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Kundenrezensionen

421
4,3 von 5 Sternen
Dreizehn Stunden: Kriminalroman
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:7,99 €
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52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2010
... denn Sie werden es nicht mehr aus der Hand legen können! Dieses Buch packt einen von der ersten Seite an, es reisst einen mit in einen unglaublich spannenden und temporeich verlaufenden Tag in der südafrikanischen Metropole Kapstadt.

Für den Kripo-Inspekteur Benny Griessel (Deon Meyer Fans wie mir wohlbekannt aus den Büchern "Der traurige Polizist" und "Der Atem des Jägers") beginnt der Tag mit dem Klingeln seines Handys um 05.37 Uhr. Die Leiche einer jungen Amerikanerin wurde auf einem Friedhof gefunden, sie wurde mit einem Messer tödlich verletzt. Kurz danach stellt sich raus, dass eine weitere Amerikanerin gnadenlos durch die Stadt gejagt wird, aber sich nicht traut, zur Polizei zu gehen. Als dann auch noch ein bekannter Musikproduzent ermordet in seinem Haus aufgefunden wird, steht die Polizei vor einer scheinbar unlösbaren Herausforderung...

Benny Griessel erlebt die wohl spannendsten dreizehn Stunden seines Lebens, denn am Abend wartet auch noch seine von ihm getrennt lebende Frau auf ihn-sie will ihm sagen, wie es mit Ihnen beiden weitergehen soll.

Beinahe nebenbei erfährt man noch sehr viel wissenswertes über die politische und gesellschaftliche Lage in Südafrika, über Land, Leute und die immer noch vorhandene Rassendiskriminierung.

Ein tolles Buch, nicht nur für Südafrika-Fans absolut empfehlenswert! Aber wie gesagt, nehmen Sie sich einen Tag frei und stöpseln Sie das Telefon aus!!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2011
Ich habe bisher alle südafrika-thriller von DM gelesen, dieser gefiel mir, auch wegen seiner grandiosen spannung am besten. Zeichneten sich die früheren bände nach einem wiederkehrenden muster ab, welches bedingt durch die geschichtliche entwicklung Südafrikas vorgegeben war und häufig in einem blutigen showdown mit etlichen todesdopfern endeten, war die zahl der leichen, da der roman nur dreizehn stunden abhandelte;) jetzt überschaubarer. Sechzehn jahre nach ende der Apartheid erzählt uns DM eine nervenzehrende geschichte aus dem südafrikanischen polizeitalltag, die alle facetten Südafrikas beleuchtet. Sei es die nun mit umgekehrten vorzeichen versehenen rassenkonflikte, die einbeziehung der grossartigen landschaft, oder die allgegenwärtigen probleme wie stromausfall, korruption oder überbordende kriminalität. Selbst ein ausflug in die heimische popszene wird informativ und unterhaltsam in die story einflochten.
Ohne zuviel vom inhalt verraten zu wollen, Inspektor Benny Griessel, alkoholkranker ''super-bulle" muss unter enormem zeitdruck seiner anspruchsvollen, anstrengenden und kriminaltechnisch komplizierten arbeit nachgehen. Nach dreizehn stunden endet unser roman wieder einmal in einem fulminanten höhepunkt, das ende wird jedoch nicht ausgeplaudert.
Voller ungeduld warte ich schon auf den nächsten pageturner von DM, hoffe ich doch, noch mehr von unserem tragischen helden Benny Griessel zu vernehmen. Gerade die menschlichen alltäglichkeiten, sei es die unserer haupthelden, aber auch die meist vom südafrikanischen lokalkolorit geprägten lebensläufe der nebenrollen oder der statisten, vermitteln ein im wahrsten sinne farbiges, originelles und nachvollziehbares bild der südafrikanischen gesellschaft und bereichern die romane DM's neben all der virtuos kreierten spannung auch mit fundierten einblicken in die herrschenden verhältnisse der jungen, sich neubildenden südafrikanischen nation.

Fazit: unterhaltsamer, informativer, lebenspraller Polizei- und Afrikathriller, dem ich, wenn es möglich wäre, auch sechs sterne verleihen würde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2012
Eine fünfköpfige Gaunerbande jagt zwei Rucksacktouristinnen durch Kapstadt. Eine der beiden jungen Frauen wird am frühen Morgen mit durchschnittener Kehle aufgefunden, die andere ist immer noch auf der Flucht. Während die Meute Rachel durch Kapstadt hetzt wird in einem anderen Teil der Stadt der Musikproduzent Adam Barnard ermordet aufgefunden. Mit beiden Fällen wird Bennie Griessels Truppe betraut. Griessel ist ein begnadeter Polizist, seit 156 Tagen trocken und möchte gerne wieder bei seiner Familie einziehen, nachdem seine Frau Anna ihn wegen seiner Trinksucht vor die Tür gesetzt hat.

Deon Meyer mischt nun akribische Ermittlerarbeit mit spannenden Verfolgungsjagden, Schießereien, Morden, Verhören und ständig wechselnden Schauplätzen. Bennie Griessel wird zum Captain befördert, kann sich darüber aber nicht so recht freuen denn der Druck auf ihn wird immer größer. Bennie und seine Männer arbeiten mit Hochdruck um beide Fälle aufzuklären...

Meyer gelingt es, die Spannung immer hoch zu halten. Als Leser fragt man sich, ob und was die beiden Fälle miteinander zu tun haben. Während der Ermittlungen berühren sich die Fälle kurz, mehr nicht. Mit atemberaubendem Tempo geht die Story dem Finale entgegen und erst auf den letzten Seiten erfährt der Leser den Zusammenhang beider Ermittlungen - wirklich nicht vorhersehbar. Und tatsächlich gelingt es den Polizisten beide Fälle innerhalb DREIZEHN STUNDEN aufzuklären.

DREIZEHN STUNDEN war ein absolutes Highlight im Türkei-Urlaub. Als viertes Buch vier Sterne.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2011
Ja? Würden Sie es nochmal lesen? Wenn nein, dann rate ich von "Dreizehn Stunden" ab. In unglaublicher Weise kopiert Deon Meyer sein eigenes Buch. Wieder wird verfolgt, wieder erfährt der Leser nicht von wem und warum, bis sich der Fall auf den letzten Seiten völlig ohne vorherige Hinweise auflöst. Die Personen haben andere Namen, die Zeit ist gerafft, das Finale der beiden Bücher wäre aber völlig austauschbar. Warum ich über 300 Seiten gelesen habe ohne dass wirklich etwas passiert? Der Mann (oder der Übersetzer) kann einfach fesselnd schreiben. Und das ist der Grund für die 3 Sterne! Mein Favorit bleibt: Jo Nesbo!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2010
13 Stunden hat Bennie Griessel, um den Mord an einer jungen Amerikanerin und einem Musikproduzenten aufzuklären. Zusätzlich dazu befindet er sich auf der Suche nach der Freundin der Ermordeten, die über Stunden von fünf Männern durch die Stadt gejagt wird und in größter Lebensgefahr schwebt.

13 Stunden im Buch entsprachen drei Tage in meinem Leben, in denen mich dieser Kriminalroman begleitete, in meinen Händen, so oft es ging, in meinem Kopf, fast immer. Als ich nach drei Tagen das Buch mit großem Bedauern, nach der letzten Seite, schließen musste, hatte ich das Gefühl, ich müsste mich auch von alten Bekannten verabschieden. Über 466 Seiten hat Deon Meyer eine erstaunliche Nähe zu seinen Protagonisten geschaffen, wobei der Schauplatz Südafrika, genauer Kapstadt, einen sehr passenden Hintergrund darstellt. Allein die Konflikte unter der recht unterschiedlichen Bevölkerung bieten gut einsetzbares Material. So lässt Meyer das Ermittlerteam um den weißen, trockenen Alkoholiker und Mentor Bennie Griessel aus Farbigen und Schwarzen bestehen, jeder einzelne dazu mit einer eigenen, fein gezeichneten Persönlichkeit, die sich innerhalb des Buches noch weiterentwickeln darf.

Was den Leser aber besonders an das Buch fesselt, man mag es ab einem bestimmten Punkt nämlich gar nicht mehr aus der Hand legen, ist die mal unterschwellige, dann wieder fast schon unerträgliche Spannung. Dabei spielt Deon Meyer mit der Erwartunghaltung seiner Leser, lässt sie spekulieren, führt sie in die Irre und gibt ihnen gerne den allwissenden Überblick über das gesamte Geschehen. Extremes Mitleiden ist da vorprogrammiert. Vor allem der geschickte Wechsel von Szenen und Handlungssträngen hält den Leser auf Trab. Dabei wird er fortwährend mit neuen Informationen versorgt, von denen er nur vermuten kann, dass sie im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen werden.

Hört sich dies kompliziert an und lässt die Vermutung aufkommen, dass dieses Buch ein anstrengendes Lesevergnügen bietet, so sei gesagt, das Deon Meyers Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist, die Geschichte an sich aber einen guten Anspruch bietet.

"13 Stunden" war mein erstes Buch von Deon Meyer. Ich freue mich ihn für mich entdeckt zu haben und auf viele, tolle Lesestunden mit seinen anderen Büchern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2013
Es gibt Bücher und Filme, die lassen einen mit dem Gefühl zurück, einen Marathon gelaufen zu sein.
Bei diesem Buch erging es mir so.
Ich war sofort mitten im Geschehen, erschrocken und fasziniert vom Geschehen und von der Welt, die mir da offenbart wurde.
Die Polizeiarbeit auf der einen Seite, der Rassismus aller Parteien.
Die Angst der Fliehenden, die Panik, die Resignation.
Ich war mitten drin.
Selten hat mich ein Buch so sehr in seinen Bann gezogen - zumindest in letzter Zeit.
Es war ein kurzweiliges Vergnügen voller Spannung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Anrufer, der diesen Tag für Kommissaris Bennie Griessel einläutet, erreicht ihn auf seinem Handy um 05:37 Uhr. Grund des Anrufs ist ein Tatort, den er zunächst als Berater in Augenschein nehmen soll und der problematisch zu werden verspricht: Die Tote war jung, sie war weiß und offensichtlich Touristin.
Die ungute Vorahnung des Tages verstärkt sich noch, als ein weiterer Tatort dazu kommt und ein Team aufgrund des Mordes an einem Musikproduzenten abgestellt werden muss, um dann tief im Sumpf der Branche zu versinken.

Doch das jede Katastrophe noch steigerungsfähig ist, erfahren die Ermittler im Laufe des Vormittags. Denn die tote Rucksacktouristin war nicht allein unterwegs und ihre Freundin ist noch immer das Ziel einer Treibjagd quer durch Kapstadt.
Damit gipfelt der Tag in einem mörderischen Countdown, denn wer wird die 19jährige zuerst finden? Zumal sie auch offensichtlich Angst vor der Polizei hat?

Selten findet man mal einen Krimi, der einen auf so vielen Ebenen packt: "Dreizehn Stunden" fesselt mit einer intelligent verschachtelten Story, ist anspruchsvoll und temporeich und wird trotz der zahlreichen Handlungsstränge niemals verwirrend.
Der Roman bietet einen sympathischen Ermittler, einen packenden Showdown, hält den Adrenalinausstoss auf einem konstant hohen Level und füttert einen so ganz nebenbei mit interessanten Informationen über Südafrika - ein von Diskriminierungen und Korruption gebeuteltes Land und doch auch ein "Land im Aufbruch", in dem schon viel Positives erreicht worden ist.

Kompliment auch für die Übersetzung; die Schwierigkeiten und (potentiellen) Missverständnisse aufgrund der Dialekte, zwischen Afrikaan, Zulu und den Unterschieden zu amerikanischem Englisch kommen hervorragend rüber.

TOP-Leseempfehlung - für mich war "Dreizehn Stunden" mein erster Deon Meyer-Roman, aber auf jeden Fall nicht der letzte!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich warne ausdrücklich davor, diesen Krimi anzufangen. Er löst den unnachgiebigen Drang zum Weiterlesen aus und die pure Gier nach Worten ebbt erst ab, wenn man durch das Buch durch ist. Somit ist Vorsicht geboten, wenn man nur bedingte Zeitressourcen zur Verfügung hat - es besteht akute Lese-Suchtgefahr!

Zwei Morde halten die Polizei von Kapstadt in Atem. Ein amerikanisches Mädchen wird gefunden - ihr wurde die Kehle durchgeschnitten. Ihre Freundin Rachel wird seither verfolgt und durch die Stadt gejagt. Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus - neben ihm erwacht seine Frau mit einer Pistole in der Hand aus einem Alkoholrausch.
Inspector Bennie Griessel hat dreizehn Stunden Zeit, um die Zusammenhänge herzustellen, die Morde aufzuklären und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Deon Meyer hat einen anspruchsvollen Krimi vorgelegt, der es wahrlich in sich hat. Eine undurchsichtige Geschichte erwartet den Leser; vielschichtig und mit einem von der ersten Seite an durchgängigen Spannungsbogen. Nacheinander hält man sich an den verschiedenen Tatorten auf und empfindet mit den handelnden Personen, die allesamt ausgeprägte Charaktere sind. Die klare Struktur und die präsente Sprache tragen dazu bei, dass die Handlung zu keinem Zeitpunkt unübersichtlich wird. Geschickt werden die verschiedenen Schauplätze miteinander verbunden, nach und nach sind Schnittstellen erkennbar, so dass man der Aufklärung der Fälle nahezu entgegenfiebert. Der Kriminalroman kommt mit atmosphärischer Dichte aus, ohne zu viele Grausamkeiten detailgetreu wiedergeben zu müssen, wie es (für meinen Geschmack) leider allzu oft in Krimis der Fall ist. Durch die sich ständig ändernden Perspektiven und die raschen Szenenwechsel bleibt das Buch durchwegs rasant; nicht zuletzt wird die Spannung von Anfang an mittels der Hetzjagd quer durch Kapstadt getragen. Als Garant für den außergewöhnlichen Krimi stehen neben der komplexen Story zusätzlich brisante Themen, gesellschaftliche Gegebenheiten und Konflikte des Landes Südafrika und natürlich der Ermittler Bennie Griessel, ein kantiger Typ, der durch seine kriminalistischen Instinkte glänzt. Gekrönt wird >Dreizehn Stunden< durch ein stimmiges Ende statt eines stark überzeichneten "Showdowns".

Die atemlose Spannung, die mich beim Lesen immer schneller durch die Seiten hat fliegen lassen, löste bei mir Herzklopfen aus und sorgte für drei schlaflose Nächte. Als ich das Buch schließlich zugeklappt habe, hat sich bei mir das Bedauern eingestellt, die Leere, die im empfinde, wenn ich mich von großartiger Unterhaltung verabschieden muß.
Schön langsam schlägt das Herz wieder ruhiger, die Anspannung löst sich und >Dreizehn Stunden< bleibt mein uneingeschränkter Krimifavorit für diesen Sommer!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 13. Mai 2010
Deon Meyer ist ein Autor, den man im Auge behalten sollte, ich werde es auf jeden Fall tun.
Mit seinem neuen Thriller"dreizehn Stunden", hat er mich absolut überzeugt und ich war enttäuscht, dass ich dieses Buch nur häppchenweise lesen konnte, da mir im Moment die Zeit fehlt ein Buch in einem Rutsch zu lesen, denn genau das hätte ich mit diesem spannungsgeladenen Buch gerne getan.

Getragen wird die Spannung von Anfang an durch die Erzählung einer Verfolgungsjagd quer durch Kapstadt, dessen Grund eine junge amerikanische Touristin ist. Sie hat miterleben müssen, wie ihre Reisegefährtin auf bestialische Weise ermordet wurde und genau dies steht auch ihr bevor, wenn die fünf jungen Männer , vor denen sie flüchtet, sie in ihre Gewalt bekommen.
Gleichzeitig wird ein Musikproduzent erschossen in seinem Haus aufgefunden. Seine alkoholkranke Frau kann sich an nichts erinnern. War etwa sie die Täterin.Stehen die Morde in ursächlichem Zusammenhang?

Gespannt verfolgt der Leser, wie der Ermittler Griessel, der uns schon aus Vorgängerbänden bekannt ist, mit seinen kriminalistischen Instinkten und seinen
spektakulären Ermittlungsmethoden dieses Fall klärt.Im Nacken hat er nicht nur die Eltern der jungen Amerikanerin, die von ihrer Tochter über Handy infomiert wurden, dass sie in Gefahr ist, sondern auch den Gedanken, dass am Ende des Tages seine Frau ein Treffen mit ihm wünscht, auf dem sie ihm Wichtiges mitzuteilen hat. Nichts sehnlicher, als eine Versöhnung wünscht sich der trocke Alkoholiker Griesel, wird es klappen?

Die Geschehnisse dieses Thriller werden spannend und interessant herübergebracht. Der Leser erfährt außer diesem spannenden Kriminalfall auch viel über die Zustande in Südafrika. Kapstadt, die Stadt, die in einem der schönsten Länder der Welt liegt, hat die höchste Kriminalitätsrate der Welt. Neben Korruption, Menschen,-und Drogenhandel hat dieser afrikanische Staat noch immer mit Rassendikriminierung ,sprich Vorurteilen gegen die farbige , aber auch gegen die weiße Bevölkerung zu kämpfen. Ein Menschenleben zählt in diesem Land nicht viel, indem es für manche Bevölkerungsgruppen um das nackte Überleben geht.

Lesen sie dieses Buch und nehmen sie sich die Zeit dieses Land und seine Bewohner kennenzulernen. Für mich hat es sich gelohnt.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2012
...hat mich dieses Buch gelassen.

Wie viele Vorrezensenten, hatte ich mir das Buch beschafft aufgrund guter Kritiken und weil mich das Szenario Polizeiarbeit in Kapstadt/Südafrika als Rahmen für einen Krimi angesprochen hat. Nach der Lektüre muss ich sagen: Lesen hätte nicht sein müssen.

Faktisch beschränkt sich nämlich die Umsetzung dieses Szenarios auf die Verwendung einiger Afrikaans-Wörter, dem Einsatz unzähliger, manchmal nicht mehr zu überblickender afrikanischer Namen und dem permanenten, teilweise platten Verweis, daß in Afrika alles böse und jeder bestechlich ist. Hier hatte ich mir einfach deutlich mehr Atmosphäre erwartet. Was die Hauptperson selbst anbetrifft, so ist die Rolle des alternden Ermittlers mit Alkohol- und Eheproblemen, der es den jungen nochmal zeigt, auch nicht wirklich unbekannt.
Die Kriminalfälle selbst sind sehr bemüht und es gibt für den Leser auch keine Chance, selbst an der Lösung mitzudenken, denn erst bei der Auflösung am Schluss (nach dem großen Showdown) kommen die entscheidenden Fakten zutage. Dort wird dann aber auch noch alles mögliche eingemengt an Bösartigkeiten der Welt - was allerdings im gesamten Buch keinerlei Rolle gespielt hat und nie ein Thema war. Insofern hinterläßt einen das Buch nach der Auflösung noch mit der Frage auf den Lippen, was das nun sollte.

Schade, schade, ich hatte mir mehr versprochen.
Keine Empfehlung.
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