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Kundenrezensionen

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am 17. Oktober 2011
endlich mal wieder ein toller Gangsterfilm. Der Film ist spannend bis zu letzten Minute, sehr authentisch gespielt, eine super Leistung aller Darsteller inkl. Moritz Bleibtreu in seiner Nebenrolle.
Ich werde mir diesen Film bestimmt ein zweites Mal angucken!!
Ein Film für Fans von "Godfells", "Pate" "Public Enemy Nr. 1" und co ...!
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TOP 500 REZENSENTam 14. Juli 2011
Der Film beleuchtet das Leben des Schwerkriminellen Renato Vallanzasca, der vor allem in den 70er Jahren in Italien für Furore sorgte.
Mit seiner Gang waren Überfälle, Morde und Entführungen sein Geschäft.
als er gefasst wurde gelang ihm nach kurzer Zeit die Flucht aus einem Gefängnis.
Später,1987, gelang ihm das selbe Kunststück erneut als er in eine andere Haftanstalt überführt werden sollte, allerdings wurde er 3 Wochen später wieder gefasst.
Der charismatische Gangster schaffte es vormals aber immer wieder seine Häscher zu täuschen und der Polizei und den Carabinieri zu entkommen und ihnen schwere Schläge zu versetzten.
Da er mehrere Polizisten getötet haben soll war er auch immer wieder Attacken seiner Wärter ausgesetzt.
Nach seiner Finalen Verhaftung 1987 versuchte er noch mehrmals zu entkommen, scheiterte allerdings und musste einen Großteil seiner Strafe, u.a. 4x Lebenslänglich, in Isolationshaft und Hochsicherheitsgefängnissen verbringen.
Auch ein Gefangenen-Aufstand ging auf sein Konto.

Die Darsteller (u.a.: Kim Rossi Stuart, Paz Vega und Moritz Bleibtreu) agieren allesamt auf sehr hohem Niveau.
Die Dialoge sind Klasse und wirken glaubhaft.
Die Story ist durchweg spannend und Action reich inszeniert.
Der Soundtrack passt perfekt.
Atmosphäre und Settings sind gelungen.

Am ehesten lässt sich der Film aus dem Jahr 2010, inszeniert von Michele Placido, wohl mit dem französischen Gangster Biopic "Public Enemy No.1" bei dem es um den ebenfalls populären Verbrecher Jacques Mesrine geht vergleichen.
Das bietet sich an da Beide zur selben Zeit ihr Unwesen trieben.
Im Vergleich zum Star besetzen französischen Pendant schneidet Engel des Bösen etwas schwächer ab, allein schon weil augenscheinlich mehr Budget zur Verfügung stand, was sich in Austattung und Intensität des Films zeigt.
Trotzdem ist Engel des Bösen einer der besten italienischen Kriminalfilme und hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Fans des Genre, oder einfach nur hervorragender Biopics, sollten unbedingt einen Blick riskieren.
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am 5. September 2011
Scheint ja zur Zeit modisch zu sein, diese Gangsterbio's (Public Enemy, Carlos, Der Prophet etc), und dieser hier hinterläßt keinen schlechten Eindruck. Der Hauptdarsteller Kim Rossi Stuart erinnerte mich ein wenig an den jungen Alain Delon und spielt fantastisch. Moritz Bleibtreu hat einen lässig unterkühlten Auftritt in einer Nebenrolle und die restliche Schauspielertruppe macht ihre Sache ganz gut. Irgendwie erinnerte mich der Film auch ein wenig an die RAF-Filme, wenn auch anderes Thema, aber doch in der Art, in der Gewalt in den 70er-Jahren, mit einem charismatischen Verbrecher fast 'schick' war.
Insgesamt gesehen toller italienischer Gangsterfilm.
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am 19. März 2013
Dieser Film beansprucht nicht, die Wahrheit über den Fall Vallanzasca zu erzählen. Es gibt, wie sie feststellen werden, immer mindestens zwei verschiedene Wahrheiten, und es handelt sich hier um einen Spielfilm, nicht um eine dokumentarische Untersuchung. Der Film verurteilt nicht und er spricht auch nicht frei. Er erzählt lediglich eine Geschichte – die Geschichte einer Bande und einer Stadt. Von einem Mailand, das es heute so nicht mehr gibt, höchstens in der Erinnerung jener, die damals Opfer der gewalttätigen Zeiten und Geschehnisse waren.Wie so viele Banditenfilme ist Engel des Bösen reich an analytischen Einsichten in die Abgründe des Männlichen – und arm an ähnlichen in die des Weiblichen. Der männliche Körper wird durch Schmerz geschaffen – der weibliche muss schadlos gehalten werden. Frauen tauchen in dem Film reihenweise auf, sind aber nur hübsche Partikel in den Spiralen viriler Agonie. Das Weibliche bleibt eine Funktion des Männlichen, eine zwar bisweilen problematische, aber ganz und gar verinnerlicht in einem auf den Mann und seinen Körper fixierten Diskurs. Dabei überrascht Engel des Bösen mit homoerotischen Obertönen. Gerade die Beziehung zu „Engelsgesicht“ Francis Turatello (Francesco Scianna) bleibt spannend-ambivalent: Dessen lüsterne Blicke auf den entblößten Hintern Renatos während einer improvisierten Operation bringen jenen den Film beherrschenden Nexus aus männlichem Körper, Verwundbarkeit und sexueller Lust auf den Punkt (ein Themenfeld, dass auch Olivier Assayas’ Carlos nicht fremd ist). Aber Placido überspannt den Bogen und verfällt kruden Assoziationen: Gleich zu Beginn duscht Renato, umschlossen von düsterem Mauerwerk, ein strahlendes Licht fällt auf ihn wie in der Sakristei. Die Kamera gleitet die Wundmale entlang, Zeugnisse seiner schmerzhaften Mannwerdung, und begründet damit einen assoziativen Raum, zu dem der Film immer wieder zurückkehren wird: Die Verwundungen des Gangsters erscheinen im Licht der Passion, als Stigmata des die Gesellschaft infrage Stellenden. Mit solch unsinnigen Anklängen bezeugt Engel des Bösen letztendlich erneut, wie schnell die mediale Behandlung von Banditen diese ins Übermenschliche rücken kann.

Die Story ist interessant, gut gespielt, wirkt Krimihaft ist nicht übel, und eigentlich eine gewöhnliche Story aber ne gute
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am 25. Oktober 2012
Der Film basiert auf der Lebensgeschichte des Verbrechers Renato Vallanzasca. Regisseur Michele Placido kennen die inzwischen Älteren vor allem von der ausgezeichneten Serie "Allein gegen die Mafia". In einer Nebenrolle des italienischen Films von 2010 agiert Moritz Bleibtreu.

HANDLUNG

In einer chronologischen Abhandlung wird das Leben von Renato Vallanzasca (Kim Rossi Stuart) erzählt. Es hat alles, was ein kriminelles Leben ausmacht. Verbrechen, Knast, Drogen, Depressionen, Euphorie und irgendwann die Frage nach dem Ziel.

MEINUNG

Der Film ist in vielen Belangen richtig gut gemacht. Vor allem das Szenebild, er spielt in den 70ern, ist optimal gelungen. Das Drehbuch sorgt trotzt über 2 Stunden für keine Längen, gibt sich richtig Mühe, immer weiter zu gehen. Das Problem daran, die Lebensgeschichte des Renato Vallanzasca ist an sich ein ewiger Kreislauf. Unschuld, Wut, Frust, Verbrechen, Drama, Liebe, Läuterung, Gelobung, Rückfall, Philosophie, alles gemischt und immer wieder von vorne.

Interessant ist, dass es auch noch "normale" Verbrecher in Italien gibt, also nicht nur welche, die irgendwie der Mafia angehören, wenngleich in der Bande mafiöses Verhalten gelebt wird. Interessant ist auch der Typ Vallanzasca. Er ist extrem, gibt immer Vollgas, hat durchaus was mitzuteilen und auch Werte, verrennt sich dabei aber immer wieder in seiner sich rebellierend-traurigen Lebensgeschichte. Um diese zu ertragen, lenkt er sich ab. Mit einem exzessiven Lebensstil und mit Verbrechen, die er fast schon aus politischen Gründen rechtfertigt und mit Leidenschaft begeht. In Italien war er so scheinbar nicht gerade unbeliebt.

FAZIT

Gut gemachter Film, handwerklich und kreativ. Eine nahezu erschlagende Hauptfigur mit einem guten Hauptdarsteller. Insofern: Sehenswert, nur die Geschichte, obwohl dank des guten Drehbuchs keine Überdruss aufkommt, ist zu schnell erzählt.
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am 8. März 2012
Einmal kriminell, immer kriminell sein scheint auf den intalienischen Staatsfeind No. 1 Renato Vallanzascas zuzutreffen. Bereits mit neun Jahren begeht er eine verhängnisvolle Tat mit Todesfolge. Mitte der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gerät er wegen seiner Taten in die Schlagzeilen und mutiert zum negativen Volkshelden. Immer wieder im Gefängnis findet er ebenso regelmäßig Wege in die Freiheit. Letztendlich obsiegt die Staatsgewalt und verhängt eine Gefängnisstrafe, die selbst Methusalem beeindrucken würde.

Die semi-biographischen Geschichten packt den gesamten Lebensweg des Protagonisten in den Film und scheitert letztendlich an den zahlreichen Ereignissen. Der Protagonist bleibt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Zuwenig Hintergrund und Dialoge, dafür Action in Form von Überfällen lässt den biographischen Ansatz versanden. Die Szenenbilder wirken authentisch und generieren das Feeling der Siebziger Jahre. Der Hauptdarsteller setzt die charismatische Figur recht gut um. Drehbuch und Regie haben versagt.
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am 31. Oktober 2011
diesen film mit public enemys,carlos usw. zu vergleichen geht vielleicht etwas zu weit.
fand ihn von der spannung her nicht so toll,manchmal etwas langatmig.die dialoge gaben einfach
nicht dieses brutale dasein eines staatsfeindes wieder,manchmal einfach zu brav.die italiener
haben es versucht aber konnten mich nicht überzeugen.ganz ehrlich,ich liebe gut gemachte thriller,
aber hier bin ich eingeschlafen.
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