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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen79
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am 27. April 2012
Der Autor des vorliegenden Werks hat vom Sommer 1919 bis Herbst 1920 die von ihm mit Einstein geführten Unterhaltungen in 10 Kapiteln aus dem Gedächtnis aufgezeichnet und dabei eine kleine Reise durch die naturwissenschaftlichen Anschauungen aus der vorangegangenen Zeit unternommen. Das Buch endet mit einer etwas idealisierten Kurzbiographie Einsteins und den Sätzen:

"Schade, daß die von ihm (Einstein) in losem Fluß angeschlagenen Motive nicht phonographisch festzuhalten sind. Sie würden eine hübsche Ergänzung zu den hier vorliegenden Gesprächsaufzeichnungen liefern. Er selbst denkt natürlich nicht daran, die Eingebungen der Minute in literarisch feste Form zu bringen. Was er schreibt, bewegt sich in anderen Regionen, ist nach seinem eigenen Ausdruck Produkt "dickflüssiger Tinte". Sehr begreiflich, denn was er als Wissenschaftler zu verkünden hat, läßt sich auf dünnflüssigem Wege nicht darstellen. Aber mancher sogenannte Schriftsteller könnte sich gratulieren, wenn ihm beim Schreiben so viel Flüssiges einfiele, wie dem sprechenden Einstein."

Wenn man sich auf den Sprach- bw. Schreibstil der damaligen Zeit einlässt, wird man zwangsläufig von der Eloquenz und Eleganz des Ausdrucks und den bildhaften, gut nachvollziehbaren Erklärungen etwas schwierigerer Sachverhalte (z.B. Äquivalenzprinzip, Beugung des Licht etc.) beeindruckt. Natürlich erfährt man nicht nur eine Menge über Einsteins Beziehung zu Naturwissenschaft, Kunst, Musik, Bildungswesen etc., sondern auch über die Gedanken Moszkowskis, der es nicht versäumt, sich als belesener Gesprächspartner des Genies ins rechte Licht zu rücken.
Insgesamt war es für mich eine sehr schöne Abwechslung, unsere coole, knappe, mit Anglizismen durchsetzte Sprachwelt und unsere hektische Zeit für ein paar Stunden zu verlassen. Auch wenn nicht jeder Leser dieses Vergnügen nachempfinden wird, so zeigt es nur, dass Ansichten, Erkenntnisse und Wahrheiten stets abhängig vom Standpunkt des Beobachters sind.....
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am 28. Juli 2012
habe mir das Buch für meinen Kindle hauptsächlich deshalb geladen, weil es nichts kostet und Physik & Astronomie meine Hauptinteressen sind. Meine Erwartung war (bei dem Preis von 0,-€ ) gering. Derzeit ist es jedoch zu meinem meiner Lieblingsbücher geworden. Ein Zeitzeuge hatte das Glück Albert Einstein persönlich zu treffen und ihm genau all die Fragen zu stellen, die man sich bei jahrelangem Studium der Physik immer wieder stellte... ganz persönliche, aber auch fachliche.
Grundkenntnisse der Relativitätstheorie sind hier jedoch voraus gesetzt - somit schrumpft der Personenkreis an potenziellen Lesern wohl erheblich. Für alle Kundigen ist es jedoch sehr unterhaltsam, interessant und kommt einfach sympathisch rüber.
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am 18. März 2013
Man ist eine Sprache dieser Art nicht mehr gewohnt, und muß sich einlesen. Heutige Texte würden sicherlich anders aussehen. Es fordert heraus, die in großer Zahl vorhandenen Beispiele in der Entwicklung der Physik und Mathematik bis zurück in das 14te Jahrhundert noch einmal nachzulesen. Wer hat schon die früheren Entdeckungen noch parat. Gelernt hat sie wohl ein Jeder, aber behalten?
Es ist also nicht nur ein Einblick in Einsteins Gedankenwelt, sondern auch eine Auffrischung von längst verschüttetem Wissen.
Sehr empfehlenswert!
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am 25. Januar 2013
Spannende Lektüre - sehr interessanter "Bericht" über die unmittelbare Kommunikation mit Einstein und dessen Forschung. Kontrastierend dazu frühere Ergebnisse von Newton, und älteren "Weltraumforschern" wie Kepler, Galilei u. sogar den griechischen Philosophen...und die Auseinandersetzung Einsteins hierzu.
Liest sich einfach toll - auch wenn man kein Physiker ist.
Dennoch keine reine Biographie !
Empfehlenswert, selbst wenn man E=mc² nicht so ganz drauf hat (oder überhaupt nicht drauf hat) ! :)
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am 13. Juni 2013
Eigentlich wollte ich "nur" etwas mehr über die Relativitätstheorie wissen, aber das, was ich in diesem Buch gefunden habe, ist viel mehr; fast könnte man meinen, hier wird einem die ganze Welt rsp. das ganze Universum erklärt. Dabei handelt es sich eigentlich um ein ziemlich langes philosophisches Gespräch zwischen zwei äusserst intelligenten Menschen, das jedoch nie allzu theoretisch wirkt. Schade, habe ich keine Gelegenheit mehr, mit diesen beiden Menschen selbst zu diskutieren...
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am 23. Dezember 2012
Für mich war Einstein eigentlich nur die Relativitätstheorie und die Kernspaltung, ich wusste nicht, dass er sich noch über so viel Anderes Gedanken gemacht hatte. Sehr interessant fand ich seine Aussagen über Jugendbeziehungen, Numerus Clausus,
Hochschulstudium, unnötige Fremdspachen, und Frauen in der Gesellschaft. Stil und Ausdruck des Buches wirken zwar etwas antiquiert, sind aber in seinen Aussagen auch heute noch aktuell ...
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am 28. März 2015
Aufrichtig und aufmerksam führt Moszkowski als Gelehrter seine Begegnung mit dem vom ihm berechtigterweise verehrten Menschen Einstein auf. Ich wenig Gebildeter, des Lateinischen nicht fähigen, erfahre viel über Zeitgeist des 19. Jahrhunderts bis zu den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in denen wie selbstverständlich Newton, Euler, Gauss, Goethe, Kant, Sophokles u.v.A. besprochen, verglichen und herangezogen werden. Nie habe ich so oft nachgeschlagen und damit die Vorzüge des E-Books kennen gelernt. Allerdings war ich auch überrascht wie oft Wikipedia nichts aufzuführen hatte. Alles in Allem hochgradig informativ, zwischendurch begeistert, habe ich dieses anstrengende Buch zügig durchgelesen.
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am 6. März 2014
Interessant fand ich den Zeitpunkt ,um 1920, an dem diese Gespräche aufgezeichnet wurden.Am Anfang war ich trotzdem skeptisch,
do ch wuchs die Freude an diesem Büchlein von Kapitel zu Kapitel.Alexander Moszkowski gelingt es die vielen menschlichen Seiten
der Person Einsteins herauszuarbeiten und alles auch in einen grossen wissenschaftsgeschichtlichen und philosophischen Rahmen zu stellen,angefangen von der Antiken bis zur Neuzeit.Für mich gab es eine Reihe von Themen und Bemerkungen ,die ich in "meinem Buch" markiert habe, mit denen ich mich weiter auseinander setzen will. Ich habe zwar alles gelesen, aber fertig bin ich mit den "Einbicken" noch nicht!
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am 22. November 2015
Viel Zutreffendes ist über dieses empfehlenswerte Buch schon gesagt worden, ein Aspekt sei aber noch hinzugefügt:
Einstein wird häufig das Zitat zugeschrieben, dass Vorstellungskraft wichtiger wäre als gelerntes Wissen selbst. Oft hat es hier aber den Anschein, dass Moszkowski im Jahr 1920 über eine weit größere Vorstellungskraft als der von ihm portraitierte und verehrte Einstein verfügte. Dies wird zB. am Prinzip der Kernenergie deutlich. Wenn man Moszkowsi 1922 Glauben schenken will, hielt Einstein 1920 ein praktisches Anwendungsszenario der Atomenergie für äußerst unwahrscheinlich. Der Autor war da anderer Ansicht (obwohl er eher rein positive Auswirkungen der Energiegewinnung im Auge hatte, was wiederum Einstein - in diesem Punkt durchaus prophetisch - noch mehr zweifeln ließ).
Der Unwille Einsteins über die Möglichkeiten der damaligen praktischen Machbarkeitsgrenzen hinauszusehen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Zum Teil erklärt sich das durch die wiedergegebenen Äußerungen Einsteins selbst. Einstein hielt praktische Anwendungen nicht für eine Aufgabe der Wissenschaft und sah in der Wissenschaft in erster Linie eine Methode der "Wahrheitsfindung". Technische Machbarkeit war für ihn kaum kein Thema.
Was aus heutiger Sicht aber ein wenig verwundert ist aber der Umstand, dass Einstein offensichtlich keinen grundsätzlichen Skeptizismus über die jeweilige wissenschaftliche Methode teilen wollte. Dem Einwand des Autors, dass die Frage der Seriosität der Wissenschaft, bzw, die Frage wann denn nun esoterischer Humbuk vorliege oder nicht, immer relativ in ihrer Zeit zu sehen ist, begegnet Einstein mit Ablehnung. Dass Kepler sich mit Astrologie beschäftigt hatte und dies seinerzeit für genauso fundiert gehalten hatte wie die Astronomie, war für den Autor ein Indiz, dass die Abgrenzung Esoterik oder nicht, nur in einer rückwirkenden Betrachtung möglich ist. Was sich manche eventuell zuviel vorgestellt hatten (Kepler), dem korrespondiert vielleicht bei anderen Wissenschaftlern ein zuwenig an Vorstellungskraft. Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass der Autor, den Paradigmenwechsel der sich wenige Jahre später nach Erscheinen des Buchs mit Heisenbergs Postulaten vollzog, eher für möglich gehalten hätte, als Einstein selbst.
Darin liegt die besondere Ironie dieses Buches.
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am 6. Juli 2013
Auch wenn an manchen Stellen der Autor mehr über sich selbst preisgibt als über seinen Gesprächspartner, ist es sehr interessant über das Genie Einstein weniger Bekanntes zu erfahren.
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