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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historisch & literarisch gehaltvoll
"Lilie und Purpur" ist der bereits 1997 in Originalausgabe erschienene 10. Band des 13-teiligen franzoesischen Nationalepos "Fortune de France". Er ist zugleich der vierte Teil der Memoiren Pierre-Emanuels de Siorac. Der Romantitel spiegelt gegenueber zahlreichen Genre-"Mantel und Degenfilmen" nicht den Antagonismus, sondern die Kooperation zwischen dem franzoesischen...
Veröffentlicht am 4. Juni 2005 von timediver®

versus
2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Historisch interessant aber sehr langatmig
Lilie und Purpur ist im Gegensatz zu dem Folgebuch "Ein Kardinal vor La Rochelle", welches empfehlenswert ist, sehr langatmig und schildert in epischer Breite die Intrigen und Ränkespiele am Hofe von Ludwig dem XIII.
Dem Buch mangelt daher es trotz der interessanten historischen Hintergründe an einem Spannungsbogen, zumal für den Leser...
Veröffentlicht am 5. Januar 2004 von mail15931


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historisch & literarisch gehaltvoll, 4. Juni 2005
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
"Lilie und Purpur" ist der bereits 1997 in Originalausgabe erschienene 10. Band des 13-teiligen franzoesischen Nationalepos "Fortune de France". Er ist zugleich der vierte Teil der Memoiren Pierre-Emanuels de Siorac. Der Romantitel spiegelt gegenueber zahlreichen Genre-"Mantel und Degenfilmen" nicht den Antagonismus, sondern die Kooperation zwischen dem franzoesischen Koenig Ludwig XIII und seinen Minister Kardinal Richelieu....
....die beide mit der Aufhebung politischer Sonderrechte der Hugenotten, der Umgestaltung Frankreichs in einen absolutistischen Staat und der Beendigung der habsburgischen Hegemonie in Europa gemeinsame Ziele anstrebten. Da Richelieus, die von Ludwig XIII. sanktionierte Politik, insbesondere durch Buendnisse mit verschiedenen protestantischen Fuerstenhaeusern fuer Empoerung in Adel und katholischer Kirche sorgte, kam es gegen beide zu einigen Verschwoerungen, beim Kardinal sogar zu Attentatsversuchen...
Der historisch und literarisch gehaltvolle Roman beginnt mit einem Buendnis zwischen Frankreich, Savoyen und Venedig, deren Koalitionstruppen die Veltliner Paesse im schweizerischen Graubuenden besetzen, nachdem sie die habsburgerischen Truppen vertrieben haben (1624). Der Leser erfaehrt ausserdem einiges ueber die angebliche Affaere der franzoesischen Koenigin Anna Maria mit George Villiers, dem 1. Herzog von Buckingham und Leitendem Minister des britischen Koenigs Karl I. und das von Mitgliedern des franzoesischen Hochadels, Veteranen der ehemaligen "Heiligen Liga" und "Monsieur" Jean-Baptiste Gaston, Herzog von Anjou, dem Bruder Ludwigs XIII. geschmiedeten Komplottes gegen Richelieu (1626) Die von Villiers vermittelte Hochzeit zwischen Ludwigs Schwester Henrietta Maria de Bourbon und dem britischen Koenig Karl I. aus dem Hause Stewart ist ein weiteres historisches Ereignis, bevor mit dem Eintreffen einer von Villiers gefuehrten Flotte und 5000 Mann zur Unterstuetzung La Rochelles die Belagerung der Festung Re beginnt, in der sich der Protagonist Pierre-Emanuel, Graf von Orbieu und sein Junker mit ihrer Soeldnertruppe aufhalten....
Mit "Lilie und Purpur" ist dem im Jahre 2004 im Alter von 96 Jahren verstorbenen Robert Merle erneut eine mit grosser Akribie recherchierte Fortsetzung seines Epos gelungen, das trotz seiner dichterischen Freiheiten, neben einer fuer historische Romane geradezu vorbildlich Praezision auch eine grosse Detailfreude aufweist. So ist beispielsweise auch der Kapuzinermoench Francois Leclerc du Tremblay ("Père Joseph" oder aufgrund der Farbe seiner Kutte auch "Graue Eminenz genannte) als enger Vertrauter von Kardinal Richelieu (der "Roten Eminenz") mit von der Partie und die auch Aufstellung einer Kompanie koeniglicher Musketiere (1622) findet Erwaehnung.
Der mit 5 Amazonsternen zu bewertende, spannende, Roman macht fuer den interessierten Leser auch die Fortsetzung "Kardinal vor La Rochelle" geradezu zur Pflichtlektuere....
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Weitererzählung über das Leben König Ludwigs XIII.!, 27. August 2008
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Dies ist nun der zehnte Teil der Serie "Fortune de France" und bietet weitere gut recherchierte Hintergründe der französischen Geschichte des 17. Jahrhunderts. Und wieder begleitet uns der Ich-Erzähler Pierre-Emmanuel de Siorac, der als Erster Kammerherr immer in der Nähe des Königs ist und so einen besonders guten Einblick in die politischen Ereignisse des königlichen Hofes gewähren kann. Denn Ludwig der XIII. hat mit vielen Problemen zu kämpfen, die nie aufzuhören scheinen.

Diese Geschichte spielt in der Zeit zwischen 1624 und 1627 und allein in diesen drei Jahren ist wieder eine Menge passiert: Als erstes geht es darum, dass sich die königliche Lilie (Ludwig XIII.) mit dem Purpur des Kardinalsmantels (Richelieu) verbindet (beweist übrigens wieder den sehr passenden Titel des Buches "Lilie und Purpur"). Anfangs begegnet Ludwig seinen neuen Minister noch sehr kühl, noch fehlt ihm das Vertrauen, da dieser als Vertrauter der Königsmutter diente. Aber im Laufe der Zeit ändert sich das, so dass aus dieser Beziehung sogar Bewunderung wächst für die unglaublich gute Leistung, die Richelieu leistet.

Leider ist bei Ludwig immer noch kein Nachwuchs unterwegs (die Königin verlor schon 3 Kinder), dass wenigstens in dieser Hinsicht seine Macht gefestigt werden würde. Erzählt wird außerdem von der Verschwörung, in die Ludwigs Mutter, sein Bruder Gaston, seine Frau Anna und viele weitere verstrickt sind und die sogar nicht vor Attentaten auf den König und auf den Kardinal zurückschrecken. Dies wird spannend und informativ dargestellt. Genauso ein großes Thema ist die Affäre der Königin Anna mit dem englischen Herzog von Buckingham, worauf dieser den Zorn des Königs auf sich lenkt. Zu guter Letzt wieder der Höhepunkt, der den Schluss bildet: Die Schlacht von Sablanceaux. Die von den Hugenotten besetzten Inseln Ré und Oléron, wobei der Marquis de Toiras großen Ruhm erlangt, da er sie vertrieben hat und danach die Zitadelle St-Martin befestigt hatte, wird auf Anraten des Kardinal Richelieu, der befürchtet, dass der Herzog von Buckingham dort mit seinen Schiffen landen wird, um Frankreich anzugreifen, durch Pierre-Emmanuel mit einer Truppe verstärkt. Am 22. Juli 1627 landen die Engländer dann auch dort unter Herzog Buckingham. Toiras verschanzt sich mit seinem Tross in der Zitadelle von Saint-Martin, die daraufhin über drei Monate von Buckingham und seiner Truppe belagert wurde. Die Hungersnot war groß für Toiras Männer, aber schließlich gelingt es den Franzosen mit einer Flotte auf die Insel Ré zu gelangen und die Zitadelle mit Lebensmittel zu versorgen, so dass Buckingham am 07. Oktober 1627 aufgibt und den Rückzug vornimmt...

Also, wie man sieht, ist der historische Hintergrund wieder wunderbar hervorgehoben und der Leser erfährt auf einfachste Weise eine Menge über die französische Geschichte. Da ich in dieser Hinsicht immer sehr interessiert bin und Merle leider nur im ersten Teil einen Anhang mit den wahren historischen Begebenheiten eingebaut hat, habe ich mich immer ein wenig im Internet schlau gemacht, da ich mich in diesem Umfang nicht genau in der französischen Geschichte auskenne. Um so schöner ist es zu sehen, wie genau der Autor gearbeitet hat. Außerdem bleibt er seinem Stil treu, in Hinsicht auf Schreibstil, detailtreue und die Darstellung der Charaktere. Deswegen ist auch dieses Buch wieder uneingeschränkt weiter zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Robert Merle, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer einmal mit der Romanserie begonnen hat, kann sich nur schwer davon los reissen. Die schreibweise war für mich anfangs etwas ungewohnt, da sich der Autor immer wieder an die Leserin/den Leser wendet.
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4.0 von 5 Sternen Lilie und Purpur, 29. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lilie und Purpur: Roman (Fortune de France 10) (Kindle Edition)
Informativ, sympatisch, spannend. Durchaus zu empfehlen. Schade, dass die Geschichte der Familie und natürlich die Geschichtslektüre über Irren und Wirren der Franzosen sich dem Ende näherd.
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5.0 von 5 Sternen Epochenroman, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Robert Merle. Der Höhepunkt ist sein Werk über die Familie eines französischen Protestanten. Ich bin begeistert vom Bild Frankreichs in dieser Zeit.
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5.0 von 5 Sternen hervorragend., 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lilie und Purpur: Roman (Fortune de France 10) (Kindle Edition)
Beim Lesen dieses wie auch den vorherigen Bänden, wir man eins mit der Geschichte. Einfach wunderbar und berauschend geschrieben. Lesenswert.
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4.0 von 5 Sternen Danke, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
super Ware und super schnell, Ich Ware zum angegebenen Datum erhalten. Danke, es war alles einwandfrei gut vepackt. Bin sehr zufrieden
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5.0 von 5 Sternen Fortsetzung, 19. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lilie und Purpur: Roman (Fortune de France 10) (Kindle Edition)
Die 13 Bände sind ein faszinierendes Zeitbild. Natürlich dauert es bis man alle gelesen hat, aber ich werde keinen auslassen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überwiegend unterhaltsame Geschichtsstunde, 19. Februar 2009
Langatmig ist tatsächlich ein sehr albernes Stilmittel Merles, der fiktive Dialog mit der "schönen Leserin".
Davon abgesehen ist auch dieses Buch wieder ebenso unterhaltsam wie lehrreich, insbesondere da man hier so allmählich in die Zeiten der "Drei Musketiere" gelangt. Merle ist nicht nur historisch genauer als Dumas, er legt hier auch noch dar, wo die Meinungen über Richelieu und Ludwig XIII. und das Verhältnis der beiden, die Dumas kolportierte, herkamen. So übt dieses Buch auf unterhaltsame Weise auch Kritik an Dumas.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!!!!!!!!!!!!!!!!!, 5. Dezember 2000
Rezension bezieht sich auf: Lilie und Purpur (Gebundene Ausgabe)
Ein spannendes , witziges Buch ! Robert Merle schildert mitreißend und mit viel Witz die Intriegen und Gedankengänge der Leute um 1625. Er karackteriesiert und beschreibt jede Person , z.B. Richelieu , so als ob er die Person kennen würde . Niemals ist ein Merle Buch langweilig und mann kann es gar nicht oft genug lesen , denn die geschichte ist zu vielfälltig als das mann sie genau im kopf behalten könnte !!
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