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TOP 1000 REZENSENTam 8. Mai 2016
Der Film basiert auf dem Roman „Der lange Weg: Meine Flucht aus dem Gulag“, von Slawomir Rawicz. In diesem beschreibt Slawomir seinen eindrucksvollen Fluchtversuch aus einem Gulag in Sibirien, in dem er als Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg untergebracht war. Ob die Geschichte war ist, kann leider nicht nachvollzogen werden, da seine Aussage der einzige Beleg ist.

Handlung

Slavomir Rawicz, ein polnischer Leutnant, wird auf Grund einer unter Folter erzwungenen Aussage seiner Ehefrau, von den Sowjets zu 20 (Im Buch 25) Jahren Straflager verurteilt. Als er dort ankommt fasst er den Entschluss zu fliehen und der Film zeigt diese Reiße.

Besetzung/Synchronisation

Die Schauspieler machen ihren Job gut. Jim Sturgess, Ed Harris, Colin Farrell, Gustaf Skarsgard und Sebastian Urzendowsky sind längst keine Anfänger mehr im Filmgeschäft und das merkt man ihnen an. Die Emotionen können gut nachvollzogen werden und so wird ein glaubwürdiges Gesamtbild erschaffen. Schauspielerisch also eine gute Leistung.

Mein Eindruck

Für mich persönlich haben Filme mit wahrem Hintergrund immer einen besonderen Reiz und so hat, obgleich der Wahrheitsgehalt des Romans bestritten ist, auch dieser Film mein Interesse geweckt. Schade finde ich den Im Film integrierten Spoiler. Wer nicht wissen will ob der Versuch erfolgreich ist oder nicht, sollte erst bei 1 Minute 45 Sekunden starten. [noch 2:06:00])

Fazit

Der Film ist durchaus gelungen. Ich hätte mir aber gut vorstellen können, dass wäre der Spoiler am Anfang des Filmes nicht gewesen, ich noch mehr Spannung empfunden hätte. Trotzdem durch aus sehenswert!

Ich hoffe meine Rezension konnte Ihnen/Euch weiterhelfen.
lg Daniel
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2014
Der Film basiert auf einem Buch, das 1956 in England erschien. Der Autor, Slavomir Rawicz, versicherte, dass er alle Ereignisse selbst erlebt habe. Handfeste Beweise gab es (natürlich) keine. Auch weil die Sowjets keine penibel genauen Aufzeichnungen über ihre Häftlinge gemacht hatten.

Peter Weir, der Regisseur des Films, wurde aufgrund einer Dokumentation, die bei "BBC Radio 4" 2006 erschien, auf den Stoff aufmerksam. Ziel der Dokumentation war es fest zu stellen, ob Slavomir Rawicz diese außerordentliche Strecke von Sibirien nach Indien tatsächlich selber zurück gelegt hatte. Die Dokumentation kam zu dem Schluss, dass er zwar Gefangener in einem Gulag gewesen war, aber vermutlich nie von da entkommen konnte.

Allerdings meldete sich nach Ausstrahlung der Dokumentation ein älterer Mann polnischer Herkunft. Er berichtete, dass er aus dem Lager geflohen, die Strecke von 6400 km gewandert und später Aufzeichnungen dazu gemacht hatte. Ravicz hätte diese Aufzeichnungen dann für seine Geschichte genutzt und dann veröffentlicht.

Für Peter Weir waren die Hinweise dann deutlich genug, als ein Offizier des britischen Geheimdienstes bestätigte, dass er 1942 in der Nähe von Kalkutta drei abgemagerte Männer befragt hatte. Sie erzählten ihm, dass sie von Sibirien bis dahin zu Fuß gegangen seien. Ein weiterer Zeuge, der damals für die Polen übersetzt hatte, meldete sich aus Neuseeland.

Das reicht zwar nicht, um einen historisch wahren Film zu machen. "The Way Back - Der lange Weg" ist eine Fiktion. Aber es war Peter Weir genug, die Geschichte im Kern als wahr anzusehen. Und er nannte den Hauptcharakter dann auch nicht Slavomir Rawicz, sondern widmete sein Werk den unbekannten Überlebenden.

[Quelle: bbc.co.uk/news/world-11900920]

Ich selber fand den Film sehr schön mit phantastischen Landschaftsaufnahmen. Ob einige schlecht ausgestattete Männer in Sibirien im Winter in freier Wildbahn wochenlang überleben können? Oder mit so wenig Wasser die Wüste durchqueren? Die tatsächliche Geschichte der unbekannten Überlebenden war vermutlich anders. Wie sie war - darüber kann man nachsinnen, nachdem man diese hier gesehen hat.
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am 25. Oktober 2013
Ich fand den Film beeindruckend. Zusammenhalt, Durchhaltevermögen, Überleben. Eine wahnsinns Geschichte. Sehr gut rübergebracht. Der Film ist spannend bis zum Schluss. Eines sei aber dazu gesagt, man sollte in Stimmung sein, den Film zu sehen. Es ist kein 0815 Film. Schon etwas besonderes. Die Schauspieler sind klasse. Man fiebert irgendwie mit, man friert ebenso wie im Film. Sehr viele Emotionen sind vertreten. Ein wirklich schöner spannender Film. Kann ich nur weiterempfehlen.
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am 19. Februar 2012
...als in Gefangenschaft zu leben." Wenn der polnische Leutnant Janusz(Jim Sturgess) etwas weiß, dann das. Im Jahr 1941 flieht er aus dem sibirischen Straflager, in dem er 25 Jahre verbringen sollte. Zusammen mit sechs Gefangenen macht er sich auf den Weg von Sibirien nach Indien...

Eigentlich unvorstellbar, aber: -The Way Back- basiert auf der Geschichte von Slawomir Rawicz, der genau diese Flucht erlebt hat. Selbst heute, sieben Jahre nach Rawicz Tod, ist noch immer ungewiss, ob sich die Ereignisse so abgespielt haben. Es gibt keinerlei Beweise für die Flucht, außer Rawiczs Erzählung. Aber egal, ob es sich um die Wirklichkeit oder eine gut erzählte Geschichte handelt, fürs Kino ist -The Way Back- ein unglaublich guter Stoff.

Janusz wird wegen Verrats in ein sibirisches Straflager geschickt. Er weiß, dass er die 25 Jahre Haft nicht überleben wird. Zu unmenschlich sind die Strapazen beim Holzfällen oder im Bergwerk. Wenn die Arbeit nicht umbringt, den tötet die Kälte. So plant er seine Flucht. Zusammen mit dem Amerikaner Mr.Smith(Ed Harris), dem Mörder Valka(Colin Farrell), dem Künstler Tomasz(Alexandru Potocean), Voss(Gustaf Skarsgard), Kaza(Sebastian Urzendowsky) und Zoran(Dragos Bucur), flieht Janusz während eines mörderischen Schneesturms. Die Flüchtlinge kämpfen sich bis zum Baikalsee durch und wollen von dort durch die Mongolei in Richtung China gelangen. Über Tibet soll es dann nach Indien gehen. Die unterschiedlichen Charaktere müssen sich zusammenraufen, um den Hunger und die Angst vor Entdeckung zu überstehen. Die Zusammenarbeit zwischen einem Mörder und politischen Häftlingen gestaltet sich dabei äußerst schwierig. Als auch noch das Mädchen Irena(Saoirse Ronan) zu den Flüchtlingen stößt, verbessert das ihre Lage nicht. Mittlerweile hat auch der Tod Einzug in die Gruppe gehalten. Ihn abzuhängen wird das ehrgeizigste Ziel von Janusz und seinen Mitstreitern...

-The Way Back- ist eine Geschichte im Stil von -So weit die Füße tragen-. Hollywoodtechnisch in Szene gesetzt, mit wirklich guten Schauspielern und einer hervorragenden Maske. Der Film besticht durch einen stringenten Handlungsablauf und herrliche Landschaftsaufnahmen vom eisigen Sibirien bis zur Hitze der Wüste Gobi. In "Old-School-Manier" präsentiert uns Peter Weir die Geschichte Slawomir Rawiczs. Weir, der mit Filmen wie -Master & Commander, Die Truman Show oder Mosquito Coast- bereits eindrücklich unter Beweis gestellt hat, was als Regisseur in ihm steckt, nutzt die Geschichte für eine abenteurliche Kamerafahrt durch Asien. Die ist ihm unterhaltsam und spannend gelungen. Der Film lebt auch von den guten Schauspielleistungen, die Sturgess, Harris und Farrell an den Tag legen. Das mag manch Kritiker anders sehen, aber mir persönlich hat vor allem Colin Farrells Darstellung des Mörder Valka hervorragend gefallen.

Sie müssen und dürfen mal wieder selbst entscheiden, was sie von -The Way Back- halten. Wahre Geschichte oder gut erfundenes Lügengespinst? Viel Spaß dabei...
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am 16. Mai 2016
keine Hollywood - Schnulze, sondern mal eindringiche Bilder und eine Geschichte, die zeigt worauf es ankommt.
Ob die Story war ist oder nicht spielt doch keine Rolle.
Ein Schicksal, dass so Millionen Menschen erlitten haben und noch heute erleiden. Wenn interessiert es, ob die Bayern zum 4.ten Mal Meister sind, oder mein Nachbar ein grösseres Auto hat.
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am 30. April 2016
Ein wirklich toller Film, wenn man sich darauf einlassen kann und will .
Nunja... das eine oder andere Schneegestöber hätte man weglassen können.
Trotzdem : 5 Sterne, und sich selber eine Meinung bilden .
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am 1. Juli 2016
Ein Film für schlechtes wetter, aber zu wenig für 5 Sterne . Das Thema ist seit " So weit die Füsse Tragen" bekannt, hier wird aber auch auf die Gruppendynamik angespielt Jeder mit seinen Fähigkeiten muss für die Gruppe sich einsetzen , damit es weiter geht. Schade das der Film nicht erklärt was mit den Personen passiert die nicht gestorben sind,
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am 29. Mai 2016
Konnte mich nicht ganz entscheiden, ob drei oder vier Sterne.... Den Film kann man sich anschauen, obwohl er mir oft etwas langatmig war. Musste manchmal aufpassen, dass ich nicht einschlafe.... :) gebe aber trotzdem vier Stern.
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am 3. Februar 2015
Nicht schlecht, aber irgendwie insgesamt nicht "rund" der Film. Die Handlung springt mir oft zu schnell weiter, so das man kaum Zeit hat, sich als Zuschauer auf die Situation oder die Veränderung einzustellen. Der Film müsste doppelt so lang sein, dann wäre er immer noch gut, aber man könnte der Geschichte sinnvoller folgen.
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am 7. Dezember 2011
Ausbruch aus einem Zwangslager - wahrlich kein neuartiger Filmstoff, den der Australier Peter Weir hier in einer bildstarken Abenteuergeschichte variiert. Es geht durch Höhen und Tiefen, über Stock und Stein, durch Wüste und Eis. Dabei wird kein Klischee des Genres ausgelassen: Wölfe, Schneesturm, Sandsturm, Erfrierungen, Durstattacken, Fata Morgana und wunde Füße. Eigentlich sind das gleich mehrere Filme in einem. Als "blinder Passagier" schleicht sich eine Polin (muss schon wieder Abbitte leisten: Saoirse Ronan) in den Männertrupp ein und sorgt für Unmut, der allerdings im Vergleich zu den sonstigen Strapazen dieser endlos langen Flucht als unbedeutend gewertet werden darf. Mut beweist Colin Farrell: Er spielt diesmal keinen Sympathieträger, sondern, erschreckend glaubhaft, einen ebenso unberechenbaren wie kaltblütigen Mörder, der sich auf der gemeinsamen Flucht aus dem Stalin-Gulag, einem südsibirischen Arbeitslager, zur Belastung für die Gruppe erweist und als klassischer Quertreiber auch nicht bis zum Ende der Reise dabei ist.

Die Fluchtroute führt die Verwegenen am Baikal-See vorbei (der lebensrettende Fischvorräte birgt) über die Grenze zur Mongolei, wo Ernüchterung die Moral der Männer fast zu brechen droht: Auch hier hat der verhasste Kommunismus sein Terrorregiment errichtet. Die letzte Hoffnung: Tibet. Doch der Weg zu den hilfsbereiten Lamas ist lang ("lang" ist gar kein Ausdruck!) und führt durch eine staubtrockene Einöde. Am Ende kommen die, die es schaffen, bis ins sichere Indien, Hoheitsgebiet der britischen Krone, wo sie schließlich mit Jubel empfangen werden.

Die internationale Zusammensetzung der Flüchtlingstruppe eignet sich vortrefflich, um diese etwas angestaubte Filmgattung, eine Gattung, in der Männer noch Männer und keine Memmen sind, ins Zeitalter der Globalisierung zu katapultieren. Großartige Darsteller und eine brillante Optik lassen vergessen, dass einen hier selten das Gefühl beschleicht, Vergleichbares noch nie gesehen zu haben.

Für Freunde von Papillon,So weit die Füße tragen und In die Wildnis.
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