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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Shipwrecked your Destiny !"
Ahoi Ihr Landratten !

Captain Bowes und seine Crew setzen wieder Segel, um unwürdige Kielschweine zu jagen, und zwar wie! Meine Güte...dieses Album entert den CD Spieler wie kein zweites. Ich meine, dass Alestorm gute Musiker sind wissen wir schon seit ihrem Debutalbum. Aber damals kam ihre Musik noch eher spaßig und unbeschwert über die...
Veröffentlicht am 3. Juni 2011 von Maik Tack

versus
3.0 von 5 Sternen Alestorm - Back Through Time
Eine heftige Scheibe mit z. T. tollen Stücken. Mir persönlich gefallen nur ca. die Hälfte der Tracks, was aber Geschmackssache ist. Darum auch nur die 3 Sterne.
Vor 1 Monat von royalblue13 veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Shipwrecked your Destiny !", 3. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Ahoi Ihr Landratten !

Captain Bowes und seine Crew setzen wieder Segel, um unwürdige Kielschweine zu jagen, und zwar wie! Meine Güte...dieses Album entert den CD Spieler wie kein zweites. Ich meine, dass Alestorm gute Musiker sind wissen wir schon seit ihrem Debutalbum. Aber damals kam ihre Musik noch eher spaßig und unbeschwert über die Bühne, als wenn sie noch zurückhaltend gewartet haben, wsa passiert. Nun, wenn man sich den neuesten Streich aus dem Hause Bowes anhört glaubt man, dass die Band schon seit 30 Jahren Musik macht. Alestorm haben sich definitiv weiter entwickelt. Und das hört man! Es wird härter, epischer und noch (!) unbeschwerter gespielt. Mal nebenbei bemerkt, und wenn man den Texten Gehör schenkt, könnte man denken, dass das Album nur auf Wikinger abzielt. Ich glaube auch zu wissen, dass Alestorm den "Viking Metal" den Kampf angesagt haben, weis ich aber nichts genaues drüber.

Wie dem auch sei...nun mal zum Album "Back Trough Times":

Es geht ruhig los, mit einem kleinen Einstimmungschor. Nach wenigen Sekunden schießen einem gefühlte dreihundert Kanonenkugeln um die Ohren. Es wird gefeuert, geentert und gefeiert. Der gleichnamige Opener "Back trough time" kommt mit einer brachialen Geschwindigkeit daher, dass "Keelhauled" oder "Over the Seas" wie kleine Ausflugsboote aussehen. Einfach super! Schön finde ich, dass man trotz der härter eingestellten Gitarre dennoch Instrumente wie Akkordeon und Bass gut heraus hören kann. Die Epic und der mitgröhlfaktor kommen hier auch nicht zu kurz! Der zweite Track, "Shipwrecked", kommt einem vielleicht schon bekannt vor. Mehr brauch man eigentlich nicht sagen. Super Song.

Es geht weiter mit "The sunk'n Norwegian". Die bereits erwähnte Anti-Viking Stimmung kommt hier um tragen. Ich würde diesen Song eher im Midtempo ansiedeln und mit anderen Größen wie "Pirate Song" oder "The Quest" vergleichen. Super Lied und zum dritten mal sehr zum mitsingen geeignet. "Midget Saw" ist der zweite schnelle Track auf der CD. Den Anfang fand ich komisch und der Song bohrt sich eventuell nicht so schnell wie seine drei Vorgänger ins Ohr der Höhrer, kann aber sehr überzeugen. Track fünf, "Buckfast Powersmash" ist mit etwas über 2.30 Minuten der bis dato kürzeste Geniestreich. Der "unmelodischste" Song bis jetzt, aber ein wahrer Knochenbrecher. Eignet sich gut um Dampf abzulassen. "Scraping the Barrel" heißt der schon sechste Track und ist meiner Einschätzung nach eine Art "Ballade". Ok...Alestorm und Balladen...da schneiden sich sicherlich die Geschmäcker, aber was soll's. Ich finde das Lied Klasse, da es mit einem stimmigen Chor im Refrain eingesungen worden ist. Super Lied.

Bei "Rum" (Der Name ist Programm) und "Swashbuckled" bekommt man zweit Genre typische Lieder geliefert. Wenn man die "Rumpelkombo" überstanden hat, kommt mit "Barrett's Privateers" ein sehr chorlastiger und Akkordeon überladener Song, der sicher schnell ein Liebling werden sollte. Man bekommt mehr oder weniger das geliefert, was man in den ersten fünf Songs kennen gelernt hat. Dennoch entdecke ich großen Abwechslungsreichtum. Der auf der normalen CD letzte Track "Death Throes of the Terrorsquid" ist mit über 7 Minuten der bis jetzt längse Alestorm Streich. In den ersten 2 Minuten passiert mehr oder weniger nicht viel und der Refrain lässt lange auf sich warten. Man kann nicht auf Anhieb erkennen woran man bei diesem Song ist, hat aber nach zwei, drei Mal durchhören (so war es bei mir) einen super komponierten Stampfer vor sich.

"I am a Cider Drinker" heißt einer der Bonus Tracks und dazu will ich gar nicht viel sagen. Die Melodie kommt Euch bestimmt bekannt vor und spätestens nach "No Quarter" weis man, dass Alestorm einige Melodien auf die Schippe nehmen ;-)

Nach dem nun wirklich letzten "You are a Pirat" geht es wieder in den Hafen zurück.

Alles in allem ist "Back through Time" ein spitzen Album. Wenn nicht sogar das beste Alestom Album. Es knüpft nahtlos an seine Vorgänger an und verspricht ein wahrer Kracher zu werden.

Ich hoffe, Euch hat diese kleine Rezension geholfen. Ich empfehle das Album definitiv weiter für alle, die Alestorm sowieso mögen und jene, die sich ein neues Genre anhören wollen, oder für welche, die heutzutage endlich mal wieder positiv überrascht werden wollen.

In diesem Sinne:

"Rum is the Power, Rum is the Key"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen tolle Lieder, aber auch piratische Spitzbübigkeiten, 9. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Ich wünschte, ich könnte dem neuen Werk fünf Sterne schenken. Ich mag Schotten, Piraten find ich okay, der Musikstil gefällt mir, die Lieder machen gute Laune und ich möchte die Musik stundenlang hören. Aber da tun mir diese Kerle von Seeräubern keinen Gefallen. Genaugenommen bieten sie nur 9 eigene Lieder an (das 6-sekündige Rumpelkombo abgezogen), von denen mich auch noch eins, das leider genau in der Mitte ist, ziemlich nervt. Die 3 Coverlieder mag ich auch nicht. Da sollte Bowes sich lieber ein Stück von Tyr abschneiden (siehe "Ellindur Bóndi Á Jadri"), die nicht auf so abgelutschte Titel wie Oh La Paloma Blanca zurückgreifen. Allerdings gibt es auf dem Album auch eine große Anzahl an Liedern, die ganz schön rocken. Und der Sound ist um Weiten besser als der der Vorgängeralben. Nun kann man die Band auch mal hören, wenn man einen kleinen Schädel hat. Es klingt nicht mehr so knarzig, trotz Bowes Rumpelstilzchenstimme, die natürlich zu Piratenmusik auch sein muss.

Meine drei Lieblingslieder:

1) THE SUNK'N NORWEGIAN. Ein 60-Minuten-Album mit Liedern wie diesem wäre das Optimum. Dann sagen zwar manche, die haben keinen Anspruch, die machen nur Kommerz, aber genau so wollen es zumindest meine Ohren. In dem Lied geht es um eine düstere Kneipe mit fiesen Wirten, in der viel getrunken wird. Die ausgelassene Stimmung hört man ihm an, es ist wunderbar.

2) SHIPWRECKED. Da wurde jemand als Pirat angeheuert, und er weiß ganz genau, dass er eines Tages Schiffbruch erleidet und auf einer einsamen Insel strandet. Scheiß egal. So soll es sein. Und diese Hochstimmung transportiert auch die Musik. Im Refrain hebt man spontan die Arme und grölt mit..."Hey, your banjaxed..."

3) SCRAPING THE BARREL. Eine Art Hymne, die beim letzten Kehrvers sogar um eine Tonart höher geht. Schön was zum Schunkeln. Nur der Text irritiert mich. Es hört sich an, als wollten Alestorm dieses Projekt beenden, mit ihrer Piartenmusik aufhören. Das geht gar nicht! Kann aber auch nicht sein, das erlauben die Weltordnung und der Anspruch auf fröhliche Musik niemals.

Meine zwei ungeliebten Lieder

1) RUMPELKOMBO. Mit diesem Namen soll laut Legende ein Grave-Digger-Mitglied die Jungs verhöhnt haben. Nur ob sowas dann gleich einen Kurzaufschrei wert ist, zumal man beim Kauf der CD zunächst nicht ahnt, dass einem hierfür ein ausführliches Lied abgeht. Das macht auch das über 7-Minütige Death Throes Of The Terrorsquid nicht wett, das das nach meiner Meinung zu vielschichtig für Alestorms Musikstil ist. Solche Werke höre ich viel lieber von Turisas, die mir ohnehin wie der große, etwas artigere Bruder von Alestorm vorkommen.

2) BUCKFAST POWERSMASH. Die Strophe ist standardgemäß schön. Doch der Refrain nervt. Diese abgehackten Shouts sind weder innovativ noch erträglich und zerstören für mich das ganze Lied.

Der Kauf der LIMITED EDITION lohnt sich zum einen, weil das feste Digi-Book, das tatsächlich an ein kleinformatiges Buch erinnert, eine schöne Sache ist. Das passt zu dem gelungenen Artwork. Für die zusätzlichen Lieder lohnt sich der Kauf eher nicht. Die sind kurz und, wie oben angedeutet, nicht die spannendsten Coverversionen.

Sucht man ähnliche Musik hat mans schwer. Die in einem Lied des Albums erwähnten Swashbuckle haben nicht so schön meldoische Refrains. Anderen Piratenbands fehlt die Qualität oder sie klingen soundtechnisch zu alt(Running Wild). Turisas aus Finnland haben auf der Stand up and Fight zwar ein Piratenlied platziert, und sie gelten als eins der Vorbilder von Alestorm, doch ihre Musik ist epischer und hat weniger die roughe, geradlinige Art, die für mich ohnehin eher den Punk als den Metal streift.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bis dato das beste Werk der schottischen Piraten, 14. Oktober 2011
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Auf "Back Through Time" bleiben Alestorm ihrer eigenwilligen Mischung aus Heavy- und Thrash Metal, garniert mit folkigen Seemanns-Shanty-Melodien und viel Humor in den Texten treu. Trotzdem klingt das 2011er Album frisch und übertrifft seine beiden Vorgänger nochmals. Beim ersten Hören fällt das nicht sonderlich auf, alles klingt, wie man es von einer typischen Alestorm-Platte erwartet. Wenn man genauer hinhört, bemerkt man aber doch ein paar kleine Änderungen im Sound der Schotten um Sänger/Keyboarder Christopher Bowes. Die Stücke wirken durchdachter, die Produktion wurde weiter verbessert und auch der Härtegrad hat zugenommen.

Scheinbar aus dem Handgelenk schütteln die Piraten Ohrwürmer wie "Shipwrecked", die Trinklieder "The Sunk'n Norwegian" und das wohl nicht zufällig an Korpiklaani erinnernde "Rum" oder das Stan Rogers Cover "Barrett's Privateers" (mit geschmeidigem Gitarrensolo von Týr-Fronter Heri Joensen). Diese Stücke werden mit unbändiger Spielfreude vorgetragen, die Melodien sind teilweise kaum mehr aus dem Ohr zu bekommen. Auch der Opener und Titeltrack, "Back Through Time" haut in die gleiche Kerbe, wobei man sich hier angesichts der Lyrics fragt, ob sich Alestorm mit Amon Amarth oder mit diversen Kollegen vom Heiden- und/oder Paganfest anlegen wollen... Egal, man kann den kauzigen Freibeutern sowieso nicht böse sein.

Besondere Beachtung verdienen drei weitere Tracks. "Swashbuckled" ist - wie der Name vermuten lässt - eine Anspielung auf die amerikanischen Thrash-Piraten von Swashbuckle, die in den Lyrics namentlich erwähnt und ein wenig durch den Kakao gezogen werden. Musikalisch bietet der Track einen sehr hymnischen, coolen Refrain. "Scraping The Barrel" ist ein Fingerzeig an all jene, die der Band bereits nach den ersten beiden Alben den Untergang prophezeit haben. Auch die ewigen - aus meiner Sicht unzutreffenden - Vergleiche mit Running Wild werden in der Halbballade thematisiert. Erinnert vom Gefühl her ein wenig an "Nancy The Tavern Wench", was ja ein sehr gutes Zeichen ist. Wie sehr sich vor allem Christopher Bowes' songwriterische Fähigkeiten entwickelt haben, zeigt aber der rund achtminütige, epische Abschluss des Albums. "Death Throes Of The Terrorsquit" kann textlich als Quasi-Nachfolger von "Leviathan" durchgehen, ist diesem musikalisch aber weit überlegen. In diesem Song zieht die Band alle Register, den Vogel schießt aber der Mittelteil ab, der eindeutig dem Black Metal zuzuordnen ist. Neben typisch schwarzem Geriffe sorgt vor allem das dunkle, Dimmu Borgir-mäßige Organ von Ken Sorceron (Abigail Williams) dafür, dass man kurzfristig nicht mehr weiß, welche Band man eigentlich hört. Das nennt man wohl einen echten Meilenstein...

Die hier nicht genannten Stücke wissen prinzipiell ebenfalls zu überzeugen, lediglich beim kurzen "Buckfast Powersmash" nervt die sonst so starke Keyboarduntermalung einigermaßen. Da das für meinen Geschmack das einzige Haar in der Suppe ist, kann ich eigentlich nur die Höchstwertung vergeben. Was von Alestorm zukünftig noch zu erwarten ist, weiß ich nicht, aber wenn ich mir "Scraping The Barrel" anhöre, mache ich mir deshalb keine Sorgen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3. Streich von Alestorm, 6. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Da die beiden anderen Rzensionen bereits sehr ausführlich fast jeden Song beschrieben haben, will ich mich mal ein bisschen kürzer fassen.
Alestorm zelebrieren auch auf ihrem dritten Longplayer zackigen Power/Folk Metal mit Piratentexten und dem notwendigen Augenzwinkern, bei dem das Zuhören größtenteils einen Heidenspass macht. Grossartige Änderungen gegenüber den ersten beiden Platten hat niemand erwartet und so verwundert es nicht, dass die Veränderungen nur marginal sind. Buckfast Powersmash ist ein knalliger 1-riff Song der locker als Thrash Granate durchgeht und auf einem Alestorm Album sicher so nicht zu erwarten war. Auf Death Throes of the Terrorsquid bringen Alestorm dann sogar musikalisch gesehen leichte Black-Metal Einflüsse ein. Dem Abwechslungsreichtum der Platte bzw. Alestorm generell tut das sicherlich gut. Auch die obligatorische Halbballade ist wieder mit an Bord.
Was Back through Time meiner Ansicht nach jedoch einen kleinen Zacken schlechter macht als seine Vorgänger sind 3 Punkte:
- Einige Melodiebögen meint man so, oder so ähnlich schon mal gehört zu haben
- das hohe Niveau kann nicht über die gesamte Albumlänge gehalten werden. Songs wie Midget Saw sind bestenfalls netter Durchschnitt.
- die Spielzeit ist mit leicht über 40 Minuten wieder sehr knapp ausgefallen.

Schlecht machen will ich das Album damit nicht, aber meines Erachtens ist ein klein wenig schwächer als seine Vorgänger. Alle welche die Band ohnehin schon mögen können bedenkenlos zugreifen. Wer kann sollte zur Limited Edition mit 2 Bonussongs greifen. Wenngleich diese mit 3 bzw. 1,5 Minuten die Spielzeit des Albums auch nur unzureichend verlängern.
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5.0 von 5 Sternen musik, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Alestorm kauft man einfach wenn man pirat metal mag ausrufe zeichen punkt und in anführungs strichen so ein wiederlicher mist mit der Mindestzahl an Wörtern
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4.0 von 5 Sternen Zum dritten Mal die Tassen hoch, 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Yo-ho-ho zum Dritten, werte Bukaniere! Die latent alkoholisierten Schotten von ALESTORM sind zurück, um uns “Back Through Time” zu führen. Dass die Schotten dabei nicht großartig von ihrem Kurs abweichen, dürften Eingeweihte erwartet und Kritiker der Band befürchtet haben. Die musikalische Darbietung von ALESTORM setzt sich noch immer aus klassischen Heavy Metal-Riffs, Thrash Metal-Einlagen und dem prägenden Keyboard zusammen. Das ist sicherlich nichts Neues und auch nicht sonderlich innovativ, wird die Zielgruppe aber durchaus zu begeistern wissen.

Gleich mit dem eröffnenden Triple “Back Through Time”, “Shipwrecked” (kein STORMRIDER-Cover) und “The Sunk’n Norwegian” machen die Schotten…ähm, keine Gefangenen. Hier gibt es ALESTORM, wie sie die Fans erwarten. Harte (Thrash) Metal-Riffs treffen auf die bekannten ‘Quetschkommoden-Sounds’ und werden von den teilweise noch immer recht wackeligen Vocals von Fronter Christopher Bowes abgerundet. Also alles wie gehabt, könnte man sagen. Nur, ganz so einfach ist es aktuell nicht, denn die Thrash-Riffs von Gitarrist Dani Evans kommen um einiges härter und knackiger aus den Boxen als auf den letzten beiden Scheiben und auch über den eigenen musikalischen Tellerrand haben ALESTORM auf “Back Through Time” zuweilen geschaut. So kann der Titeltrack (und gleichzeitig Opener der Platte) zu Beginn mit Blastbeats und Black Metal-Atmosphäre überraschen. Das wirkt auf den ersten Blick fremdartig, passt aber doch zum Song, der nach dem Anfangsinferno schnell zu den bekannten Trademarks wechselt und durch einen für die Band typischen Mitgrölrefrain Punkten kann.

Neben den oben genannten Songs, gehen auch die Hymne “Rum” und “Midget Saw” als Highlights der Platte durch. Gleiches gilt für das epische, die neue Platte schön abschließende “Death Throes Of The Terrorsquid”. Der Song bringt die Stärken der Band noch einmal auf den Punkt und wird durch einen Gastbeitrag von ABIGAIL WILLIAMS-Sänger Ken Sorceron wunderbar abgerundet. Zwar kein typischer ALESTORM-Song, aber durchaus in den Kontext von “Back Through Time” passend. Nicht so wirklich typisch ist auch “Barrett’s Privateers” geworden, das sicherlich zu den Stücken der schottischen Piraten gehört, die man sich öfter anhören muss, bevor sie richtig zünden. Wenn man der Nummer aber Zeit lässt, sich zu entwickeln, dann offenbart sich hier eine kleine Perle. Lediglich das Chris Boltendahl gewidmete “Rumpelkombo” – er hatte die Band mal als solche bezeichnet und “Swashbuckled” (wem wohl gewidmet?) können gar nicht überzeugen. Die restlichen Songs passen perfekt ins Bild, auch wenn nicht jeder von ihnen ein Highlight ist. Musikalisch haben ALESTORM gegenüber dem Vorgänger jedenfalls einen Schritt vorwärts gemacht, ihre Nische noch ein Stück weit ausgebaut und optimiert.

Ich weiß, dass die Kritiker schon wieder – wie eigentlich immer – mit den Hufen scharren, wenn eine neue Veröffentlichung der Band aus Perth ins Haus steht. ALESTORM und ihren Fans wird das herrlich egal sein, denn weder wollen die Schotten innovativ sein, noch irgendwem etwas beweisen. Die Musik von ALESTORM soll für Spaß und gute Laune beim Hören sorgen und das tut sie. In diesem Sinne, werte Kritiker: Parley!
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5.0 von 5 Sternen Frischer, fetziger Metal, 3. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Ich kann meinen Vorrednern wohl kaum noch etwas hinzufügen, außer meiner ganz klaren Empfehlung für dieses Album und Alestorm im Allgemeinen. Ich bin begeistert, zumal sich Alestorm seit ihrem ersten Album deutlich noch an Geschwindigkeit und Power gesteigert haben und so ganz anders von ihrem Stil her sind, als was es sonst noch so an Metal-Gruppen gibt, Spaß mit inbegriffen. Daher ganz klar Daumen hoch zum Kauf, 1A Metal (im Übrigen auch live zu empfehlen)
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5.0 von 5 Sternen GIVE EM NO SHIT OR YOU ARE STRAIGHT OUT THE DOOR, 6. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Oh wie ich diese Gruppe liebe: seit dem Debüt vergöttere ich Alestorm, der Vergleich mit anderen Bands ist hinfällig, diese Musik spielt nur Alestorm.
Ich werde mich kurz halten, hört euch the sunkn norwegian oder shipwrecked oder swashbuckled (Grüße an die ebenfalls geniale Piraten Thrash Metal Band Swashbuckle) an und feiert ab.
Eine Band die trotz des mittlerweile vorhandenen Erfolgs auf dem Boden geblieben ist, bei der die Bandmitglieder nicht abgehobene Profis sondern sympathische Spinner sind (kann ich aus zahlreicher live Erfahrung bestätigen)
Kann es jetzt schon kaum erwarten bis das nächste Album erscheint (was aber wohl noch sehr lange dauern wird)
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5.0 von 5 Sternen Super cd, 18. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Diese cd ist absolut super ich habe auch die anderen alben gehört und die sind genauso gut wer die vorgänger alben kennt wird sich auch sofort wieder heimisch fühlen auch diese cd iszt wieder sehr gelungen.
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5.0 von 5 Sternen Geil!, 3. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Back Through Time (Audio CD)
Das Album ist einfach nur genial.Bis auf 2 Lieder ist jedes Lied genau mein Geschmack und für die Band typisch.Weiter so Alestorm :)
Um das Album mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen,erlaube ich mir mal einen kleinen Spoiler.

Das Album beginnt überraschend schnell mit dem,was auf dem Albumcover steht- Back through time.Vielleicht zuerst ungewohnt,danach aber durchaus bekannt: Melodisch und harte Gitarrenriffs.

Shipwrecked haben sich wohl viele schon vor dem Album angehört,daher einfach nur: Geil.Selten so ein schönes Lied gehört.

The Sunk'n Norwegian hat mit seinem Intro einen festen Platz in meinem Ohr gebucht.Ich mag nicht zu viel über dieses unglaubliche Lied verraten :P

Midget Saw ist dagegen etwas gewöhnunsbedürftig,da es etwas aus Alestorm sonstigem Stil fällt-was dem Erlebnis während des Hörens kaum einen Abbruch tut.Hört man genau auf den Text bekommt man auch hier seine Dosis Alestorm ;) Man beachte den Schluss des Liedes!

Buckfast Powersmash dagegen gefällt-mir persönlich- nicht so sehr.Es hat nicht so sehr den "ins-Ohr-und-nie-wieder-raus"-Effekt und erscheint mir persönlich zu unmelodisch.

Scraping the Barrel ist dagegen einfach nur ein geiles Lied zum Entspannen und/oder Trinken.Wer mag schon nicht bei dieser Musik sich die Hucke volllaufen lassen?;)Immer gern gesehen zum Mitgrölen :P

Rum hält,was es im Titel verspricht-ebenfalls ein geiles Trinklied und auch so einfach geil.Rum is the thing that will set us free !

Swashbuckled dürfte viele an eine andere Band erinnern.Na,wer kommt drauf?:P Auch wenn es mir persönlich nicht so sehr gefällt,erfüllt es seinen Zweck.ein Tributesong eben.

Wenn man dann endlich Rumpelkombo hinter sich hat(man ist das lang!!:P) hat man mit Death Throes of the Terrorsquid ein sehr interessantes Lied vor sich.Nach 48 Sekundne hat man immerhin den ersten Gesang!Aber musikalisch kann das Lied echt überzeugen.Man fühlt sich richtig in die erzählte Geschichte eingebunden.Ein Lied für Freitagnacht um 0 Uhr in einem dunklem Zimmer.Viel Spaß ;)

I am a cider trinker ist wieder der typische Alestorm Faktor aus diesem Album: Mitsingen und Wohlfühlen :)

Das etwas kurze aber schöne Lied You are a pirat schließt ein sehr gelungenes Album ab.Ich war noch nie so überzeugt von eimem Album.Ich freue mich schon auf Alestorm in Gießen ;)
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Back Through Time von Alestorm (Audio CD - 2011)
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