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4.0 von 5 Sternen So weit die Füße tragen
Ausbruch aus einem Zwangslager - wahrlich kein neuartiger Filmstoff, den der Australier Peter Weir hier in einer bildstarken Abenteuergeschichte variiert. Es geht durch Höhen und Tiefen, über Stock und Stein, durch Wüste und Eis. Dabei wird kein Klischee des Genres ausgelassen: Wölfe, Schneesturm, Sandsturm, Erfrierungen, Durstattacken, Fata Morgana...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2011 von film-o-meter

versus
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3.0 von 5 Sternen Eine Flucht
Das 'Making Of', das es als Bonusmaterial der DVD gibt, zeigt schon das eigentliche Problem auf, die Landschaften im Film werden nur wie exotische Kulis-
sen eingesetzt und nicht wie sonst in Peter Weir Filmen als Handlungsträger. Bild und Ton sind eiwandfrei, die deutschen Untertitel sind anwählbar.

Der Pole Janusz Wiescczek (Jim Sturgess) wird...
Vor 7 Monaten von Almartin veröffentlicht


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So weit die Füße tragen, 7. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Ausbruch aus einem Zwangslager - wahrlich kein neuartiger Filmstoff, den der Australier Peter Weir hier in einer bildstarken Abenteuergeschichte variiert. Es geht durch Höhen und Tiefen, über Stock und Stein, durch Wüste und Eis. Dabei wird kein Klischee des Genres ausgelassen: Wölfe, Schneesturm, Sandsturm, Erfrierungen, Durstattacken, Fata Morgana und wunde Füße. Eigentlich sind das gleich mehrere Filme in einem. Als "blinder Passagier" schleicht sich eine Polin (muss schon wieder Abbitte leisten: Saoirse Ronan) in den Männertrupp ein und sorgt für Unmut, der allerdings im Vergleich zu den sonstigen Strapazen dieser endlos langen Flucht als unbedeutend gewertet werden darf. Mut beweist Colin Farrell: Er spielt diesmal keinen Sympathieträger, sondern, erschreckend glaubhaft, einen ebenso unberechenbaren wie kaltblütigen Mörder, der sich auf der gemeinsamen Flucht aus dem Stalin-Gulag, einem südsibirischen Arbeitslager, zur Belastung für die Gruppe erweist und als klassischer Quertreiber auch nicht bis zum Ende der Reise dabei ist.

Die Fluchtroute führt die Verwegenen am Baikal-See vorbei (der lebensrettende Fischvorräte birgt) über die Grenze zur Mongolei, wo Ernüchterung die Moral der Männer fast zu brechen droht: Auch hier hat der verhasste Kommunismus sein Terrorregiment errichtet. Die letzte Hoffnung: Tibet. Doch der Weg zu den hilfsbereiten Lamas ist lang ("lang" ist gar kein Ausdruck!) und führt durch eine staubtrockene Einöde. Am Ende kommen die, die es schaffen, bis ins sichere Indien, Hoheitsgebiet der britischen Krone, wo sie schließlich mit Jubel empfangen werden.

Die internationale Zusammensetzung der Flüchtlingstruppe eignet sich vortrefflich, um diese etwas angestaubte Filmgattung, eine Gattung, in der Männer noch Männer und keine Memmen sind, ins Zeitalter der Globalisierung zu katapultieren. Großartige Darsteller und eine brillante Optik lassen vergessen, dass einen hier selten das Gefühl beschleicht, Vergleichbares noch nie gesehen zu haben.

Für Freunde von Papillon, So weit die Füße tragen und In die Wildnis.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der lange Weg zurück zur Menschlichkeit, 11. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Die schwierigen und langen Wege, die Menschen zurücklegen in der Hoffnung wieder zurück nach Hause zu kommen, haben eine lange Tradition in der Literatur. Odysseus musste die Sirenen überwinden und E.T. eine Möglichkeit finden durch den Weltraum zu telefonieren. Doch mindestens genau so schwer, wenn nicht noch viel schwerer haben es die Protagonisten von 'The Way Back', einen Film der von authentischen Berichten über die Flucht von Gefangenen aus dem sowjetischen Gefängnis in Sibirien inspiriert ist. Mit diesem großem und ambitionierten Werk meldet sich Regielegende Peter Weir ('Truman Show', 'Club der toten Dichter') nach einer 7jährigen Pause (die bisher längste seiner Karriere) wieder zurück und man kann durchaus von einem fulminanten Comeback sprechen, den 'The Way Back' ist ein gewaltiges Reiseepos, das seine Figuren auf ihren schwierigen Weg in die Freiheit durch eiskalte nordische Wälder und glühendheiße arabische Wüsten schickt. Man staunt darüber wie es den Menschen in diesen erbitterten Kampf gegen die Naturgewalten dennoch gelingt nicht aufzugeben, sondern immer weiterzugehen. 'The Way Back' handelt vom Wunder des menschlichen Willens und dem Wert der Gemeinschaft.

Während in früheren Weir Filmen oft ein fremdes Element in das vertraute Leben der Protagonisten einbrach, werden sie hier gleich komplett aus diesem in die Fremde gerissen. Im erbarmungslosen Spitzelsystem von Stalins Sowjetunion landen immer mehr Leute aufgrund von unter Folter herbeigeführten, unrichtigen Verleumdnungen als Feinde des Systems in den Zwangsarbeitslagern Sibiriens. Von dort zu fliehen wird nicht nur von den Wärtern erschwert, sondern vor allem von einer ungastlichen Wildnis, in der kaum ein Mensch überleben kann. Doch der Pole Janusz (Jim Sturgess) will aufgrund einer unerledigten Sache unbedingt wieder nach Hause, koste es was es wolle und falls er bei dem schwierigen Fluchtversuch sterben sollte, so ist er wenigstens in der Freiheit gestorben. Also gruppiert er mehrere Häftlinge um sich, die sich aufgrund unterschiedlicher Fähigkeiten ergänzen und tritt mit ihnen in einer stürmischen Nacht eine Reise an, die von den meisten für unmöglich gehalten wird. Kämpfend mit ewiger Nahrungsknappheit, der Angst davor von den Einheimischen erneut an das Regime ausgeliefert zu werden, internen Spannungen, Kälte, Hitze, Sturm und Eis ist die Gruppe auf den Weg nach Indien, das einzige erreichbare Land, das noch nicht von Kommunismus bedroht ist.

Um zu überleben müssen die Männer und eine junge Frau, die sich ihnen auf dem Weg anschließt, lernen zusammenzuhalten. Der gemeinsame große Gegner Natur lässt vieles andere unwichtig erscheinen. Dabei gelingt es Weir und seinem Team sich nicht mit Schwarzmalerei oder unglaubwürdigen Kitsch zu verrennen, sondern ein vielschichtiges Bild der Menschen zu zeichnen. Obwohl angesichts der knappen Vorräte der Egoismus durchaus immer wieder die Gruppe zu spalten droht, stirbt doch auch das Gute im Menschen nicht völlig in dieser außergewöhnlichen Situation. Gerade sein Wille niemanden im Stich zu lassen, machen den Polen Janusz zum idealen Anführer der Gruppe, der sogar vom düsteren Kawla (Colin Farrel) als jemand, auf den man sich verlassen kann, respektiert wird. Und sogar der vierbitterte Amerikaner Smith (genial: Ed Harris), der sich zunächst sogar weigert seinen Kameraden seinen Vornamen zu verraten, wird durch die lange Reise eine weniger bornierte Sicht auf das Leben gewinnen.

'The Way Back' ist allerdings ein Film der sich mindestens genau so intensiv mit der Natur beschäftigt wie mit den Menschen. Statt vieler philosophischer Dialoge, zeigt Peter Weir großteils lieber seine beeindruckenden Naturschauplätze und ihre Unerbittlichkeit. Hier gelten eigene Gesetze und die Menschen müssen sich ihnen anpassen, oder zugrunde gehen. Nur ein kleiner Teil der Gruppe wird es am Ende bis nach Indien schaffen. Anstatt seine ProtagonistInnen zu unverwundbaren Helden zu stilisieren, lässt der beeindruckend realistische Film keinen Zweifel an der Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens. Aber die Aussicht darauf wieder frei zu sein und noch einmal eine Chance zu haben, sein Schicksal selber zu gestalten, macht es wert das Risiko einzugehen.

'The Way Back' ist der Weg zurück aus der fremden Natur hin zur echten Menschlichkeit. Peter Weir hat ein beeindruckendes Spätwerk über den Lebenskampf der Menschen geschaffen.

Zur DVD: englische und deutsche Tonspur, leider nur deutsche Untertitel und ein Making Of als Zugabe.
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3.0 von 5 Sternen Eine Flucht, 27. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Das 'Making Of', das es als Bonusmaterial der DVD gibt, zeigt schon das eigentliche Problem auf, die Landschaften im Film werden nur wie exotische Kulis-
sen eingesetzt und nicht wie sonst in Peter Weir Filmen als Handlungsträger. Bild und Ton sind eiwandfrei, die deutschen Untertitel sind anwählbar.

Der Pole Janusz Wiescczek (Jim Sturgess) wird fälschlich als Spion zur Zwangsarbeit in einem Gulag in Sibirien verurteilt. Die Arbeits- und Lebensbedin-
gungen sind unmenschlich, und unterstützt von dem angeblichen Helfer, dem Russen Khabarov (Mark Strong), sucht Janusz nach einer Möglichkeit zu fliehen.
Nach vielen Enttäuschungen macht er sich mit Zoran (Dragos Bucur), Kazik (Sebastian Urzendowsky), Valka (Colin Farrell), Tomasz (Alexandru Potocean), Voss
(Gustaf Skarsgard) und Smith (Ed Harris) auf den beschwerlichen Weg. Ohne Hilfsmittel, nachts und abseits von allen Wegen und Ortschaften muss die Gruppe sich bewegen. Zunächst geht es zum Baikalsee, wo Irena (Saoirse Ronan) zu ihnen stößt. Schon die anderen Charaktere werden nicht richtig entwickelt, was
man bei dem Thema eigentlich erwarten sollte. Welchen Sinn die Einführung eines Mädchens hier hat, erschließt sich nicht wirklich (Alibifrau?). Die Hin-
tergründe der Figuren werden leider nur angerissen. Vom Baikalsee geht es zur Mongolei, die Durchquerung der Wüste Gobi fordert Opfer. Schließlich landen
die Überlebenden in Lhasa/Tibet und bleiben dort bis ihnen ermöglicht wird, ins freie Indien zu gelangen.

Den Vergleich mit "Soweit die Füße tragen" sollte man besser nicht anstellen, da die Serie mehr an dem Schicksal von Menschen interessiert war, während
"The Way Back" eher erkunden will, was von der sogenannten Menschlichkeit in Extremsituationen übrig bleibt.
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5.0 von 5 Sternen Wahnsinn, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Ich fand den Film beeindruckend. Zusammenhalt, Durchhaltevermögen, Überleben. Eine wahnsinns Geschichte. Sehr gut rübergebracht. Der Film ist spannend bis zum Schluss. Eines sei aber dazu gesagt, man sollte in Stimmung sein, den Film zu sehen. Es ist kein 0815 Film. Schon etwas besonderes. Die Schauspieler sind klasse. Man fiebert irgendwie mit, man friert ebenso wie im Film. Sehr viele Emotionen sind vertreten. Ein wirklich schöner spannender Film. Kann ich nur weiterempfehlen.
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4.0 von 5 Sternen "Lieber als freier Mann sterben..., 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
...als in Gefangenschaft zu leben." Wenn der polnische Leutnant Janusz(Jim Sturgess) etwas weiß, dann das. Im Jahr 1941 flieht er aus dem sibirischen Straflager, in dem er 25 Jahre verbringen sollte. Zusammen mit sechs Gefangenen macht er sich auf den Weg von Sibirien nach Indien...

Eigentlich unvorstellbar, aber: -The Way Back- basiert auf der Geschichte von Slawomir Rawicz, der genau diese Flucht erlebt hat. Selbst heute, sieben Jahre nach Rawicz Tod, ist noch immer ungewiss, ob sich die Ereignisse so abgespielt haben. Es gibt keinerlei Beweise für die Flucht, außer Rawiczs Erzählung. Aber egal, ob es sich um die Wirklichkeit oder eine gut erzählte Geschichte handelt, fürs Kino ist -The Way Back- ein unglaublich guter Stoff.

Janusz wird wegen Verrats in ein sibirisches Straflager geschickt. Er weiß, dass er die 25 Jahre Haft nicht überleben wird. Zu unmenschlich sind die Strapazen beim Holzfällen oder im Bergwerk. Wenn die Arbeit nicht umbringt, den tötet die Kälte. So plant er seine Flucht. Zusammen mit dem Amerikaner Mr.Smith(Ed Harris), dem Mörder Valka(Colin Farrell), dem Künstler Tomasz(Alexandru Potocean), Voss(Gustaf Skarsgard), Kaza(Sebastian Urzendowsky) und Zoran(Dragos Bucur), flieht Janusz während eines mörderischen Schneesturms. Die Flüchtlinge kämpfen sich bis zum Baikalsee durch und wollen von dort durch die Mongolei in Richtung China gelangen. Über Tibet soll es dann nach Indien gehen. Die unterschiedlichen Charaktere müssen sich zusammenraufen, um den Hunger und die Angst vor Entdeckung zu überstehen. Die Zusammenarbeit zwischen einem Mörder und politischen Häftlingen gestaltet sich dabei äußerst schwierig. Als auch noch das Mädchen Irena(Saoirse Ronan) zu den Flüchtlingen stößt, verbessert das ihre Lage nicht. Mittlerweile hat auch der Tod Einzug in die Gruppe gehalten. Ihn abzuhängen wird das ehrgeizigste Ziel von Janusz und seinen Mitstreitern...

-The Way Back- ist eine Geschichte im Stil von -So weit die Füße tragen-. Hollywoodtechnisch in Szene gesetzt, mit wirklich guten Schauspielern und einer hervorragenden Maske. Der Film besticht durch einen stringenten Handlungsablauf und herrliche Landschaftsaufnahmen vom eisigen Sibirien bis zur Hitze der Wüste Gobi. In "Old-School-Manier" präsentiert uns Peter Weir die Geschichte Slawomir Rawiczs. Weir, der mit Filmen wie -Master & Commander, Die Truman Show oder Mosquito Coast- bereits eindrücklich unter Beweis gestellt hat, was als Regisseur in ihm steckt, nutzt die Geschichte für eine abenteurliche Kamerafahrt durch Asien. Die ist ihm unterhaltsam und spannend gelungen. Der Film lebt auch von den guten Schauspielleistungen, die Sturgess, Harris und Farrell an den Tag legen. Das mag manch Kritiker anders sehen, aber mir persönlich hat vor allem Colin Farrells Darstellung des Mörder Valka hervorragend gefallen.

Sie müssen und dürfen mal wieder selbst entscheiden, was sie von -The Way Back- halten. Wahre Geschichte oder gut erfundenes Lügengespinst? Viel Spaß dabei...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Erzählkino in atemberaubenden Bildern, 1. Januar 2012
Von 
Berühmt machte ihn sein legendärer "Club der toten Dichter", für "Master & Commander" bekam er zwei Oscars, das Peter Weirs neuestes Werk im Kino so unterging, auch ich hatte ihn schlichtweg verpaßt, kann ich in keinster Weise nachvollziehen, denn Weir zeigt auch in "The Way back", das er immer noch einer der ganz großen poetischen Erzähler des Kinos ist, der fremde Welten mit außerordentlicher Authenzität heraufzubeschwören mag.
Das beginnt bereits bei der detailversessenen Rekonstruktion des albtraumhaften Lagerlebens, bei dem wiklich jede Einzelheit glaubhaft wirkt - von der Schilderung des Klassensystems unter den Häftlingen bis zu den Techniken der Läusebekämpfung.
Und wenn dann dieses ungleiche Grüppchen von Sträflingen entkommt, übrigens überragend besetzt mit den Weltstars Colin Farell, Ed Harris und Jim Sturgess, und eine Odyssee durch die Weiten Sibiriens antritt, die die Überlebenden bis ins indische Hochland führt, so gelingt es Peter Weir dank seiner Akribie und Sensibilität diese extreme Erfahrung für uns als Zuschauer spürbar zu machen - nicht nur die physischen Strapazen und Verletzlichkeit der Charaktere, sondern auch gleichzeitig das Gefühl von Landschaften und ihrer unermesslichen Weite. Das er dabei fast durchweg jeden Anflug von Melodramatik oder Sentimentalität vermeidet und sich auch weitgehend den klassischen Spannungsmomenten verweigert, mag für viele wahrscheinlich die große Schwäche des Films zu sein, mich hat es perönlich in keinster Weise gestört, das Weir das dramatische Potenzial der Geschichte vielleicht nicht hundertprozentig ausreizt. Für mich daher auch nur der eine Stern Abzug bei meiner Bewertung, die aber in der Summe dennoch einen großartigen, optisch brillanten Film gesehen hat, bei dem das rein Atmosphärische im Vordergrund steht.
Daher empfehle ich auch allen, die "The Way back" im Kino wie ich verpaßt haben, ihn auf Disc zu entdecken, denn dieses bildgewaltige Epos eines der großen Filmerzähler unserer Zeit, hat mit Sicherheit mehr Publikum verdient, als dies im Kino der Fall war.
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2.0 von 5 Sternen das Buch ist deutlich besser, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Ich lass das Buch und war überwältigt, also kaufte ich den Film zum Buch und war enttäuscht.
Dem Film fehlt es massiv an Dramatik. Viele Szenen fehlten oder wurden gar nicht erst gedreht (z.B. die Zugfahrt nach Sibirien ins Gulag). Die schauspielerischen Leistungen sind auch nicht auf allerhöchstem Level.
Ich werde den Film weiter verschenken.
Fazit: das Buch ist deutlich besser der Film jedoch nicht wirklich empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Sehr realistisch!, 18. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Jim Sturgess ist einer meiner Lieblingsschauspieler - weshalb ich auch diesen Film bestellt habe. Ich finde die unglaublich realistische Darstellung der langen Reise faszinierend. Der ganze Film berührt einen und gibt einem das Gefühl, auch etwas unerreichbar zu Scheinendes erreichen zu können. Sehr guter Film!
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5.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte, schöne Bilder, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Der Film basiert auf einem Buch, das 1956 in England erschien. Der Autor, Slavomir Rawicz, versicherte, dass er alle Ereignisse selbst erlebt habe. Handfeste Beweise gab es (natürlich) keine. Auch weil die Sowjets keine penibel genauen Aufzeichnungen über ihre Häftlinge gemacht hatten.

Peter Weir, der Regisseur des Films, wurde aufgrund einer Dokumentation, die bei "BBC Radio 4" 2006 erschien, auf den Stoff aufmerksam. Ziel der Dokumentation war es fest zu stellen, ob Slavomir Rawicz diese außerordentliche Strecke von Sibirien nach Indien tatsächlich selber zurück gelegt hatte. Die Dokumentation kam zu dem Schluss, dass er zwar Gefangener in einem Gulag gewesen war, aber vermutlich nie von da entkommen konnte.

Allerdings meldete sich nach Ausstrahlung der Dokumentation ein älterer Mann polnischer Herkunft. Er berichtete, dass er aus dem Lager geflohen, die Strecke von 6400 km gewandert und später Aufzeichnungen dazu gemacht hatte. Ravicz hätte diese Aufzeichnungen dann für seine Geschichte genutzt und dann veröffentlicht.

Für Peter Weir waren die Hinweise dann deutlich genug, als ein Offizier des britischen Geheimdienstes bestätigte, dass er 1942 in der Nähe von Kalkutta drei abgemagerte Männer befragt hatte. Sie erzählten ihm, dass sie von Sibirien bis dahin zu Fuß gegangen seien. Ein weiterer Zeuge, der damals für die Polen übersetzt hatte, meldete sich aus Neuseeland.

Das reicht zwar nicht, um einen historisch wahren Film zu machen. "The Way Back - Der lange Weg" ist eine Fiktion. Aber es war Peter Weir genug, die Geschichte im Kern als wahr anzusehen. Und er nannte den Hauptcharakter dann auch nicht Slavomir Rawicz, sondern widmete sein Werk den unbekannten Überlebenden.

[Quelle: bbc.co.uk/news/world-11900920]

Ich selber fand den Film sehr schön mit phantastischen Landschaftsaufnahmen. Ob einige schlecht ausgestattete Männer in Sibirien im Winter in freier Wildbahn wochenlang überleben können? Oder mit so wenig Wasser die Wüste durchqueren? Die tatsächliche Geschichte der unbekannten Überlebenden war vermutlich anders. Wie sie war - darüber kann man nachsinnen, nachdem man diese hier gesehen hat.
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4.0 von 5 Sternen Überleben als erste Pflicht, 29. Juni 2013
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Way Back - Der lange Weg (DVD)
Während des Zweiten Weltkriegs wird der polnische Offizier Janusz verhaftet und für zwanzig Jahre in einem russischen Gulag verurteilt. Dort trifft Janusz auf politische Gefangen wie er selbst und auf echte Kriminelle. Die Verhältnisse im Gulag sind inakzeptable und Janusz beschließt die Flucht nach Süden. Sechs weitere Gefangene machen mit. Nur am Anfang müssen sie Verfolger fürchten. Bald übernimmt die Natur diese Rolle.

Die ergreifende Geschichte wird spannend erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen interessante Charakteren zutage. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Die ungnädigen Naturlandschaften sind das Szenenbild, das dominiert. Regie und Schauspieler haben ein authentisch wirkendes Drama erschaffen.
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The Way Back - Der lange Weg
The Way Back - Der lange Weg von Slawomir Rawicz (DVD - 2011)
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