garn und Futter wahrnimmt. Der Nager übernimmt das Kommando über Walters Leben, während Letzterer die meiste Zeit im "Stand-By"-Modus verweilt. Eine sehr beeindruckende Leistung vom alten "Mad Max". Jodie Foster ist ein weiteres Mal Regisseurin und Darstellerin in Personalunion und gibt betont zurückhaltend die Meredith Walter, die unter der Doppelbelastung steht, ihren Mann wieder zurück ins Leben zu zerren und die Jungs ihrem psychisch angeknacksten Vater nicht länger auszusetzen, ehe noch das einigermaßen intakte Familiengefühl weiteren Schaden davonträgt. Ihren Part VOR der Kamera meistert sie ohne sichtbare Mühe. Neben den beiden Hollywood-Größen gefallen auch Anton Yelchin (der junge Chekov aus dem jüngsten "STAR TREK") als Sohn Porter, der den Umgang mit seinem Vater konsequent meidet und sich zig Memos bezüglich der Macken desselben an die Zimmerwand heftet, um sich so jede Verhaltensähnlichkeit mit seinem apathischen Erzeuger abzugewöhnen, und Newcomerin Jennifer Lawrence (Oscar-nominiert in "Winter's Bone") als seine Mitschülerin Norah, die im Stillen ein noch nicht überwundenes Trauma zu verarbeiten hat. Beide Figuren geben sich gegenseitig Halt und bilden neben den Black-Eheleuten quasi ein zweites Leinwandduo in ein und denselben Film. Gibson und Foster spielen zwar eine Spur intensiver, das erklärt sich aber schnell damit, dass der eigentliche Haupthandlungsstrang mehr Leinwandzeit genießt. Fazit: "Der Biber" ist eine sonderbare Tragikomödie. Jodie Foster packt die Depressionsthematik sehr ungewöhnlich, sehr direkt und dennoch sehr sensibel an. Neben der unkonventionellen Handlung ist insbesondere Mel Gibson das Reinschauen wert, denn egal was man über ihn als Realmenschen denken mag, als Schauspieler ist er hier eine ganz große Nummer. Es bleibt die Hoffnung, dass er selbst diesen Film als einen Schritt der Läuterung erkennt, denn trotz aller Kritik an seiner Person wäre es schade, wenn Hollywood einen begnadeten Darsteller wie ihn so mir nix dir nix abschieben würde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Brilliant!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
Zuerst war ich skeptisch ob der etwas abstrusen Geschichte. Aber man kann Jodie Foster nur dafür danken, dass sie das Thema mit einem durchdachten und intelligenten Filman die Öffentlichkeit bringt. Mel Gibson spielt einfach brilliant! Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass Gibson dem schwierigen Stoff nicht gewachsen ist. Habe mich vorab selbst gefragt, wie man Depression schauspielerisch umsetzen kann, so dass es erkennbar und glaubwürdig rüberkommt. Dieser Film schafft den Spagat mit Leichtigkeit. Nicht zuletzt die Leistung der Nebendarsteller, allen voran Jennifer Lawrence, tragen zum Gelingen des Films bei. Von mir beide Daumen hoch, alleine schon deshalb, weil der Film so ganz und gar nicht dem hollywoodschen Mainstream entspricht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ich habe es noch niemand gesagt, aber ich bin keine Puppe,
Von algi (muc) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
Absolut kein Film für einen vergnüglichen Abend. Der Film läßt einen lange nicht los. Bin noch ganz geplättet. Mel Gibson spielt oscarwürdig gut. Jodie Foster's Regieleistung absolut genial. Für Dramafreunde und Leute, die Filme lieben, die 'nachwirken'. Absolut empfehlenswert. Ansonsten steht schon alles in den sehr guten anderen Kritiken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das ist die Geschichte von Walter Black...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
...und was für eine Geschichte das ist! Sie ist derart abstrus, skurril und realitätsfern, dass es einem unvorstellbar vorkommt, daraus einen Film zu machen. Jodie Foster hat aber genau das getan. Die Art und Weise, wie sie uns das Leben von Walter nahe bringt, ist mutig, kreativ, alles andere als Mainestream und erfrischend anders, als die üblichen Hollywood-Dramen. Allein dafür ziehe ich den Hut vor ihr.Walter Black(Mel Gibson) hat Depressionen. Als Chef einer Spielzeugfirma existiert er nur noch auf dem Papier. Als Ehemann und Vater hat er sich aus dem realen Leben abgemeldet. So wirft ihn seine Frau Meredith(Jodie Foster) aus dem Haus. Sein kleiner Sohn Henry(Riley Thomas Stewart) verzweifelt an der Situation. Der große Sohn Porter(Anton Yelchin) ist froh, dass Walter weg ist. Er hasst seinen Vater. Walter zieht in eine Wohnung um und findet dabei in einem Müllcontainer eine Biber-Handpuppe. Er steckt sie ein, ohne zu wissen warum. Am Abend versucht er sich, sturzbetrunken, das Leben zu nehmen. Da meldet sich der Biber zu Wort. Als Walter am nächsten Morgen erwacht, hat die Handpuppe, auf Walters Hand, ein seltsames Eigenleben entwickelt. Sie fordert ihn auf, sein Leben zurück zu gewinnen. Und tatsächlich schafft Walter das auch. Er erobert sich seine Familie und die Firma im Sturm, aber ohne die Puppe ist er hilflos. Klar, dass auch das Spannungen verursacht. Porter schämt sich für seinen Vater und hat nebenbei genug Probleme mit sich selbst und seiner Mitschülerin Nora(Jennifer Lawrence). Meredith weiß nicht mehr, ob sie mit Walter oder der Biberpuppe verheiratet ist. So drängt sie Walter zu einer Entscheidung. Doch der merkt sehr schnell, dass er ein gewaltiges Problem hat, denn: Der Biber hat die Kontrolle über sein Leben gewonnen. Und freiwillig gibt er die nicht wieder aus der Hand... Ja...das hört sich echt seltsam an. Ist es auch. Aber die Story funktioniert. Zum einen Dank Schauspielern wie Mel Gibson, Jodie Foster, Jennifer Lawrence und Anton Yelchin. Zum anderen weil dieser Stoff so schräg ist, dass er fast schon wieder genial wirkt. Walters Tanz auf der Rasierklinge zwischen Depression und Schizophrenie gelingt Mel Gibson hervorragend. Auch das Ende des Films halte ich für überaus gelungen. Jodie Foster hat eine Menge Mut bewiesen, dieses schwierig-sperrige Thema in so einen extravaganten Film hineinzupacken. Mit sehr viel Herzblut, einer genau beobachtenden Kamera und wunderbaren Schnitten lässt sie uns an Walter Blacks Leben teilnehmen. Das wird einige Zuschauer schlichtweg begeistern, andere befremden. Mir persönlich hat -Der Biber- sehr gut gefallen. Das war mal etwas ganz anderes als die übliche 08/15 Kost im dramatischen Fach. Humor und Tragödie halten sich sehr fein die Waage und zeigen das sehr aktuelle Thema Depression überaus anschaulich auf. Ob ihnen das auch gefällt? Ich habe keine Ahnung. Also: Probieren sie es aus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Zu wenig Background-Info,
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
Die Handlung in Kürze: Spielzeugfabrikant ist depressiv geworden, die Firma geht den Bach runter, da entdeckt er (Mel Gibson) eine Biber-Handpuppe, die sein (depressives) Leben verändern soll und ihn sogar inmitten seines Dilemmas auf die Idee eines Holzschnitz- und -sägebaukastens bringen wird, der seine Firma rettet. Aber rettet das auch ihn selbst?Als (kurzer) Kinofilm durchaus sehenswert, aber ich hatte stets die Frage im Hinterkopf: Funktioniert das so nur im Film, in der Fiktion, oder gibt es zu den dargestellten psychischen Vorgängen auch Bezüge zur Realität? War die Depression nicht zu oberflächlich, klischeehaft dargestellt? Kann der Depressive aufgrund der Depression eine multiple Persönlichkeit entwickeln? Kann eine davon derart dominant werden, dass der Kranke letztlich... (nein, ich verrate nichts)? Gibt es reale Vorbilder für die Story? Zumindest im Bonusmaterial hätte ich mir Aufschluss erwartet über die psychologischen Grundlagen der Handlung, aber das bestand hauptsächlich nur aus dem üblichen, langweiligen Lobhudelei-Making-of, wo sich Produzenten, Autor, Regisseur, Schauspieler und sonstige Beteiligte gegenseitig ihrer allerhöchsten Wertschätzung versichern - mehr ein Schleiming-zu als ein Making-of. Man erfährt nur, dass der Buchautor sein Erstlingswerk abgeliefert hat, und die Filmemacher noch viel daran ändern mussten - klingt nicht nach gründlich recherchierter und fundierter Handlung. PS: Die zweite Frage, die sich mir aufdrängte - Muss eigentlich immer in Filmen mit Jennifer Lawrence so viel gesägt werden? *g* Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Nicht schlecht aber...,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
erstens ist auch meine Meinung dass dieser "2.Handlungsstrang" wohl in erster Linie zum "strecken" der Zeit dienen sollte.Auch finde ich FSK 6 bei einem derart anspruchsvollen Thema (Depression, Suizid) unangemessen. FSK 12 würde ich empfehlen. Andererseits kann ich das aus persoenlichen Gruenden sehr gut nachvollziehen mit der Puppe. Die Idee an sich ist klasse, und auch die Umsetzung ist gut. Wegen der teilweisen Langatmigkeit und dem meiner Meinung nach unnötigen 2.Handlungsstrang ziehe ich einen Stern ab. Dennoch ist er empfehlenswert - wenn, ja - WENN man nicht zu viel erwartet. Dass der Film zusaetzlich auch noch recht lange unterwegs war - nun gut - sowas kann passieren. Hauptsache war mir dass er am Wochenende da ist und das hat ja geklappt ;) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Super!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Biber (DVD)
Super Produkt! Gefällt mir unglaublich gut! Kann ich auf alle Fälle bedenkenlos weiterempfehlen! So was sollte jeder zu Hause haben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
Der Biber von Mel Gibson (DVD - 2011)
EUR 10,99
Auf Lager. | ||