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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nehmen Sie sich einen Tag Urlaub, wenn Sie dieses Buch lesen wollen...
... denn Sie werden es nicht mehr aus der Hand legen können! Dieses Buch packt einen von der ersten Seite an, es reisst einen mit in einen unglaublich spannenden und temporeich verlaufenden Tag in der südafrikanischen Metropole Kapstadt.

Für den Kripo-Inspekteur Benny Griessel (Deon Meyer Fans wie mir wohlbekannt aus den Büchern "Der...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von B. Schulte

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mochten Sie "Weisser Schatten"?
Ja? Würden Sie es nochmal lesen? Wenn nein, dann rate ich von "Dreizehn Stunden" ab. In unglaublicher Weise kopiert Deon Meyer sein eigenes Buch. Wieder wird verfolgt, wieder erfährt der Leser nicht von wem und warum, bis sich der Fall auf den letzten Seiten völlig ohne vorherige Hinweise auflöst. Die Personen haben andere Namen, die Zeit ist gerafft,...
Veröffentlicht am 12. November 2011 von Justdoit


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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nehmen Sie sich einen Tag Urlaub, wenn Sie dieses Buch lesen wollen..., 19. März 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
... denn Sie werden es nicht mehr aus der Hand legen können! Dieses Buch packt einen von der ersten Seite an, es reisst einen mit in einen unglaublich spannenden und temporeich verlaufenden Tag in der südafrikanischen Metropole Kapstadt.

Für den Kripo-Inspekteur Benny Griessel (Deon Meyer Fans wie mir wohlbekannt aus den Büchern "Der traurige Polizist" und "Der Atem des Jägers") beginnt der Tag mit dem Klingeln seines Handys um 05.37 Uhr. Die Leiche einer jungen Amerikanerin wurde auf einem Friedhof gefunden, sie wurde mit einem Messer tödlich verletzt. Kurz danach stellt sich raus, dass eine weitere Amerikanerin gnadenlos durch die Stadt gejagt wird, aber sich nicht traut, zur Polizei zu gehen. Als dann auch noch ein bekannter Musikproduzent ermordet in seinem Haus aufgefunden wird, steht die Polizei vor einer scheinbar unlösbaren Herausforderung...

Benny Griessel erlebt die wohl spannendsten dreizehn Stunden seines Lebens, denn am Abend wartet auch noch seine von ihm getrennt lebende Frau auf ihn-sie will ihm sagen, wie es mit Ihnen beiden weitergehen soll.

Beinahe nebenbei erfährt man noch sehr viel wissenswertes über die politische und gesellschaftliche Lage in Südafrika, über Land, Leute und die immer noch vorhandene Rassendiskriminierung.

Ein tolles Buch, nicht nur für Südafrika-Fans absolut empfehlenswert! Aber wie gesagt, nehmen Sie sich einen Tag frei und stöpseln Sie das Telefon aus!!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deon Meyer's Bester!!!, 13. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe bisher alle südafrika-thriller von DM gelesen, dieser gefiel mir, auch wegen seiner grandiosen spannung am besten. Zeichneten sich die früheren bände nach einem wiederkehrenden muster ab, welches bedingt durch die geschichtliche entwicklung Südafrikas vorgegeben war und häufig in einem blutigen showdown mit etlichen todesdopfern endeten, war die zahl der leichen, da der roman nur dreizehn stunden abhandelte;) jetzt überschaubarer. Sechzehn jahre nach ende der Apartheid erzählt uns DM eine nervenzehrende geschichte aus dem südafrikanischen polizeitalltag, die alle facetten Südafrikas beleuchtet. Sei es die nun mit umgekehrten vorzeichen versehenen rassenkonflikte, die einbeziehung der grossartigen landschaft, oder die allgegenwärtigen probleme wie stromausfall, korruption oder überbordende kriminalität. Selbst ein ausflug in die heimische popszene wird informativ und unterhaltsam in die story einflochten.
Ohne zuviel vom inhalt verraten zu wollen, Inspektor Benny Griessel, alkoholkranker ''super-bulle" muss unter enormem zeitdruck seiner anspruchsvollen, anstrengenden und kriminaltechnisch komplizierten arbeit nachgehen. Nach dreizehn stunden endet unser roman wieder einmal in einem fulminanten höhepunkt, das ende wird jedoch nicht ausgeplaudert.
Voller ungeduld warte ich schon auf den nächsten pageturner von DM, hoffe ich doch, noch mehr von unserem tragischen helden Benny Griessel zu vernehmen. Gerade die menschlichen alltäglichkeiten, sei es die unserer haupthelden, aber auch die meist vom südafrikanischen lokalkolorit geprägten lebensläufe der nebenrollen oder der statisten, vermitteln ein im wahrsten sinne farbiges, originelles und nachvollziehbares bild der südafrikanischen gesellschaft und bereichern die romane DM's neben all der virtuos kreierten spannung auch mit fundierten einblicken in die herrschenden verhältnisse der jungen, sich neubildenden südafrikanischen nation.

Fazit: unterhaltsamer, informativer, lebenspraller Polizei- und Afrikathriller, dem ich, wenn es möglich wäre, auch sechs sterne verleihen würde.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mochten Sie "Weisser Schatten"?, 12. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ja? Würden Sie es nochmal lesen? Wenn nein, dann rate ich von "Dreizehn Stunden" ab. In unglaublicher Weise kopiert Deon Meyer sein eigenes Buch. Wieder wird verfolgt, wieder erfährt der Leser nicht von wem und warum, bis sich der Fall auf den letzten Seiten völlig ohne vorherige Hinweise auflöst. Die Personen haben andere Namen, die Zeit ist gerafft, das Finale der beiden Bücher wäre aber völlig austauschbar. Warum ich über 300 Seiten gelesen habe ohne dass wirklich etwas passiert? Der Mann (oder der Übersetzer) kann einfach fesselnd schreiben. Und das ist der Grund für die 3 Sterne! Mein Favorit bleibt: Jo Nesbo!
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seltsam unberührt..., 15. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Kriminalroman (Taschenbuch)
...hat mich dieses Buch gelassen.

Wie viele Vorrezensenten, hatte ich mir das Buch beschafft aufgrund guter Kritiken und weil mich das Szenario Polizeiarbeit in Kapstadt/Südafrika als Rahmen für einen Krimi angesprochen hat. Nach der Lektüre muss ich sagen: Lesen hätte nicht sein müssen.

Faktisch beschränkt sich nämlich die Umsetzung dieses Szenarios auf die Verwendung einiger Afrikaans-Wörter, dem Einsatz unzähliger, manchmal nicht mehr zu überblickender afrikanischer Namen und dem permanenten, teilweise platten Verweis, daß in Afrika alles böse und jeder bestechlich ist. Hier hatte ich mir einfach deutlich mehr Atmosphäre erwartet. Was die Hauptperson selbst anbetrifft, so ist die Rolle des alternden Ermittlers mit Alkohol- und Eheproblemen, der es den jungen nochmal zeigt, auch nicht wirklich unbekannt.
Die Kriminalfälle selbst sind sehr bemüht und es gibt für den Leser auch keine Chance, selbst an der Lösung mitzudenken, denn erst bei der Auflösung am Schluss (nach dem großen Showdown) kommen die entscheidenden Fakten zutage. Dort wird dann aber auch noch alles mögliche eingemengt an Bösartigkeiten der Welt - was allerdings im gesamten Buch keinerlei Rolle gespielt hat und nie ein Thema war. Insofern hinterläßt einen das Buch nach der Auflösung noch mit der Frage auf den Lippen, was das nun sollte.

Schade, schade, ich hatte mir mehr versprochen.
Keine Empfehlung.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das war für mich leider nichts, 27. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ich glaub ich hab den Krimi schon einmal vor längerer Zeit angefangen zu lesen und da ist mir das gleiche passiert wie jetzt. Am Anfang - euphorisch auch dank der vielen guten Rezensionen - hab ich mich da wirklich hineingesteigert, mir versucht die vielen schwierigen Namen zu merken und voller Zuversicht gedacht: Ja, das ist wirklich ein rasanter Thriller. Aber je länger ich an an diesem Buch gelesen habe (bei Seite 124 hab ich dann das Handtuch geworfen) desto schwerer fiel es mir mich zu konzentrieren und desto schwerer fiel es mir das Buch mit Freude in die Hand zu nehmen. Gut, Inspector Benny Griessel ist ein ganz sympathischer Hauptakteur (natürlich Alkoholiker, eh klar) aber diese komische Flucht der überlebenden Amerikanerin lässt mir die Haar zu Berge stehen. 5 oder 6 Männer rennen einem Mädchen hinterher, die es natürlich schafft immer schneller und "klüger" zu sein und nach stundenlangem Gerenne eine Frau (im vorbeilaufen) um Hilfe zu bitten .... also bitte!!! Vielleicht löst sich die Geschichte ja (hoffentlich) noch auf, aber ich werde das nicht mehr erfahren.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Lesegenuss aus Südafrika, 2. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
13 Stunden hat Bennie Griessel, um den Mord an einer jungen Amerikanerin und einem Musikproduzenten aufzuklären. Zusätzlich dazu befindet er sich auf der Suche nach der Freundin der Ermordeten, die über Stunden von fünf Männern durch die Stadt gejagt wird und in größter Lebensgefahr schwebt.

13 Stunden im Buch entsprachen drei Tage in meinem Leben, in denen mich dieser Kriminalroman begleitete, in meinen Händen, so oft es ging, in meinem Kopf, fast immer. Als ich nach drei Tagen das Buch mit großem Bedauern, nach der letzten Seite, schließen musste, hatte ich das Gefühl, ich müsste mich auch von alten Bekannten verabschieden. Über 466 Seiten hat Deon Meyer eine erstaunliche Nähe zu seinen Protagonisten geschaffen, wobei der Schauplatz Südafrika, genauer Kapstadt, einen sehr passenden Hintergrund darstellt. Allein die Konflikte unter der recht unterschiedlichen Bevölkerung bieten gut einsetzbares Material. So lässt Meyer das Ermittlerteam um den weißen, trockenen Alkoholiker und Mentor Bennie Griessel aus Farbigen und Schwarzen bestehen, jeder einzelne dazu mit einer eigenen, fein gezeichneten Persönlichkeit, die sich innerhalb des Buches noch weiterentwickeln darf.

Was den Leser aber besonders an das Buch fesselt, man mag es ab einem bestimmten Punkt nämlich gar nicht mehr aus der Hand legen, ist die mal unterschwellige, dann wieder fast schon unerträgliche Spannung. Dabei spielt Deon Meyer mit der Erwartunghaltung seiner Leser, lässt sie spekulieren, führt sie in die Irre und gibt ihnen gerne den allwissenden Überblick über das gesamte Geschehen. Extremes Mitleiden ist da vorprogrammiert. Vor allem der geschickte Wechsel von Szenen und Handlungssträngen hält den Leser auf Trab. Dabei wird er fortwährend mit neuen Informationen versorgt, von denen er nur vermuten kann, dass sie im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen werden.

Hört sich dies kompliziert an und lässt die Vermutung aufkommen, dass dieses Buch ein anstrengendes Lesevergnügen bietet, so sei gesagt, das Deon Meyers Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist, die Geschichte an sich aber einen guten Anspruch bietet.

"13 Stunden" war mein erstes Buch von Deon Meyer. Ich freue mich ihn für mich entdeckt zu haben und auf viele, tolle Lesestunden mit seinen anderen Büchern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh Gott, wann kann ich endlich weiterlesen?, 18. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Kriminalroman (Kindle Edition)
Es gibt Bücher und Filme, die lassen einen mit dem Gefühl zurück, einen Marathon gelaufen zu sein.
Bei diesem Buch erging es mir so.
Ich war sofort mitten im Geschehen, erschrocken und fasziniert vom Geschehen und von der Welt, die mir da offenbart wurde.
Die Polizeiarbeit auf der einen Seite, der Rassismus aller Parteien.
Die Angst der Fliehenden, die Panik, die Resignation.
Ich war mitten drin.
Selten hat mich ein Buch so sehr in seinen Bann gezogen - zumindest in letzter Zeit.
Es war ein kurzweiliges Vergnügen voller Spannung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flucht und Jagd in Kapstadt, 3. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine fünfköpfige Gaunerbande jagt zwei Rucksacktouristinnen durch Kapstadt. Eine der beiden jungen Frauen wird am frühen Morgen mit durchschnittener Kehle aufgefunden, die andere ist immer noch auf der Flucht. Während die Meute Rachel durch Kapstadt hetzt wird in einem anderen Teil der Stadt der Musikproduzent Adam Barnard ermordet aufgefunden. Mit beiden Fällen wird Bennie Griessels Truppe betraut. Griessel ist ein begnadeter Polizist, seit 156 Tagen trocken und möchte gerne wieder bei seiner Familie einziehen, nachdem seine Frau Anna ihn wegen seiner Trinksucht vor die Tür gesetzt hat.

Deon Meyer mischt nun akribische Ermittlerarbeit mit spannenden Verfolgungsjagden, Schießereien, Morden, Verhören und ständig wechselnden Schauplätzen. Bennie Griessel wird zum Captain befördert, kann sich darüber aber nicht so recht freuen denn der Druck auf ihn wird immer größer. Bennie und seine Männer arbeiten mit Hochdruck um beide Fälle aufzuklären...

Meyer gelingt es, die Spannung immer hoch zu halten. Als Leser fragt man sich, ob und was die beiden Fälle miteinander zu tun haben. Während der Ermittlungen berühren sich die Fälle kurz, mehr nicht. Mit atemberaubendem Tempo geht die Story dem Finale entgegen und erst auf den letzten Seiten erfährt der Leser den Zusammenhang beider Ermittlungen - wirklich nicht vorhersehbar. Und tatsächlich gelingt es den Polizisten beide Fälle innerhalb DREIZEHN STUNDEN aufzuklären.

DREIZEHN STUNDEN war ein absolutes Highlight im Türkei-Urlaub. Als viertes Buch vier Sterne.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschender Roman des bislang erfolgreichsten Krimiautors Südafrikas, 24. März 2012
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Kriminalroman (Taschenbuch)
Deon Meyer, der erfolgreichste Krimiautor Südafrikas, hat sich durch seine Romane "Der traurige Polizist" (Aufbau Taschenbuch 2170), "Tod vor Morgengrauen" (Aufbau Taschenbuch 2280), "Das Herz des Jägers" (Aufbau Taschenbuch 2328) und "Der Atem des Jägers" (Aufbau Taschenbuch 2470) und "Weisser Schatten" (Aufbau Taschenbuch 2590) sowie dem Kurzgeschichtenband "Schwarz. Weiss. Tot." (Aufbau Taschenbuch 2555) einen exquisiten Ruf aufgebaut. Diesen seinen Ruf beginnt er mit Dreizehn Stunden" (Aufbau-Taschenbuch 2737 - auf Afrikaans 13 Uur", 2009) zu demontieren. Inspektor Bennie Griessel, vorerst Mentor für einige junge, schwarze Kriminalisten, dann zum Kaptein befördert, wird mit 2 Verbrechen in Kapstadt befasst. 1. Teilplot: Die junge Amerikanerin Erin Russell wurde ermordet und auf eine weitere junge Amerikanerin, Rachel Anderson, machen Kriminelle Jagd. Der Grund ist für die Kriminalisten bis zuletzt unklar, da beide erst einen Tag zuvor im Zuge einer Afrika-Rundreise aus Namibia angekommen sind. Dieser Fall wird nicht zuletzt aufgrund der Intervention höherer Stellen mit höchster Priorität behandelt. 2. Teilplot: Am gleichen Tag wird der Musikproduzent Adam Barnard ermordet, wobei alles auf seine Frau Alexandra, eine Alkoholikerin, als Täterin hinweist. Dann wird langatmig in minutiöser Darstellung auf 463 Seiten abwechselnd beschrieben, was die Kriminalisten alles unternehmen, um a) die auf der Flucht befindliche Amerikanerin zu finden und zu schützen und die dafür verantwortliche Gang dingfest zu machen und um b) den Fall des ermordeten Musikproduzenten aufzuklären. Das gelingt schlussendlich. Dabei zeigt sich auf den letzten Seiten, was der Leser eigentlich erwartet hat, dass die beiden Fälle irgendwie zusammenhängen. Aber die Art des Zusammenhängens kann man nur als hanebüchen bezeichnen. Ohne den 2. Teilplot wäre das sicher besser geworden. Und sicher wäre das Buch auch spannender geworden, wenn das Buch nur die Hälfte der Seiten haben würde. Alles in allem ein Kriminalroman mit dem Lokalkolorit der Stadt Kapstadt, der jedoch mit massiven Mängeln behaftet ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Countdown in Cape Town, 8. Juli 2010
Von 
Regina Berger "Gina" (Rottach-Egern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich warne ausdrücklich davor, diesen Krimi anzufangen. Er löst den unnachgiebigen Drang zum Weiterlesen aus und die pure Gier nach Worten ebbt erst ab, wenn man durch das Buch durch ist. Somit ist Vorsicht geboten, wenn man nur bedingte Zeitressourcen zur Verfügung hat - es besteht akute Lese-Suchtgefahr!

Zwei Morde halten die Polizei von Kapstadt in Atem. Ein amerikanisches Mädchen wird gefunden - ihr wurde die Kehle durchgeschnitten. Ihre Freundin Rachel wird seither verfolgt und durch die Stadt gejagt. Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus - neben ihm erwacht seine Frau mit einer Pistole in der Hand aus einem Alkoholrausch.
Inspector Bennie Griessel hat dreizehn Stunden Zeit, um die Zusammenhänge herzustellen, die Morde aufzuklären und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Deon Meyer hat einen anspruchsvollen Krimi vorgelegt, der es wahrlich in sich hat. Eine undurchsichtige Geschichte erwartet den Leser; vielschichtig und mit einem von der ersten Seite an durchgängigen Spannungsbogen. Nacheinander hält man sich an den verschiedenen Tatorten auf und empfindet mit den handelnden Personen, die allesamt ausgeprägte Charaktere sind. Die klare Struktur und die präsente Sprache tragen dazu bei, dass die Handlung zu keinem Zeitpunkt unübersichtlich wird. Geschickt werden die verschiedenen Schauplätze miteinander verbunden, nach und nach sind Schnittstellen erkennbar, so dass man der Aufklärung der Fälle nahezu entgegenfiebert. Der Kriminalroman kommt mit atmosphärischer Dichte aus, ohne zu viele Grausamkeiten detailgetreu wiedergeben zu müssen, wie es (für meinen Geschmack) leider allzu oft in Krimis der Fall ist. Durch die sich ständig ändernden Perspektiven und die raschen Szenenwechsel bleibt das Buch durchwegs rasant; nicht zuletzt wird die Spannung von Anfang an mittels der Hetzjagd quer durch Kapstadt getragen. Als Garant für den außergewöhnlichen Krimi stehen neben der komplexen Story zusätzlich brisante Themen, gesellschaftliche Gegebenheiten und Konflikte des Landes Südafrika und natürlich der Ermittler Bennie Griessel, ein kantiger Typ, der durch seine kriminalistischen Instinkte glänzt. Gekrönt wird >Dreizehn Stunden< durch ein stimmiges Ende statt eines stark überzeichneten "Showdowns".

Die atemlose Spannung, die mich beim Lesen immer schneller durch die Seiten hat fliegen lassen, löste bei mir Herzklopfen aus und sorgte für drei schlaflose Nächte. Als ich das Buch schließlich zugeklappt habe, hat sich bei mir das Bedauern eingestellt, die Leere, die im empfinde, wenn ich mich von großartiger Unterhaltung verabschieden muß.
Schön langsam schlägt das Herz wieder ruhiger, die Anspannung löst sich und >Dreizehn Stunden< bleibt mein uneingeschränkter Krimifavorit für diesen Sommer!
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