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Eines vorweg: Kein modernes Buch kann bei nüchterner Betrachtung über 2.000 Euro wert sein, auch nicht wenn es so groß und so schwer ist, dass man es allein kaum heben kann. Eine kühle Kosten-Nutzen-Abwägung muss für einen solchen Band immer negativ ausfallen. Aber: Man vergleicht einen Ferrari auch nicht mit einem Alltagsauto - und dieses Opus ist der Ferrari in der Ferrari-Literatur. Und wie sich der Preis eines Ferrari 458 Italia schon relativiert, wenn man ihn in Relation zu dem eines Bugatti Veyron setzt, so verhält es sich mit dem Betrag für dieses Opus Ferrari, wenn man sich vergegenwärtigt, dass er in etwa dem Preis eines hochwertigen ab Werk eingebauten Navigationssystems entspricht. Und so sollte man den Preis zwar bei der Anlegung der Maßstäbe und der Bewertung dieses Buchs nicht unberücksichtigt lassen, ihn aber nicht zur Messlatte für die Unvernunft bei dem Erwerb eines solchen Opus machen; denn wie traurig wäre das Leben, wenn man sich immer nur von der kühlen Vernunft leiten ließe.

Mein Opus Ferrari in der "Classic Edition" hatte ich Anfang 2011 bestellt, mit 10% Subskriptionsnachlass. Dazu muss bemerkt werden, dass diese "Classic Edition" die preiswerteste Ausgabe ist. Daneben gibt es die auf 500 Exemplare limitierte "Edition Cavallino Rampante" für 3.750 BPS und die "Enzo Edition" - 400 Stück - für 20.000 BPS. Diese Ausgaben sind noch luxuriöser ausgestattet und mit den Autogrammen zahlreicher Ferrari-Größen versehen. Die Spitze ist schließlich die "Edition Diamante", von der es jeweils nur ein Exemplar je Land gibt. Diese Ausgabe hat ein mit etwa 1.500 Diamanten besetztes Ferrari-Pferd auf dem Einband und kostet tatsächlich so viel wie ein echter Ferrari, nach meinen Recherchen nämlich etwa 140.000 BPS. In Inhalt und Umfang gleichen sich alle Ausgaben aber im Wesentlichen.

Mitte Dezember 2011 war es endlich soweit: Der Zusteller von DHL-Express war am Ende seiner Kräfte, nachdem er das gewaltige fast 40 kg schwere Paket an meine Wohnungstür gebracht hatte. Schon beim Auspacken stieg die Spannung, nach der Entfernung von drei stabilen Kartonagen hob ich das Opus mühevoll auf den Tisch, auf dem es nun ruht. Ich hatte mir nach leidvoller Erfahrung mit dem Lieferzustand anderer gewichtiger Bücher kaum vorstellen können, dass ein derartig schweres Buch ohne jeden Transportschaden davonkommen könnte - und das bei einem Weg von Hongkong bis Berlin in immerhin nur drei Tagen. Umso größer ist die Freude, dass das Ferrari-Opus ohne den leichtesten Kratzer, ohne eine angestoßene Kante oder Ecke, ohne eine geknickte Seite nun vor mir liegt, in "Mint Condition" wie die Engländer so treffend formulieren. Das Buch ist zum Schutz von einem passgenau geformten Gehäuse umhüllt, aus stabilem Holz gefertigt und mit edlem roten Leinen bezogen. Diese Hülle ist wie ein "Buch ums Buch" aufzuklappen. Und innen drin liegt nun der eigentliche Band, rund 50x50cm groß und 852 Seiten dick. Der Einband ist m.E. nicht aus echtem Leder sondern aus einem ebenfalls hochwertigen und wie Leder wirkenden Kunststoff, sehr gut verarbeitet und erforderlichenfalls auch gut zu säubern. Dem Werk beigepackt sind ein Paar weißer Leinenhandschuhe und ein kleines rotes Leinentuch zur Reinigung vom Staub. Außerdem - für ein Buch an sich ungewöhnlich - eine knappe Bedienungsanleitung, die davor warnt, den Band zu lange der Sonneneinstrahlung auszusetzen, und Hinweise zur Lagerung und Nutzung gibt. Selbstverständlich ist es nicht möglich, ein Buch dieses Gewichts aufrecht zu stellen; es kann nur liegend gelagert werden. Beim Blättern und Lesen sind nach meiner Auffassung auch Vorsichtsmaßnahmen geboten. Zwar sind die Bindung und die Verarbeitung insbesondere des hoch belasteten Buchrückens schlicht überragend, die engmaschige Fadenbindung und die feste Halterung des Inhalts an den Übergängen vom Buchrücken zu den Einbandsdecken sind beispielhaft. Dennoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass 30 kg gerade beim Aufklappen des Bandes eine enorme Belastung für die Bindung und Verklebung darstellen. Ich bevorzuge deshalb beim Lesen folgende Vorgehensweise: Ich stelle das Buch zusammengeklappt auf den Rücken, lege auf jeder Seite ein festes Kissen unter und öffne den Band, so dass Vorder- und Rückseite in einem leichten Winkel auf den Kissen ruhen. Dann gleitet der Inhalt vorsichtig zu etwa gleichen Anteilen auf den vorderen und hinteren Buchdeckel und ich suche mir von der Mitte aus die Passage, die ich lesen möchte. Auf diese Weise werden Bindung und Verklebung geschont, weil das Buch nicht vollständig nach beiden Seiten geöffnet wird.

Nun aber endlich zum Wesentlichen, zum Inhalt. Nicht ohne Grund heißt das Buch "The Official Ferrari Opus". Damit wird deutlich, dass es sich um eine offizielle, vom Ferrari-Werk unterstützte Publikation handelt, an der nicht nur Ferrari selbst, sondern auch die Partner der italienischen Marke beteiligt sind. Deren Einfluss wird auch im Inhalt deutlich, denn es gibt gesonderte Kapitel zum Treibstoff- und Schmiermittel-Lieferanten Shell und zur Mubadala Development Company aus Abu Dhabi. Dies erklärt auch, weshalb das Ferrari-Opus trotz des gewaltigen Preises immer noch 33% weniger kostet als das im selben Verlag herausgegebene Formula 1 Opus gleichen Umfangs und gleicher Ausstattung, das Ferrari Opus ist schlicht und einfach gesponsort. Dies muss aber kein Nachteil sein, im Gegenteil. Durch die werksseitige Unterstützung des Projekts bekommt der Leser an einigen Stellen einen Einblick, der ansonsten verwehrt geblieben wäre, dazu an anderer Stelle mehr.

Das Werk gliedert sich in 15 Abschnitte: Gallery, Mystique, Enzo, Luca, Parallel Lives, Location, Cars, Pit Lane, Drivers, Quest for Perfection, Object of Desire, Passion, Ferrari and the World, Teamwork, Statistics. In einem Anhang Acknowledgments werden noch alle Fotoarchive und die Mitwirkenden an dem Buch aufgezählt.

Die Teile "Gallery" und "Mystique" dienen in erster Linie der Einstimmung auf das Thema. Antonio Ghini, der übrigens auch für den Inhalt des "Official Ferrari Magazine" verantwortlich zeichnet, erklärt die Magie und die Philosophie, die sich hinter dem Namen Ferrari verbergen. Im Abschnitt "Enzo" wird das Leben und Wirken des Firmengründers, Commendatore Enzo Ferrari, gewürdigt. Neben der objektiven Beschreibung durch Leo Turrini gibt Gian Paolo Ormezzano seinen sehr persönlichen Eindruck von dem Unternehmenspatriarchen wieder. Dazu kommen hervorragende Fotos Enzo Ferraris, die zum Teil erstmals veröffentlicht werden. Noch nie wurden Porträtaufnahmen des mächtigen Italieners in solcher Größe und Wiedergabequalität publiziert. In den Abschnitten "Luca" und "Parallel Lives" beschreiben die Autoren den Aufstieg des jetzigen Präsidenten Luca di Montezemolo und setzen seine Leistung in Relation zu der Schaffenskraft Enzo Ferraris. Sechs Persönlichkeiten begleiten diesen Vergleich mit ihren Erfahrungen, die sie sowohl mit Enzo Ferrari als auch mit Luca di Montezemolo gemacht haben. Ein in die Tiefe gehendes und die familiären Hintergründe Ferraris beleuchtendes Interview mit seinem Sohn Piero verdeutlicht die immense Leistungsfähigkeit aber auch den diffizilen Charakter des Commendatore. Franco Nugnes, der übrigens der Autor mehrerer Abschnitte des Buchs ist, hat dieses hochinteressante Gespräch aufgezeichnet. Ablichtungen des Büros Ferraris und die Präsentation einer Fotosammlung des Firmengründers sowie ein Artikel über Jean Todt beschließen dieses Kapitel.

Der Abschnitt "Location" gibt zunächst einen fotografischen Überblick über die modernen Produktionsstätten in Maranello, die erkennbar einen neuen Maßstab für die menschenwürdige Gestaltung industrieller Arbeitsplätze setzen. Gianni Rogliatti beschreibt die alten Werksanlagen der 1950er und 1960er Jahre, auf bisher unveröffentlichten Bildern kann der Leser einen Blick auf die Herstellung der legendären 250 GT und des 250 GTO werfen. Außerdem erfährt die Stadt Modena als Zentrum des italienischen Sportwagenbaus eine Würdigung. Einen interessanten Abschluss dieses Kapitels bilden Gesprächsaufzeichnungen mit früheren Größen der Scuderia Ferrari und mit jungen Studenten des "Istituto Ipsia Alfredo Ferrari".

Der Abschnitt "Cars" stellt eine der tragenden Säulen des Opus dar. Auf 165 Seiten werden die Ferrari-Fahrzeuge präsentiert. Dies erfolgt in drei Teilen: Unter dem Begriff "GT" werden die Straßensportwagen vom 166 Inter bis zum 599 GTO gezeigt, der Teil "Sports" widmet sich den prachtvollen Rennsportwagen und Prototypen vom 125 S bis zum FXX Evoluzione und das Kapitel "Single Seater" beschreibt die Monoposti vom 166 Corsa bis zum F10 des Jahres 2010. Die Autoren sind Michele Fenu, Adriano Cimarosti und Franco Nugnes. Sicherlich können nicht alle technischen Entwicklungen berücksichtigt werden, aber unter pointierter Schwerpunktsetzung gelingt doch eine zweifellos kompetente Darstellung der Typenvielfalt des Unternehmens. Alle Fahrzeuge werden in Grafiken der Seitenansicht gezeigt und mit den technischen Daten unterlegt. Die fast durchweg doppelseitigen Großaufnahmen im Format 100x50cm der prägnantesten Automobile aus Maranello verfehlen ihre Wirkung nicht - in diesem Format und in dieser Qualität hat man diese automobilen Preziosen in einem Buch noch nicht gesehen.

Ein besonders lebendiger Abschnitt ist die Darstellung eines Formel 1-Renntages beim Grand Prix von Deutschland 2010 aus der Perspektive der Ferrari-Boxen unter dem Titel "Pit Lane". Auf einer 34seitigen Fotostrecke wird ein hautnaher Eindruck vom turbulenten Geschehen in der Schaltzentrale Ferraris während eines Rennens vermittelt.

So eingestimmt, kann sich der Leser dem nächsten Abschnitt zuwenden, der unter der Überschrift "Drivers" ebenfalls ausschließlich den Ferrari-Motorsport zum Gegenstand hat. Zunächst nimmt der Band den von Ferraris berühmtem Buch stammenden Titel "Piloti che Gente" auf und gibt Interviews mit den gegenwärtigen Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa wieder. Eindrucksvolle Aufnahmen dieser Fahrer bilden den attraktiven Rahmen für die Gespräche. Es folgt eine Aufteilung der Fahrer-Präsentation in drei Zeitabschnitte: "The Ascari Era 1947-1965", "The Lauda Era 1966-1986" und "The Schumacher Era 1987-2010". Sämtliche Ferrari-Werksfahrer werden mit den wesentlichen Daten und fotografisch festgehalten, ausführliche Beschreibungen von Sergio Cassano, Mike Doodson und Sabine Kehm gehen auf die drei die jeweilige Epoche charakterisierenden Weltmeister Ascari, Lauda und Schumacher ein. Wie auch in allen anderen Abschnitten des Opus begeistern auch hier die zum großen Teil doppelseitigen Rennaufnahmen aus allen Epochen.

Im nächsten Kapitel "Quest for Perfection" folgt nach einem "Welcome to the Dream Factory" und einem ausführlichen Interview mit dem CEO Amedeo Felisa eine Fotogeschichte, wie man sie so noch nie gesehen hat und wie sie auch nur durch die enge Unterstützung des Werks möglich wurde: In 50 Stationen auf 80 Seiten wird die Herstellung eines Ferrari 458 Italia Schritt für Schritt und in fast jedem Detail gezeigt. Der Betrachter steht quasi selbst in der Werkshalle hinter den Künstlern, die dieses Traumauto zusammenbauen - wiederum natürlich alles in brillanten und großen Fotos auf das Papier gebracht. In aller Ruhe kann man so diesen faszinierenden Produktionsprozess genießen und versteht auch, weshalb Ferrari der gesuchteste Arbeitgeber Italiens ist.

Ein gerade auch ältere Ferrari-Fans besonders interessierendes Porträt des legendären Ingenieurs Mauro Forghieri sowie eine Darstellung der Zusammenarbeit des italienischen Unternehmens mit Shell runden dieses Kapitel ab.

"Object of Desire" ist ein besonders vielschichtiges Kapitel des Opus. Unter dem Titel "The Perfect Body" geht Lorenzo Ramaciotti auf das betörende Styling der Ferrari-Karosserien unter besonderer Würdigung Pninfarinas ein, bevor Stephen Bayley einen Bogen vom Ferrari-Design im Besonderen zum italienischen Formempfinden und Stil im Allgemeinen auch außerhalb des Automobilbaus spannt. Und dann kommt auch die für die inhaltliche Gestaltung des Ferrari Opus verantwortliche gebürtige Ungarin Eszter Karpati zu Wort. Sie stellt in chronologischer Reihung Modeaufnahmen vor, deren Hintergrund die herrlichen Sportwagen aus Maranello bildeten; vielleicht nicht unbedingt etwas für Hardcore-Racefans, eröffnen diese Bilder aber allemal sehr reizvolle Perspektiven. Und Karpati setzt noch eins drauf mit dem Artikel "Sex Appeal", über dessen Inhalt hier nur so viel verraten werden soll, dass er mit einer ausklappbaren zwei Meter breiten Kontur des Ferrari 250 GT California Spyder endet.

"Passion" beleuchtet die zahlreichen und gänzlich unterschiedlichen Formen der Ferrari-Fankultur. Von den Corse Clienti über wohlhabende Ferrari-Sammler bis zu den begeisterten Zuschauern an den Rennstrecken erfahren die Tifosi verschiedenster Prägung eine angemessene Würdigung. Russell Lee zeichnet schließlich auch die Auftritte von Ferrari-Automobilen in Film- und Fernsehproduktionen nach, wobei natürlich der legendäre Filmklassiker "Grand Prix" von John Frankenheimer besonders berücksichtigt wird.

Wie Ferrari nach und nach die Märkte der Welt - in Amerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum - eroberte, erfährt man im Abschnitt "Ferrari and the World". Spektakuläre Promotion-Touren mit den modernen Straßensportwagen durch Indien, China und Amerika werden ebenfalls mit zahlreichen Fotos dokumentiert, die nicht nur die Fahrzeuge sondern auch reizvolle Landschaften zeigen. Das Kapitel "Teamwork" ist ein Tribut an die Unterstützung durch die Mubadala-Firmengruppe aus Abu Dhabi. Neben einer knappen Beschreibung der Zusammenarbeit von Ferrari und Mubadala und einigen Aufnahmen der gigantischen Ferrari-World in Abu Dhabi skizziert Fernando Alonso eine Runde auf dem Formel 1-Kurs von Yas Marina.

Den inhaltlichen Abschluss des Ferrari Opus bildet eine 25seitige Rennstatistik, deren Schwerpunkt die Formel 1 bildet. Hier hätte man sich noch mehr Ergebnismaterial zu den übrigen Kategorien des Autosports gewünscht, in denen Ferrari lange Jahre präsent war.

Wie ist nun dieses gewaltigste aller Ferrari-Bücher - es gibt inzwischen deutlich über 1000 Titel zu diesem Thema - zu bewerten? Gerade dieses epochale Werk macht deutlich, wie zweischneidig und unvollkommen die Bewertung mit Sternen ist, seien es nun fünf oder auch deutlich weniger. Welches Buch über die italienische Marke sollte fünf Sterne bekommen, wenn nicht dieses Opus - 852 Seiten, rund 2000 Fotos, alle Aspekte der Faszination Ferrari behandelnd, Abbildungen von hervorragender Qualität und einzigartigem Format, Einblicke ins Werk wie es sie zuvor so noch nicht gegeben hat, Interviews mit Tiefgang und Blick hinter die Kulissen, internationale Autoren von zweifelsfreier Kompetenz. Dazu kommen noch eine hochwertige Aufmachung und eine fast unglaubliche Verarbeitungsqualität; gerade letztgenannte ist Voraussetzung für einen Genuss ohne Reue bei einem Werk von dieser Größe und diesem Gewicht. Und immer wieder - man muss es wiederholen - diese riesigen Fotos, die dem Betrachter die Ferrari ins Wohnzimmer zu bringen scheinen. Ich für meinen Part habe deshalb keine Probleme diesem auch vom Preis alle bisherigen Maßstäbe sprengenden Buch eine "Fivestars"-Bewertung zu geben.

Aber ich weiß, dass das einige anders sehen werden, diejenigen die die klassischen Ferrari-Themen als ausschließlichen Maßstab betrachten: die Technik und Entwicklung der Fahrzeuge, die technischen Daten, die Rennhistorie und die Rennergebnisse, die Lebensläufe der großen Ingenieure und der Fahrer. Hier muss man aber zum einen sehen, dass auch auf 852 Seiten Schwerpunkte gesetzt werden müssen und dass es für diese Themen in ihrer Komplexität und gewünschten Vollständigkeit schon andere hervorragende Bücher gibt. Zum anderen muss man berücksichtigen, an wen sich dieses Ferrari Opus wendet, nämlich nicht ausschließlich an den technikbegeisterten Ferrari- und Motorsport-Fan, sondern auch an die vermögende Kundschaft der beteiligten Unternehmen Ferrari und Mubadala, die der grafisch und künstlerisch vollkommenen Gestaltung und der repräsentativen Aufmachung einen besonders hohen Stellenwert beimessen dürfte. Und unter diesen Vorgaben ist das Projekt "Ferrari Opus" auch zweifellos gelungen. Es macht andere maßgebliche Bücher über Ferrari keinesfalls überflüssig; vielmehr ergänzt es sie und zeigt das Thema "Ferrari" in einer bisher im Buchformat noch nicht vorhanden gewesenen Dimension.
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