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4,4 von 5 Sternen
Wasser für die Elefanten
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101 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2011
Eine Woche nach Erscheinen des Films habe ich mir 'Wasser für die Elefanten' im englischen Original in einer Sonnabendnachmittagsvorstellung im Kino angesehen. Ich lebe in den USA und Kino ist hier ein wichtiger Bestandteil des Wochenendes und demnach sind die Kinos meist gut gefüllt. Jedoch war ich mehr als erstaunt, wie voll das Kino an diesem Nachmittag war. Die Reihen im Saal waren lückenlos gefüllt, und das ist doch eher ungewöhnlich, da in den USA stets Wert auf Platz gelegt wird und demnach meist ein Sitz zwischen den Zuschauern frei bleibt. An der Kinokasse waren überwiegend Frauen, aber das war nicht unerwartet. Der Herr neben mir im Kino klimperte die ganze Länge des Films auf seinem iPhone herum, war also offensichtlich nicht sehr angetan von dem, was sich auf der Leinwand abspielte. Die drei Mädchen zu meiner linken brachen beim ersten Erscheinen von Robert Pattinson in ein kollektives 'Ah und Oh' aus und gehörten offensichtich zur Twilight Fangemeinde, die wohl jeden Film mit Robert Pattinson als gut befinden würden.
Ich hatte große Erwartungen an diesen Film, aber auch meine Bedenken. Das Buch von Sara Gruen steht schon seit langem auf meiner persönlichen Top-Liste und wird dort wohl auch noch eine weitere Weile bleiben. Die Vielfalt der verschieden Handlungsstränge, die magische Welt des Zirkuslebens der 30er Jahre, die Geschichte der großen Depression in Amerika und die unterschiedlichen Charaktere und Konflikte und deren Zusammenprallen lassen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem werden. Würde ein Film dem gerecht werden können oder würde das Ganze zu einer hollywoodmäßigen Liebesgeschichte degradiert werden?
Die Sorgen waren unberechtigt, denn 'Wasser für die Elefanten' wird dem Buch mehr als gerecht. Natürlich kann kein Film dieser Welt mit der Erzähldichte eines Buches mithalten, das noch dazu den eindeutigen Vorteil besitzt, die Fantasie der Leser zu benutzen. Kann man sich jedoch davon lösen, dann ist 'Wasser für die Elefanten' ein liebenswerter Film, der sich nahe an die Buchvorlage hält und die Stimmung des Buches mehr als gelungen einfängt.
Der Film hat ein eindeutiges Plus und das sind die wunderschönen Bilder. Gedreht in der Art der Nostalgie der alten Hollywoodfilme ist das Ganze ein Fest für die Augen. Jede Szene ist ein Genuß, ein Farbrausch, inszeniert bis zur Perfektion. Die Zirkuswelt ist bunt, schillernd und märchenhaft, weckt Erinnerungen und Kindheitsträume. Robert Pattinson in der Hauptrolle des Jakob Jankowski schlägt sich wacker, Reese Witherspoon ist der schillernde Star der Manege. Was jedoch bei allem Bemühen beider Schauspieler nicht richtig gelingen wollte, war die prickelnde Chemie zwischen den beiden. Obwohl perfekt in Szene gesetzt, wollte bei mir nicht richtig das Gefühl aufkommen, das diese beiden Menschen füreinander bestimmt sein sollten und eine gegenseite Anziehung zueinander entwickeln, die den Ausgangspunkt der gesamten dramtischen Ereignisse darstellt.
Ein sehenswerter Höhepunkt des gesamten Films ist Christoph Waltz in der Rolle des charismatischen, charmanten, jedoch auch brutalen Zirkusdirektors August Rosenbluth. Christoph Waltz ist einer dieser hochkarätigen Charakterschauspieler, die jeden Fim adeln. Jede Nuance, jeder Gesichtsausdruck und jeder Blick sitzt, zeigt auch unausgesprochen was gesagt werden soll.
Der unbestrittene Star des Film ist jedoch die Elefantendame Rosie, die im richtigen Leben Tai heißt, und einfach nur unglaublich ist. Wenn man vorher keine Beziehung zu Elefanten besaß, so sieht man sie nach diesem Flm mit anderen Augen. Allein wegen ihr wäre dieser Film schon sehenswert.
Alles in allem ein lohnenswerter Film. Gäbe es 4.5 Sterne, so wäre dieser Film von mir so bewertet worden. Er hat kleinere Mängel, insbesondere im Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten Marlena und Jakob, hebt sich jedoch positiv von vielen anderen Hollywoodfilmen ab, was eine 5 Sterne Bewertung letztendlich doch rechtfertigt.

Fazit: 'Wasser für die Elefanten' ist ein Film, der die hohen Erwartungen fast durchgehend erfüllt. Wer gute Geschichten mag und die bunte Zirkuswelt liebt, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Für Actionfans ist er jedoch eher nicht zu empfehlen, denn 'Wasser für die Elefanen' erzählt seine Geschichte trotz der dramatischen Ereignisse in einer ruhigen Erzählweise mit Liebe zum Detail, die den Fokus auf die Geschichte eines bewegten Lebens legt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 30. Juli 2014
Ein Leben und Überleben für den Zirkus, Manege, Artisten, Tiere und das filmisch hervorragend vermittelte Flair einer Zirkuswelt bietet dieser Film.

Zirkusdirektor Christoph Waltz brilliert in seiner Rolle gegen Twilight-Darsteller Robert Pattinson als junger Tierarzt Jacob Jankowski. Dieser wird inmitten seiner eigentlich vorgesehenen Lebensplanung durch den plötzlichen Unfalltod seiner Eltern herausgerissen und landet während der Wirtschaftskrise der dreißiger Jahre in einem heruntergekommenen Zirkus.

Dort verliebt er sich in die schöne Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon) und legt sich mit dem Zirkusdirektor an.

Eine spannende Filmhandlung, untermalt von hervorragenden Hintergrundaufnahmen, passenden Kulissen und gekonnten schauspielerischen Leistungen von Waltz und Pattinson hatten mich als Filmbetrachter fasziniert.

Das Buch dazu habe ich mir bereits bestellt und inzwischen gelesen. Es ist spannend geschrieben, der Film hat leichte Abhandlungen.

Inspiriert wurde die Schriftstellerin Sara Gruen, deren Buch die Vorlage zu diesem Film lieferte, durch einen Artikel in der "Chicago Tribune" des Fotografen Edward J. Kelty, der in den 1920ern und 1930ern Wanderzirkusse durch die USA begleitete. Die Schriftstellerin war von seinen Fotos dermaßen angetan, dass sie sich in die Arbeit über Eisenbahnzirkusse stürzte und sich eine Lektüreliste vom Archivar des Cirkus World Museum in Baraboo, Wisconsin, dem früheren Winterquartier von Ringling Brothers besorgte.

Sara Gruen erfuhr, dass der amerikanische Cirkus über eine reiche Geschichte verfügte. Etliche der ungeheuerlichen Details des Buches stammen aus Tatsachenberichten. Die Autorin hängte ihr Herz besonders an zwei alte Zirkuselefantenkühe, die letztendlich die Handlung mit Rosie ergaben.

1903 tötete eine Elefantenkuh namens Topsy ihren Dompteur, nachdem er sie mit einer brennenden Zigarette fütterte. Topsy wurde von ihrem Besitzer vom Luna Park auf Coney Island zur Hinrichtung freigegeben. Die übliche Methode durch Erhängen stieß bei Tierliebhabern auf Proteste. Somit wurde Tobsy dem Glühbirnenerfinder Thomas Edison vorgestellt, der auf die Gefahren von Wechselstrom hinwies, das an zig Experimenten mit lebenden Tieren bewies und sie auf Kupferplatten festketten ließ und ihr vor fünfzehnhundert Zuschauern sechstausendsechshundert Volt durch den Körper jagte. Etwa zehn Sekunden später war sie tot.

Die nächste Elefantendame wurde 1903 in Dallas von einer Truppe der Zirkuslegende Carl Hagenbeck abgekauft. "Old Mom" wurde von Hagenbeck als ein überaus intelligentes Tier beschrieben, das die Erwartungen der neuen Domteure jedoch nicht erfüllte. Hagenbeck besuchte seine Elefantendame wenig später und war entgeistert, dass sie als dumm und unbrauchbar bezeichnet wurde. Er sagte das - auf Deutsch - und plötzlich war allen klar, dass Old Mom die Befehle nur auf Deutsch befolgte. Sie wurde auf die englische Sprache dressiert und machte eine glänzende Karriere. Sie starb 1933 im Alter von achtzig Jahren inmitten ihrer Freunde und Weggefährten.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich bin ich ja nicht so ein Pattinson - Fan, was aber auch daran liegen kann, das ich den Biss-Filmen absolut nichts abgewinnen kann. Dafür mag ich Reese Witherspoon umso mehr. Im Film jedoch überraschte mich Robert Pattinson, der den polnischen Zuwanderer perfekt verkörperte und (obwohl ich kein polnisch kann) auch die "andere" Sprache souverän rüberbrachte.

Doch nun zum Film. Ursprünglich dachte ich bei dem Film "Wasser für die Elefanten" an Afrika. Auch die Vorschau hat nicht auf den ersten Blick erkennen lasssen, das es sich bei dem Film um ein Zirkus-Drama handelt.

Der Film fängt mit einem älteren Herren vor einem Zirkus der heutigen Zeit an und macht dann eine Zeitreise in die Vergangenheit. So hat der Hauptprotagonist Jacob schon am Anfang des Filmes einige schwere Schicksalsschläge hinzunehmen. Und landet dann durch Zufall irgendwie mittellos auf einem Zirkuszug.

Dort beeindruckt er sowohl Zirkuschef Alexander (Christoph Waltz) als auch dessen junge Frau Marlena (Reese Witherspoon) mit seinen Kenntnissen rund um die Tiermedizin. Als er die Hauptattraktion töten muss, wird schnell Ersatz gesucht. Eine Elefanten-Dame namens Rosi soll Abhilfe schaffen. Doch Rosi hat ihren eigenen Kopf (und versteht dazu auch nur Polnisch). Für Alexander ist sie jedoch die letzte Chance, den Zirkus vor dem Untergang zu retten. Der Zirkuschef ist sehr exzentrisch und es beschwört sich ein Drama herauf, als er herausfindet, das zwischen seiner Frau und dem "Zirkus-Tierarzt" mehr als nur Freundschaft entwickelt....

Nun, wie gesagt, vom Hauptdarsteller war ich sehr beeindruckt und auch die Geschichte gefiel mir sehr gut. Dramatische Augenblicke halten sich mit Romantischen Momenten die Waage und der Film wird trotz 2 Stunden Laufzeit nicht langweilig.

Was mich ein wenig nervte ist die Sprache von Christoph Waltz. Als Schauspieler ist er ja top, aber ich fühlte mich während des ganzen Filmes an Inglorious Bastards erinnert.

Auch wurde im Film das Thema Tierquälerei angestoßen, so wurde aufgezeigt, was Zirkus-Tiere Anfang des 20ten Jahrhunderts so alles erleiden mussten. Gerade mit Elefantendame Rosi hatte man des häufigeren Mitleid...

Nun, wenn ihr Romantik liebt, solltet ihr diesen Film unbedingt schauen !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das ist die Devise von August(Chrisotph Waltz), dem Zirkusdirektor von Benzini Brothers. Amerika liegt im Jahr 1931 in einer schweren Wirtschaftskrise und August setzt alles daran, seinen Zirkus, vor allem aber seinen eigenen Ideale, über die Runden zu bringen. Das ist der Hintergrund von Sara Gruens Roman -Wasser für die Elefanten-. Regisseur Francis Lawrence hat den Film zum Roman geliefert. Das Sara Gruen am Drehbuch beteiligt war, ist allerdings kaum zu glauben, denn: Lawrence lässt entscheidende Handlungsstränge fallen und "erfindet" komplette Szenen der Story neu. Das wäre egal, würde die Geschichte dadurch besser oder filmgerechter werden. Sie ist es allerdings nicht geworden. Auch wenn ich keiner dieser Meckerer sein möchte, der sich ständig beklagt, dass ein Filmdrehbuch nicht dem Originalroman entspricht; bei -Wasser für die Elefanten- wäre es wünschenswert gewesen.

Jacob Jankowski(Robert Pattinson) ist 93 Jahre alt und wird vor einem Zirkuszelt aufgegriffen. Er hat die Vorstellung verpasst. So landet er im Wagen des Zirkusdirektors und lässt dort seine Gedanken in die Vergangenheit schweifen. Als junger Mann, nach dem Unfalltod der Eltern, brach er die Ausbildung zum Tierarzt ab. Dann landete er beim Zirkus und fand eine Anstellung. Er lernte den alten Arbeiter Camel(Jim Norton) und den Clown Kinko(Mark Povinelli) kennen. Er musste die harten Regeln im Zirkusleben am eigenen Leib erfahren. Vor allem aber war da Marlena(Reese Witherspoon). Die Artistin wird zu Jacobs großer Liebe. Doch Marlena ist mit dem jähzornigen Zirkusdirektor August verheiratet. Als August eines Tages die Elefantenkuh Rosie kauft, kümmert sich Jacob um das Tier. August und Marlena wollen mit Rosie eine Shownummer einüben. August behandelt nicht nur Marlena, sondern auch Rosie schlecht. So kommt es zum Streit zwischen August und Jacob. Dabei geht es um Marlena, um Rosie, und zu guter letzt um Jacobs Leben, denn: August ist nicht zimperlich in seinen Methoden, wenn es darum geht, einen unliebsamen Konkurrenten loszuwerden...

Es wird Francis Lawrence Geheimnis bleiben, wieso er den Handlungsstrang aus dem Altenheim komplett strich, Szenen wie z.B. das Ende der Story regelrecht "überdramatisierte", vermutlich um dabei seine Stars Pattinson, Waltz und Witherspoon mediengerecht ins Bild zu rücken, oder den Ablauf der Geschichte hier und da verdrehte oder schlichtweg neu erfand. Das die Figuren des Zirkusdirektors Al und Marlenas Ehemann August zu einer Person geformt wurden, ist dabei noch ein Gedanke, der für mich einigermaßen nachvollziehbar ist. Ich gehe davon aus, dass für Lawrence die Bilder und die Stars der Mittelpunkt seiner Arbeit waren. Die sind auch vortrefflich gelungen. Am Spiel von Waltz, Pattinson und Witherspoon gibt es nichts zu meckern und die Zirkuswelt des Jahres 1931 steht in Lawrence Bildern tatsächlich wieder auf. Allerdings bin ich persönlich die Meinung, dass bei -Wasser für die Elefanten- die Geschichte der Star ist. Und die hat Lawrence ziemlich vernachlässigt. Wer das Buch nicht kennt, den erwartet ein Film, der die großen Kinotraditionen wieder auferstehen lassen möchte und der vortrefflich unterhält. Wer das Buch kennt und es mochte, der wird von Lawrence Filmarbeit ein Stück weit enttäuscht sein.

Ich hätte -Wasser für die Elefanten- 3,5 Sterne gegeben. Da das nicht möglich ist, sind es vier zu Gunsten des Angeklagten geworden. Der Film ist sehenswert und gut gelungen. Bei mehr Nähe zum Originalroman wäre da jedoch noch eine ganze Menge mehr möglich gewesen. Sie können und dürfen das natürlich wieder einmal völlig anders sehen. Probieren sie es einfach aus. Viel Spaß dabei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Wasser für die Elefanten" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romanes der Kanadierin Sara Gruen.

Der über 90jährige Jakob erzählt in einer Rahmenhandlung, wie er im Jahre 1931, also während der großen Wirtschaftskrise und der Prohibition, nach einer Familientragödie zum Circus kam, dort als Veterinär arbeitete und sich in die Kunstreiterin Marlena, die Frau des charismatischen, aber auch gewalttätigen Circusdirektors verliebte.

Die aufwendig ausgestattete klassische Romanze nutzt das Circusmilieu für viele schöne Aufnahmen und fängt auch die Athmosphäre des Circus und der 30er Jahre stimmungsvoll ein.

Fans farbenprächtiger und bildgewaltiger Liebesromanzen vor historischem Hintergrund und Circusliebhaber werden also auf ihre Kosten kommen.

Als unberechenbarer Circusdirektor überzeugt Christoph Waltz.
Marlena und Jakob werden von Reese Witherspoon und Robert Pattinson gespielt.
Reese Witherspoon passt vom Typ her gut in ihre Rolle, aber dennoch bleibt die Figur der Marlena etwas konturlos.
Robert Pattinson in der Hauptrolle hat mich leider nicht wirklich überzeugen können.
Daß ich ihn als Schauspieler nicht sonderlich mag, weil es ihm meiner Meinung nach an Ausstrahlung und Charisma fehlt, ist natürlich nur meinem ganz persönlichen Geschmack geschuldet, aber unabhängig davon finde ich ihn als Partner für Reese Witherspoon auch schlichtweg zu jung.
Als Liebespaar funktionieren die beiden auf der Leinwand daher leider nur bedingt, was dazu führt, daß einen die Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht so berührt, wie es wünschenswert wäre.

Die Geschichte hätte in Verbindung mit der aufwendigen Ausstattung, der stimmungsvollen Atmosphäre und der schönen Kameraarbeit bestimmt das Potential für einen 5-Sterne-Film gehabt, kann diese aber letztlich leider doch nicht rechtfertigen.

Dennoch ist "Wasser für die Elefanten" ein schöner und empfehlenswerter Film.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2011
Nachdem ich das Buch mit Begeisterung gelesen habe, interessierte mich natürlich auch die Verfilmung.
Und ich kann sagen, dass diese, trotz der Abweichungen zur Buchvorlage, extrem gut gelungen ist.

Der Film beeindruckt nicht nur durch die bunte Zirkuswelt der 30er Jahre, sondern auch durch die wirklich gute Auswahl der Hauptdarsteller.
Reese Witherspoon als Marlena ist die geborene Artistin. Es macht einfach Spaß, sie mit ihrer Anmut in ihrer Rolle mit den Tieren zu sehen. Die Rolle passt perfekt zu ihr. Ihre zierliche, fast schon zerbrechliche Ausstrahlung kommt der Rolle als Marlena perfekt zugute.

Robert Pattinson kannte ich vorab nur durch die Schlagzeilen als Twilight-Teenie-Idol und war deshalb vielleicht ein wenig voreingenommen, was seine Rolle als Hauptdarsteller in diesem Film angeht.
Jedoch steckt in ihm tatsächlich ein großartiger Schauspieler. Mich hat er in diesem Film als Jacob echt überzeugt. Vom umsorgten Sohn mit fest geplanter Zukunft zum Mann, der sich plötzlich alleine durchschlagen muss und dabei auf harte Art und Weise erwachsen wird und dabei die Liebe seines Lebens kennen lernt.

Christoph Waltz als schizophrener, bösartiger Zirkusdirektor ist ebenfalls perfekt besetzt. Ein Gesicht nett und freundlich, dass andere gewalttätig und skrupellos. Sicher eine Herausforderung für einen Schauspieler, die Christoph Waltz auf seine Art wunderbar interpretiert hat.

Der Film ist so schwungvoll, bunt und spannend, dass mir die zwei Stunden fast schon zu kurz erschienen und das Ende viel zu schnell kam.
Doch Regisseur und Drehbuchautor haben hier gute Arbeit geleistet, die Geschichte des faszinierenden Buches trotz der Abweichungen alles in allem so gut wieder gegeben, dass auch der Film für Menschen, die gerne spannende Liebesfilme sehen, nur zu empfehlen ist.

Manche Passagen, die mich im Buch begeistert haben, wie das Leben des alten Jacob im Altenheim, seine Schwierigkeiten mit seinem alten Körper der so gar nicht zu seinem wachen Geist passen will, fehlen zwar komplett im Film. Es ist für mich durchaus verständlich, dass sich das Drehbuch mehr auf die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Marlena, Jacob und Rosie konzentriert hat. Trotzdem fehlte mir etwas das Gefühl für den alten Jacob, welches ich beim lesen des Buches gespürt hatte. Deswegen ein Stern abzug.

Der Film ist dennoch für mich sehr sehr sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2014
Der Film ist so, so , so wunderschön dramatisch. Der junge Tierarzt (Robert Pattinson) , verliert an dem Tag seiner Abschlussprüfungen an der Universität seine Eltern, da er aber keine anderen Verwandten hat in Amerika und seine nächsten Verwandten nicht kennt, beschließt er sich auf den Weg in die weite Welt zu machen. Auf seiner Reise springt er auf einen Zug auf, der von Zirkusleuten bewohnt und benutzt wird, da es in der Wirtschaftskrise spielt, benötigt der junge Tierarzt eine Stelle .... egal welche.... so fing er an beim Zirkus zu arbeiten. Dort lernte er die wunderschöne Marlene kennen, welche die Frau des Zirkusdirektors ist. Der Mann von Marlene ist aber als extrem skrupellos und brutal bekannt , er geht über Leichen um seine Show aufrechtzuerhalten. Das Drama um den Tierarzt, der das Leid der Tiere nicht mitansehen kann und die Liebe seines Lebens '(Marlene) mit dem falschen Mann an ihrer Seite........ Er kämpft für Marlene, die Tiere und um sein Leben.....
Absolut gelungener Film!!!!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2015
Schaut euch diesen Film bloß nicht an !!! Die Elefantendame namens Tai wurde leider auch in der Realität für diesen Film gequält. Traurig, aber wahr ! Meiner Meinung nach ist es sehr traurig, dass immer noch Tiere gequält werden müssen, nur damit die Menschen wieder was neues zum Gucken haben. Die meisten Leute machen sich leider die wenigsten Gedanken darüber, dass für solche "Tierfilme" auch dementsprechend Tiere dressiert werden müssen. Wie das gemacht wird hinterfragt keiner. Also bitte unterstützt solche Filme in Zukunft nicht mehr !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2013
Ich muss sagen ich bin kein riesen Fan von Robert Pattinson und hatte eigentlich auch nicht vor den Film zu sehen doch jetzt versteh ich überhaupt nicht mehr warum :) Ich liebe diesen Film und ich kann jetzt auch verstehen was alle in Robert Pattinson sehen :) Er spielt diese Rolle einfach so fantastisch genau so wie Reese Witherspoon. Sie sind einfach ein wundervolles Team.
Genau so zu loben ist die Schauspielerische Leistung von Christopher Waltz er schafft es diese Rolle so brutal und glaubwürdig zu spielen das man ihn im Film wirklich hasst :D
Doch am tollsten ist die Elefantendame Rosie man kann sie einfach nur lieb haben :)

Ich kann diesen Film wirklich nur jedem empfehlen da er einfach atemberaubend schön ist

LG und viel Spaß beim anschauen :)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2014
Rührselige Geschichte mit einem Robert Pattinson, der den gesamten Film das selbe weinerlich-traurige Gesicht macht. Schauspielkunst ist anders. Am besten ist der Satz "You are a beautiful woman, you deserve a beautiful life". Verdienen denn nicht-schöne Frauen kein wunderbares Leben?
Wenn die Tierschutzorganisation PETA recht damit hat, dass der Elefant (im Vorfeld) wie alle Zirkuselefanten gequält wurde, um die Befehle auszuführen, dann geht es wohl kaum verlogener. (Siehe Artikel im englischsprachigen Wikipedia)
Der Umgang erinnert an "Free Willy", in dem mit viel Pathos die Befreiung eines Orca-Wals gezeigt wurde, der echte Orca aber kümmerlich in einem Becken leben und verenden musste. Solche Filme müssten verboten werden und die Schauspieler haben es auch nicht nötig, da mitzumachen.
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