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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fantasievoller Roman, der sehr empfehlenswert ist
Die Vorstellung, eine geheimnisvolle Krankheit rafft alle zeugungsfähigen Männer dahin, weckt beim männlichen Geschlecht sicher die Urangst an sich: zu versagen, seine Potenz zu verlieren, nicht mehr „Mann" sein ... dadurch vielleicht gar von Frauen unterdrückt werden. In Robert Merle's „Die geschützten Männer" ist...
Am 24. Juli 1999 veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannende Utopie mit Längen
Robert Merle beschreibt in "Die geschützten Männer" eine Welt, in der die Männer auf grund eines Virus quasi vom Aussterben bedroht sind. Betroffen und gefährdet sind die Männer, bei denen Spermien gebildet werden, also alle Männer zwischen Pubertät und Greisenalter.

Nicht betroffen sind ferner alle Männer, die sich...
Veröffentlicht am 6. Februar 2012 von Orpheus


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fantasievoller Roman, der sehr empfehlenswert ist, 24. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Die Vorstellung, eine geheimnisvolle Krankheit rafft alle zeugungsfähigen Männer dahin, weckt beim männlichen Geschlecht sicher die Urangst an sich: zu versagen, seine Potenz zu verlieren, nicht mehr „Mann" sein ... dadurch vielleicht gar von Frauen unterdrückt werden. In Robert Merle's „Die geschützten Männer" ist dies nicht nur eine Vision. Männer sterben wie die Fliegen, Frauen stürzen sich auf alles, was auch nur entfernt an einen Mann erinnert. Da werden selbst Greise zum Sex gezwungen. Dr. Martinelli, noch voll zeugungsfähig, wird ins Asyl geschickt um ein männerrettendes Serum zu erfinden. Das Forschungscamp, welches von Frauen geleitet und beschützt wird, zeigt eine totale Überwachung a la „1984" und läßt Dr. Martinelli immer öfter über eine Flucht nachdenken.
Robert Merle kommt auch in diesem Buch wieder anspruchsvoll und prosaisch dem Unterhaltungsbedürfnis seiner Leser entgegen. Der spannende Roman läßt in seiner Thematik die Frau verschmitzt schmunzeln. Geschlechterfrage, Emanzipation der Frau stehen hier im Vordergrund und sollte den machohaften Mann doch sehr ins Grübeln bringen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschlechterkrieg mal anders, 14. Mai 2003
Von 
S. Schaaf "Vielleser" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Amerika: Auf der Straße fallen reihenweise Männer ins Koma und sterben kurz darauf. Ursache dafür ist die von Dr. Martinelli entdeckte Enzephalitis 16, die alle zeugungsfähigen Männer befallen kann und binnen 1 Woche zum Tod führt. Die Epidemie verbreitet sich rasend schnell und viele Männer entschließen sich zur Kastration, da diese der einzige wirksame Schutz ist. Dr. Martinelli wird zum Protected Man erklärt und nach Blueville gebracht um dort an einem Impfstoff zu forschen. Die Macht im Land ist mittlerweile fest in weiblicher Hand, auch Blueville, eine Schutzzone mit festen Hierarchien und Verhaltensregeln. Als zeugungsfähiger Mann steht Dr. Martinelli am untersten Ende der sozialen Ordnung. Es gibt allerdings eine Untergrundbewegung gegen die diktatorische Herrschaft der Präsidentin der USA, die ebenfalls an Dr. Martinelli interessiert ist und ihn für ihre Zwecke benutzt.
Robert Merle breitet ein Szenario aus, welches grotesk anmutet aber in der Konsequenz mit der er es ausarbeitet erschreckend ist.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preiswürdig, 11. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Okay, der Literatur-Nobelpreis wäre wohl etwas zu hoch gegriffen. Dennoch halte ich "Die geschützten Männer" für ein grandios spannendes und nachdenklich machendes Werk, das einer weiteren Auszeichnung des Autors (nach dem Prix Goncourt) würdig wäre. Gerade dieser beklemmende Automatismus des gesellschaflichen Verfalls unter der egoistischen und Menschenwürde verachtenden Diktatur der Herrscherinnen nimmt den Leser mit steigender Seitenzahl gefangen in seiner Anteilnahme um das Schicksal des "Helden" Dr. Martinelli. Sicherlich eine Utopie. Klar wird jedoch, dass Feminismus in dieser Form sicher niemals erstrebenswert ist.
Das Buch liest sich in Schilderung der Handlung und Sprachstil wie ein Thriller aus der Feder eines zeitgenössischen "jungen" Autors. Umso bemerkenswerter ist, dass Robert Merle, geboren 1908 in Algerien, dieses Buch bereits in den frühen 70er-Jahren geschrieben hat und damals schon über 60 Jahre alt war. Für jene Zeit und Generation ein außerordentlich moderner Roman.
Wenn Kritik, dann allenfalls an dem etwas süßlichen Finale. Etwas weniger Heile Welt am Ende wäre meines Erachtens besser gewesen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen jetzt geht's den Männern an den Kragen, 29. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Ralph Martinelli ist ein Dokor und er hat eine beunruhigende Entdeckung gemacht. Offenbar gibt es ein neuariges Virus, das eine tödliche Krankheit auslöst. Betroffen sind von 13- bis über 70jähige *Männer*. Keine Frauen. Nicht eine einzige Frau zählt zu den Opfern. Mit dieser Entdeckung wird auf die größte Epedimie aufmerksam gemacht, die der Menschheit jemals bevorstand. Denn diesmal ist ihre ganze Existenz bedroht.
Die Zahl der männlichen Bevölkerung dezimiert sich ständig und es werden Camps eingerichtet, um wenigstens die Wissenschaftler zu schützen. Gemeinsam mit seinem Sohn kommt auch Ralph in ein solches Camp und erfährt dort nach und nach, dass es eine nicht kleine Gruppe Frauen gibt, die eigentlich gar kein richtiges Interesse daran hat, die Männer zu retten. Immerhin sind es jetzt die Frauen, die die ganze Macht haben. Sie kontrollieren jetzt die Welt. Aber sie sind in vielen Dingen nicht besser als ihre männlichen Vorgänger. Im Gegenteil in vielen Bereichen schlägt die Frauenfeindlichkeit in Männerhass um und nimmt Formen an, die weit über das akzeptable hinausgehen.
Das haben auch andere Frauen erkannt. Diese unterstützen die Wissenschaftler und versuchen gemeinsam mit ihren männlichen Kollegen (darunter auch Ralph) ein Gegenmittel zu entwickeln und es vor allem auf den Markt zu bringen. Und dennoch, die Welt hat sich verändert. Frauen und vor allem Mütter sind es jetzt, die regieren und die Macht haben, während Männer oft nur noch dazu da sind, um für den Nachwuchs zu sorgen.
Dieses Buch kann man wirklich nur *jedem* empfehlen, ob Mann oder Frau. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannende Utopie mit Längen, 6. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Robert Merle beschreibt in "Die geschützten Männer" eine Welt, in der die Männer auf grund eines Virus quasi vom Aussterben bedroht sind. Betroffen und gefährdet sind die Männer, bei denen Spermien gebildet werden, also alle Männer zwischen Pubertät und Greisenalter.

Nicht betroffen sind ferner alle Männer, die sich freiwillig oder erzwungen kastrieren lassen.

Der Roman beschreibt den Kampf eines Wissenschaftlers in dem Wissenschaftscamp, der das Virus erforscht und versucht einen Impfstoff hierzu zu entwickeln. Er ist bislang ein "geschützter Mann", weil er in diesem Camp von allen schädlichen Außeneinflüssen quasi unter Quarantäne gehalten wird. Aber er wird konfrontiert mit einer von Frauen beherrschten Welt, in der nun der Mann das unterdrückte und dominierte Individuum bildet. Für manche Frauen sicher eine ganz interessante Utopie.

Meines Erachtens kämpft der Text allerdings mit einigen Längen, die den Erzahlstrang hemmen und die Spannung schmälern. Etwas Kürze hätte dem Buch mehr Würze verliehen.

Insgesamt aufschlussreich und unterhaltsam, auch spannend. Aber es hätte noch mehr drin sein können bei dem Thema.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sozialutopie der Machtuebernahme durch die Frauen, 25. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Robert Merle zeigt in "Die geschuetzten Maenner" wieder einmal, wie er wie kaum ein anderer Kunst und Unterhaltung zu verbinden versteht. Mit anspruchsvollem Schreibstil verarbeitet er gesellschaftlich bedeutende Themen, die zugleich einen hohen Unterhaltungswert haben. In diesem Fall ist es die Geschlechterfrage und die Emanzipation der Frau. Er entwirft eine imaginaere Welt, wo die Frauen die Macht in saemlichen sozialen und wirtschaftlichen Sektoren uebernehmen, die zwar etwas unrealistisch anmutet, doch gute Ansaetze birgt. Waehrend eine raetselhafte Krankheit in den USA ausbricht und bald weltweit alle zeugungsfaehigen Maenner dahinzuraffen droht, folgt man den Recherchen des Dr. Martinelli, der als Wissenschaftler die Aufgabe hat, ein Serum zu finden, um die Epidemie aufzuhalten. Man lebt sein Leben mit, bangt um ihn, fuehlt mit ihm und hofft, dass er bald das maenner- und weltrettende Serum finden und ausser Land bringen werde. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2.0 von 5 Sternen Ich kam, 2. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
auf dieses Buch über einen Bericht im Radio.
Nun, Bücher sind Geschmackssache, aber alleine schon der zähe Schreibstil brachte mich zur Aufgabe ab der Hälfte.
Ich kann mit vorsctellen, dass ein anderer Schriftsteller das Thema fesselnder verarbeitet hätte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unwarscheinlich spannend und nachdenklich zugleich, 21. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Eines der packendsten Romane, die ich je "vor die Augen und Sinne" bekommen habe.Visionen, die durchaus im Bereich des Möglichen liegen könnten.
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13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Niveaulose Altmännerphantasie, 8. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer (Taschenbuch)
Ein inhaltlich und sprachlich überaus schwacher Roman!

Was passiert, wenn der zeugungsfähige männliche Anteil der Gesellschaft durch eine mysteriöse Krankheit weitgehend dahingerafft wird? Ein männerhassendes Matriarchat etabliert sich, schafft kurzerhand nahezu alle Grundrechte ab, trachtet den letzten verbliebenen "Phallokraten" nach dem Leben - nachdem ihnen genügend Sperma abgezapft worden ist, um die menschliche - besser weibliche - Art ohne Zeugungsakt aufzupäppeln. Hintergrund dieser Anwandlung? Die tradierte Unterdrückung der Frau und die Sexbesessenheit der - deshalb für sonstiges untauglichen - Männer.

So platt, so schlecht! Wie diese Umwälzungen sich im Einzelnen vollziehen, bekommt der Leser nur am Rande und mittelbar mit - die Handlung spielt nahezu ausschließlich in einer hermetisch abgeschirmten Schutzzone, in der der Protagonist des Geschehens einen Impfstoff - der dann vernichtet werden soll - entwickelt. Aber was geschieht? Unserem mit dem Charme seiner italienischen Herkunft ausgestattet Helden erliegen nahezu alle Frauen - vor allem die mit "mahagonifarbenem Haar" (gefühlte tausend Mal weht es durch das Machwerk).
Schlussendlich (nach hanebüchenem und grotesk unlogischem Befreiungsgeschehen)hat er sich mit vier seiner Verehrerinnen fortgepflanzt. Der heiße Männertraum gipfelt darin, dass Martinelli - so sein Name - sich nicht mehr ohne Eskorte auf die Straße wagen kann, da ihm ständig lüsterne Frauen auflauern, um ihm an Ort und Stelle die Kleider vom Leib zu reißen und sich an ihm zu vergehen.

Was im Gewande gesellschaftskritischer Hinterfragung männerdominierter Hierarchien daherkommt, entpuppt sich als sexistische Altmännerphantasie - Hände weg!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Grundidee aber altbacken, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die geschützten Männer: Roman (Kindle Edition)
Grundidee: super. Leider völlig von der Zeit überholt. Müsste man entsprechend den heutigen Gegebenheiten nochmal neu schreiben. Spannungsniveau eher mäßig, zu naiv und altbacken.
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