Kundenrezensionen


25 Rezensionen
5 Sterne:
 (12)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sucked and saw it
"Probier's aus!" so wird der Albumtitel zumindest in Großbritannien übersetzt.
Und tatsächlich sollte man den neuen Arctic Monkeys Album mehr als einen Durchlauf gönnen.
Wiederholt schlagen die Monkeys eine neue Richtung ein. Diesmal ist ihnen eine Platte voller sommerlicher und poppiger Songs gelungen. Die Texte sind wie immer mit einer...
Veröffentlicht am 4. Juni 2011 von chun li

versus
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tja... .
Also mit der vierten Platte der Monkeys tue ich mich ja etwas schwer. Wirklich schlecht kann man sie nun wirklich nicht nennen. Aber überzeugen tut sie mich leider auch nicht. Ich merke so etwas für mich immer am besten, wenn ich einfach nicht durch die Musik mitgenommen werde, mir ein Titel lang und länger vorkommt... wie bei den letzten 3 Titeln der LP...
Veröffentlicht am 16. Juni 2011 von Sternenstaub


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sucked and saw it, 4. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
"Probier's aus!" so wird der Albumtitel zumindest in Großbritannien übersetzt.
Und tatsächlich sollte man den neuen Arctic Monkeys Album mehr als einen Durchlauf gönnen.
Wiederholt schlagen die Monkeys eine neue Richtung ein. Diesmal ist ihnen eine Platte voller sommerlicher und poppiger Songs gelungen. Die Texte sind wie immer mit einer Prise Humor versehen und bei einigen Songs spürt man gradezu das Flimmern der Hitze.

She's Thunderstorms 4/5
Der Opener ist auch diesmal wieder etwas ruhiger geworden. Der Refrain ist relativ einfallslos, dennoch ein Stück mit vielen interessanten Elementen.

Black Treacle 5/5
Ein würdiger Nachfolger von Mardy Bum und Fluorescent Adolescent. Ich sehe schon die Konzertbesucher in 5 Jahren, die nach diesem Song verlangen werden. Ein Refrain der sofort ins Ohr geht.

Brick By Brick 5/5
Für mich unverständlich, wie dieser Song gehasst wird. Ja es stimmt, lyrisch hat er nicht viel zu bieten. Aber nicht jedes Lied muss Metaphern zum Interpretiern enthalten. Dreimal hintereinander "I wanna rock'n'roll" und schon in der ersten Minute ein Gitarrensolo? Ja, Bitte!!!

The Hellcat Spangled Shalala 4/5
Dieses Lied hat bisher wohl das positivste Echo erhalten. Meiner Meinung nach ist der Refrain mit seinen shalalalas etwas belanglos. Ich finde, das hätte man lieber als Fade out nutzen sollen, Zeilen wie "Home sweet home, home sweet home, home sweet booby-trap" machen das aber wieder wett.

Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair 5/5
Typisch Arctic Monkeys: Die Musik ist heavy, während im Text von Grizzly Bären, Shellsuits und Kung Fu auf Rollerskates gesungen wird.

Library Pictures 5/5
Nettles 2.0.
Ein ungestümes Lied mit Tempowechsel und Countdown.

All My Own Stunt 5/5
Dieses Lied beweist, dass die Humbug-Ära wohl doch noch nicht ganz abgeschlossen ist. "Been watching Cowboy films..." Josh Homme singt auf diesem Stück mit, das einen gradezu in die Mojave-Wüste katapultiert. Alex Turner's Gesang ist hier ebenfalls hervorragend.

Reckless Serenade 5/5
Ein etwas unscheinbarer Song, der hauptsächlich am Ende gut ist, mit einem tollen Gitarrensolo.

Piledriver Waltz 4/5
Leider ist diese Version nicht besser als die auf Submarine. Man hätte dies wohl besser als B-Seite nutzen sollen und stattdessen die großartige B-Seite "The Blond-O-Sonic Shimmer Trap" aufs Album nehmen sollen. Rein musikalisch ist Piledriver Waltz hier zwar schön, Alex Turner's Gesang wirkt jedoch mitunter etwas lustlos.

Love Is A Laserquest 5/5
Mein Favourit. Trauriger Text, sehr langsam, und eine wirklich schöne Melodie. Melancholie war schon immer eine Stärke der Arctic Monkeys.

Suck It And See 5/5
Ist vielleicht ein bisschen deplatziert, direkt nach LIAL halte ich für keine gute Wahl, aber gut ist das Lied. Ein eingängiger Refrain mit tollem Text.

That's Were You're Wrong 5/5
Ein rundum gelungenes Album endet mit einem würdigen Abschluss. Turner stellt wiederholt seine Crooner-Qualitäten unter Beweis, und während die Frauen Zeit zum Schmachten haben, erinnern die Männer sich zurück an die Jugend, frisch verliebt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stetige Weiterentwicklung, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Rückblende.
Wer erinnert sich nicht an das Erscheinen des letzten Albums 'Humbug'? Ein lautes und zugleich langgezogenes 'Oh' ging durch die Musikpresse. Aus den tanzbaren Indie-Klängen entwickelte sich ein deutlich gereifter Rocksound mit durchschlagenden Drums und feinen Gitarrensoli, auf hohem musikalischen Niveau. Von vielen Fans verschmäht von den Kritikern zu Recht gefeiert.

Suck it and See setzt dort an, wo Humbug endet, aber lässt auch Platz für die altgewohnte Indie-Sause.
Während die ersten beiden Songs der Platte noch mit eher zurückgefahrenem Geschwindigkeitsregler fahren, wird spätestens ab 'Don't Sit Down Cause I've Moved Your Chair', der Vorschlaghammer ausgepackt. Polternde und gleichzeitig psychedelisch wirkende Gitarrenparts in Kombination mit explosivem Schlagzeugeinsatz. Höhepunkt der Platte stellt der Song 'All My Own Stunts' dar, der sich als idealer Vermittler zwischen altem und neuem Stil gibt.
Der zweite Teil des Albums kommt wesentlich ruhiger, aber dennoch definitv rockig daher, wenn auch die Indiewurzeln hier deutlich mehr zu Tage treten.
Abgerundet wird 'Suck it and See' durch den gleichnamigen Song und 'Thats Where You're Wrong', welche mit ihrem fröhlichen und leicht popigerem Stil die Platte gebührend abschliessen.

Fazit:

Erst nach mehreren Durchgängen entfaltet sich die wahre Kraft dieser LP. Fans der Monkeys, die nur mit den ersten beiden Platten ihren Spass hatten, werden auch diesmal höchstwahrscheinlich nicht glücklich werden. All diejenigen, die sich auf die Entwicklung der Jungs aus Sheffield eingelassen haben, erleben eine vielseitige und musikalisch wertvolle Scheibe, die garantiert über längerem Zeitraum auf dem Plattenteller rotieren wird.

Vinyl-Version Details:

- 180g Vinyl
- MP3 Download Code
- Klappcover
- Lyrics
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Arctics mal anders - aber gut!, 19. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Endlich ein neues Album! Die Arctic Monkeys machen einen Schritt in eine andere Richtung, der Original-Sound ist zwar noch da, aber es hat sich doch am Stil einiges geändert.

Im direkten Vergleich zum Erstlingswerk "Whatever people say..." muss man sagen, dass weniger gerockt wird, alles klingt etwas zahmer, chilliger, aber gefällt deswegen nicht weniger! Vielleicht hätte ich mir die eine oder andere rockigere Nummer gewünscht, aber wenn ich die hören will, kann ich auch ebenso eins der älteren Alben einlegen... hier wird einem dafür Anderes geboten: Schöne, eingängige Melodien, interessante Lyrics und, wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt, sommerliche Klänge.

Die CD läuft bei mir seit einer Woche non-stop und ich bin ihrer noch lange nicht müde. Einige Lieder haben sich mir erst nach und nach eröffnet, wie z.B. Don't sit down cause I moved your chair oder der Piledriver Waltz. Meine Lieblingsnummern sind jedoch...

- Black Treacle: Der Refrain macht einem sofort gute Laune, ist ein bisschen Retro-Sound und gewohnt stark mit E-Gitarren unterlegt.

- That's where you're wrong: Schon das Intro packt einem beim Kragen. Schöne, eingängige Melodie, wie Alex Turner uns ins Ohr flüstert... So macht Musik Spaß!

- Suck it and see: Ebenfalls eins der stärksten Lieder auf dem Album. Auch ein bisschen Retro-Sound, gefällt mir einfach supergut. Wie die Horror-Movie-Shoes aussehen, muss ich mir noch überlegen ;)

Ich kann die CD einfach uneingeschränkt weiterempfehlen, es gibt kein Lied, das ich weiterdrücken würde!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tja... ., 16. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also mit der vierten Platte der Monkeys tue ich mich ja etwas schwer. Wirklich schlecht kann man sie nun wirklich nicht nennen. Aber überzeugen tut sie mich leider auch nicht. Ich merke so etwas für mich immer am besten, wenn ich einfach nicht durch die Musik mitgenommen werde, mir ein Titel lang und länger vorkommt... wie bei den letzten 3 Titeln der LP. Den "Piledriver Waltz" finde ich dazu in Alex Turners Solo Version einfach gelungener. Die ersten zwei Stücke sind okay, aber nicht irre. Gut, bei "Black Tracle" wird es mit dem Gitarrensolo dann richtig toll, "Brick by Brick" wirkt auf mich fast schon etwas bemüht, Nummer 4 , mhhh, "schallalalaa" wirkt auch etwas hölzern..., die Titel 5-8 überzeugen mich dann am meisten.

Im Vergleich zu dem meisten anderen ist es immer noch ein tolles Album, von ihren 4 Platten für mich aber die - mit Abstand - schwächste. Und die einzige der Vier bei der ich das Gefühl habe sie wissen nicht so ganz genau was sie wollen. Sie ist weder so schnell, knackig und frech wie die ersten beiden, noch (im sehr positiven Sinne) so sperrig und etwas eckig wie "Humbug". Dennoch müsste ich immer noch mindestens 4 Punkte geben, da mir kaum etwas aktuelles besser gefällt. In der Arctic Monkeys internen Skala sind es aber nur 3 Punkte. Ich bitte diese Wertung etwas edukatorisch und als `Ansporn' zu betrachten... .
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifes Spät- und Meisterwerk., 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Wer diese Band bisher nur aus dem Radio oder Musikfernsehen kennt - Finger weg von diesem Album!
Für Kenner und Schätzer der bisherigen Musikveroeffentlichungen ist dieses Stueck Musik jedoch ein absolutes Muss, vorausgesetzt man laesst sich darauf ein und nimmt das Album als das, was es ist.

Die Arctic Monkeys schreiben kein gleiches Album zwei Mal und das sollte jeder wissen, der sich mit ihrer Musik ausseinandersetzt.
Ihre harte Sturm und Drang Phase haben die Jungs aus naher Uebersee laengst hinter sich, was hier und heute geboten wird ist reifer, unaufgeregter Indie-Rock, der nichtsdestotrotz nur so vor Emotionen und genialen Arrangements strotzt.

Ich habe mit einem Freund geredet, der im Grunde der Mensch war, der mir die Arctic Monkeys erst als ernstzunehmende Indie-Band nahe gebracht hat, und er konnte seine Enttaeuschung ueber dieses ihr neuestes Werk kaum in Worte fassen. Ihm fehlen die strammen Gitarrenriffs, das laut trommelnde Schlagzeug und die Wut und Leidenschaft im Gesang. Kettenraucher ist der Alex jetzt geworden. Fertig, aus.

Es stimmt schon, die Mehrzahl ihrer markanten Anfangsmerkmale hat die Band nun fast voellig abgestreift. Die neuen Songs sind ruhiger und nachdenklicher, nostalgischer und, wenn man will, auch einfacher.
Doch was mich persoenlich so fasziniert, ist, dass Alex Turner und Co. es hier trotzdem schaffen jedem einzelnen ihrer Lieder ihren unvermerkbaren Stempel aufzudruecken. Und das ist gut so.

Meine persoenlichen Hoehepunkte auf diesem Album sind ganz klar das an Melancholie wohl kaum zu uebertreffende "Love is a Laserquest", doch auch der vorhergehende "Piledriver Waltz" mit seinem charmanten 3/4-Takt-Refrain punktet bei mir.
Auch die hellcat-spangled Single finde ich ganz gelungen oder "Library Pictures".

Im Grunde muss man sich das Album jedoch als Ganzes anhoeren, um in seinen Bann gezogen werden zu koennen.
Es mag auch mehrere Anlaeufe noetig haben, doch wer gute Musik schaetzt, dem sei garantiert, es lohnt sich auch.
Fuer denjenigen, um das nochmals zu verdeutlichen, der das Album nimmt, als was es ist und bereit ist, sich auf etwas Neues einzulassen.

"Die Arctic Monkeys sind nicht mehr das, was sie mal waren", hat mein Freund gesagt. -- Das stimmt schon, ja. Natuerlich.
Doch wer will schon immer das gleiche hoeren? Ich jedenfalls vergebe hier ruhigen Gewissens 5 Sterne, denn Songs, die es schaffen, einen wirklich zu beruehren und zu bewegen, solche sind selten zu finden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Album, schwache Vinyl, 9. Oktober 2011
Ich muss sagen ich bin eher entäuscht von der Vinyl. Hatte mir diese zugelegt, da ich gehofft hatte hier eine weniger stark Komprimierte Version des Albums zu bekommen und wurde bitter entäuscht, da diese genauso klingt wie die CD. Besitzte enige Vinyls von Them Crooked Vultures, Wilco, Nirvana u.v.m. die durch ihre höhere Dynamik auf Vinyl viel besser klingen als ihre zu laut Prodiuzierten Gegenstücke auf CD. Leider wurde hier scheinbar das selbe Master wie für die CD benutzt.
Also Album gut, Vinyl aber lohnt sich nicht.

PS: Mit dem Downloadgutschein kann man sich neben MP3s auch WAV Dateien laden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suck it and see - niiiice, 28. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Geschmackssache - aber wer die Arctic Monkeys liebt, so wie ich es tue, dem sollte dieses geniale Stück in seiner CD-Sammlung nicht fehlen. Geile Beats, fette Texte, einfach megagut. Ich liebe es!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen monkeys ist nicht gleich monkeys !!!, 12. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Also, ... vorausgehend die Alben "Whatever people say ..." und "Favourite Worst Nightmare", welche ja auch ruhigere songs beinhalten, alles in allem aber eher "straight and direct rock" präsentieren, danach folgend "Humbug", welches Album dagegen schon sehr "abdriftet" in seinem Stil, das letzte Album "Suck it and see" empfinde ich als noch weiter entfernt von dem ursprünglichen Arctic monkeys Stil der Anfänge dieser ganz sicher technisch sehr guten Rockband !
Die songs sind in sich durchdacht und eben so gewollt 'mal schwingend und schwelgend oder "angeschrägt" genau so aufgenommen und wiedergegeben. Auch in diesen neueren Sound der monkeys kann man sich hineinhören, wenn man dem Album eine öftere wiederholte Chance gibt, sich im CD-Player zu präsentieren.
Wer aber nach "Humbug" auf eine "Rückkehr" der monkeys zum alten/ursprünglichen Stil gehofft hat, wird mit dem "Suck it and see"-Album ganz sicher enttäuscht ! Ich habe auf diesem Album nicht ein einziges Lied erkannt, was in die Richtung der kult songs "Fake tales of San Francisco", "Dancing shoes" oder "When the sun goes down", ... tendiert bzw. diese ~ reflektiert !
Ich habe diese CD dennoch gekauft, da ich die Arctic monkeys nach wie vor für eine gute Rockband halte und die Hoffnung nicht aufgebe, dass sie vielleicht im kommenden Album 'mal wieder auch zu alten musikalischen Stilen zurückfinden, welche zumindest nach meiner Meinung wesentlich vitaler wirken !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Just Suck It and See, 4. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Suck It and See. Auf diesen Namen hört das neue Album der Arctic Monkeys. Dieser Titel hat für einige Verwirrung gesorgt, was zum Beispiel in einigen Supermärkten Amerikas dazu führte dass er mit einem großen Aufkleber verdeckt wurde. Dabei handelt es sich bei ihm keineswegs um schmutziges Gedankengut sondern eigentlich nur um eine Aufforderung genau hinzusehen und, in diesem Fall, die Musik wirken zu lassen.
Leider ist es anscheinend viel wichtiger was man von einem Album erwartet als das was man, unabhängig von Erwartungen oder Ähnlichem, individuell betrachtet vorgesetzt bekommt. Ansonsten sind die zu diesem Album haufenweise vorhandenen negativen Rezensionen nicht zu erklären.
Wenn man den Bandnamen "Arctic Monkeys" hört, denkt man wohl zunächst an das geniale Album "Whatever People Say I Am That's What I'm Not" von 2006 mit seinen harten und schnellen Gitarren und daran wie Alex Turner mit seinem Sheffield-Akzent unglaublich schnell seine Songtexte über das Leben von jungen Leuten im Norden Englands vorträgt.
Doch seit 2006 hat sich einiges geändert. Alex Turner sowie der Rest der Band ist älter und reifer geworden, hat Erfahrungen gesammelt und mehr musikalisches Können angeeignet. Außerdem hat die Musik der Arctic Monkeys einiges an Vielfältigkeit gewonnen, was man an diesem Album genau hören kann.
Zugegeben, ein solcher Stilwandel wie von dem zweiten Album, "Favourite Worst Nightmare" zu "Humbug" ist ein Brocken den man erst einmal verdauen muss, jedoch ist den Arctic Monkeys mit "Suck It and See" solch ein eingängiges und vielfältiges Album gelungen, dass es verwunderlich ist dass es so viele Leute gibt die eine recht geringe Meinung von diesem Album haben.
Hier werden diejenigen bedient, die bei den Arctic Monkeys mittlerweile "Humbug"-mäßige Stoner Rock-Riffs à la Queens Of The Stone Age erwarten (All My Own Stunts, Brick By Brick), auch die, die nicht mehr als modernen, schnellen straight forward Rock mit allen dazugehörigen Gitarren und Drums wollen (Library Pictures) finden was sie suchen. Außerdem bietet das Album harte Gitarrenriffs die an die ein oder andere Metalband erinnern, dabei aber viel stilvoller präsentiert werden (Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair), eher langsame Songs mit großartigen Texten (Reckless Serenade, Love Is A Laserquest), leichte, sommerliche Popsongs mit einem gesunden Schuss Rock 'N' Roll (The Hellcat Spangled Shalala) und einige weitere Songs die allesamt einer Erwähnung würdig wären, jedoch jetzt ausgelassen werden um Sie nicht allzusehr zu langweilen.
Alles was Sie wissen müssen, wenn sie noch am Zweifeln sind ob es sich lohnt dieses Album zu kaufen ist mein klares und engültiges Ja. Kaufen, CD einlegen, durchhören und gut zuhören, noch einmal anhören, die Genialität der Platte und der gesamten Band erkennen, deren Diskografie übrigens sehr beeindruckend ist (selbst die B-Seiten und frühen Demos der Band sind mehr als nur hörenswert), das Album zum Besten des Jahres erklären (was es ganz zweifellos ist) und immer wieder genießen.
Diese Band und vor allem Alex Turner, der auch Solo und mit seinem Kumpel Miles Kane musiziert, ist wohl das beste was das Musikbusiness zur Zeit zu bieten hat.
Da mir klar ist dass einige diese Zeilen mit hochgezogenen Brauen, zweifelnd oder auch mit Ablehnung lesen werden, kann ich diesen Leuten nur ganz einfach ans Herz legen: Suck It and See. So einfach ist es.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Arctic Monkeys - Ein Nachruf, 5. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Es ist ernüchternd, die Idole meiner Jugend in solch desolatem Zustand vorzufinden. Was die Arctic Monkeys auf ihrem aktuellen Album "Suck it and See" darbieten, ist uninspirierte und plumpe Rockmusik, die im trostlosen Tal musikalischer Einfallslosigkeit zwischen ewig gleich klingenden Gitarrenriffs und seelenlosen Texten mäandert. Wüsste man nicht um die Vergangenheit dieser ehemals "echtesten" aller Indie-Rock-Bands der 2005er Ära, wäre man ob dieses desaströsen Albums geradezu gezwungen, sie in die Schublade "just another indie band" einzuordnen. Statt eingängiger Melodien und markanter Basslinien, flüchten sich die vier Jungs aus Sheffield in lächerliche Shalalala-Gesänge und auswechselbar-eintönige Stücke, die zu allem Überdruss auch noch ungewohnt ideenlos instrumentiert sind.

Selbst an der (neben "Brick by Brick" ebenfalls) vorab veröffentlichen Single-Auskopplung "Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair" ist das Beste noch der Songtitel. Es ist wahrlich faszinierend, wie jedem einzelnen der 12 Stücke jeglicher Verve fehlt. Sicher, könnte man einwerfen, muss selbst eine gestandene Gitarrenkrach-Band nicht am laufenden Band treibende Hüpfhymnen fabrizieren. Sicher, könnte man entgegnen, wenn aber eine Band wie die Arctic Monkeys, die durch den einzigartigen Charme ihres nonchalanten Mitten-in-die-Fresse-Rocks vorgeprägt ist, sich in die Sparte gleichsam tiefgründiger Rockmusik begibt, sollte man diesen Schritt - der ja gemeinhin hin als Entwicklung hin zu komplexerer, anspruchsvollerer Musik gesehen wird - mit hörbarer Überzeugung von der eigenen Sache gehen. Doch nach dieser Überzeugung klingt "Suck it and See" gerade nicht. Es ist vielmehr anspruchsvoll gedachte Musik ohne Anspruch.

Nach dem unter Kritikern durchaus positiv aufgenommenen, in Fankreisen jedoch reichlich umstrittenen, weil düsteren Vorgänger "Humbug" (2009), versuchen die Arctic Monkeys auf ihrem nunmehr vierten Studioalbum gleichsam einen Mittelweg zu gehen zwischen dem ungezügelten Rock-Impetus ihrer beiden ersten LP's "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" (2006) und "Favourite Worst Nightmare" (2007) einerseits sowie der dezenten Ernsthaftigkeit ihrer letzten Platte. Es sind auch die gleichen stilistischen Mittel wie ehedem, nur mangelt es sowohl an der übermütigen Leichtigkeit als auch an wirklichem Potential zu bedeutungsreicher Musik.

Dass sich ehemalige Indie-Rock-Giganten generell schwer tun, ihren Platz im Heute dieses elektrophilen Zeitalters zu finden, merkt man auch den jüngsten Alben von etwa The Strokes ("Angles") oder The Wombats ("This Modern Glitch") an. Im Gegensatz zu den Arctic Monkeys haben jene allerdings zu einem neuen Stil gefunden, auch wenn dieser mit seiner offenkundigen Synthie-Sympathie beim ersten Hören zunächst ungewohnt und unangenehm dem Zeitgeist anbiedernd klingen mag. Selbst wenn man aber dem cleanen Indie-Rock weitgehend treu bleibt, können immer noch fabelhafte Alben entstehen ' wie unlängst The Pigeon Detectives auf "Up, Guards And At 'Em!" (2011) bewiesen haben.

Die Zeit der musikgeschichtlichen Bedeutung der Arctic Monkeys jedoch scheint mit "Suck it and See" vorbei zu sein. Sie haben ihre dancing shoes abgegeben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Suck It and See
Suck It and See von Arctic Monkeys (Audio CD - 2011)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen