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am 1. Mai 2011
Eine Woche nach Erscheinen des Films habe ich mir 'Wasser für die Elefanten' im englischen Original in einer Sonnabendnachmittagsvorstellung im Kino angesehen. Ich lebe in den USA und Kino ist hier ein wichtiger Bestandteil des Wochenendes und demnach sind die Kinos meist gut gefüllt. Jedoch war ich mehr als erstaunt, wie voll das Kino an diesem Nachmittag war. Die Reihen im Saal waren lückenlos gefüllt, und das ist doch eher ungewöhnlich, da in den USA stets Wert auf Platz gelegt wird und demnach meist ein Sitz zwischen den Zuschauern frei bleibt. An der Kinokasse waren überwiegend Frauen, aber das war nicht unerwartet. Der Herr neben mir im Kino klimperte die ganze Länge des Films auf seinem iPhone herum, war also offensichtlich nicht sehr angetan von dem, was sich auf der Leinwand abspielte. Die drei Mädchen zu meiner linken brachen beim ersten Erscheinen von Robert Pattinson in ein kollektives 'Ah und Oh' aus und gehörten offensichtich zur Twilight Fangemeinde, die wohl jeden Film mit Robert Pattinson als gut befinden würden.
Ich hatte große Erwartungen an diesen Film, aber auch meine Bedenken. Das Buch von Sara Gruen steht schon seit langem auf meiner persönlichen Top-Liste und wird dort wohl auch noch eine weitere Weile bleiben. Die Vielfalt der verschieden Handlungsstränge, die magische Welt des Zirkuslebens der 30er Jahre, die Geschichte der großen Depression in Amerika und die unterschiedlichen Charaktere und Konflikte und deren Zusammenprallen lassen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem werden. Würde ein Film dem gerecht werden können oder würde das Ganze zu einer hollywoodmäßigen Liebesgeschichte degradiert werden?
Die Sorgen waren unberechtigt, denn 'Wasser für die Elefanten' wird dem Buch mehr als gerecht. Natürlich kann kein Film dieser Welt mit der Erzähldichte eines Buches mithalten, das noch dazu den eindeutigen Vorteil besitzt, die Fantasie der Leser zu benutzen. Kann man sich jedoch davon lösen, dann ist 'Wasser für die Elefanten' ein liebenswerter Film, der sich nahe an die Buchvorlage hält und die Stimmung des Buches mehr als gelungen einfängt.
Der Film hat ein eindeutiges Plus und das sind die wunderschönen Bilder. Gedreht in der Art der Nostalgie der alten Hollywoodfilme ist das Ganze ein Fest für die Augen. Jede Szene ist ein Genuß, ein Farbrausch, inszeniert bis zur Perfektion. Die Zirkuswelt ist bunt, schillernd und märchenhaft, weckt Erinnerungen und Kindheitsträume. Robert Pattinson in der Hauptrolle des Jakob Jankowski schlägt sich wacker, Reese Witherspoon ist der schillernde Star der Manege. Was jedoch bei allem Bemühen beider Schauspieler nicht richtig gelingen wollte, war die prickelnde Chemie zwischen den beiden. Obwohl perfekt in Szene gesetzt, wollte bei mir nicht richtig das Gefühl aufkommen, das diese beiden Menschen füreinander bestimmt sein sollten und eine gegenseite Anziehung zueinander entwickeln, die den Ausgangspunkt der gesamten dramtischen Ereignisse darstellt.
Ein sehenswerter Höhepunkt des gesamten Films ist Christoph Waltz in der Rolle des charismatischen, charmanten, jedoch auch brutalen Zirkusdirektors August Rosenbluth. Christoph Waltz ist einer dieser hochkarätigen Charakterschauspieler, die jeden Fim adeln. Jede Nuance, jeder Gesichtsausdruck und jeder Blick sitzt, zeigt auch unausgesprochen was gesagt werden soll.
Der unbestrittene Star des Film ist jedoch die Elefantendame Rosie, die im richtigen Leben Tai heißt, und einfach nur unglaublich ist. Wenn man vorher keine Beziehung zu Elefanten besaß, so sieht man sie nach diesem Flm mit anderen Augen. Allein wegen ihr wäre dieser Film schon sehenswert.
Alles in allem ein lohnenswerter Film. Gäbe es 4.5 Sterne, so wäre dieser Film von mir so bewertet worden. Er hat kleinere Mängel, insbesondere im Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten Marlena und Jakob, hebt sich jedoch positiv von vielen anderen Hollywoodfilmen ab, was eine 5 Sterne Bewertung letztendlich doch rechtfertigt.

Fazit: 'Wasser für die Elefanten' ist ein Film, der die hohen Erwartungen fast durchgehend erfüllt. Wer gute Geschichten mag und die bunte Zirkuswelt liebt, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Für Actionfans ist er jedoch eher nicht zu empfehlen, denn 'Wasser für die Elefanen' erzählt seine Geschichte trotz der dramatischen Ereignisse in einer ruhigen Erzählweise mit Liebe zum Detail, die den Fokus auf die Geschichte eines bewegten Lebens legt.
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am 18. Juni 2016
" Hab` ich die Vorstellung verpasst? " - Ja, ich fürchte schon- die Show war heute Nachmittag.
Gehören Sie zu den Leutchen aus Green Haven? Vielleicht gehen wir mal ins Trockene, und dann.........
rufen wir für Sie an? " - Nein, nein. bin alleine hier...." . - " Wir rufen das Heim an und dann kommt jemand.....".
- " Ich hab`s doch schon gesagt,...ich bin nicht mit dem Heim hier! Mach` mal die Ringe aus deinem Schädel,
dann bist du vielleicht nicht taub- und dumm!!....Tut mir leid, Kleiner,...nichts für ungut. "
Die beiden netten Jungs können es ja auch nicht wissen. Können sie nicht kennen,- die Geschichte des Mannes,
der da im Regen steht. Und die er ihnen gleich erzählen wird, weil die beiden das Herz am rechten Fleck haben.
Und diese Geschichte ist herzzerreissend, stark und wahrhaftig gut gespielt.
WASSER FÜR DIE ELEFANTEN: Damals war`s, im Jahre 1931. Als Jacob Jankowski seine Eltern durch einen
Autounfall verlor und als halbstudierter Veterinär den Weg in den Zirkus fand. Durch Zufall.
"......dennn es war ein Glückstag, als Jacob Jankowski auf unseren Zug gesprungen ist......." .
Gewaltige Bilder, hervorragende Darsteller wie Reese Witherspoon, Robert Pattinson, Christoph Waltz und........
Elefantendame Rosie machen diesen Film zu einer der rührseligsten Liebesgeschichten aller Zeiten.
WASSER FÜR DIE ELEFANTEN- ein Erlebnis, das wohl in seiner Geschichte so einmalig ist und bleiben wird.

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Story:

Die Romanze um den verarmten Student und die schöne Artistin-
ein gefährliches und riskantes Unterfangen. Denn für Marlena, verheiratet
mit dem tyrannischen Zirkusdirektor August, wird eine gemeinsame Zukunft
mit Jacob nicht vorstellbar. Als dieser hinter das Geheimnis des Elefanten Rosie
kommt, spitzt sich die Situation dramatisch zu............................................

***********************************************************

Fazit:

" Der Zirkus ist nichts ohne Tradition- er ist eine Familie.............." .
Von Anfang an wird die Atmosphäre der damaligen Zeit aufs genialste eingefangen.
WASSER FÜR DIE ELEFANTEN ist ein bedeutendes Zeitbild der großen Depression
in den USA der Dreissiger Jahre. Der Zirkus als Auffangbecken für Heimatlose und Suchende.
Nach dem großen Glück. Es geht um die Liebe, die Liebe zwischen Mann und Frau, die Liebe
zu Tieren und die Liebe zum Zirkus. Diese Geschichte musste einfach erzählt werden.........-
denn sie ist gleichermaßen schön wie traurig. Christoph Waltz als die furchteinflössende Person,
so authentisch, dass man sich wünscht, ihr nie zu begegnen. Extrem und verstörend gut.
WASSER FÜR DIE ELEFANTEN- Drama, Tiefgang und Freude halten sich die Waage und versetzen
mich immer wieder neu ins absolute Gefühlschaos. Einer dieser Filme, der mir immer in Erinnerung
bleiben wird. Wer denkt, glaubt, hier erwartet ihn ein typischer Schmachtfetzen, dem kann ich versichern- nein.
Gerade in der ersten Hälfte des Films wird der Zuschauer auf gekonnte Art in die Zirkuswelt der Dreissiger Jahre
entführt. Dabei wird die wirtschaftliche Situation dieser Zeit keineswegs ausgeklinkt.
Dunkle Wolken hängen am Zirkushimmel- für Ruhm und Geld sind dem Direktor August Rosenbluth alle Mittel recht.
Um das zu unterstreichen, scheut WASSER FÜR DIE ELEFANTEN auch vor drastischen Szenen nicht zurück.
Mit einem Wort, oder Zwei: Grandioses Kino!

Lauflänge: 115.27 Minuten ( mit Abspann ) !

Tipp!
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Jacob Jankowski (alt: Hal Holbrook/jung: Robert Pattinson) hat 1931 anfangs ausgesorgt. Trotz großer Depression und Prohibition studiert er an der Cornell University Tiermedizin. Da sein Vater Tierarzt ist, hat er dort auch schon einiges gelernt. Ein hübsches junges Mädchen ist schwer an ihm interessiert und so ist auch der voraussichtliche Abend der Prüfung gerettet. Diese selbst dürfte lediglich einen Klacks darstellen. Kaum ist die Prüfung überhaupt angefangen, ruft man Jacob jedoch hinaus. Seine Eltern hatten einen tödlichen Automobilunfall. Erst jetzt wird ihm das Ausmaß der ganzen Katastrophe bewusst. Der 23jährige ist jetzt nicht nur mutterseelenallein, er ist überdies auch obdachlos und joblos. Die Prüfung bei Cornell hat er nicht abgeschlossen, damit ist er nicht approbiert. Das Studium haben seine Eltern mit Krediten finanziert und sein Vater war zu gutmütig, da die Patientenbesitzer aufgrund der schwierigen Zeiten kein Geld hatten, hat er auch mal statt Bares Sachleistungen genommen. Kurzum: Jacob hat nichts mehr. Er verlässt die Stadt und springt auf einen Zug, der sich als Zirkuszug herausstellt. Als der Eigentümer August Rosenbluth (Christoph Waltz) herausfindet, dass er Tiermediziner sei, behält er ihn bei der Truppe. Aufgrund eigenmächtiger Entscheidungen muss er bald feststellen, mit wem er es da zu tun hat. Rosenbluth ist Choleriker und quält die Tiere. Und nicht nur die: Der Typ lässt Leute aus dem fahrenden Zug werfen, die dabei nicht selten zu Tode kommen! Als Entschuldigung für seine Handlungen führt er oft an, dass dem Zirkus die Geier im Nacken sitzen würden und jeder nur darauf warten würde, dass er auch bald pleite ist. Ein Auge hat Jacob auf die hübsche Frau des Direktors, Marlena (Reese Witherspoon) geworfen. Das verkompliziert die ganze Sache ungemein...

Vorab ich bin kein Pattinson-Fan. Er ist für mich kein guter Schauspieler sondern hat immer diesen einen gequälten (?) Gesichtsausdruck aus der Twilight-Reihe, die wohl ein Schlafzimmerblick darstellen soll, was für mich aber eher nach Überdosis-an-Schlaftablettenblick aussieht. Waltz spielt seine Rolle als Mini-Psychopathen mal wieder wunderbar. Und Reese Witherspoon sieht einfach nur hübsch aus und steht auch sonst nicht so im Weg rum.

Dennoch übt der Film einen gewissen Reiz aus. Er ist wunderbar schon fast als bildgewaltiges Kunstwerk choreographiert. Allerdings bleibt ein fader Beigeschmack. Es ist zwar bekannt, dass ein Zirkus häufig auch seine Tiere quält um an die gewünschten Attraktionen zu kommen, daher wäre es für mich fatal gewesen, gerade auch diesen Aspekt auszublenden. Wer bei einem Zirkusfilm wirklich heile Welt sehen will wo die Tiere wirklich von hinten bis vorne bedient werden gehe bitte in einen Märchenfilm. Die Realität sieht anders aus. Was mich aber gewaltig stört ist die Tatsache, dass Animal Defenders International behauptet, für den Film seien die Elefanten vor den Dreharbeiten gequält worden. Die Produzenten und Schauspieler dementieren dies, sodass es bislang Aussage gegen Aussage steht.

Wenn für den Film tatsächlich Tiere gequält wurden ist das ein absolutes No Go und wäre ein Tiefpunkt in der Karriere für alle Beteiligten!
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am 14. November 2011
Das ist die Devise von August(Chrisotph Waltz), dem Zirkusdirektor von Benzini Brothers. Amerika liegt im Jahr 1931 in einer schweren Wirtschaftskrise und August setzt alles daran, seinen Zirkus, vor allem aber seinen eigenen Ideale, über die Runden zu bringen. Das ist der Hintergrund von Sara Gruens Roman -Wasser für die Elefanten-. Regisseur Francis Lawrence hat den Film zum Roman geliefert. Das Sara Gruen am Drehbuch beteiligt war, ist allerdings kaum zu glauben, denn: Lawrence lässt entscheidende Handlungsstränge fallen und "erfindet" komplette Szenen der Story neu. Das wäre egal, würde die Geschichte dadurch besser oder filmgerechter werden. Sie ist es allerdings nicht geworden. Auch wenn ich keiner dieser Meckerer sein möchte, der sich ständig beklagt, dass ein Filmdrehbuch nicht dem Originalroman entspricht; bei -Wasser für die Elefanten- wäre es wünschenswert gewesen.

Jacob Jankowski(Robert Pattinson) ist 93 Jahre alt und wird vor einem Zirkuszelt aufgegriffen. Er hat die Vorstellung verpasst. So landet er im Wagen des Zirkusdirektors und lässt dort seine Gedanken in die Vergangenheit schweifen. Als junger Mann, nach dem Unfalltod der Eltern, brach er die Ausbildung zum Tierarzt ab. Dann landete er beim Zirkus und fand eine Anstellung. Er lernte den alten Arbeiter Camel(Jim Norton) und den Clown Kinko(Mark Povinelli) kennen. Er musste die harten Regeln im Zirkusleben am eigenen Leib erfahren. Vor allem aber war da Marlena(Reese Witherspoon). Die Artistin wird zu Jacobs großer Liebe. Doch Marlena ist mit dem jähzornigen Zirkusdirektor August verheiratet. Als August eines Tages die Elefantenkuh Rosie kauft, kümmert sich Jacob um das Tier. August und Marlena wollen mit Rosie eine Shownummer einüben. August behandelt nicht nur Marlena, sondern auch Rosie schlecht. So kommt es zum Streit zwischen August und Jacob. Dabei geht es um Marlena, um Rosie, und zu guter letzt um Jacobs Leben, denn: August ist nicht zimperlich in seinen Methoden, wenn es darum geht, einen unliebsamen Konkurrenten loszuwerden...

Es wird Francis Lawrence Geheimnis bleiben, wieso er den Handlungsstrang aus dem Altenheim komplett strich, Szenen wie z.B. das Ende der Story regelrecht "überdramatisierte", vermutlich um dabei seine Stars Pattinson, Waltz und Witherspoon mediengerecht ins Bild zu rücken, oder den Ablauf der Geschichte hier und da verdrehte oder schlichtweg neu erfand. Das die Figuren des Zirkusdirektors Al und Marlenas Ehemann August zu einer Person geformt wurden, ist dabei noch ein Gedanke, der für mich einigermaßen nachvollziehbar ist. Ich gehe davon aus, dass für Lawrence die Bilder und die Stars der Mittelpunkt seiner Arbeit waren. Die sind auch vortrefflich gelungen. Am Spiel von Waltz, Pattinson und Witherspoon gibt es nichts zu meckern und die Zirkuswelt des Jahres 1931 steht in Lawrence Bildern tatsächlich wieder auf. Allerdings bin ich persönlich die Meinung, dass bei -Wasser für die Elefanten- die Geschichte der Star ist. Und die hat Lawrence ziemlich vernachlässigt. Wer das Buch nicht kennt, den erwartet ein Film, der die großen Kinotraditionen wieder auferstehen lassen möchte und der vortrefflich unterhält. Wer das Buch kennt und es mochte, der wird von Lawrence Filmarbeit ein Stück weit enttäuscht sein.

Ich hätte -Wasser für die Elefanten- 3,5 Sterne gegeben. Da das nicht möglich ist, sind es vier zu Gunsten des Angeklagten geworden. Der Film ist sehenswert und gut gelungen. Bei mehr Nähe zum Originalroman wäre da jedoch noch eine ganze Menge mehr möglich gewesen. Sie können und dürfen das natürlich wieder einmal völlig anders sehen. Probieren sie es einfach aus. Viel Spaß dabei.
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TOP 500 REZENSENTam 13. September 2015
Der Film Wasser für die Elefanten basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sara Gruen. Er erzählt die Geschichte des Veterinärstudenten Jacob Jankowski, Sohn polnischer Einwanderer, zur Zeit der großen Weltwirtschaftskriese der 1930er Jahre. Am Tag seiner Abschlussprüfung verunglücken seine Eltern bei einem Autounfall. Sein Vater hatte das Haus beliehen, um seinem Sohn das Studium zu ermöglichen. Jacob steht vor dem Aus bzw. vor einem Neuanfang. Er springt auf einen Zug auf, in dem sich ein Zirkus befindet, und fängt an, für diesen Zirkus zu arbeiten. Erst als einfache Hilfskraft, später als Tierarzt.
Ein schöner Film über das Leben in einem Zirkus, der immer kurz vor dem Bankrott steht. Natürlich mit der obligatorischen verbotenen Liebe, einem Ehemann, der seine Frau schlecht behandelt und einem Zirkusdirektor, der seine Angestellten ausbeutet.
Das Ende ist ein wenig Deus Ex Macchia, so dass nicht die Wahl getroffen werden musste, die junge Liebe mit einer Schuld beginnen zu lassen, diese Rache nimmt der Elefant.
Am besten hat mir aber gefallen, dass der Film Deutsch-Polnisch war. Dafür reicht mein Polnisch schon und so habe ich auch keine verführerischer Untertitel vermisst, die mir sonst das Leben einfacher machen.
Robert Pattison ist, wenn er nicht gerade einen blassen Vampir spielt, ein ganz akzeptabler Schauspieler. Jabob scheint mir ein wenig verklemmt und verhuscht zu sein und ist insgesamt ein wenig steif, aber es geht.
Kein Film, den man mehrfach anschauen würde, aber schöne Unterhaltung. Bei diesem Thema wäre natürlich noch deutlich mehr drinnen gewesen an historischen Möglichkeiten. Die Weltwirtschaftskrise wird zwar angesprochen, aber nicht wirklich kommentiert, genauswenig wie dir Lage der Einwanderer zu dieser Zeit. Da wäre gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation vieles möglich gewesen, aber es kann sein, dass diese Aspekte auch im Buch nicht wirklich ausgearbeitet wurden.
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am 1. März 2012
Eigentlich bin ich ja nicht so ein Pattinson - Fan, was aber auch daran liegen kann, das ich den Biss-Filmen absolut nichts abgewinnen kann. Dafür mag ich Reese Witherspoon umso mehr. Im Film jedoch überraschte mich Robert Pattinson, der den polnischen Zuwanderer perfekt verkörperte und (obwohl ich kein polnisch kann) auch die "andere" Sprache souverän rüberbrachte.

Doch nun zum Film. Ursprünglich dachte ich bei dem Film "Wasser für die Elefanten" an Afrika. Auch die Vorschau hat nicht auf den ersten Blick erkennen lasssen, das es sich bei dem Film um ein Zirkus-Drama handelt.

Der Film fängt mit einem älteren Herren vor einem Zirkus der heutigen Zeit an und macht dann eine Zeitreise in die Vergangenheit. So hat der Hauptprotagonist Jacob schon am Anfang des Filmes einige schwere Schicksalsschläge hinzunehmen. Und landet dann durch Zufall irgendwie mittellos auf einem Zirkuszug.

Dort beeindruckt er sowohl Zirkuschef Alexander (Christoph Waltz) als auch dessen junge Frau Marlena (Reese Witherspoon) mit seinen Kenntnissen rund um die Tiermedizin. Als er die Hauptattraktion töten muss, wird schnell Ersatz gesucht. Eine Elefanten-Dame namens Rosi soll Abhilfe schaffen. Doch Rosi hat ihren eigenen Kopf (und versteht dazu auch nur Polnisch). Für Alexander ist sie jedoch die letzte Chance, den Zirkus vor dem Untergang zu retten. Der Zirkuschef ist sehr exzentrisch und es beschwört sich ein Drama herauf, als er herausfindet, das zwischen seiner Frau und dem "Zirkus-Tierarzt" mehr als nur Freundschaft entwickelt....

Nun, wie gesagt, vom Hauptdarsteller war ich sehr beeindruckt und auch die Geschichte gefiel mir sehr gut. Dramatische Augenblicke halten sich mit Romantischen Momenten die Waage und der Film wird trotz 2 Stunden Laufzeit nicht langweilig.

Was mich ein wenig nervte ist die Sprache von Christoph Waltz. Als Schauspieler ist er ja top, aber ich fühlte mich während des ganzen Filmes an Inglorious Bastards erinnert.

Auch wurde im Film das Thema Tierquälerei angestoßen, so wurde aufgezeigt, was Zirkus-Tiere Anfang des 20ten Jahrhunderts so alles erleiden mussten. Gerade mit Elefantendame Rosi hatte man des häufigeren Mitleid...

Nun, wenn ihr Romantik liebt, solltet ihr diesen Film unbedingt schauen !!!
55 Kommentare|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2011
Nachdem ich das Buch mit Begeisterung gelesen habe, interessierte mich natürlich auch die Verfilmung.
Und ich kann sagen, dass diese, trotz der Abweichungen zur Buchvorlage, extrem gut gelungen ist.

Der Film beeindruckt nicht nur durch die bunte Zirkuswelt der 30er Jahre, sondern auch durch die wirklich gute Auswahl der Hauptdarsteller.
Reese Witherspoon als Marlena ist die geborene Artistin. Es macht einfach Spaß, sie mit ihrer Anmut in ihrer Rolle mit den Tieren zu sehen. Die Rolle passt perfekt zu ihr. Ihre zierliche, fast schon zerbrechliche Ausstrahlung kommt der Rolle als Marlena perfekt zugute.

Robert Pattinson kannte ich vorab nur durch die Schlagzeilen als Twilight-Teenie-Idol und war deshalb vielleicht ein wenig voreingenommen, was seine Rolle als Hauptdarsteller in diesem Film angeht.
Jedoch steckt in ihm tatsächlich ein großartiger Schauspieler. Mich hat er in diesem Film als Jacob echt überzeugt. Vom umsorgten Sohn mit fest geplanter Zukunft zum Mann, der sich plötzlich alleine durchschlagen muss und dabei auf harte Art und Weise erwachsen wird und dabei die Liebe seines Lebens kennen lernt.

Christoph Waltz als schizophrener, bösartiger Zirkusdirektor ist ebenfalls perfekt besetzt. Ein Gesicht nett und freundlich, dass andere gewalttätig und skrupellos. Sicher eine Herausforderung für einen Schauspieler, die Christoph Waltz auf seine Art wunderbar interpretiert hat.

Der Film ist so schwungvoll, bunt und spannend, dass mir die zwei Stunden fast schon zu kurz erschienen und das Ende viel zu schnell kam.
Doch Regisseur und Drehbuchautor haben hier gute Arbeit geleistet, die Geschichte des faszinierenden Buches trotz der Abweichungen alles in allem so gut wieder gegeben, dass auch der Film für Menschen, die gerne spannende Liebesfilme sehen, nur zu empfehlen ist.

Manche Passagen, die mich im Buch begeistert haben, wie das Leben des alten Jacob im Altenheim, seine Schwierigkeiten mit seinem alten Körper der so gar nicht zu seinem wachen Geist passen will, fehlen zwar komplett im Film. Es ist für mich durchaus verständlich, dass sich das Drehbuch mehr auf die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Marlena, Jacob und Rosie konzentriert hat. Trotzdem fehlte mir etwas das Gefühl für den alten Jacob, welches ich beim lesen des Buches gespürt hatte. Deswegen ein Stern abzug.

Der Film ist dennoch für mich sehr sehr sehenswert!
22 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2014
Der Film ist so, so , so wunderschön dramatisch. Der junge Tierarzt (Robert Pattinson) , verliert an dem Tag seiner Abschlussprüfungen an der Universität seine Eltern, da er aber keine anderen Verwandten hat in Amerika und seine nächsten Verwandten nicht kennt, beschließt er sich auf den Weg in die weite Welt zu machen. Auf seiner Reise springt er auf einen Zug auf, der von Zirkusleuten bewohnt und benutzt wird, da es in der Wirtschaftskrise spielt, benötigt der junge Tierarzt eine Stelle .... egal welche.... so fing er an beim Zirkus zu arbeiten. Dort lernte er die wunderschöne Marlene kennen, welche die Frau des Zirkusdirektors ist. Der Mann von Marlene ist aber als extrem skrupellos und brutal bekannt , er geht über Leichen um seine Show aufrechtzuerhalten. Das Drama um den Tierarzt, der das Leid der Tiere nicht mitansehen kann und die Liebe seines Lebens '(Marlene) mit dem falschen Mann an ihrer Seite........ Er kämpft für Marlene, die Tiere und um sein Leben.....
Absolut gelungener Film!!!!!!
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am 21. August 2013
Ich muss sagen ich bin kein riesen Fan von Robert Pattinson und hatte eigentlich auch nicht vor den Film zu sehen doch jetzt versteh ich überhaupt nicht mehr warum :) Ich liebe diesen Film und ich kann jetzt auch verstehen was alle in Robert Pattinson sehen :) Er spielt diese Rolle einfach so fantastisch genau so wie Reese Witherspoon. Sie sind einfach ein wundervolles Team.
Genau so zu loben ist die Schauspielerische Leistung von Christopher Waltz er schafft es diese Rolle so brutal und glaubwürdig zu spielen das man ihn im Film wirklich hasst :D
Doch am tollsten ist die Elefantendame Rosie man kann sie einfach nur lieb haben :)

Ich kann diesen Film wirklich nur jedem empfehlen da er einfach atemberaubend schön ist

LG und viel Spaß beim anschauen :)
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am 15. Februar 2014
Rührselige Geschichte mit einem Robert Pattinson, der den gesamten Film das selbe weinerlich-traurige Gesicht macht. Schauspielkunst ist anders. Am besten ist der Satz "You are a beautiful woman, you deserve a beautiful life". Verdienen denn nicht-schöne Frauen kein wunderbares Leben?
Wenn die Tierschutzorganisation PETA recht damit hat, dass der Elefant (im Vorfeld) wie alle Zirkuselefanten gequält wurde, um die Befehle auszuführen, dann geht es wohl kaum verlogener. (Siehe Artikel im englischsprachigen Wikipedia)
Der Umgang erinnert an "Free Willy", in dem mit viel Pathos die Befreiung eines Orca-Wals gezeigt wurde, der echte Orca aber kümmerlich in einem Becken leben und verenden musste. Solche Filme müssten verboten werden und die Schauspieler haben es auch nicht nötig, da mitzumachen.
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