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5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Biographie
Wieder gelingt es Oliver Hilmes die Biographie zu schreiben über den Menschen, Musiker, Genius, Herzensbrecher, Vater...usw., von den man dachte, es kann nicht viel neues dazu kommen. Aber das Buch ist mehr als eine Biographie, es liest sich wie ein Roman. Dabei verliert der Autor nie seinen Ziel vor Augen, Franz Liszt aus allen möglichen Aspekten zu...
Veröffentlicht am 2. April 2011 von Tita Fürst - Koren

versus
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Biographie wörtlich genommen
Wer Biographien mag, die im direkten Wortsinn das Leben einer Person chronologisch nachzeichnen, wird hier fündig. Wer dagegen die behandelte Person in den Kontext ihrer Zeit gestellt sehen möchte, feuilletonistische Exkurse liebt, bei einem Komponisten Informationen über die zeitgenössische Rezeption von Werk und Person oder gar die Vorstellung der...
Veröffentlicht am 17. Juli 2011 von Theobald Katz


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Biographie wörtlich genommen, 17. Juli 2011
Wer Biographien mag, die im direkten Wortsinn das Leben einer Person chronologisch nachzeichnen, wird hier fündig. Wer dagegen die behandelte Person in den Kontext ihrer Zeit gestellt sehen möchte, feuilletonistische Exkurse liebt, bei einem Komponisten Informationen über die zeitgenössische Rezeption von Werk und Person oder gar die Vorstellung der Werke selbst erwartet, muß sich woanders umsehen. Das Buch von Hilmes ist keine 'musikalische Biographie', auch nicht eigentlich ein Werk zur Kulturgeschichte, sondern, wie der Untertitel ja auch sagt, die Biographie eines Superstars. Dieses Programm wird fleißig abgearbeitet, an Details ist kein Mangel. Wollte man eine umfassende und musikgeschichtlich erhellende Liszt-Biographie vorlegen, wäre das Hilmes-Buch als straffer lebensgeschichtlicher Faktenband eines mehrteiligen Werks geeignet (es fehlt aber ein tabellarischer Anhang), gut geschrieben und angenehm zu lesen. Die Darstellung dessen, was an Liszt bedeutend war, bliebe aber einem anderen Band vorbehalten.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Biographie, 2. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wieder gelingt es Oliver Hilmes die Biographie zu schreiben über den Menschen, Musiker, Genius, Herzensbrecher, Vater...usw., von den man dachte, es kann nicht viel neues dazu kommen. Aber das Buch ist mehr als eine Biographie, es liest sich wie ein Roman. Dabei verliert der Autor nie seinen Ziel vor Augen, Franz Liszt aus allen möglichen Aspekten zu beschreiben.
So treffen wir den Wunderknaben (einen neuen Mozart? Nein!), den der Vater Adam schnell zu vermarkten weiss. Nach Vaters Tode und einer relativ kurzen Zeit der Ratlosigkeit begann die bemerktenswerte Karriere des Pianisten und auch Komponisten F. Liszt! Als Komponist war er und ist von manchen noch immer verkannt. Nebenbei gelingt es O. Hilmes ohne zu moralisieren F. Liszt als Menschen darzustellen. Einen Menschen, der die Frauen liebte und umgekehrt, der mit Publikum "spielen" wusste wie kein anderer vor ihm. Liszt war eine vielschichtige Persönlichkeit.
Als Starpianist wusste er sich in die Szene zu setzen, deswegen ist der Titel des Biches ideal. Er war ein Superstar, ein Rock- oder Popstar wäre er in heutigen Zeit.
Dabei und deswegen blieben viele andere Sachen an der Strecke, den Kindern wurde zwar eine Schulbildung ermöglicht, aber sowohl die Mutter wie auch der Vater fehlten. Es blieb keine Zeit für sie im turbulenten Leben des Musikers. Er war entweder immer auf der Tour oder mit Komponieren beschäftigt. Nebenbei fehlen bis zum Tode nie die Frauen, zwei von ihnen waren seine Lebensgefährtinnen, mit anderen komplizierte er sein Leben zusätzlich. Dass er religiös war, half da nicht viel (ausser für die sakrale Musik). Und doch war er ein warmherziger Mensch, ein guter Freund, ein vorzüglicher Lehrer mit neuen Methoden.
Über seinen Tod in Bayreuth hat O. Hilmes schon im Buch über Liszt's Tochter Cosima Wagner berichtet. Die Umstände waren eine Tragödie, die man schwer versteht. Aber es waren so viele alte Emotionnen im Spiel, Cosima war aber auch ganz die Tochter des Vaters. Kalamitäten gehörten zum Leben und Sterben in dieser Familie.
Das Lesen mach Lust nach der unsterblichen Musik des Komponisten.
Sonst warte ich schon auf die nächsten Bücher des Autors. Ein Lob und vielen Dank.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klatschpresse und Promikult, 11. Juni 2011
Von 
Markus Seidler (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Anlässlich des Lisztjahres habe ich mir diese Biografie gekauft, bzw. ich habe mir sie von einem Gutschein bestellt, den ich für ein Klavierspiel bei der Oberbürgermeisterin bekommen habe. Wenn ich es von mir bezahlt hätte, würde ich noch ein bisschen strenger bewerten.
Oliver Hilmes holt hier alle Informationen hervor, auf die andere Biografen (bewusst oder unbewusst) verzichten. Hierbei handelt sich um Informationen, die am typischsten in der BILD-Zeitung stehen würden. Das interessiert mich 2 Wochen lang, wird aber schnell langweilig. Weil es am Ende auch unbedeutend ist. Bedeutend ist, was bleibt, was im Jahr 2011 bleibt, und nicht was vergangen ist.
Wir haben an der Uni nie gelernt, wie man Fälle von Sex bei Musikerbiografien handhaben soll. Hilmes schreibt ausführlich, wann Liszt Sex hatte und mit wem. Insofern ist diese Biografie eine Innovation im Bereich der (sonst eher spießigen) Musikwissenschaft.
Hilmes' Strategie ist es, Liszt auf das Niveau eines Superstars zu heben bzw. zu senken, das ist m.E. Ansichtssache. Auf der ersten Seite betont er, dass Franz Liszt genau wie Madonna und Michal Jackson war. Ich glaube, das Buch dürfte in einem besonders für Frauen geeigneten Schreibstil sein. Affären, Herzklopfen, Applaus.
So einige der Überschriften: "Rache ist süß", "Niedere Weihen und höhere Instinkte", oder:

"SPIONIN IN SPITZENHÖSCHEN" (S.194) [diese Wortwahl findet man bei anderen Musikerbiografien nicht, glaubt mir, ich habe Musikwissenschaft studiert und ich stand oft genug vor den 100 Regalmetern Musikbücher in der SLUB]

Und auf S. 76 kommt es endlich zu leicht konkreteren Informationen:

"In dieser Zeit schliefen sie miteinander ... " usw.usf

Diese Biografie konzentriert sich - wie schon 3x gesagt - auf derartige Dinge. Auch das Verhältnis zu Richard Wagner wird ausführlich dargelegt, auch in Bezug auf Hans von Bülow. Der berühmteste Ehebruch der Musikgeschichte, oder so ähnlich.
Wenn man als Biograf solche Sexgeschichten ausgraben will, dann sollte man erstmal ein paar ARD-Krimis schauen. Am besten wäre es, wenn wir Kondome von Liszt finden würden, bla bla bla......

Ob Oliver Hilmes die Noten kennt...? Ich würde es ihm jedenfalls gönnen. Auf den 400 Seiten gibt es jedenfalls keine Werkanalyse. Damit meine ich nicht die trockenen und nervigen Texte, sondern jene, wie sie sich in CD-Hüllen befinden, geschrieben von virtuosen und leidenschaftlichen Fans.
Die Oratorien werden überhaupt nicht erklärt, auch nicht die Sinfonischen Dichtungen. Die Klavierkonzerte werden nicht mit anderen ihrer Zeit verglichen, nicht einmal auf schlampige Art, sondern gar nicht.
Wenn man zu CHRISTUS, ELISABETH, VIA CRUCIS, 16 Werke für Klavier und Orchester, Ungarischen Rhapsodien, ... wenigstens ein paar 0815- oder zumindest intuitive Werkeinführungen vorfinden würde...!
Für Werk-Kurzinfos ist Wikipedia besser (umfangreicher) oder auch jpc.de, wenn man sich die Werbeslogans zu den jeweiligen CDs durchliest.

Aber stattdessen:

"In dieser Zeit schliefen sie miteinander..." (s.o.)

Ein ausdrückliches Lob an die Bebilderung des Bandes. Die Fotos sind gut gewählt und veranschaulichen die Stationen in seinem Leben auf plausible Art. Notenbeispiele gibt es nicht (außer einmal als Autograph).

Im Literaturverzeichnis fehlen 5 mir bekannte Liszt-Biografen.

Auf Seite 343 wird erwähnt, dass Liszt ein starker Alkoholiker war.

Fazit: Ich habe es nicht bereut, diese Biografie zu lesen. Aber Goldstandard für Leben&Werk-Bücher ist es nicht, vermute ich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 3. Februar 2014
Ich hatte große Hoffnung auf dieses Buch gelegt, dass ich ein bisschen mehr über den Geist von Franz Liszt lernen konnte.

Jedoch erwies sich das Buch als meistens ein Tag für Tag Bericht über was, wo, und wann. Wenig blieb für das Wichtigste: das warum.

Meistens drehen sich die Ereignisse dieses Buches um andere Leute. Das heißt meistens steht Liszt ganz im Hintergrund. Lange wurde geschrieben über Liszts Freunde, Verwandte, Liebhaber, oder Bekanntschaften. Das wäre durchaus interessant hätte diese Beschreibungen wieder züruck zum Liszt geführt hätte. Zum Beispeil tauchen skurrile Figuren auf ohne zu erklären warum. Oder was für Effekte diese Figuren auf Liszt hatte.

Was war für Liszt am wichtigesten? Was für eine Wirkung hatte diese Figuren oder Ereignisse auf seine Musik? Diese Fragen bleiben zumeist unbeantwortet. Ich erwartete was mehr definierend, ein Kern von wem "Liszt" eigentlich war. Leider bekommt man nur seine Aktionen. Ich kenne das Leben von Liszt jetzt, aber ich fühle mich als ob ich Liszt überhaupt nicht kenne,

Was durchaus enttäuschend ist. Das Buch benögtigt mehr Analyse und weniger Berichterstattung. Das Buch is spannend, das liegt auch zum Teil daran, dass Liszt ein sehr sehr spannendes Leben hatte.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liszt der Superstar, 11. April 2011
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
In Leipzig zur Messe durfte ich Oliver Hilmes kennen lernen, dessen
neues Buch ich euch heute vorstellen möchte. Es ist das zweite, welches
ich aus seiner Feder gelesen habe, und ich war wieder einmal
beigeistert, wie genial er den Stoff rüberbringt, den er im Buch
verarbeitet, wie perfekt recherchiert und spannend er schreibt und wie
überaus unterhaltsam die Lebensdaten zu der beschriebenen Person
rüberkommen.

Die Fachwelt ist von seinen Büchern begeistert, und ich kleines Licht
bin dies auch !!!

Inhalt und Gliederung:
==============
Das Buch ist in Prolog, 7 Kapitel, Nachspiel, Dank, Anmerkungen,
Quellen, Personenregister und Bildnachweis gegliedert.

Kindheit und Jugend
Probieren und studieren
Annees de Pelerinage
Saus und Braus
Weimar
Rom
La Vie Trifurquee

Ich finde, dass diese Einteilung sehr gut gewählt ist, so kann man über
Liszts Kindheit und Jugend perfekt in sein Leben, Schaffen und Wirken -
in seine Entwicklung - einsteigen und bekommt von klein auf mit, wie er
zu diesem Menschen werden konnte, als den die Welt ihn noch heute kennt
und liebt.

Meine Meinung zum Buch:
================

Das Buch liest sich wie ein Krimi, spannend und unterhaltsam. Es gibt -
so möchte ich behaupten - wirklich komplett alle Infos wieder, die man
zu Liszt wissen sollte, um diesen Menschen als Menschen und als
Komponisten verstehen und einordnen zu können.

Auf unterhaltsame Art und Weise werden die Fakten zu Liszts Leben
aufgezeigt. Ob dies Geschichten aus seinem privaten Leben oder
Ereignisse hinsichtlich seiner beruflich/musikalischen Laufbahn sind,
spannend, aufschlussreich, komplex und detailliert - leicht verständlich
für jedermann - werden hier die Daten und Fakten in Romanform
aufgeführt.

Das Besondere des Menschen Liszt kommt außerdem gut rüber. Er war ein
Revolutionär der Musik und schon damals eine Berühmtheit. Seine
exzentrischen Eigenschaften kommen genauso zur Geltung, wie seine
anderen Charakterzüge, die Hilmes perfekt auseinander nimmt und
analysiert, mit der Zeit in Verbindung bringt und seiner Arbeit
gegenüberstellt. Hilmes hebt Liszt nicht in den Himmel, sondern
betrachtet ihn real mit all seinen Stärken und Schwächen. Faszinierend
beschreibt er Leben und Werk des Komponisten

Kurze Leseprobe:
===========

Doch im Laufe der Jahre entwickelten die Mädchen wirksame
Verdrängungsmechanismen. Sie schrieben ins ferne Weimar genau das, was
man dort hören wollte. Sie zensierten sich gewissermaßen selbst und
arrangierten sich - zumindest nach außen - mit ihrer Situation, die so
jedenfalls nicht noch schlimmer wurde. Die Grenze zu Heuchelei und
Liebedienerei war dabei zwangsläufig fließend. Madame Patersi sei in der
weiblichen Dressur unerbittlich, schwärmte Blandine einmal: Sie
versichert uns, dass unsere Ehemänner uns später all das, was sie uns
vorwirft, nicht mehr durchgehen lassen werden." Und weiter ....

Bildmaterial:
========

Zahlreiches s/w Bildmaterial untermalt die interessanten und
aufschlussreichen Texte. So werden sehr persönliche Fotos gezeigt,
Zeichnungen oder Ansichtskarten, Plakate oder Abbildungen von Personen,
die in Liszts Leben eine Rolle spielten.

Das Liszt ein großartiger Komponist war, ist vielen klar, aber er war
viel mehr, er war Klaviervirtuose, Freigeist, Frauenschwarm .... - und all
diese Personen werden im Buch beschrieben. Seine Musik spiegelt diese
verschiedenen Menschen und Charakterzüge wider. Hilmes zeigt all diese
Eigenschaften, deckt diese auf und nimmt Liszt sozusagen seine Maske ab.
Warum seine Musik so war, wie sie war, kühn und auftrumpfend, eigentlich
lässig und auch zärtlich-fragil, diesen Fragen geht Hilmes nach und
beantwortet sie aus der Recherche heraus, die sehr umfassend gewesen
sein muss, um ein solch komplexes Werk erschaffen zu können.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges und bedeutendes Stück Musikgeschichte wird hier anschaulich und nachvollziehbar gemacht, 17. März 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Der 1971 geborene Musikhistoriker Oliver Hilmes hat in den vergangenen Jahren schon mit seinen Büchern über Alma Mahler-Werfel (2004) und Cosima Wagner (2007) sowie seiner Geschichte der Wagner -Dynastie, die 2009 unter dem Titel "Cosimas Kinder" erschien (alle bei Siedler und in der Taschenbuchausgabe bei Pantheon), die Fachwelt beeindruckt und überzeugt.

Nun hat er sich in der hier vorliegenden Biographie einem Musiker und dessen Lebensgeschichte gewidmet, der zu seiner Zeit gewiss der schillerndste und berühmteste Künstler war. Ein Musiker, der sich immer wieder in neuen Rollen erfand und der auf seine Weise ein musikalischer Vorläufer der Moderne war.

Franz Liszt, dessen Leben und musikalisches Werk hier porträtiert werden, war ein Mensch und Musiker, der seiner Zeit immer ein Stück voraus war, innerlich oft zerrissen, zwischen schaumschlägerischem Hochmut und fast zärtlicher Romantik schwankend.

Oliver Hilmes geht in seinem Buch der Bedeutung von Liszt`s Musik und Werk für die heutige Zeit nach und beschreibt eindrücklich, wie und warum von seiner Musik bis heute für viele Menschen und Musiker eine solche Faszination ausgeht.

Ein wichtiges und bedeutendes Stück Musikgeschichte wird hier anschaulich und nachvollziehbar gemacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas oberflächlich, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man erfährt viel über das Leben von Liszt, seine Frauen, seine Erfolge und Misserfolge. Das Buch liest sich gut.
Doch ich hätte mir gewünscht, Hilmes wäre auch mehr auf seine Werke und Kompositionen eingegangen. Deren Entstehungsgeschichte und Inhalte: Er streift sie nur mit einigen Anekdoten, wenn es sich halt anbietet.
Die Frauen seiner vorigen Biographien, wie Cosima Wagner oder Alma Mahler-Werfel hatten ja in dieser Hinsicht nichts zu bieten.
Doch bei Liszt steht das kompositorische Werk ganz weit vorn und sollte in einer Biographie entsprechenden Raum ausfüllen.
Außerdem gibt sich Hilmes zu vielen Spekulationen hin: Wenn die Datenlage knapp wird, wird halt spekuliert, wie es hätte gewesen sein können.
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5.0 von 5 Sternen Super Lektüre!, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie schon andere Biographien von Oliver Hilmes ist auch diese eine sehr anregende und aussagestarke Lektüre, da Oliver Hilmes mit vielen Quellenangaben arbeitet.
Absolut empfehlenswert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liszt: Biographie eines Superstars, 16. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mit MEDIMOPS schon einige Bücher geliefert bekommen. Die Lieferung war stets pünktlich und korrekt, die Bücher in bestem Zustand.
Die Werke des Schriftstellers und Biographen namhafter Persönlichkeiten wie Cosima Wagner, Alma Mahler-Werfel usw. lese ich sehr gerne, weil sie gut recherchiert, kompetent und interessant geschrieben sind. Sie sind allen Interessierten zu empfehlen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen was für ein leben!, 19. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich liebe die musik von franz liszt, ich habe keine ahnung von noten und möchte auch keine werk-analysen lesen müssen, denn die würde ich nur mit mühe lesen können, geschweige denn verstehen. was ich hören möchte, dass kann ich mir und werde ich mir immer wieder anhören. was ich lesen möchte über diesen tollen mann, das kann ich hier lesen.

das buch beschreibt einen menschen aus fleisch und blut, gesegnet mit ein paar begabungen, die es nur selten zusammen gibt. hier geht es um einen grandiosen lebensweg, nicht trocken und akadmisch, sondern gefüttert mit lebens-inhalt im wahrsten sinne. es geht um frauen, es geht um familie, es geht um freundschaften und feindschaften, es geht natürlich auch um musik. so möchte ich eine biografie haben, dazu noch gut lesbar und gut illustriert.

allen, die auch nicht mehr wollen, kann ich dieses buch nur empfehlen. es macht bleibenden eindruck von einem tollen menschen und genialen musiker. und man kann es sicher mit gewinn auch ein zeites mal lesen und sicher auch damit anderen menschen die person franz liszt nahe bringen, näher als mit einem werk musikwissenschaflicher güte. die kann man ja hinterher auch noch lesen, wenn man will. möglicherweise war das ja auch die absicht des autors.
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Liszt: Biographie eines Superstars
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