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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Porträt einer außergewöhnlichen Frau,
Von pfeifferin (Osnabrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Mit "Die ewige Prinzessin" zeichnet Philippa Gregory ein fesselndes Porträt der ersten Gemahlin König Heinrichs VIII. von England.Als jüngstes Kind Ferdinands von Aragón und Isabellas von Kastilien verbringt Katharina ihre Kindheit auf den Schlachtfeldern der Reconquista und in der exotischen Atmosphäre der Alhambra. Bereits als Dreijährige dem gleichaltrigen englischen Thronfolger Arthur versprochen, wächst sie mit rückhaltlosem Gottvertrauen und dem festen Glauben an ihre Bestimmung als Königin von England heran. Mit 15 Jahren betritt sie erstmals englischen Boden und heiratet Prinz Arthur. Doch dem Prinzenpaar sind nur wenige Monate vergönnt und mit 16 ist Katharina bereits Witwe. Aber sie hat ein großes Ziel: ihre Gewissheit, dass sie zur Königin von England bestimmt ist, lässt sie die demütigenden Jahre danach, das Feilschen um die nur teilweise bezahlte Mitgift und das Leben am Rand der englischen Hofgesellschaft in beschränkten Verhältnissen mit stolzer Würde ertragen. Mit der Behauptung, die Ehe mit Arthur sein niemals vollzogen worden, klammert sie sich an ihre Hoffnung, mit dem sechs Jahre jüngeren Prinzen Heinrich ihren Traum zu erfüllen. Nicht umsonst hat sie das Kämpfen und Taktieren von ihrer über alles geliebten Mutter gelernt. Aber erst nach dem Tod ihres königlichen Schwiegervaters erfüllt der junge, verwöhnte und ungestüme Heinrich das gegebene Versprechen und macht sie zu seiner Königin, die ihm mit ihrer Klugheit und Erfahrung zur Seite steht. Und Königin bleibt sie, bis Heinrich VIII. sie viele Jahre später seiner Leidenschaft und seinem Egoismus opfert ... Eingebettet in die historischen Fakten schildert Philippa Gregory einfühlsam und glaubwürdig den Weg dieser außergewöhnlichen Frau. Kurze Kapitel, in der Ich-Form erzählt, spiegeln zudem die Gefühlswelt Katharinas wider. Mag auch Vieles Fiktion sein, es ist eine gute Geschichte und für Freunde historischer Romane sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Anfang top, Ende flop,
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Philippa Gregory erzählt in "Die ewige Prinzessin" in einer zumeist anschaulichen Art und Weise das Schicksal der Catalina von Spanien, der späteren Königin von England und ersten Frau Henry des VIII. Zu Anfangs ließ sich der Roman flüssig lesen; der Leser bekam eine Reihe neuer Information über eine Frau, die einem durch zahlreiche Filme eher als bieder und langweilig bekannt war. Umso interessanter ist die Frau die die Autorin vorstellt: ehrgeizig, kriegerisch, machtbesessen und leidenschaftlich!Leider wird der Roman ab circa der Mitte etwas langatmig, allzu zäh wirken z.B. die politischen Beschreibungen des Kriegs gegen die Schotten. Da kommen eigentlich wichtige Aspekte ihres Lebens, wie die Hoffnung, einem Tronfolger das Leben zu schenken und ihre zunehmende Entfremdung zu Heinrich etwas zu kurz. Interessant wäre es auch gewesen, einmal aus Katharinas Sicht zu lesen, wie Anne Boyelin ihr den Mann abspenstig macht, ihre Zeit als geschiedene Frau und der Entzug ihrer einzigen Tochter. Schade das diese Aspekte zu kurz kommen, bzw. gar nicht angesprochen werden. Trotzdem bekommt "Die ewige Prinzessin" drei Sterne, gefielen mir doch "Das Erbe der Königin" und besonders "Die Schwester der Königin" dennoch besser! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Erwartungen nicht ganz erfüllt,
Von liveforever "live" (Bremerhaven) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich muss sagen, dass meine Erwartungen bei diesem Buch nicht zu 100 % erfüllt wurden. Anfangs ist das Buch wunderbar zu lesen. Eine ganz andere Katharina (Catalina) wird beschrieben, als sie mir vorher bekannt war. Anfangs Spanierin durch und durch, kann sie sich nur schwer an die englischen, gröberen Lebensumstände gewöhnen. Ihre Liebe zu Arthur und ihre Witwenzeit in Armut und als Spielball der Mächte wird eindrucksvoll geschildert. Auch als sie schließlich ihr Versprechen einlösen kann und doch noch Königin von England wird, habe ich das Buch kaum aus der Hand legen können.Doch dann kommt ein enormer Schnitt: Die Schlacht gegen die Schotten ist geschlagen und plötzlich springt die Autorin in der Zeit vorwärts. Katharina, Königin von England wird vor Gericht geladen und soll sich rechtfertigen. Und dann: Ende! Ich war wie erschlagen. Ich hatte erwartet, dass dieses Buch nicht nur den Weg zur Königin, sondern auch die Zeit als Königin und die Zeit als verstoßene Frau Heinrichs XIII. behandeln würde. Schließlich heißt es ja, "Die ewige Prinzessin". Ich hatte erwartet, dass gerade die Zeit, in der sie alleine und nicht mehr als Königin anerkannt ist, weil Anne Boylen ihr dieses Platz streitig gemacht hat, beschrieben wird. Denn da wird sie ja nun wieder zur "Prinzessin" degradiert. Und mich hätte auch interessiert, wie sie die Zeit erlebt hat, als sich eine andere ihren Platz eroberte und sie bemerkte, dass ihre Macht langsam aber stetig schwand. Und wir sie die Zeit in Einsamkeit, abgeschieden von jeglichem Einfluss und sogar getrennt von ihrer geliebten Tochter, erlebte. Schade, dass Philippa Gregory uns daran nicht hat teilhaben lassen. Das hätte das Buch um Längen besser gemacht und man hätte es wahrlich als Portrait der Katharina von Aragon bezeichnen können. So gebe ich 3 Sterne für einen guten Anfang, leider 2 Sterne Abzug wegen des schnellen Endes. Man könnte meinen, die Aurorin sei in Zeitnot geraten... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Langweilig ist zu positiv,
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich erst bei Seite 200 bin. Aber diese ersten Seiten reichten mich vollends zu frustrieren.Das erste Buch "Die Schwester der Königin" habe ich verschlungen und mich auf dieses hier sehr gefreut. Doch schon nach einigen Seiten war ich völlig von dem Schreibstil der Autorin genervt. Es ist unglaublich, wieviel die Dame schreiben kann, ohne wirklich inhaltlich was zu erzählen! Die Sprünge zur Ich-Form finde ich persönlich gar nicht schlecht, das Problem ist jedoch, dass diese fast jedesmal dazu benutzt werden den Inhalt des letzten Kapitels zusammenzufassen. Ich werde jetzt nicht näher auf die Story eingehen, das haben die anderen bereits ausführlich gemacht. Ich sage nur soviel: Wer ständige Wiederholungen mag (wie eine Zusammenfassung des Geschehenen nach der Werbepause) ist hier sehr gut aufgehoben. Diejenigen, die bei Seite 200 etwas mehr als "Ich bin die Prinzessin von Wales" auf jeder zweiten Seite erwarten, sollten die Finger von dem Buch lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Ein Roman, der dieser interessanten Frau nicht gerecht wird,
Von Leseteufel (Erde) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich habe mich auf ein spannendes Portrait der Katharina von Aragón gefreut. Schon in der Serie "Die Tudors" ist mir diese starke Frau [die dort zugegebenermaßen brillant verkörpert wurde] positiv aufgefallen und das, was im Klappentexte des Buches versprochen wurde, klang vielversprechend. Aufs Beste hoffen ließ auch die rückseitige Anmerkung der Autorin, die von ihrer Reise nach Granada angeblich mit Respekt und Bewunderung erfüllt heim kam und ebendies in ihrem Roman ausdrücken wollte.Hoch anzurechnen ist es der Autorin, dass sie sich der Geschichte Katharinas annimmt - eine Idee, auf die unverständlicherweise bislang kaum jemand kam. Warum eigentlich nicht?! Doch gut gedacht ist nicht gleich gut gemacht. Erschreckend, wie nüchtern man von Aragón - eine Frau, die mutig und leidenschaftlich war und eine so packende Lebensgeschichte hat - beschreiben kann. Dass Gregory die Geschichte so hinbiegt, dass sie ins Buch passt, ist der kreativen Freiheit geschuldet. Überhaupt nicht kreativ ist hingegen der Schreibstil. So viele nüchterne Zustandsbeschreibungen, anstelle derer es hätte wirklich mitreißender werden können, dass ich weinen möchte. Schon der fade Einstieg, mit dem Gregory das eigentlich exotische Leben am spanischen Hof schildert, ließ Böses ahnen - und so kam es dann auch. Viel zu oft lässt Gregory Catalina denken "Ich habe Angst". Warum beschreibt sie stattdessen nicht einfach die Gefühle von Catalina, sodass es der Leser von selbst merkt?! Dieser distanzierte Schreibstil ist ein Manko, das sich von der ersten Seite an durch den ganzen Roman zieht. Immer wieder schildert die Autorin, was für eine starke, mutige und gottesfürchtige Frau Catalina ist - doch gelingt es ihr nicht mal halbwegs, dem Leser ebendies zu vermitteln. Schade, denn so konnte ich überhaupt nicht mit dieser faszinierenden Frau mitfiebern, die in diesem Roman nüchtern, blass, starrsinnig und zunehmend unsympathisch erscheint. Überhaupt schläferte mich der Schreibstil so dermaßen ein, dass ich mich zwingen musste, das Buch nicht zur Seite zu legen. Da sind die endlosen Geschichten, die Catalina ihrem Arthur erzählen muss... beim dritten "Erzähl mir was" habe ich die Passagen übersprungen. Dann die ständigen Sprünge in die Ich-Perspektive, mit denen ich überhaupt nichts anfangen konnte. [Ein Schwachpunkt, der in "Das Erbe der Königin" auf die Spitze getrieben wird.]Wird es endlich spannend, sprich: Bröckelt die Ehe zwischen Katharina und Henry, endet das Buch so abrupt, dass man sich fragt ob man zwischendrin irgendwas überlesen hat. Einfach nur schade, dass der Fokus der Autorin hier allzu oft auf Begebenheiten lag, die für den Leser doch relativ uninteressant sind und ich muss gestehen, dass ich dieses Buch nur bis zum bitteren Ende gelesen habe, weil ich mich für Katharina und die Tudors interessiere und hoffte, doch noch irgendwas aus der Lektüre "mitnehmen" zu können. Dem war allerdings leider nicht so. Mein Fazit: Eine so fade Schilderung ihres Lebens hat Katharina von Aragón wirklich nicht verdient und den zweiten Stern gibt's nur, weil sich Gregory überhaupt dieses Themas annimmt. Vielleicht hätte ich nicht mit Philippa Gregorys "Die Schwester der Königin" anfangen sollen. Diesen tollen Roman habe ich von der ersten bis zur letzten Seite in einem Stück verschlungen. Doch seitdem geht's leider bergab. Wäre Gregory nicht die einzige Autorin [oder gibt es da noch andere?!], die sich Katharina von Aragón und den anderen unglückseligen Frauen des englischen Königs widmen würde, dann wären ihre Romane keine Option für mich. Wenn ich da an Kathleen Winsors "Amber" denke... da wird sogar der Werdegang einer relativ unsympathischen Hauptfigur so schillernd und spannend erzählt, dass man das Buch gar nicht zur Seite legen kann. Unglaublich, wie hier eine Lebensgeschichte, die so viel Potenzial bietet, in den Sand gesetzt wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
anderst als erwartet,
Von Elinor "Vielleser" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch beleuchtet die Geschichte von Heinrich und Katharina einmal anderst wie sonstKatharina ist hier eine taktierende Frau und nicht die ewige Liebende. Auf jeden Fall unterhaltsam geschrieben, auch wird dem Leser das Leben Katharinas in ihrer Jugend in Spanien nähergebracht. Für die kultivierte junge Frau war England im ersten Moment eine Art Kulturschock. Aber sie meistert die Herausforderungen die das Leben ihr bereitet und alle ihre Opfer werden zuletzt belohnt. Ihre Tochter Mary wird einmal Königin von England sein. Ein interssanter Roman über eine kluge, tapfere, mutige Frau die nie ihr Ziel aus den Augen verliert. Nur vier Sterne anstatt fünf da gegen Ende vieles sehr gestrafft erzählt wird, aber ein lesenswertes tolles Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Starker Anfang - schwaches Ende,
Von Anne Meier (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Am Anfang punktet Philippa Gregory mit der ausführlichen Erzählung über die junge Katharina, ihre Jahre in Spanien und die erste Zeit als junge Gemahlin von Arthur, dem Thronfolger Englands. Auch ihre taktische Vorgehensweise, wie sie Heinrich VIII für sich gewinnt und wie sie sich gegen ihre Schwiegergroßmutter behauptet sind Aspekte, die sie von einer anderen Seite zeigen, als man Katharina sonst in Büchern oder Filmen erlebt.Im Klappentext steht geschrieben, dass sie die erste Frau ist, die unter den unzähligen Liebschaften Heinrichs leiden wird und erfährt, was es heißt, ihm keinen Sohn schenken zu können, aber genau das erzählt das Buch nicht! Die Leserin, die bis Seite 607 spannend unterhalten wird (bis auf die langatmigen Berichte des Krieges gegen die Schotten und das ewige betonen von "es ist Gottes Wille, dass ich Königin von England bin"), hat dann noch genau 6 Seiten, die kurz anreißen, wo Katharina 1529 steht. 16 Jahre als Königin von England und weitere 7 Jahre als Prinzessinenwitwe uvm. fallen einfach weg. Die unzähligen Schangerschaften und Todgeburten, die langsame Abwendung Heinrichs von Katharina bleiben unerzählt. Gerade das wäre wichtig gewesen zu erzählen. Mich hätte sehr interessiert, wie Frau Gregory damit erzählerisch umgegangen wäre, wie sie Katharinas Gefühlswelt aus deren Blickwinkel beschrieben hätte. Es wirkt fast so, als wenn Frau Gregory Druck gehabt hätte, ihr Buch fertigzustellen, weil die Verleger gedrängelt haben(?)Wirklich schade. Sie kann Geschichten bis zum Schluss erzählen. Dies zeigen "Die Schwester der Königin" und "Das Erbe der Königin". Für den Anfang 5 Punkte für den Schluss nur höchstens 2 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Eine gute Geschichte - aber gewöhnungsbedürftig geschrieben,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich bin gerade dabei das Buch zu lesen und die Geschichte der jungen Catalina ist wirklich interessant, doch ganz ungewöhnlich für Philippa Gregory, mag ich den Schreibstil nicht. Es handelt sich um einen Kapitelweise Wechsel zwischen Ich-Erzähler (die junge Catalina) und eines personalisiertem Er-Erzähler... Auch bestehen viele Kapitel auf den ersten 200 Seiten nur aus Rückblicken. Die Kapitel beginnen dann mit "Erzähl mir eine Geschichte".Schade, das hätte man besser machen können, aber inhaltlich verständlich umgesetzt, auch wenn die Anbetung Gottes durch Catalina in ihren Monolagen etwas übereifrig beschrieben wird... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Eine mittelmäßige Geschichte, die mich nicht wirklich überzeugen konnte!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Diese Geschichte ist mittelmäßig und kommt überhaupt nicht an "Die Schwester der Königin" oder "Das Erbe der Königin" heran. Die beiden von mir zuerst gelesenen Bücher haben mir viel besser gefallen. Dieser Roman war in erster Linie interessant, denn hier erfährt man auch mal mehr von der Beziehung zwischen Katharina von Aragon und ihrem ersten Ehemann Arthur. Meistens habe ich davon nur als Nebengeschichte gelesen, denn die Ehe zwischen Katharina und Arthurs Bruder Heinrich steht sonst immer mehr im Vordergrund. Die Hintergründe der ersten Ehe sind beschaulich beschrieben, auch wenn ich mir hierbei nicht sicher bin, ob diese auf historischen Tatsachen beruhen. Die Autorin gibt im Nachwort an, wegen fehlender Informationen sich viel ihrer Schriftstellerischen Freiheiten rausgenommen zu haben, womit ich dann auch kein Problem habe, wenn ich so etwas weiß. Trotzdem komme ich nicht umhin, am Wahrheitsgehalt der Geschichte zu zweifeln und das finde ich wiederrum nicht so gut, denn ich lese ja einen historischen Roman, um etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren, wobei ich nicht einmal verlange, dass die Geschichte genauso wieder gegeben werden muss.Gefallen hat mir an der Geschichte, mal einen anderen Charakter Katharinas kennen zu lernen, als immer die gottesfürchtige Ehefrau Heinrichs VIII. Denn natürlich war sie als junges Mädchen ganz anders und ich finde die Einsicht in ihre Jugend sehr gelungen. Auch gefiel mir sehr gut, dass mehr ihre erste Ehe beleuchtet wurde, denn wie ich schon erwähnt habe, erfährt man sonst nicht viel davon. Nur da beginnt für mich halt auch der negative Teil der Geschichte, weil abgesehen davon, dass darüber nicht viel bekannt ist, ist es der Autorin in meinen Augen nicht gelungen, Glaubwürdigkeit auszustrahlen und ich hatte immer Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte. Auch die ewigen Geschichten, die Katharina Arthur erzählt, fand ich irgendwie langweilig, denn ich fand sie schlecht erzählt. Immer, wenn es anfing mit "Erzähl mir eine Geschichte" war ich schon etwas genervt. Der Stil der Autorin ist auch hier wieder gut, wenn es auch unnötig erscheint, das Erzählte von Katharina nochmals in kurzer Form wiederholen zu lassen. Denn eigentlich wird die Geschichte in der dritten Person erzählt. Katharinas Ich-Form mit einzubauen, in Form von Tagebucheinträgen war ja so ganz gut, denn so wurden ihre Gefühle und ihre Vergangenheit deutlich erzählt, wenn die Wiederholungen weggelassen worden wären. Außerdem ist die Geschichte sehr lückenhaft und der Leser muss für diesen Roman auf jeden Fall den geschichtlichen Hintergrund kennen. Dadurch erschienen manche Entwicklungen unverständlich. Sonst ist das Geschriebene aber leicht und verständlich erzählt. Im Gegensatz zu vielen anderen fand ich es nicht schlimm, wo das Buch endet. Zwar finde ich auch, dass der Schluss viel zu schnell und auch unerwartet kam, da hätte die Autorin auf jeden Fall mehr draus machen können. Aber dass die Geschichte mit der Annullierung ihrer Ehe endet, fand ich o.k. Denn genau da beginnt ja der Teil, den die meisten Leser schon kennen. Klar wäre es interessant gewesen, diese Sicht aus Katharinas Perspektive beleuchtet zu bekommen, aber da ich dieser Geschichte sowieso nicht allzu viel Glauben schenke, brauche ich auch diese Perspektive nicht unbedingt lesen. Und ab Ende der Ehe fangen die meisten Geschichten ja erst an. Eine Geschichte, welche man nicht unbedingt lesen muss, kann ich das Buch nur eingeschränkt empfehlen. Auf jeden Fall nur für Leser, die den geschichtlichen Hintergrund schon kennen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Kann es so gewesen sein?,
Von Katzenfan "tom-zwerg" (Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Prinzessin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Jeder kennt die Geschichte von Katharina von Aragon, welche von Heinrich VIII "geschieden" wurde und warum.Dieser Roman beginnt mit der Kindheit von Katharina während der damals anhaltenden Kriege um das heutige Spanien, die Mutter von Katharina war eine für damalige Zeiten herausragende Frauenpersönlichkeit, welche ihre Kinder mit Strenge für die späteren Aufgaben im Leben erzogen hat. Isabella und ihrem Mann gelingt es, das Land von den Moslems zu befreien, dies hat aber auch zur Folge, dass Wissen und vieles andere verloren gehen. Isabella ist aber dahingehend von der katholischen Kirche verblendet und so wird alles was mit den Moslems zu tun hat, aus dem Land verbannt oder verbrannt - Bücher und Menschen, egal. Katharina wird schon als kleines Mädchen mit dem englischen Thronfolger verlobt und so kommt es nach vielen Jahren des Wartens zur Hochzeit zwischen den beiden. Der Roman erzählt nun darüber und über die kurze Zeit der Ehe zwischen Katharina und Artur, dem Erstgeborenen Königssohn von Heinrich VII, welcher die Krone von England nach den Rosenkriegen erworben hat. Und nun wird aus einem historischen Roman eine Geschichte, welche nicht zur Gänze nachweislich belegt ist, nach anfänglichen Problemen sollen sich die jungen Eheleute verliebt haben und die Ehe wurde somit auch vollzogen. Jahre vergehen in Ungewissheit für Katharina, nach dem Tod des Ehemannes und sie bleibt in England, wo sollte sie auch hingehen? Nach vielen Jahren des Wartens passiert was sie als einzigen Ausweg aus ihrer Situation erhoffte, nämlich dass man sie nun mit Heinrich VIII, dem Bruder ihres ersten Gatten vermählt, nicht aus Liebe das ist klar, sondern weil die Politik zu dieser Zeit eine derartige Verbindung zweckmäßig erscheinen hat lassen. Anfänglich finden auch diese beiden jungen Menschen trotz Altersunterschied ihr Glück miteinander und alles wäre wohl gut gewesen, wären nicht alle Söhne welche Katharina zur Welt gebracht hat verstorben, letztendlich überlebt nur eine Tochter Mary (spätere Königin und blutige Mary genannt). Das Buch endet dort, wo üblicherweise Erzählungen über Katharina und Heinrich beginnen, mit den gerichtlichen und kirchlichen Klärungen, ob diese Ehe mit Heinrich VIII auch rechtens sei und ob die Ehe zwischen Katharina und Artur seinerzeit vollzogen worden ist. Das Ende ist bekannt und wird am Ende des Romans nicht mehr behandelt. Ich schätze den Schreibstil der Autorin und will glauben, dass dieser Roman auf nachweislichen Tatsachen (zumindest zum Teil) beruht. Interessant ist der Roman alle mal zu lesen, handelt er doch über eine Zeit in Katharinas Leben, welche noch nicht in unzähligen Romanen und Filmen verarbeitet worden ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Die ewige Prinzessin: Historischer Roman von Philippa Gregory
EUR 8,49
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