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Kundenrezensionen

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am 7. März 2011
John Smith ist immer auf der Flucht. Ständig muss er seine Identität wechseln und von Ort zu Ort ziehen. Denn obwohl er so aussieht, ist er kein Mensch. John Smith ist ein Außerirdischer vom Planeten Lorien. Irgendwo auf der Erde leben noch andere wie er. Zu neunt sind sie von ihrem Heimatplaneten geflohen und haben sich getrennt, um zu überleben. Doch Drei sind schon tot und nun machen die feindlichen Mogadori Jagd auf ihr nächstes Opfer. John ist Nummer Vier! Doch John ist auch zum ersten Mal verliebt und will Sarah nicht aufgeben...

"Ich bin Nummer Vier" ist der Auftaktband zu einer 6teiligen Serie und gleichzeitig die Originalvorlage zum Kinoevent.
Ich-Erzähler ist Nummer Vier: John Smith. Er sieht aus wie wir und redet wie wir, hat aber Kräfte wie ein Superheld und lebt auf der Flucht vor den Mogadori, die seinen Heimatplaneten zerstört haben.
Als Bezugsperson hat er nur seinen Wächter Henri, der darauf wartet, das Johns Erbe ausbricht. Ein Erbe, das es ihm erlaubt gegen die Feinde zu kämpfen.
Ein Zauber garantiert, dass die Neun Erben nur in der Reihenfolge ihrer Nummern getötet werden können. Doch sind die ersten Drei erstmal tot, weiß John dass er der nächste sein wird.
Als John und Henri auf ihrer Flucht dann in Paradise, Ohio landen, ändert sich alles. John ist mittlerweile zu einem Jugendlich heran gewachsen und findet zum ersten Mal richtige Freunde. Sam ist von Aliens besessen und weiß so manchmal zu überraschen. Sarah ist Johns erste Liebe und mir persönlich zu glatt. Sie stellt einem aber auch vor die Frage ob diese Liebe wirklich funktionieren kann oder ob sie zum Scheitern verurteilt ist. Leider wird man auf diese Auflösung wohl noch ein paar Bücher lang warten müssen.

Ich kann jedenfalls sagen dass die 34 kurzen Kapitel mir sehr gefallen haben. Da "Ich bin Nummer Vier" ein Sechsteiler ist, geht es eher gemächlich los, damit man langsam die Hintergründe und Lebensweise der Loriener und Mogadorier kennen lernt. Allerdings habe ich mich bis zum Schluss gefragt wie John eigentlich aussieht. Er hat sich selbst in keinster Weise beschrieben. Man hat zwar durch die Kinotrailer schon eine visuelle Vorstellung von John, aber ich hätte diese Umsetzung doch gerne mit der Buchvorlage verglichen.

Was mir hingegen wieder sehr gefallen hat, war die erdähnliche Vorstellung des Planeten Lorien. Was für ein schöner und friedlicher Planet muss er gewesen sein, der die gleichen Probleme mit Umweltverschmutzung und Zerstörung wie die Erde hatte.
Johns Erinnerung an seinen Heimatplaneten sind sehr lebhaft beschrieben und oftmals aufwühlen. Man kann sich nicht nur das ehemals friedliche Leben, sondern auch die Invasion nur zu gut vorstellen - auf Lorien wie als auch irgendwann mal auf der Erde!

"Ich bin Nummer Vier" ist ein wirklich kurzweiliges Buch. So freue ich mich nun nicht nur auf die filmische Umsetzung, die ich mir natürlich im Kino ansehen werde, sondern bin auch total neugierig auf den zweiten Teil. Denn eines ist sicher: " Die Erben leben. Sie werden einander finden, und wenn sie bereit sind, werden sie die Mogadori zerstören." Ich will zumindest lesenderweise dabei sein und nenne mich einfach Nummer Zehn!
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am 13. Juni 2011
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich habe es schnell durchgelesen. Der Text ist flüssig zu lesen und es bleibt spannend bis zum Schluß. Dieses Buch ist sofort eines meiner Lieblingsbücher geworden und ich werde mir den Film auch noch anschauen. Johns Situation wird gut geschildert und man kann sich sehr schnell in ihn reinfühlen. Die Angst,immer auf der Flucht zu sein,das Gefühl niemals irgendwo zu Hause zu sein und die Endeckung der großen Liebe - für den Leser gibt es eine Menge Emotionen. Die Beschreibung des Planete Lorien ist auch sehr gelungen und man hat sehr schnell Bilder des Planeten in seinem Kopf. Schade ist nur das offene Ende.... Vieleicht geht die Geschichte ja irgendwann mal weiter - ich würde mich freuen!
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am 10. Mai 2011
Als ich vor kurzem dem Film im Kino gesehen habe, fand ich ihn sofort klasse. Eigentlich steh' ich nicht so auf Si-Fi-Filme oder Bücher, aber das Thema & die Umsetzung beim Film haben mich ziemlich geflasht.
Zum Inhalt wurde wohl genug gesagt, darum gleich meine Einschätzung.
Ich finde, dass die Thematik sehr interessant umgesetzt wurde. Das in der Ich-Form geschriebene Buch ist sehr vielseitig. Durch die Sprünge in Vergangenheit & Gegenwart hatte der Leser einen super Rundumblick & man hat sich schnell reingefunden.
Die Liebe zwischen Sahra & John ist niedlich & unglaublich ehrlich. Sie stellt eine typische erste Liebe dar.
Alles in allem ist die Story klasse, ich kann kaum auf die Weiterführung warten!
Klasse!
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Inhalt:
John Smith ist Nummer vier. Nummer Vier von Neun. Denn sie sind vom Planeten Lorien geflohen, tragen nun ein Erbe in sich, auf den richtigen Moment wartend, um Lorien zurück zu erobern, während sie sich vor den Mogadori auf der Erde verstecken. Einige Zeit scheint ihr Plan zu funktionieren, bis erst Nummer Eins, dann Zwei und schließlich Drei von ihnen eliminiert werden. John ist der nächste, denn er ist Nummer Vier.
Doch anstatt auf Henri, so etwas wie seinen Vormund zu hören, spielen seine Gefühle verrückt und er riskiert für ein Mädchen alles. Einerseits ist dies ein Fluch, denn die Mogadori sind dicht auf seiner Spur und der Hauch des Todes hüllt ihn bereits ein und andererseits ein Segen, denn so finden sie heraus, dass die Mogadori einen weiteren, grausamen Plan verfolgen. Johns Heimat reichte ihnen nicht aus. Sie wollen noch mehr. Sie wollen erst die Menschheit vernichten und dann die Erde beherrschen und kaum jemand weiß von ihnen, um sie aufzuhalten...

Meine Meinung:
Entführt. So fühlte ich mich. Entführt von dieser berauschenden Stimme Jacob Weigerts. Entführt in eine spannend prickelnde Geschichte, mit der ich mich vollkommen identifizieren konnte. Gut, mit den Charakteren weniger, dafür waren sie mir zu gewöhnlich und teilweise blass, doch die Rahmenbedingungen, die Pittacus Lore für seine Handlung schuf, machten dies wieder wett und waren um ein vielfaches trickreicher.
So bin ich noch immer fasziniert von dem Talent Jacob Weigerts mich alles andere vergessen zu lassen. Er pflanzte Bilder in meinen Kopf, erschuf Illusionen vor meinen Augen und ließ mich unermüdlich weiterhören und tiefer in die Welt von "Pittacus Lore: Ich bin Nummer Vier" eintauchen. Das alles, obwohl ich seine Stimme anfangs zwar angenehm, aber nicht berauschend fand. Schnell änderte sich dies und auch die Geschichte entwickelte weiter ihre Komplexität und Einmaligkeit.
Leider litt sie sehr unter den Figuren, die ihre Rollen lange nicht so auszufüllen vermochten, wie es dem Rest dieser Geschichte angemessen wäre. So verliebt John sich sofort in Sarah das nette Mädchen von nebenan und sein bester Kumpel interessiert sich zufällig für Paranormales und alles was mit Außerirdischem zu tun hat, was nebenbei in Johns Hände spielt und sein Leben retten wird. Eine ebenfalls wichtige Figur ist Mark, der John das Leben auf der Highschool schwer macht, denn dieser ist selbst Sarah angetan und ihre Rivalität gefährdet John und Henri denn sie müssen unauffällig bleiben, um den Mogadori zu entkommen.
Die verschiedenen Facetten von Jacob Weigerts Stimme trugen mich fort in die Geschichte rund um ein außerirdisches Individuum, das sein Leben auf der Erde fristen muss und trug dazu bei, dass ich über einige Makel hinwegsehen konnte.
Die Geschichte konnte mich größtenteils begeistern und ich wollte unbedingt wissen, welche Szenerien Jacob Weigert nur mit seiner Stimme noch in meinen Kopf malen würde.
Die Grundidee finde ich nach wie vor klasse und auch, dass erst mit der Zeit einige Details wichtig werden. Ich habe selten einen Roman gehört, in der ein Charakter so vollkommen auf der Suche nach seiner Identität ist. Denn John Smith gerät mit sich selbst in einen Konflikt, den er eigentlich nur verlieren kann. Er erinnert sich kaum an seine Heimat Lorien und Henri schwärmt ihm ständig davon vor und in Träumen kann John die Schönheit und Vielfältigkeit erahnen, doch in Wirklichkeit keimten seine Wurzeln schon lange auf der Erde. Seine Liebe zu diesem Mädchen verstärkt diesen Konflikt nur und so war ich auch in dieser Richtung sehr auf den Ausgang der Ereignisse erpicht. Doch das Ende war eigentlich am Besten. Spannend und absolut verblüffend! Und wer weiß schon, vielleicht sind Außerirdische jetzt gerade in diesem Moment unter uns und beobachten dich? Wer kann das schon so genau sagen? Also gib auf dich acht, sonst kriegen sie dich. Und du wirst entführt, genauso wie "Pittacus Lore: Ich bin Nummer Vier" mich entführte.

Mein Fazit:
"Pittacus Lore: Ich bin Nummer Vier" versucht eine Realität und wahre Begebenheit in dieser Geschichte mit seiner eigenen, anonymen Identität herzustellen und zu unterstreichen, was ich ziemlich ausgefallen finde.
Der Schreibstil war schön und der Plot für mich nicht vorhersehbar. Die Charaktere füllten ihre Rollen nicht genug aus und so verdankt diese Geschichte als Hörbuchformat seine vier Sterne auch der wunderschönen Gestaltung, dem Wundersprecher Jacob Weigert, der ganze Welten vor meinen Augen entstehen ließ und der gelungenen Umsetzung!
Ich empfehle dieses Hörbuch einem Fantasy und Science Fiction begeisterten Publikum, denn die Schnitzeljagdelemente, die am Rande des Gesichtsfeld einen Hauch von Nervenkitzel zurückließen, können sicherlich viele begeistern und letztlich muss ich zugeben, dass es die reine Freude war "Pittacus Lore: Ich bin Nummer Vier" zu hören, zu genießen und zu lieben. Da wird die Geschichte beinahe zur Nebensächlichkeit; aber nur beinahe! ;)
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am 14. Juni 2011
Der 15-jährige John Smith ist kein gewöhnlicher Schüler. Immer wieder muss er die Schule wechseln, um nicht aufzufallen, denn er und seine Freunde haben ein Geheimnis.
John ist ein Außerirdischer und ist zusammen mit seinen Freunden auf die Erde geflohen, weil sein Heimatplanet von den Mogadoris angegriffen wird. Doch auch auf der Erde sind die Teenager nicht sicher. Drei sind bereits tot, John ist Nummer Vier.
Kann er entkommen und gegen die Mogadoris bestehen?

Der Schreibstil ist großartig. Die Geschichte wird schnell und flüssig erzählt, ohne zwischendurch langatmig oder ideenlos zu wirken. Die Dialoge sind interessant, Charaktere und Orte sind sehr gut ausgewählt und die spannungsgeladene Stimmung nimmt nicht ab.

Normalerweise lese ich nur selten Sci-Fi-Romane, weil die mich meistens nicht fesseln können, aber hier stimmt einfach die Mischung. Hier kommt kein Genre zu kurz und nicht nur Sci-Fi-Liebhaber werden ihre Freude an diesem Buch haben. Die Liebesgeschichte ist gut eingebaut, ohne zu kitschig oder unpassend zu wirken. Auch die einzelnen Jugendbuch-Elemente sind gut herübergebracht worden. Highschool-Fans werden hier auf ihre Kosten kommen.

Allerdings habe ich bei dem Buch einen kleinen Fehler begangen, denn ich habe zuerst den Film gesehen und erst dann das Buch gelesen. Im Prinzip ist das nichtmal schlimm, weil ich dadurch direkt beides miteinander vergleichen konnte. Hier kann man aber sagen, dass ich beides klasse finde und mir das Buch sogar noch besser gefällt.

Das offene Ende hat mich zunächst ein wenig ratlos zurückgelassen und ich hätte noch gerne viel mehr erfahren. Da es aber hier mindestens sechs Bände geben soll, nehme ich das offene Ende doch gerne in Kauf und freue mich lieber auf die nächsten Teile.

Die Covergestaltung ist eher schlicht, hat es aber in sich, denn das tolle rot-orange sticht direkt ins Auge. Tolles Cover, tolle Geschichte, was will man mehr? :)

"Ich bin Nummer Vier" ist ein actiongeladener Roman, der mich auf Anhieb in seinen Bann ziehen konnte. Ich bin schon auf die nächsten Bände gespannt!
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"Ich bin Nummer Vier" läuft zurzeit in den deutschen Kinos - mit mäßigem Erfolg und einer ebenso mäßigen und recht austauchbaren filmischen Umsetzung, glaubt man den Kritiken. Überraschend gut zu lesen ist jedoch die Romanvorlage "Ich bin Nummer Vier", dem ersten Teil einer Serie mit dem Titel "Das Erbe von Lorien". Der (fiktive) Autor Pitticus Lore stammt selbst vom Planeten Lorien und berichtet in diesem Buch vom Überlebenskampf der letzten Lorienianer auf der Erde.

Der Autor verknüpft auf unterhaltsame Weise Sci-Fi-Action und Spannung mit einer klassischen Jugend-High-School-Story, in der auch eine nette Liebesgeschichte nicht fehlen darf. John ist fünfzehn, muss zum wiederholten Mal in einer neuen Schule zurechtkommen und stößt sofort auf die üblichen Probleme inklusive eines Schul-Rowdies, der ihm das Leben schwer macht. Obwohl John Kräfte besitzt, die den menschlichen Fähigkeiten weit überlegen sind - er ist schneller, viel stärker und entwickelt zurzeit bestimmte Talente, die wie Superkräfte anmuten -, muss er unauffällig bleiben und darf die anderen nicht wissen lassen, dass er nicht ist wie sie. Dann verliebt John sich in die gleichaltrige Sarah, obwohl er weiß, dass ihn nichts an seinen neuen Wohnort binden darf - zu groß ist die Gefahr, dass er und sein Wächter von einem Tag auf den anderen wieder verschwinden müssen, um den todbringenden Mogadori zu entkommen. Trotz seines jungen Alters hat John bereits große Verantwortung, schließlich ist er einer von nur wenigen Überlebenden seines Planeten. Wie John sich dem neuen Schulalltag mit all seinen Hindernissen stellt und seine erste große Liebe trifft, während ihm die Mogadori bereits auf den Fersen sind, ist locker-leicht und sehr unterhaltsam zu lesen. Der Roman ist aus der Sicht von John geschrieben und besticht durch einen schnörkellosen Stil mit kurzen, knappen Sätzen, der sich nach einer kurzen Eingewöhnung gut und realitätsnah liest. Die Ereignisse spitzen sich im Laufe der Handlung merklich zu, und der erste Teil mündet in einen gigantischen, richtig spektakulären Endkampf, der den Leser mitreißt und ihn atemlos Seite um Seite umblättern lässt. Das Ende kommt schnell und schließt die Ereignisse um Nummer Vier bei weitem nicht ab, so dass man sehr gespannt auf die Fortsetzung ist!

"Ich bin Nummer Vier" ist eine ziemlich coole und spannende Mischung aus Sci-Fi und Jugendroman, der zwar nicht enorm in die Tiefe geht, aber auf ganzer Länge unterhält und mit vielen sympathischen Figuren aufwartet, von denen man gerne mehr lesen möchte.
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am 11. März 2011
Nachdem ich den Klappentext las, war ich doch recht gespannt auf dieses Buch. Ich hatte eigentlich einen reinen Science-Fiction Roman erwartet und mich auf viele technische Begriffe und Kampfszenen bereit gemacht aber ganz so schlimm war es dann doch nicht.
In Band Eins wird die Geschichte von John, erzählt, der der Vierte von den Neun außerirdischen ist, die von dem Planeten Lorien auf die Erde flüchten mussten. Alle neun Kinder werden gejagt, da sie ein überlebenswichtiges Erbe für den Planeten besitzen und drei von Ihnen sind schon tot. So berichtet John über seine Flucht, sein Leben, immer mit dem Wissen, bald der Nächste zu sein.
Es gibt einige spezielle Fähigkeiten, die er besitzt, die aber meiner Meinung nach nicht zu übertrieben wirken. Er versucht sich überall seiner Umgebung anzupassen, was ihm natürlich nicht immer gelingt.
Die eigentlichen Aspekte in diesem Jugendroman waren für mich aber die erste Liebe, Freundschaft, Eifersucht und Schmerz. Diese Aspekte machten für mich eher den Roman aus, sodass der Science-Fiction-Teil für mich eher zur Nebensache wurde.
Der Schreibstil ist sehr fließend, oft mal in kursiv abgedruckt und die 352 Seiten lassen sich recht schnell lesen. Allein schon deswegen, weil das Buch recht spannend beginnt.
Danach plätschert es ein wenig daher, was aber nicht so schlimm ist, da der Leser mit verfolgen kann, wie John versucht sich einzuleben, sich verliebt und Freunde gewinnt.
Natürlich ist die Handlung etwas weit her geholt aber dennoch ist sie spannend und interessant gestaltet. So wird drauf hingewiesen, dass der Autor Anführer des Planeten Loriens ist und unter uns weilt *g*
Auch wurden Namen und Orte geändert um die sechs Loriener zu schützen, gleichzeitig mit einer Warnung vor der Existenz anderer Zivilisationen an uns Leser *g*

Fazit:
Ein wirklich guter und fesselnder Jugendroman, dessen Geschichte auch ab 17. März 2011 in den Kinos zu sehen sein wird. Band Eins begann schon recht spannend und interessant und ich bin gespannt ob der zweite Teil mich auch überzeugt.
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am 22. April 2011
ich habe vor zwei wochen den kinofilm gesehen, und war angenehme überrascht. deshalb dachte ich mir (nach dem allgemeingültigen prinzip), da das buch besser als der film sein muss, muss also das buch gelesen werden. leider wurde ich sehr enttäuscht. während der film ein guter teenie streifen ist, mit sichtbarer anlehnung an twilight, besticht das buch durch einen schreibstil, der sich an grundschüler richtet und vor klischees nur so strotzt. der erhoffte twilight killer (weniger lovestory, mehr action) wurde bei weitem nicht erfüllt. es wirkt schlampig heruntergeschrieben, ein wenig lieblos (oder liegt es an einer schlechten übersetzung?) und ich würde das buch einer altersgruppe zwischen 10 und 15 empfehlen.
die story insgesamt hat viel potential, und wie man es etwas anspruchsvoller (und das will was heißen, wenn man dem film dazu anspruch zudichtet) sieht man an der filmischen umsetzung. der einzige vorteil des buches in meinen augen liegt in der etwas weiter ausholenden story, man erfährt mehr über die ursprünge der protagonisten und über die beweggründe der mogadori.
mein fazit: anspruchsloses buch mit viel potential, dass man nicht mit hohen erwartungen lesen darf. während sich das buch eher an junge jugendliche richtet, kann man als "älterer" heranwachsender lieber den gang ins kino riskieren. der film ist bei weitem besser gelungen, und ich freue mich schon auf die dvd.
ABER: die kritik mag sich lesen, als wäre das buch schlecht, oder die story. aber ich möchte nur nochmal betonen, dass es nicht schlecht ist, sondern der schreiber anscheinend viel wollte, aber es nicht schaffte es konsequent umzusetzen.
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am 16. März 2011
"Ich bin Nummer 4" ist ein gut zu lesendes und unterhaltsames Buch, das die Geschichte eines Außerirdischen behandelt, der vom Planeten Lorien mit acht Genossen auf die Erde gesandt wurde, um dort das Überleben seiner Art zu gewährleisten.

Die Konzeption hinter der eigentlichen Geschichte ist meines Erachtens nach gelungen, kommt aber - wie einiges andere - deutlich zu kurz: die Vorstellung, es gebe mehrere Planeten, die im Grunde der Erde gleichen und untereinander Krieg führen, ist zwar nicht neu, in "Ich bin Nummer 4" aber durchaus ansprechend umgesetzt. Es erklärt sich daraus natürlich auch vieles, was für die Geschichte wichtig ist, so zum Beispiel wie es den Aliens überhaupt möglich ist, unter Menschen zu leben oder auch den Grund dafür, warum sie sich auf der Erde verstecken und von den feindlichen Mogadori verfolgt werden. Ebenso lassen die gelegentlich eingestreuten Kommentare, wann und wo bereits Loriener auf unserer Erden lebten und handelten, dem Leser zumindest ein verblüfftes Lächeln entlocken.

Zur Story an sich muss man auf alle Fälle sagen, dass die beiden Autoren, die sich hinter dem gemeinsamen Pseudonym "Pittacus Lore" (der Geschichte nach der Älteste des Planeten Lorien) verbergen, durchaus gut daran getan hätten, allem ein bisschen mehr Tiefgang zu verleihen und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen. So bleiben beispielsweise die Hauptcharaktere John und Henri recht gesichtslos, alle anderen Personen werden auch nur kurz und undetailliert beschrieben. Dass man sich dennoch gut in die Handlung einfühlen kann, mit den Charakteren mitfiebert und das Buch somit Spannung aufbaut, das verbuche ich als großen Pluspunkt.

Natürlich ist "Ich bin Nummer 4 - das Erbe von Lorien" nur der erste Band einer längeren Reihe. Darum hoffe ich persönlich darauf, dass sich die Geschichte in den Folgebänden mehr und mehr ausbreiten und intensivieren wird, ähnlich, wie auch die Harry-Potter-Reihe von Band zu Band schlicht besser wurde. Vor allem die Lovestory um Sarah und John leidet an der Oberflächlichkeit; man darf gespannt sein, wie sie sich nach Johns erneutem Umzug weiterentwickeln wird.

"Ich bin Nummer 4" ist der gelungene Opener einer möglicherweise sehr erfolgreichen SciFi-Reihe, leidet aber leider unter der einen oder anderen Kinderkrankheit, die hoffentlich in den Nachfolgern verschwinden werden. Die Lektüre aber war unter dem Strich äußerst kurzweilig, unterhaltsam und spannend und im Übrigen auch für Erwachsene zu empfehlen.
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am 20. Dezember 2012
Der 15-jährige Daniel Jones lebt mit seinem Vater in einer Kleinstadt in den USA und führt das Leben eines ganz normalen Teenagers, nur - das er gar nicht Daniel Jones ist und der Mann, mit dem er zusammenlebt, ist auch nicht sein Vater. Seinen wahren Namen kennt er nicht und das ist auch nicht wichtig, denn Daniel ist kein Mensch, er ist ein Loriener.

Vor 10 Jahren zerstörten die Mogadori den Planeten Lorien. Lorien war ein friedvoller Planet. Die Bewohner desselben haben auf ihre Welt geachtet und hatten besondere Gaben sowie eine Lebenserwartung von etwa 200 Jahren. Auch ist es auf Lorien üblich gewesen, dass sich die Großeltern um die Enkel kümmern, da die jeweiligen Eltern mit der Perfektionierung ihrer Gaben beschäftigt waren. Die Mogadori hingegen haben ihre eigene Welt zerstört und übernehmen in einem blutigen Krieg Lorien, um an dessen Rohschätze zu kommen. Lediglich 9 Kinder und deren Betreuer konnten mitsamt einem Piloten entkommen - alle anderen waren dem Untergang geweiht. Es blieb ihnen keine andere Wahl, als auf die Erde zu flüchten, dem nächsten bewohnten Planeten im All. Doch die Mogadori folgten ihnen ...

Die 9 Kinder sind miteinander verbunden. Sobald eines stirbt, merken es die anderen und: Sie können nur in der jeweiligen Reihenfolge ihrer Nummerierungen getötet werden. Als Daniel merkt, dass Nr. 3 tot ist, ergreift er zusammen mit Henri, seinem Wächter und auf der Erde sein "Vater" die Flucht nach Paradise. Hier trägt er den Namen John Smith und nimmt sein normales "Teenagerleben" wieder auf. Doch die Zeit drängt, die Mogadori sind auf der Jagd, denn er ist der nächste auf ihrer Liste, er ist Nr. 4. In Paradise soll sich jedoch alles ändern. Endlich erwacht in John sein Erbe (Gabe) und jetzt ist es an der Zeit, dieses zu trainieren, um für den Kampf gegen die Mogadori bereit zu sein. John jedoch ist nicht mehr bereit, notfalls schnell aus der Stadt zu verschwinden, so wie er und Henri es in den letzten 10 Jahren immer wieder getan hat, denn in Paradise lebt Sarah Hart, Johns erste Liebe. Erweist sich dieser Entschluss als tödlicher Fehler? Denn die Mogadori sind dichter an ihm dran, als gedacht.

Was für ein Auftakt! Der Plot wurde detailliert und ausgesprochen spannend erarbeitet, wobei mir hier besonders gefallen hat, dass auf die Vergangenheit Loriens eingegangen wurde. Nichts finde ich schlimmer, als wenn ein Buch noch so gut ist, man aber die Vergangenheit total im Dunkeln gelassen wird oder nur gerade eben die nötigsten Informationen erhält. Die Figuren wurden alle ausgesprochen facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, wobei mir hier besonders gut das Miteinander bzw. teilweise auch Gegeneinander von John und Henri gefallen hat, die ja im Prinzip eine Einheit bilden, jedoch, spätestens nachdem sich John in Sarah verliebt, emotional voneinander entfernen, im Falle eines Falles aber sofort wieder als Einheit zusammenstehen. Den Schreibstil kann ich als ausgesprochen fesselnd und emotional, sodass ich das Buch einfach in einem Stück lesen musste, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Auf den 2. Band der Reihe "Die Macht der Sechs" freue ich mich bereits jetzt.
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