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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen29
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Ein wirklich spannendes, originelles, interessantes Thema, aber, aber, aber...
Der Autor wollte zu viel hineinpacken - Terrorismus, Maries Kindheit und angeknackste Psyche, Liebe, internationale Politik, Schutz von Berggorillas etc etc - das mußte einfach schief gehen. Er hätte sich auf "den Duft" konzentrieren sollen und die Geschichte vernünftig - d.h. mit einem zufriedenstellenden, logischen Ende - erzählen sollen. Vor allem im letzten Drittel des Romans verrennt sich der Autor, packt zu viel hinein, zu viel Hektik und auch zu viele Sprünge im überfrachteten, etwas wirren und zunehmend unglaubwürdigen Plot, so daß es schwierig ist, den Überblick zu behalten.
Darum blieb man etwas ratlos zurück, da manche Fäden ins Nichts verliefen und doch der Aufklärung bedürft hätten.
Ich hätte diesem vielversprechenden Autor so gerne 5 Sterne vergeben ! Aber Olsbergs nächsten Thriller werde ich sicher wieder kaufen, denn der Autor schafft es, zu fesseln und liefert keinen 08/15 Roman ab.
Fazit: Super Idee, leider mit Mängeln, aber trotzdem lesenswert!
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am 4. Februar 2010
Ein wirklich atemberaubender Thriller.
Sehr gefallen haben mir auch die versteckten Verlinkungen auf "Das System".
"Der Duft" hat mich zwar nicht so in seinen Bann gezogen wie "Das System" da die Geschichte sehr in die Länge gezogen wird, es ist trotzdem aufjedenfall lesenswert.
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Nach einem erfolgreichen Debüt ist es oft nicht leicht, einen gleichwertigen Nachfolger vorzulegen. Vor diesem Problem stand auch Karl Olsberg, nach seinem tollen Erstling DAS SYSTEM, der zwischenzeitlich auch von RTL verfilmt wird. Nun also DER DUFT. Zwar ist dieser Roman insgesamt einen kleinen Tick schwächer (ich hätte 4,5 Sterne vergeben), stellt aber unter Beweis, dass der Erfolg des Debütromans kein Zufall gewesen ist.

Der neue Auftrag der Unternehmensberaterin Marie Escher hat es von Anfang an in sich. Für ihren Auftraggeber soll sie die Wirtschaftlichkeit eines Herstellers von Schädlingsbekämpfungsmitteln untersuchen. Dort wird sie jedoch nicht mit offenen Armen empfangen. Als ein Kollege nach einem Zwischenfall verletzt wird, bekommt Marie den unerfahrenen Berufsanfänger Rafael an die Seite gestellt. Auf Rafaels Initiative hin fliegen die beiden nach Ruanda, wo die Firma ein Feldlabor betreibt. Hier kommen sie einer Substanz auf die Spur, die verheerende Wirkung hat ' und die auf einer Friedenskonferenz in Riad eingesetzt werden soll.

Berlin, Frankfurt, Ruanda, Riad ' Karl Olsberg bewegt sich auf allen Schauplätzen mit großer Sicherheit und erzählt die Passagen um Marie und Rafael ebenso überzeugend wie die Handlungsstränge, in denen der amerikanische Geheimdienst im Mittelpunkt steht. Wie schon in seinem Debütroman, so gelingt es ihm auch in DER DUFT ein erschreckendes Szenario zu einem packenden Wissenschaftsthriller zu machen.

Sicher, an manchen Stellen ist der Roman wirklich Fiktion (zum Beispiel bei der Flucht vor afrikanischen Rebellen), doch letztlich ist DER DUFT ein Roman und von daher gehen auch solche Szenen absolut in Ordnung. Lediglich am Ende wünscht man sich noch mehr über die Zusammenhänge der Attentäter zu erfahren. Hier bleibt doch einiges im Unklaren (daher auch der halbe Stern Abzug).

Insgesamt kann DER DUFT die Erwartungen erfüllen, die Karl Olsberg nach seinem Werk DAS SYSTEM geweckt hat. Ein packender Thriller Made in Germany!
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am 5. Juni 2013
Im Kern der Geschichte geht es um einen Duftstoff, ein Pheromon, das bei Männern starke Aggressionen auslöst. Entwickelt wurde es im afrikanischen Feldlabor einer deutschen Biotechfirma. Wie bei jeder guten Verschwörungstheorie werden nach und nach die verschiedenen Verflechtungen aller Beteiligten offengelegt. Zuerst steht da die in der Entwicklungsphase begriffene Firma Olphana, dann der schräge Dr. Borg, dann ein islamischer Terrorist, dann ein hoher Regierungsbeamter und schließlich die unbekannt bleibenden dunklen Männer im Hintergrund.

Bei der Aufdeckung des Komplotts werden die Unternehmensberaterin Marie Escher und ihr Kollege Rafael in Uganda / Afrika entführt. Nach einer aufregenden Verfolgungsjagd können sie den Anschlag auf eine internationale Friedenskonferenz in Saudi Arabien im letzten Moment vereiteln und entgehen nur knapp einem Mordanschlag auf den Straßen Berlins.

Die Geschichte ist keine Weltliteratur, aber spannende Unterhaltung mit überraschenden Wendungen und Entwicklungen. Der Roman ist nachvollziehbar und greift aktuelle politische und wissenschaftliche Entwicklungen auf.
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am 19. Mai 2015
Auch wieder gut recherchiert, so wie alle bisherigen Bücher. Immer spannend und stilistisch einwandfrei. Ganz nach meinem Geschmack, kann ich nur empfehlen.
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am 24. März 2015
Sehr spannend geschrieben, man kann das Buch kaum aus der Hand legen, wenn man erst einmal angefangen hat. Viele einzelne Schauplätze verbinden sich mit zunehmender Dauer zu einem großen Ganzen wie in einem großen Puzzle. Muss man einfach lesen!
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am 21. März 2015
Nach "Der Schwarze Regen" und "Delete" mein dritter Olsberg. Und der bisher beste. Spannend geschrieben, wird eigentlich nie langweilig. Alle Fäden werden gegen Ende zusammengeführt. Wird nicht der letzte Olsberg gewesen sein.
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am 9. Februar 2009
Ich bin hin- und hergerissen. Die originelle Idee und der naturwissenschaftliche Touch hat mich begeistert, aber der - meiner Meinung nach - viel zu kurz geratene Plot, der Erzählstil und das Charakterdesign verspielen einfach zu viel Potenzial. Die Protagonistin Marie Escher wirkt farblos und bietet wenig Möglichkeiten zur persönlichen Identifikation. Als fast schon überflüssig werden die beiden Mitarbeiter Rico und Konstantin im ersten Drittel beschrieben, die völlig triviale Dialoge führen und den Leser einfach nicht das Gefühl vermitteln, man verfolge den Alltag von Wirtschaftsprüfern. Ich erwarte keine ausschweifenden theoretischen Überlegungen, aber ein wenig mehr Professionalität in den Dialogen würde authentischer wirken. Marie reagiert auf die Ereignisse in Dreieich und Afrika völlig unglaubwürdig. Ich hatte an vielen Stellen den Eindruck, der Autor wollte das Buch nur zu Ende bringen und verkneift sich deshalb ausführliche Beschreibungen bzgl. Maries psychischer und physischer Verfassung. Innerhalb von 20 Seiten geschehen 2-3 Ereignisse die Marie scheinbar ohne jegliche Auswirkungen so hinnimmt. Den Charakteren lässt sich leider nichts abgewinnen. Trotz allem ist "Der Duft" durchaus lesenswert, aber kein Buch, für das ich im Nachhinein nochmal 8 Euro ausgeben würde.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Dezember 2008
"Der Duft" ist das erste Buch dieses Autors das ich lese,es wurde mir aber von meiner Buchhändlerin als sehr spannend beschrieben, was es denn auch war.

Marie Escher, eine Unternehmensberaterin mit trauriger Vergangenheit, ihre Mutter litt an Schizophrenie und nahm sich früh das Leben, verläßt sich mehr auf Fakten als auf ihr Gefühl. Als sie den Auftrag der Firma Copeland erhält,die Wirtschaftlichkeit des Unternehmen zur Herstellung von Schädlingsbekäpfungsmittel, zu überprüfen, stößt sie auf Ungereimtheiten. Nachdem ein Kollege aus nicht erklärbaren Gründen einen Mitkollegen brutal attrackiert hat, wird Marie der unerfahrene, etwas chaotische Raphael an die Seite gestellt.Dieser junge Mann, der oft recht intuitiv handelt, bringt Marie auf die Idee, das Feldlabor in Ruanda, dass die Firma Copeland betreibt und das anscheinend immense Summen verschlingt, näher unter die Lupe zu nehmen.
In Ruanda angekommen, entdecken Marie und Raphael, dass das Feldlabor Experimente mit den bedrohten Berggorillas betreibt, um Duftstoffe herzustellen, die das männliche Geschlecht aggresiv werden läßt.Diese sogenannten"Pheromone"sollen auf der Friedenkonferenz in Riad eingesetzt werden , um die Verhandlungen zu torpedieren.

Die Idee das Buches fand ich sehr interessant und unglaublich spannend geschrieben. Das Buch wurde von mir in nur 3 Tagen verschlungen, trotzdem blieb ein etwas fades Gefühl bei mir zurück, aus diesem Grunde auch nur 4 Sterne. Den Schluss des Buches fand ich etwas verwirrend und auch übertrieben und es blieben bei mir einigen Ungereimtheiten zurück. Woraus wurden die Pheromone gewonnen, es wird zwar über die Experimente mit den Berggorrillas berichtet, aber nie klar erkärt, wie die Duftstoffe hergestellt werden.Auch die Einschübe, die Maries Kindheit betreffen, fand ich etwas störend.
Alles in allem war das Buch aber sehr spannend und wenn einen die von mir aufgeführten Punkte nicht stören, findet man mit diesem Buch einen spannenden Wissenschaftthriller, der durchwachte Nächte garantiert.
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am 13. Dezember 2008
Zuerst dies: ich bleibe dem Autor gewogen. Ich mag seine Ideen und in Das System schaffte er (für mich) einige nachvollziehbare Charaktere. Auch hier war die Idee gut, aber im Grunde war der Klappentext spannender als das Buch selbst. Das Grundrezept stimmte, aber nichts überraschte, das meiste war so oder ähnlich vorhersehbar. Auch die Figuren wirkten diesmal ziemlich platt. Dass die Protagonistin stark, exzellent und brillant sei, wurde zwar mehrfach behauptet, aber nirgendwo sichtbar. Auch der Stil verhinderte, dass ich mich wirklich einfühlen konnte. Alles wurde seltsam von aussen beschrieben, bspw. mehrfach "atemberaubend schöne Natur" stellt für mich nicht das Bild/Gefühl her, sondern liest sich wie eine Verpackungsbeschriftung. Viele Dialoge wirkten sehr didaktisch (oft voller überflüssiger Erklärungen - oder zu wenig originell, um wenigstens unterhaltsam zu sein). So blieb die Geschichte für mich seltsam hölzern. Oder fade, um im Zutatenkontext zu bleiben. Dennoch bleibe ich ein Olsberg-Sympathisant und werde weiter seine Bücher lesen. Meine Kritik fällt relativ drastisch aus, weil ich die uneingeschränkten Lobeshymnen nicht verstehe und hoffe (und glaube), dass der Autor sich nicht mit dem status quo seiner Erzählsprache zufrieden gibt.
Bitte, bitte, bitte.
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