Kundenrezensionen


212 Rezensionen
5 Sterne:
 (174)
4 Sterne:
 (22)
3 Sterne:
 (6)
2 Sterne:
 (7)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


65 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltschmerz
Freunden gegenüber habe ich scherzhaft gesagt: "Für echten Weltschmerz muss man eben Teenager sein!". Was ein bisschen respektlos klingt, trifft es aber vielleicht total auf den Punkt.

Vor allem anderen ist "Skinny Love" natürlich wie ein Schrei aus der Seele, so voller trauriger Leidenschaft, wie ich mit zwei Dekaden mehr auf den Schultern sie...
Veröffentlicht am 25. März 2012 von Detlef S.

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hochgelobt über den grünen Klee ... warum?
Sorry, aber diese CD versprüht Langeweile pur! Birdy's Stimme mag für ein-zwei Songs kindlich-unschuldig, einfühlsam, melancholisch, manisch-sirenenhaft ... oder was auch immer klingen - ab dem vierten, fünften Song wird's dann aber schon nervig. Was auf gar keinen Fall geht, ist das wiederholte Hören der CD, was ich sonst mit fast allen anderen...
Vor 4 Monaten von HoSchmi64 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 222 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

65 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltschmerz, 25. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Birdy (Audio CD)
Freunden gegenüber habe ich scherzhaft gesagt: "Für echten Weltschmerz muss man eben Teenager sein!". Was ein bisschen respektlos klingt, trifft es aber vielleicht total auf den Punkt.

Vor allem anderen ist "Skinny Love" natürlich wie ein Schrei aus der Seele, so voller trauriger Leidenschaft, wie ich mit zwei Dekaden mehr auf den Schultern sie fast schon nicht mehr empfinden kann - fast, denn da bekomme ich doch noch die Gänsehaut. Auch die übrigen Songs gehen überwiegend in diese Richtung. Dass man Birdys Stimme den Teenager anhört ist dabei mehr Pro als Kontra. Hier und da klingt die Stimme nicht perfekt, aber dafür umso authentischer und gibt den Liedern noch mehr Gewicht. Das Klavier tut sein übriges.

Ich selbst höre zwar viel und abwechslungsreiche Musik, bin aber kein Kenner und habe leider kein gutes Melodiengedächstnis. Das heißt, dass ich keinen der Songs im Original wiedererkannt habe. Dass die meisten Lieder Coversongs sind lädt aber natürlich ein, die Urwerke gegenzuhören und zu vergleichen. Manche haben eine ziemliche Wandlung in Richtung Melancholie durchgemacht.

So manchem wird das vermtulich zu viel sein. Und ich hatte auch etwas überlegt, ob die Scheibe alles in allem nicht vielleicht zu viel "Pein und Tränen" trägt und ich nur vier Sterne geben soll. Aber je, das Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Birdy will Heartbreaker-Songs singen, und das ist ihr voll gelungen. Wer von Skinny Love berührt wurde, wird auch vom Rest berührt werden.

FAZIT: Mit den ungeglätteten Emotionen eines Teenagers singt Birdy mit Seelenschmerz und Leidenschaft, spielt dazu wunderbaren schweren Klavier-Sound. Ich war schon lange nicht mehr so gerne traurig!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz, ganz großes Kino!, 29. März 2012
Von 
Christof Bente "cbente" (Sprockhövel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Birdy (MP3-Download)
Mit den ruhigen und meist nur vom Piano begleiteten (Cover-)Songs auf "Birdy", hat die Britin Birdy einen Platz in meinem Herzen erobert.

Das Phoenix-Cover "1901" ist schon ein echter Kracher. Die tollen Pianosounds, gepaart mit der außergewöhnlichen Stimme von Birdy lassen den Song der Franzosen in völlig neuem Licht aufleuchten. Ähnlich wie bei dem internationalen Charterfolg "Skinny love" (von Bon Iver meiner Ansicht nach lange nicht so intensiv), konzentriert sie sich nicht darauf die Songs einfach nachzusingen, sondern verpackt sie in ihr ganz eigenes Gewand. Wozu viele Streicher, Gitarristen, Keyboarder oder Schlagzeuger, wenn es so einfach, so schön geht?
"People help people" und "White winter hymnal" schmiegen sich sanft in den Gehörgang, "The district sleeps alone" ist so gnadenlos gut, dass man sich das schrebbelige (sorry) Original von "The Postal Service" gar nicht mehr anhören mag.
Der Song ist so, so gnadenlos gut!
Virtuos und sphärisch schwebt "I'll never forget you" vorbei,"Shelter" überzeugt mit kraftvoller Zerbrechlichkeit, anders kann ich Birdys Stimme nicht beschreiben.
"Fire and rain" war bei James Taylor schon ganz groß, aber dieses Lied im Birdy-Style geht einfach unter die Haut. "Without a word" ist 4:47 Minuten Hörgenuss und "Terrible love" rundet dieses Album großartig ab. Mit einer ähnlichen Intensität und Kraft wie Adele oder Florence Welch (Florence & the Machine)interpretiert Birdy dieses Lied einfach grandios.
Einziger Schwachpunkt des gesamten Albums: "Young blood". Das einzige Cover, dass ich im Original besser finde als von Birdy interpretiert. Zu viel Synthi-Gewummer, zu wenig Piano und irgendwie nicht so ganz stimmig zum Rest des Albums. Aber nun gut, ich "klage" auf hohem Niveau.

Bei "Birdy" hoffe ich, dass noch nicht Schluß ist auf der Karriereleiter, schließlich ist die Gute erst 15 Jahre alt. Aber wie sagt man so schön, "was lange währt wird endlich gut" - 2008 gewann Birdy den Wettbewerb "Open Mic UK" und bis 2011 dauerte es, bis ihr Debütalbum in den Läden stand. Vergleicht man das mit Gewinnern von Casting-Shows, dann ist das Schneckentempo - aber von den meisten Casting-Gewinnern ist man solche Qualität ja auch nicht gewohnt.

Auch wenn ich mich zum Resümee hin wiederhole: "Birdy" ist einfach ein grandioses Album einer grandiosen Musikerin.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hochgelobt über den grünen Klee ... warum?, 18. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Birdy (Audio CD)
Sorry, aber diese CD versprüht Langeweile pur! Birdy's Stimme mag für ein-zwei Songs kindlich-unschuldig, einfühlsam, melancholisch, manisch-sirenenhaft ... oder was auch immer klingen - ab dem vierten, fünften Song wird's dann aber schon nervig. Was auf gar keinen Fall geht, ist das wiederholte Hören der CD, was ich sonst mit fast allen anderen meinen Neuerwerbungen egal welcher Stilrichtungen stets gemacht habe. Für mich eher ungewöhnlich, bin ich dieses Mal leider dem überaus positiven Lobgesang der vielen Rezensenten hier sowie anderer Quellen im Internet gefolgt, ohne mir die Hörproben der mir bis dato unbekannten Songs einmal komplett anzuhören. Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich mir diesen Kauf dann erspart hätte. Es reicht eben nicht, sich darauf zu verlassen, dass es auf dem Album ein paar aus Radio und TV breitgeleierte Hits gibt, die es in der halben Welt zu Gold und Platin gebracht haben, eine CD enhält eben mehr als diese Stücke und erst zusammen mit dem anderen Liedmaterial entsteht das Gesamtkunstwerk. Was mir ebenfalls noch unangenehm auffiel ist die Qualität der Aufnahmen. So sind zum Beispiel an mehreren Stellen im Song "Skinny Love" sowie zu Beginn von "People Help The People" der knarzende Klavierhocker sowie andere störende Nebengeräusche merklich zu vernehmen. Es kann sein, dass das beabsichtigt war, um den Aufnahmen einen authentischeren Charakter in der Art eines Live-Mitschnitts klassischer Klavierkonzerte zu verleihen, bei mir hat sich dies jedoch eher negativ auf den Hörgenuss ausgewirkt. Moderne Tontechnik vermag wesentlich bessere Resultate zu erzeugen! Fazit: Vielleicht erschließt sich mir die Schönheit dieses Albums erst beim 20. Anhören der Karbonscheibe, ich bezweifle aber, ob es dazu kommt ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesungener Weltschmerz, 23. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Freunden gegenüber habe ich scherzhaft gesagt "für echten Weltschmerz muss man eben Teenager sein!". Was ein bisschen respektlos klingt, trifft es aber vielleicht total auf den Punkt.

Vor allem anderen ist "Skinny Love" natürlich wie ein Schrei aus der Seele, so voller trauriger Leidenschaft, wie ich mit zwei Dekaden mehr auf den Schultern sie fast schon nicht mehr empfinden kann - fast, denn da bekomme ich doch noch die Gänsehaut. Auch die übrigen Songs gehen überwiegend in diese Richtung. Dass man Birdys Stimme den Teenager anhört ist dabei mehr Pro als Kontra. Hier und da klingt die Stimme nicht perfekt, aber dafür umso authentischer und gibt den Liedern noch mehr Gewicht. Das Klavier tut sein übriges.

Ich selbst höre zwar viel und abwechslungsreiche Musik, bin aber kein Kenner und habe leider kein gutes Melodiengedächstnis. Das heißt, dass ich keinen der Songs im Original wiedererkannt habe. Dass die meisten Lieder Coversongs sind lädt aber natürlich ein, die Urwerke gegenzuhören und zu vergleichen. Manche haben eine ziemliche Wandlung in Richtung Melancholie durchgemacht.

So manchem wird das vermtulich zu viel sein. Und ich hatte auch etwas überlegt, ob die Scheibe alles in allem nicht vielleicht zu viel "Pein und Tränen" trägt und ich nur vier Sterne geben soll. Aber je, das Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Birdy will Heartbreaker-Songs singen, und das ist ihr voll gelungen. Wer von Skinny Love berührt wurde, wird auch vom Rest berührt werden.

FAZIT: Mit den ungeglätteten Emotionen eines Teenagers singt Birdy mit Seelenschmerz und Leidenschaft, spielt dazu wunderbaren schweren Klavier-Sound. Ich war schon lange nicht mehr so gerne traurig!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klangzombie durch den Loudness-Virus, 29. März 2014
Von 
Oliver Wolter "Oliver Wolter" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Birdy (MP3-Download)
Es gibt eine Reihe Rezensente, die sich über mangelnde Soundqualität beklagen. Dann wiederum gibt es, ich nehme mal an Fans, die auf Birdy nichts kommen lassen und dieses bestreiten.
Bei der Diskussion hilft ein Blick in die Krankenakte, wie weit sich der Loudness-Virus ausgebreitet hat. Angst vor dem was da steht?
Link ist durch Amazon nicht zugelasse - daher in Kommentar nachlesen ...
Ja, richtig vermutet: Die Dynamik ist vollkommen der Loudness zum Fraß vorgeworfen worden.
Das schlägt sich massiv auf die Klangqualität nieder, denn das Album ist mit seinem hohen Kompressionsgrad nicht nur frei von Feindynamik, Details und jeglicher Nuanciertheit. Ebenso wenig gibt es Spannungsbögen oder inhaltlich logische Lautstärkeverläufe in den einzelnen Songs. In einem Sample-Editor sehen die Lieder aus wie massive Blöcke. In dem Zusammenhang spricht man dann von "Brick-walled Music". Da beinahe jeder Peak an die Lautstärkegrenze stößt, kommt es außerdem zu unüberhörbaren Verzerrungen und Clippings.
Da ist fast alles was man vorher noch hätte als Musik bezeichnen können verstümmelt und wegeschnitten worden. Man kann es als Klang-Zombie bezeichnen. Leblose Hülle die immer noch laute, unschöne Töne von sich gibt, aber kein Herzschlag mehr besitzt. Alles was mal an lebendiger Musik vorhanden war wurde weggeschnitten, komprimiert, manipuliert und hochskaliert. Übrig bleibt ein Tonbrei, dessen Kost ungenießbar ist.

Übrigens, meine Anlage kostet mehrer Tausende. Meine Anlage ist bestens geeignet diesen Klang Zombies Leben einzuhauchen. Es gelingt aber nur in Maßen. Wer wissen will was Dynamik ist, dem empfhele ich fast alles von Tracy Chapman oder Jennifer Warnes "Hunter", auch Mark Knopfler läßt sich nicht verbiegen. Selbst wenn die Musik nicht gefallen sollte, kann man sich an dieser Stelle mal vergewissern wie sich eine CD anhören kann. Oder der Olymp hochwertiger und vor allem guter Musik, die Dali Vol. 3 öffnet Augen und vor allem Ohren. Ansonsten mit wenigen Ausnahmen jede SACD/ShmCD.
Was mich aber neben diesem Loudness Unfug noch ärgert (hier kann man wenigsten noch Vorsatz unterstellen), ist das handwerkliche Unvermögen des Tonstudios. Bei Titel 8 sind die ersten 10 sec auffällig verkratzt. Danach geht es so weiter, allerdings von Stimme dan weitgehend überdeckt. Wie kann man nur so schlampig arbeiten???
Der Titel Blue Jeans ist das Gitarrengezupfe zu Beginn mit einem enormen Rauschpegel hinterlegt. Jedes mal wenn die Gitarre reingesteuert wird kommt das heftige Rauschen mit einher.
Ich schicke diese tonal verstümmelte CDs wieder zurück: "Produktmangel"

Fazit: Hastige Produktion mit klanglicher Nullrunde, die zurück an den Mixmeister gehört zur Nachbesserung. Oder am besten gar nicht erst bestellen.
Schuld ist aber leider nicht das Tonstudio. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem der Lautheitswahn wie ein Marschbefehl aus den Chefetagen der Plattenkonzerne in die Studios schallt. Und die Ton- bzw. Master-Ingenieure folgen auf der überlebenswichtigen Jagd nach Aufträgen gehorsam.
Diesem Treiben kann nur noch durch den Kunden Einhalt geboten werden.
STOPPT den LOUDNESS
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viel mehr als nur ein Vöglein, 26. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Birdy (Audio CD)
Auch wenn die kleine Birdy erst 15 Jahre alt ist, hat man es hier mit einer wunderbaren Stimme zu tun. Sie singt glasklar, manchmal zerbrechlich, manchmal kraftvoll und in allem liegt eine wunderbare Authenzität. Auch wenn sie für all den Herzschmerz viel zu jung scheint, man nimmt ihr jede Zeile ab.

Ich war sofort beim ersten Hören der Platte völlig geflashed von dieser immer wiederkehrenden Melancholie und dem was sie selbst aus den viele Coverversionen gemacht hat, nämliche ihre eigene Handschrift in alle die urpsürnglichen Indiestücke gelegt.
Mein Anspieltip ist ist ganz klar das einzige von ihr selbst geschriebene Lied "Without a word" aber auch die restlichen Tracks stehen diesem Lied in nichts nach.

Für Liebhaber solcher Musik genau das Richtige und von mir die hunderprozentige Kaufempfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jasmine Van den Bogaerde ist wunderbar - Vinyl LP sonderbar, 13. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Birdy [Vinyl LP] (Vinyl)
Die sehr junge Jasmine Van den Bogaerde hat zwar auch eine junge Stimme, diese ist aber bereits sehr ausgefeilt.
Birdy, so der Künstlername von Jasmine und auch Titel ihres erste Albums, versteht es den Hörer ganz ung gar für ihren Gesang zu begeistern.
Ihre glasklare Stimme und ihr emotionaler Vortrag zwingen einem förmlich dazu an ihren Lippen zu hängen...
Alle Titel auf dem Album sind es wert ausführlich gehört zu werden. Meine persönlichen Lieblingsstücke sind: "Skinny Love", "Shelter" und (na klar) "People Help The Poeple".
Die Aufnahmen könnten in Ordnung sein (müssen aber nicht), die Pressqualität der Vinyl LP möchte ich aber gnadenhalber als völlig lieblos bezeichnen.
Meiner Erfahrung nach klingt Vinyl fast immer besser als eine CD. Daher ist die Enttäuschung über die Klangqualität dieser LP um so größer!
Daher: Birdy *****, LP **, Summe(aus Rücksicht auf Birdys Darbietungen) ****
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Früher Vogel fängt den Blues..., 16. April 2012
Von 
B. Gutleben (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Birdy (Audio CD)
Kann man(n) als Angehöriger der Generation 50+ seiner Begeisterung für eine 15jährige Schülerin öffentlich Ausdruck verleihen, ohne sich dadurch in den Verdacht bedenklicher Neigungen zu bringen?
Ich meine, in diesem Fall geht das schon: als ich jüngst »People help the people« im Autoradio hörte, hatte ich nicht ein Teenie-Talent vor Augen sondern eine nette Ballade mit ansprechendem Arrangement im Ohr und freute mich wieder einmal, dass so schöne Sachen auch heute noch ab und zu produziert werden.
Der Interpretenname »Birdy« irritierte mich zwar ein wenig, half mir aber, ihre gleichnamige Scheibe schnell ausfindig zu machen und festzustellen, dass sie noch mehr zu bieten hat, vor allem wohligen Weltschmerz verbreiten kann, für mich besonders gut nachzuempfinden bei Stücken wie »Terrible Love« und »Just a Game«. Manches ist dabei, das mich von der Atmosphäre her ein wenig an das denkwürdige »Mad World« von Gary Jules erinnert.
Ihr Vorteil bei mir, der ich musikalisch in den 60ern und 70ern beheimatet bin, ist zudem, dass ich die meisten Originale der von ihr gecoverten Songs gar nicht kenne. Denn bei »Fire and Rain«, das ich natürlich seit Jahrzehnten von James Taylor zu hören gewohnt bin, könnte ich schwer entscheiden, welche Version mich mehr anspricht. Alles andere von ihr klingt für mich jedoch frisch, wenn auch nicht fröhlich - aber das muss ja wirklich nicht immer sein...
Ich hoffe sehr, dass so schnell niemand aus Musikbranche und Medienwirtschaft dieses wunderbare Vögelchen in einen goldenen Käfig sperrt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich Grandios !!, 6. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Birdy (MP3-Download)
Kann mich dem Vorredner nur anschließen, dass ist mal wirklich eine Perle im Popbrei heutzutage und dann noch nicht mal 16 Jahre alt.

Allerdings finde ich persönlich die Coverversion von "Young blood" herausragend das beste Stück auf dem Album.
Da stimmt einfach die Aura (der Sound) des Songs und dann diese Stimme.
Vielleicht kennt ja jemand noch Brian Ferry (Roxy Music), ich habe das Gefühl bei diesem Stück singt die Zwillingsschwester:-)
Das Timbre ist exakt genauso. Das ganze Stück ist sehr balladenhaft gestaltet, was perfekt zu ihrer Stimme passt.
Könnte auch ein Brian Eno produziert haben.

"The District Sleeps Alone Tonight" und "1901" sind für mich weitere herausragende Highlights dieses Albums.

Solange es solche Talente gibt, besteht noch Hoffnung das nicht alles "verbohlt" wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Belgierin bei Greys Anatomy - Es passieren noch Wunder!, 14. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Birdy (Audio CD)
Komplett zu unrecht ging diese fantastische, blutjunge und europäische Künstler und ihr Debütalbum an mir vorbei. Dabei hat sie doch in ihrem Leben schon so viel geschafft. Eine Castingshow gewonnen, es auf die Soundtracks der Filme "Tribut von Panem" mit Just A Game und "Merida - Legende der Highlands" mit Learn Me Right geschafft, ein wundervolles Album aufgenommen und damit sogar in den USA Beachtung gefunden. Für eine Künstlerin, die so gefühlvolle Musik macht, muss es eine unglaubliche Anerkennung sein im Hintergrund von Erfolgsserien wie "Greys Anatomy" gespielt zu werden. Denn dort konnte man neulich YOUNG BLOOD hören. Das "Naked and Famous" Cover war für mich der einzig bekannte Song auf dem Album, welches fast ausschließlich Coverversionen enthält. Zeitgleich ist es auch mein kleines Highlight, neben PEOPLE HELP THE PEOPLE, SKINNY LOVE und TERRIBLE LOVE.
Auch die anderen Tracks sind wunderschön und gefühlvoll, so voller Herzschmerz. Doch mir erschließen sie sich erst nach und nach mit mehrmaligem Hören. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, weil Birdys so einmalige Stimme niemals überdrüssig wird. Ein wenig auszusetzen, habe ich, dass das Album gerade einmal 45 Minuten Laufzeit besitzt. Birdy hätte ruhig um einiges länger zwitschern können...
So ist Birdys "Birdy" ein Muss für LiebhaberInnen ruhiger, sanfter und melancholischer Musik. ML
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 222 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Birdy
Birdy von Birdy (Audio CD - 2012)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen