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5.0 von 5 Sternen Ein echter Diamant!
Die neueste Scheibe der Finnen um Tomi Joutsen läuft - nach pünktlicher Zustellung des vorbestellten Artikels durch Amazon (herzlichen Dank dafür) - bereits das gefühlte hunderte Mal in meiner Playlist. Es ist ein Album das sich erst durch mehrfaches Hören vollständig entfaltet. In meinen Augen zeichnet gerade diese Eigenschaft hervorragende...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von R. Krause

versus
3.0 von 5 Sternen Gutes Album, aber..
bei Amorphis ist "nur" gut leider nicht das Maß der Dinge. Ich hab mir das Album zur Vervollständigung meiner Sammlung zugelegt und mit hohen Erwartungen ging es an den ersten Durchlauf.
Okay, gut, angenehm, aber wo verdammt nochmal sind die Kracher, die Ohrwürmer? Wo die Skyforgers, Crimson Bloods und Shades of Greys? Wo sind die Songs, die...
Vor 9 Monaten von Daniel Leistner veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Diamant!, 14. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Beginning of Times (Audio CD)
Die neueste Scheibe der Finnen um Tomi Joutsen läuft - nach pünktlicher Zustellung des vorbestellten Artikels durch Amazon (herzlichen Dank dafür) - bereits das gefühlte hunderte Mal in meiner Playlist. Es ist ein Album das sich erst durch mehrfaches Hören vollständig entfaltet. In meinen Augen zeichnet gerade diese Eigenschaft hervorragende Musik aus. Vorweg also eins: Dieses Album ist in jeder Hinsicht erstklassig. Ein - wie der Titel der Rezension verrät - wahrer Diamant im Wust an Neuerscheinungen innerhalb der Musikindustrie und ein wahrer Ohrenschmaus. An dieser Stelle jedoch genug der Vorschusslorbeeren, jeder Song dieses Albums verdient eine individuelle Betrachtung.

Als Einstieg jedoch zunächst die Frage: Lohnt es sich das limitierte Digi zu kaufen?

Schauen wir uns das Teil doch mal genau an...

+ Fühlt sich gut an, ist sehr ordentlich verarbeitet
+ Druckqualität ist sehr gut
+ Aufmachung des Inlets (Fotos, Bilder) ist sehr stimmig und überaus gelungen
+ Texte sind vollständig abgedruckt
+ CD sitzt fest, ist nicht eingeschoben oder ähnliches

Antwort daher: Ja, der Kauf des Digis lohnt sich. Schaut gut aus und die Qualität überzeugt.

Zu den Songs:

1. Battle for Light --> 8,5/10
Was für ein Kracher! Die Eingangsmelodie ist zwar einerseits simpel gehalten geht jedoch sowas von ins Ohr, dass der Midtempo-Opener direkt beim Hörer gewonnen hat. An einigen Stellen wirkt der Song zwar etwas schleppend, reißt dies jedoch durch die herausragende Hauptmelodie und diverse sehr gut gelungene Tempo- und Melodiewechsel wieder raus. Bombastisches Ende, ein echter Jackpot direkt am Anfang.

2. Mermaid --> 9,5/10
Ein guter Song und das war's dann erstmal? Denkste! Den Song "Mermaid" in Worte zu fassen fällt mir jedoch alles andere als leicht. Direkt am Anfang geht es sehr melodiös und flott los. Der Song begeistert mich jedes Mal auf's Neue durch den hervorragenden und sehr gefühlvollen sowie intensiven Gesang von Tomi. Der Wechsel aus dem Midtempo in den deutlich flotteren Refrain jagt einem wohlige Schauer über den Rücken. Was soll man sagen: Anhören, glücklich sein! Ganz große Klasse, definitiv unter den Top Five Songs von Amorphis.

3. My Enemy --> 7/10
Auch der dritte Song kann überzeugen. Tomi growlt abwechselnd zu klarem Gesang. Die Growlparts gefallen mir jedoch deutlich besser. Der Song baut in eben diesen eine richtig bedrohliche Stimmung auf. Guter Song der jedoch mit den beiden vorigen Granaten nicht mithalten kann.

4. You I Need --> 8,5/10
Sehr melodiöser Song der von Amorphis als Single ausgekoppelt wurde. Sicher der "massentauglichste" Song des Albums jedoch dadurch in keinem Fall schlecht. Der Song beginnt sehr ruhig mit der tollen Hauptmelodie und anschließend setzt der sehr pointierte und klare Gesang von Tomi ein. Dieses ab Anfang hohe Niveau behält "You I Need" komplett bei und hinterlässt dadurch einen sehr guten Eindruck. Toller ruhiger Mittelteil!

5. Song Of The Sage --> 8/10
Es schließt sich ein sehr experimentierfreudiger fünfter Song an. Hier ist wirklich alles drin: Flotte Parts, Instrumentalparts mit tollen Melodieläufen, diverse Instrumente. Ganz klar einer der Songs die jedoch erst bei mehrmaligem Hören richtig zu gefallen wissen. Anfangs empfand ich "Song Of The Sage" durchaus als sehr sperrig. Gesamteindruck: In jeder Hinsicht gut!

6. Three Words --> 9/10
Was anfangs sehr ruhig beginnt steigert sich in einen der Wahnsinnssongs des Albums schlechthin. Klasse Refrain, ein mehr als genialer Mittelteil (ab 2:02) und sehr effektiv eingesetzte Growls runden diesen Song ab. Braucht evtl. ein paar Anläufe begeistert mich jedoch mit nahezu jedem Hören mehr.

7. Reformation --> 7,5/10
Guter Midtempo Song mit erneut sehr gefühlvollem Gesang von Tomi, den ich jedoch nicht als den ganz großen Wurf des Albums bezeichnen kann. Ist mir insgesamt etwas zu sanft geraten, hier hätte ruhig ein bisschen mehr Druck reingekonnt. Alles in allem jedoch trotzdem viereinhalb gut investierte Hörminuten.

8. Soothsayer --> 4/10
Stellenweise recht disharmonischer Midtempo-Song der mir nicht so recht zu gefallen weiß. Geht irgendwie nicht ins Ohr und bleibt auch nicht im Kopf. Hier leider nur Durchschnitt.

9. On A Stranded Shore --> 8/10
Ein sehr ruhiger Song - nahezu kuschelverdächtig - mit einem starken Refrain. Man spürt nahezu die Sehnsucht in Tomis Stimme. Jup, gefällt mir!

10. Escape --> 9/10
Bäm! Was kommt denn da mit Track zehn auf den Hörer zugerollt? Sehr eingängiger, teils etwas flotterer Song mit einem fantastischen Refrain. "They say there's no return but I made my way back home! BACK TO LIFE" ... Mann ist der Song ein Brett. Einen Tick mehr Abwechslung und der Song hätte sogar "Mermaid" den Rang abgelaufen. Herausragend!

11. Crack In A Stone --> 8,5/10
Hier wird überwiegend gegrowlt und das sehr gut. Der Song schwankt zwischen wahrer Boshaftigkeit, ausgedrückt durch die Growls und epischen hymnenhaften Passagen in denen Tomis klarer Gesang fesselt. Der ruhige Mittelpart ist wahnsinnig gut gelungen. Eines der Vorzeigestücke des Albums mit einem fassungslos brachialen Abgang.

12. The Beginning Of Times --> 7/10
Die Abschlusshymne wird zwar durchweg von einem sehr hörenswerten Bassspiel getragen ist für die beachtliche Länge von sechs Minuten aus meiner Sicht jedoch mit zu wenig Highlights ausgestattet. Trotzdem ein guter Song den es sich zu hören lohnt.

13. Heart's Song --> 8/10
Der Bonustrack der Limited Edition wartet mit sehr träumerischem Gesang und begeisterndem Akustikgitarrenspiel auf. Mir gefällt's, gerne mehr solcher Schmankerl nach dem Hauptgericht ;-)

Fazit: Von 13 Songs landet nur einer im Mittelmaß, alle anderen sind gut oder besser. Die Soundqualität lässt überdies keine Wünsche offen. Ich freue mich jedes Mal erneut wenn diese Scheibe läuft. Daher findet sie bei mir auch in regelmäßigen Abständen einen freudigen Hör-Abnehmer.

Freunde der guten Musik... bitte kauft Euch diese Scheibe. Die sympathischen Jungs von Amorphis haben Euer Geld mehr als verdient. Soviel Genialität, Einfallsreichtum und Spielfreude müssen einfach belohnt werden. Die Unsicheren unter Euch sollten ggf. 1-2 Songs als MP3 kaufen. Ihr werdet es sicher nicht bereuen und schnell Lust auf mehr bekommen. ;-) Ich für meinen Teil freue mich bereits jetzt wie verrückt auf das nächste Album der Finnen.

In diesem Sinne... Rock on!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodien für Millionen, 23. Juni 2011
Von 
Oh,wie ich diese Platte liebe!!
Niemals hätte ich gedacht das man die "Eclipse" steigern könnte.Dann kam "Silent Water",was für ein Hammeralbum.Mit "Skyforger" konnten Amorphis locker dieses Level halten.Aber jetzt: "The Beginning of times"--ich glaube das wird der absolute Höhepunkt im Schaffen von Amorphis sein(aber das dachte ich auch schon bei "Eclipse").Dieses Album sollte man nicht so nebenbei hören,in jedem Lied gibt es immer etwas Neues zu entdecken.Mein Favorit ist "Reformation",wenn der Refrain das zweite Mal einsetzt,das ist schon ganz ganz großes Kino.Tomi Joutsen ist für Amorphis der zweite Frühling gewesen.
Also,wenn ihr auf große Melodien,zweistimmige Vocals und einfach auf gut gemachten metal steht,dann besorgt Euch unbedingt dieses perfekte Album.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Album der letzten Zeit, 27. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als alter Amorphis Fan habe ich mir das Album schon vor einiger Zeit vorbestellt, Alben dieser Band sind in meinen Augen ein "Must have".
Zum Glück habe ich heute Frei (Ja ist wirklich ein Zufall... ) und konnte mir das Album bereits mehrmals anhören. Wer die letzten drei Alben seit "Eclipse" kennt, weiß so ungefähr was auf ihn zukommt. Clear Vocals, zwischendurch gute Growl Einlagen und in sich stimmige Melodien. Erneut sind -ich will es mal psychedelic Einlagen nennen- von Santeri Kallio mit an Bord und fügen sich mehr als stimmig ins Gesamtkonzept ein. Tomi Joutsen zeigt anderen Sängern dieses Genres erneut wo der stimmliche Hammer hängt. Ihm gelingt die Balance zwischen klarem und Guturalen Gesang als wäre es eine Kleinigkeit. Seine Art zu performen verleiht den einzelnen Songs eine gewisse Dynamik, welche einen dazu ermutigt das Album mehrmals nacheinander zu hören um bloß nichts zu verpassen.

Ob Amorphis nun "härter" oder "weicher" klingen als auf den vorigen Alben, mag ich momentan noch nicht wirklich zu beurteilen. Allerdings kommt es mir vor dass die Melodien treibender sind, und Tomi etwas mehr grölt. ;)
In meinen Augen stellt dies eine Verbesserung dar, was natürlich eine rein subjektive Betrachtungsweise ist.

Eines steht jedenfalls fest: Das Album ist aufgrund der zwischenzeitlich einsetzenden weiblichen Unterstützung und des temporär auftretenden Chors epischer als seine Vorgänger. Beide Elemente drängen sich jedoch nicht in den Vordergrund, sondern unterstützen die Emotionen welche mit den einzelnen Songs einhergehen.

Eine Perle des neuen Albums ist direkt am Anfang auszumachen: Battle for Light.
Anfangs geht es mit sanften Piano klängen los, Tomi setzt mit seinem Gesang ein, die Musik wird treibender was durch Tomis Growl noch verstärkt wird. Der Mix aus Tempo, Keyboard, Gitarren und Tomis Gesang machen den Song einzigartig.

Wer auf die härtere Seite von Amorphis steht ist gut mit "My Enemy" beraten. Schnell, Laut, brachialer Gesang. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber der Song hört sich "düsterer" an als Growlstücke wie bspw. "Majestic Beast" von Skyforger.
Perfekt um mal etwas Luft abzulassen.

"Song of the Sage" ist ein sehr komplexer, verschachtelter Geniestreich welcher deutlich vor Augen führt wie Souverän die Band auf ihren Instrumenten spielt. Bin sehr gespannt wie der Song Live kommt.

Habe gerade keine Lust alle Songs einzeln aufzuzählen, jedoch ist jedes Stück ein Unikat und man stellt zwar keine große, jedoch vorhandene Weiterentwicklung fest. Wer die Vorgänger kennt macht hier absolut nichts falsch.

Soweit ich es in der kurzen Zeit bis jetzt beurteilen kann, könnte es nach mehrmaligem hören vllt. das Beste aller Alben seit dem Einstieg von Tomi Joutsen werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Mir gefällt der Mix aus härteren und melodischeren Klängen, die Stimmung ist allgemein ein wenig düsterer und die Jungs aus Finnland spielen Souverän auf. Die Neuerungen wie Tomis weibliche Unterstützung in manchen Songs, bzw. der Chor tun ihr übriges.

5/5 Sternen. Must have für Fans, aber auch für alle die etwas -in meinen Augen- einzigartiges Suchen.

Ich Werde die Rezension vllt. nach ein bis zwei Wochen noch einmal überarbeiten, bin gespannt was sich nach mehrmaligen hören ergibt.
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5.0 von 5 Sternen Überzeugt auf ganzer Linie, 17. Juli 2011
Von 
Atrax93 (Niedersachsen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Auch mit ihrem neuen Album schaffen Amorphis es erneut, den Hörer voll und ganz in den Bann der dargebotenen Musik zu ziehen. So sind die Stücke von einer melancholischen, teils aber auch aggressiven Atmosphäre geprägt, ebenso wie der wechselhafte Gesang von Tomi Joutsen, der gekonnt zwischen verträumten Clear-Gesang und wütenden Growls pendelt. Auf diese Weise entsteht ein mitreißendes Kontrastprogramm, Langeweile kommt also nicht auf.
Außerdem gelingt es den Finnen immer wieder, den Hörer mit unerwarteten Wendungen zu überraschen und Passagen einzubauen, mit welchen man so nicht rechnet, wie zum Beispiel der Akustikpart in "Song of the Sage" oder dem fiesen Death Metal-Outro aus "Crack in a Stone" (besonders letzeres bringt mich immer wieder zum Grinsen :D).
Die Lieder gestalten sich äußerst abwechslungsreich, jedes hat etwas Spezielles und macht durch die Eigenständigkeit einfach Spaß. Ausfälle gibt es keine, nur mit dem Bonus-Track bin ich nicht nicht so richtig warm geworden.
Die Verknüpfung von Progressive und Melodic Death Metal, sowie ein wenig Folk, gelingt hier wieder einwandfrei und gibt keinen Anlass zur Kritik, sind alle Stile doch nahtlos ineinander integriert. "The Beginning Of Times" erweist sich also als eine runde Sache.
Wer etwas völlig Eigenes sucht, meint, Gefühl und Härte schließen sich nicht aus, einem der besten Sänger der Metal-Szene lauschen will und etwas kompositorisch und instrumental Erstklassiges sucht, wird an diesem Album seine helle Freude haben. Amorphis haben mit diesem grandiosen Output erneut bewiesen, dass sie zur Speerspitze des Heavy Metal gehören.

Anspieltipps:
Mermaid
Soothsayer
Crack in a Stone
Beginning of Time
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3.0 von 5 Sternen Gutes Album, aber.., 21. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: The Beginning of Times (Audio CD)
bei Amorphis ist "nur" gut leider nicht das Maß der Dinge. Ich hab mir das Album zur Vervollständigung meiner Sammlung zugelegt und mit hohen Erwartungen ging es an den ersten Durchlauf.
Okay, gut, angenehm, aber wo verdammt nochmal sind die Kracher, die Ohrwürmer? Wo die Skyforgers, Crimson Bloods und Shades of Greys? Wo sind die Songs, die beim ersten Durchgang sofort im Ohr, Herz und Hirn kleben bleiben? Das hab ich mich leider das ganze Album lang fragen müssen, obwohl alle typischen Amorphis-Elemente vorhanden sind. Tiefe Growls? Check! Atmosphärischer Klargesang? Natürlich! Traumhafte Riffs? Klar doch!
Aber auch nach dem dritten Durchlauf bin ich nicht wirklich warm geworden mit dem Album. Die Band versucht neue Stilelemente zu integrieren (mehr weiblicher Gesang, Black Metal-Growls) und das gelingt auch richtig gut, aber scheinbar ist dabei das eigentliche Songwriting etwas auf der Strecke geblieben. Es gibt richtig gute Stücke, zum Beispiel "Reformation", aber irgendwie ist mir das insgesamt alles zu formelhaft und stellenweise zu poppig umgesetzt.
Also nicht ganz mein Fall, obwohl ich Amorphis eigentlich gigantisch finde, aber glücklicherweise ist Musik immer noch Geschmackssache und der Nachfolger "Cirlce" ist wieder prall gefüllt mit absoluten Hits. Also trotzdem reinhören, vielleicht verliebt ihr euch ja schon bei der ersten Hörprobe.
Gute 3,5 Sterne

Greets,
Daniel
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5.0 von 5 Sternen Immer wieder beeindruckend!!!, 28. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Beginning of Times (Audio CD)
Über die Geschichte und die vielen großartigen Alben sowie das tolle Comeback seit dem Einstieg von Sänger Tomi Joutsen wurde und wird bereits viel geschrieben, deshalb spare ich mir das jetzt.

Zum Album "The beginning of times"
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Lyrisch widmen sich Amorphis weiterhin der Kalevala-Sage aus Finnland. Diese scheint für die Nordländer eine unerschöpfliche Ideenquelle zu sein. Gut so. Denn das Album besticht durch tolle mythologische Lyrics, die zum Träumen und Nachdenken bewegen.
Musikalisch setzen Amorphis den erfolgreichen Kurs von "Eclipse" und "Skyforger" nahtlos fort. Wunderschöne (Folk)Melodien werden von heftigen Metalriffs umrahmt und darin eingebettet die unglaubliche Stimme von Hr. Joutsen. Dieser wechselt perfekt zwischen clean vocals und growls. Dadurch entsteht eine Dynamik, die mich immer wieder aufs neue mitreist.

Kurzum: Amorphis sind für mich neben Nightwish die wichtigsten und besten Melodic Gothic Metal-Vertreter. Egal wie man den Stil einordnen mag, Amorphis sind einzigartig. Nicht zuletzt durch die tollen Texte und das Konzept.

Ich habe die Herren in diesem Jahr auf dem Rock Harz gesehen und war tief bewegt.

Anspieltipps: "Battle For Light", "Mermaid", "My Enemy", "You I Need", "Song Of The Sage", "Three Words"
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5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterwerk in der Amorphis-Discographie!, 30. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Beginning of Times (Audio CD)
Mit "The Beginning of Times" liefern Amorphis erneut ein Meisterwerk ab. Das Album bietet alls wofür man Amorphis kennt und liebt. Das Album bietet eine perfekte Mischung aus melodischem Death Metal und finnischem Folk Metal. Auch der Härtegrad ist im Vergleich zu "Skyforger" wieder stark angestiegen, denn Tomi Joutsen growlt sich streckenweise nen Wolf, was jedoch immer wieder mit seiner cleanen Gesangsstimme unterbrochen wird. Sei es nun die erste, melodische Single "You I Need" oder das harte "My Enemy" auf diesem Album reiht sich Hit an Hit! Einziger Wehrmutstropfen ist, dass ich eine Fehlpressung erhalten habe, bei mir funktioniert das Ende von "You I Need" und das komplette "Song of the Sage" nicht. Schade, denn dies ist ein absolutes Spitzenalbum!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Singles-Collection, 11. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach zigfachen Durchläufen fühle ich mich nun in der Lage ein qualifiziertes Urteil abzugeben ;-) Die anfängliche Enttäuschung ist inzwischen verflogen und "The Beginning Of Times" ist sicherlich eines der stärksten Amorphis-Alben, mitnichten aber das beste. Dazu fehlt es dem Album einfach an Abwechslung und an neuen Impulsen. Dennoch ist die Platte nicht nur ein müder Aufguss der letzten Veröffentlichungen (wie nach "Skyforger" zunächst befürchtet), sondern bietet mit "Battle For Light", "Mermaid", "My Enemy", "Song Of The Sage", "Reformation", "Escape" und nicht zuletzt dem Titeltrack schon mal mindestens 7 wirklich herausragende Songs mit absolutem Ohrwurmcharakter, was an und für sich ja schon mal eine beachtliche Leistung ist! Genau hier liegt aber vielleicht auch das Problem des Albums als solchem, denn wirklich jeder Song klingt irgendwie auf Radiotauglichkeit und Eingängigkeit getrimmt, trudelt brav zwischen 3 und 5 Minuten ein, besticht durch einen tollen, melodischen, hymnenhaften Refrain, entbehrt aber auch jeglicher Überraschungen. Dadurch ist jeder Song zwar für sich gesehen zwar ein kleiner "Hit", insgesamt wirkt das Album über die Spieldauer aber ein wenig eintönig. Nach den ersten vier "Ohrwürmern" nach bekanntem Schema hoffte ich bei "Song Of The Sage" beispielsweise förmlich, dass der so schön eingeleitete instrumentale Zwischenteil sich nach und nach steigert und die Band sich einmal so richtig austobt, aber stattdessen kehrt man auch hier wieder wie auf Kommando in den Refrain zurück, womit sich Amorphis eindeutig unter Wert verkaufen. Insbesondere wenn man sich an die Experimentierfreude der Band in der nicht allzu weiten Vergangenheit zurückerinnert...

Was bleibt mir also als Fazit? Anno 2011 sind Amorphis tatsächlich etwas poppiger, hymnischer und radiotauglicher als in der Vergangenheit und das Album erweckt bei mir eher den Eindruck einer "Singles-Collection" als den eines zusammenhängenden Albums. Geniale Songs schreiben die Finnen allerdings nach wie vor, wenn auch leider etwas auf Kosten der Abwechslung. "The Beginning Of Times" rangiert daher in der Joutsen-Ära auf einem klaren Platz 3 hinter "Eclipse" und "Silent Waters", aber deutlich vor "Skyforger".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toll, 3. Juli 2011
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Beginning of Times (Audio CD)
Das vierte Album in gleicher Besetzung und ein gutes Bandklima beflügeln die Finnen Amorphis auch weiter guten, total mit eigener Note versehenen Metal zu spielen. Dafür haben die Jungs Sänger Tomi Joutsen bei Marco Hietala (Nightwish, Tarot) zum Gesangscoach geschickt und auch wieder Texte über den finnischen Nationalepos "Kalevala" verwendet, die ein Freund und Kenner für die Band zuerst in Finnisch schrieb. Glücklicherweise rockt die Scheibe wieder mehr als der sehr ruhige Vorgänger "Skyforger" und Rastamann Tomi Joutsen packt wieder ein paar gut gestreute Growls aus. Die Musik wurde meist von Gitarrist und Bandkopf Esa Holopainen oder Keyboarder Santeri Kallio (was für ein Name!) verbrochen. Die 12 Songs leben von atmosphärischen Riffs, träumerischen Melodien und geschickt - unaufdringlich in den Bandsound integrierte Keyboards. Einen Single-Hit wie "House Of Sleep" findet man hier zwar nicht und die weiblichen Backing Vocals an wenigen Stellen brauchte man sicher nicht, doch "The Beginning Of Times" ist einfach eine Macht! Man kennt die Zutaten, doch Nuancen und frische Songs lassen mich als Hörer nie gelangweilt sein, da Amorphis fast eine Stunde lang tolle Musik spielen, ohne sich zu wiederholen. Das muss denen erst einmal wer nachmachen! Warum das Coverartwork mit dem riesigen Ei frappierende Ähnlichkeiten zu einem Werk der Retrorocker Wolfmother hat, kann ich aber beim besten Willen nicht sagen. Das ist aber auch meine einzige Sorge bei dieser tollen Platte!
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5.0 von 5 Sternen Vor langem gekauft und spät bewertet, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Keine Experimente, danke . Ein solides Album mit einer super Produktion- weiter so. Die Band ist geblieben wie bisher und macht eine faszinierende Musik; vorher irgendwie reinhören. Wem die Richtung gefält findet vieles, was düsterer oder eben heftiger ist. Für jeden geeignet , der einfach mal abrocken will.
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The Beginning of Times
The Beginning of Times von Amorphis (Audio CD - 2011)
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