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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen noch besser als erwartet
Jules Vernes Erzählungen kannte ich fast nur in Form seiner Verfilmungen. Doch ihn zu lesen, ist um ein vielfaches aufregender. Sehr angenehme, nicht allzu lange 45 Kapitel, die nicht nur die Ereignisse dieser fantastischen Reise, sondern auch den damaligen Stand der Naturwissenschaften, die Lebensumstände und die Charaktere in hervorragender Weise...
Vor 19 Monaten von Stephan Hafeneth veröffentlicht

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht eingestaubt...
Obwohl das Buch inzwischen weit über 100 Jahre alt ist, kann die erzählte Geschichte durchaus faszinieren, mich zumindest. Hab das Buch fast am Stück gelesen und war eigendlich recht positiv überrascht, weil es bei mir doch schon eine weile vor sich her vegetierte. Die Geschichte handelt von dem deutschen Geologen Professor Lindenbrock und seinem...
Veröffentlicht am 6. November 2005 von Thomas Walther


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leptotherium, Mericotherium, Mastodon, Megatherium, Lophodion, und wie alle die urweltlichen Ungeheuer heißen, 8. Juni 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise nach dem Mittelpunkt der Erde (Kindle Edition)
Hamburg, Sonntag, 24. Mai 1863. Otto Lidenbrock, Professor für Mineralogie am Johanneum, ist ein klassisches Exemplar eines Wissenschaftlers: Genial, was sein Fachgebiet und die Wissenschaft angeht, im täglichen Leben eher ein wenig verpeilt und geizig. Nebenbei ist Professor Lidenbrock ein Wunder von einem Sprachenkenner. Die zweitausend Sprachen und viertausend Dialekte, die man auf der Erde kennt, versteht und spricht . Mit ihm leben die Hausangestellte Matha, sein siebzehnjähriges Patenkind Gretchen und sein zur Waise gewordener Neffe und Erzähler der Geschichte, Axel. Axel ist Lidenbrocks unentbehrlicher Assistent ob er nun will oder nicht (und er will teilweise eher nicht). Dabei liebt Axel das Gretchen und Gretchen liebt ihn und beide wissen nicht, wie er es dem Onkel beibringen sollen.
Eines Abends schleppt Otto Lidenbrock ein altes, abgewetztes Buch an. Eigentlich nichts Besonderes, er schleppt andauernd irgendwelche alte Schinken (Scharteken) an. Diesmal ist es die Heimskringla von Snorro Sturleson, dem berühmten isländischen Chronisten des zwölften Jahrhunderts. Leider hat der Autor in diesem Buch auch noch ein geheimes Manuskript versteckt, das den Weg zum Mittelpunkt der Erde bezeichnet. Sofort ist Lidenbrook Feuer und Flamme. Er packt alles für eine Expedition zusammen und der Arme Axel muss hinterdrein, ob er will oder nicht.
Wird Axel sein Gretchen je wiedersehen?

Der Roman erschien 1864. Dementsprechend sind viele der Wissenschaften, die Vernes Theorien widerlegen konnten, noch in den Kinderschuhen. Die Chemie steht an ihren Anfängen, die Biologie war nichts weiter als das Beschreiben von Tieren und Pflanzen und es sollte noch einige Jahre dauern, bis der Streit darum, woraus der Erdkern besteht beigelegt werden sollte. Wenn man ehrlich ist, hat zwar die Wissenschaft bewiesen, dass der Erdkern aus geschmolzenem Eisen ist, aber wenn man googelt, so gibt es immer noch viele Menschen, die das für unmöglich halten und fest davon überzeugt sind, das die Erde innen hohl ist. So wirklich entschieden ist dieser Streit also auch heute nicht. Lidenbrook vertritt die Theorie des Chemikers Humphry Davy, Axel hingegen tendiert zur Theorie der Erdwärme mit flüssigem Kern.
Verne bewegt sich mit seinem Roman an der Spitze der damaligen Wissenschaft. Er verwendet die damals neueste Technik wie Volta'sche Säule (einfache chemische Batterie) in Kombination mit einem Rühmkorff'schen Apparat (Vorläufer der Glühbirne). Eigentlich nichts, was über das heutige Niveau des Schulfernsehens (Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik) hinausgeht, vielen Lesern jedoch Probleme bereiten dürfte. Diese Technikverliebtheit ist die größte Stärke des Romans aber auch seine größte Schwäche (zumindest für heutige Leser, die nicht wirklich firm sind, was die Wissenschaftsgeschichte angeht).
Insgesamt sollte man für diesen Roman schon solide (historische) Biologische und Geologische Grundkenntnisse mitbringen und wissen was Baseltprismen, Klappersteine oder Lykopodien sind oder das Insekten früher als Kerbtiere bezeichnet wurden, Sigillariaceae und Lepidodendraceae ausgestorbene Bärlappgewächse des Karbon und Lycoperdon giganteum ein Bauchpilz ist. Der Autor hätte doch durchaus die Trivialbegriffe verwenden können. Cephalaspiden sind einfach nur Kopfschildschnecken (OK, das hilft jetzt tatsächlich auch nicht viel, aber es gibt tatsächlich Trivialnamen für diese Tiere und Pflanzen). Erschwerend kommt hinzu, dass einige der wissenschaftlichen Namen mittlerweile überholt und umbenannt sind und selbst Biologen, die tatsächlich ein wenig Paleobotanik gehört haben Schwierigkeiten bereiten dürften.

Bei einigen Dingen lag Verne falsch (konnte er aber nicht wissen). Ja, Fische und Höhlentiere bilden ihre Augen zurück, aber nur, weil es dunkel ist und sie nichts bringen, diese Höhle ist aber hell, warum sollten sie somit die Augen zurückbilden?
Pflanzen, die wachsen ohne Photosysnthese?! Gut, die wurde erst viel später entdeckt, aber wie stellt sich Verne vor, dass die Pflanzen sich da unterirdisch ernähren? So weit hat er dann doch nicht gedacht. Nebenbei werden Lebewesen in beschränkten Lebensräumen kleiner und nicht größer.
Auch spiegelt sich in diesem Roman noch die abergläubische Angst vor hohen Geschwindigkeiten wieder. 30 Meilen die Stunde, Oh, mein Gott, da wird einem der Atem fortgerissen. 'kehrten der Luftströmung den Rücken, um nur athmen zu können.'
Snorri Sturluson war tatsächlich ein altisländischer Skalde und bedeutender isländischer Politiker, wurde aber nicht verbrannt.

Dennoch war Verne ein Visionär. Bereits 1864 prophezeit er in diesem Roman. "Also entstanden die unermeßlichen Kohlenlager, welche jedoch durch einen übermäßigen Verbrauch, wenn die Industrie nicht vorsorgt, in drei Jahrhunderten erschöpft werden müssen."

Einige Sprachliche Probleme hat das Buch dennoch, die möglichweise auf Übersetzungsfehlern basieren. So kommen Perspektivwechsel mitten Im Absatz vor. Eigentlich wird die Geschichte von Axel aus der Ich-Perskektive erzählt aber dann gibt es Abschnitte, in denen die Perspektive springt.
"Im Vorbeirennen warf er seinen Stock mit einem Nußknackerknopf in eine Ecke, seinen wider den Strich gebürsteten Hut auf einen Tisch, und rief laut seinem Neffen zu:
»Axel, komm' mir nach!«.
Ich hatte noch nicht Zeit, vom Fleck zu kommen, als der Professor mit lebhafter Ungeduld mir zurief"

Zur Kindle Ausgabe:
Diese ebook basiert auf der zeno.org Version , die auf der Ausgabe Abenteuerliche Reisen von Julius Verne, Band III, Wien, Pest, Leipzig 1874 basiert. Das bedeutet, dass die Rechtschreibung der Rechtschreibung vor der Rechtschreibreform vor der Rechtschreibreform (1901 und 1996, wir hatten tatsächlich 2 in 100 Jahren) basiert. Dementsprechend werden einige Worte noch deutlich anders geschrieben, wie Hausthür, giebt, dictiren, Document, thätigen, Muth, Theil, Locomotive, ettiketirt, ' Auch werden einige veraltete Begriffe wie Scharteke oder Kamaschen verwendet.
Leider hat man anders als bei den anderen auf der Zeno Ausgabe beruhenden Kindle Ausgaben die Bilder nicht übernommen. Wer also die Illustrationen betrachten will, muss diese direkt auf Zeno.org anschauen.
Dieses Ebook ist DRM frei und kann auch auf anderen Geräten als dem Kindle gelesen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen phantasievolle Geschichte ..., 1. Februar 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
... von Jules Verne. Mir waren bis jetzt ja nur der Titel dieses Autors bekannt. Auch dass das Werk schon sehr alt ist wusste ich (1864 um genau zu sein). Da ich kein großer Fan von Romanen aus dem vorigen Jahrhundert bin (wegen Sprache, ausdrucksweise) war ich am Anfang ein wenig skeptisch, jedoch wurde diese Skepsis gleich nach den ersten Seiten über Bord geworfen, da "Reise zum Mittelpunkt der Erde" in sehr zeitgemäßer, moderner Art und Weise geschrieben ist. Man hat nicht den Eindruck, dass der Roman schon im 19.Jahrhundert geschrieben wurde. Natürlich ist die Geschichte sehr phantastisch und teilweise auch sehr an den Haaren herbeigezogen, jedoch wusste ich von Anfang an, dass das Werk dem Genre "Fantasy" zuzuordnen ist. Meiner Meinung nach ist es ein sehr detailverliebtes Werk, da dem Leser nahezu die kleinsten Details der Handlung nähergrbracht werden. So werden die Wände im Tunnel oder gewisse Knochen, Steine bis ins kleinste Detail beschrieben. Jedoch trägt diese exakte Beschreibung dazu bei, dass man sich die Geschichte und den Ort der Handlung sehr bildlich und lebhaft vorstellen kann, was meiner Meinung nach auch wichtig bei einem Buch ist. Das Buch hat mit seinen ca. 300 Seiten genau die ideale Länge und nicht wirklich Passagen dabei, die nur als Seitenfüller dienen. "Reise zum Mittelpunkt der Erde" lest sich wirklich locker und leicht und ist auch jedermann zu empfehlen. Da es weder gewalttätige noch brutale Passagen gibt, ist dieses Werk auch für Kinder geeignet. Im großen und ganzen ist das Werk von Jules Verne ein Klassiker der einmal gelesen werden sollte. Den einen Punkt muss ich leider abziehen, da mir der Schluss doch ein wenig zu abgehoben ist. Ich persönlich konnte mir diesen nicht wirklich bildlich vorstellen bzw. mir geht das ganze dann doch schon zuviel ins fantastische. Was genau passiert und ob die Reise überhaupt gelingt möchte ich nicht verraten ;-). Es soll sich jedoch jeder selbst ein Bild von "Reise zum Mittelpunkt der Erde" machen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich tolles Spiel!, 14. Mai 2008
Wir haben wieder ein neues Spiel in unserer Sammlung und ich bin ehrlich gesagt auf Anhieb begeistert gewesen. Es heißt "Reise zum Mittelpunkt der Erde" und basiert auf den Roman von Jules Verne.
Es hat eine Spieldauer von ca. 70 Minuten min. und umfasst 3 Teilstrecken. Die erste behandelt die Reise vom Snæfellsjökull in Island bis zum Pilzwald. Die 2. Etappe geht über das Gewässer per Floß und endet in der geheimnisvollen Stadt. Die letzte und kürzeste Etappe (Spielzeit ca. 5 Min.) ist der Aufstieg im Vulkan Stromboli/Italien.
Es geht darum, soviel Schätze wie möglich zu bergen. Dies geschieht mit Hilfe von diversen Ausrüstungsgegenständen, die man im ersten Zug nachziehen kann (z.B. Lampe, Seil, etc). Mit dem Seil kann man u. a. aber auch über Stromschnellen und andere Hindernisse gelangen. Auch andere Karten haben noch Zusatzfunktionen, die in den Spielregeln erklärt werden.
Das Spiel ist für 2-4 Spieler geeignet. Es befinden sich jedoch nur 3 Personen auf dieser Reise. Diese 3 Spielfiguren in unterschiedlichen Farben können mit Hilfe der Personenkarten (die man ebenfalls ziehen kann, in der 1. Runde - alternativ zu den Ausrüstungsgegenständen) bewegt werden (ebenfalls alternativ zum Ziehen der Karten in der 1. Runde). D. h. jeder Spieler kann jede Figur bewegen für seine Zwecke.
In dem 1. Drittel ist es wichtig, auch Wasser zu sammeln, damit am Ende der Etappe im Pilzwald alle Schätze mit an Bord des Floßes gehen können (pro Wasserstein sind 3 Schätze möglich). Auch ein Bonus: Pilzwald und Stadt geben für den ersten Spieler, der sie erreicht Zusatzpunkte. Im 2. Drittel (auf dem Wasser) passiert nach jedem Zug etwas "Unerwartetes". Kugelblitze können dich treffen, wenn sie von dir nicht abgewehrt werden können (durch Abgabe von bestimmten Kartenkombinationen), aber auch Zusatzpunkte (Entdeckung einer Insel etc) können dir glücklicherweise zufallen. Zuletzt kann nur noch ermittelt werden, ob einer beim Aufstieg aus dem Vulkan nochmals Schätze verliert oder nicht. Der Spieler mit den meisten Punkten (Jeder Schatz hat in diversen Kombinationen Punktvariationen. Z. B. Gold in einer gewissen Menge hat mehr, als nur 1x Gold usw) hat am Ende dieser Reise gewonnen.
Die Karten, Spielfiguren und das Spielbrett sind sehr schön gestaltet. Der Verlag Kosmos hat sich mal wieder viel Mühe gegeben und optisch ansprechend gestaltet. Ich denke auch, dass alles über einen längeren Gebrauch auf jeden Fall haltbar sein wird.
Überraschenderweise ist es aber eben auch zu 2. ganz gut spielbar und es bedarf keiner Abwandlungen.
Alles in Allem ein wirklich empfehlenswertes Spiel.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht eingestaubt..., 6. November 2005
Von 
Thomas Walther "Querbeet-Leser" (Eisenhüttenstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Obwohl das Buch inzwischen weit über 100 Jahre alt ist, kann die erzählte Geschichte durchaus faszinieren, mich zumindest. Hab das Buch fast am Stück gelesen und war eigendlich recht positiv überrascht, weil es bei mir doch schon eine weile vor sich her vegetierte. Die Geschichte handelt von dem deutschen Geologen Professor Lindenbrock und seinem Neffen Axel. In einem alten islandischen Buch von "Arne Saknussem" finden sie ein altes Pergament auf dem der Weg zum Mittelpunkt der Erde beschrieben ist. Also machen sich beide in Begleitung durch den isländischen Entenjäger Hans auf den Weg und entdecken schier Unglaubliches. Das Buch ist aus der Retrospektive von Axel erzählt, der Junge ist etwas naiv und manchmal schüttel man den Kopf, weil man selber auf den Einfall seines Onkels schon gekommen ist.

Fazit: Nettes Buch für zwischendurch, ich lege es trotz leichten Schwächen, aber wegen der tollen Geschichte und dem guten Lesefluss, jeden ans Herz.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Laune, 19. August 2008
Habe mich immer um Jules Verne herumgedrückt, da ich einen hölzernen Schreibstil erwartete.
Ich bin total begeistert. Es macht richtig Spass zuzuhören und auch wenn man die Story grob kennt, bleibt es spannend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen man sollte es auf jedenfall lesen, 22. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise nach dem Mittelpunkt der Erde (Kindle Edition)
Dieses Buch hat meine Tochter in kürzester Zeit verschlungen. Sogar unsere Oma hat mal darin herumgeblättert und konnte es anschließend nicht mehr aus der Hand legen... Ich kann es nur empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Klassiker, 5. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Erstmal vorweg: Danke an Amazon, dass es "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" in der Kindle- Edition kostenlos und sogar in der altdeutschen Fassung gibt. Es lässt sich wirklich einfach lesen und ist sehr spannend. Für meinen Geschmack hätte es jedoch hin und wieder etwas ausführlicher sein dürfen!
Lachhaft finde ich bei manchen Bewertungen, dass sich über "Rechtschreibfehler" beschwert wird! Scheinbar weiß nicht jeder, dass sich die Orthographie seit 1873 mehrfach verändert hat, daher kann man hier definitiv nicht von Fehlern sprechen (jedoch lassen sich einige Rechtschreibfehler in genau diesen Bewertungen finden ;-)).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reise nach dem Mittelpunkt der Erde, 27. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise nach dem Mittelpunkt der Erde (Kindle Edition)
Eben ein echter Jules Verne! MIt teilweise akribischer Beschreibung vom Wissen um die Dinge der Erde bis zu abenteuerlichem Erleben einer nur in der Phantasie machbaren Reise durchweg lesenswert geschrieben. Und vielleicht werden manche der vom Verfasser beschriebenen Dinge irgendwann einmal Wirklichkeit ?
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3.0 von 5 Sternen Klassiker der Abenteuergeschichten mit ärgerlichem Ende, 31. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Vorab: Um vor allem diejenigen vorzuwarnen, die sich bei der Lektüre über "Rechtschreibfehler" und einen veralteten Schreibstil etc. wundern oder Jules Verne schlicht nicht kennen: Der Franzose ist zwar einer der wenigen Autoren des 19. Jahrhunderts (!), dessen Abenteuergeschichten auch über hundert Jahre später kaum an Reiz verlieren, dennoch muss der Leser des 21. Jh. eine gewisse Flexibilität bzgl. Schreibstil und Wortwahl mitbringen, um diesen Klassiker (je nach Ausgabe) voll genießen zu können.

Inhalt: Die 1864 veröffentlichte "Reise zum Mittelpunkt der Welt" handelt vom Hamburger Professor Lidenbrock und seinem Neffen Axel (sowie ihrem isländischen Führer) die einem altem Manuskript folgend, die Spur zum Mittelpunkt der Erde aufnehmen.

Kritik: Zunächst lässt sich Verne sehr viel Zeit mit dem Beginn der Reise. Bis die Protagonisten ihre Reise in die Unterwelt antreten, hat man bereits ein gutes Drittel der Seiten umgeblättert. Hier schreibt Verne offensichtlich an den Menschen einer Zeit, in der Reisen ein priviligiertes Vorhaben sind. Dennoch versteht es Verne diese Orte (aus heutiger Sicht v.a. in ihrer Zeitgeschichte) durchaus mit Leben zu füllen. Ebenso gut gerät seine Charakterzeichnung: Auch wenn der schrullige Professor und der treue Isländer zuweilen etwas klischeehaft agieren (vielleicht auch nur aus heutiger Sicht?), kann der Leser dennoch eine starke Bindung zu den Figuren aufbauen. Ebenfalls gelingt Verne die Darstellung der Abenteuer in gewohnt solider Manier: Ob den Abenteurern das Wasser ausgeht, Axel sich in der Dunkelheit verirrt oder das Floß im Sturm wankt: hier befindet sich Verne in seinem Gebiet, hier lässt er dramaturgisch nichts anbrennen.
Dennoch weist die "Reise zum Mittelpunkt der Welt" meines Erachtens auch Schwächen auf: Im Gegensatz zum gemütlichen Beginn nimmt sich Verne für das Ende seiner Geschichte meines Erachtens viel zu wenig Zeit. Nach der (bei mir gefühlten) Hälfte der Reise beschleunigt die Geschichte unerwartet, so dass die Protagonisten sich wenige Seiten später schon am Ende ihrer Reise befinden. Hier wäre selbst für einen begnadeten Geschichtenerzähler wie Verne mehr drin gewesen, so dass am Ende ein schaler Nachgeschmack bleibt. Zudem verliert sich die Erzählweise (Ich-Form) häufig in geologischen Ausführungen (jedoch als Motiv der Reise durchaus notwenig), so dass ich einige Satzteile öfter mal überflogen hab (das kann je nach geologischem Interesse aber auch ganz anders aufgefasst werden). Der (von Verne wohl durchaus gewollte) leicht pseudowissenschaftliche Anstrich hingegen stört, v.a. in der Retrospektive, nicht wirklich. Verne schreibt hier eben eine klassische Abenteuergeschichte alter Schule, die sich stets Anleihen aus der Fiktion nimmt oder die Realität zumindest ausschmückt. So kann man über den ein oder anderen Aussetzer der Logik durchaus hinwegsehen.

Fazit: Jule Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde" ist ein Klassiker aus der Geburtsphase der populären Abenteuergeschichten und auch heute noch wunderbar lesbar, wenngleich das Ende mich persönlich doch stark enttäuscht hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch spannend und lustig!, 16. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise nach dem Mittelpunkt der Erde (Kindle Edition)
Ja, klar, ein paar Meckerpötte ärgern sich hier sicher über die altmodische Schreibe und 'Rechtschreibfehler', die mit alter Schreibweise zusammenhängen. Geschenkt. Und fast geschenkt ist ja schließlich auch der Preis.
Also: das ist immer noch ein wirklich spannender Abenteuerroman und mit der Hauptfigur, dem cholerischen und ungeduldigen, gleichzeitig in Gefahren aber immer cool bleibenden alten Professor und seinem armen gebeutelten Neffen, der am liebsten gleich wieder an die Erdoberfläche und ins heimische Hamburg will, hat Verne zwei tolle und lustige Charaktere geschaffen. Der phlegmatische Reiseführer Hans aus Island ist durch gar nichts aus der Ruhe zu bringen und möchte nur immer regelmäßig seinen Lohn.
Einfach spannend, was die drei da unten erleben... Und die Rückreise wäre glatt eine Verfilmung wert, das ist Kinostoff pur :-)
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