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TOP 1000 REZENSENTam 21. Juni 2011
Nach dem Erscheinen der neuen Nikon D 5100 wurde ich mal wieder neugierig. Ich selbst besitze eine D 90, konnte aber eine D 300s, D3s sowie die aktuelle D 7000 ausführlich testen. Also fragte ich einen Bekannten / Fotoladen, ob ich auch mal für ein bis zwei Tage die 5100 in Beschlag nehmen könnte.
Ich durfte. Natürlich war ich gespannt, denn das grundsätzliche Leistungsprofil bei Nikon ist erfreulich hoch, wenn auch mit deutlichen Unterschieden. Was ich so lesen konnte, soll die neue D 5100 die Lücke zwischen D 3100 und D 7000 schließen und somit den Consumerbereich abdecken. Sogar die D 90 bleibt laut Nikonnachrichten weiterhin im Programm, dafür muss es Gründe geben. Es wurde spannend...

Gehäuse und Haptik:

Der erste Anfass, ernüchternd. Klar ist die 5100er deutlich kompakter, als etwa eine D 90 oder D 7000, fast schon filigran (128 x 97 x 79 mm). Für kleine Hände (Damen) sicherlich ein Vorteil. Für große Schaufeln eher umständlich, weil der Handgriff doch recht zierlich ist, aber es geht schon. Die geringe Größe hat aber auch Vorteile. So braucht man weniger Platz im Fotorucksack/-tasche. Die Kompaktheit hat auch sonst Vorteile, wie etwa das geringe Gewicht von nur 560 Gramm mit Akku. Eine D3s wiegt beispielsweise fast das Dreifache, ist aber auch wesentlich robuster!

Das Gehäuse ist aus Polykarbonat und nicht ganz so wertig wie bei den "großen" Schwestern aber dennoch sehr sauber verarbeitet und in der Summe ganz in Ordnung. Für die saubere Verarbeitung vergebe ich gerne ein Extra +.
Staub- oder Spritzwasserschutz sucht man bei dem Preis und in der Modellgruppe leider vergeblich, doch bei normalem Einsatz ist das kein Problem. Meine D 90 hat auch keine Schutzvorrichtungen und bislang arbeitet sie ohne Mängel, auch im Strandurlaub. Ambitionierte Reisefotografen sollten dann schon eher zur D 7000 oder D 300s greifen. Letztere hat einen noch exzellenteren Schutz gegen die Unbilden der Natur als die D 7000, die auch schon gut abgedichtet ist. Ganz hart Gesottene, die auch gerne Vulkane, die stürmische See oder in der Wüste unterwegs sind, müssen dann schon den Fototresor der D 3sx oder D 3s bemühen.

Für Einsteiger und Neulinge ist die Tasten- und Schalteranordnung gut sortiert und schnell intuitiv zu bedienen. Für alte Nikonhasen gilt leider, etwas umgewöhnen und schauen wo sich die einzelnen Kamerafunktionen verbergen, nach einer Weile kam ich dann auch zurecht.

Ein weiterer Bildschirm mit Informationen zu den Aufnahmedaten/modi/einstellungen ist leider auch nicht vorhanden, was mir persönlich schon fehlt. Auch die zahlreicheren und somit bedienungsfreundlicheren Direktzugriffstasten wie bei D 90, D 300s und D 7000 vermisse ich im Fotoalltag. Vorallem das bei Nikongehäusen bekannte und bewährte vordere Einstellrädchen am Handgriff, welches Einstellungen doch erheblich erleichtert, sucht man vergeblich. Aber die D 5100 soll ja den Einstieg in die SLR-Welt bieten und das tut sie sehr gut.

Das mir zur Verfügung gestellte Gehäuse wies keine Verarbeitungsfehler auf, gut soweit.

Alles in allem sind 3 Sterne und ein Extra + für die Gehäusequalität gerechtfertigt.

Ausstattung:

Die 5100 bietet viel, mehr als meine "betagte" D 90 aus dem Jahre 2008. Manches lässt mich schon neidisch dreinschauen. Der aktuelle Expeed 2 Prozessor übernimmt die Signalaufbereitung, wie schon in der D 7000, was jedoch nicht nur Vorteile bringt, dazu später mehr.

Wirklich schön, der mittlerweile 3 Zoll große und mit 921.000 Bildpunkten umfassende Bildschirm, der auch dreh- und schwenkbar ist. Schwenkbare Bildschirme halte ich grundsätzlich bei einer SLR für überbewertet, da im Verbund mit schweren Objektiven eine LiveView-Aufnhame wenig Spaß macht. Aber hier kann die D 5100 ihre geringe Gehäusegröße und flaues Gewicht in die Waagschale werfen. Wenn LiveView verwendet wird, dann gelingt dies mit der D 5100 "leichter" als bei den großen Schwestern, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei der D 90 benutze ich LiveView allenfalls auf dem Stativ. Der neue große Bildschirm löst schön sauber auf und ist im Gegensatz zum Display der Vorgängerin - der D 5000, ein echtes Highlight und eine vernünftige Neuerung.

Das klassische Programmwahlrad lässt sich gut bedienen und bietet somit einen Direktzugriff auf bestimmte Motivprogramme. In der Summe werden 16 unterschiedliche vordefinierte Motivprogramme angeboten, deutlich mehr als bei einer D 90 oder D 7000. Profis werden darüber nur die Nase rümpfen, diese scheuen vorgegebene Motivprogramme, wie der Teufel, dass Weihwasser. Amateure werden sich dagegen an den gestalterischen Spielräumen, wie etwa "Kerzenlicht" und "Herbstfarben" erfreuen. Dazu gesellen sich zahlreiche Zusatzeffekte, wie etwa "Miniatur- und/oder Nachtsicht" usw.. Schon erstaunlich was die kleine SLR alles mit dem Bildmaterial anstellen kann. Selbst schöne HDR Aufnahmen lassen sich spielerisch realisieren. Selbstverständlich verfügt diese Kamera auch über einen manuellen Modus, Programm-, Zeitautomatik etc., so dass der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Eine 14 Bit RAW Konvertierung ist ebenso an Bord, wie eine ordentliche Belichtungs- und 3 D Colormatrix II Messung.

Active D-Lighting (Aufhellungen im Schattenbereich) wird ebenso angeboten, wie ein 3 D Tracking Autofokus (gut bei Sportaufnahmen und sich schnellbewegenden Motiven, wie etwa Tieren und Personen) bei 11 AF Messfeldern und einem Kreuzsensor. Im Großen und Ganzen Fakten, die auch die übrigen Nikonmodelle mit Variationen aufweisen.

Mit dem neuen 16,2 MP APS-C Bildsensor hat die 5100er auch gegenüber ihrer Vorgängerin deutlich zugelegt. Die gegenüber dem Kleinbild (in der digitalen Fotografie als Vollformat bezeichnet - bei Nikon das FX Format) kleineren APS-C Sensoren (bei Nikon als DX bezeichnet) verlangen beim Einsatz von Vollformatobjektiven eine Umrechnung mit dem entsprechenden Cropfaktor, hier 1,5! Beispiel: eine 50 mm Vollformatlinse (FX) erzeugt mit seinem größeren Bildkreis gegenüber dem kleineren APS-C Sensors im Verhältnis dazu eine 75 mm Brennweite! Speziell für das DX Format gerechnete Objektive sind insoweit sehr sinnvoll und zahlreich am Markt vertreten.

Das Sucherbild wird dem Auge in 0,78facher Vergrößerung bei 95 % Bildfeldabdeckung angeboten. Nicht super aber sehr gut für diese SLR Klasse!

Zahlreiche kamerainterne Bildbearbeitungsprogramme erleichtern die Bildbearbeitung im Nachgang und verkürzen die Zeit am heimischen PC. Interessant fand ich insoweit die Perspektivkorrekturmöglichkeit (ganz ähnlich wie eine Tilt- und Shiftfunktion).

HD-Videos kann man auch aufzeichnen, aber ich habe es nicht ausprobiert und kann es somit auch nicht bewerten.

Mit 4 Bilder/sec und Verschlusszeiten von einer 4.000stel Sec ist die D 5100 nicht langsam, aber sie gehört damit auch nicht zu den super Schnellen. Für den Hobbyalltag ist dies aber mehr als ausreichend.

Ich könnte noch endlos weiter aufzählen, weitere Ausstattungsdetails finden Sie in jedem Werbeprospekt. Mir war es wichtig, die Besonderheiten etwas zu betonen.
Ergo die D 5100 bietet ausstattungstechnisch mehr als das Fotografenherz in dieser Gehäuseklasse erwartet hätte. Dafür 5 Sterne

Bildqualität:

Doch nun zum wichtigsten Thema, die Bildqualität. An eine SLR stellt man ja gewöhnlich höhere Ansprüche als eine Kompaktkamera. Was die D 5100 leistet ist schon atemberaubend, aber auch hier gibt es nicht nur Licht, sondern auch Schatten.

Der 16 MP Sensor erzeugt je nach ISO Einstellung und verwendeten Objekt ein super scharfes und detailreiches, farbenfrohes Bild. Der automatische Weißabgleich funktionierte ganz gut. Selbstverständlich kann man auch hier eigene Einstellungen vornehmen.
Die Kamera gibt dem Fotografen/in zudem ISO Standartwerte bis ISO 6.400 vor, welche durch Extramodi bis auf sagenhafte ISO 25.600 erweitert werden können! Selbst Bilder mit ISO 12.800 sind sehr gut verwertbar. Ich war ziemlich überrascht. Zwar rauscht es schon, aber Aufnahmen z.B. bei ISO 3.200 nicht mehr als bei meiner D 90 mit ISO 1.600, Wow! Nicht schlecht. Aufnahmen mit ISO 25.600 waren dagegen schon sehr verrauscht aber immerhin noch brauchbar, zumindest war noch was zu erkennen. Die beste Abbildungsleistung war zwischen ISO 100 und 800 zu verzeichnen, bis ISO 6.400 kann man die Kamera gut einsetzen.

Doch ein fader Beigeschmack bleibt auch bei dieser Performance. Wie schon bei der D 7000 greift die Rauschunterdrückung des Expeed II Prozessors recht heftig ein. Sind bis ISO 800 die Aufnahmen super detailreich und hochauflösend, so gehen Motivdetails mit dem Steigen der ISO-Werte immer deutlicher verloren - vor allem bei kontrastschwachen Motiven - der gefürchtete Texturverlust schlägt gnadenlos zu. Immer dann, wenn hohe Empfindlichkeiten ein starkes Rauschen provozieren und die Kamera versucht diese zu unterdrücken, besteht die Gefahr, dass feine Details verloren gehen. Woher weiß die Kamera eigentlich, ob es sich um feine Strukturen, wie etwa Stoffe, Holzmaserungen etc. oder um farbliche Rauschanteile handelt? Ein echter Zielkonflikt. Hier sind die Software und der bildverarbeitende Prozessor gefordert. Die sensationelle Rauscharmut der Nikon D 5100 bis zur ISO 12.800 Marke erkauft sich die Kamera mit einem deutlichen Detailverlust - also Texturverlust. "War ja klar" werden einige sagen, der meckert hier mal wieder auf hohem und zugleich inakzeptablem Niveau. Doch eine Kamera die sich in Sachen Bildqualität in die Oberliga aufschwingen will, muss sich auch einer differenzierten Betrachtung stellen. Sorry. dafür stecke ich gerne Prügel ein. Sogar eine D 90 kann hier noch gegenhalten, sie hat einen sehr geringen Texturverlust vorzuweisen.

Solange man nicht vorhat Aufnahmen mit ISO 6.400 oder darüber im A 3 oder größeren Format (Poster) auszudrucken, wird man von dem Detailverlust wenig bemerken. Im Alltag heißt das, tolle Bilder in allen Lebenslagen. Für den Fotoamateur sind das aber alles belanglose Diskussionen, denn selten wird dieser Aufnahmen zu Werbezwecken, die nach höchster Qualität schreien, vermarkten wollen. Hobbyfotografen bekommen heute - mit der D 5100 - eine Bildqualität geboten, die vor nicht all zu langer Zeit allenfalls dem Profilager vorbehalten war!

Die Top Auflösung des 16 Mio-Sensors gepaart mit extremer Rauscharmut bis in höchste ISO-Regionen rechtfertigen 4 Sterne +. Der einhergehende Texturverlust bei Verwendung von höheren ISO-Werten muss aber in Abzug gebracht werden und verhagelt im Vergleich und im Verhältnis zu Bildleistungen anderer Modelle eine 5 Sterne Wertung. Dennoch, für diese Kameraklasse eine extrem gute Abbildungsleistung, absolute Oberklasse! In Sachen Bildqualität würde ich die D 5100 gleich neben der deutlich teureren D 7000 einordnen.

Die D 7000 punktet dagegen mit dem besseren und größeren Gehäuse bei profigerechterer Bedienung. Alles hat aber seinen Preis und seine Zielgruppe!

Meine Test`s habe ich mit meinen eigenen Objektiven durchgeführt, darunter das recht günstige, aber optisch sehr gute, 35 mm 1.8 DX (APS-C)von Nikon, zudem das 10-20mm DC EX HSM 4-5,6f Superweitwinkel (APS-C) von SIGMA, das extrem scharfe 2,8er 50mm EX DG Makro von SIGMA (Vollformat) sowie die erstklassige 70-300 mm 4,5 - 5,6 G VR - FX "Röhre" (Vollformat) aus dem Hause Nikon und weitere. Ich hatte nur das Gehäuse ohne Kit-Linse bekommen.

Fazit:

Wer einen erstklassigen Einstieg in die Welt der SLR-Fotografie sucht, wird hier fündig. Verdammt gute Bildqualität, Bildleistungen die in dieser Klasse bislang nicht möglich erschienen, hohe Alltagstauglichkeit, helfende Motivprogramme und tolle Effekte lassen schnell viel Freude am neuen Hobby aufkommen. Semiprofis und Profis werden dagegen die profigerechtere Bedienung der großen Schwestern vermissen. Die Haptik des Gehäuses ist ordentlich, das geringe Gewicht bringt Einsatzvorteile mit sich. Nachteil des kleineren Gehäuses, im Gegensatz zu den großen Schwestern, ist, dass die 5100er sich als griffungünstig für große Hände erweist. Menschen mit kleinen Händen werden dies wiederum für einen Vorteil erachten. Der im Gegensatz zu den anderen Nikonmodellen fehlende zusätzliche Infobildschirm auf der Gehäuseoberseite zwingt ambitionierte Fotografen ständig auf den Hauptbildschirm zu schauen, um manuelle Einstellungen zu kontrollieren und zu definieren. Amateure werden dagegen die Unkompliziertheit bei extrem hoher Bildqualität lieben lernen.

Wem das Gehäuse einer 5100 zu klein ist, aber auf einen Klappbildschirm verzichten kann, eine D 7000 zu teuer ist, der greife beherzt auf die D 90 zurück. Sie bietet immer noch fantastische Fotoqualität, trotz oder vielleicht sogar wegen des 12 MP-Sensors und dass bei sensationell geringen Texturverlusten. Die D 90 hat die deutlich profigerechtere Bedienung zu bieten und wird nachwievor auf dem Markt mit super Preisvorteilen angeboten. Am besten Sie testen selber und entscheiden sich dann.

Unabhängig davon, wer eine D 5100 favorisiert, kauft modern und leistungsstark und wird viel Spaß damit haben. Tip: Kaufen Sie nicht die preisgünstige Kit-Linse dazu. Für den ambitionierten Einstieg empfehle ich das wirklich gute 16-85mm 3,5-5,6 ED VR DX Zoom (APS-C) von Nikon. Es ist nicht geschenkt, holt aber enorm viel aus dem 16 MP Sensor raus (Stichwort Auflösung) und ist scharf wie eine Rasierklinge.

Fette 4 Sterne, ein Extra Plus in Sachen Bildqualität, für dieses Mehrwertangebot!

P.S. Danke an meinen Bekannten für die probeweise Benutzung der Kamera!
6464 Kommentare|938 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2013
nachdem ich seit dem Aufkommen der Digitalfotografie mit Kompakt- und Bridgekameras vorlieb genommen hatte wollte ich mich endlich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera ausstatten. Weil schon zwei brauchbare Wechselobjektive für das Nikon-System verfügbar waren, hatte ich mich zunächst auf Nikon festgelegt, und wollte außerdem im APSC-SensorBereich bleiben (also keine vollformat-Kamera). Ich brauchte dann allerdings recht lange, um das für mich richtige Modell auszuwählen, wobei für mich die D90, D700 und die D5100 in die engere Wahl fielen (die 5200 war zum Zeitpunkt zwar auch schon auf dem Markt, aber da sie nach meinem Informationsstand die 5100 nicht wirklich überholt, habe ich sie außer Acht gelassen). Die Flut an Informationen und Kameramodellen, vor allem d ersänne Wechsel der Modelle, macht es einem nicht gerade leicht, eine solche Entscheidung zu treffen. Am Ende habe ich mich an den Grundsatz gehalten, dass es noch immer der Fotograf ist, der die Fotos macht, und das die Wahl der Kamera nicht der einzige, alles entscheidende Moment sein wird. Denn letztlich bewegen sich viele Modelle auf einem guten bis sehr guten Niveau, und es kommt später viel mehr darauf an, wie man "mit seiner Kamera zusammenwächst",für die man sich entschieden hat.

Ich habe mich schließlich nach ausgiebigem Test im Fotoladen (jawohl, ich habe die Kamera nicht hier bei amazon bestellt, sondern in einem stationären Fotoladen gekauft) für die d5100 entschieden. Und bereue es auf keinen Fall.

- Die Kamera ist mit ihrem fortschrittlichen 16 MB-CMOS-Sensor auf dem neuesten Stand der Digitalfotografie. Die Auflösung und technische Qualität der Bilder ist für meine Begriffe absolut Top. Mehr MB brauche ich auf keinen Fall. Sie hat ein sehr gutes Rauchverhalten, so dass man auch bei höheren ISO-Zahlen sehr gute Bilder erzielen kann, auch die Farbwiedergabe, Schärfe und Brillanz der Bilder sind für meine Begriffe voll überzeugend.

- Das Bedienkonzept, das "Handling" das Kamera ist aus meiner Sicht ebenfalls sehr positiv. Se ist schnell (auch wenn es noch schnellere Kameras geben mag empfand ich die Geschwindigkeit bisher in allen Situation als vollkommen befriedigend), sie bietet zwar nicht so viele Funktionstasten, wie "Profi-Kameras", aber der Schnellzugriff per i-Taste auf etliche Einstellungsparameter, die auf dem sehr scharfen 3"-Display angezeigt werden, funktioniert am Ende genauso gut, wenn nicht sogar besser. Ich habe mich jedenfalls schon nach kurzer Zeit so daran gewöhnt, dass ich diese Art der Bedienung gar nicht mehr missen möchte.

- Das rundum schwenkbare Display waren für mich übrigens auch ein Kaufargument und auch diese Ausstattung möchte ich nicht missen. Der leistet sehr sinnvolle Dienste insbesondere auch für die Video-Filmerei, aber das ist nich so sehr mein Interesse, diese Funktion habe ich bisher noch gar nicht genutzt.

- Das einzig Negative, was ich sagen könnte, ist, dass die Kamera relativ klein, fast schon "zierlich" gebaut ist, obwohl ich kein großer Mensch bin und keine zu großen Hände habe. Aber diese Kompaktheit hat andererseits natürlich auch den Vorteil, dass man eben kein klobiges Monstrum mit sich herumschleppt, sondern ein recht kompaktes Gerät mit viel Technologie an Bord.

- Ein weiteres Kaufargument war für mich der freundliche Preis. Ich habe den Body für 390 € bekommen und finde das, gemessen an den Leistungen, die die Kamera bietet, einfach herausragend. Bei dieser "Ersparnis" habe habe ich gleich in weitere Objektive investiert, und das ist eine Empfehlung, die ich jedem Anfänger oder auch ambitionierten Amateur sehr ans Herz legen möchte: die Fotografie wird um Einiges spannender und bereichernder, wenn Ihr euch gute WechselObjektive zulegt! Sich eine digitale Spiegelreflexkamera zuzulegen und dann nur mit dem Kit-Objektiv rumzuknipsen ist schade, weil vergeudetes Potenzial. Also mein Tipp: macht euch nicht so verrückt (wie ich es eine Zeit lang getan habe), welche Kamera denn nun die Beste sein soll, und lasst euch nicht so sehr "kirre" machen, von all den vielen Testberichten, sondern erweitert euer fotografisches Spektrum, indem ihr euch mehr Know-How über Fotografie aneignet und euch mit zusätzlichen Objektiven ausrüstet. Die Nikon D5100 ist auf jeden Fall eine sehr gute Anschaffung und ein wirklich gutes "Werkzeug", das euch auf diesem Weg sehr viel bietet und euch viel Freude bereiten kann.
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am 24. Juli 2011
Hallo! Da nun doch schon einige Bewertungen online sind, werde ich mich auf einige Punkt beschränken, welche mir aufgefallen sind:
Meine Summenbewertung jedoch schon an dieser Stelle: Bildqualität ist ausgezeichnet, daher uneingeschränkte Empfehlung. Funktionsumfang amateurlastig.
Bin ein erfahrener Amateurfotograf (35 Jahre). Mit der D5100 hebe ich nun rund 1.500 Bilder gemacht.

+ Bildqualität bis ISO 400 ausgezeichnent
+ Bildqualität bis ISO 1600 sehr gut
+ Bildqualität bei ISO 3200 noch recht gut und brauchbar
+ ISO 6400 für Web und Kleinformate immer noch besser als kein Bild.
+- ISO HI0,3 bis HI1 nur in der NOT
- ISO HI2 ist aber entgültig ein Werbeschmäh
- Nachtsichtfunktion ebenfalls unbrauchbar

+ Schwenkfunktion des Monitor
+ Anzeigequalität des Monitor
- Positionierung im Zusammenhang mit dem recht kleinen Sucher gibt ständig "Wangenabdrücke am Display"
- Bei Sonnenschein hat der seine schwächen. Das fehlende Schulterdisplay kann er nicht wiklich ersetzen!

Objektive:
+ 16-85mm Nikkor ist zwar etwas teurer und auch einiges schwerer auf der CAM. Aber erst dieses Objektiv reizt die CAM aus.
+ 55-200mm Nikkor reizt die CAM nicht mehr aus, gibt aber bessere Bildergebnisse als Ausschnitte per Bildbearbeitung.
+ 50mm Nikkor zeigt bei Tests hervorragebde Leistung!

Belichtung:
Sehr treffsicher. Auch gut bei hohen Iso. Eher helllastig - jedoch kein Problem mit EBV

Focus:
Ist mittlerweile auch bei Nikon schnell geworden. Viele Einstellungen möglich. Ich nutze nur den mittlerein Kreuzsensor - wie halt irgendwann gelernt .....

Liveview:
- Die überzeugt mich nun wirklich nicht. Zu langsam in der Anzeige. Langsame Scharfstellung. Ich mag auch das Spiegelgeklapper nicht.
+ Durch das gute display und die Lupenfunktion aber eine hilfe bei der manuellen Scharfstellung!

Sucher:
+/- Etwas klein, nicht sehr hell, Anzeigen wenig hell bei Sonne - aber halt klassenüblich

Video:
Nutze ich nicht

Akku:
+/- Anfangs war die Leisung entäuschend. Jetzt aber ca. 500 Bilder mit mäßiger Monitornutzung!

HDR:
- Nur für unbewegte Motive (und meist Stativ) brauchbar. Mit wenigen Klick per EBV besser machbar.

Ich finde die Kamera völlig ausreichend um gute Fotos zu machen. Profis werden einige Funktionen wie Schultersisplay, 100% Sucher, Abblendtaste, Direktzugriffstasten, keine Blitzsynchronbuchse usw vermissen.
Amateure werden die tollen Bildbearbeitungsmöglichkeiten IN der Kamera schätzen, wenn sie keinen PC benutzen wollen. Weiter habe ich einige Motivprogramme getestet. Um zu den gleichen Bildergebnissen zu kommen, müsste man ohne diese Hilfen schon einiges Fachwissen haben. Mit den Programmen gehtŽs wie von Geisterhand. Bedingung ist aber auch hier oft zumindest das richtige Objektiv!

--Einziger Nachteil zur D90 und D7000 ist, dass die 5100er nur Objektive MIT eingebauten Motor scharfstellen kann. Daher sind viele der älteren (und günstig kaufbaren) Optiken unnutzbar!

chrst
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Mein Sohn hat die Nikon D7000, die hervorragend ist, aber derzeit aufgrund der Lieferprobleme nur schwierig und zu hohen Preisen zu haben ist.
Auf der Suche nach einer Alternative entschied ich mich für die D5100, weil die durch den baugleichen Sensor zumindest eine ähnliche Bildqualität verspricht wie die hervorragende D7000.

Als Objektive werden mittlerweile u. a. eingesetzt
- Nikon AF-S DX Nikkor 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR
- Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro

Als bisheriger Olympus-Nutzer (E510) musste ich natürlich "umlernen", aber das ging erstaunlich schnell, weil die Menueführung intuitiv ist.

Mittlerweile habe ich knapp 5.000 Bilder gemacht und kann sagen, dass die Kamera keine wesentlichen Schwächen hat.

Die Bildqualität ist (natürlich auch abhängig vom jew. Objektiv) hervorragend, die Verarbeitung sehr gut, die Anordnung der Bedienelemente jedenfalls nicht unlogisch und der Monitor ist auch bei direktem Sonnenlicht sehr gut lesbar.

Im Vergleich zur D7000 fallen sowohl in der Menueführung, den zusätzlichen Ausstattungen (z. B. integrierter Zoom-Motor für ältere Objektive) als auch beim Gewicht deutliche Unterschiede auf, aber irgendwo muss der erhebliche Preisunterscheid ja herkommen.

Wichtig ist letztlich die Bildqualität, und zwar u. a. auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Hier weiß die D5100 mit ähnlichen Ergebnissen aufzutrumpfen wie die D7000, denn auch sie kann problemlos Fotos bei ISO 1600 produzieren, die nicht verrauscht wirken, sondern wirklich sehr gut ausfallen.

Wer ältere Objektive nutzen möchte (also mit manuellem Fokus oder ohne integrierten AF-Motor), der wird vollständig manuell fokussieren müssen und auch die Belichtung z. B. bei AiS-Objektven wird man vollständig manuell einstellen müssen, weil die D5100 damit nicht messen kann.

Der integrierte Blitz ist leistungsfähig genug für normale Innenaufnahmen, solange man keine Kathedrale o. ä. ausleuchten will oder muss.

Etwas ärgerlich ist die Verkaufsstrategie von Nikon, was den Kamera-Akku anbelangt, denn durch einen geschützten Chip erkennt die Kamera, ob sie einen Original-Akku nutzt und und verweigert die Arbeit mit einem Nachbau-Akku.

Abgesehen davon konnte ich keine Schwächen feststellen. Im Vergleich zur D7000 sind meine Bilder bei gleichen Objektiven nicht schlechter, und im Vergleich mit meiner betagten Olympus D510
fällt die deutlich bessere Qualität sofort ins Auge. Dies gilt insbesondere bei schlechten Lichterhältnissen wie z. B. in der Fotografie von Wildtieren, wo die D5100 um Klassen besser ist.

Von daher kann ich jedem ambitionierten Hobbyfotografen mit Preisbewusstsein empfehlen, sich diese Kamera einmal näher anzusehen.
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am 4. Januar 2014
da meine betagte D80 inzwischen in die Jahre und an ihre Grenzen kommt habe ich als Übergang nach einer neuen Alternative gesehen.
Da der Weg der DSLR derzeit noch nicht genau definiert werden kann ( Vollformat oder was kommt danach ?) wollte ich mir nur etwas gutes tun, einen Schritt mit der Entwicklung mitgehen ohne derzeit in eine aussterbende Generation investieren zu müssen.

Die D5100 bietet eine große Palette an Programmen ( angefangen von Selektiver Farbe welche tolle Effekte in Fotos zaubert und den Blick auf 1 Highlight lenkt ) bis hin zu LowKey und HighKey und weiteren Programmen.

Für eingefleischte DSLR Fans von D80/D90 ist die Umstellung ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Es fehlen diverse Knöpfen und Rädchen um beispielsweise ISO Werte fernab des Menüs umstellen zu können ( hier kann man aber eine manuelle Tastenbelegung vornehmen und dieses Problem umgehen )

Für Liebhaber der manuellen Einstellungen ist auch alles gegeben was benötigt wird.
Angefangen von Blendenwerten, Belichtungszeit bis hin zu Weißabgleich und Co.

Es gibt eine Programmautomatik mit und ohne Blitz.
Der eingebaute Blitz ist ebenfalls erstaunlich gut.
Trotz allem werde ich weiterhin meinen externen Blutz nutzen der doch einiges mehr an Kraft mitbringt.
Creative Lightning kann benutzt werden, ist aber nicht zu vergleichen mit den Profimodellen.
Dafür ist diese Einsteigerkamera oder Allrounderkamera nicht gemacht.

Sie bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Kann mit den Standard-Objektiven von Nikon, Tamron und Sigma kombiniert werden.
Einziger Wehmutstropfen - der Funkauslöser welcher zur D80 gepasst hat passt hier leider nicht mehr ( Stecker auf den Abbildung vor dem Kauf beachten )

Positiv ist das große hochauflösende Display. Hier lässt sich von vornherein die Qualität der Fotos betrachten und unterscheidet sich nur minimal von den Fotos die man auf dem PC anschauen kann.
Display ist dreh und schwenkbar - gerade bei Fotos mit Stativen über Kopf kann dieses gut genutzt werden.

Die Kamera reagiert insgesamt recht schnell.
Sofern sämtliche Spielereien ausgeschalten werden ( Direktanzeige der Fotos etc ) hält der mitgelieferte Akku recht lange.

Zum Umgewöhnen ist dass oben an der Kamera das Display fehlt ( hier konnte man die Anzahl der verbleibenden Fotos, ISO Werte etc anschauen und auf einen Blick sehen ) bei der D5100 muss das durch Einschalten des Monitors überprüft werden ( frisst natürlich Akku und ist ein wenig umständlich )

Eigenartig ist auch dass die Tastenbelegung von links nach rechts verschwunden ist ( sonst kann der Monitor nicht aufgeklappt und geschwenkt werden ) - aber auch dies ist eine Gewöhnungssache.

Da die Kamera erst seit 5 Tagen in Betrieb ist kann ich noch keine näheren Angaben zu Fotos, Qualität, Rauschen bei höheren ISO Werten und dergleichen abgeben.
Die ersten Fotos bei bewölktem Taghimmel und im inneren eines Raumes kamen gut zur Geltung, waren gestochen scharf, hatten tolle Farben und derzeit bin ich zufrieden mit der Kamera.
Wie gesagt sie ersetzt meine betagte D80 - hier merkt man schon einen deutlichen Unterschied ( mehr Pixel, mehr Frische und Schärfe )

Die Videofunktion wurde 3 x probiert :
am Tag bei viel Licht - erstaunlich gut, kann mit jeder mittelpreisigen Videokamera mithalten
bei schummrigem Licht im Wohnraum - man merkt leichtes Rauschen und Probleme beim Scharfstellen
bei Bewegung in mittelstark ausgeleuchteten Räumen - mittleres gutes Ergebnis
Mikrofon nimmt klar und deutlich auf

Generell ein guter Kompromiss für eine günstige beinahe kompakte Kamera mit Videofunktion
Ideal für unterwegs wenn nicht viel Gewicht mitgeschleppt werden soll.
Für Menschen mit großen Händen eher ungeeignet da die Kamera fast schon zart wirkt.

Ich nutze die D5100 aktuell als Allrounder Kamera mit einem Nikon 18-105 Objektiv - somit ein idealer ständiger Begleiter für alle Situationen.
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am 11. Juli 2013
Im Profibereich sicherlich JA!
Ich möchte hier einmal kurz meine subjektive Meinung, zu dieser Nikon kundtun.
Erst einmal ist dieses Gerät auch nach 35 Jahren fotografieren mit einer Spiegelreflex, für mich keine Kamera sondern eine Nikon.
Als Ich mir vor 7 Jahren meine erste DSLR eine D 70s kaufte, war ich von der Qualität der mit Ihr produzierten Fotos und der möglichen Einstellungen, schlichtweg begeistert .
Diese Kamera begleitete mich auf allen Urlaubsreisen ob Sahara oder Arktis, immer absolut zuverlässig.
Die Fotos welche mit der D 70 gemacht wurden, sind vielleicht in den Augen von Profis nicht perfekt, aber für mich als Amateur, waren sie nah dran.
Eigentlich dachte Ich, das die D 70s meine letzte DSLR währe, zumal Ich dem Pixelwahn sehr skeptisch gegenüberstehe, aber vor ca. 4 Wochen nahm Ich dann ein D 5100 in die Hand und probierte diese aus.
Am nächsten Tag wurde trotz der Proteste meiner Finanzministerin, die D 5100 bestellt und Dank Amazon, 2 Tage später geliefert.
Zusätzlich kaufte Ich mir ebenfalls bei Amazon , das Buch zur Kamera und seitdem bin ich den Möglichkeiten einer richtig guten Kamera, dicht auf der Spur.
Meiner D 70 die ich inzwischen zwecks Neuanschaffung leider verkaufen musste, trauere Ich wegen Ihrer Zuverlässigkeit zwar etwas nach, aber von der Qualität der Bilder die mit einer D 5100 aufgenommen wurden, war Sie doch schon sehr weit entfernt.
Nachdem Ich Gestern einen ganzen Tag lang im Warner Movie World, eine D 5200 von meinem Schwager und dieser dort meine Kamera benutzte, bin Ich mir sicher, einen Glücksgriff hinsichtlich meiner Wahl getroffen zu Haben.
Definitiv erreiche Ich mit der 5200 nicht die Qualität der Fotos welche ich mit meiner 5100 mache.
Mit freundlichen Grüßen
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am 30. Oktober 2012
Ich habe meine über Jahre geliebte und geschätzte D90 verkauft, aber erst, nachdem ich die D5100 ausgiebig getestet habe. Grund der Anschaffung war vordergründig das schwenk- u. drehbare Display. Zuvor habe ich schon mit Genuss die überwiegend positiven Rezensionen hier bei Amazon und in diversen Testberichten im Internet gelesen. Jede Kamera hat Vor- und auch Nachteile, so auch die D5100. Die Nachteile sind für mich absolut zu vernachlässigen, weil diese für meine Bedürfnisse völlig nebensächlich sind. Das wäre z.B. das fehlende, 2. Display als Schnellzugriff für interne Einstellungen. Dies alles muss über das große, hintere Display der D5100 erledigt werden. Wenn man weiß wie, geht's eigentlich genau so schnell und unkompliziert, wie ich das von meiner D90 gewohnt war. Das der in der D5100 eingebaute Sensor (der Gleiche wie der der D7000) mehr MP hat, 16 MP anstatt 12MP bei der D90, war für mich überhaupt kein Grund.
Wer daraus resultierend (mehr MP auf dem Sensor) glaubt, nun eine bessere Bildqualität zu bekommen, hat schlichtweg keine Ahnung. Aber und das war meine entscheidende Erfahrung in meiner ureigenen Testphase, die in die D5100 integrierte Software zur Bildverarbeitung- und Bearbeitung, ist gegenüber der D90 einfach fortschrittlicher. Die Bildquali der D5100 kann sich wirklich sehr, sehr sehen lassen und steht der einer Professionellen oder Semiprofessionellen, wie die D90 auch bezeichnet wird, nicht nach. Ich denke, diese Unterschiede werden nur in Testlabors entdeckt und sind für den normalen Anwender kaum, wenn überhaupt, sichtbar. Hinzu kommt die kreative Einsatzmöglichkeit des Schwenk/Drehdisplays. Außerdem ist die D5100 relativ leicht und schlank. Ich sehe das für mich ebenfalls als Vorteil, obwohl ich keine kleinen Hände habe, aber eben auch keine Hände wie Klodeckel:-) Genug des Lobes. Der für mich kaum relevante Videomodus wird von mir hier nicht bewertet.
Fazit:
Die D5100 hat es geschafft, meine D90 abzulösen. Wer ähnliche Überlegungen anstellt, braucht sich nicht zu scheuen, zu handeln. Man wird keinesfalls enttäuscht. Aber trotzdem, die mittlerweile in die Jahre gekommene D90 ist immer noch das Maß der Dinge im semiprofessionellen Bereich. Fragt sich nur, wie lange noch. Ich glaube, die D5100 ist ein "ernsthafter" Konkurrent!
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am 27. Oktober 2011
Vorgestern war es endlich soweit, meine neue Nikon D5100 war da! Die Vorfreude war natürlich sehr groß. Ich bin ein Einsteiger im Bereich der SLR Kameras, jedoch hatte ich vorher schon viele Möglichkeiten mich mit der Materie zu beschäftigen und war also nicht ganz unwissend in die ganze Sache gestartet. Ich hab mich auch von diversen Fachhändlern und Experten beraten lassen und einiges daraus gefiltert und für mich abgewogen.

Beim Einstieg in die SLR Welt gibt es einige wichtige elementare Fragen, die man für sich selber im Vorfeld mit Gewissheit klären sollte!

z.B. Was ist mir wichtig?
- Bildqualität?
- multimediale Funktionen?
- einfache Bedienung?
- komplexe Bedienung?
- Videoqualität?
- Anschlüsse?
usw. usw. usw.

Es gibt einige Pro und Kontras die man abwägen sollte, denn am Ende gibt es meist sowieso nie die "perfekte" Lösung! ;)

Nun aber zur D5100 und meinen ersten Eindrücken und Erfahrungen:

Äußere Erscheinung und Haptik:

Der erste Eindruck ist ein Guter, zumindest für mich. Ich könnte mir gut vorstellen, dass jemand mit großen Händen jedoch Probleme bekommen könnte. Da dies bei mir nicht der Fall ist, ist es für mich ideal. Mit den Maßen 128 x 97 x 79mm passt sie super in eine Fototasche, wobei noch ausreichend Platz für Zubehör vorhanden ist. Einem Kompaktkamera-Umsteiger wird das Gewicht von 560 Gramm verhältnissmäßig viel vorkommen, jedoch ist die D5100 ein Leichtgewicht in der SLR Kamera Klasse. Viele SLR Kameras wiegen locke doppelt- oder sogar dreimal so viel wie die D5100.

Ansonsten ist zwar so gut wie alles Plastik, was das Gehäuse anbelangt, jedoch sehr hochwertig verarbeitet und meiner Ansicht nach auch sehr robust.

Bei vielen hochpreisigeren Modellen ist mir aufgefallen, dass diese noch ein Display auf der Oberseite der Kamera hatten, wo einige Informationen zur aktuellen Einstellung standen. Dieses Display fehlt hier. Allerdings stört mich das nicht besonders, da ich als Einsteiger wohl sowieso weniger darauf achten würde.

Die Schalter und Tastenanordnung finde ich super gelungen! Viele Soforteinstellungen und vordefinierte Modi lassen sich sofort anpassen. Für Anfänger ist diese Vorauswahl wirklich Gold wert, da viele Schalter Kompaktkameraähnlich aufgebaut sind und somit den Umstieg um einiges erleichtern. Die Möglichkeit komplett manuelle Einstellungen vorzunehmen bestehen jedoch auch, was für den fortgeschrittenen Anwender natürlich unerlässlich ist.

Das Fazit für das Gehäuse fällt somit sehr gut aus. Ich ziehe hier nur einen Punkt ab, für die schwierige Bedienung der D5100, bei Menschen mit größeren Händen. Das ist einfach ein Solidaritätsabzugspunkt und fällt bei mir jetzt nicht so sehr ins Gewicht, da ich nicht zur Schaufelhandkategorie gehöre... ;) Zusammengefasst als 4* für das Gehäuse und die Anordnung der Bedienelemente.

Ausstattung:

Was einem natürlich sofort auffällt, ist das dreh- und schwenkbare 3" Display! Mit 921.000 Bildpunkten ist es gestochen scharf und macht auch ansonsten einen sehr qualitativen und robusten Eindruck. Mithilfe dieses Displays ist es auch Möglich im LiveView-Modus Fotos / Videos aufzunehmen die an schwer erreichbaren Stellen sind, wo man nicht durch den optischen Sucher schauen kann. z.B. bei Aufnahmen Überkopf ist diese Möglichkeit extrem hilfreich! Auch wenn das Display super gelungen ist, bin ich trotzdem ein Mensch der lieber den optischen Sucher benutzt und den LiveView Modus nur beim Filmen oder "wenn es nicht anders geht" einsetzt. ;)
Alles in allem ist das Display jedoch sehr gelungen und glänzt durch eine sehr hohe Auflösung.

Wie oben schon mal beschrieben gibt es sehr viele vorprogrammierte Auswahlmöglichkeiten bei den Motivprogrammen. 16 an der Zahl. Wie gesagt, für Anfänger eine wahnsinnig hilfreiche und wohl auch am meiste genutzte Option... für Experten oder Fortgeschrittene wohl eher unbrauchbar, bzw. nicht notwendig. Jedoch bietet die D5100 auch die Möglichkeit verschiedenste Dinge selber manuell einzustellen, womit dem Experten bei seiner Kreativität auch keine Grenzen gesetzt sind.

Ganz toll finde ich auch die HDR (High Dynamik Range) Bilder, bei denen die Kamera 2 unterschiedliche Bilder eines Motivs aufnimmt, wobei eines über- und das andere unterbelichtet ist. Danach werden die Bilder zu einem Bild vereint. Dadurch wird bei Motiven mit hohem Kontrast eine unglaubliche Dynamik erzeugt, wodurch das Bild noch realistischer wirkt als bei nur einer Belichtung. Eine tolle Möglichkeit, mit der ich bereits am 1. Tag schon überraschend gute Ergebnisse erzielen konnte.

Zusätzlich gibt es natürlich auch noch zahlreiche andere Einstellungsmöglichkeit, z.B. "Active D-Lighting". Dabei werden, die Schattenbereiche aufgehellt, was zu noch mehr detailreiche führt. Ansonsten gibt es noch eine ganze Reihe diverser Fokussierungseinstellungen für verschiedenste Fälle.

Die D5100 schafft eine Bildauflösung von 16,2 MP und liegt damit im Bereich der D7000, dem nächst höherem Modell. Damit lässt sich arbeiten... ;)

Zusätzlich zur hervorragenden Bildqualität bietet die Kamera interne Bildbearbeitungsmöglichkeiten an. Entweder man benutzt die Effekte die man auch im LiveView Modus auswählen kann, z.B. Miniatureffekt, selektive Farbe, Bildzeichnung, Fisheyeeffekt usw., oder man nimmt andere Bildveränderungen vor, z.B. das rote Augen entfernen, Bildbeschneidung, Perspektivenkorrektur u.v.m..

Als weitere tolle Eigenschaft verfügt die D5100 über einen Videomodus der Filme in Full HD aufnimmt. Das habe ich natürlich auch gleich mal probiert und ein kurzes Filmchen gemacht und anschließend auf meinem Full HD Fernseher mit HDMI Kabel wieder gegeben. Die Qualität ist echt super! Das einzige was etwas träge wirkt ist der automatische Autofokus. Man merkt beim automatischen Nachfokusierung immer den etwas nervigen Pumpeffekte der Kamera, jedoch ist das denke ich für den einfachen Heimgebrauch verschmerzbar. Alles in allem finde ich die Videos sehr gelungen und aufgrund von Full HD auch gestochen scharf!

Es gibt sicherlich noch etliche Optionen, Funktionen und weitere Gimmicks die ich hier aufzählen könnte... Das Allgemeine steht ja sowieso entweder auf der Herstellerwebsite oder auf etlichen anderen Händlerseiten im Internet. Allerdings, wie die meisten Rezensierenden hier, kann und möchte ich sowieso nur meine persönlichen Eindrücke vermitteln, die meiner Meinung nach diese Kamera hervorheben.

Summa Summarum ist die Ausstattung in dieser Preiskategorie unschlagbar und bietet einem eine Menge Möglichkeiten. Vor allem die Einfachheit für Einsteiger, aber auch die Flexibilität für Experten ist hier für meine Bewertung ausschlaggebend. Das heißt ich kann gar nicht anders als hier ruhigen Gewissens 5* zu vergeben.

Nun zur Bildqualtität:

Jetzt widme ich mich dem wichtigsten Kriterium der D5100. Zu Recht ist dieser Punkt für die meisten ausschlaggebend und elementar. Gerade Umsteiger und Neueinsteiger in die SLR Kamera Klasse erwarten hier einiges in diesem Bereich. Vorweg kann ich schon mal sagen, dass man bei der D5100 hier definitiv nicht enttäuscht wird! ;)

Wie bereits im oberen Teile der Rezension beschrieben, verfügt die D5100 über einen 16MP Sensor und ermöglicht dadurch schon mal hochauflösende und gestochen scharfe Bilder. Die Automatikeinstellung verrichten hier einen super Dienst und ist für schnelle Aufnahmen, in den entsprechenden Situation, wirklich zu empfehlen, da hier bereits die Automatiken des Weißabgleichs und der ISO Einstellungen vorprogrammiert sind oder sich der Situation entsprechend selbstständig einstellt.

Vor allem was den ISO Wert der Kamera angeht, leistet sie sensationelle Ergebnisse. Ich bin da zwar nicht der absolute Experte, jedoch habe ich mich bereits im Vorfeld und durch probieren an anderen SLR Kameras schon mal einen Einblick darüber verschaffen können, wie verschiedene ISO Werte in den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen reagieren und was sie eigentlich bedeuten. Aus diesen Erfahrungswerten und Qualitätsvergleichen mit anderen Kameras ist mir aufgefallen, dass die D5100 gerade im oberen ISO Bereich wahnsinnig gute Bildergebnisse erzielt. Andere Kameras fangen in den hohen Bereichen, ab 3.200 schon mit deutlichem rauschen an. Manche mehr, manche weniger. Bei der D5100 allerdings, waren selbst in diesen hohen Bereichen noch super Ergebnisse drin, sogar bis 6.400! Zwar fängt selbstverständlich auch die D5100 irgendwann an mit Bildrauschen, aber die Bilder sind immer noch zu verwenden und akzeptabel. Bei guten bis mittelguten Lichtverhältnissen sollte man sich eh im Bereich von ISO 100 bis 800 bewegen, da hier die besten Ergebnisse erzielt werden.

Der bei einigen schon beschriebene Detailverlust bei höheren ISO Werten, aufgrund des Rauschunterdrückungsfilters, ist bei mir noch nicht so ins Gewicht gefallen, bzw. habe ich das so noch nicht bemerkt. Vielleicht bin ich dazu einfach zu wenig Experte oder habe einfach noch zu wenig rumprobiert... ;) Ich denke, dass einem Anfänger oder Amateur das eh nicht auffallen wird, da die Bilder meist sowieso nur für den privaten Heimgebrauch gedacht sind und nicht für professionelle Hochglanzprintmedien. Um es auf den Punkt zu bringen, die D5100 rangiert bei der Bildqualität in einer Liga, in der oft nur weitaus teurere SLR Kameras platziert sind. Deswegen kann ich gar nicht anders, als der D5100 hier 5* zu geben. Eine 16MP Auflösung und die extreme Rauscharmut, auch in hohen ISO Bereichen, sind für mich der ausschlaggebende Punkt für diese Topbewertung.

Für die Zielgruppe des Amateurs oder auch manchen fortgeschrittenen Fotografen, würde ich die D5100 im oberen Bereich einordnen, da sie den Vergleich zu weitaus teureren Kameras im SLR Bereich nicht scheuen muss.

Mein Objektiv:

Da ich die Kamera im KIT kaufte, habe ich alle Tests auch mit dem dazu gelieferten Objektiv von Nikon durchgeführt, d.h. mit dem "'Nikon AF-S DX Nikkor 18-55 1:3,5-5,6G VR". Für den Anfang und den Anfänger definitiv erst mal ausreichend, jedoch sollte man sich dennoch überlegen ein Objektiv mit größerer Brennweite zu holen, wenn man das nicht evtl. schon vorher hat. Ein gutes 55-300mm, z.B. das "Nikon AF-S DX Nikkor 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR", würde ich hier empfehlen, da ich das bei der D7000 schon als Test im Einsatz gesehen habe und es dabei sehr überzeugt hat.

Für spezielle Bilder, z.B. bessere Makro- oder Ultraweitwinkelaufnahmen, muss man dann eh nach weiteren Objektiven Ausschau halten und abwägen wie die Ansprüche sind und ob sich die Investition lohnt, da man da schon weitaus mehr in die Tasche greifen muss.

Dennoch, für mein KIT mit dem 18-55mm Objektiv würde ich gute 4 1/2 * vergeben, da das Objektiv das macht was es soll und für den normalen Gebrauch vollkommen ausreicht und echt super Bilder zustande kommen. Allerdings werde ich mir in naher Zukunft definitiv noch ein weiteres Objektiv mit mehr Brennweite holen, damit ich meinen Ansprüchen im Zoombereich mehr gerecht werden kann. Das KIT mit dem 18-105mm wird hier allerdings auch schon bessere Ergebnisse erzielen können als mein 18-55mm.

Mein Fazit:

In Sachen Gehäuse, Ausstattung und Bildqualität schlägt die D5100 so gut wie alle anderen SLR Einsteigerkameras in diesem Bereich. Für Anfänger, aber auch schon etwas ambitioniertere Fortgeschrittene, ist die D5100 eine absolut gute Wahl. Der Anfänger erfreut sich an den vielen Automatikmodi und Effekteinstellungen, die einem sofort viel Freude bringen werden und ohne großartige Vorkenntnisse anwendbar sind, wobei der absolute Experte oder Profi wohl etwas die Flexibilität vermisst, die andere Profikameras bieten, bzw. evtl. die ein oder andere Schnellauswahltaste, die bei den meisten Profikameras vorhanden sind. Die Kamera hat ein sehr angenehmes Gewicht und ist kein typischer SLR Klotz, was den Umstieg von der Kompaktkamera "erleichtert". Einzig und alleine die etwas unhandliche Bedienung für Menschen mit größeren Händen ist etwas unpraktisch, aber das ist nur eine Randnotiz. Ansonsten sticht die Kamera mit ihrer hervorragenden Bildqualität heraus, in Verbindung mit dem extrem geringen Rauschen und der sehr einfachen und unkomplizierten Bedienung.

Ich kann also mit ruhigem Gewissen eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, da die Kamera in ihrer Kategorie zur absoluten Oberklasse gehört und Spaß vorprogrammiert ist! Im kleinsten KIT (wie bei mir) mit dem 18-55mm Objektiv, wird es jedoch wohl notwendig ein weiteres zusätzliches Objektiv zu holen, um die volle Leistung aus der Kamera heraus zu kitzeln. Allerdings reicht das 18-55mm erst mal als Übergang für den Anfang vollkommen aus.

Aus diesen ganzen genannten Gründen, kann ich ohne Probleme mit der Vergabe von 5* leben. Die kleineren Abzüge, die ich in der Rezenssion genannt habe, fallen da weniger ins Gewicht und rechtfertigen meiner Meinung nach keinen Punktabzug. Ein Profi würde denke ich sicherlich den ein oder anderen Punkt mehr abziehen können, allerdings muss man auch sehen wofür die Kamera konzipiert wurde, bzw. was die Zielgruppe ist.

Ich sage zum Abschluss noch mal mit Überzeugung: "Jeder Anfänger, Amateur oder auch der ein oder andere Fortgeschrittene, macht beim Kauf der Nikon D5100 definitiv keinen Fehler! Wer einfache Bedienung sucht und super Bildqualität, der wird hier nicht enttäuscht!"

Danke fürs lesen und viel Spaß beim fotografieren... :-)
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am 8. Oktober 2011
Die Jahre, in der ich eine echte Spiegelreflexkamera (Minolta Dynax 5000i, Yashika FR1 mit reichlich Objektiven, Filtern und entsprechende Blitzgeräte) mein Eigen nannte liegen schon sehr weit zurück.

Habe mich dem digitalen Trend nicht verschlossen und so sehr viele kleine Knipsen und auch einige hochpreisige Bridge-Kameras genutzt. Meine letzte ist die sehr gute Lumix FZ45 (s. meine Rezension dazu). Panasonic Lumix DMC-FZ45EG-K Digitalkamera (14 Megapixel, 24-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Irgendwie reichen einem aber die Möglichkeiten die diese Kameras bieten oder besser nicht bieten einfach nicht aus.

Ich möchte hier nicht mehr auf alle Details der D5100 eingehen, da es bereits sehr viele und gute Rezensionen zu dieser Nikon gibt. Möchte nur wiedergeben, was mich dazu bewogen hat diese zu kaufen. Soll also den Wiedereinsteiger ein wenig unterstützen aus dem unüberschaubaren Angebot die "richtige" zu finden.
Nach einer sehr langen und umfangreichen Recherche bin ich nun letztendlich bei dieser Nikon D5100 gelandet. Es ist wie ich finde, eine sehr gute aber auch günstige Kamera für den (wieder)Einstieg in die DSLR-Welt.

Unter heutigen DSLR-Kameras hatte ich mir großzügig dimensionierte und auch schwere Geräte vorgestellt. In weiten Bereichen stimmt dieses auch. Nicht so die D5100, die geradezu zierlich daher kommt. Auch durch ihr geringes Gewicht, incl. 18-105mm Kit-Objektiv, kommt Begeisterung auf.

Die Verarbeitung ist sehr gut und der Handgriff, obwohl nicht sehr ausladend, ist ausreichend ausgeführt und gummiert. Die Daumenmulde unter dem Wählrädchen ist ebenfalls gummiert und ausreichend groß. Ein sicherer Halt ist also immer gegeben. Der Auslöser mit sehr gutem Druckpunkt liegt so Griffgünstig für den Zeigefinger. Auch ist das Gehäuse durch die vielen Rundungen sehr gefällig fürs Auge. Nichts wirkt klobig. Das Gehäuse hat keine ganz glatte Oberfläche sondern ist ganz fein genarbt. So glänzt dieses nicht wie eine Speckschwarte.
Wer die Kamera gerne um den Hals trägt wird sich sehr wundern, wie Objektivlastig das ganze nach unten hängt. Hier sind die Laschen für den Tragegurt eher hinten am Gehäuse befestigt, ein obulus für das flache Gehäuse.

Der Sucher ist ausreichend hell und dank Dioptrien-Ausgleich auch ohne meine Brille nutzbar. Die Kamera bietet, laut techn. Daten, einen Ausgleich bis +0,7 ich habe jedoch +1,25 und konnte den Sucher trotzdem scharf stellen.
Es sollte beim Fotografieren bedacht werden, es wird etwas mehr aufgenommen als das was im Sucher direkt zu sehen ist.

Auf dem Gehäuse befinden sich nur wenige Tasten bzw. Schalter. Diese wenigen liegen aber griffgünstig.

Es fehlen dadurch natürlich einige direkt Zugriff-Tasten! Auch gibt es an diesem Modell keine Abblendtaste! Eine Beurteilung des Bildes ist so erst nach der Aufnahme möglich. Auch über Live-View ist eine vorab Beurteilung nicht möglich. So erscheint mir die Zugrifftaste für den EV-Wert, direkt neben dem Auslöser, von sehr zweifelhaftem Wert zu sein. Ebenso die iInfo-Taste für das Abschalten der Aufnahmeinfos auf dem Display (sofern es aufgeklappt ist). Hier hätte es bestimmt wichtigere Funktionen gegeben.

Das Programmwahlrad oben auf der Kamera gibt auf den ersten Blick keine Rätsel auf. Alles wie gehabt? Weit gefehlt! Hier gibt es nun auch z. B. das Scene-Menü, in dem aus allerlei Vorgaben ein passendes Programm gewählt werden kann.
Nicht ohne ist auch der Effects-Modus (Highkey, Fishey, Miniatureffect etc.). Auffällig ist jedoch die sehr kurze Anzeige im Auswahlmenü des sehr gut gemachten Displaymenü. Etwas zu kurz, finde ich jedenfalls um die Soforthilfe aufzurufen (gibt einem bei der ersten Verwendung über den Effect Auskunft). Die Effekte sind es auf jeden Fall Wert probiert zu werden. Auch können fertige Fotos im nach hinein durch ein umfangreiches Kamerainternes Bearbeitungsmenü manipuliert werden.

Das Kamerainterne Menü für die Grundeinstellungen haben sich mir sehr schnell erschlossen obwohl ich nie vorher eine Nikon besaß. Auch weiß ich nach 10 Wochen der Benutzung genau wo sich was im Menü befindet (ist bei meiner kleinen Canon SX220HS nicht ganz so einfach).

Alle fürs nächste Foto relevanten Einstellungen werden direkt über die I-Taste eingeblendet und können dort sehr schnell geändert werden. Eine sehr erfreuliche Möglichkeit, da es ja nur wenige Direktwahltasten gibt.

Zum Daumenwahlrad an der Rückseite noch eine kleine Bemerkung. Bei Nutzung des M-Modus läßt sich hier nur die Verschlusszeit sofort und direkt durch drehen verändern. Um nun die Blende zu Verändern muss erst die EV-Taste gedrückt gehalten werden und gleichzeitig am Rädchen gedreht werden. Es gibt keine Umschaltung durch drücken des Rändelrädchens.
Im Sucher gibt es eine kleine Einstellhilfe um eine gute Belichtung bei vorgegebenen Werten zu erhalten. Passt Blende und Verschlusszeit nicht zueinander so wird einem das im Sucher angezeigt (Über/Unterbelichtung).

Die Kombination mit dem 18-105er Objektiv finde ich sehr gelungen, da ich kein extremes Zoom brauche. Ein 14-105mm wäre natürlich perfekt.
Der Autofokus arbeitet in allen Betriebsarten sehr treffsicher und der Belichtungsmesser liegt auch sehr selten daneben.
Manuelles Fokussieren ist mit dieser Kamera nicht sehr einfach. Es gibt weder eine Ausschnittvergrößerung im Sucher noch eine Lupenfunktion.
Warum Nikon auf solches verzichtet hat erschließt sich mir nicht so recht. Das können andere besser! Zur Ehrenrettung sei aber versichert, der AF trifft bei Einzelfokuspunkt immer.

Da ich zum Filmen eine andere Kamera nutze (Canon SX220 HS) Canon PowerShot SX220 HS Digitalkamera (12 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) purpur , möchte ich hier natürlich nicht über die Video-Qualitäten spekulieren. Ist eine schöne Zugabe aber ich Fotografiere mit dieser Kamera ausschließlich. Über Sinn und Unsinnigkeit eines Videomodus an einer DSRL-Kamera wird ja in diversen Foren aller Hersteller heiß diskutiert.

Über einen Akkufacheinschub-Adapter (optional erhältlich), lässt sich diese Nikon auch mit Strom direkt aus der Steckdose verwenden! Unbedingt erforderlich für die Intervall-Aufnahmemöglichkeit die von der D5100 auch angeboten wird.

Summe sumarum, die Ausstattung ist üppig und die Bilder einfach hervorragend (mache jetzt oft Ausdrucke DIN A4).

Möchte hier auch zwei wirklich günstige Speicherkarten empfehlen, die absolut schnell und vor allem zuverlässig mit der Nikon D5100 zusammen spielen (mit anderen Modellen auch?).
Es ist zum einen die - SDHCard 32GB MUSTANG Le Mans C, SD32GHCCL10MU-R und zum anderen diese hier: Extrememory HyPerformance Secure Digital High Capacity (SDHC) Card 32GB Speicherkarte .
(Habe auch diese Karten incl. der Read/write Daten bewertet).

Fazit, mit der Nikon D5100 bin ich rundum zufrieden.
Das Fehlen der Abblendtaste sowie einiger Direktwahltasten kann ich verschmerzen. Die Kamera lässt sich spielend leicht bedienen und ist für das gebotene schön klein und handlich. Der Verschluss bzw. der Spiegelschlag ist unauffällig leise! Förmlich undercover, sie ist im wahrsten Sinne ein Wolf im Schafspelz!

PS.
--Es gibt in einigen Tests die Aussage, die D5100 besäße eine MF-Bildschirmlupe bzw. Ausschnittvergrößerung zur Schärfeprüfung. Ist diese für den Sucherbetrieb ebenfalls aktivierbar? Im LiveView ist diese über die +Taste einstellbar. Kann da jemand etwas zu sagen?

Habe mir zu dieser Kamera auch noch eine sehr gute Kameratasche gegönnt. Es ist die: Hama Rexton 140 SLR-Kamera-Equipmenttasche in blau Hama Rexton 140 SLR-Kamera-Equipmenttasche schwarz/blau Habe zu dieser Tasche eine kleine Rezension geschrieben.

Danke für's lesen und ich hoffe es hilft bei der Wahl einer DSLR Kamera.
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am 3. Juni 2011
Ich nenne die D5100 nun bereits seit mehr als vier Wochen mein Eigen und habe bereits mehrere hundert Bilder geschossen. Ich denke Grund genug, um mal meine Eindrücke zu schildern. Vorab: ich würde mich allenfalls als ambitionierter Hobbyfotograf bezeichnen. Vorrangiger Einsatz von Kameras war bisher Urlaub und der ein oder andere Ausflug. Hierzu besaß und besitze ich die Panasonic DMC-FZ8 EG-K Digitalkamera (7 Megapixel, 12-fach opt. Zoom, 6,4 cm (2,5 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz, die mir stets gute Dienste erwiesen hat. Bereits damals liebäugelte ich mit einer DSLR, jedoch war mir das immer eine Nummer zu groß (nicht nur finanziell sondern auch von der tatsächlichen Größe).

Entscheidungsprozess
In größeren Abständen habe ich mich immer mal wieder schlau gemacht, welche Kameras gerade so "angesagt" sind und gerade in dem Einsteigersegment ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. In den letzten Jahren und Monaten kam man da eigentlich nicht an der Canon 550d und jetzt 600d vorbei. Auch ich hatte mich schon darauf eingestellt, wenn eine Neue her soll, dann die. Als ich aber vor einem Monat konkret nach einer Kamera suchte, viel mir die Nikon D5100 auf und die ganzen Vergleiche mit der 600d von Canon. Die Testberichte legten schnell Nahe, dass beide sehr weit vorne sind und ähnlich gute Ergebnisse liefern. Ich machte mich in diversen Foren schlau, was das Pro und Contra der Nikons und Canons sei, da - so die einhellige Meinung - die Wahl der Marke schon einem Glaubensbekenntnis gleich komme. Schließlich wechselt man den Body irgendwann, aber sicher nicht die teuer erworbenen Objektive. Auf einige Hinweise hin, dass gerade die Kit-Objektive von Nikon ein bissl besser und preisgünstiger seien als die von Canon, entschied ich mich für die Nikon. Ein weiterer Grund war die Möglichkeit die Videofunktion in jedem Programmmodus zu verwenden (also auch bei den Effekten wie Miniatur oder selektive Farben).

Haptischer Eindruck
Nach dem Auspacken der Kamera war ich schon über die durchaus handliche Größe der Kamera überrascht. DSLRs waren für mich immer eher so riesig - gerade wenn es um das Tragen im Urlaub geht. Die D5100 liegt dagegen sehr gut in der Hand - gerade zu gemacht für durchschnittliche Hände. Die Bedienelemente sind mit Zeigefinger und Daumen sehr gut erreichbar. Cool finde ich den Schalter zum Wechsel auf den LiveView-Modus. Wie auch schon bei anderen Rezensionen zu lesen, macht das Gehäuse einen hochwertigen Eindruck, obwohl es aus Kunststoff ist. Auch das Kit-Objekttiv (18-55) passt sehr gut, bildet mit dem Body eine sehr handhabbare Einheit. Mal schauen, wie das mit höherwertigen/schwereren Objektiven sein wird.

Bedienung
Viele schwören ja auf die tolle und intuitive Bedienung der Canons. Ich konnte diese zwar nicht testen, muss aber sagen, dass diese der Nikon durchaus auch als intuitiv bezeichnet werden kann. Klar, auf Mangel der Extra-Bedienelemente für ISO, Weißabgleich oder Fokus muss man häufiger über die i-Taste ins Menü selbst eingreifen, aber daran gewöhnt man sich schnell. Ansonsten ist das Menü aufgeräumt angeordnet und ich finde auch ohne Anleitung schnell das Gesuchte. Zumal immer eine Hilfetaste die nötige Erklärung liefert.

Bilder
Kommen wir zum Wesentlichen: Hauptgrund eine DSLR zu kaufen, sollten ja wohl die Bilder sein, die man mit ihr machen kann. Hier kann ich nur meine Begeisterung äußern. Topp, auf ganzer Linie! Wie eingangs erwähnt, habe ich mir einige Vegleiche mit der 600d angeschaut. Meines Erachtens macht die Nikon trotz 2MP weniger bessere Bilder, vielleicht ja auch wegen des größeren Sensors. Ich bin auf jeden Fall begeistert. Bereits im Auto-Modus macht man tolle Bilder. Auch durch die einfache Bedienbarkeit, bin ich aber nun aus meinem üblicherweise verwendeten P-Modus in den S-, A- oder sogar M-Modus gewechselt, um noch mehr aus den Bilder "rauszuholen". Da zeigt sich ganz klar die Stärke als Einstiegskamera, da sogar ich als nicht Experte nun mit Blende und Verlusszeiten experimentiere. Besonders im A-Modus lassen sich tolle Bilder mit geringer Schäfentiefe erstellen. Werde bei Gelegenheit auch noch ein paar Beispielbilder einstellen.

Video
Hier soll ja der größter Unterschied zur Canon liegen. Ich kann das aber nicht bestätigen. Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Großer Vorteil hier: da man aus allen Programm-Modi heraus über den Wechsel in Live-View auch die Video-Aufzeichnung starten kann, ist es möglich auch im M-Modus alles frei einzustellen und dann über die AE-L/AF-L-Tast zu speichern für die Zeit der Aufnahme. Diese verhindert dann die z.T. ungewollte Änderung der Belichtung während der Aufnahme. Gut, dass Pegeln der Lautstärke geht hier nur in drei Stufen. Aber durch die Anschlussmöglichkeit eines externen Mikros sollte man auch hier gute Ergebnisse erzielen können. Ist ja schließlich nur eine Zusatzfunktion.

Effekte
Effekte bietet die Kamera einige. Verwendet habe ich insbesondere Miniatur und selektive Farben. Damit lassen sich sehr coole Fotos und das Beste: auch Videos erstellen, was insbesondere bei Minatur coole Filme möglich macht.

Fazit
Ich bin rundum mit dem Kauf der Kamera zufrieden und kann getrost 5 Sterne vergeben. Für mich ist die Kamera der perfekte Einstieg in die DSLR-Fotografie und fördert die Kreativität ungemein. Nicht zuletzt das bisher nicht erwähnte Schwenkdisplay trägt hierzu seinen Teil bei, so ist es hierüber sehr einfach möglich vom Boden oder über Menschen hinweg zu fotografieren und so unbekannte Perspektiven zu wählen.
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