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4,7 von 5 Sternen
Into The Wild
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2011
Diese Band ist nicht totzukriegen. Das Geheimnis: Ehrlichkeit, Beharrlichkeit, Spielfreude, Bodenständigkeit, weltweite unzählige Konzerte und Liebe zu den Fans. Dies sind zumeist ältere Semester, aber auch zunehmend jüngere "Rocker". Passend zum Sound dieser neuen CD. Ich nenne ihn: "modernen Old-School-Rock".

Uriah Heep haben mit "Into The Wild" ein tolles Nachfolgewerk von "Wake The Sleeper" vorgelegt und sind dabei ihrer "neuen/alten" Linie mit Ausrichtung hin zum "Roots-Rock" treu geblieben. Was sich bereits auf "Wake The Sleeper" 2008 musikalisch abzeichnete, wird konsequent weiterverfolgt. Es wird nach meinem Empfinden sogar noch deutlich "heep-typischer" gerockt und dennoch sind auch wunderbare Melodien eingebaut.

So ist gleich "I Can See You" hervorzuheben als schneller Rock 'n' Roll orientierter Rock im Stile der alten Songs wie "So Tired". Klasse gemacht mit Spaßfaktor. Ein schöner geradlinig treibender Rocksong mit viel Energie. Überhaupt klingt der Sound auf "Into The Wild" recht zeitgemäß, wenngleich alte Uriah-Heep-Tugenden keinesfalls vernachlässigt werden. Bass- und Schlagzeug - Arbeit sind erstklassig. An vielen Stellen brilliert Trover Bolder mit schönen Basslinien. Das ist der erste Eindruck...

Der Opener "Nail On The Head" ist ein grooviger rhythmischer Powerrock-Song. Der fast schon im "Party-Rock-Stil" dahin stampfende Song weist wie alle anderen auch die röhrende klassische Heep-Orgel auf. Dennoch für mich noch nicht mal der beste Song auf der ganzen CD, die sehr viel Abwechslung bietet. Eine progressive Rock-Ballade (Trail Of Diamonds) mit ruhigem mystisch klingenden Anfang und typischer epischer Steigerung sowie eine klassische Hymne (Kiss Of Freedom) runden den Rock-Song-Reigen ab.
Zwei wunderschöne lange (über...) 6 Minuten-Songs.

Der Titelsong "Into The Wild" sowie "I'm Ready" strotzen nur so vor geradliniger Power. "I'm Ready" hat rhythmisch etwas von Tears Of The World und sogar, wie ich finde, von Look At Yourself. Musikalisch rockt es prima und man muss gar nicht auf alte Heep-Songs verweisen, da an vielen Stellen eindeutige Heep-Elemente, wie man sie mag, zu hören sind, und dennoch klingen die Songs zeitgemäß.

Zum Beispiel "Lost": Mindestens genauso knackig wie "War Child" auf Wake The Sleeper. Singt übrigens Trevor Bolder. Mal was anderes. Der "Southern Star" wiederum glänzt mit getragenem Rhythmus und äußerst spannendem Musikverlauf sowie schönem Ah-Ah-Chor-Refrain. Gleichermaßen umschmeichelt der "T-Bird Angel" fast schon poppig melodiös die Ohren. Aber auch andere Songs wie "Believe" weisen generell eingängige Refrains auf; gepaart mit einer sehr schönen fast schon klassisch melodisch anmutenden Orgelbegleitung. "Money Talks" wiederum wuchert mit Deep-Purple-Sound und AC DC - Stadion-Refrain. Langeweile kommt nie auf; zu keiner Zeit. Dieses Album ist sozusagen eine "eierlegende Wollmilchsau", die es jedem recht macht.

Wenn Rockmusik so derart frisch klingt, dann hat sie es verdient, auch von jüngeren Fans gehört und wahrgenommen zu werden. Auf dem neuen Album bedienen Uriah Heep sowohl die Anhänger des progressiven klassischen Rock als auch gleichermaßen Musikfreunde, die auf moderneres stehen. Die Band schafft diesen Spagat überraschend cool.

Melodiöses, metallische Kracher, Orgelpassagen wie bei Deep Purple, feurige Gitarrensoli, aber auch modern klingende melodieorientierte Gitarrenbegleitung, Heep-Chöre, sogar "AC DC - Feeling" (Money Talks) und "Stadion-Rock" (Nail On The Head). Den Vogel schießen Uriah Heep aber eindeutig mit "Kiss Of Freedom" ab. Einfach göttlich diese Hymne. Super Orgelspiel von Phil Lanzon.
Bitte mehr davon ! Es scheint sich hier etwas Großartiges anzubahnen.

Vielleicht sogar ein Meisterwerk, das vielleicht zur falschen Zeit kommt ?
Nein, falsch nur deshalb, weil "Into The Wild" mit diesen tollen neuen Songs in den 70ern sicher kommerziell erfolgreich geworden wäre.
Für die Fans kommt es natürlich nicht zur falschen Zeit. Denn: Für ein neues Heep-Album ist immer die richtige Zeit!

Und wie schon auf "WTS" oder auch auf "Celebration" wird mit ausschließlich klassischen Instrumenten gerockt: Orgel, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Kein Firlefanz mit eindeutiger Ausrichtung auf die Wurzeln der Band. Schön kernig, mit Ecken und Kanten. Dennoch mit Groove und Melodien wie aus einem Guss. Macht irrsinnig Spaß, diese CD ! Vielleicht ist "Into The Wild" sogar eine der besten CD's von Uriah Heep insgesamt. Das ist Power-Rock pur im Geiste von "Sweet Freedom" oder "Look At Yourself". Nicht nur das Cover strahlt pures "Heep-Feeling" aus. Klang- und Mixtechnisch ist das Album auch auf der sicheren Seite und absolut zeitgemäß.

Der Sound kommt wie Live rüber: sparsam, trocken, druckvoll, nicht gekünstelt...

Auch hier hat wieder Mike Paxman (produziert u. a. auch Status Quo) ganze Arbeit geleistet. Gute Produktion ! Alben mit solch kurzweiliger interessanter Rockmusik sollte es viel öfter geben.
"Into The Wild" ist musikalisch so gut, dass es eigentlich locker einen Platz in den Charts verdient hat.

Tendenziell natürlich mehr für die Fans der Classic-Rock-Klänge geschaffen. Mick Box hatte es ja angekündigt: "11 brand new songs, including some epic additions to the band's huge catalogue of rock classics".
Er hat's eingehalten...

Ein konsequentes schön rockiges grandioses Hardrock-Album mit viel Abwechslung und Melodien.

Passt zum Frühjahr...

Diese Musik ist viel näher dran an alten Heep-Werken, wie manch einer denkt. Und nebenbei ist es ein Album für Deep Purple-Fans. Echt gut...
Trevor macht seinen Bass, Phil wirbelt nur so an der Orgel. Ein rundes Werk !

The flowers grow and the rock awakes to new life...

Let's go wild !

Ein Gruß an alle Musik-Fans.
Und Heep-Fans !
Martin Böhmer
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54 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2011
Nur 3 Jahre nach dem grandiosen 'Wake The Sleeper' legen Uriah Heep mit 'Into The Wild' ihr neues Werk vor.
Als alter Heep Fan wird man da schon etwas nervös - kann der hohe Level von WTS gehalten werden ?.
Die Antwort ist hier eindeutig - der hohe Level des Vorgängers wurde nicht nur gehalten, sondern (wie ich nach über 15 Hördurchgängen feststelle) getoppt !!.
Zum vollen Genuss empfehle ich - unbedingt die Pegel hoch ziehen und dann hören.
Die Rock-Rentner haben Spass an ihrer Arbeit ' das hört und spürt man.
Produzent Mike Paxman steht auch diesmal für einen knackigen, fetten und warmen Sound.
Mit dem Opener 'Nail on the head' steht eine potenzielle Hitsingle am Anfang der CD (bei irgendwelchen In-Bands würde es sicherlich mit den Charts klappen ' hier wohl leider nicht).
Darauf folgt 'I can see you' ' eine schnelle Rocknummer mit sehr schönem Refrain (alte Heep Fans werden feststellen das dieses Stück stark an 'So tired' von 1974 erinnert).
Der Titelsong 'Into The Wild' glänzt mit starken Rhythmen und ebenso klasse Refrain.
'Money Talk' groovt mit glänzender Rhythmus - Arbeit auf deren Basis sich Gitarre & Hammond austoben dürfen, über allem tront Bernie's röhrende Stimme.
Hier gehen Heep stilistisch neue Wege und machen das hervorragend.
Von der Machart hätte ich auf Trevor Bolder als Songschreiber getippt, es ist aber Phil Lanzon - Hut ab.
Bis hierher wurde das Grinsen im Gesicht schon immer breiter und nun kommt auch noch eine Hymne - eine Über-Hymne;
'Trail of Diamonds' übertrifft alle Erwartungen und zu dem Grinsen gesellt sich schlagartig noch die Gänsehaut.
Eine Mini Rockoper in 4 Akten mit allen Heep- Zutaten (traumhafter Gesang, großartige Melodie, perfekt instrumentiert). Das Stück muss sich hinter keinem der alten Klassiker verstecken.
'I'm ready' ist eine weitere echte Heep Nummer mit allen wichtigen Zutaten wie fette Hammond, zupackende Gitarenriffs und klasse Gesang.
Für 'Believe' gilt ähnliches, das Stück überzeugt noch zusätzlich mit den Heep typischen Tempowechseln und macht genauso Spass.
"Lost" ist diesmal die einzige Trevor Bolder Komposition, die von ihm auch selbst gesungen wird. Wie schon bei seinem "Angels walk with you" braucht man hier vielleicht mehrere Durchgänge bis der Titel wirkt.
'Kiss of Freedom' ist die zweite Hymne auf Into The Wild ' die Phil Lanzon im Alleingang geschrieben hat, und doch unverkennbar Uriah Heep mit allen erforderlichen Zutaten ist ' abermals herrliche Melodie ' Hände hoch und mit schunkeln ' und den wunderschönen Schlussteil mit Phil's Hammond Solo geniessen.

Fazit:

Uriah Heep ist hier also noch einmal ein großer Wurf gelungen.
Im Gegensatz zu WTS nimmt sich Mick Box hier etwas zurück, und beschränkt sich mehr auf die Rhythmus-Arbeit, wenngleich seine typischen Solo's natürlich nicht fehlen.
Dem entgegen wird die CD von Phil Lanzon geprägt - nicht nur kompositorisch, sondern seine Hammond ist hier prägnant wie nie. Das tut dem Heep Sound gut.
Phil Lanzon brilliert hier somit als Songwriter & als Keyboarder und hat damit seine bisher großartigste Arbeit für Heep abgeliefert.
Russel Gilbrook muss seine Klasse nicht mehr besonders unter Beweis stellen und glänzt hier dennoch mit seinem geradezu explosivem Drumming.
Trevor Bolder spielt diesmal einen besonders fetten, pumpenden und wie gewohnt filigranen Bass und trägt damit wesentlich zum exquisiten Heep Sound bei.
Bernie Shaw singt hier seit sein 6. Studio Album für Uriah Heep und ist schon längs über alle gesanglichen Zweifel erhaben. Das Album dokumentiert seine Klasse noch einmal eindrucksvoll.
Uriah Heep haben also tatsächlich auf beeindruckende Art mit 'Into The Wild' ein fulminantes Album vorgelegt.
Mehr geht nicht !!!

In diesem Sinne

Long live Uriah Heep

PS: Wer Zeit und Gelegenheit hat sollte sich unbedingt "Heep on Tour 2011"
gönnen.
Ich durfte am 15.04.11 eines der definitiv besten Heep Konzerte erleben.
2 Stunden Spieldauer, perfekter Sound, Klasse Setlist mit 7 Tracks von ITW
und ... einem Wahnsinns-Drummer !!!.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2011
... da läßt man die ewige Live- Kapelle und ehemalige Lieblingsband irgendwann links liegen und hakt das Thema ab.
Sicher verbinden viele mit dem Namen "Uriah Heep" ganz weit zurück diesen 2 Akkorde Lala Song- die ewige Lady eben aus den 70ern. Und ich mußte mir 25 Jahre anhören "Uriah wer? Ach die gibt's noch ?" Das ist mir dann irgendwann so auf den Keks gegangen, dass ich mich auch nach der Großtat "Sea of Light" von 1994 dann abgewandt habe. So ganz aus den Ohren habe ich sie dennoch nicht verloren und eher beiläufig erfahren, dass Sie 2011 ein Album veröffentlicht haben.
Also Blindbestellung, nee Taubkauf bei Amazon ausgelöst und nach Anlieferung in den CD- Schacht im Auto geschoben.
Und plötzlich war alles anders. Die fette Produktion kommt gleich beim ersten Song "Nail on the Head" richtig schön zur Geltung und ich war vom ersten Ton an wieder "in the mood", mit "I can see you" steigern Sie das Tempo mit "Into the wild" schnappte ich schon mal nach Luft und fragte mich, welche Zauberer hier jetzt am Werke sind, es folgen die nächsten 2 Stücke, die auf das vorläufige, epische Highlight "Trail of diamonds" vorbereiten ohne "Filler" zu sein. Wer mir richtig gut gefällt, ist der Drummer "Russel Gilbrook" (seit 2007 dabei- quasi das "Küken" in der Band), der mit seiner unbändigen Energie die Songs nach vorne treibt mit Drumfills und einer Präzision, die begeistert. Die weiteren Highlights sind für mich "Lost" (Vocals Trevor Bolder am Bass) welches auch stimmlich für Abwechselung sorgt, "T- Bird- Angel" (Schöne Melodie und dennoch rockend) and die von vielen favorisierte Hymne "Kiss of freedom" . Leider ist damit auch die CD schon zu Ende, das schöne ist, man kann sie sofort wieder von vorne hören- wenn man sie schon hat, das Scheibchen ist nicht nur etwas für unverbesserliche Altrocker- Kaufen und genießen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. März 2013
Die erfolgreichsten Zeiten von Uriah Heep sind leider längst vorbei. Vorbei sind auch die Zeiten in denen Fans jedes Album kritisch unter die Lupe genommen haben. In den später 70ern wurde genre darüber diskutiert ob man die Alben nun dem Rock, dem Hardrock oder gar der Popmusik zuordnen müssen.

Ob die älteren Herren von damals immer noch so kritisch mit ihren Helden umgehen weiß ich nicht. Ich weiß nur das *Into The Wild* ein verdammt gutes Alben ergrauter Rock-Veteranen darstellt und dabei weit weg ist von Klischee des Alt-Herren-Rocks. Und es klingt ziemlich erfrischend, was jede kleinkarierte Genre-Zuordnung überflüssig macht.

Anspieltipps kann man ein ganze Menge finden. Die Frage ist, nur warum sollte man danach suchen. Das Album ist sehr abwechslungsreich gestaltet, wirkt nie altbacken oder angestrengt bemüht und es weht einen locker gerockten Wind ins heimische Wohnzimmer. Ganz Hardrock ist die Scheibe zwar nicht, aber das dürfte heute von ziemlich geringer Bedeutung sein. Wichtig ist vielmehr das es ein neues Album von Uriah Heep gibt, daß Spaß macht und eben verdammt gut rockt.

Eingespielt wurde das Album in der Besetzung Mick Box (guitar), Trevor Bolder (bass), Phil Lanzon (keyboards), Bernie Shaw (vocals) und Russell Gilbrook (drums). Eine Besetzung die sich 2007 gefunden hatte und mittlerweile auf die Alben *Wake The Sleeper* und *Celebraton* zurückblicken kann, die ich von dieser Stelle aus ebenso empfehle.

FAZIT: entspanntes Alterswerk gereifter Rock-Veteranen...
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2011
Seit heute mittag läuft Into the wild bei mir fast ununterbrochen im CD-Player und ich bin hin und weg von der Scheibe, die bei mir eine Begeisterung auslöst, wie kaum ein anderes Album jemals zuvor. Uriah Heep setzen hier auf Ihre alten Tage zu neuen ungeahnten Höhen an, die wohl niemand mehr von Ihnen erwartet hatte. 1A-Songwriting, geniale Musiker, Spielfreude und tolle Produktion. Uriah Heep perfektionieren hier Ihren Sound den das aktuelle Line-Up seit der 95er-Scheibe Sea of light pflegt. Teilweise (Money talk, Into the wild, I'm ready u.a.) klingen Uriah Heep hier wie Deep Purple seit den Abgängen von Ritchie Blackmore und Jon Lord leider nie mehr klingen werden. Einzelne Songs hervorzuheben ist fast unmöglich, da hier eigentlich nur Perlen zu finden sind, von denen einige sicherlich das Zeug zum Klassiker haben. Hardrock wie ich ihn liebe! Hört Euch nur mal Southern star oder die epischen Songs Kiss of freedom und Trail of diamonds an. Diese und andere Songs sind einfach nur genial und es treibt einem unwillkürlich Freudentränen in die Augen. WahWah-Gitarre, Hammond, tolle Melodien, treibende Drums und Bass, ein Sänger auf dem Zenit seines Schaffens und phantasistische Chörgesänge. Rockerherz was willst Du mehr? Was die Band hier abliefert ist nicht von dieser Welt und die Band und insbesondere Bernie Shaw mit seinem über allem erhabenen Gesang setzen sich mit dieser Scheibe ein Denkmal.

Kaufen, einlegen, die Augen schließen und eine Zeitreise zurück in die Hochzeit des 70er-Hardrocks kann beginnen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2015
Tolles Studio-Album der britischen Kult-Rockband von 2011, dass von der ersten bis zur letzten Sekunde rockt, und nur nach vorne geht. Mick Box & Co. zelebrieren den lupenreinen klassischen Rock, nach wie vor sehr keyboard-betont, mit einem Schuss Deep Purple im Sound. 8 straighte Rocker stehen 3 melodiösen Balladen gegenüber. Rock-Balladen waren schon immer das Markenzeichen der Kult-Band in ihrer erfolgreichen Vergangenheit. "Trail of diamonds", "Kiss of freedom" und "T-bird angel" sind für mich auch die Überflieger des neuen Materials, die das Zeug zum Heep-Klassiker haben. Musikalisch überragend ist der furiose Titeltrack "Into the wild", der für die rockige Seite der Musiker steht. Die Band folgt konsequent ihren künstlerisch eingeschlagenen Weg, ohne sich den Mainstream und seinen Zeittrends anzubiedern. Für Bassist "Trevor Bolder" sollte es leider sein letztes Heep-Album sein, da er 2013 seinem Krebsleiden erlag. Der Bonus-Multimedia-Videoclip des rockigen Album-Openers "Nail on the head" beschliesst die gelungene Veröffentlichung, die vorallem durch die ambitionierte Gitarrenarbeit von Heep-Legende "Mick Box" glänzt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2011
Seien wir doch mal ehrlich: Wenn eine Rock Band die letzten Jahrzehnte überlebt hat, dann sind die Erwartungen an neue Taten eher niedrig. Einige gute Songs vielleicht; gar einer oder zwei die an die Klassiker der Band erinnern.
Aber ein echtes Meisterwerk? Wohl eher nicht.

Und doch kommen die britischen Haudegen von Uriah Heep bzw. die Formation seit '86 um Gründungsmitglied Mick Box mit "Into the wild" knapp 3 Jahre nach dem ebenfalls sehr guten "Wake the sleeper" mit einem Paukenschlag um die Ecke. Um es gleich vorwegzunehmen: Mit "Into the wild" haben die Heepies eine Scheibe geschaffen, die man ohne rot zu werden auf eine Stufe mit den Bandklassikern "Look at yourself" oder "Salesbury" stellen kann. (Ohne bös klingen zu wollen: Bei vielen Momenten auf dieser Platte fragt man sich, warum es eigentlich Deep Purple heute nicht mehr ebenso gut hinbekommen).

Dabei beginnt das Album mit "Nail on the head" (einem stampfenden Mid-Tempo-Rocker) noch recht durchschnittlich, doch ab "I can see you" (Song 2) wird die Geschwindigkeit angezogen, der Refrain steckt an und schon nach dem ersten Durchlauf, will man den Song nochmal hören. Doch schon mit dem nächsten Song "Into the wild" schaltet die Band in den 5. Gang und liefert einen Rocker par excellance (inkl. hymnischem Refrain) ab. Auch das an AC/DC erinnernde "Money talks" drosselt das Tempo nicht. "I'm ready" begeistert schließlich mit abwechslungsreichem Orgel/Gitarrespiel, dass dem guten Rocker den letzten Kick gibt.

Bei "Trail of diamonds" denkt man zunächst, dass Heep nun ihre Autobahn verlassen um gemäßigtere Töne für staubige Landstraßen zu haben. Doch weit gefehlt. Nach einem ruhigen, stimmungsvollen Anfang, blitzt nach zwo Minuten purer Rock n Roll auf, nur um hymnisch zu enden. Eines ihrer mehrteiligen Werke, bei denen man sich an "Demons and Wizards" oder "The Magician's Birthday" (speziell den Titeltrack) erinnert fühlt. Mit "Southern Star" kann Phil Lanzon als Songwriter und Organist punkten, ehe "Believe" ein weiterer melodischer Rocker ist.

Mit "Lost" gibt es die einzige Komposition von Bassist Trevor Bolder auf dem Album, dass durch seinen orientalischen Flair (ein wenig wie Rainbow's "Gates of Babylon") in eine andere Welt entführt und gleichzeitig den Bassisten als Sänger offenbart. Ein weiterer Höhepunkt der Platte.

"T-Bird-Angel" ist dann ein Song von Urvater Mick Box, ein geradliniger Rocker mit glänzendem Gitarrensolo.

Und dann, als man ohnehin schon restlos begeistert ist, spendieren uns Uriah Heep und Phil Lanzon das Meisterstück: "Kiss of freedome", eine Hymne die man auf jedes noch so kurze Best-of-Album packen könnte, ohne dass sie fehlplatziert wirken würde. Ganz großes Rockkino.

Fazit: "Into the wild" begeistert restlos und ist zusammen mit "Sea of Light" (1995) und "Wake the sleeper" (2008) das Beste ist, was die Band seit ihrem "Magician's Birthday" Album veröffentlicht hat - und das ist immerhin über 35 Jahre her. Was mir besonders gut gefällt ist die warme, trockene und druckvolle Produktion. Das ganze klingt nicht abgeschliffen, aber auch nicht ungehobelt. Ein weiterer Pluspunkt stellt das Spiel von Phil Lanzon (Orgel) und Mick Box (Gitarre) dar, die durch Soli's, Spielereien, Fill-ins (wie immer man es nennen möchte) vielen ohnehin guten Stücken den letzten Kick geben.

Also, der heißeste Anwärter für das Rock Album 2011 steht für mich fest und kann nur jedem Fan guten Hard Rocks empfohlen werden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2011
Into the wild übertrifft meine kühnsten Erwartungen.

Nachdem sich die ständig tourende Band Uriah Heep studiomäßig nach 10 Jahren Pause 2008 mit Wake the sleeper zurückmeldete, war die Begeisterung bereits groß.

Auf jenem Album stand deutlich Mick Box mit seiner Gitarre im Vordergrund.

Betrachtet man WTS als ungeschliffenen Diamanten, darf man das nun erschienene Album als fein geschliffenen und polierten Diamanten ansehen.

Das Album besteht aus 11 griffigen Songs mit durchaus markanten Melodien und Wiedererkennungswert.

Der Soundmix ist diesmal sehr ausgewogen. Ich habe mir das Album auf 2 verschiedenen Heimanlagen, am PC sowie im Auto angehört und höre keinerlei Mängel heraus. Drums, Bass, Keys, Gitarre, Gesang. Alles an seinem richtigen Platz !!!!

Nail on the head
Der erste Song beginnt mit einem einfachen, aber Mick Box- typischen Gitarrenriff, baut sich dann aber durchaus zu einem guten Opener für dieses Album auf.
Allerdings weist dieser Song noch nicht unbedingt auf das Kaliber an Songs hin, die ihm folgen.

I can see you
Dieser Song erinnert durchaus an den Heep Klassiker " sotired" , klingt aber leichter, schneller und hat trotzdem hohe Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert. Hier ist bereits enormer "drive" vorhanden.

Into the wild
Spätestens bei diesem Titel steht das ganze Heepfan- Herz in lodernden Flammen. Was für eine Nummer !
Der Song beginnt mit einem leisen, mystischen Hammondintro, dann schiebt sich die ganze Band mitsamt den typischen Chören äusserst druckvoll ins Geschehen. Into the wild ist äusserst heavy, melodisch und markant geprägt vom Chorgesang. Gänsehaut !!!!

Money talk
ist ein gefälliger Rocksong mittleren Tempos, auch recht heavy und durchaus eingängig. Heavygitarre und "rotzende" Hammond.

I'm ready
zieht das Tempo wieder leicht an, rollt vom Bass her getragen und überzeugt mit eingängigen Melodien

Trail of diamonds
Dieser Song hat ein Kaliber, daß ich von Heep niemals mehr erwartet hätte. Es ist DIE HYMNE des Albums.
Ich dachte zuerst, ich habe die falsche CD, die falsche Band eingelegt.
Der Song beginnt mit einem sanften Gesangspart, getragen von Hammond und clean Guitar.
Der song hat mehrere dynamisch wechselnde Parts und weist typische Heep Trademarks auf, aber auch völlig neue Ideen, die man von Heep vielleicht noch nie gehört hat und durchaus progressiv einzustufen sind.
Der Titel hat durchaus ein Kaliber wie Led Zeppelin's " Stairway to heaven" und hält auch dem hauseigenen " July morning " stand.
Das Arrangement ist sehr geschickt ausgeklügelt und filigran. Von so einer Hymne haben Heep - Fans Jahrzehnte geträumt .
Mich haut der Titel bei jedem Hören um !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!.

Southern star
ist fast sowas wie eine Ballade, sehr eingängig, singletauglich und auch typisch Heep.

Believe
zieht das Tempo abermals an. Wah wah Gitarre ! eingängige Melodie, ebenfalls singletauglich.

Lost
ist der einzigste Trevor Bolder - Song auf diesem Album. Den Hörproben hatte ich bereits die Vermutung entnommen, daß dieser Titel von Trevor ist. Bingo
Hier singt nicht Bernie Shaw. Ich möchte wetten, Trevor Bolder singt seinen Song selbst.
Der Song ist heavy, leicht melancholisch vielleicht, hat ähnliche Atmosphäre wie Deep Purple's Perfect Strangers. Absolut ein weiteres Highlight auf ITW.

T-Bird Angel
ist ein leichter, melodischer Song. Singlepotential ! Herrliche Melodie !

Kiss of freedom
Den Abschluß dieses Meisterwerkes bildet eine weitere Hymne. Kiss of freedom ist ein Ohrwurm der Spitzenklasse.
Hört man den Song einmal, bleibt er im Ohr. Abgerundet wird er durch ein langes Hammond- Solo von Phil.

Insgesamt hat man ein ausgefuchst arrangiertes melodisches Rockalbum auf den Markt gebracht, weitestgehend darauf geachtet alte Elemente aus dem eigenen Haus NICHT zu kopieren.

Zum Artwork:
Das von Ioannis gestaltete Cover ist als schickes Digipack ausgearbeitet. Genauso, wie wir es bereits von den Official Bootlegs kennen, allerdings zusätzlich

mit Booklet, daß alle Songtexte beinhaltet.

Fazit:
Dieses Album bietet durchaus neue Töne aus dem Hause Heep, aber auch alle Heep- Trademarks.
ITW ist ein in diese Zeit passendes Alters- Meisterwerk einer pulsierenden, wahrhaftig lebendigen Rocklegende, die sich keinen Augenblick auf ihren Lorbeeren ausruht und sicherlich die meisten ihrer Fans mit einem niemals zu erwartenden meisterlichen neuen Studioalbum aus dem Sessel haut.

Mein großes Lob geht an Uriah Heep, Produzent Mike Paxman und an Frontiers records aus Italien.

Diese Plattenfirma scheint hier alles richtig zu machen. Wer weiß, was uns Uriah Heep in Zukunft noch an positiven Überraschungen bietet :-D

Mick Box jeden Falls schaut positiv in die Zukunft und dieses Album kann dafür das Fundament sein.

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Update 5. August 2011

Noch immer habe ich mich an diesem Album nicht leid hören können.

NUr für die Japaner hält dieses Album ein weiteres Highlight bereit.

Trevor Bolders Song "Hard way to learn " ist ein Bluesrock vom Feinsten.
Da ziehe ich mal ganz kühn Vergleiche zu Deep Purple's " When a blindman cries".

Hier bietet Amazon die Japanpressung von ITW: http://www.amazon.de/Untitled-Shm-CD-Uriah-Heep/dp/B004HHARJG/ref=sr_1_9?ie=UTF8&qid=1313343000&sr=8-9

Ich habe ( seit 1972 ) selten so großen Spaß an einem Heep- Abum gehabt wie an diesem :-)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich hätte es ein ganz normaler Tag werden können doch die Wende kam in Form meiner netten Nachbarin die freundlicherweise mein Päckchen von Weltbild(sorry Amazon :-) ) angenommen hatte.
Neben einem Buch befand sich auch"Into the Wild" von Uriah Heep in der Lieferung und ich beschloss mit "Nail on the Head"(ein eingängiger im Mid Tempo gehaltener Rocksong )wenigstens das erste Lied der CD im Player rotieren zu lassen das ich bereits von Youtube her kannte und liebte.
Erst dann wollte ich mich auf den Weg zum Supermarkt machen um meine Lebensmittelvorräte aufzufüllen.
Auf der Stereo Anlage kam der sehr gute Sound erst richtig zur Geltung und ließ den Wunsch in mir reifen diesen genialen Opener nochmals zu hören bevor ich dann aber wirklich den nächsten Discounter ansteuern mußte um meinen Kühlschrank zu füllen in dem rein garnichts essbares mehr zu finden war.
Ich griff zur Fernbedienung um die Return Taste zu betätigen-doch "I can see it",das zweite Lied, war schneller.
Was jetzt aus den Boxen schallte war nicht weniger als eine geniale Uriah Heep Heavy Abgehnummer der allerbesten Sorte und spätestens bei dem erstklassigen Titelstück das in etwa in die gleiche Kerbe schägt aber etwas rockiger rüberkommt lege ich die Einkaufstasche wieder aus der Hand und parke meine Jacke nochmal auf der Lehne des Küchenstuhls.
Ich stehe vor der Anlage und bin fassungslos.Was für eine geile Scheibe!!!
Auch "Money Talk" ,das auch auf jeder Deep Purple Scheibe eine gute Figur abgegeben hätte,ist eine tolle Nummer bei der ab etwa 3.10 Min.eine tonnenschwere Keyboard Walze alles platt macht was sich ihr in den Weg stellt.
Der mächtige brachiale Hammond Sound gemischt mit sakralen Tönen läßt mir einen eiskalten Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen und auf meiner Stirn bilden sich die ersten Schweißtropfen.
Als Fundament für dieses Inferno dient das absolut wahnsinnige Drumming von Russell Gilbrook bei dem einem beim zuhören
unweigerlich Gedanken an das "Tier" aus der Muppet Show in den Sinn kommen.Genial!!!
Mittlerweile knie ich andächtig vor meinen Boxen wie ein Meßdiener vor dem Altar und erwarte gespannt das nächste Sound Gewitter.Das kommt dann auch prompt.Der flotte Rocker "I'am Ready" dröhnt zu mir rüber und ich bin mir sicher gerade den idealen Opener für zukünftige Live Shows gehört zu haben.
Ich springe auf,schnappe mir den in der Ecke stehenden Besen und spiele auf meiner imaginären Gitarre jedes Riff und jedes Solo so hingebungsvoll mit das ich nur am Rande mitbekomme wie ich in meiner Extase mit dem Besenstiel fast das Bild von der Wand fege.
Das Kehrutensil lege ich erst aus der Hand als das geniale Epos "Trail of Diamonds" akkustisch beginnt,nach zwei Minuten dann aber mit Thin Lizzy ähnlichen Gitarren wieder Besenstieltauglich wird und schließlich im epischen dritten Teil mit einem dominanten Basslauf und Heep typischen Chorgesängen sein Ende findet.
Spätestens jetzt liege ich flach auf dem Bauch,die Hände ausgestreckt, das Gesicht demütig zu Boden gewand und in dieser devoten Stellung huldige ich nun den Klängen von " Southern Star"einem erstklassigen Melodic Rocker der dem mit einer umwerfenden Hookline ausgestatteten "Believe" in nichts nachsteht.Das hypnotisch wirkende Zusammenspiel von Bass und Keyboard beim Liedende von "Believe" ist schon fast magisch.Bei dem folgenden "Lost" das von dem mittlerweile leider verstorbenen Bassisten Trevor Bolder gesungen wird,wird das Tempo dann wieder gedrosselt um einer unhemlichen und orientalischen Athmospäre Platz zu schaffen.
Wären Led Zeppelins" Kashmir" und Deep Purples" Perfect Strangers" verheiratet und hätten ein Kind würde es sich wie Uriah Heeps "Lost" anhören :-D
Beim anschließenden " T-Bird Angel" muß man einfach ausflippen und beim fröhlichen Ausrasten schnappe ich mir mein Plüsch Wildschwein,das auf meinem Regal steht,brülle es an und werfe es durchs Zimmer.Gestoppt wird sein Flug schließlich durch den Küchenstuhl der dadurch prompt ins Wanken gerät und schlußendlich der Anziehungskraft nichts mehr entgegenzusetzen hat.
Er fällt um und landet samt der darauf befindlichen Jacke in einer Pfütze aus Sprudel .Die dazugehörige Flasche liegt daneben welche ebenfalls Opfer meiner Zwangsjacken kombatiblen Eskapaden wurde.
Erschöpft räume ich ein paar Möbeltrümmer von der Couch um mich etwas auszuruhen da die ersten Töne von "Kiss of Freedom",das letzte Stück der CD, unmissverständlich auf eine Ballade hindeuten.
Aber was für eine!!!
Der Refrain geht sofort unter die Haut und die Power,Anmut und Grazie dieser Komposition drücken mich immer tiefer in die Sofa Polster und wohliger Schauer und Gänsehaut wechseln sich bei mir mit Heulattacken und gnadenloser Freude ab bevor das Lied mit einem abschließenden Instrumentalteil ausklingt und Uriah Heep mich in meiner verwüsteten Wohnung wieder allein lassen.
"Kiss of Freedom"ist die beste Powerballade die ich seit langem gehört habe und setzt der ohnehin grandiosen Scheibe noch die Krone auf.
Unglaublich!!!
Etwa 5 Minuten nach Ende der Scheibe komme ich wieder zu mir,atme tief durch,wische ein paar Tränen aus meinen Augen,betrachte mich im Spiegel und sehe darin mein schweißnasses T-Shirt und die zerzausten Haare.
Nichts deutet mehr darauf hin das ich vor ca.2 Stunden noch geduscht habe.
In der Wohnng selbst herrscht absolutes Chaos.Zwischen umgekippten Stühlen,Sprudelpfützen,einem Plüsch Wildschwein und diversen anderen herumliegenden Gegenständen bahne ich mir einen Weg zum Kühlschrank und stelle fest das er immer noch leer ist.Die Geschäfte haben längst geschlossen was aber nicht weiter tragisch ist denn heute abend gibts bei mir zum Abendbrot Into the Wild von Uriah Heep :-D .

Genau so muß meiner Meinung nach eine Band aus den 70ern heute klingen.
Uriah Heep sind immer noch fest in den alten Zeiten verwurzelt und sind dennoch offen für eue Einflüße.
Ganz großes Kino!!!
Wer Into the Wild nicht gut findet ist entweder taub oder tot!!!
Basta!!!
Gesamtwertung:500 Sterne!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2011
Ich will mich kurz fassen, zu den einzelnen Titeln wurde alles gesagt:

Nach einer klasse ersten Halbzeit - einschließlich der Ballade - folgen 3 Songs, welche mir persönlich nicht so gefallen, die letzten beiden Songs sind wieder top.
Auch ich möchte das Album auf eine Stufe stellen mit dem Hammeralbum Sea of light von 1995, wobei auf diesem aktuellen Album gleich 4 Stücke enthalten sind, die für mich auf eine Best Of-CD unbedingt gehören würden, nämlich I can see you, into the wild sowie die beiden wunderschönen Balladen.
Der Rest des Albums fällt kaum ab, mir gefällt vor allem die stilistische Vielfalt , von angepoppten Songs wie Nail on the head und Believe sowie T-bone angel , allesamt griffige Nummern hin zu Powersongs (Lost) hin zu den Balladen ist alles dabei.
Ein Album wie aus einem Guß, aufgrund der 4 Übersongs noch besser als Wake the sleeper.
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