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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit Interesse und sehr gern gelesen
Klabunds Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde - Von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart erschien 1920. Das Vorwort beginnt mit der Ansage, dass diese kleine Literaturgeschichte keine philosophische oder philologische Absichten hat, sondern ein Versuch der Darstellung der deutschen Dichtung ist, kurz, volkstümlich, lebendig.
Und diese Absicht hat...
Veröffentlicht am 6. Mai 2012 von Rezi-Tante

versus
3.0 von 5 Sternen Schnellüberblick
Kurzweilig zu lesen. Wunderbar subjektive Einschätzung aus der Sicht von 1922. Interessant, wie das damals gesehen wurde und was davon heute noch oder nicht mehr gelten soll.
Vor 3 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit Interesse und sehr gern gelesen, 6. Mai 2012
Von 
Rezi-Tante "Bettina" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
Klabunds Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde - Von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart erschien 1920. Das Vorwort beginnt mit der Ansage, dass diese kleine Literaturgeschichte keine philosophische oder philologische Absichten hat, sondern ein Versuch der Darstellung der deutschen Dichtung ist, kurz, volkstümlich, lebendig.
Und diese Absicht hat Klabund gänzlich erfüllt, denn mit der ihm eigenen Wortökonomie betrachtet er die von ihm als wesentlich für die deutsche Literatur erkannten Autoren und ihre bedeutendsten Werke, schafft es dazu, das für das Verständnis des Werkes hilfreiche Biografische einfließen zu lassen, so dass man gut unterhalten wird .
Geradezu liebenswert empfand ich die Einordnung der eigenen Person, das kann ihm kaum jemand nachmachen, nicht zu eitel, nicht zu bescheiden vom eigenen Werk im Kreise der Literaturgeschichte prägenden Namen zu berichten.

Dieser e-book-Ausgabe hätte eine Verlinkung zu den epochalen Abschnitten gut gestanden, denn das Werk liest man länger als die im Untertitel erwähnte Stunde ' und könnte sein, man möchte später einen ganz bestimmten Abschnitt noch einmal lesen, so ist das etwas umständlich. Aber es gibt den Text noch auf Gutenberg und wikisource, da kann man ihn auch kopieren und einfügen ' wo auch immer man ihn brauchen sollte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kundig und unterhaltsam geschrieben, 28. April 2012
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
Auch wenn ich in der Bewertung einzelner Dichter häufig nicht übereinstimme, muss man doch anerkennen, dass Klabunds Literaturgeschichte kundig und unterhaltsam geschrieben ist und mit einer Reihe auch unerwarteter Erkenntnisse aufwartet.
Zu einer Zeit erschienen, da Gerhard Hauptmann noch im Zenit seines Schaffens stand und in Wien ein gewisser Dr. Freud praktizierte, ist diese Literaturgeschichte zwar nicht auf dem aktuellen Stand, aber da sie bei den Anfängen der deutschen Literatur beginnt, deckt sie zumindest die Spannbreite von den Anfängen bis in die frühen zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts ab.
Sie besticht durch das Fehlen literaturwissenschaftlichen Ballasts und und ist durchweg unterhaltsam geschrieben.
Klabund hat seine Historie in recht kurze Abschnitte unterteilt, die mit zunehmender Dauer immer komprimierter und kompakter werden, und auch immer mehr Namen umfassen. Da finden sich auch einige Namen, die mir bisher gänzlich unbekannt waren.
In vielen Beurteilungen kann ich Klabund wie gesagt nicht folgen, aber immerhin ist er derjenige, der in Johann Christian Günther den revolutionärsten und in Nietzsche den edelsten deutschen Lyriker erkennt, und der Wilhelm Busch auf den rechten Sockel hebt.
Generell ist Klabund souverän in der Bewertung, allerdings gerät die Historie mit zunehmender Dauer zu einer bloßen Aufzählung, die Einschätzung des jeweiligen Autors verknappt sich häufig auf wenige Adjektive.
Würdig endet der Autor dann seine Geschichte mit einer hoffnungsvollen Aufforderung an die Lyriker angesichts der Schrecken des ersten Weltkriegs: "Ihr Weiser und Verweser unseres Schönen / Lasst euch vom Waffenrausch nicht übertönen."
Schade, dass sie nicht geholfen hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterhaltsam und übersichtlich, 12. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
ist diese Literaturgeschichte, die man natürlich nicht in einer Stunde bewältigen kann. Aber man hat das Gefühl, für all das, was hier geboten wird, nur eine Stunde gebraucht zu haben.
Mit sehr viel Sachkenntnis, die durch die launigen Erzählungen durchschimmert, beschreibt Klabund, der eigentlich Alfred Henschke heißt, die eindrucksvollsten Stellen aus den Werken deutscher Weltliteratur. Ebenso kurz wie unterhaltsam schildert er das Leben der Verfasser. Klabund zeigt uns, dass man auch eine Literaturgeschichte wie einen Roman lesen kann. Leider ist er schon 1928 gestorben. Die im Titel angesprochene Gegenwart endet also um diese Zeit.
Wer sich auf kurzweilige Art ein bißchen mehr Wissen über Literatur aneignen will, ist mit diesem Buch bestens beraten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
Kurzweilig geschriebene, kurze Literaturgeschichte mit z.T. hochpoetischen Passagen aus Klabunds Feder. Lesenswert! Bei aller Kürze sehr gut recherchiert und auf interessante Weise subjektiv.
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5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Klassiker..., 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
Bei Amazon gratis zu bekommen, sorgt dieser Klassiker vor allem für eins: Allgemeinbildung. Besonders deshalb kann ich nur raten, dieses Buch zu lesen, und daraus zu lernen.
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3.0 von 5 Sternen Schnellüberblick, 8. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
Kurzweilig zu lesen. Wunderbar subjektive Einschätzung aus der Sicht von 1922. Interessant, wie das damals gesehen wurde und was davon heute noch oder nicht mehr gelten soll.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entbehrlich, 27. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
eigentümliche auswahl an Werken, die nicht wirklich begründet erscheint. Wer über Literatur schon Bescheid weiß, kann sich dieses Buch sparen. Stilistisch eher Äonen zurück.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Veraltete Literaturgeschichte, 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
Dieses Buch ist völlig veraltet. Zudem ist der Autor viel zu subjektiv. Es werden nur die "wichtigsten" Werke und Autoren angeführt. Zudem kann auf Grund des Alters der Ausgabe die neuere Literaturgeschichte keine Berücksichtigung finden. Und einige Angaben sind aus heutiger Sicht schlichtweg falsch. Allerdings ist es für Literturwissenschaftler, die sich etwas für die Historie des Faches interessieren, schon recht aufschlussreich ein so altes Werk zu lesen. Zudem amüsiert der Schreibstil, die Ausdrucksweise und ab und an sogar der Inhalt. Wer sich tatsächlich für eine aktuelle und objektive Übersicht der deutschen Literaturgeschichte interessiert, sollte andere Werke lesen.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vanitas! Vanitatum Vanitas!, 25. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde (Kindle Edition)
Wie der „Minutenwalzer“ von Fréderic Copin nicht darauf angelegt ist, möglichst in einer Minute gespielt zu werden, kann auch das Vorhaben von Alfred Henschke (alias Klabund), die „Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde“ zu erzählen, nicht ernst gemeint sein. Müsste doch bei einem derart waghalsigen Parforceritt von der Urzeit bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert zu vieles übersprungen werden, um dem ungeheuren Anspruch auch nur annähernd zu genügen. Es kann also nur ironisch gemeint sein, wie das Pseudonym „Klabund“, das aus Klabautermann und Vagabund zusammengesetzt ist. Und das sollte jedem ernsthaft Interessierten als Warnung genügen.

Denn so wie der fabulierfreudige Autor von der Urzeit über das Hoch- und Spätmittelalter munter hinwegfegt, sich dabei sprachlich immer wieder vergaloppiert, wird er auch dann sein Ziel nicht mehr erreichen, wenn er sich bei den besser dokumentierten späteren Epochen endlich zügeln sollte. Aber dafür ist er von sich und seinen genialen Einfällen viel zu sehr begeistert.

So nimmt man allenthalben entgeistert zur Kenntnis, was der jugendliche Meister in froher Unbekümmertheit noch alles von sich gibt. Zum Beispiel über Lessing: „Er ist nicht so langweilig wie die, die sich mit ihm langweilen.“ Oder: „Auch in der Hamburgischen Dramaturgie zeigt er sich reichlich temperamentvoll, wie er mit den französischen Klassikern herumfährt, dass ihnen nur so der Puder aus den Perücken fährt.“

Oder dies: „Herder ist ein Denker des Gefühls. Manchmal schlägt der Blitz der apriorischen Logik in seinen Gedankenwald, ihn und uns belehrend, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Aber um den verkohlten Stamm schlingen sich liebend und lieblich die reinsten Gefühle, die weißesten Winden.“

Wer sich bei solchen Geistesblitzen selbst verkohlt vorkommt, sollte auf keinen Fall aufgeben, denn die ganz großen Würfe kommen noch. Wie zum Beispiel über Schiller: „Man hüte sich, ihn weder zu über- noch zu unterschätzen.“ Oder über Goethe: „Er war der glücklichste Mensch, der je gelebt hat: er war an jedem Tage, in jeder Minute und Sekunde seines Lebens mit sich selbst und seinem Ziele einig.“ - „Er musste sich ganz behaupten. Er handelte in Notwehr.“

Mit derart profunden Einsichten konfrontiert, ist man beinahe versucht, die folgende frühere Phrase über Salomon Geßner auf den Verfasser anzuwenden: „Sein Talent ist begrenzt, aber innerhalb seines Talents bewegt er sich mit vollendeter Sicherheit und Anmut.“

Nein, im Ernst: Alfred Henschke, der leider sehr früh verstorben ist, hat sich und der deutschen Literatur mit diesem eitlen Machwerk keinen Gefallen getan. Wer so etwas liest, der wird auf seine anderen Werke nicht mehr neugierig sein. Dieses Büchlein ist jedenfalls nicht zu empfehlen. Vanitas Vanitatum! Alles ist eitel.
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