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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen äußerst fesselnd und spannend!
Alles beginnt 1905 am Blutsonntag in St. Petersburg: Leonard war ein Angehöriger der deutschen Minderheit und studierte am polytechnischen Institut der Universität St. Petersburg. Er war mit Katja, deren Familie einem Rebellennest der Arbeiteraufstände angehörte, liiert. Nachdem Katja ihrem Bruder eine Karte über das Waffenarsenal gebracht hatte,...
Veröffentlicht am 18. März 2009 von Tuppi

versus
45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade.
Mir ist klar, dass ich gerade dabei bin völlig gegen den Trend der anderen Rezensenten zu schreiben, aber bei freier Meinungsäußerung darf man das ja wohl. Vorweg: Ich habe Martina Andres Rätsel der Tempelritter im MP3 Format genossen. Das war ein Hörbuch, wie ich es mir gewünscht habe. Klar, dass danach auch Schamanenfeuer in meinem MP3...
Veröffentlicht am 7. April 2009 von Thomas Knackstedt


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen äußerst fesselnd und spannend!, 18. März 2009
Alles beginnt 1905 am Blutsonntag in St. Petersburg: Leonard war ein Angehöriger der deutschen Minderheit und studierte am polytechnischen Institut der Universität St. Petersburg. Er war mit Katja, deren Familie einem Rebellennest der Arbeiteraufstände angehörte, liiert. Nachdem Katja ihrem Bruder eine Karte über das Waffenarsenal gebracht hatte, nahm alles einen schnellen Lauf. Auf der Flucht wurden Leo und Katja Zeugen, wie Leos jüdischer Vermieter brutal zusammengeschlagen wurde. Ihre Hilfe kam jedoch zu spät, er verstarb in ihren Armen. Daraufhin kamen sie in das berüchtigte Gefängnis, wo sie als Mörder angesehen wurden. Leo wurde brutal gefoltert und zum Tode verurteilt. In letzter Sekunde bot sich ihm ein Ausweg...
Im Jahr 2008 brachen die Geophysiker Viktoria und Sven auf, um in Sibierien 2 Monate lang einen Meteoriteneinschlag vor 100 Jahren zu untersuchen. Die Expedition bestand aus 3 deutschen und 10 russischen Wissenschaftlern, die das Geheimnis von Tunguska aufklären sollten. Da begenete Viktoria der geheimnisvolle Leonid...

Anja Bilabel erzählt äußerst ruhig und verständlich eine spannende Story. Unterteilt war es in einzelne Abschnitte von ca. 4 bis 7 Minuten. Ich war von Anfang an gefesselt und wahnsinnig neugierig, wie die Geschichte weitergeht. Die einzelnen Kapitel sprangen vom Jahr 1905 zum Jahr 2008 und wieder zurück, immer wechselnd. Es war spannend, rätselhaft und geheimnisvoll. Dadurch haben mich die Zeitsprünge nicht gestört.

Hintergrund der Geschichte ist die russische Zarenzeit und auch wenn ich die Geschichte in groben Zügen gekannt habe, so habe ich doch das ein oder andere zusätzlich erfahren. Obwohl ich mich im ehemaligen Russland nicht auskenne, hatte ich das Gefühl, die Orte genau vor mir zu sehen. Ich konnte erahnen, wie genau alles recherchiert wurde und bin mir sicher, daß die Orte und Straßen genau so vorhanden sind, wie in der Story beschrieben.

Es war mein erstes Hörbuch. Auch wenn ich es vorziehe, ein Buch selber zu lesen, so ist es doch eine schöne Abwechslung. Bestimmt wird es nicht mein letztes Hörbuch sein! Und ganz sicher auch nicht das letzte Werk von Martina André!

Mein Fazit: wahnsinnig spannend und äußerst empfehlenswert!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystisch und superspannend, 6. Oktober 2008
Von 
Mit dem Buch "Schamanenfeuer"führt Frau Andree die Reihe ihrer superspannenden Thriller weiter. Wie gewohnt, spielt auch dieses Buch wieder auf zwei Zeitebenen, 1907 und 2008 und zwar in einem kleinen Ort in Sibirien. Zentrales Thema ist das Geheimnis um Tunguska.Im Jahre 1907 ist dort, in der Nähe des Ortes Vanavara, ein riesiger Krater entstanden, über dessen Entstehung sich die Wissenschaftler bis heute streiten. Ein Meteoriteneinschlag ist eine Theorie, genauso wie die Landung eines außerirdischen Raumschiffes.
Martina Andree hat auf der Grundlage historischer Begebenheiten ihre eigene fiktive Geschichte geschaffen , die sich spannend und interessant lesen läßt.

2008 reist ein deutsches Geologenteam nach Sibirien, um dort mit anderen Wissenschaftlern dem Geheimnis von Tunguska auf die Spur zu kommen. Finanziert wird das Ganze von einem russischen Industriemagnaten, der unter dem See, der mittlerweile in dem Trichter entstanden ist, riesige Gasvorkommen vermutet.Bei ihren Forschungen entdecken die Wissenschftler allerdings Dinge, die lieber unentdeckt geblieben wären und so gerät das Ganze aus dem Ruder.

Superspannend und atemlos liest sich der neue Thriller dieser Schriftstellerin, die die Geschichten der Gegenwart immer wieder mit den Geschehnissen der Vergangenheit abwechseln lässt und somit ein Höchstmaß an Spannung und eine Sogwirkung beim Leser hervorruft.

Außerdem erfährt der Leser viel über das Schamenentum und dessen Kraft und Mystik, das in einem so großen und naturgewaltigen Land wie Sibirien sein Zuhause hat.

Mir hat dieses Buch sehr sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter und hoffe auf noch weitere so spannende Bücher, wie die, die Frau Andree bisher geschrieben hat.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung in Sibirien, 7. November 2010
Ich liebe das Ineinandergreifen von historischen Tatsachen und phantastischen Mythen, den Spannungsbogen aus der Zarenzeit bis in das heutige Russland der Oligarchen mit ihren "Privatarmeen". Martina André gelingt es mit jedem Roman besser, mich mit ihren Geschichten aus der realen Welt zu entführen und es vor Spannung knistern zu lassen. Wenn ich ein Hörbuch von ihr im Auto höre, bedauere ich jedes mal, wenn ich irgendwo ankomme.
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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade., 7. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir ist klar, dass ich gerade dabei bin völlig gegen den Trend der anderen Rezensenten zu schreiben, aber bei freier Meinungsäußerung darf man das ja wohl. Vorweg: Ich habe Martina Andres Rätsel der Tempelritter im MP3 Format genossen. Das war ein Hörbuch, wie ich es mir gewünscht habe. Klar, dass danach auch Schamanenfeuer in meinem MP3 Player landete. Zur Story:

Das Geheimnis um die Katastrophe von Tunguska wird in zwei Zeitebenen erzählt. In den Jahren vor der Großen Revolution wird der deutsche Wissenschaftsstudent Leonard Schenkendorf nach Tunguska verschleppt. Zusammen mit seiner großen Liebe Katja wird er festgenommen und die beiden werden in verschiedene Lager gebracht. Leonard entkommt dem Tod nur, weil er für das Regime, zusammen mit anderen Wissenschaftlern, eine Waffe entwickeln soll. Katja dient dabei als Druckmittel gegen den Deutschen.

Gute 100 Jahre später fährt die deutsche Wissenschaftlerin Viktoria Vanderberg mit einer Expepiditon nach Tunguska. Zusammen mit Mitarbeitern eines russischen Gasriesen und Regierungsvertretern soll die deutsche Expedition das Geheimnis von Tunguska enträtseln. Kaum angekommen geschieht ein Unglück und die Deutsche wird vom geheimnisvollen Leonid gerettet. Leonid muss sich verstecken, Regierungstruppen verfolgen ihn, seit er in Tschetschenien dunkle Machenschaften aufgedeckt hat. Zudem ist Leonid in der Tradition der großen tunguskischen Schamanen aufgezogen worden. Und nur die wissen genau über die Tunguska Katastrophe Bescheid.

Martina Andre verbindet die Handlungsstränge geschickt. Es ist nur schade, dass jeder, der das Rätsel der Tempelritter gelesen oder gehört hat, erkennt dass Martina Andre das komplette Handlungsgerüst dieses Romans in Schamanenfeuer übernommen hat. Hier werden die Zeitebenen zwar nicht mit Zeitsprüngen gewechselt, das war es dann aber auch schon. Die Figuren Leonids und Geros sind absolut deckungsgleich. Auch die anderen Protagonisten finden sich so, oder zumindest sehr ähnlich, in beiden Geschichten wieder. Es gibt das Wirtschaftsunternehmen mit finsteren Gesellen, Spione und Regierungsschergen, exakt wie beim Vorgänger. Als Zugabe gibt es eine gewaltige Portion Esoterik, die eventuell nicht jedermann schmecken wird. Dazu hat Martina Andre in Schamanenfeuer noch einen großen Schwung Erotik in die Geschichte gepackt. Das ist teilweise so präsent, dass es mich ein wenig an den guten alten Werbegedanken "Sex sells" erinnert hat. Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung. Nach dem Genuss vom Rätsel der Tempelritter hat mich Schamanenfeuer, gelinde gesagt, enttäuscht.

Viele andere Leser und Hörer sehen das anders. Das dürfen sie auch. Und Sie sollten, wie immer, selbst entscheiden.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allesamt hörenswert, 2. Juni 2010
Von 
Harald (Schloß Holte-Stukenbrock, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe nachdem ich die Teufelshure "auf blauen Dunst" gekauft und gehört habe, direkt alle anderen Hörbücher von Martina Andre zusammengekauft und Sie regelrecht verschlungen. Natürlich weisen die verschiedenen Bücher immer mal wieder parallelen auf, was ich aber nicht negativ finde, denn so kann man sich recht schnell bei dem "Spiel" mit den unterschiedlichen Zeitlinien zurechtfinden. Für mich bedeuten alle bisherigen Bücher von Martina André wunderbares Kopfkino mit Hang zum Suchtfaktor.
Freue mich bereits heute schon darauf etwas neues von Ihr zu hören und hoffe nicht allzu lange warten zu müssen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wieder sehr spannend, 23. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch Schamanenfeuer ist wirklich sehr gelungen und einwandfrei vorgelesen.

Das Herumgehacke auf irgendwelche Parallelen ala Tempelritter und Co. kann ich nicht nachvollziehen.

Ja, es gibt wieder einen starken Mann, ja es wird viel geschmusst und ja es gibt eine böse Firma.
Bei der Gegenpäpstin war z. B. die böse Firma der Vatikan gewesen.

Aber das war es dann auch schon gewesen.
Die Handlung als solche weißt keine Gemeinsamkeiten auf und so kann man auch Ereignisse nicht vorhersehen.
Außer natürlich "Happy End".
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Hören empfohlen., 23. November 2009
Jeder Ihrer Romane ist ein Hörgenuss. Dieser Spagat zwischen Historie und Fantasie - immer wieder grandios.
Über den Inhalt ist hier schon sehr viel geschrieben. Das spar ich mir an dieser Stelle.
Für jeden Hörbuchfanatiker, der gern in die Vergangenheit entführt werden möchte, dabei aber immer wieder in der Realität landen will, sollte sich dieses Hörbuch "antun". Einfach erfrischend, packend, spannend, romantisch, gefühlvoll.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Bestsellerrezept, 23. Januar 2010
Man nehme ein mysteriöses historisches Ereignis an einem ungewöhnlichen Ort, eine Brise Sience Fiction, jede Menge knallharte Recherche und vermische dies mit einer Liebesgeschichte. Auf ihre unvergleichliche Art findet Martina André eine Erklärung für die mysteriöse Explosion im sibierischen Tunguska vor 100 Jahren, um die sich bis heute Vermutungen von Meteoriteneinschlag bis Ufolandung ranken. Das ganze ist eingebunden in 2 Erzählstränge, die abwechselnd für höchste Spannung sorgen. Ein Buch zum Nicht-mehr-aus-der-Hand-legen, nicht nur für Russlandfans, sondern für jeden Mystery-History-Leser!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich bombastisch!, 28. Februar 2009
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
"Wunder lassen sich nun mal nicht wissenschaftlich erklären."
(Aslan Kondrashow, turkmenischer Physiker)

Nach "Die Gegenpäpstin" und "Das Geheimnis der Tempelritter", die beide im Jahre 2007 erschienen sind, ist "Schamanenfeuer" der dritte historisch-technisch-mystische Thriller der Autorin. Auch diesmal basiert die Romanhandlung auf eine umfangreiche Recherchearbeit, die in ihrer Detailvielfalt exemplarisch näher zu betrachten ist:

Gegenüber dem - im September 2008 erschienenen - Buch lassen die beiden MP3-CD und das vierseitige Booklet das Nachwort vermissen, in dem Martin André für alle Sachbücher zum Thema Peter Krassas "Tunguska. Das rätselhafte Jahrhundertereignis" (1995) stellvertretend für alle Quellen nennt, aus denen sie geschöpft hat. Ebenso fehlen zwei Landkarten und das in "Historischer Teil" und "Gegenwart" gegliederte Personenverzeichnis, sowie Begriffserklärungen. Dies alles tut jedoch, ebenso wie das neue, von TechniSat gewählte Cover, dem Hörabenteuer keinen Abbruch.

Geschickt macht die Autorin jedoch ihren Protagonisten Leonard Michael Schenkendorf zu einem Schüler Nikola Teslas (1856 - 1943), dem Pionier auf dem Gebiet des Wechselstroms. Bei einem Praktikum in Teslas Laboratorien bei Shoreham, Long Island (NY) hatte Leonard Einblick in dessen Erkenntnisse und Erfindungen, wie einem ihm benannten Transformator, der "Violet Wand", des ersten Radiosenders (Wardenclyffe Tower) und der weltweit ersten Fernsteuerung gewonnen. Daneben lässt sie Albert Einsteins spezielle Relativitätstheorie, ebenso einfließen wie die Äquivalenz von Masse und Energie.

Die Romanfigur Aslan Kondrashow lässt sie als "Dschadiden", d. h. einen Anhänger der westlich orientierten, progressiven Emanzipationsbewegung, der im Zarenreich (und danach in der UdSSR) unterdrückten zentralasiatischen Völker auftreten. Mit Andrej Semjonowitsch Lenov, dem Sicherheitschef der "GazCom" und vormaligen Oberst des Geheimdienstes, sowie dem lupenreinen Oligarchen Sergej Sergejewitsch Bashtiri erweckt die Autorin gewollt Assoziationen an die Verhältnisse im realen Postkommunismus. Die beschriebenen tungusischen Ureinwohner, auch Ewenken genannt sind auch bis in die Gegenwart hinein zum Großteil schamanische Animisten geblieben. Die bereits 1887 gegründete Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) findet ebenso Erwähnung.

Leider haben sich auch zwei kleine sachliche Fehler, die bei einer Gesamtbewertung jedoch nicht ins Gewicht fallen, eingeschlichen. Die Formulierungen "Es war Donnerstagabend....W. praktizierte wie jede Woche, seine bescheidene Feier zum beginnenden Shabbat" und "Der nächste Tag war ein Freitag.....und ihn plagte kein Gewissen, weil er mit seiner Arbeit die Gesetze des Shabbat missachtete" lassen außer acht, dass Shabbat der Samstag ist und daher erst mit der Dämmerung am Freitag einsetzt. Während die Beschreibungen "Heliumbeimischung" und "Wasserstoff-Heliumgemisch" korrekte physikalische Begriffe sind, kann es kein "Helium in der dreifachen Verbindung mit Wasserstoff und Ammoniak" geben, denn das Edelgas verfügt über eine gesättigte Elektronenwolke und kann daher keine chemische Verbindung eingehen.

Der professionellen Rundfunksprecherin und Ensemblemitglied des Münsteraner Wolfgang Borchert Theaters, Anja Bilabel - die sich bereits als Vorleserin von "Die Gegenpäpstin" ausgezeichnet hatte - ist auch die Hörbuchumsetzung des 488seitigen Romans voll und ganz gelungen. Mit einer, dem Zuhörer irgendwie vertrauten Stimme, erweckt sie alle verschiedenen Charaktere zum Leben und verleiht dem gesamten Szenario eine besondere Plastizität. Dadurch erfährt die dem Roman immanente eine zusätzliche Steigerung. Die insgesamt fast 18stündige (!) Hörbuchversion von "Schamanenfeuer" kann besonders für, bzw. gegen lang(e)-weilige Autobahnfahrten empfohlen werden. Mit ihrem dritten Roman hat sich Martina André nunmehr als die "Meisterin des historisch-technisch-mystischen Thrillers" etabliert. 5 Amazonsterne für ein Feuerwerk, das auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Garnicht so weit hergeholt, 15. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Schamanenfeuer: Das Geheimnis von Tunguska. Roman (Kindle Edition)
Es ist schon drei Jahre her, seit dem ich das Buch gelesen habe.Das Werk hat mich einfach nur gefesselt!
Es ist schon ziemlich alles von den bisherigen Rezensoren gesagt worden. Ich schließe mich daher den "fünfer Kandidaten" bedingungslos an. Der Roman ist ein 5 Sterne Menü,Punkt!
Hinzufügen kann ich nur Folgendes:
Ein ehemaliger Arbeitskollege aus Sibirien war früher ein Oberst in der UDSSR gewesen und war mehrfach vor Ort in Tunguska, um die Angelegenheit dort zu klären.Dieser Mann hat mir auch noch vieles Andere erzählt, was auch nie hier in den Zeitungen gestanden hatte. Aber das gehört nicht hierher...
Jedenfalls wundert es mich, was um alles in der Welt hat hochraniges Militär dort zu suchen? Verstanden hätte ich noch, wenn man zivile Wissenschaftler begleitet hätte, was aber scheinbar nicht der Fall war. Es ging eindeutig um die Aufarbeitung was dort damals passiert oder schiefgegangen war! Das allein lässt schon stark auf ein nicht natürliches Ereignis schließen!
Zumal der ex-Kollege zudem die Tatsache ansprach, dass auch nach 100 Jahren immer noch so gut wie nichts dort wachsen würde. In den letzten Jahrzehnten hätten sich nur ganz allmählich kümmerliche Pflanzen etabliert und zarte Sprössinge von Bäumchen...
So ist es offensichtlich harte Stahlung gewesen, die alles Leben, auch das Pflanzliche einschließlich der Samenkapseln im Boden zerstört hatte. Die tagelangen Feuer und das grüne Leuchten, was man angeblich sogar noch bis nach Frankreich sehen konnte, scheint vergastes Methanhydrat im Permafrostboden gewesen zu sein, ausgelöst durch die ionisierenden Strahlen und die unvorstellbare Hitze des Ereignisses! Daher scheiden Vulkanausbrüche, Kometen und Meteoriten aus, sie geben keine oder nur ganz wenig Radioaktivität ab. Meteoreinschläge und dergleichen sind auch gemein Dinge, für die sich das Militär nicht so sehr interessiert.
Unterm Strich kriegt die These in Frau AndreŽs Buch über einen Nuklearen Sprengkörperoder, oder einen Unfall, der alles samt den Wissenschaftlern vernichtete, einen glaubwürdigen Anstrich.
Gut gefallen hat mir auch das sehr fortschrittliche Luftschiff mit Ganzmetall-Zelle. -Ein überzeugendes Konzept und gut in die Handlung integriert.
Wer gern Romane liest, die in Richtung SF, Phantasie und mit detailiertem,historischen und brilliantem technischen Hintergrund, gewürzt mit Erotischem Beiwerk, geschmückt sind, wird voll auf seine oder ihre Kosten kommen. Der Roman spricht als Leser beide Geschlechter gleichermaßen an.Das ist sehr selten, vor allem dass es so perfekt gelingt, wie es generell bei den Romanen der Autorin der Fall ist.
Hut ab!
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