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"Rev-Raptor" ist das 13. Studioalbum von der deutschen Heavy Metal Band U.D.O. und erschien im Mai 2011. Eingespielt wurde das Album von
Udo Dirkschneider (Vocals), Stefan Kaufmann (Guitar), Igor Gianola (Guitar), Fitty Wienhold (Bass Guitar) und Francesco Jovino (Drums).
Alle Songs wurden von Stefan Kaufmann und Udo Dirkschneider geschrieben. Bei einigen Titeln haben noch Fitty Wienhold und Igor Gianola geholfen. Die Produktion übernahm wieder Stefan Kaufmann.

Los geht es direkt mit dem Titelsong `Rev-raptor`. Der Titel knallt richtig und es werden keine Gefangene gemacht.
Auch `Leatherhead` geht nach vorne ab, Udo singt recht flexibel. Aber der Drumsound hört sich irgendwie steril an.
Auch `Renegade` schlägt in die gleiche Kerbe wie `Leatherhead`.
`I give as good as I get` ist sehr melodisch, ja fast eine Ballade. Udo hat schon häufig bewiesen, dass er auch solche Titel singen kann.
Bei `Dr. death` wird wieder Fahrt aufgenommen. Wieder dieser komische Drumsound (Drumcomputer?).
`Rock `n` roll soldiers` ist ein typischer U.D.O.-Stampfer, netter Song.
`Terrorvision` erinnert mich arg an `Leatherhead` und `Renegade`.
`Underworld` ist ein etwas melodischerer Song, welchen wir auf anderen U.D.O.-Alben schon so ähnlich hatten.
Nicht wirklich schlecht ist `Pain man`, aber den hatten wir so ähnlich auch schon mehrfach.
`Fairy tales of victory` kann ansich punkten, wenn nicht der ewig gleiche Drumrhythmus wäre.
Die nächsten beiden Songs `Motor-borg` und `True born winners` sind nett, aber nichts besonderes.
`Days of hope and glory` hat einen guten Refrain, ist ansonsten aber eher mittelprächtig.

"Rev-Raptor" rockt richtig! Das kann man der Platte nicht vorwerfen. Es sind aber diesmal einige mittelprächtige Songs dazwischen geraten, ausserdem nervt der sterile Drumsound. Daher kann ich mich nur zu 3 Sternen durchringen und damit nur eine bedingte Kaufempfehlung aussprechen.
Nach dem Album trennten sich die langjährigen Weggefährten Udo Dirkschneider und Stefan Kaufmann. Man war sich offenbar über die weitere musikalische Ausrichtung nicht einig. Ausserdem war Udo wohl mit den letzten Produktionen nicht zufrieden. Auch Igor Gianola musste seine Gitarre packen.
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am 1. September 2011
2010 ist kein besonders schönes Jahr für Udo Dirkschneider: Seine Ex-Band Accept vereinigt sich ohne ihn wieder und veröffentlicht das hochgelobte Comeback Album "Blood of the Nations". Doch damit nicht genug: auch der neue Sänger Mark Tornillo erntet hervorragende Kritiken. Udo hat sich mit Wolf Hoffmann und Peter Baltes nicht auf ein Engagement verständigen können und so engagieren die beiden kurzerhand einen neuen Shouter. Udo reagiert daraufhin in der Presse sehr genervt, es gibt einige unschöne Interviews zwischen den einstigen Bandkollegen. Irgendwann ruhen die verbalen Spitzen dann aber und Dirkschneider macht sich mit seiner Band auf ins Studio, um seine musikalische Antwort zu formulieren. Doch zunächst läuft nicht alles glatt: Gitarrist und Produzent Stefan Kaufmann muss sich einer langwierigen Rücken-OP unterziehen und die Veröffentlichung von "Rev-Raptor" muss verschoben werden. Erst als Kaufmann wieder voll auf dem Dampfer ist, erscheint das mittlerweile 13. U.D.O. Album.

Dem Vergleich mit "Blood of the Nations" kann das Werk nicht stand halten, doch das muss es auch nicht. U.D.O. haben sich seit 1987 einen guten Ruf in der Metalszene erworben und bieten den Fans seither genau das, was die sich wünschen. Kommerziell gesehen bewegen sie sich keinesfalls in den Bahnen von Accept, doch das ist auch nicht das Ziel. Dirkschneider und Kaufmann wollen die Musik machen, die ihnen am Besten gefällt - egal wie massentauglich sie am Ende ist.

Die typischen U.D.O. Trademarks gibt es gleich zu Beginn im Opener "Rev-Raptor" nachzuhören: es sägen die tief gestimmten Gitarren im brachialen Midtempo und Udo raspelt mit seiner krächzenden Reibeisenstimme dazu was das Zeug hält. Business as usual, aber richtig fett. Ein (fast völlig) überzeugender, breitbeiniger Einstieg mit einem deutlich hörbaren, soundtechnischen Makel. Wie gewohnt zeichnet für die Produktion Gitarrist Stefan Kaufmann verantwortlich. Der entscheidet sich bewusst für einen wie er es nennt "modernen" Drumsound. Eine Spielerei, deren Berechtigung sich mir entzieht. Die ansonsten warme, druckvolle Produktion wird zerstört durch eine penetrante, viel zu laute, mechanisch-steril klingende Bass Drum und eine metallische Snare, die die Songs größtenteils zu einem nach Drumcomputer klingenden, billigen Gematsche verkommen lassen. Offenbar will Kaufmann hiermit erstens dem Zeitgeist der größtenteils digital produzierten LPs und zweitens dem Albumcover gerecht werden, das nach dem "Mastercutor" und dem "Dominator" nun mit dem "Rev-Raptor" erneut eine Comic-Figur ziert. Vollgepackt mit unzähligen Waffen ballert sich das neue Maskottchen wie ein Roboter den Weg frei. Funktioniert als Cover perfekt - musikalisch ist die Umsetzung total misslungen. Ein wirklicher Griff ins Klo.

Noch auffälliger wird der sterile Drumsound in der schwachen Vorab-Single "Leatherhead". Weshalb man sich für diese Nummer als Auskoppelung entschieden hat verstehe ich nicht. Durschnittliche Komposition mit tumbem Refrain, dessen Eintönigkeit durch die mechanischen Drums noch verstärkt wird. Ich persönlich hätte diesen Song komplett weggelassen auf dem Album. Der mit Abstand schwächste Song, den U.D.O. in den letzten 14 Jahren veröffentlicht haben.

Mit "Renegade" steigt dann das Niveau aber deutlich an. Schlagzeuger Francesco Jovino treibt den flotten Track kraftvoll nach vorne, fast schafft man es die nervige Bass Drums auszublenden. Gut hörbare Nummer, die Hoffnung auf richtig große Melodien bleibt aber bestehen.

Dieser wird die von Bassist Fitty Wienhold mitgeschriebene zweite Single "I give as good as I get" gleich im Anschluss mehr als gerecht. Balladen standen U.D.O. schon immer gut, doch diese hier sticht heraus. Klasse Melodieführung, düstere Stimmung und ein großer Chorus im Stil der Übernummer "One lone voice" von "Mastercutor". Igor Gianloa liefert zudem ein grandioses Solo. Ganz großes Kino!

"Dr. Death" zieht das Tempo deutlich an, es dampft und kracht. Auch der recht moderne Chorus ist ein nettes Schmankerl, das mir ganz gut gefällt. Nicht herausragend, aber sehr solide. "Rock'n'Roll Soldiers" geht ebenfalls in Ordnung, obwohl ich die große Begeisterung der Fans für diesen Track nicht ganz teilen kann. Ganz okay, mehr aber nicht.

Ähnlich verhält es sich mit "Terrorvision" und dem melodischen "Underworld". Es ist alles wie gehabt: die Gitarren krachen, Dirkschneider kreischt und die Band macht keine Gefangenen. Leider lässt der sterile Sound in Verbindung mit den wenig abwechslungsreichen Kompositionen irgendwann dezente Langeweile aufkommen. Der Aufbau der meisten Songs auf "Rev-Raptor" ist ähnlich: verspieltes, sirrendes Gitarrenintro, Übergang zum brachialen Riff, mehrstimmiger Refrain. Ein altbewährtes Rezept, das Dirkschneider, Hoffmann, Gianola, Wienhold und Jovino aber schon wesentlich spritziger verarbeitet haben. So richtig mitreißend ist das alles nicht, man lauscht wohlwollend den netten Hooks, aber der Funke will nicht recht überspringen.

Ab Titel neun packt einen die LP dann aber doch noch. Die Titel werden lebendiger und spritziger. Das groovende "Pain Man" hat es mir besonders angetan. Hübsche Strofenführung, brachiales Riff und die nötige Aggressivität im Refrain.
Die stampfende Anti-Kriegs Nummer "Fairy Tales of Victory" lässt dezente Melancholie aufkommen und droht das Niveau wieder etwas abzuflachen, doch der rasante "Motor-Borg" fegt die Zweifel sofort weg. Kompaktes, kraftvolles Stück mit ordentlich Dampf und hübschem Reim im Refrain. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch "True Born Winners", das von allen Songs am Eindrücklichsten im Gedächtnis bleibt. Satter, treibender Groove und "Fist-in-the-air" Chorus. Verweist fließig auf die guten alten 80er und hätte sich als Single garantiert besser gemacht als das langweilige "Leatherhead".

Der auf der Limited Edition enthaltene erste Bonustrack "Time Dilator" hätte auch sehr gut auf die reguläre Version gepasst. Muss sich keinesfalls vor den anderen Liedern verstecken. Zum Abschluss gibt's die wuchtige Midtempo-Hymne "Days of Hope and Glory" mit ihrer großartigen Gänsehaut-Hook, die U.D.O. nochmal in Topform präsentiert.

Der nachfolgende zweite Bonustrack, die 2009er Wacken Hymne "Heavy Metal W:O:A" ist ganz nett, hätte aber wegen mir nicht unbedingt sein müssen.
Des Weiteren enthält die Limited Edition noch die Videos zu "Leatherhead" und "I give as good as I get" - das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier auf jeden Fall. Man bekommt 15 Songs und zwei Videos. Doch im Gesamteindruck macht das Album eher eine durchschnittliche Figur.

"Rev-Raptor" ist ein solides Werk mit einigen wirklich starken Songs, aber leider auch erstaunlich durchschnittlichem Material. Es macht nicht so durchgehend Spaß wie die beiden Vorgänger und klingt an einigen Stellen ziemlich nach Stagnation. Nichts desto trotz bleiben U.D.O. eine Institution im Metal, deren neue Veröffentlichungen immer einen Blick wert sind. Hier sind Musiker mit Herzblut und Leidenschaft am Werk, deren Unterstützung sich auf jeden Fall lohnt. Da kann man auch mal eine etwas mittelmäßigere LP verschmerzen.
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am 3. Dezember 2011
Also eins muss mal grundsätzlich gesagt werden - und zwar dass U.D.O. mit seinen Alben nie ganz an die Hohe Qualität der Accept-Alben der 80iger Jahre herankam.Die Alben waren aber trotzdem immer ganz ordentlich bis auf wenige Ausnahmen.
Und so eine Ausnahme stellt leider auch dieses Album dar - fällt man doch wieder zurück auf biedere,naive und plumpe Kompositionen wie es sie in dieser Vielzahl schon lange auf keinem U.D.O.-Album mehr gab.Wie auf Mastercutor hört sich die Produktion wieder mechanisch kalt und seltsam seelenlos an - mit diesen Rammstein-artigen Gitarren und diesem Rammstein-artigen angehauchten Industrial-Sound will sich einfach kein positives Wohl-Gefühl einstellen.Es berührt mich nicht - die Gitarren hören sich gar wie aus einem Computerspiel entlehnt an. Was bei Mastercutor damals einmalig funktioniert hat geht diesmal gar nicht.
Ein Teil der Kompositionen sind diesmal wieder so flott wie schon lange nicht mehr in dieser Vielzahl(Rev-Raptor,Renegade,Dr.Death,Terrorvision,Motor-Borg).Leider hört sich vieles zu gleichförmig und ähnlich an.Rev-Raptor,Dr.Death und Dominator(Titelsong vom letzten Album)hören sich für mich fast gleich an - die Refrains könnte man willkürlich austauschen.
Ist der Anfangs-Dreier (Rev-Raptor,Leatherhead,Renegade)noch ein ganz gelungener Einstieg,wenn auch nicht hochklassig, ist die vor Schmalz triefende Ballade "I gave as good as I get" einfach nur peinlich - da hat U.D.O. schon bessere Balladen abgeliefert.Mit "Rock'n Roll Soldiers" kommt dann eine Metalhymne die stark an "Black and White" vom letzten Album erinnert und vielleicht der Song ist der sich am ehesten nach den 80igern anhört.Auch fehlt mir bei den Kompositionen desöfteren so ein Schuss AC/DC, der eigentlich früher bei Accept(besonders auf Objektion Overruled nachzuhören) immer ganz gut kam und diese Richtung perfekt zu Udos Stimme passt.

Der Rest des Albums ist belanglos,ohne Feinheiten und Höhepunkte regiert gediegene Langeweile das Geschehen.Auch die Stimme von Udo Dirkschneider hört sich diesmal sehr künstlich an und dadurch weniger rau und aggressiv.
Man hat den Eindruck lethargische Computeranimierte Gitarren zu hören, die schon tausendmal gehörte Riffs lustlos runterdudeln, dazu noch einen Drumcomputer gemischt und fertig ist die Chose.

Es wundert mich umso mehr weil das Album ja 2 mal verschoben wurde.Also genug Zeit hatte man. Mit einem gescheiten Sound wären 3 Sterne drin gewesen aber mit diesem Neumodischen,leblosen Maschinen-Computer-Billig-Sound muss ich 2 Sterne werten. Das ist definitiv der falsche Weg den U.D.O. gehen.Und das nach einem starken Vorgänger-Album auf dem man vieles richtig machte.Solche Stil-Korrekturen kann ich nicht nachvollziehen.Wenn ich bedenke dass Stefan Kaufmann einst das Accept-Live-Album Staying a Life abgemischt hat sensationell mit einem derart natürlichen, erdigen und druckvollen Sound,dann frage ich mich wirklich was er sich hierbei gedacht hat ? Dieses Album ist einer der Tiefpunkte in der U.D.O.-Geschichte und sollte schnell vergessen gemacht werden.
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am 26. Mai 2013
Seit dem ersten Ableben des Solinger Heavy Metal-Aushängeschilds ACCEPT sind Sänger Udo Dirkschneider und U.D.O. nicht nur in ihre Fußstapfen getreten und haben das Erbe in Ehren weiter geführt. Sie haben zudem den typischen Stil von ACCEPT mit einigen wenigen Nuancen verfeinert und so ihren eigenen Stil kreiert, der seine Höhepunkte in starken Alben wie beispielsweise “Faceless World”, “Man And Machine” oder auch dem letzten Werk “Dominator” fand. Zwei Jahre nach “Dominator” legen U.D.O. jetzt den “Rev-Raptor” vor und wollen erst gar keine Vergleiche zu den Wiederbelebten ACCEPT aufkommen lassen. Das dürfte aber anhand der Tatsache, dass ACCEPT sich im letzten Jahr per “Blood Of The Nations” mit einem Kanonenschlag zurück gemeldet haben, schwierig werden.

Die Vergleiche versuche ich aber lediglich auf die Diskographie von U.D.O. zu beschränken. Und genau hier wird schon nach wenigen Durchläufen klar, dass “Rev-Raptor” qualitativ nicht an seinen Vorgänger “Dominator” oder Alben wie eben “Man And Machine” anknüpfen kann. Vielmehr klingt das aktuelle Album, als ob U.D.O. aus irgendeinem Grund auf Nummer sicher gehen wollen. Ein Highlight wie das untypische “Devil’s Rendezvous” vom letzten Album fehlt beispielsweise völlig. Dafür bewegen sich die Nummern vornehmlich im Mid-Tempo und oftmals ohne nennenswerte Breaks, so dass man als Hörer viele der Stücke als zu unaufdringlich und zu wenig nachhaltig empfindet. Die sonst so effektiven, weil einfach gehaltenen Refrains verfehlen auf “Rev-Raptor” oftmals ihre Wirkung. Nummern wie “Pain Man” oder “Underworld” (hat zwar einen netten Refrain, klingt ansonsten aber zu bieder) wirken gegenüber Songs von “Dominator” nicht zwingend genug und teilweise irgendwie blutleer.

Dabei hat die Platte auch klar ihre Momente. Eine positive Überraschung ist sicherlich die Ballade “I Give As Good As I Get”. Hier beweist Udo erneut, dass er auch richtig singen kann. Auch “Dr. Death”, “Renegade” oder “True Born Winners” können überzeugen und bieten U.D.O. Kost, wie man es erwartet. Im Gesamtkontext fallen da eher die beiden Songs von der im Vorfeld veröffentlichten EP (“Leatherhead”, “Rock 'n` Roll Soldiers”) etwas ab. Beides keine schlechten Stücke, doch hat man von U.D.O. schon besseres Material gehört und auch auf “Rev-Raptor” befinden sich Lieder mit mehr Potential. Im Gegensatz hierzu halten sich die wirklichen Ausfälle dafür aber auch in Grenzen. Lediglich “Fairy Tales Of Victory” und “Motor-Borg” können das Niveau des Restalbums gar nicht halten und fallen unter den Tisch. Wobei sich “Motor-Borg” sogar anhört wie ein plumpes Cover eines eigenen Songs (“Speed Demon” von “Dominator”) mit ACCEPT-Einlage. Das ist eigentlich nicht das, was ich von einer U.D.O.-CD erwarte. Klar, das Korsett in dem sich die Band bewegt ist eng – aber doch nicht so eng.

Insgesamt bleibt das aktuelle Album der Band doch hinter den Erwartungen zurück. Auf „Rev-Raptor“ haben sich zu viele durchschnittliche Songs verirrt, die eine hohe Bewertung daher nicht rechtfertigen. Auf der anderen Seite sind die Songs die zünden auch wirklich Klasse und bieten genau das, was man von der Band um Udo Dirkschneider und Stefan Kaufmann erwartet. Verlernt haben U.D.O. in den letzten zwei Jahren natürlich nichts, aber frisch klingt dann doch anders.
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am 12. Juli 2011
Naja, ich fang mal so an: die Songs sind alle ok, über den Sound lässt sich streiten und live kommt der eine oder andere Song sicherlich gut rüber, aber - insgesamt wirkt das Machwerk ziemlich ideenlos. Alles plätschert so vor sich hin, ob nun schneller oder langsamer gespielt, es fehlen einfach die Highlights!!! Kein Song der sich besonders von den anderen abhebt oder einem besonders im Ohr hängen bleibt. Einfach uninspiriert und steril. Warum manche Leute hierfür 5 Sterne geben, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Das könnte ich nicht mal mit der rosarotesten Fanbrille verantworten.
Noch was Versöhnliches zum Schluss: trotzdem werde ich mir UDO wieder live geben, den das sollte man sich nicht entgehen lassen....
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Seit der Bandgründung 1987 haben U.D.O. 13 Studioalben veröffentlicht und dazu noch einen Schwung Livealben, DVDs und EPs. Sie gehören damit zu einer der deutschen Metalinstitutionen. Glücklicherweise hat Album Nr. 13 "Rev -Raptor" (??) wieder ein knallendes (Comic) Cover, was das neue Bandmaskottchen den "Mastercutor" (vom 2007er Werk) ins Geschehen einbaut. Vergessen ist das billige "Dominator" Cover. Nicht vergessen kann ich das bleibende Soundproblem der Band. U.D.O. habe ich locker ein halbes Dutzend Mal live gesehen und mich immer über den fetten und druckvollen amtlichen Klang gefreut. Auch die Live CD/DVD "Mastercutor Alive" läuft bei mir regelmäßig. So muss die Band klingen! Auf CD hat Gitarrist und Produzent Stefan Kaufmann leider den Plastiksound zum eigenen Stilmittel erhoben, was die Band auch in diversen Interviews, auch bei uns verteidigt hat. Den Bass höre ich kaum und das Schlagzeug klingt wie ein böllernder Drumcomputer ohne Seele. Der Gitarrensound ist ähnlich künstlich, lediglich Igos Soli und Udo Dirkschneiders einmalige Stimme ist über jeden Zweifel erhaben! Gute Nummern hat diese Scheibe auch zu bieten, allen voraus das hymnische "Rock'n'Roll Soldiers" oder die Single "Leatherhead". Zwei zukünftige Livekracher. Einige Titel wecken auch vom Aufbau Erinnerung an alte Songs, was aber bei so vielen Scheiben irgendwann auch kein Wunder mehr ist. So sind "Terrorvision" oder "Renegade" flott, aber etwas bekannt. Ein, zwei Songs Füllmaterial gibt es bei diesem Album zu verzeichnen. Vor vielen Jahren undenkbar, hat Dirkschneider und Co. mal wieder eine Hand für unschnulzige Balladen mit Tiefgang was "As Good As It Gets" und "Days Of Hope And Glory" beweisen. Hier zeigt der Mann eine andere Seite von seiner Reibeisenröhre.
Fazit: Für die Musik Daumen hoch, hinsichtlich der Produktion Daumen runter!
Wer trotzdem die Musik mag und auch die letzten drei CDs klanglich gut fand, wird mit der Silberscheibe Spaß haben. Soundfetischisten werden aber hier ein Problem bekommen.
In dem Punkt hat Dirkschneiders Ex-Band die Nase vorne.
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am 24. Mai 2011
Ich muss zugeben, dass beim ersten Hören nicht so viel hängengeblieben ist. So dachte ich, dass diesmal kein Oberhammer á "Mastercutor" oder "Vendetta" den Weg auf das Album gefunden haben. Jedoch nach jedem Durchlauf gefällt mir das Album besser. Meine Favoriten sind "I Give As Good...", "Rock'n Roll Soldiers", "Fairy Tales", "True Born Winners", "Terrorvision", "Underworld" und "Days Of Hope...". Meiner Meinung nach befinden sich in der Anzahl mehr qualitativ gute Songs auf dem Album als bei den beiden Vorgängern. Das Fanlager diskutiert hier und da über den Sound. Auf MASTERCUTOR fand ich den noch ein wenig besser als auf REV-RAPTOR. Ein Wechsel würde dem nächsten Album nicht schaden. Ich vermisse oft die Gallop-Rhythmen, die z.B. "Restless" oder "Animal House" geprägt haben. Udo singt sehr gut auf Rev-Raptor. Ich persönlich würde es aber z.B. bei "I GIVE AS GOOD..." eher mögen, wenn sein tiefer und hoher Gesang nicht so oft übereinander gemischt werden. Das hat er nicht nötig, da die Stimme auch die ruhigen Passagen immer sehr gut meistert. Fand ich auch früher schon immer so. Zum Ende eines Songs würde ich das überlappen der Stimmen einsetzen. Eine kleine Gegenüberstellung mir Pro und Contra Argumenten:
Pro:
- Coole und harte Riffs
- Udo singt vielseitig
- Die Solos sind kreativer geworden
- Einige Songs haben LIVE-Hymnencharakter (Lediglich die Chöre hören sich gewohnt zu hoch und etwas lasch an)
- 15 Songs auf Digipak
Contra:
- Soundwechsel wäre legitim und evtl. sogar notwendig, da Accept und U.D.O. sich gerade in früheren Zeiten von Album zu Album ein wenig anders präsentiert haben (Restless = Liveartig, Balls = Groovy etc.)
- Schlagzeugsound etwas hallt meiner Meinung zu viel
- Chöre könnten ein wenig kraftvoller sein (á Accept, Hammerfall, Gamma Ray)

Die neue Accept fand ich sehr stark, aber auch hier findet man immer wieder Accept typische Riffs. Das ist auch gut so, aber U.D.O. ist für mich schon lange eine eigenständige Truppe, die den Vergleich eigentlich nicht mehr nötig hat und alle Fans bestens mit guter Musik befriedigt hat. Beide Bands können locker nebeneinander existieren.
Daumen hoch für U.D.O. Ich hoffe die Band liest die Fanreaktionen, um noch bessere Alben zu veröffentlichen. Bei ASK-UDO auf der Bandomepage kann man die Dinge auch gerne erwähnen. U.D.O. hört gerne die Meinung der Fans.
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am 24. Januar 2012
accept war früher eine meiner lieblingsbands, udo hingegen hatte mir nie so recht gefallen. auch heute gefallen mir seine alten sachen nicht so sehr. aber dieses album hier finde ich persönlich fantastisch! sehr rockig und super abgemischt. wenn man bedenkt, wie alt der typ mittlerweile ist- dann hut ab! das feeling kommt extrem gut rüber. man hat den eindruck, immer auf der piste zu sein, immer is irgendwas los! und das macht einfach viel spass! deswegen kann ich die scheibe einfach nur empfehlen, besonders fürs auto ein absolutes muss! ;)
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am 22. Juni 2011
Seit dem damalaligen Rausschmiss bei Accept, hat Udo Dirkschneider sein eigenes Süppchen gekocht. Während die erste damals voll nach Accept klang (Kein Wunder, half doch halb Accept mit), hat sich der Sound mittlerweile zu einem eigenen gemausert.
Leider spalteten sich inzischen die Fans scheinbar in zwei Lager und da Accept kurz zuvor eine neue Scheibe lieferte, wurde Udo in der Kritik oft zu unrecht förmlich zerissen. Hört man sich aber die Vorgänger-Scheiben an, muss man einfach sagen: "Hey, Klasse Album, typisch U.D.O"
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am 8. Juli 2011
Das ist sie nun die neue U.D.O.

Kein Meisterwek, aber auch nicht schlecht. Es ist halt eine typische U.D.O- CD.
Sie rockt gut, hat einige schöne Balladen, kommt aber an die Mission X bei weitem nicht heran.

Es gibt nicht neues, spektakuläres auf dieser CD.

Als Fan kauft man sie, hört sie sich an, aber dann verschwindet sie auch wieder im CD-Ständer.
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