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Kundenrezensionen

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am 26. Oktober 2011
Zu Beginn dieses Filmes steht die junge Galeristin Ditte im Mittelpunkt, die sich zwischen Karriere und Familie entscheiden muss.
Soll sie das einmalige Jobangebot in New York annehmen oder doch lieber in Dänemark mit ihrem Freund eine Familie gründen? Und dann ist da noch der Vater, Inhaber eines Bäckerimperiums, der es wohl gern hätte, wenn sie seine Nachfolgerin würde.

Dann aber kippt der bis dahin mit einigen durchaus beschwingten Szenen versehene Film in Richtung eines hyperrealistischen Krankheitsdramas, das minutiös die Leiden und Sterben eines Todkranken beschreibt. Für den, der im Familienkreis so etwas schon miterlebt hat, sind diese Szenen fast nicht zu ertragen und die letzte Szene, die wohl zeigen soll, dass Sterben und Leben ein ewiger Kreislauf sind, kommt einem nach der überstandenen Tour de Force wie ein Schlag ins Gesicht vor.

Ich habe nichts gegen langsame, tiefgründige Filme, aber ich finde, dass hier die Kamera ein wenig zu lange auf dem leidenden Menschen verweilt und die Zuschauer damit quält, ohne dass der Geschichte damit ein wichtiger Aspekt hinzugefügt würde.
22 Kommentare|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
... obwohl Brot ohne Zweifel eine Hauptrolle spielt in diesem hervorragenden dänischen Drama um Liebe, (Familien-)Beziehungen, Lebensentscheidungen und den Tod als letzte Station des Lebens.
Für Rikard Rheinwald (wieder einmal großartig: Jesper Christensen) dreht sich alles um die Bäckerei, die von seinem aus Deutschland ("nur mit einem Sack Getreide") eingewanderten Urgroßvater gegründet wurde und dann schließlich zum königlichen Hoflieferanten aufstieg. So trifft der Zuschauer Rikard auch gleich zu Beginn in der Backstube, wo man erfährt, dass er gerade erst von einer schweren Krankheit genesen ist und die Königin sogar eine Genesungskarte gesandt hat. Die erste Szene des Films (und auch die zentrale Rolle des Dramas) gehört der ältesten Tochter Ditte (Lene Maria Christensen), die als Galeristin erfolgreich ist und mit einem Künstler zusammenlebt. Ein morgendlicher Anruf verheißt beiden ein Leben in New York mit weltweitem Aktionsradius. Der Patriarch Rikard sieht in Ditte seine Nachfolgerin in der Leitung der Bäckerei, obwohl diese durch das Kunststudium bereits einen anderen Weg eingeschlagen hat. Seine zweite Tochter zieht er dafür gar nicht in Erwägung und die Kinder von seiner zweiten Frau Sanne sind noch zu jung. Als Ditte bereits eine schwere Entscheidung für die Karriere in New York getroffen hat und Rikard seine zweite Frau nach scheinbar überstandener Krankheit doch noch heiratet, ändert die Diagnose von weiteren Hirntumoren alles und die Familiensituation spitzt sich immer weiter zu.
In Gestaltung, Inszenierung und hervorragender Schauspielführung steht das Regiedebüt von Pernille Fischer Christensen ganz in der dänischen Dogma-Tradition, ohne diesen Regeln genau zu folgen. Die Kamera ist stets nah bei den Figuren und unterstreicht dadurch, dass es gerade diese (familiäre) Nähe ist, die besonders große Schmerzen verursacht und Entscheidungen so ungeheuer schwer macht. Ähnlich wie in Kleine Missgeschicke oder Das Erbe (beide ebenfalls mit Jesper Christensen) wird Familie einmal mehr als Mikrokosmos der Gesellschaft dargestellt, in der es um Individualität und Zusammenhalt, Liebe und Macht und zuletzt Leben und Sterben lassen geht. Außer Dittes Freund besteht das Figurenensemble nur aus Familienmitgliedern, die im Laufe des Films immer mehr um Nähe und Distanz zum Familieoberhaupt ringen. Gerade Wut, Trauer und Zulassen des Sterbens haben selten adäquatere Bilder gefunden.
Sicher hätte manche Nebenfigur (z.B. Rikards zweite Frau oder Dittes jüngere Schwester) noch genauer gezeichnet werden sollen und mancher Popsong des insgesamt gelungenen Soundtracks erweist sich als zu schön für das schwierige Thema, aber all das beeinträchtigt nicht die Wirkung dieses lebensnahen, zutiefst ehrlichen Films. Sehenswert!
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MEDIUM:

Gutes, sehr transparentes Bild und ordentliche Tonqualität.

Freigabe: FSK 12
Laufzeit: ca. 99 Min.
Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Dänisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Extras:
- Interviews
- Mini Making Of
- Deutscher Trailer

FILM:

EINE FAMILIE von Pernille Fischer Christensen ist ein ganz aussergewöhnlich ruhiger und zugleich dramatischer Film im wahrsten Sinne der Wortbedeutung. Oberflächlich betrachtet sieht man einen mehrjährigen Ausschnitt des Lebens einer Durchschnittsfamilie in Dänemark in der es wie in vielen Familien um Jobs, Liebe, Zukunftsplanung um und den bevorstehenden Tod geht. Allerdings werden diese Thema in einer Art Hyper-Realismus dargeboten der einen ganz sanft aber nachdrücklich mitten in das Geschehen zieht und man nach einer gewissen Zeit denkt selbst stiller Teil der Familie zu sein. Zur Story soll hier nichts verraten werden ausser das es sich zum Ende hin in bezug auf den Verlust von Familienmitgliedern hin zuspitzt.

Stilbildend für diesen Realismus ist die extrem ruhige und im Hintergrund agierende Kamera die sich nie in den Vordergrund drängt und die schönen warmen Bilder sehr natürlich einfängt und wie an einem sanften unsichtbaren Faden schwebend das Geschehen begleitet. Sie verweilt oft minutenlang auf einer Einstellung und hält im wahrsten Sinne "drauf". Die in Deutschland weitgehend unbekannten Schauspieler agieren extrem natürlich und intensiv, das aufkeimende Leid und die zu fällenden Entscheidungen sind sehr stark zu spüren. Jeder der Protagonisten verfügt über eine umfangreiche Palette von emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten um die Geschichte sehr realistisch wirken zu lassen. Allen voran der krebskranke Vater der die Hin- und Hergerissenheit in bezug auf seine tödliche Krankheit den Zuschauer durch seine Ausdruckskraft schon schier körperlich spüren lässt.

Insgesamt also ein Drama par excellence ! Wer mit langen und intensiven Einstellungen und actionverwöhntem Blick mit solchen "langsamen" aber intensiven Dramas nichts anfangen kann wird ihn mitunter als langweilig empfinden. Wer aber sich in eine sehr natürlich Familienstory mit hervorragenden Schauspielern und keinerlei Rosamunde Pilcher Sentimentalitäten einlassen will und kann wird mit einem unglaublich intensiven und vor allem auch nachhaltigen Seherlebnis über das man noch lange danach nachdenkt belohnt.

5/5 Sternen
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am 19. September 2011
Ich kann den vorangegangenen Rezensionen kaum etwas hinzufügen,
ausser das mich dieses Jahr noch kein Film derart berührt hat...
Näher dran am Leben im positiven Sinn (auch wenns um Tod geht)
kann ein Film kaum sein. Und der Soundtrack mit vielen skandinavischen Interpreten
ist wirklich sehr einfühlsam und passend. Gibts leider nur als Download bei
apple-billig-mp3shop. Das schönste Stück im Abspann konnte man zum Glück
in Dänemark direkt bestellen.
Der 2. Film dies Jahr der es emotional in sich hatte
war *In einer besseren Welt* und kam auch aus Dänemark.
Da kannste das lebensfremde Hollywood glatt mal vergessen.
Das aufbauende Leben tobt in Europa, der zerstörerische Traum in Amerika. Salute
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am 18. Juni 2014
so ist das sterben und so steht es jedem bevor, dreckig, gemein und hinterhältig. man stirbt eben nicht wie in hollywoodfilmen. jeder sollte das wissen , auch dass man zum schluss nicht mehr die kraft zum sprechen hat. deshalb sollte niemand von seinen letzten worten phantasieren, sondern seinen liebsten solang man es kann alles sagen. nichts ist schlimmer als das was ungesagt bleibt. ich bin dabei briefe zu schreiben, obwohl ich hoffe dass ich noch zeit habe. aber wer weiss das schon. sobald man geboren wird ist man alt genug zum sterben
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am 11. März 2015
Eine der besten Verfilmungen zum Thema: "Selbstbestimmt Leben und Sterben". Zwei Themen werden hier in der Tiefe dargestellt: Abtreibung und Sterbebegleitung. Nicht verpackt wie im Hollywoodstil, sondern realistisch. Mir ist in diesem Film gerade zum Thema Abtreibung klar geworden, wie sehr eine Karrierebedingte Abtreibung die Frau unter Druck setzt, darin auch zu bestehen und sich nicht mehr gegen diese entscheiden zu dürfen, ohne das die Beziehung darunter leidet.
In der Stille der Charaktäre, gibt es in diesem Film viele Erkenntnisse: Über den Sinn des Lebens und Sterbens. Den Spannungen in Beziehungen in denen nicht ehrlich kommuniziert wird, sondern die Wünsche des Partners erdacht werden müssen und in Vorwürfen enden.
Wie kann diese Schlussszene bloß interpretiert werden? Das Leben geht weiter, selbst nachdem man das Sterben Hautnah gerade miterlebt hat? Die Beziehung kann wieder glücklich sein, da ihnen nun wieder offen steht, dass zu tun, wofür sie schon teuer bezahlt hatten? Wirklich viele Ebenen!!! Großartig!!!
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am 16. Mai 2015
Endlich mal ein Film, der sich mit dem "wahren" Leben beschäftigt, ohne gekünsteltes Drehbuch oder moralischem Fingerzeig. Ich fand den Film außergwöhnlich, lässt er doch jeden Protagonisten für sich und seine Situation glaubwürdig erscheinen. Die Schauspieler sind großartig, insbesonder die männliche Hauptrolle mit Jesper Christensen. Man erwischt sich ständig dabei, wie man sich selbst entscheiden würde bzw. schon entschieden hat. Ein unbequemer Film, der einen nicht "in Ruhe" lässt. Beeindruckend auch die Kameraführung, immer Großaufnahmen der Personen, jedoch sind sie nie alleine im Bild, um die Nähe der Handelnden besonders zu betonen.
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am 16. Juni 2015
trotzdem nicht "schwerverdaulich", eher mit einer Prise skandinavischer Leichtigkeit, keine Hollywood-Story, sondern irgendwie eine echte Familiengeschichte - man ist sich nicht immer einig, man sagt nicht immer was man denkt, aber die Liebe füreinander spürt man trotzdem...
das Gefühl, das nach dem Film bleibt ist nicht Traurigkeit, sondern das Wissen, dass in der Familie und in der Liebe nicht alles perfekt sein muss um perfekt zu sein
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am 29. Juni 2014
Für mich ein Mutmach-Film.
Sich klar werden, was man will & für das einzustehen.
Was bedeutet Liebe, was bedeutet Familie?
Nicht immer leicht, wie man es vielleicht aus dem eigenen Leben kennt und zauberhaft
in all seinen Facetten hier dar gestellt.
Eine gelungene, achtsame Mischung. Wie das perfekte Brötchen. ;)
Wer den Film gesehen hat, wird es verstehen. <3
Wunderschön gefilmt. Sehr lebensnah.
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am 25. März 2013
Großes dänisches Kino.
Wer sich mit dem Thema "Sterben" und wie man auch als Angehöriger damit umgehen kann, auseinandersetzen will, ist hier richtig. Ohne Gefühlsduselei, so wie es ist, oder sein könnte wird hier gezeigt, was Abschied ist.
Es wird relativ viel gezeigt, und trotzdem ist es sehr würdevoll.
Für mich ein Pflichtfilm!
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