weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen398
4,6 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Mai 2011
Meine bisherige DSLR Erfahrungen: Nikon (D70, D40, D90), D300 und D3.
Kompakt-Kameras: mehrere Canon, Nikon, Sony, Panasonic LX3 und TZ10.
Die D5100 habe ich mir zugelegt als Ersatz fuer die D40. Die Kamera ist gedacht fuer Einsaetze, bei denen eine weniger 'einschuechternde' Kamera von Vorteil ist, bzw. fuer Gelegenheiten, bei denen ich keine grossen Ausruestungen mitschleppen will (z.B. aus Gewichtsgruenden oder auch um das Diebstahlrisiko zu reduzieren).

Was mich beeindruckt:
---------------------
- spektakulaere Qualitaet der Fotos bei hoeheren ISO Werten ... den neuesten Kompakt-Kameras immer noch um Lichtjahre voraus
- dadurch exzellente Verlaesslichkeit bzgl. Schaerfe von Schnappschuessen bei weniger idealen Lichtverhaeltnissen
- erstaunlich gute Belichtung der Fotos in hoch-kontrast-Situationen, bei ein Teil des Bildes dunkel und ein Teil hell ist... also in Situationen, in denen sonst vom Fotografen ordentliches Fachwissen gefragt ist.
- die Bequemlichkeit des Klapp-Monitors
- Flexibilitaet durch den Klapp-Monitor: wenn man die Kamera einer unbedarften Person gibt, um z.B. ein Gruppenfoto zu machen, dann erwartet diese Person normalerweise, dass das Motiv an der Kamera angezeigt wird ... die Tradition des optischen Suchers geraet zunehmend in Vergessenheit. Die Autofokus-Funktion im 'Live-view' mode der D5100 ist ausreichend schnell, um diese Person nicht zu verwirren und zu verunsichern (was bei der D90 z.B. ein Manko ist).
- gute Videoqualitaet - wenn auch mit Abstrichen in der Tonqualitaet (Fokussierungsgeraeusche werden ueber das eingebaute Mikrofon mit aufgenommen) und Abstrichen in der Ruckelfreiheit bei hoechster Aufloesung (HD 1080)und flaechendeckend-dynamischen Motiven
- im Vorteil zu spiegellosen 3/4 Kameras bietet die D5100 einen guten optischen Sucher, der qualitativ weit ueber den elektronischen Suchern liegt, und der auch bei starker Sonneneinstrahlung seinen Dienst verrichtet - ein grosser Vorteil zu den Kameras die keinen Sucher haben.

Was weniger gut ist:
--------------------
- die Kamera liegt weniger gut in der Hand als z.B. die D40 ... was natuerlich auch durch den verminderten Platz fuer Bedienknoepfe bedingt ist, die dem Klappmonitor weichen mussten. Damit ist die D5100 aber auch nicht alleine; z.B. das vergleichbare Canon-Model (600D) hat aehnliche Maengel im Halte-Komfort.
- Kamera und Objektiv bleiben weiterhin ziemlich gross ... was natuerlich systembedingt ist und mit dem relativ grossen Foto-Sensor zu tun hat.
- Manche Funktionen sind in Menues vergraben - weniger intuitiv fuer den geneigten Nikon-Benutzer, aber fuer eine vermeintliche Schnappschusskamera praktisch kein Mangel.

Fazit:
Ich empfehle diese Kamera.
Wird es irgendwann eine bessere Kamera fuer die 'Schnappschuss'-Anwendung geben? Ich hoffe doch... aber, ich denke, die D5100 wird mich auf die naechsten paar Jahre begleiten und mir viel Freude bringen.

Klaus

P.S.: Ich benutze die Kamera derzeit mit dem 16-85 VR Objektiv von Nikon, das ich schon seit einigen Jahren in meiner Ausruestung habe (das Objetiv kostet fast so viel kostet wie die Kamera). VR (Vibration Reduction) ist fuer mich ein Muss; 18-55 ist mir als Zoombereich zu wenig. 18-105 VR waere die perfekte Erstausruestung fuer diese Kamera.
1010 Kommentare|46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2014
Nicht ganz leicht als fortgeschrittener Anfänger eine Rezession über ein solch komplexes Gerät zu verfassen. Aber ich möchte trotzdem mal kurz ein paar für mich offensichtliche Vor.- und Nachteile aufführen. Es ist meine erste DSLR und ich bin überzeugt, es gibt keine schlechten DSLR mehr zu kaufen. Alle haben ihren Reiz und man sollte wirklich jeden Hersteller mal in der Hand gehalten haben, durchs Menü gezappt sein und ein - zwei Bilder schießen.

Bei Canon gefiel mir der Touchdisplay und die ein oder andere Inovation im Menü aber Haptik und Materialanmutung waren nicht mein Ding. Pentax hatte mich durch seine sehr robuste Outdoorfähigkeit bestochen (wasserdicht, solider Metallbody usw.) konnte mich softwareseitig aber nicht überzeugen. Sony mit elektronischem Sucher und halbdurchlässigem Spiegel durchaus sehr praktisch, schnitt bei den Testberichten im Vergleich nicht so gut in der Bildqualität ab.

Nikon, in der Hand gehalten und von Haptik, Qualitätsanmutung sofort überzeugt. Sehr praktisch die bildliche Darstellung der Blende was mir als Anfänger sehr entgegen kommt. Keine Verwechslung mehr durch Große Blendenöffnung und kleiner Blendenzahl. Die im folgenden Aufgeführten Stichpunkte ergeben sich aus einer Nutzungszeit von etwa 1 Jahr. Wobei mir eigentlich nur eine Sache wirklich schmerzlich aufgefallen ist und deshalb gibt es auch einen Stern Abzug. Der LiveView-Modus, man kann durchaus mal ein Bild damit machen aber er ist für die alltägliche Nutzung nicht zu gebrauchen. Schade denn aus Richtung Kompaktkamera kommend war ich gewohnt mit dem Bildschirm zu arbeiten um so den Bildausschnitt gefühlt sehr gut unter Kontrolle zu haben.
Inzwischen hat sich noch ein Sigma mit Ultraschall-Motor für den AF zum Setobjektiv hinzugesellt, was das aufnehmen von Videofilmen auf ein brauchbares Level gehoben hat. Keine Geräusche mehr durchs Nachführen und auch kein Bildpumpen mehr.

Pro:
- zum Kaufzeitpunkt schon sehr guter Preis
- Sehr gute Bildqualität (sehr geringes Rauschen)
- Relativ schnelle Auslösung / Fokussierung (optischer Sucher)
- Schwenkdisplay (kein Hinlegen mehr notwendig)
- HDR Funktion
- Langzeitbelichtung möglich (Bulb Funktion)
- Blendeneinstellung im Display bildlich dargestellt
- Große Auswahl an Zubehör
- Gute Videofunktion (Objektivabhängig)
- Infrarotsensor für Fernauslösung jeweils 1x vorn und hinten am Kameragehäuse
- Verwendung handelsüblicher SD-Speicherkarten

Kontra:
- Live View Modus (suchen über Display) zieht den Akku leer und fokussiert viel zu langsam sowie Spiegelklappen (Wackler) beim auslösen
- Kein Weitwinkelformat (extra Objektiv notwendig)
- HDR und Belichtungsreihen nur im Jpg-Format möglich
- Nicht mehr kompakt (Platzbedarf)
- Nur eine Taste zur Funktionsvorbelegung
- Kein handelsüblicher Akku

Fazit: Eine sehr zu empfehlende Kamera wenn der LiveView nicht Lebensnotwendig ist. Ich habe inzwischen ein gutes Gefühl mit ihr in der Hand und bin der Meinung das durch den Menüaufbau der Weg bis dorthin in relativ kurzer Zeit machbar ist. Auch das Resultat, die Bilder selbst sind unschlagbar. Gerade auch bei schwierigen Lichtbedingungen. Und nun auch der Preis bei inzwischen zwei Nachfolgemodellen unschlagbar.

PS
Empfehlung: Nur den Body kaufen und gleich ein Glas mit Ultraschallmotor extra dazu, das Set-Objektiv liegt nachher nur im Schrank rum.
66 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2013
Ein kleines Fazit vorweg: mehr Kamera für's Geld gibt es in der Amateur- oder Mittelklasse nicht. In diesem Punkt ist die Nikon D5100 wie auch schon die D7000 (letztere in der Semiprofiliga) ein Schnäppchen.

Das Bedienkonzept ist, für Nikon-Verhältnisse, relativ menülastig. Das ist aber kein gravierender Nachteil, denn es lassen sich durch zweimaliges Drücken der "i"-Taste Zugriffe auf alle fotografisch relevanten Einstellungen ermöglichen. Auf dem scharfen Display werden auch, sehr einsteigerfreundlich, Tipps und Hinweise angezeigt bzw. technische Funktionen wie Blende und Verschlusszeit durch gelungene Symbolik nachvollziehbar dargestellt.

Wie bei Nikon üblich, ist die Kamera sehr reichhaltig ausgestattet. Neben reinen Konfigurationsmöglichkeiten kommt auch die kreative Fotografie nicht zu kurz. So ist z. B. auch eine Mehrfachbelichtungsfunktion verfügbar, bei der etwa zwei Aufnahmen zu einer verschmelzen. In Kombination mit dem klappbaren Monitor und den damit machbaren Perspektiven kann der Künstler sich hier voll austoben!

Was mir ebenfalls gut gefällt, ist die sehr ordentliche Verarbeitung der Kamera, welche subjektiv wertiger daherkommt als jene der "Plastikbomber" des großen Konkurrenten. Kunststoff ist in dieser Preis-Liga üblich, aber das bringt eben auch einen Gewichtsvorteil. Bei der D5100 stimmt dennoch die Robustheit.

Das entscheidende: als großer Kenner des Canon-Systems (inkl. Vollformat) überrascht mich der verbaute Bildsensor der D5100 voll! Die Detailschärfe und Auflösung ist bereits mit dem kleinen, aber sehr brauchbaren 18-55mm VR prima. Bei Blende 8 sogar wirklich gut. Extreme Schwächen, etwa bei offener Blende oder in den Bildecken, oft bei den preiswerten Linsen der Konkurrenz zu beobachten, sind hier nicht vorhanden. Erstaunlich: die lästigen Farbsäume an Kontrastkanten (chromatische Aberrationen) treten selten bzw. nicht störend auf. Mit dem Kitobjektiv von Nikon kann ein Hobbyfotograf gar nichts falsch machen. Und auch Ambitionierte werden das 18-55mm evtl. gerne als leichte Ergänzung zu hochwertigen Festbrennweiten im Rucksack verstauen.

Zur Hochform läuft die D5100 erwartungsgemäß mit Festbrennweiten wie dem Nikon 35mm 1,8 auf. Selbst im Vergleich zu einer Vollformatkamera des großen Konkurrenten braucht sich der 16 Megapixel Bildsensor nicht verstecken. Die Bilder wirken sehr klar und sind einfach brilliant und schön - bei Nikon fängt tolle Bildqualität nicht erst bei 1.600,- € an. Dies gilt auch bei hohen ISO-Einstellungen. Zumindest bis ISO 4000 sind noch schöne Abzüge in A4 od. A3 drin - das war vor einigen Jahren noch nicht so.

Zum Autofokus: die 11 Messfelder sind sehr sinnvoll im Sucher angeordnet. Man kann gut in den "Goldenen Schnitt" fokussieren. Die Treffgenauigkeit ist überzeugend; wenn das AF-Hilfslicht eingeschaltet ist, auch noch in der Dämmerung. Wer noch mehr Flexibilität möchte, muss zur D7000 oder zur D5200 greifen. Deren 39 Messfelder wollen bei schwierigen Motiven aber auch erstmal ausgewählt werden, was etwas den Arbeitsfluss bremst.

Fazit: kleine, schnuckelige Kamera mit tollen Qualitäten.

Mit "Kit"-Objektiv genau das richtige für's Bummeln, den Wochenendtripp oder den Urlaub. Mit hochwertigen Objektiven fast schon unverschämt smart hinsichtlich der Bildanmutung. Die sehr gelungen Kontrastverteilung mit klasse Durchzeichnung auch der kritischen Lichter sowie die lebendigen Farben sind vorbildlich - da kann die Marke mit dem großen "C" noch soviel Rummel um eigene Neuerscheinungen machen.

Rein subjektiv: das kompakte, leicht bullige Gehäuse mit nikontypischen Designelementen macht die D5100 auch optisch zu einem "Eyecatcher" und Sympathieträger. Die kleine hat's drauf - und das sage ich mit durchaus professionellem Anspruch.
22 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2011
Ich hab' etwa drei Monate nach einer passenden Kamera unter 1000 Euro gesucht und bin irgendwann auf die Nikon D5100 gestossen. Zuerst hab' ich mich aus Markentreue überwiegend bei den Canon umgesehen und hatte die 450d, 500d, 600d, und 1000d im Auge. Daneben hab' ich mir auch von Bekannten mal deren Kameras (u.a. eine 450d) für ein paar Fotos ausgeliehen. Also jdf. ich habe mich intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Kamera es werden soll.

Was letztlich für die Nikon sprach und gegen Canon ist das Set aus Body und Objektiv. mit 18-105 kann ich wesentlich besser leben als 18-55. Objektive wechseln mag ich nicht. Wenn man nicht gerade wilde Tiere in freier Wildbahn fotografieren will, wo man also nicht so die Möglichkeit hat nah ranzugehen ist der Zoombeeich von 18-105 völlig ausreichend. Und bei mir kommen im wesentlichen Menschen und Landschaften auf die Bilder und natürlich meine Katze - aber die hält auch still wenn ich nah ran gehe.

Der dreh- und schwenkbare Monitor ist natürlich super. Zum einen ist das Display geschützt, wenn er zugeklappt ist und zum anderen kann man so noch mehr mit der Perspektive spielen.

Wem die ganzen technischen Details über Iso, Chip und exakte Auslöse- und Speicherzeiten und was alles in der Kamera verbaut wurde interessiert, der sollte sich vermutlich lieber andere Rezensionen durchlesen. Ich kann nur sagen die Kamera stellt sehr schnell scharf, sie verwackelt nicht und sie löst sehr schnell aus. Die Kamera lässt sich intuitiv bedienen, liegt gut in der Hand und ist nicht zu schwer. Und das wichtigste: sie macht mit den Standardeinstellungen sehr schöne Bilder. Es gibt viele Möglichkeiten, Programme zu wählen oder Einstellungen direkt von Hand vorzunehmen. Aber ich will ehrlich gesagt eine Kamera zum Fotos machen und nicht ein Forschungsobjket zum Experimentieren.

Die Nikon ist die optimale Kamera für alle, die unter Fotografie folgendes verstehen: Auswahl des Fotoobjektes, Auswahl der Perspektive und des Bildausschnitts, Scharfstellen - Auslösen - fertig !
Und sie liefert für Leute, denen das zu anspruchslos ist noch ein paar Möglichkeiten mehr.
0Kommentar|62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Stil: Kit inkl. 18-105 mm VR Objektiv (bildstab.)|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nach etwas über einem Monat mit der D5100 wage ich mich einmal an eine Bewertung des neuen Mittelklasse-Stars aus dem Hause Nikon. Es war mal wieder eine der typischen Umgewöhnungssituationen im Technikalltag. Wer seit längerer Zeit mit Canon DSLRs Unterwegs ist und sich einen kleinen "Objektivpark" zugelegt hat, wird wohl erst richtig verstehen wovon ich im Folgenden schreibe.

Handhabung und Design:
Es war gewiss nicht mein erster Kontakt mit einer Nikon-Kamera, egal ob DSLRs auf Messen oder die oder andere Kompaktkamera. Doch noch nie musste ich mich mit der Steuerung des DSLR-Angebots wirklich längere Zeit anfreunden. Und das Bedienkonzept der D5100 sagt mir am Ende doch nicht zu, die Steuerung ist meiner Empfindung nach einer nicht intuitiv genug für den Fotoalltag. Das fängt bei einer fehlenden nativen ISO- und Abblendtaste an - und nein, der belegbare fn-Button ist kein Ersatz dafür - und hört bei dem zu klein geratenen Steuerkreuz auf. "Verschlimmert" wird das Ganze dadurch, dass der "i"- und Info-Button für mich die gleiche Funktion haben und zumindest einer davon Platzverschwendung ist.

Weiter geht es bei der Menüführung, zwar etwas besser als bei der D5000 gelöst aber bei so mancher Funktion Suche ich jedes Mal, intuitiv, im falschen Menüpunkt. Damit mich keiner falsch versteht, die Menüführung ist bedeutend besser als die der meisten Kompakten, das sollte in der Preisklasse aber kein Maßstab sein.
Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau und entspricht dem, was man in der Preisklasse erwarten sollte und kann. Das Display löst gut auf, der Schwenkmechanismus wirkt stabil und die Bedienelemente gut verarbeitet. Auch die Gummierung verleiht der Nikon D5100 guten Griff.

Fotografieren:
So, genug gemeckert - denn jetzt geht's um das Hauptgebiet einer DSLR und da kann die D5100 richtig Punkten. Um einen Punkt schnell abzuhaken: Den Unterschied von 10, 16 oder gar 18 Megapixel wird der Normalanwender nur in sehr seltenen Fällen sehen können - erst recht mit den Kit-Objektiven. Und das gilt für jede APS-C/DX respektive 35mm-DSLR.
Was man jedoch umso mehr sieht ist das Rauschverhalten, den Dynamikumfang oder auch die Farbtreue. Ich fotografiere grundlegend im RAW-Modus, da ich ja die Bildqualität der Kamera an sich und nicht die der JPEG-Kompression beurteilen möchte.
Beim Rauschverhalten im RAW-Modus kann ich zwischen meiner EOS 550D und der D5100 keine wirklichen Unterschiede ausmachen. Lediglich ist das Helligkeitsrauschen bei der 550D etwas weniger ausgeprägt, dafür fängt selbige etwas früher mit leichtem Farbrauschen an - Gleichstand sage ich mal. Das "überlegende" Rauschverhalten der D5100, von dem man in den ein oder anderen Magazin liest, bezieht sich meist auf den JPEG-Modus - hier setzt Nikon schlichtweg einen etwas aggressiveren Rauschfilter an. Das führt zu rauschärmeren, aber auch zu weniger detailreichen Bildern.

Der Dynamikumfang (durchzeichnete Helligkeitsdifferenz zwischen der hellsten und dunkelsten Stelle im Bild) ist dafür wirklich über jeden Zweifel erhaben, egal ob im RAW- oder JPEG-Modus. Allerdings gilt das auch nur etwa bis ISO 400, danach befindet man sich auf dem Level der Konkurrenz. Trotzdem ist das natürlich für Gegenlichtsituationen ein nicht zu verachtender Vorteil der Nikon D5100.
Auch die Belichtungsmessung arbeitet im Fotomodus äußert präzise, echte Fehltritte konnte ich bei meinen Fototouren nicht feststellen und die minimalen Differenzen lassen sich problemlos mit einem RAW-Konverter nachbearbeiten. Hier kann also auch der DSLR-Einsteiger unbesorgt zu halb- und vollautomatischen Modi greifen.

FullHD filmen:
Der Grund warum ich die gute Belichtungsmessung explizit auf den Fotomodus bezogen habe ist der vorhandene Videomodus. Das Bild ist in den meisten Fällen 1/3 bis eine ganze Blende unterbelichtet und da es in der Preisklasse keine RAW-Videos gibt kann hier auch nur dezent nachbearbeitet werden. Noch dazu muss man schon einige Einstellungen vornehmen um der Kamera die automatische Belichtung abzugewöhnen und hoffen das Display so eingestellt zu haben, dass man manuell gut beurteilen kann ob die Belichtung denn passt. Ein guter Anlaufpunkt fürs Handbuch ist auch die AF-L/AE-L-Taste.

Die Bildqualität des FullHD-Modus ist recht durchwachsen. Aufgrund der recht starken Kompressionsartefakte (bezogen auf DSLR-Niveau) kann man die 'echte Qualität' des Sensors hier kaum einschätzen. Meiner Erfahrung nach wäre selbige wirklich gut, nur reichen die 20-25 MBit/s kaum aus um bei vorhandenen Bewegungen viele Details über zu lassen. Canon arbeitet bei seinen DSLR-Modellen A) mit etwas höheren Bitraten und B) zudem mit einem etwas effizienteren Kompressions-Algorithmus. Angesichts der Möglichkeit der D5100 mit schnellen UHS-I Speicherkarten umzugehen ist die Sparsamkeit mit der Bitrate nicht wirklich nachvollziehbar.
Zum Ton des integrierten Mikrofons äußere ich mich nicht großartig. Die Qualität ist schlecht, genauso wie bei einer EOS 550D, 60D oder 5D Mark II, spätestens sobald etwas Wind aufkommt versteht man kaum ein Wort mehr und sollte einfach Musik drunter packen. Wer "richtig" filmen möchte wird eh auf ein externes Mikro zurückgreifen und da klingt es denn auch einiger maßen.

Ich habe auch mal wieder ein paar Videoaufnahmen und Testbilder zur besseren Veranschaulichung auf YouTube geladen: [...]

Fazit: Viel wurde verbessert, aber es geht gewiss noch besser. Besonders den Filmmodus sollten sich die Ingenieure bei Nikon noch einmal anschauen und vielleicht lässt sich ja noch einiges via Firmware-Updates nachreichen. Angesichts der Erfolge von Magic Lantern auf den Canon-Kameras kann man hier eigentlich recht zuversichtlich sein.

Was bleibt ist eine gute Mittelklasse DSLR zu einem angemessenen Preis mit der auch Einsteiger klar kommen. Die Bedienung sagt nicht jedem zu, mir zum Beispiel, aber es gibt dazu 100%ig auch andere Meinungen. Deshalb mein Tipp: Probieren geht über Studieren!
33 Kommentare|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2011
Da meine digitalen SLR Erfahrungen bisher nur auf einer D60 und D5000 fußen & die D5100 die logische Weiterentwicklung der D5000 sein soll, wird diese Rezession vor allem einen Vergleich zwischen der D5000 und der D5100 ziehen.
Die D5000 hatte ich nun ein Jahr und war sehr zufrieden, Tolle Bilder großer funktionsumfang aber eben auch ein paar Sachen die mich leicht gestört hatten.
Z.B. Kein Autofokus beim filmen. Resultat, zoomt man ran oder bewegt sich das Motiv auf einen zu / von einem weg: unscharf....
Gestern ( 27.04.2011) wurde mir die neue D5100-Kamera nun geliefert. Und das ganze wie gewohnt: Amzonmäßig schnell und problemlos !
Erster Eindruck der Kamera ist: Vieles verbessert, manches verschlimmbessert. Leider.

Doch nun zur eigentlichen Bewertung:

Bodydesign:
Das (bessere/klarere !) Display ist immer noch schwenkbar/klappbar, allerdings nicht mehr nach unten sondern zur linken Seite hin (Scharniere sind links). Empfinde ich positiv, da man bei Selbstportraits die Kamera wunderbar auf Tischen etc. ablegen kann. Auch wenn sie auf einem Stativ montiert wurde ist das Display nun besser einzusehen. Negativ ist die neue Schwenkung bei der Fotografie von Bodennahen Motiven, da man hier nicht mehr so schon zentriert arbeitet. Sprich das Display direkt auf einer Linie mit Sucher und Objektiv ist.

Anordnung der Buttons:
Liveview wird jetzt nicht mehr auf der Rückseite beim OK-Button aktiviert sondern ist jetzt "on Top" als Schieberegler neben dem Rad für die verschiedenen Aufnahme Modi. Das ist sehr gelungen, da sehr Handschuhfreundlich und zum anderen auch besser vom Auslöseknopf aus zu erreichen wenn man ein mal schnell umschalten will.
Ebenfalls neu hinzugekommen ist der Kamera "Aufnahme" Button neben dem Auslöseknopf. Empfinde ich auch als Mehrwert, da quasi alles was Bilder auf die Speicherkarte schreibt konsolidiert in einem Bereich erreichbar für meinen rechten Zeigefinger ist, ohne das ich groß umgreifen müsste.
Das Modi Rad hat ebenfalls einen neuen Bereich bekommen (Effekts) ob dafür was anderes verschwunden ist, fällt mir gerade nicht ein.

Die Rückseite
ist wohl am stärksten umdesignt worden. So sind hier sämtliche Knöpfe die im linken Bereich waren verschwunden (links aufklappbarem Display geschuldet). Teilweise findet man diese nun auf der rechten Seite, manche sind auch wegrationalisiert wurden. So z.B der "Set" Button. Seine funktion übernimmt nun der Button - durch zweimaliges drücken.
Das Jogshuttle hat eine bessere feinfühliger Haptik bekommen.
Für Brillenträger ist wohl eine bessere Einstellmöglichkeit der Dioptrinzahl gegeben. Aber das kann ich selbst als Brillenträger nicht beurteilen weil ich noch nie extra für Fotos meine Brille abgenommen habe...
Was leider immer noch fehlt ist ein Lichtsensor, der beim nutzen des optischen Suchers das Display abschaltet. Das stört mich Nachts vor allem um so mehr. Hatte die D60. Bei der D5000 hat Nikon das das dann eingespart, nun ebenso auch bei Ihrem Nachfolgemodell. Grad als Brillenträger heißt das wieder störende Reflexionen...Das empfinde ich als schlecht. Hatte mir hier mehr erhofft.
An der Front hat sich nix großartig verändert es gibt immer noch die von der D5000 bekannten Knöpfe , immer nur noch ein fn Button. Das empfinde ich als arg lächerlich da die Kamera auch in dieser Generation noch mal an Funktionen zugenommen hat (z.B. HDR) und ich das auch gerne schnell zugeschaltet hätte. Aber ich werde es halten wie gehabt und fn wieder mit ISO belegen. Sowas ist natürlich Geschmackssache aber es verdeutlicht doch das Dilemma gerade mal einen einzigen belegbaren Button zu haben.

Die Seiten
Hier wurde nicht viel verändert aber auch nicht viel verbessert.
So ist auf der linken Seite ein Dose für den Mikrofonanschluss hinzugekommen (3,5mm Klinke). Sonst ist alles geblieben wie es war ( Mini-USB, HDMI und sehr schön, auch der GPS Anschluss ist auf der gleichen Seite geblieben (Ich kann meinen Solmeta N2 problemlos weiter nutzen).
Was leider nicht verbessert wurde ist die Verschlussklappe des Deckels auf der linken Seite der eben diese Anschlüsse schützen soll, weder kann man ihn aushängen noch die Anschlüsse einzeln schützen. Gerade wenn man oft ein GPS oder ein Mikro drauf hat ist der Staubschutz für die anderen Anschlüsse nicht vorhanden.
Ebenso kann ich aufgrund der schwierigen Austauschmöglichkeit den Deckel nicht einfach nach Wunsch durchbohren um die Kabel durch ein eigenes Loch zu führen, da ein Austausch des Deckels durch einen neuen nicht einfach bewerkstelligt ist, da das Ding tief im Gehäuse befestigt ist & ich nicht die Kamera dafür öffnen will. Eine Lösung ähnlich dem Batteriefach (diesen kann man einfach aushängen) hätte ich sehr bevorzugt.

Batterie und Akku
Hier haben sie echt ganze Arbeit geleistet, einem den wechsel von der 5000 auf die 5100 zu vermiesen. Grund hierfür: Neues Akkusystem (AKKU EN-EL14). Somit kann man alles Reserveakkus des Vorgängers nicht mehr mit nutzen. Aber gut damit kann ich leben, in der Hoffnung die neue Technologie hat mehr Saft. Doch dann komme ich beim Ladegerät und muss mich echt fragen ob Sie den Trend zum kleiner edleren schlankeren (nicht zuletzt besser zu transportierendem) Design verschlafen haben? Das Ladegerät hat nicht mal mehr ein Kabel (!) Nein es ist in etwas doppelt so groß wie das Ladegerät der D5000 und blockiert auf einer Mehrfachsteckdose auf die es direkt gesteckt werden muss, 3 Dosen. Bravo.

Der Blitz
Ist meines Erachtens der gleiche wie der Blitz des D5000, lediglich die Schließmechanik wurde erneuert. So muss das Blitz nun einmal ganz ausgeklappt werden, bevor der "Schließmechanismus" wieder einrastet. Um zu verdeutlichen was ich meine: Wenn man einen externen Blitz oder ein GPS auf dem Blitzschuh befestigt hat und kommt versehentlich auf die Blitztaste, anstatt der fn Taste, dann schnappt der Blitz hoch, kann aber nicht wieder geschlossen werden ohne das das Gerät auf dem Blitzschuh entfernt werden muss. Das ist unnötig und wäre bei voll ausgereiftem produktdesign hoffentlich nicht passiert. Hätte ich bei einem Kameraspezialisten wie Nikon nicht erwartet.

So nun bin ich einmal um die Kamera gereist, denke jetzt tauchen wir einmal ein ins Innenleben :)
Hier habe ich mir natürlich gleich einmal die neu hinzugekommen Features angesehen.

Videoaufzeichnung nun auch mit Autofokus:
Die Zeitbegrenzung von 5min (D5000) wurde auf 20min angehoben. Das scharfstellen übernimmt die Kamera nicht selbst, das muss man während des Drehs selber machen über den auslöse Button. Filmt man durch Glas kann es also durchaus mal eine Sekunde dauern bis er das wieder scharf hat was man eigentlich filmt :) Ansonsten ein nettes Gimmick. Auch wenn ich irgendwie davon ausgegangen war das Sie zumindest im Automodus permanent nachschärft. Aber vom filmen hab ich keine Ahnung :) Mir reicht das denke ich.

ISO
Positiv ist die mir die erhöhte ISO zahl auf 6400 aufgefallen. Das erhöht den Aktionsradius schon beträchtlich.
Natürlich haben sie das dann gleich ganz Marketing wirksam im Effektmodus nochmals untergebracht: Dort gibt es jetzt einen Nachtmodus, der nur noch Schwarz/weiß ablichtet und die ISO Zahl auf über 120.000 erhöht. Die Bilder sind dementsprechend....künstlerisch rauschend. aber man -kann- erkennen das etwas drauf ist ;)
Wo wir schon bei den Effekts sind: Es gibt einen

Tilt Shift Modus
(Fotografieren wie auf der Modelleisenbahn).
Hab das mal kurz ausprobiert ist ganz nett wenn man von einem hohen Haus aus runter fotografiert. Aber man kann halt nicht wie am PC am perfekten Bild feilen. Man muss nehmen was einem die Kamera serviert.
So lässt sich diese sicherlich reizvolle Idee nicht optimal nutzen, aber man kann durchaus beachtliche Effekte erzielen.
Das gleiche gilt wohl auch für den

HDR,
man legt vorher fest welche Belichtungsstufen die Kamera durchführen soll, wie viel Bilder dafür gemacht werden und ebenso wie hoch der Grad der Glättung sein soll( norm, mittel /stark). Und dann macht man das HDR Foto & das wars dann, der HDR Modus hat sich automatisch beendet. (Wo wir wieder bei meinen fn Tasten sind. Könnte man damit problemlos wieder einschalten....)
Danach hat man entweder was optisch ansprechendes oder auch nicht. Mit einem Programm kann ich an den Glättungswerten NACH dem fotografieren basteln. Hätte ich mir hier auch gewünscht.
Ansonsten gilt hier das gleiche wie beim Tilt Shift: Man kann gute Fotoergebnisse damit erzielen, oder aber eben auch nicht. Und das ist dann nicht mehr korrigierbar.
Was ich auch gleich überprüft habe war die

Serien/Intervall Bildfunktion
(Benutze ich zum erstellen von Zeitrafferaufnahmen). Hatte gehofft das man nun mehr Bilder als bei der D5000 erstellen kann, aber es ist einen immer noch die Obergrenze von 999 Bilder gesetzt.
Was mir gerade noch aufgefallen ist: es gibt einen neuen

Auslösemodus: "Q"
aber wirklich leiser ist der nicht. Zwar leiser als bei der D5000, aber nachdem das komplette Auslösegeräusch bei der 5100 verändert & verringert wurde, fällt dieses Gimmick nicht wirklich ins Gewicht.

So die Kamera ist noch nicht einmal 24h in meinen Händen, daher spiegelt der Bericht auch nur die ersten Eindrücke wieder, aber begründet sicherlich warum ich nicht die volle Punktzahl vergeben will. Ich werde die Kamera auf jeden fall behalten da ich viele der neuen Funktionen als Mehrwert empfinde, zwar noch nicht perfektioniert aber doch schon weiter als die D5000. Die Kamera ist sicher nicht die eierlegende Wollmilchsau als die sie beworben wird, aber doch ein nettes Stück Technik das sich sehr an der D5000 orientiert und viel Freude und gute Fotos produziert.
Fotos werde ich demnächst mal einstellen, damit man sieht wovon ich rede
Ich hoffe ich konnte helfen und den Kaufentscheid erleichtern :)

P.S.: Es gibt einen neuen Weißabgleichsmodus: "Im Schatten" das ist doch mal praktisch!
1818 Kommentare|110 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2013
Also zuallererst bin ich Einsteiger im DSLR-Bereich und nach endlosem Recherchieren, erschien mir die d5100 als beste Lösung wenn man eine Einsteiger mit Luft nach oben haben möchte, besonders, da die d5200 in Tests nicht viel beser abschneidet und die d5100 erheblich günstiger ist.

Habe jetzt über 1000 Bilder gemacht und auch fleißig herumprobiert, fotografiere mit Vorliebe Landschaft, Tiere und Portraits und benutze die Kamera in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen die eben nicht immer still dastehen. Auch der Makrobereich wurde ausgetestet und in Verbindung mit dem Nikkor 55-200 Zoom kamen auch immer mehr Nahaufnahmen hinzu.
Der Autofokus arbeitet weitestgehend sauber und schnell, genau wie die Automatik-Einstellung am Drehrad, allerdings erzielt man um einiges schönere Bilder, wenn man sich in die verschiedenen Modi, bzw die manuellen Einstellung einarbeitet.
So schalte ich beispielsweise für Nahaufnahmen von Kindern oder Portaits immer häufiger den Autofokus aus, um ein schöneres Bokeh (diese künstlerische Unschärfe im Hintergrund des Motivs) zu erzielen und das Motiv schöner hervorzuheben.
Auch das Einfangen von dem Glitzern der Sonne in Wassertropfen oder auf Wasserflächen ist machbar, aber meiner Erfahrung nach nur mit manuellen Einstellungen zu erreichen.

Im Großen und Ganzen eröffnen sich für Einsteiger hier ganz neue Möglichkeiten und mit etwas Ausprobieren erzielt man mit dieser Kamera wahnsinnig schöne Bilder, die dank der 16 Megapixel auch beim Zoomen meist lange scharf bleiben. Ich empfehle jedoch als Zusatzobjektiv das Nikkor 55-200, damit man auch den (Tele-)Zoombereich etwas besser ausnutzen kann.

Kaufentscheidung für die d5100 waren die guten Testergebnisse, die tollen Probebilder auf diversen Foren und das gute Handling beim Ausprobieren im Laden (hier wars aber günstiger ;) ), sowie die einfach verstandliche Menüführung. Zudem ist das Display dreh- und schwenkbar und verfügt über eine gute Auflösung um die Schärfe zu beurteilen, im Gegensatz zu der oft empfohlenen Sony A 37.

Volle Kaufempfehlung also von mir, da mich mit dieser Kamera tolle Resultate erziele und mich mit ihr die Leidenschaft gepackt hat. Obwohl es viele neuere Modelle gibt wird es dank der guten Perfor,ance und Ausstattung wohl noch etwas dauern, bis eine Aufrüstung mit einer größeren Nikon ansteht.
11 Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2012
Technisch gesehen ist zu dieser Kamera wohl alles gesagt, trotzdem kurz meine Erfahrungen. Ich habe diese Kamera seit ende April. Aktuell hat sie fast 9.000 Auslösungen auf dem Zähler. Zu den auffallenden Stärken der D5100 gehört der CMOS, den ich in seiner Preisklasse als Klassensieger bezeichen möchte. Ich fotografiere nur im RAW-Format, deswegen spielt Rauschunterdrückung (denoising) bei mir seitens der Kamera keine Rolle. Bis ISO 3200 liefert die D5100 abzugstaugliche Ergebnisse, darüber wird es aber schwierig, letztlich kommt es auf das Motiv an.

Sofern man die Kamera als Erstanschaffung kauft und noch keine kompatiblen Objektive besitzt, ist die Kit-Variante mit dem 18-105mm eine Empfehlung. Das Objektiv kann keine Wunder, bringt aber immerhin ein bisschen Telezoom (für die Kompaktumsteiger, dass entspricht in etwa Zoom 5,7). Für Restlichtfotografen, die alles immer ohne Blitz machen möchten, muss eine lichtstarke Alternative her. Das Nikkor 1:1,8G 50mm macht sich gut auf der D5100. Bilder mit "Charakter", "Seele", anders ausgedrückt, mit Bokeh, kann man auch mit dieser Linse machen.

Die Kamera ist recht klein. Grundsätzlich ist das gut, vor allem auf Reisen. Für meine Pranken ist sie mir manchmal aber schon zu filigran. Die D5100 kann fast alles, was eine große Semiprofi-DSLR auch kann. Aufgrund der fehlenden Knöpfe und Drehrädchen ist aber vieles in Untermenüs versteckt. Einfach ausgedrückt, fast alle Einstlellungen einer "grossen" sind möglich, oftmals aber fummelig zu erreichen. Wenn es mal schnell gehen muss, kann das ein Nachteil sein. Dafür ziehe ich aber keinen Stern ab, denn es war meine Entscheidung, eine Prosumerkamera zu kaufen und eben keine Semiprofi (D7000).
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2013
Diese Bewertung soll eine Hilfe für Einsteiger von einem Einsteiger sein.

Kurz vorweg:
Ich habe mir diese Kamera vor 2 Wochen gekauft und hatte vorher die Bridgekamera von Panasonic DMC FZ150.
Diese hatte ich mir als Empfehlung eines Kollegen zugelegt, weil er meinte schon aus Kostengründen eine Kamera zu
kaufen die eine große Brennweite (Zoom) abdeckt.
Bei einer Spiegelreflexkamera müsste ich mir eben immer das passende Objektiv kaufen und ob sich das als Anfänger lohnt
zumal man ja auch schnell die Lust verlieren könnte.
So kaufte ich mir die FZ150. War aber relativ schnell enttäuscht, da sie aus meiner Sicht nicht mit einer Spiegelreflexkamera in dem Fall mit der D5100 nicht mithalten kann.
Da werden jetzt die Meinungen wohl auseinandergehen. Denn so mancher SLR Forgraf ist laut Rezension bei der Fz150 auf diese auch umgestiegen weil sie top Fotos macht.
Stimmt auch, aber ich schaue mir sehr gerne Fotos mit "Tiefenschärfe" an.
Ich hoffe ich erkläre jetzt "Tiefenschärfe" richtig.
Ich fixiere ein Objekt an und der Hintergrund soll unscharf sein. Oder umgekehrt.
Bei der FZ150 war das bei etlichen Versuchen nur teilweise möglich. Und jede Spiegelreflexkamera hat dies auf Anhieb hinbekommen.

Also habe ich die FZ150 wieder weiterverkauft und mir die Nikon D5100 zugelegt.
Ich schätze mal das die Kamera eher für Einsteiger gedacht ist,
und ich als Neuling bzw. Einsteiger bin von der Kamera total begeistert.

Die Pluspunkte:
- super scharfes Display welches auch noch schwenkbar ist.
- Sehr gute Bildqualität
- man kommt mit dem Menü sehr schnell zurecht.
- Im Display wird anhand der Grafik/Animation die Blende und Zeit angezeigt.
- Liegt sehr gut in der Hand.
- Zubehör wie Objektive finde ich relativ günsig.
- Akkulaufzeit hoch (ca.400Bilder)
- Akuuladezeit schnell (ca.1h)
- Ladegerät wird direkt ohne Kabel in die Steckdose eingesteckt was ich super finde
- Tiefenschärfe sehr gut. Im Sucher hat man Messfelder und jedes kann auch individuell angsteuert werden,
dann ist der ausgewählte Teil scharf.

Gerade bei der Bildqualität und das ist das wichtigste ist die Kamera super.
Ich war letztens bei einem Geburtstag in einem Restaurant das wie eine Berghütte gestaltet war.
Es war dort etwas dunkel beleuchtet.
Da ich nicht gerne mit Blitz fotografiere bzw. fotografiert werde da ich dazu neige die Augen zu schliessen, habe ich
auf manuelle Steuerung umgeschaltet, die ISO Zahl auf 6400 gestellt, die Blendenzahl heruntergedreht und die Belichtungszeit
etwas erhöht.
Die Bilder wurden sehr schön, es waren keine Schnappschüsse sondern Bilder die lebendig waren, die auch die Atmosphäre wiedergaben.
Wenn ich mit Blitz fotografiert hätte, hätte der jeder in die kamera geschaut und sich nach 5 Bildern genervt abgewand,
ohne Blitz konnte ich die Stimmung fotografieren ohne das es die Gäste störte.

Natürlich bietet die Kamera sehr viele Einstellmöglichkeiten die auch etwas Geduld erfordern und man dadurch Erfahrungen sammelt.
Gerade ich als Amateur werde noch viel herumexperimentieren müssen.

Ich hoffe die Rezension war jetzt nicht zu ausführlich oder eventuell zu kurz.
Neue Erfahrungen werde ich vielleicht noch mal dazuschreiben.

Aber mit dieser Kamera kann man nichts falsch machen.
Das mitgelieferte Objektiv finde ich sehr gut, da es auch zu den lichtsärkeren Gehört.

Folgendes Zubehör habe ich gekauft und kann ich auch weiterempfehlen.
- Walimex Slim MC UV-Filter 52 mm
- AmazonBasics IR-Fernauslöser für Nikon SLR-Digitalkameras
- Nikon EN-EL14 Li-Ion Akku für D3100 / D5100 / P7000 (Ersatzakku)
- Speicherkartenhülle Schutzbox f. 4x CF 8x Micro SD / XD
- Lowepro Flipside 200 SLR-Kamerarucksack

Viel Spass mit der Kamera!!
44 Kommentare|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2012
Eines vorne weg: Ich bin kein Fotospezialist - nur Gelegenheitsfotograf, je nach Anlass oder Laune. Nachdem meine analoge Spiegelreflex Pentax SFX aus 1988keine einwandfreie Fotos produziert, mir die Entwicklungskosten und, insbesondere,die Digitalisierung der Fotos zu teuer wurden, habe ich mich entschlossen, eine neue Kamera anzuschaffen. Kriterien zur Sucheinschränkung waren neben der Preisobergrenze von 1000 EUR für Gehäuse u. Objektive, dann die Funktion 'schwenkbares Display'. Ich stand dann zwischen der Canon 600 D und jener Nikon D5100. Letztlich ausschlaggeben war dann mein Bauchgefühl und ein wenig der (geringe) Preisunterschied zu Gunsten der Nikon. Auf Empfehlung eines Forummitglieds habe ich mit für den Kauf des Gehäuses und eines! Objektives (18 - 105 mm VR von Nikon) entschieden. Ich glaube für meine Otto-Normalverbraucher-Nutzung ist dieses Objektiv ausreichend und deckt meinen Aktionsbereich ab. Sollte sich im Laufe der Zeit meine Passion intensivieren, kann ich mir immer noch ein entsprechendes Objektiv nachkaufen.

Was ich bei meiner neuen,sehr handlichen Nikon geniesse, ist das Ausprobieren verschiedener Einstellungen. Da man auf dem Display sein Ergebnis sofort sehen kann, ist nun auch ein Vergleich der manigfalitgen Einstellungsmöglichkeiten dieser Kamera direkt möglich. Natürlich braucht es seine Zeit, bis man mit der Bedienung der Kamera vertraut ist. Dies ist allerdings nicht darin begründet, dass diese Kamera zu kompliziert ist oder die Beschreibung (sowohl die Kurzform als auch die im Pdf-Dateiformat vorhandene Detailbeschreibung) nicht verständlich wäre, sondern, dass sie die Vielzahl von Einstellungen anbietet. Und wer das alles nicht mag, kann auf 'Automatik' stellen und darauf los fotografieren.

Die Bildqualität dieser Kamera hat mich wirklich überzeugt. Ich kann sie zwar nicht mit anderen SLR-Digitalkameras vergleichen (da ich bisher keine besass), aber im Vergleich mit meine kleinen Digitalkameras Samsung ST60 und Canon IXUS 60 ist der Unterschied so groß wie analog zu digital. Und für mich ist nun mal die Bildqualität beim Fotografieren ausschlaggebend. Wobei sich bei mir Bildqualität aus Farbtreue und Kontrast definiert. Und das stimmt hier.

Auf weitere technische Bewertungen verzicht ich an dieser Stelle, da diese schon von anderen Besitzer dieser Kamera mit Sicherheit kompetenter ausgeführt wurden bzw. im Netz nachzulesen sind.

In Bezug auf die Kaufentscheidung, bin ich, wie fast immer, bei Amazon gelandet. Viele andere Anbieter waren vordergründig günstiger. Habe ich mich aber in der Tiefe mit deren Konditionen befasst (Vorauskasse, Lieferkosten u.ä.) war Amazon doch die wohl beste Stelle.

Zusammenfassend kann ich festhalten: Das für meine Ansprüche/ Vorstellungen richtige Produkt beim richtigen Händler gekauft.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 23 beantworteten Fragen anzeigen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)