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am 23. Mai 2007
THE SHINING sind momentan eine der umstrittensten Bands der "hoffähigen" Black Metal-Szene Skandinaviens. Das Image um den psychopathisch veranlagten Sänger Kvarforth war in jüngster Vergangenheit geprägt von dubiosen Gerüchten, nicht tolerierbaren Live-Auftritten und sonstigen Skandalen, die bis hin zur offenen Glorifizierung von Selbstzerstörung und Suizid gingen. Insofern muss man diese Band sicherlich mit einem Höchstmaß an Skepsis betrachten. Ich möchte hierbei auch nicht weiter auf dieses kranke und höchst fragwürdige Image eingehen, da jeder von euch eh schon darüber Bescheid weiß. Nur soviel...Sänger Kvarforth ist scheinbar ein massiv geistig verwirrter, abartiger und menschenverachtender Misanthrop voller Selbsthass, dessen armseliges Dasein normalerweise nicht eines einzigen rostigen Nickelpfennigs gewürdigt werden dürfte.
Tja, wenn da nicht die Musik wäre...und die gehört zweifelsfrei zum allerbesten, was in den vergangenen Jahren unter dem Prädikat "Black Metal" erschienen ist. Vor allem das 2005 erschienene Album "IV - The eerie cold" ist ein absolutes Musterbeispiel dafür, wie diese Art von Musik zu klingen hat. Musikalisch gesehen haben THE SHINING relativ wenig mit den anderen "beliebten" Acts dieses Genres zu tun. Denn im Gegensatz zu z.B. CARPATHIAN FOREST , GORGOROTH , MARDUK oder DARK FUNERAL spielen sich Songs wie "Demodets Arkitektur" , "Claws of perdition" oder "Och med insikt skall du förga" (klasse Gitarren-Solo übrigens!) vor allem im gemäßigten Mid-Tempo ab. Hier geht es also nicht um das Aufstellen neuer Tempo-Rekorde, sondern viel mehr um das Erzeugen einer bösartigen und unheilvollen Atmosphäre.
Somit ist "IV - The eerie cold" wie ein Alptraum, aus dem man am liebsten auf der Stelle erwachen möchte, der einen aber über die gesamte Spielzeit von 41 Minuten fest im Griff hat.
Hierbei gibt es in musikalischer Hinsicht einiges zu entdecken. Sei es dieses fein akzentuierte Schlagzeug-Spiel...die zahlreichen akkustischen Gitarren-Parts, die jedem Song seine eigene Note verleihen...die finsteren Keyboards, die aber zu keinem Zeitpunkt überladen wirken...diese wahnsinnige (und gleichzeitig unglaublich authentische) Vocal-Arbeit des Herrn Kvarforth...oder einfach diese, über alle Zweifel erhabenen Gitarren-Riffs, die einem sprichwörtlich das Blut in den Adern gefrieren lassen. Hört euch einfach mal den Song "The eerie cold (Samvetskvalens ballad)" an, und ihr wisst was ich meine. Intensiver war Black Metal noch nie !!!
Dennoch - und damit komme ich wieder zum Anfang dieses Reviews - sollte man sich trotzdem vollkommen im klaren darüber sein, wessen Geistes Kind man beim Kauf von "IV - The eerie cold" unterstützt. Sorry, aber so isses nun mal.
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am 12. Mai 2011
Das IV. Album von Shining führt die stetige Weiterentwicklung der Musik fort. Es beinhaltet den Fortschritt von -III Angst- mit seiner blues-lastigen Härte, aber es besinnt sich auf die Traurigkeit des II Albums zurück. Hierbei wurden die Jazz-Einflüße ausgebaut und mit vielen Akkustikpassagen die Atmosphäre erzeugt, die dem Titel gerecht wird.

I."I och med insikt skall du förgå" (Durch die Einsicht sollst du ausgelöscht sein) - 7:31
II."Vemodets arkitektur" (Die Architektur der Traurigkeit) - 7:53
III."Någonting är jävligt fel" (Etwas ist schrecklich schief gelaufen) - 6:20
IV."Eradication of the Condition" (Ausrottung der Bedingung) - 6:58
V."The Eerie Cold" (Die unheimliche Kälte) - 5:52
VI."Claws of Perdition" (Klauen des Untergangs) - 6:18

Der Titelsong des Albums wurde mit einem Sample aus dem Film "She's so lovely - Alles aus Liebe" aus dem Jahr 1997 hinterlegt.

Das Album schließt mit Patrick Batemans finalen Worten aus dem Film "American Psycho".
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