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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch ist zwar das Beste aus dem Inheritance Cycle, ABER... (keine Spoiler)
Schreibstil:
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Paolini ist in seinen Schilderungen viel detaillierter und man merkt wie er sich in den letzten Jahren auch technisch weiter gebildet hat. Die Szenen wurden nun deutlich greifbarer und authentischer.
Was mir nicht gefallen hat ist der Sprung zwischen den Handlungen. Zu Beginn eines Kapitels befinden wir uns mitten IN der Situation...
Veröffentlicht am 14. November 2011 von Katharina Schwarz

versus
53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch... mit großen Schwächen (Spoiler möglich!)
Ich weiß noch genau, wie ich vor vielen Jahren den ersten Band nach erstmaliger Lektüre zur Seite legte... Wow. Was für ein Buch. So viele Details, so viele Geheimnisse, Emotionen, Möglichkeiten. Kaum zu glauben, dass Paolini damals ein Teenager war. Ich konnte kaum erwarten endlich Teil 2 zu lesen. Unnötig zu sagen, dass es mir nach besagtem...
Veröffentlicht am 12. November 2011 von constitutionalist


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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch... mit großen Schwächen (Spoiler möglich!), 12. November 2011
Ich weiß noch genau, wie ich vor vielen Jahren den ersten Band nach erstmaliger Lektüre zur Seite legte... Wow. Was für ein Buch. So viele Details, so viele Geheimnisse, Emotionen, Möglichkeiten. Kaum zu glauben, dass Paolini damals ein Teenager war. Ich konnte kaum erwarten endlich Teil 2 zu lesen. Unnötig zu sagen, dass es mir nach besagtem zweiten Teil genauso ging. Ich war hin und weg.
Aber irgendwas ist dannach passiert. Schon Brisingr konnte nicht mehr richtig überzeugen, irgendetwas FEHLTE.
Ich kann bis heute nicht genau sagen was das sein könnte, woran genau es liegt, aber während Teil 1 und 2 mich in ihrem Bann hielten und auf eine echte Gefühlsachterbahn mitnahmen während sich jede einzelne Seite lebhaft vor meinen Augen abspielte, hatte ich nach 3+4 jedes mal das Gefühl, nicht richtig mitgerissen worden zu sein. Irgendwie nach dem Motto: "Das wars? Aber.. es ist doch noch gar nichts PASSIERT!". Aber das mögen subjektive Eindrücke sein, zumal sind sie wirklich schwer in Worte zu fassen, weswegen ich jetzt versuche, ein wenig auf Band 4 als solchen einzugehen.

Zuersteinmal: Das Buch ist gut. Völlig ohne Zweifel. Auch wenn es mich nicht so gefesselt hat wie die ersten beiden Bände,legte ich es nur ungern aus der Hand. Auf jeden Fall ist es besser als Brisingr, und ich kann jedem den Kauf empfehlen, der die Geschichten um Eragon und co. bisher gerne gelesen hat.
Im Gegensatz zu Teil 3 schafft CP es, die Handlung wieder in Bewegung zu versetzen. Wenn man auch, wie oben angedeutet, nicht ganz so mitgerissen wird wie in den ersten beiden Bänden hat man wieder das Gefühl, dass die Geschichte eine klare Richtung hat und alles auf den einen, unabwendbaren Kampf hinausläuft.
Die Hauptstory als solche macht also endlich wieder Spaß zu lesen, hat interessante Entwicklungen zu bieten und ist - wenn auch nicht komplett unvorhersehbar - sehr kreativ geschrieben. Und endlich, endlich, schaffte Paolini es wieder, die Ausbildung Eragons weiterzuführen, denn gerade dort offenbarten sich ja bisher die interessantesten Details und Geheimnisse von Alagaesia.
Dennoch gibt es viele imho einfach unnötige Stellen in dem Buch, die mir nur wie Lückenfüller vorkamen. Im Gegensatz zu Teil 3 sind diese Lückenfüller besser gestaltet und zumindest für mich doch relativ interessant geblieben, dennoch waren sie größtenteils eher lästig. Hätte man sie weggelassen, wäre viel Platz freigeworden, den Paolini dringend hätte gebrauchen können, doch dazu später. Die Geburt von Horsts Tochter nehme ich als ein Beispiel heraus, was mir ganz gut gefallen hat. Es hat für zusätzliche Charaktertiefe gesorgt, die Beziehung zw. Eragon und Arya vertieft und ein bis dato nicht beobachtetes Verantwortugnsbewusstsein in Eragon gezeigt. Im Gegensatz dazu waren viele Roran-Szenen komplett irrelevant und liefen beständig nach folgendem Motto ab:
a) Roran befindet sich in einer ausweglosen Situation.
b) Detailliert und blutig beschriebenes, dennoch wenig fesselndes Kampfgetümmel.
c) Ein genialer Einfall (oder übermenschliches Kampfgeschick) von Roran rettet den Tag.
d) Rorans bisherige Zweifler verstummen.
Das ganze passiert so nicht nur in Teil 3, sondern auch in Teil 4 immer und immer wieder. Ich frage: Warum?
Für die Haupthandlung hat es jedenfalls keinen Erkennbaren nutzen, die Eroberung der einzelnen Städte hätte sowieso ingesamt deutlich kürzer gefasst werden können.
Dennoch. Beim Endkampf angekommen, und auch gerade während diesem, hatte ich trotz der beschriebenen Mängel ein gutes Gefühl. Ich war nicht hin- und weg wie bei den ersten Bänden oder der "Sword of Truth"-Reihe (riesen Empfehlung btw!!), aber ich war zufrieden. Alles schien sich gut zu Entwickeln, und auch der Endkampf wurde kreativ und ansprechend gelöst.

Was dann aber folgte ist wohl die größtmögliche Enttäuschung, die sich jeder Leser nur vorstellen kann. Hier geht ein über 2000 Seiten langes Epos zuende. Diesem Ende wurde fast ein Jahrzehnt entgegengefiebert... und dann DAS? Bitte..!
Ich dachte noch: Wow, sind ja noch über 100 Seiten, Mensch, da passiert noch was! Denkste..
Während die politische Zukunft des Imperiums noch befriedigend gelöst wurde, lassen die Einzelschicksale der Helden ganz stark zu wünschen übrig. Ums kurz zu machen: Nicht nur, dass abgesehen von Roran alle unglücklich sind, womit ja noch zu leben wäre, ist der Weg dahin so.. FLACH und gezwungen beschrieben, dass es einem echt schlecht werden könnte. Ich will hier jetzt nicht übermäßig Spoilern, aber gerade was die absolut unzureichend entwickelte Liebesgeschichte zw. Eragon und Arya angeht hat man das Gefühl, der gute Paolini durfte nie selbst erleben was es heißt, sich in den Augen einer wunderschönen Frau zu verlieren.. oder anderswo. ;) Absolut hölzern, absolut unglaubwürdig, absolut.. falsch. Aber nicht nur die Beziehung Eragon-Arya, eigentlich das gesamte Ende kommt so daher. Als hätte man CP die Pistole auf die Brust gesetzt, endlich fertig zu werden.
Eine treffende Rezension auf amazon.com nannte das gesamte Ende "depressing". Das trifft sowohl auf das Ende selbst als auch auf dessen Gestaltung zu. Ein Trauerspiel sondergleichen. Da fallen dann nicht mal die zuhauf offengelassenen Fragen noch ins Gewicht. Hier hätte CP wunderbar die ca. 200 weiter oben gesparten Seiten nutzen können. Und vielleicht vorher mal mit ein paar Frauen reden oder ersatzweise wenigstens andere Fantasy-Literatur lesen sollen...

Zusammengefasst: Gutes Buch, grausiges Ende. Lesen lohnt, aber hätte ich noch mal die Wahl, würde ich nach Galbatorix' Tod aufhören und mir mein eigenes Ende erdichten. Schlechter wäre es nicht geworden, so viel steht fest.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade (Spoiler gekennzeichnet), 1. Dezember 2011
Als ich damals Eragon las, tat ich dies in kurzer Zeit und konnte das Buch nicht weglegen. Die Ideen Paolinis waren nicht neu (Held/Helden kämpfen gegen bösen Herrscher) und man konnte natürlich sehen, woher er viele der Ideen hatte (Tolkien etc.), aber es waren neue Sachen dabei und die Charaktere waren ebenfalls vielversprechend.

Eldest war schon etwas weniger gut und Brisingr war mir zu langatmig. Aber ich hoffte nun auf den letzten Teil. Mit 849 Seiten musste ja nun eine super Geschichte entstanden sein.

Ich war maßlos enttäuscht! Paolinis Stil hatte sich verschlechtert und ich denke, dass er sich maßlos übernommen hatte, all die losen Enden zusammenzuführen wobei mich viele Sachen dermaßen deprimierten, dass ich Paolini am liebsten während der Lektüre geschüttelt hätte.

---Spoilers!!!----

Erstmal ist all das Schlachtgetümmel mit Roran meiner Meinung nach absolut unnötig gewesen. Ich habe mich erwischt, dass ich von Absatz zu Absatz sprang und dann einfach die Seiten überflog. Das Kapitel um die Stadt Arroughs war viel zu lang und zu detailliert und das Schlimmste ist, dass es weder der Story noch den Charakteren irgendetwas gebracht hat. Da kann man sich nur fragen, ob irgendein Editor das Buch gelesen hat. Man hätte es auf 5 Seiten zusammenstreichen können. Ebenso die Geburt des Babys am Anfang. Die Geburt von Rorans Kind, passierte ja auch Off-Screen.

Es wurden wiedermal viele Fragen aufgeworfen, die aber absolut im Sand verliefen. Paolini sagt, dass er evtl. einmal nach Alagaësia zurückkehrt um mehr zu schreiben. Das klingt nicht sicher, also warum so viele mysteriöse Fragen aufwerfen? Einfach nur um evtl. noch Stränge zu haben um doch noch einmal etwas zu haben woran man anknüpfen kann? Wo ist der Gürtel von Beloth? Wieso wird er erwähnt und wieder erwähnt, aber dann ist er weg? Was für eine Frau ist nun Angela? Woher kommt sie? Warum respektieren die Elfen sie so dermaßen? Wer waren die seltsamen Leute in Vroengard? Ich dachte, dass sie Eragon angreifen würden, aber wir hören nichts mehr von ihnen. Wer war die Frau mit den Narben an den Armen, die Roran n Uru'baen rettet?

Die Beziehung zwischen Arya und Eragon war einfach lachhaft beschrieben, da muss Paolini nochmal ein bisschen Nachhilfeunterricht nehmen; zwar nicht so schlimm wie in den vorherigen Büchern, ist es doch irgendwie äußerst unbefriedigend, dass die beiden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen können, sei es jetzt in einer Beziehung oder in Freundschaft. Ich hatte nicht erwartet, dass sie zusammen kommen, aber irgendwie wirkte ihr Miteinander sehr gezwungen.

Dieser Speer, der plötzlich irgendwie von irgendwoher auftaucht, und von dem niemals vorher die Rede war? Und der im Endeffekt Shruikan besiegt...es kam mir so vor, als hätte Paolini selber keinen Ausweg gewusst, da er von vornherein nie geplant hatte, wie seine Bücher enden und bringt nun diesen Speer ins Spiel um etwas zu haben, womit sie den großen, bösen Drachen töten können. Arya sticht ihm ins Auge und das war es. Der Kampf gegen Thorn war da ja anscheinend weitaus schwieriger.

Was war mit Murtagh? Und vor allem mit Murtagh und Nasuada? Ich muss sagen, diese Kapitel waren die besten Kapitel im ganzen Buch. Sie waren gut geschrieben, zeigten Einblicke in die Charaktere, die Paolini sonst vernachlässigt hatte und da war ein echter Twist im Plot. Wer hätte erwartet, dass Nasuada und Murtagh sich näher kommen würden? Murtaghs war nicht zufrieden und überzeugt von Galbatorix wie man dachte. Doch was machte Paolini daraus? Nichts! Die Kapitel endeten und dann kam der Angriff auf Galbatorix, bei dem Nasuada plötzlich dastand. Murtagh verschwindet und abgesehen, von ein paar verstohlenen Blicken bleibt nichts. Das Schlimmste ist, dass Murtagh danach auch nie wieder wirklich erwähnt wird. Schade wie gesagt.

Das Ende, angefangen von der Szene im Thronraum bis zum Schluss war ein Schock für mich! Galbatorix wird als eigentlich unbesiegbar hingestellt, keiner weiß wie man jemand der so mächtig und auch gerissen ist, besiegen soll...und so starb er so schnell wie Sirius Black in Harry Potter. Einfach so und explodierte dann auch noch. Irrsinnig und vor allem unglaubwürdig! Was danach kam, war noch schlimmer, mag man ja noch nachvollziehen das Nasuada Königin wird, aber alles andere...war einfach schlecht, an den Haaren herbeigezogen und unstimmig. Eragon findet keinen Platz für die Dracheneier und so muss er auf dramatische Weise, alleine aus Alagaësia verschwinden. (erinnerte mich an das Ende von Herr der Ringe) Auch eher unglaubwürdig, denn die Rider hatten vorher auch in Alagaësia die Drachen aufgezogen. Und irgendwie war die Ausrede ja nur, dass die Drachen ja die Schafe der Zwerge fressen würden und das geht nicht...und natürlich darf er nie wieder kommen. Was mir einfach völlig unverständlich war. Hier wird die Pflichterfüllung über alles gestellt, sogar über die Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse aller Charaktere...

Den Part mit dem grünen Drachen hätte man entweder früher einfügen oder sich sparen können: Fírnen taucht für eine kurze Zeit auf, die Passage mit dem Drachensex lass ich mal aus, und dann war es das. Es wirkt reingerutscht und war auch noch vorhersehbar, dass Arya auch noch einen Drachen abbekommt. Dann wird sie auch noch mehr oder minder überredet Königin zu werden, obwohl sie immer gesagt hat, dass sie dies nicht tun will, aber es müssen sich ja alle trennen zum Schluss obwohl das ja alle nicht wollen. Ich dachte es würde noch gesagt, dass Saphira ein Ei legt, was den Sinn von der Balz mit Fírnen erklären würde, aber auch nicht. Vor allem wie kommt es, dass die beiden sich 3 min sehen und Saphira sich sofort auf ihn stürzt? Wo Fírnen noch viel zu jung und unerfahren ist? Da hätte Thorn mehr Sinn gemacht, da man durch Saphiras leichte Arroganz nicht erwartet, dass sie jeden als Partner akzeptieren würde, der sich auch nicht im Kampf bewährt hat.

Wir erfahren auch nicht, wer nun die Spione waren, die all die Informationen an Galbatorix weitergegeben hatten. Ich hatte ja Orrin in Verdacht, aber der war ja anscheinend dem Suff verfallen.

--Spoilers Ende --

Alles in allem hatte das Buch ein mehr als unwürdiges Ende und viele Sachen, die mich einfach frustriert haben. Paolini hat einfach aus all den Handlungssträngen, die er selber angefangen hat nichts gemacht. Auch die Charaktere, die am interessantesten (Murtagh, Nasuada, Angela) schienen hat er fallen lassen und nicht weiterverfolgt. Stattdessen verliert er sich in endlos langen Beschreibungen von Schlachten und Belagerungen. 849 Seiten, die man um min. 200 hätte kürzen können oder stattdessen mit sinnvolleren Sachen hätte füllen können. Auch eine kurze Beschreibung was nun geworden ist, nach ein paar Jahren. Was ist mit den Charakteren passiert? Dies sollte ja nun das Ende sein, aber Paolini schien sich irgendwie noch die Möglichkeit offen lassen zu wollen, doch noch weiterzuschreiben.

Da bleibt nur zu sagen:
Wirklich schade
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch ist zwar das Beste aus dem Inheritance Cycle, ABER... (keine Spoiler), 14. November 2011
Schreibstil:
------------
Paolini ist in seinen Schilderungen viel detaillierter und man merkt wie er sich in den letzten Jahren auch technisch weiter gebildet hat. Die Szenen wurden nun deutlich greifbarer und authentischer.
Was mir nicht gefallen hat ist der Sprung zwischen den Handlungen. Zu Beginn eines Kapitels befinden wir uns mitten IN der Situation. Dann erst fasst Paolini zusammen was in zwischen passiert ist. Hä? Wo bleibt die Spannung? Auf kleine Inhaltsangaben kann ich wirklich verzichten. Ich will ja schließlich mit dem Charakter mitfiebern, um mich besser in die Rolle hinein zu versetzen.
Der Spannungsbogen wird immer gehalten und es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Was unter anderem durch die verschiedenen Hauptrollen entsteht: zB. erzählt Paolini wie in den letzten Büchern die Geschichte nicht nur aus Eragons, sondern auch aus Rorans oder Nasuadas Sicht.
Die ersten 2/3 des Buches sind wirklich spannend und herausragend geschrieben, voller Kämpfe/Eroberungen. Leider flacht die Handlung im letzten Drittel nach dem großen Kampf mit Galbatorix schlagartig ab und gerät ins stocken.
(Besonders gefreut haben mich Eragons Machtquelle: Vault of Souls. Das hätte ich wirklich nicht erwartet.)

Charaktere: (klitze kleine ungefährliche Spoiler die kaum etwas verraten)
-----------
Leider ist Paolini vielen Charakteren nicht treu geblieben!
-King Orrin verhält sich plötzlich gar nicht mehr wie ein verantwortungsbewusster König.
-Nasuada wird am Ende die letzten Seiten auch ganz schwach dargestellt und wirkt nicht mehr authentisch.
-Angela wird zur Superheldin! Es gibt plötzlich nichts was sie nicht kann. Sie weiß alles, kann alles, kämpft (besser als Eragon) wie eine Killermaschine, hat außergewöhnliche Waffen, wird auf einmal von allen Rassen verehrt und doch bleibt sie ein unerklärtes Mysterium, um die es viel zu viele Fragen gibt. Ja ja ich weiß Angela Paolini ( die Schwester von Christopher Paolini) diente hier als Vorbild, aber wenn die zwei Geschwister schon durchdrehen und Superwoman aus Angela machen, hätte der Verlag sie wenigstens auf den Boden der Tatsachen zurückholen sollen!
-Selbst Saphira wirkt am Ende nur noch wie ein Schatten ihrer selbst. Sie wurde eher lieblos vereinzelt die letzten Seiten eingefügt -irgendwie unrealistisch für mich.
-Besonders enttäuscht wurde ich von der oberflächlichen + kurzen Rolle des grünen Drachen. Was sollte das denn? Wie alle Fans hab ich mich auf diesen Charakter und seinen Reiter/in am meisten gefreut. Paolini hätte statt dessen Shurikan auf dem Cover platzieren sollen. Durch das komische Ende wurde der grüne Drache auch eher sinnlos. Wie übrigens viele weitere Charaktere...

Viel diskutiertes Ende:
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Während ich das Buch las war ich fest entschlossen im 5 Sterne zu geben. Jedoch hat mich das unbefriedigende Ende eher in einer melancholischen Stimmung zurück gelassen... Das war vielleicht für die Bände 2-3 ganz toll aber nicht der letzte Band! Ich bin überzeugt Paolini hat deshalb so lange gebraucht das Buch zu schreiben, bis er sich das merkwürdigste Ende ausgedacht(erzwungen) hat, nur um kreativ und originell zu sein. Als möchte er dem Leser damit zu sagen: "Pah! Damit habt ihr wohl NICHT gerechnet!" Für mich ist das KEIN richtiges Ende gewesen. Hä? Wie geht's weiter? Bis zur absolut letzten Seite dachte ich mir: Nein Paolini, das kannst du nicht machen!
In den letzten 80-100 Seiten werden sprunghaft einige wichtige Ereignisse mehrerer Monate angesprochen und überflogen. Als ob der Autor keine Lust mehr zum detaillierten Schreiben gehabt hätte und einfach nur fertig werden wollte. Oder sein Verlag ihm Druck gemacht hat nach 3 Jahren endlich mal zu Potte zu kommen.
Zu viele Plots enden in einer Enttäuschung oder verlieren sich ganz neben Unwichtigem. Da ich nicht spoilern will kann ich leider nicht weiter darauf eingehen.
Zwar werden viele Mysterien gelüftet, wie zB. Warum sich Eragon bei der "Blood oath ceremony" in einen Elf verwandelt hat, er Arya in seinem Traum sieht oder woher Solembum seine Vorahnung hat . Aber genauso viele Fragen bleiben auch unbeantwortet! zB. was soll das nicht zu schreiben was der Menoa Tree als Gegenleistung gefordert hat?? Das war doch ein Hauptelement! Paoloni hat in 2 kurzen Sätzen darauf angespielt aber das bleibt der Fantasie des Lesers zu entscheiden was war. Hier zeigt das Buch eindeutige Schwächen.
Der Konflikt mit Galbatorix ist meines Erachtens gut gelöst und hätte nicht besser sein können. Wie meine Mit-Rezensenten hätte ich mir zwar auch etwas mehr handfesten Kampf mit Galbatorix gewünscht, ABER der Kerl hat alle weit aus mächtigeren Reiter wie Vrael & Co. mit links besiegt. Wenn Eragon Galbatorix wie den Shade Durza im Schwertkampf platt gemacht hätte, dann wäre es doch wirklich lächerlich/ unglaubwürdig gewesen.

Im Ganzen war das Buch zwar toll, hinterlässt aber leider einen bitteren Nachgeschmack wenn man es zuklappt. Ob das etwas für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden... Ich persönlich bin jedenfalls nicht zufrieden, doch da das Buch sonst ein tolles Lesevergnügen war, bekommt es von mir 4 Sterne ****
Empfehlen würde ich das Buch vor allem Jungs zwischen 14-20Jahren.
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39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schlacht endet hier und jetzt, 9. November 2011
Von 
Susanne Bersdorf-Wolf "Leseratte" (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Prolog:
Einige werden sich fragen, warum ich bereits jetzt eine Rezension zu diesem Buch abgeben kann, da selbiges ja erst am 08.11.2011 erschienen ist und mit einem festen Erscheinungstermin verknüpft war. Jedoch gibt es Berufe, in denen man Freiexemplare bekommen kann, um diese vorweg zu lesen und dem potenziellen Publikum dieses Buch schmackhaft zu machen. So einer bin ich. Ich bin Buchhändeler und hatte die Gelegenheit ein Vorabexemplar zu ergattern, welches ich mit großen Erwartungen gelesen habe. Hier also meine Meinung zum Buch, ohne Spoiler.

Inhalt:
Eragon und Saphira sind zutiefst enttäuscht und verletzt, nachdem dessen Herren und Meister von Murtagh und Thorn (mit Hilfe von Galbatorix) getötet wurden. Es schwebt die Frage in der Luft, ob es überhaupt möglich ist, den Herrscher niederzuringen oder ob dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Jedoch steht Eragon nicht alleine da. Das Volk der Varden und die Urgals stehen hinter Eragon und Saphira und weitere Verbündete stehen zur Verfügung. Doch wird dies reichen, um dem Herrscher das Wasser zu reichen? Wer wird der nächste Reiter werden und wo ist das Ei? Kann Eragon mit Hilfe von Glaedrs Eldunari Murtagh und Galbatorix die Stirn bieten? Und was passiert zwsichen Arya und Eragon und welchen Tribut fordert der Baum, welcher ihm das Matrial für Brisingr gegeben hat. Und überhaupt; was wird mit der Prophezeihung, die Eragon auferlegt wurde. Muss er Alagaesia für immer verlassen?

Rezension:
Fragen über Fragen. Und? Gibt es Antworten?
Was haben Millionen von Lesern auf diesen Augenblick gewartet oder warten immer noch?! Ich glaube, dass ich über den Sprachstil von C. Paolini nichts mehr erwähnen muss. Für sein Alter ist es sprachlich, wie auch stilistisch eine grandiose Leistung. Ideenreichtum und fast grenzenlose Fantasie lassen die Herzen der Leser schneller schlagen.
Doch kann er mit dem finalen Teil des Inheritance Cycle die meisten Leser befriedigen, gerade nachdem (meiner Meinung nach) nicht sehr gelungen dritten Teil, der mehr eine Art Überbrückung war?
Ja doch! Er schafft es.
Man findet sich am Anfang von Inheritance oder Das Erbe der Macht direkt Schlachtgetümmel wieder. Eragon peitscht sein Schwert, welches von blauem Feuer umschlingt ist. Saphira zerfleischt die Gegner und zerquetscht sie mit bloßen Prankenhieben. Wuah, Gänsehaut und Adrenalin.
Doch wird es daraufhin wieder ziemlich ruhig und die Geschehnisse werden aus mehreren Perspektiven wiedergegeben. Meiner Meinung nach ein sehr kluger Schachzug, da Krieg ja auch nicht nur an einer Front stattfindet. So werden nicht nur Eragon und Saphira zu Hauptprotagonisten, sondern auch z.B. Roran oder der die Königin von Alagaesia. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Man bekommt mehr Eindrücke und auch die Ereignisse werden dadurch besser geschildert, als wenn nur Eragon diese erlebt.
Dies ist auch ein klarer Pluspunkt in Bezug auf den dritten Teil der Reihe. Wurde man hier stellenweise 100-150Seiten regelrecht gefoltert (ich denke da an den Besuch von Eragon bei den Zwergen) und nur ein einzelner Erzählstrang geschildert, so geschieht es beim letzte Buch, dass die Ereignisse sich im jeden Kapitel (und das Buch hat so Einige) fast überschlagen, ob sie nun ruhig erzählt werden (vergleichbar mit Politik) oder das Schlachtgetümmel einem regelrecht auffrisst und mitreißt. Wie gesagt, dass hat C. Paolini sehr sehr gut hinbekommen.
Zudem werden endlich einzelne Probleme und ungelöste Fragen aufgeklärt und/oder weitergesponnen. Dies geschieht aber auch nicht in rascher Reihenfolge, sondern wird auch nach und nach erzählt, so dass man sich als Leser selbst nickend und zustimmend wiederfindet. Das ist toll, das macht spaß und so soll es sein.
Was gab es da nicht für viele Frage nach dem 2ten und 3ten Teil! Es waren so viele, dass man einige schon wieder vergessen hatte. So ist es auch sehr gemacht, dass, bevor der vierte Teil überhaupt anfängt, eine kurze Zusammenfassung dem Leser wieder auf die Sprünge hilft, wo die Ereignisse beim dritten Teil stoppten.
Die Karte über die Ländereien ist natürlich auch wieder am Bandanfang zu finden.
Die Qualität des Buches (Papier, Einband, Druck) ist diesmal besser. Was das angeht, nehmen die englischen Verlage es wohl nicht sehr genau, war mein letztes englisches Buch doch vergleichbar mit einem alten Taschenbuch vom Dachboden.

Fazit:
Abschließend lässt sich sagen, dass das Warten gelohnt hat und den Leser mit dem Abschluss einer berauschenden Reihe befriedigt zurücklässt. Ich hoffe, dass meine Meinung aussagekräftig genug ist, da es unheimlich schwer ist, bei solch einem ereignisreichen Buch nichts vom Geschehen selbst zu verraten.
C. Paolini spinnt den roten Faden deutlich besser und geschickter fort, als im letzten Teil. So warten spannende Passagen, traurige wie auch lustige Momente, jede Menge Action und politische Debatten mit erstem Hintergrund auf den Leser, um sich abschließend zu bündeln und so dem Leser im grandiosen Finale zu fesseln, bis auch die letzte Seite um Eragon, Saphira, Arya und Co. verschlungen ist.
Ja, das Warten hat sich gelohnt und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich wünsche allen Lesern viel Freude, auch wenn die deutsche Fassung noch ein wenig auf sich warten lässt.

5 Sterne
Bremen, den 09.11.2011
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deprimierend, 13. November 2011
ACHTUNG SPOILER!!!

Dies ist das erste Mal, dass ich überhaupt eine Rezension abgebe, allerdings habe ich das Gefühl dieses Mal muss meinen Senf dazugeben.

Ich schließe mich "constitutionalist" voll und ganz an - insgesamt wurden viele Charakter- und Handlungsstränge nicht, zuminder, oder schlichtweg "deprimierend" aufgelöst:

Murtagh - Nasuada - Was wird aus ihnen?

König Orrin - die Streitigkeiten um seine Person und die Thronfolge

Wer war Angela wirklich? Wer war Tenga (Angelas Ausbilder) wirklich und was genau hatte er vor?

Woher wusste Galbatorix so viel, wo und wer waren die Spione?

Was ist mit Broms letzten Worten?

Was wird aus Murtagh und Thorn?

Gibt es nun tatsächlich noch Ra'Zacs?

Was ist mit dem Menoa - Baum, es wird angedeutet die Sache ich doch noch nicht geklärt?

Wo verbleibt der Gürtel von Beloth dem Weisen?

und vor Allem natürlich Ergagon - Arya.
Schon in den vorigen Büchern hat sich Paolini nur gaaaaaaanz langsam, zu langsam, an die Romanze rangetastet, allerdings hat er sie aufgebaut, soviel steht fest - nur um sie dann schlagartig, enttäuschend und unausgereift enden zu lassen - warum? Entweder ganz oder garnicht, dann hätten die Andeutungen aus den anderen Büchern und diesem garnicht erst kommen sollten. Sehr deprimierend meiner Meinung nach, wenn sich so etwas über 4 Bücher und jahrelangem Warten aufbaut, nur um dann so zu enden. Ohnehin wurde dieses Thema viel zu wenig angehaucht in der gesamten Saga. Außerdem gehörte diese Romanze auch zum Teil von Angelas Prophezeihung, genau wie das Verlassen des Landes - logischer Denkfehler?

Eine weitere Angelegenheit ist die Roran Geschichte. Schon im zweiten Band habe ich die Passagen von ihm (und auch Nasuada) bei zweitmaligem Lesen des Buches übersprungen, da sie einfach überhaupt nicht zur Story beitragen. Klar, für seine Charakterentwicklung mag es wichtig sein, allerdings ist er in meinen Augen ein Nebencharakter dem sowieso schon zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Außerdem finde es doch sehr übertrieben, ihn so zu heroisieren - die Elfenkönigin Islanzandi schafft es nicht, den Übermenschen Lord Bas zu besiegen (der sowieso ein wenig lächerlich erscheint... soetwas wie die Mega-Maschine, die nur dazu dient, den Kampf der Völker um die Hauptstadt irgendwie krampfhaft interessant und dramatisch zu gestalten), aber natürlich, Roran, der epische aber sehr menschliche und niemals abgehobene, bodenständige Krieger schafft es und wird sogar als Thronfolger vorgeschlagen. Ein bisschen zuviel des Guten.

Auch fande ich den finalen Kampf zwischen Eragon und Galbatorix unbefriedigend. Die Idee war nicht schlecht, allerdings hätte er einfach ausführlicher und detaillierter seien sollen. man vermisst einen epischen Drachenkampf im Freien, einen richtigen Schwertkampf oder Gedankenkampf zwischen Eragon und Galbatorix. In wenigen Seiten wurde das gesamte epische Finale zusammengefasst, da hilft auch der fragwürde Spannungsaufbau mit dem Korridor voll Fallen nicht.

Alles in Allem ist das Buch hat das Buch definitiv seine Stärken, allerdings ist das Ende viel zu unausgereift, vor Allem in Bezug auf die beiden Hauptcharaktere. Viele Sachen bleiben ungeklärt, was den Leser doch sehr verärgert, da dies der letzte Teil der Saga ist. Sehr enttäuschend das Ganze.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Man kann eine Geschichte auch zu Tode schreiben... (Spoiler möglich), 12. April 2012
Ich mochte die ersten Bücher sehr, deshalb wollte ich auch das Ende lesen.
Jetzt wünschte ich, ich hätte es gelassen.
Die Entwicklung der Geschichte ist zwar in sich schlüssig, braucht aber viel zu lang. Manche Passagen scheinen völlig irrelevant zu sein, da sie weder der Entwicklung der Charaktere noch der Geschichte zuträglich sind.
Während ich für die ersten beiden Bücher max.2 Tage gebraucht habe, habe ich dieses Buch fast drei Wochen mit mir herumgeschleppt (Wortwörtlich).

Phasenweise findet der Autor wieder zu seiner alten Form zurück und die letzten Kapitel bis zu Galbatorix' Tod retten den Rest beinahe. Die Nasuada-Murtagh funktioniert und auch die anderen Charaktere bekommen... Perspektive.

Aber anstatt es bei der Perspektive zu belassen, oder wenigstens einen Teil der Erwartungen, die der Leser nach der (langen) Vorgeschichte hat, zu erfüllen, wird jede Einzelne gründlich und mühsam zunichte gemacht.

Schade.

Ich hatte mich lange auf das Buch gefreut. Manchmal sind die Erwartungen wohl einfach zu groß.

Keep heading West, Eragon. Others went there before you.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen bad goes worse, 28. Januar 2012
Von 
Jan Rank (Ingolstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
The Story per se is not without flaw, but also it is not unoriginigal. And not even a bad story. But it is told in a long lond word, and sometimes it is just boring. I had the feeling, that Christopher just had the "Manual For A Successful Fantasy Story" in his mind, when he wrote about torture, finality, deciscions, religion, and so on; and that he forgot, that the acomplished reader of a fantasy story reads for one purpose only: to escape reality and play the story in his mind. And I for one don't want to imagine a boring world or a boring story, which was this book... Christopher, contact Brandon Sanderson, should you ever want to write a fantasy story again--
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein episches Ende des Drachenreiterzyklus, 13. Dezember 2011
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Spoilerwarnung - dies ist bereits der vierte und letzte Teil des Drachenreiterzyklus!

Der Krieg in Reich Alagaesia geht weiter, alle Völker sind bereit sich gegen den dunklen Tyrannen zu vereinen und ihn zu vernichten, wie er das Geschlecht der Drachenreiter vernichtet hat. Die Schlachten sind hart, aber Eragon weiß, dass ihm die größte aller Schlachten noch bevor steht, doch wie will er Galbatorix vernichten und auch gegen Murtagh bestehen, die so viele Herzen der Herzen von Drachen in ihren Besitz haben. Ihm bleibt nur eine Hoffnung und das ist die Prophezeiung von der Werkatze Solembum, die vor langer Zeit weissagte, dass das Verließ der Seelen der einzige Lichtblick ist, wenn alles verloren scheint...

***Meine Meinung***
Schon lange bin ich den Romanen von Paolini verfallen. Ich liebe die Drachenreiterbücher und freue mich seit nun schon 3 Jahren auf die Fortsetzung und nun hatte ich die Gelegenheit Eragon auf seinem letzten Weg zu begleiten, der mit Tränen, Geheimnissen und Überraschungen gepflastert ist.

Wie schon bei den Vorgängern ist auch "Das Erbe der Macht" (eng. "Inheritence") sehr einfach gehalten was das Cover angeht (wie viele andere High Fantasy Bücher ;D). Das einzige, was man sich hier fragt ist: Was hat es mit dem grünen Drachen auf sich? Den wir alle wissen wo sich noch ein grünes Ei befindet und das ist nun wirklich nicht schwer zu erraten, doch wie und was geschieht? Naja das muss man selbst herausfinden indem man in die Welt von Eragon huscht.

Poalini beherrscht auch in Teil 4 sein Handwerk, was er übrigens schon mit 15 durch "Das Vermächtnis der Drachenreiter" (engl.: "Eragon") bewies. Seine Bücher strotzen nur so von Ideen und nachdem viele Leser wütend waren, das die Trilogie erweitert wurde, können auch diese nicht umhin zu sehen, das er es durch einen Teil 4 besser schafft unsre Fragen zu beantworten. Viele Geheimnisse werden gelüftet und obwohl man immer schon das eine oder andere im Hinterkopf hat und Vermutungen anstellt, kann man es dennoch nicht schaffen den Autor gänzlich zu durchschauen. Ich für meinen Teil hatte ein anderes Ende erwartet, zwar lag ich mit sehr vielen Vermutungen richtig und auch das Bild hat gepasst, aber man kann hier einfach nicht alles lüften, dazu geschieht zu viel in der Reihe.

Der Schreibstil ist auch hier wieder leicht und flüssig zu lesen, auch wenn das Buch vor Schlachten nur so strotzt, was in den Vorgängern nur bedingt der Fall war. Wieder erleben wir die Sicht von verschiedenen Personen, seit es nun ein kleiner Schwenker in Saphiras Gedanken, Rorans Schlachten oder Nasuadas Erlebnissen. So bekommt der Leser einen guten Eindruck von allem was so vorgeht bei den Varden und um sie herum.
Das einzige was mich teilweise etwas gestört hat war, dass manche Gedanken oder eher Sichtweisen etwas hastig wechseln, aber da man immer wieder gleich weiß mit wem man es zu tun hat ist das nur halb so wild.

Eine Sache will ich hier am Ende noch erwähnen und zwar, dass ich erstaunt war in welch großem Ausmaß Paolini uns nach dem Finale, auf das alle gewartet haben, noch ein Nachbeben beschert. Der Leser darf sich also auf eine wirklich umfassende Lösung freuen, das dürfte wohl auch erklären warum dieser Teil fast tausend Seiten hat ;)

***Fazit***
Ein blutiger Abschluss der viele Geheimnisse löst und birgt. Mit Eragon geht es in die entscheidende Runde, die dem Leser so einiges bietet. Für mich ein absolutes Muss, für alle anderen Eragonleser meiner Meinung auch. Von mir gibt es 4,5 von 5 Wölkchen und ein enttäuschtes Seufzen weil sich Paolini vielleicht nie mehr an das Thema Alagaesia ranwagen wird.

***Reihe***

1. "Das Vermächtnis der Drachenreiter" (engl.: "Eragon")
2. "Der Auftrag des Ältesten" (engl.: "Eldest")
3. "Die Weisheit des Feuers" ( engl: "Brisingr")
4. "Das Erbe der Macht" (eng. "Inheritence")
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mit Inheritance hat Paolini sich übernommen, 12. November 2011
Nachdem der Autor in Eragon, Eldest und Brisingr eine enorme Erwartungshaltung und eine Vielzahl an Handlungssträngen aufgebaut hat, kann er diese in Inheritance nicht zufriedenstellend lösen.

Ohne allzu detailliert auf spezifische Inhalte des Buches eingehen zu wollen, hat Paolini es meiner Meinung nach in den ersten drei Büchern versäumt, genügend Nebenschauplätze seiner Handlungen aufzulösen; mehr noch: es kommen weitere im vierten Band hinzu. Das kommt zwar dem Spannungsbogen über den gesamten Inheritance-Cycle zugute, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte, hinterlässt nach dem Auslesen des letzten Bandes aber das Gefühl, viele der durchaus interessanten Charaktere und Geschichten in der Geschichte am Ende nur allzu oberflächlich angerissen zu haben.

Allein die Aufteilung der Kapitel deutet schon darauf hin, dass Paolini und seine Editoren sich dieses Dilemmas durchaus bewusst waren - 79 Kapitel auf 849 Seiten, davon die wichtigste Enthüllung auf dem Weg zum Finale in vier Kapiteln mit insgesamt 17 Seiten.

Davon abgesehen setzt Paolini mit durchaus originellen Ideen seine kreativen Leistungen aus Eragon, Eldest und Brisingr fort auch wenn Anleihen aus bekannten Fantasy- und Science-Fiction-Werken unübersehbar sind. Das Versteckspiel um "The Rock of Kuthian" oder die Auflösung der Konfrontation mit dem Antagonisten waren sehr originell. Andere Passagen wiederum wirkten an den Haaren herbeigezogen (Das Vordringen zum Thronsaal), unlogisch, gar unnötig wie der Deus Ex Machina (Lord Barst), welcher die Schlacht um Urû'baen künstlich dramatisieren musste.

Das langgezogene Ende nach der Auflösung des primären Konflikts wirkt oberflächlich und unbefriedigend, viele interessant erscheinende Passagen und Geschehnisse, welche sich über Monate erstrecken, werden kurz zusammengefasst, während zuvor in epischer Breite jeder einzelne Schwertstreich ausführlich beschrieben wurde. Den Abschied mit einem weißen Schiff, welches gen Westen fährt, hat ein anderer Autor wesentlich überzeugender beschrieben, dagegen kann man den Abschluss der den Zyklus durchziehenden, angedeuteten Romanze des Protagonisten schon eher verschmerzen.

Insgesamt ein spannendes Buch, aber in meinen Augen ein schwacher Abschluss für eine so episch angelegte Saga.
(Diese Rezension bezieht sich auf die englischen Ausgaben des Inheritance-Cylces)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nunja..., 20. November 2011
Endlich ist er erschienen. der lang ersehnte letze band des Eragon Zyklus'. hier meine Meinung zu all dem:
Sprachlich ist paolini beim abschließenden Eragon-Buch wie immer: Sehr genau, aber teilweise auch ganz schön langatmig und umständlich. Hier hat sich nicht viel getan.
Die Story ist natürlich das wirklich interessante. Und hier schwächelt Paolini teilweise wirklich. Im großen und ganzen ist diese zwar gelungen, mit tollen Schauplätzen, großen Emotionen und interessanten Charakteren. Teilweise -und das hat mich wirklich geärgert- macht es sich Paolini SEHR leicht, und zwar wegen der Magie. Sorry, wer das Buch noch nicht gelesen hat und sich überraschen lassen will, sollte an dieser Stelle abbrechen. Ich muss diese ---SCHWEREN SPOILER--- jetzt aber bringen, da ich sonst nicht anschaulich erklären könnte, was meine Kritik ausmacht. Also:
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-Der Weg, mit dem Eragon Galbatorix schließlich besiegt, übrigens schon am ende des zweiten drittel des Buches(oder zu Beginn des letzen Viertels?^^), ist es, ihn mit einem unausgesprochenen Zauber zu zwingen, zu verstehen was er getan hat. Das ist zwar poetisch, aber irgendwie ziemlich leicht(ähnlich wird es im 2. Teil sogar erörtert), etwas, worauf die Charaktere des Buches eigentlich schon früher drauf hätten kommen müssen.
-Es herrscht eine wahre Inflation an verschollenen Dracheneiern und Eldunari. In einer Grotte, die durch einen Vergessens-Zauber(wie einfallsreich...)geschützt wurde, lagern 200 Dracheneier und ähnlich viele Eldunari. Man ging immer davon aus, dass es nur noch ein DR gibt, aber offenbar brachte es der Autor nicht übers Herz, die Drachen doch noch aussterben zu lassen. Die simple Frage, warum die Drachen sich nicht früher gezeigt haben, wird ziemlich fadenscheinig und unglaubwürdig beantwortet.
-Die zahlreichen Fragen, die man sich zu Hexe Angela stellt, werden eigentlich gar nicht beantwortet, was ich besonders schade fand. Allerdings verspricht Paolini im Nachwort, dies in einem weiteren Band(der vermutlich erst in ferner zukunft erscheinen wird^^)zu tun.
-Die Magie: Im letzten band macht die Magie einen Eindruck auf mich, der sie irgendwie überpowert wirken lässt. Ständig ließt man von irgendwelchen Schutzzaubern, die Eragon entweder hindern, dies und jenes zu tun, oder sie retten ihm zum x-ten mal das Leben. Mit der Magie hängt auch Galbatorixs total abstruser, geradezu lächerlicher Herrschafts-masterplan zusammen: er will, warum auch immer, die Magie gerecht "verteilen" und ihre Anwendung genau regulieren. Scheinbar ist der mörderische tyrann doch nur ein verkappter Gutmensch. Was, lieber Herr Paolini, soll das?
Diesen Plan kann er ausführen, weil er den wahren Namen der alten(Zauber-)Sprache gefunden hat, was ihn eigentlich(siehe oben)unbesiegbar machen sollte. Am ende kriegt Eragon das Wort raus und ist somit unglaublich mächtig. Hier landen wir wieder bei "überpowert"(sorry übrigens für diesen Anglizismus^^).
-Und die großen Preisfragen: Wer wird der nächste Drachenreiter? Kommen Eragon und Arya doch zusammen? Tja, für den nächsten Reiter kündigte Paolini eine Überraschung an. Pustekuchen. In einer Foren-Umfrage stimmten ca 70% für Arya. And the winner is?: Arya. Überraschung?!
Kommen sie wenigstens zusammen? Scheinbar war es Paolini selbst zu kompliziert, diese Frage zu beantworten, und er wollte wohl auch schnell zu einem Schluss kommen. Die letzten 150 Seiten hätten auch leicht 400 seien können, und die Frage, ob sie zusammenkommen, bleibt offen. Ein kleiner Trost ist, dass Arya dem scheinbar nicht mehr völlig abgeneigt ist.
Ach übrigens: Die bereits vermutete Liebe zwischen Nasuada und Murtagh existiert tatsächlich, das wird hier deutlich. Aber auch hieraus wird nix, es bleibt ebenfalls offen, auch wenn es unwahrscheinlich scheint, dass sie zusammenkommen. Schade.
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Tja. Ich wollte eigentlich vier Sterne geben, aber wenn ichs mir nochmal recht überlege, sind drei wohl angemessener. Für mich persönlich war der Abschluss irgendwie enttäuschend. Lesbar ist er aber allemal. Lesenswert? Tja, letzendlich weiß ich es doch nicht...;-)
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Inheritance: Book Four (The Inheritance cycle)
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