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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Hammerfall Album mit frischem Sound! - Die Limited Edition ist aber ein Schuss in den Ofen!
Hier ist es nun, das neue Hammerfall Album -Infected-

Über das Cover haben sich ja schon viele eingeschworene Hammerfall Fans im Vorfeld beschwert. Mir persönlich gefällt es auch nicht sonderlich - jedoch wäre ein weiteres Comic-Cover mit Hector unpassend gewesen. Hammerfall haben sich verändert und dies wollten sie auch durch das Cover...
Veröffentlicht am 20. Mai 2011 von AVANTASIA

versus
20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endzeit der Tempelritter
Irgendwann erreicht wohl jede band einmal den Punkt, an dem sie sich denkt "Wir machen seit 18 Jahren immer dasselbe. Es wird dringend Zeit, mal etwas Neues zu versuchen, uns zu verändern und erwachsen zu werden!".
Meistens hört diese Band dann auf damit das zu machen, mit dem sie erfolgreich und beliebt war und beginnt stattdessen etwas zu machen, was so...
Veröffentlicht am 26. Mai 2011 von Dingo


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Hammerfall Album mit frischem Sound! - Die Limited Edition ist aber ein Schuss in den Ofen!, 20. Mai 2011
Von 
AVANTASIA (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Hier ist es nun, das neue Hammerfall Album -Infected-

Über das Cover haben sich ja schon viele eingeschworene Hammerfall Fans im Vorfeld beschwert. Mir persönlich gefällt es auch nicht sonderlich - jedoch wäre ein weiteres Comic-Cover mit Hector unpassend gewesen. Hammerfall haben sich verändert und dies wollten sie auch durch das Cover des neuen Albums zum Ausdruck bringen. Wenn man aber bedenkt, dass man für das Cover speziell einen Coverdesigner beauftragt hat, ist das Ergebnis eher ernüchternd.

PATIENT ZERO: Schon beim Intro des Liedes wird klar, dass hier die Zombiethematik aufgegriffen wurde. Das Riff ist wirklich mörderisch und man fängt automatisch mit dem Headbanging an. Der Song hat ordentlich Tempo und macht Laune auf mehr.

Es fällt schon beim ersten Song auf, dass Hammerfall wirklich von den bisherigen Pfaden abweichen und einem angenehm neuen, frischen Sound auf dem neuen Album zulassen. Es fehlen die typischen Hammerfall-Chöre und die Stimme von Joacim Cans klingt wirklich besser denn je.

B.Y.H. (BANG YOUR HEAD): Ein ordentlicher Doublebass-Kracher mit einem ruhigen Mittelteil. Frisst sich sofort im Gehörgang fest und wird live bestimmt ein Kracher.

ONE MORE TIME: Die erste Singleauskopplung und zugleich der erste Videoclip des neuen Albums. Für mich einer der wenigen Songs, der noch so richtig nach Hammerfall klingt.
Ein ordentlicher Hammerfall Songs - nicht mehr und nicht weniger.

THE OUTLAW: Guter Heavy Metal Stampfer mit starkem Refrain und klasse Gitarrenriff.

SEND ME A SIGN: Die Ballade des Albums (im Original von der ungarischen Band Pokolgep). Joacim singt wirklich beeindruckend. Die Stimme gefällt mir auch bei diesem Stück besser als bei den früheren Studioproduktionen. Verantwortlich dafür ist der Produzent James Michael der auch schon für Mötley Crüe und den Scorpions an den Reglern saß. Schöne, nicht zu schmalzige Akkusitk-Ballade mit toller Gesangsleistung.

DIA DE LOS MUERTOS: Für mich der beste Track auf dem Album. Schnelle Double-Bass Attacke auf die Ohren des Hörers. Super Gitarrenriff und geniale Melodien. Und wieder klingen Hammerfall angenehm frisch. Der Produzent hat wirklich das Potential der Band auf den Punkt gebracht. Weniger ist oft mehr.

I REFUSE: Was für ein Metal-Stampfer! True-Metal vom Feinsten! Hammerfall schaffen es angenehm anders zu klingen, ohne ihren Wiedererkennungswert zu verlieren. Der Song sorgt für Nackenschmerzen!

666 - THE ENEMY WITHIN: Absolut Hammerfall untypisches Gitarrenriff. Auch hier wurde auf Hammerfall-Chöre verzichtet. In der Mitte des Songs folgt ein Break und die Temposchraube wird nochmal angezogen. Wirklich klasse Song mit guten Ideen.

IMMORTALIZED: Ein Ceremonial-Oath-Remake. Kommt mir eher wie ein Lückenfüller vor. Hätte man sich sparen können.

LET'S GET IT ON: Der Beifall am Anfang des Songs wird von einem schnellen Gitarrenriff durchschnitten. Joacims Stimme erledigt den Rest und liefert einen genialen Tempo-Song mit einem Refrain, der doch sehr (gerade durch das Gitarrenriff) an Mötley Crüe erinnert. Hier hat der Produzent eindeutig seine Handschrift hinterlassen. Klasse Party-Rocker! Wieder ein Beweis, dass Hammerfall anders klingen und doch absolut überzeugen kann!

REDEMPTION: Die Band zeigt Mut und zeigt sich erneut von einer anderen Seite. Für mich nicht unbedingt der beste Song des Albums aber durchaus hörenswert.

Solides Album der Schweden-Metaller mit tollem, frischen Sound! Experiment gelungen!

-------------------------

Hier ein paar Worte zur Limited Edition (CD+DVD):

Was hier von der Plattenfirma vorgelegt wurde ist wirklich frech! Neben der CD befindet sich noch eine Mini-DVD mit 5 Songs (PATIENT ZERO, BANG YOUR HEAD, ONE MORE TIME, THE OUTLAW, SEND ME A SIGN) des neuen Albums im Digi-Pack.

Auf dem Cover steht -5 Songs performed Live in the Studio-

Was man aber bekommt, ist eine Band, die steril zum Studioplayback mit ihren Instrumenten vor ein paar Marshall Verstärkern posiert.

Wo liegt der Sinn in solch einer Bonus-DVD? Ich fühle mich veräppelt und ärgere mich, dass ich nicht zur günstigeren Standard-CD gegriffen habe.

Die Kritik geht aber definitiv nicht an die Band, sondern an die Plattenfirma!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas anders, aber nicht völlig neu!, 26. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Als Hammerfall-Fan der ersten Stunde war ich doch ziemlich gespannt auf das neue Album, da doch überall zu hören war, es sei gänzlich anders als seine Vorgänger. Und tatsächlich hat Hammerfall seinen Sound etwas geändert. Im Gegensatz zum Cover-Artwork, dass völlig anders, aber meiner Meinung nach total misslungen ist, sind die Songs aber weiterhin unverkennbar Hammerfall. Da die letzten Alben zwar nicht schlecht, aber doch etwas langweilig waren, begrüße ich die leichte Stiländerung. Infected ist sicher nicht das beste Hammerfall-Album geworden aber auch bei weitem nicht das Schlechteste. Lieder wie Outlaw und 666 geören für mich eindeutig zu den besseren Hammerfall-Songs. Ich hoffe, dass Hammerfall jetzt auch auf der Bühne wieder etwas mehr Spielfreude zeigen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Future - Hymnen für die Ewigkeit!!!, 30. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Hammerfall haben 1997 viel zum Wiedererstarken des traditonellen Metal getan. Seitdem veröffentlichen sie in Regelmäßikeit gute bis sehr gute Platten. Auch Infected unterscheidet sich nicht von der gewohnt hohen Qualität der Vorgängerwerke. Allerdings merkt man schon, dass der langjährige Produzent Charlie Bauerfeind nicht mehr hinter den Reglern sitzt. Hammerfall klingen zwar schon noch nach Hammerfall, aber dennoch auch ein wenig anders. Härter ist der Gitarrensound, die Songs wirken irgendwie düsterer, aber dennoch von bester Güte.
Die CD startet mit dem schleppenden Midtempoopener Infected, der sich im Laufe des Songs zu einem speedlastigen Powermetal Stampfer mausert. Hier wird es schon sehr deutlich, wohin die Reise geht. Weg von den hardrocklastigen Elementen der letzten beiden Scheiben, wieder hin zu härteren Metal Riffs.
Weiter gehts mit der Dream Evil lastigen Metal Hymne Bang your head. Der Song hat zwar keinerlei textliche Tiefe, aber dennoch macht er einfach Fun und läd zum Headbangen ein.
Als nächstes folgt die erste Singleauskopplung. One More Time ist für mich der Übersong des Albums. Hymnisch, Mitsingkompatibel und episch. Dieses Lied atmet die alten Hammerfall in jeder Nanosekunde und das dazu produzierte Video ist auch recht unterhaltsam.
The Outlaw schließlich soll wohl der Nachfolger und Erbe des unsterblichen Renegade sein. Die beiden Lieder sind sich schließlich nicht nur textlich sehr ähnlich, sondern auch im musikalischem Bereich. Allerdings klingt The Outlaw keinefalls wie eine schlechte Kopie seines Vorgängers, eher wie ein würdiger Nachfolger.
Danach ertönt die obligatorische Ballade, wiederum an 5. Stelle des Albums. Dieser Zusammenhang ist schon dem deutschen Metal Hammer aufgefallen. Aber ist wirklich so, seit Jahren steht als Track 5 eine Ballade auf einer Hammerfall Veröffentlichung. Leider ist Send me a Sign eher eine der schwächeren Balladen der Band. Meiner Meinung nach das schwächste Stück des Albums, da fehlen ein wenig die Gänsehautmomente wie man sie von Between Two Worlds oder Never Ever gewöhnt sind.
Weiter gehts mit der Uptempohymne Dia de los Muertos. Auch hier zündet der Song sofort und geht direkt ins Ohr, im Soloteil zeigt Pontus Norgren weshalb sein Gitarrenspiel als solch amtliche Bank angesehen wird. Einfach nur Klasse, was der Mann da hinzaubert. Ein echter Gewinn für die Band.
I refuse entpuppt sich dannn als Accept lastiger True Metal Stampfer, der bestimmt im Live Repertoire der Band auftauchen wird.
Ein weiteres Highlight des Albums folgt mit der Metal Hymne 666 The enemy within. Im Refrain klingt das Lied zwar wie ein Abzählreim, aber mit soviel Pathos und Epik dabringen, kann sowas auch nicht jeder, grins.
Immortalized spannt dann auch endgültig den Bogen zu den letzten beiden Veröffentlichungen der Band und lässt die Hard Rock Kompatibilität der Band wieder aufflackern.
Mit Lets get it on hat sich ein weiterer schwacher Song auf die CD geschmuggelt. Die Stropen sind zwar treibend und mitreissend, aber dem Refrain fehlt es sehr an Orginalität.
Dafür wird man mit dem extrem epischen und genialen Rausschmeisser Redemption mehr als entschädigt. Hier ziehen Hammerfall noch mal alle Register. Dieses Lied rockt einfach nur und macht Lust auf mehr.
Hammerfall sind noch lange nicht tot, genauso wenig wie Powermetal an sich. So lange Bands noch solche Scheiben veröffentlichen, die ihre Wurzeln nicht verleugnen und sich andererseits auch für neues öffnen, wird dieses Genre nicht sterben.
Abschließend kann man nur sagen, Hammefall funktionieren auch ohne Herrn Bauerfeind, wobei man schon zugeben muss, dass sich die Band anders anhört. Düsterer, schleppender und einige Unterschiede sind auch nur marginal, aber dennoch vorhanden. Und es ist deshalb auch verständlich, wenn manch ein Fan der Band nichts mehr mit dem neuen Material anfangen kann. Ich sehs anders und muss sagen I love it.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen superb, 27. Mai 2011
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Schock für alle Hammerfall Fans - Hector ist weg! Das drollige Bandmaskottchen ziert nicht mehr das achte Album der Band mit dem Namen "Infected". Das Artwork ist verdammt düster ausgefallen. Auch der langjährige Produzent Charlie Bauerfeind wurde ausgetauscht, was den frischen Klang erklärt den die Band mit James Michael (Scorpions, Mötley Crüe) zusammen zimmerte. Für den Schlagzeugsound schnappte man sich einen gewissen Tobias Lindell. Es hat sich wirklich gelohnt!
Im Opener "Patient Zero" wird eine Zombie Geschichte erzählt a la "Walking Dead" und der zugehörige Clip ist ebenso anders als alles was wir von den Schweden kennen. Musikalische und textliche (True) Metal Klischees gibt es sehr viel weniger als sonst , dafür aber dosiert und treffend wie bei "Bang Your Head", was dem gleichnamigen Festival gewidmet wurde. Innerhalb ihres Rahmens brechen Hammerfall wirklich aus und haben musikalisch einige Überraschungen im Gepäck. Während man bei "The Outlaw" die Fortsetzung von "Renegade" erwartet, ist der Song aber ganz anders angelegt und eher textlich verwandt. Lediglich "One More Time" ist aufgrund des stumpfen Chorus nicht so toll, dafür aber die Covernummer der Band Pokolgep (ungarische Metalband), eine Akustikgitarrenballade namens "Send Me A Sign" bei der Herr Cans stimmlich brilliert. Ansonsten gibt es auch wieder klassische Hymnen der Sorte "Dia De Los Muertos" (Gänsehautnummer!) was "Glory To The Brave Feeling" versprüht, während "666- The Enemy Within" vertrackter und schwerer rüberkommt. So hat jedes Stück seinen eigenen Charakter. Das epische mit Keyboards unterlegte "Redemption" ist eine sieben Minuten lange Berg-und Talfahrt die das Spitzenalbum superb abschließt.
Hammerfall haben mit "Infected" nach einer etwas langweiligen Scheibe und zunehmender Stagnation im eigenen Saft wieder Biss und Risiko gezeigt, gleichzeitig aber auch den Staub aus dem Proberaum gekehrt und können dadurch vollends begeistern. Ich wage sogar zu behaupten, dass diese Scheibe genauso gut wie die ersten drei Alben der Combo ist!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht Fisch und auch nicht Fleisch, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Neue Rezension vom 02. Juni 2014:
Ich muss meine Meinung über dieses Album revidieren. Es läuft jetzt bei mir seit Wochen regelmäßig durch. Keine Ahnung, was in dem einem Jahr herumliegen mit dem Album passiert ist. Ja, es ist zu den bisherigen Alben anders, aber doch trotzdem Hammer.

Alte Rezension vom 25. Februar 2013:
Jetzt höre ich das Album nun sicher das zehnte Mal. Ach ich weiß nicht, irgendwie will der Funke nicht überspringen. Man kann nicht sagen, dass es schlecht ist, aber eben auch nicht gut. Schon gar nicht überragend. Dieses Album ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. In jedem Album von Hammerfall gibt es Songs, die hängenbleiben. Die sich immer wieder in bestimmten Situationen im Ohr einklinken und die einen dann den ganzen Tag nicht aus dem Kopf gehen, bis man endlich die entsprechende Scheibe wieder auflegt. Nicht so bei "Infected". Wenn das Album durch ist, dann bleibt einfach nichts hängen. Hammerfall sollte lieber seiner Linie treu bleiben, die neue Richtung sagt mir jedenfalls nicht zu. Naja, dann höre ich bis zum nächsten Album weiter die alten Scheiben, lege "Infected" auf den Staubfänger-Stapel und warte geduldig, wie das hoffentlich nächste Album wird. Einen Griff ins Klo hat jede Band frei ;-)
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5.0 von 5 Sternen Power ohne Ende, 28. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Die letzte cd ,,no sacrifice...,, hat es ja schon angedeutet, hammerfall gehen weg von den typischen kinderliedmelodien, hin zu schönem, kräftigem Heavy Metal.
Dabei legt infected noch mal eine schüppe drauf und erhöht die power abermals.
Songs wie der brettharte opener Patient Zero, schnelle headbanger wie byh, the Outlaw, Dia de los muertes und lets get it on oder tolle Stampfer wie i refuse, One More Time und immortalized geben der Scheibe eine Power und heavieness die ich so hammerfall fast nicht mehr zugetraut hätte!
Dazu rundet das wunderschöne, melancholische redemption die Scheibe perfekt ab.
Wie man liest, fällt es mir schwer, mich auf ein bestimmtes Lied als Favoriten fest zu legen. Rundum perfekte cd!
Definitiv neben crimson thunder meine Lieblings cd von hammerfall!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endzeit der Tempelritter, 26. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Irgendwann erreicht wohl jede band einmal den Punkt, an dem sie sich denkt "Wir machen seit 18 Jahren immer dasselbe. Es wird dringend Zeit, mal etwas Neues zu versuchen, uns zu verändern und erwachsen zu werden!".
Meistens hört diese Band dann auf damit das zu machen, mit dem sie erfolgreich und beliebt war und beginnt stattdessen etwas zu machen, was so ziemlich alle anderen auch machen. Anstatt weiter die Nische zu bedienen in der man seine Fans hat, wendet man sich neuen Gestaden zu.
Was viele dabei vergessen, ist, dass man wenn man etwas Neues macht, das auch anständig machen muss um einerseits die neuen Fans von den eigenen Qualitäten zu überzeugen und andererseits den alten Fans die den alten Stil schätzten, etwas gleichwertiges als Ersatz bieten zu können.
Üblicherweise endet dieses Vorgehen in einer Katastrophe, die meistens wenn auch nicht unbedingt den finanziellen, dann aber doch den künstlerischen Niedergang der Band einläutet.

Im hier vorliegenden Fall versuchen also die Jungs der Tempelritter-Combo "Hammerfall" die vorgeblich ausgetretenen Pfade des epischen Hymnen-Metal zu verlassen. Bereits das Artwork weist auf den neuen Stil hin, auch in den Lyriks finden sich keine genreüblichen Kings, Knights, Swords oder ähnliches mehr.
In den Texten findet man nun hauptsächlich Endzeit-Thematik, hier ein wenig Seuche, dort ein oder zwei Zombies, immer mal wieder etwas christlich-religiöse Einflüsse mit denen ein bibelfester Hörer sicher mehr anfangen kann und das Ganze eingebettet in Standard-Phrasen des Heavy Metal.
Der Sound braucht sich nicht zu verstecken, die chorälen Schwerpunkte die man sonst von den Schweden gewohnt war werden ersetzt durch knackig-rockigen Sound der dank der sauberen Produktion die neue Härte der Band gut rüber zu bringen weiß.

Ob jetzt aber "Infected" der große Wurf ist, ist umstritten. Der neue Stil ist gewöhnungsbedürftig, viele werden sicher den alten Ritterchören hinterhertrauern. Der harte Sound der neuen Scheibe weiß zwar zu begeistern, allerdings sind die Kompositionen selber weitaus weniger ausgefeilt und abwechslungsreich als man es von Hammerfall bisher gewohnt war.

"Patient Zero", "Bang your Head" und "Dia de los Muertos" sind die Songs in denen der Wechsel sehr gut funktioniert. Die drei Stücke sind lupenreine Hits, klingen super und wissen zu begeistern.
Der Rest des Albums kann da aber auch leider schon nicht mehr ganz mithalten. Während die Singleauskopplung "One More Time" noch ein Minimum an Langzeitmotivation besitzt, langweilen Songs wie "Redemption" bereits beim ersten hören.
"I refuse" ist einer von sogar zwei Totalausfällen des Albums. Der Song beginnt zwar mit ordentlichem Sound kommt dann auch gut in die Gänge, aber wenn dann der Refrain, der einzig und allein aus dem Songtitel besteht, dauernd immer wieder wiederholt wird, fängt das Stück einem sehr schnell an auf den Zeiger zu gehen. Schlimmer noch ist es mit "Send me a Sign", dem zweiten Nervenzerrer des Albums. Die Ballade ist eine Coverversion einer angeblich legendären Rockband, aber legendär war wohl nur deren Erfolglosigkeit. Hammerfall haben mit Balladen durchaus Erfahrung und auch schon das ein oder andere langsame Meisterstück hingelegt, aber dieser Song ist purer Kitsch zum Fremdschämen. Celine Dion lässt grüßen! Ich hab es bis jetzt in mehreren Versuchen nicht geschafft, den Song an einem Stück durchzuhören und werde wohl nie erfahren wie er ausgeht. Und nein, ich rechne bestimmt nicht damit, dass der Song in der zweiten Hälfte alle seine Qualitäten versteckt hat und man ihn erst ganz gehört haben muss.

Die beigepackte DVD soll dem Album einen Mehrwert geben, der der Käuferschaft die Entscheidung erleichtern soll, dem neuen Hammerfall eine Chance zu geben. Aber das Ding ist nicht nur völlig überflüssig sondern eine Frechheit. Die paar Playback Songs in schlechter Qualität locken keinen Hund hinterm Ofen hervor, sondern zeigen, wie man es besser nicht machen sollte. Weniger wäre hier mehr gewesen.

FAZIT:
Der Sound selbst hat den Stilwechsel der Band gut überstanden und rockt einfach! Leider sind die Songs selbst größtenteils Mittelmaß, so dass das neue Albums trotz aller Qualitäten nicht lange begeistern kann.
Das Album ist daher nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Manchen wird es freuen, dass Hammerfall seine 18jährige Templerphase endlich mal beendet hat, andere werden ihr noch lange hinterher trauern. Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass die Band ordentlichen Metal spielt, die Kompositionen aber noch viel Verbesserungspotential haben. Wenn man sich entschieden hat aus seiner Nische herauszutreten und von nun an Allerwelts-Metal zu spielen, muss man in Zukunft den Fans etwas mehr bieten als abgegriffene 0815-Riffs in Metal-Songs die andere Bands bereits seit über 30 Jahren besser spielen.
Nicht dass wir uns hier missverstehen, das Album ist nicht wegen, sondern trotz des neuen Stils eher mittelprächtig. Ein neuer Stil ist nicht zwangsweise gleich etwas Schlechtes, aber leider wie in diesem Fallauch nicht automatisch eine Verbesserung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht wieder aufwärts mit Hammerfall, 22. Mai 2011
Von 
Daniel Korth "Dakster" (Lübeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
14 Jahre ist es jetzt her seit Hammerfall mit "Glory to the Brave" die Metalszene auf den Kopf stellten. Über die Jahre zehrte die Truppe um Cans und Dronjak von diesem Erfolg - wobei es kein Album gab, das auch nur annähernd an den Erfolg und die Klasse des Debüts anschließen konnte. Erfolgreich waren Hammerfall aber trotzdem und live macht die Chose immer noch viel Spaß.

Mit "Infected" steht nun Studioalbum Nummer 8 in den Läden, das mit einer Generalüberholung einhergeht: ohne Maskottchen Hector, ohne viel "Tralala", dafür aber mit interessanteren Texten und abwechslungsreicheren Songs. Die erste Single "One More Time" mit dem reichlich bescheuerten Zombievideo hat im Vorfeld zwar eher abgeschreckt, doch es mehrten sich immer mehr Stimmen, die besagten, dass das Album eher in die Richtung des Debüts geht.

Also ging es erstmal in den Laden, um sich die Super-Special-Edition mit DVD und original signierter Autogrammkarte zum Sonderpreis zu besorgen. Die Aufmachung macht ordentlich was her, nur die Unsitte mit den eingeklebten Booklets nervt. Musikalisch tönt "Infected" erstaunlich erfrischend aus den Boxen. Eingängiges wie "One More Time" (entwickelt sich mit der Zeit zum Smashhit), "B.Y.H.", "The Outlaw" oder "Let's get it on" wechselt sich mit epischem wie "Patient Zero" oder "Redemption"(mein persönliches Highlight). Dazwischen gibt es mit "Dia de los Muertos" oder "Immortalized" endlich wieder flotte Uptemponummern. Und die Ballade ist diesmal eine Coverversion der Ungarn Pokolgép mit englischem Text - nett, aber nicht überragend. Dazu gibt es eine echt fette Produktion, ein "erwachsenes" Booklet ohne Metalklischees und auch einen tollen Gesang von Cans.

Insgesamt ist "Infected" ein ausgesprochen erwachsenes Album geworden, das es zu entdecken gilt. Nach einem Hördurchgang läuft das Album nur durch, aber mit der Zeit entwickelt es sich zu einem Dauerohrwurm. Beide Daumen hoch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen!, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Wie gewohnt mit Heavy Metal aus Schweden von Hammerfall: Perfekte Instrumentierung und Bedienung der Instrumente. Hammerfall sind auch nach Jahren ihres Erfolgs immer noch innovativ.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 25. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Muss man (Frau auch) haben.
Herrlich! Ist genau so, wie man es von Hammerfall gewohnt ist. Nicht nur als Fan ein MUSS.
:-)
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Infected
Infected von Hammerfall (Audio CD - 2011)
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