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4.0 von 5 Sternen Beklemmend und verstörend zugleich - Ein schmerzvolles Thema, über das die zukünftigen Geschichtsbücher berichten werden
John McLoughlin ist Sergeant bei der New Yorker Polizei. Bei den Anschlägen des 11. Septembers kämpfen er und seine Kollegen gegen die Staub- und Trümmermassen an, insbesondere gegen das Feuer, das von beiden Türmen ausgeht. Dabei werden sie von den zusammenstürzenden Türmen überrascht und liegen unter den Trümmern stundenlang, bis...
Veröffentlicht am 12. September 2011 von Josephine Sterner

versus
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine totale Enttäuschung auf ganzer Linie
Ich hatte einen Film erwartet, in dem es um den Anschlag an sich, also um den Verlauf der Ereignisse des 11. Septembers und um die Hintergründe des Anschlags geht.
Stattdessen handelt der Film fast ausschließlich von zwei an verschiedenen Stellen unter Schutt und Trümmern verschütteten Polizisten, welche dauernd miteinander sprechen, um sich so...
Veröffentlicht am 29. Februar 2012 von STEA


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beklemmend und verstörend zugleich - Ein schmerzvolles Thema, über das die zukünftigen Geschichtsbücher berichten werden, 12. September 2011
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
John McLoughlin ist Sergeant bei der New Yorker Polizei. Bei den Anschlägen des 11. Septembers kämpfen er und seine Kollegen gegen die Staub- und Trümmermassen an, insbesondere gegen das Feuer, das von beiden Türmen ausgeht. Dabei werden sie von den zusammenstürzenden Türmen überrascht und liegen unter den Trümmern stundenlang, bis sie eine Bergungsmannschaft von Marines, Sanitätern und Feuerwehrleuten versucht zu retten...

Das Thema rund um den 11. September hat heutzutage an Aktualität kaum verloren, selbst wenn die Anschläge schon 10 Jahre zurückliegen. Terrorismus ist die neue Form von Gewalt und wird schon als "Vierter Weltkrieg", nach der angsteinflößenden aber nie stattgefundenen Vorstellung des "Dritten Weltkriegs" mit Atommächten in den 50er Jahren, bezeichnet. Der Film mit Nicholas Cage & Co. behandelt somit ein relativ neues Thema, etwas, das in Zukunft wohl noch oft verfilmt werden wird. Der Film wird zwar nur aus der Sicht der Polizisten und Feuerwehrleute gezeigt, aber dennoch kann man den sichtbaren Schmerz und das Leid der anderen Opfer, die in beiden Türmen arbeiteten und sich drumherum aufhielten nicht aberkennen. "World Trade Center" gedenkt hauptsächlich an die Helfer, die ihr Leben in den Trümmern lassen mussten und sich waghalsig in diese Mission stürzten, um anderen Menschen das Leben zu retten. Parallel zur fortlaufenden Handlung werden auch außerhalb die Sorgen der Familienangehörigen der Polizisten dargestellt, die um ihre Männer, Väter und Söhne bangen. Durch die gewaltigen Explosionen und den Rauchschwaden, ist es unumgänglich als Zuschauer nicht auch die selbe Angst zu verspüren, die diese Menschen vor 10 Jahren an diesem Ort verspürt haben. Genauso wie der erste und zweite Weltkrieg, sind die Anschläge des 11. Septembers Thema für die futuristischen Geschichtsbücher weltweit, denn diese Anschläge sind auch Auslöser für den Gegenschlag Amerikas, das den Staatsfeind Nummer 1, Bin Laden, jahrelang suchen ließ und zudem den Irakkrieg und den Krieg in Afghanistan begann als Antwort auf diesen Terror. Den Film selbst kann man eigentlich uneingeschränkt weiterempfehlen, beim Ersten Sehen wirkt er beklemmend und atem(be)raubend, beim Zweiten Male jedoch weiß man, wie das Ende ausgeht und findet ihn nicht mehr so spannungsgeladen.

~Bücher-Liebhaberin~
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine totale Enttäuschung auf ganzer Linie, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
Ich hatte einen Film erwartet, in dem es um den Anschlag an sich, also um den Verlauf der Ereignisse des 11. Septembers und um die Hintergründe des Anschlags geht.
Stattdessen handelt der Film fast ausschließlich von zwei an verschiedenen Stellen unter Schutt und Trümmern verschütteten Polizisten, welche dauernd miteinander sprechen, um sich so gegenseitig am Einschlafen zu hindern, weil das Einschlafen in einer solchen Situation lebensgefährlich ist.
Die ganze Tragik, die Trauer, die Verzweiflung und die Todesängste, die tausende Menschen innerhalb des World Trade Centers (bis zum Einsturz der Türme) und in dessen unmittelbarer Umgebung durchgestanden haben, kommen in dem Film so gut wie gar nicht zur Geltung. Der Film hat mich keineswegs bewegt, sondern über alle Maßen gelangweilt.

Was also ist es nun, was an diesem Film charakteristisch ist für die Anschläge des 11. Septembers und ihn unverwechselbar macht? Was berechtigt diesen Film, den Titel "World Trade Center" zu tragen?
Nichts, gar nichts. Dass Menschen unter Schutt und Trümmern begraben werden, kommt bei etlichen Naturkatastrophen wie Erdbeben oder auch Stürmen vor.
Insofern hätte dieser Film genauso gut auch "Das Erdbeben von Oberunterdingenskirchen" oder "Der Sturm in Tackatuckaland" heißen können.

Zum Glück habe ich den Film mal im TV gesehen und somit nicht auch noch Geld für die DVD ausgegeben!
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oliver Stone mal ganz zahm, 13. März 2007
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
Die Attentate vom 11.09.2001 auf das World Trade Center (WTC) und das Pentagan-Gebäude sind uns allen geläufig. In diesem Film, wird der Tag aus Sicht der Helfer geschildert.

Nicolas Cage spielt einen Polizisten der New Yorker Hafenpolizei, der mit seinen Kollegen zum WTC gerufen wird. Sie wissen noch nicht genau, was sie erwartet, nur dass sie helfen sollen. Kaum sind sie im WTC, bricht dieses schon über zusammen. Verschüttet, aber lebendig, warten sie auf die Rettung ...

Oliver Stone versucht Amerika bei seinem Trauma zu helfen. Stone-untypisch kommt dieser Film ganz zahm und ruhig herüber. Keine Verschwörungstheorie, kein ohnmächtiger Staat werden gezeigt. Ebenso wird auf die Zurschaustellung der Katastrophe verzichtet. Weder sieht man in dem Film die Flieger in das WTC fliegen (bis auf einen Schatten), noch sieht man wie das WTC in sich zusammenbrechen. Doch weiß man die ganze Zeit genau, was passiert.

Das Bild ist gut. Der Ton mal ruhig, mal sehr wuchtig, wenn das WTC in sich zusammenbricht.

Als Extras gibt es geschnittene Szenen, die den Film nicht bereichert hätten.

Wer einen Actionfilm erwartet, wird enttäuscht. Eine filmische Tatsachendokumentation.

Sehenswert, mehr aber auch nicht.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Muß man nicht gesehen haben...., 2. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
Eines vorweg: Das Thema des 11. September ist ein sehr tragisches, der Hauptdarsteller N. Cage ist sehr guter. Einen historischen Terroranschlag dieser Dimension zu verfilmen ist nicht ganz so leicht. Die Handlung: Es geht um die Erlebnisse und Schicksale der Helfer in und nach dieser Katastrophe sowie deren Angehörigen. Der Film erscheint abgehackt und z. Teil unstrukturiert. Klar, einige Handlungen laufen parallel und immer mit Fokus auf die Haupthandlung. Dennoch kann man das irgendwie besser machen. Unendliche Filmminuten spielen in beinaher vollständiger Dunkelheit. Dazu gesellen sich nervige permanent wiederholene Dialoge/Kurz-Sätze in bester amerkanischen Heldenmanier: Der Schmerz ist dein Freund. So erfährt der geneigte Zuschauer auch noch etwas fürŽs eigene Leben.
Einzig positiver Aspekt der DVD für Besitzer von LCD- oder Plasma-TVs: Anhand der vielen Dunkelheitsszenen kann man prima die Qualität seines Flachbild-TVs erkennen. Je satter und tiefer die Schwarz-Szenen, desto besser das LCD-/Plasma-Panel!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was ist nur aus Oliver Stone geworden?, 6. August 2008
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
Den Oliver Stone der einst Filme wie Salvador und Platoon drehte sucht man hier vergeblich. Wahrscheinlich hat die CIA Oliver Stone entführt, um nun Propagandafilme unter seinem Namen zu veröffentlichen. Wie auch immer - Dieser Film ist garantiert nicht das was ein Oliver-Stone-Fan erwartet.
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30 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft : Betroffenheits-Patriotismus de luxe + Werbung für die Marines, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
Dieser schmalzige Streifen soll wohl Balsam auf die Seelen der verstörten Amerikaner sein ("Jeder packt mit an in so einer Zeit";" Wir opfern uns für unser Land"). Er dient aber in erster Linie eher dazu, patriotisches Gedankengut zu versprühen und möglichst viele junge Männer zu den U.S.-Marines zu treiben, damit sie auch sowas Tolles für ihr Land tun können wie der Held, der als Reserve-Marine seine Uniform wieder anzieht und alleine zum WTC zieht um mit einem anderen Marine die beiden Polizisten zu retten. Das läßt die professionellen Helden, in erster Linie die der New Yorker Feuerwehr alt aus sehen! An deren Stelle wäre ich sehr sauer auf Oliver Stone.
Ein Land, das Krisen und Katastrophen nur durch seine Elite-Militär-Verbände überleben kann! Eigentlich sollte man dann doch konsequenterweise Polizei und Feuerwehr direkt in die Marines-Verbände integrieren.
Im Nachspann wird dann noch gezeigt, dass der betreffende Marine nach Rettung der Polizisten noch für 2 Jahre im Irak gekämpft hat! Man soll wohl den Eindruck bekommen, der Krieg dort wäre eine Verlängerung des Einsatzes auf "Ground Zero". So hat es Bush ja auch immer versucht darzustellen. Das glauben aber auch in den U.S.A. nicht mehr so viele.

Dieser Film ist leider ein "Patriot-Act" übeler Sorte, wenn man von den ersten paar Minuten absieht.
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3.0 von 5 Sternen Hat seine Momente und Emotionen, aber leider auch Stereotype, 3. Februar 2014
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
9/11 durch Berichterstattung live die vielleicht einprägsamste und best dokumentierte Katastrophe der Menschheitsgeschichte. Luftbilder, die einen noch heute ungläubig gucken lassen, Aufnahmen von Feuerwehrleuten auf dem Weg zu den Türmen und was sich in den Eingangshallen abspielte, wie die Doku 11. September es zeigte. Kann eine Nachstellung realer Ereignisse da mithalten???
Jain. "Flight 93" zb fand ich sehr gut umgesetzt, aber "World Trade Center" hat Schwächen. Sehr gut ist der Einstieg in den Film, New York erwacht, alles geht seinen Gang bei der Polizei zum Dienstantritt, bis dann alle zum World Trade Center gerufen werden nach dem Einschlag des ersten Flugzeuges, als alle noch von einer Katastrophe ausgehen, der keine zweite folgt. Daher steht auch das ruhige, geordnete Räumen des Turmes noch im völligen Kontrast zu dem Chaos, das folgen sollte. Doch hier ist es schon ganz interessant, die nachgestellten Szenen von "World Trade Center" mit den realen Vorgängen in der Doku "11. September" zu vergleichen. Und apropos reale Vorgänge. Wie Oliver Stone hier reale Bilder, aufgezeichnete Funksprüche in den Handlungsverlauf einbaut ist nicht ohne. So sieht man in einer Szene auch, wie sich jemand in die Tiefe stürzt.
Doch so gut die Puzzleteile aus Real und Nachgefilmt hier auch zusammengesetzt sind, desto mehr vermisst man sie später. Wenn Mc Loughlin und Jimeno unter den Trümmern begraben liegen, wird nie etwas ausführlich gezeigt, was die Rettungsmannschaften draussen tun. Dadurch wirkt das Ganze zu isoliert. Und ohne pietätlos sein zu wollen, klaustrophobische Stimmung wussten fiktive Katastrophenfilme wie etwa "Daylight" besser einzufangen. Einzig eine Szene, wenn die Kamera aus den Trümmern hoch zoomt, vermag nochmal das Ausmass der Katastrophe begreiflich zu machen. Hut ab auch vor Maria Bello und Magie Gyllenhal, die die verzweifelten, aber doch starken Ehefrauen von McLoughlin und Jimeno perfekt.
Doch die Dramatik der Situation der beiden Polizisten noch etwas effizienter gezeigt, gezeigt, was die Rettungsmannschaften taten, real waren zb ganze Hundestaffeln im Einsatz, wäre hier einfach mehr gewesen, dem Zuschauer zwei Schicksale nahe zu bringen.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen WTC ungleich JFK, 13. Mai 2007
Von 
D. Schmidt (Baden-Baden, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
In "World Trade Center" erzählt Regisseur Oliver Stone die wahre Geschichte von zwei Beamten der Hafenpolizei, John McLoughlin (Nicholas Cage) und Will Jimeno (Michael Pena), die am 11. September 2001 unter den Türmen des World Trade Centers verschüttet und als zwei von insgesamt nur 20 Personen durch eine Rettungsaktion wieder geborgen werden.

Im Vorfeld des Films gab es den Vereinigten Staaten wohl einige Diskussionen um die Umsetzung des Stoffes. Einige Menschen befürchteten, dass Oliver Stone ähnlich wie in "JFK" eine Verschwörungstheorie darstellen werde und somit dem Andenken der Opfer dieses Tages schaden könnte. Nachdem man den Film gesehen hat, kann man diese Befürchtungen für unbegründet ansehen. Hier werden garantiert keinen Verschwörungstheorien Platz eingeräumt, ja, man kann eventuell sogar soweit gehen zu behaupten, dass Oliver Stone einen unpolitischen Film über den 11. September gedreht hat.

So war wohl auch seine Intention. Im Audiokommentar der DVD sagt er, dass WTC kein politischer Film sei. Er gehe davon aus, dass die Zuschauer durch die Erinnerung an diesen Tag, hervorgerufen durch den Film, automatisch darauf gestoßen werden, was seit diesem Tag mit Amerika und in der Welt passiert sei. Meiner Ansicht nach zahlt sich dieses Vertrauen in die Intelligenz der Zuschauer aus. Den "working-class-view" (so Stone), den er auf die Ereignisse nimmt, funktioniert und lässt den Zuschauer dieses tragische Ereignis noch mal erleben, ohne durch politische Indoktrination in die eine oder andere Richtung die Ansichten über diese Geschehnisse extrem beeinflussen zu wollen.

Und andererseits ist es auch nicht so, dass er sich wirklich jeden Statements enthält. So kann man die leicht überzeichnete Figur eines Retters, des evangelikalen und überpatriotischen Dave Karnes (Michael Shannon), auch wenn seine Geschichte grundsätzlich der Realität entsprechen mag, als durchaus politischen Wink verstehen.

Leider ist der Film handwerklich nicht vollkommen geglückt. Nach einer fulminanten ersten halbe Stunde drosselt der Film das Tempo beträchtlich, was ihm nicht gerade gut tut. Während die beiden Polizisten verschüttet sind wirkt der komplette Film sehr zäh und gewinnt erst in der letzten Viertelstunde wieder an Tempo. Die Gespräche zwischen den beiden und die Episoden bei den Familien charakterisieren zwar recht gut diese Personen. Sie wiederholen sich aber auch recht schnell und fügen dem Bild keine neuen Facetten hinzu, so dass man hier recht gut hätte kürzen können.

Ähnliches kann man auch über die Schauspieler sagen. Gerade Nicholas Cage schafft es leider nicht, seinem Charakter die notwendige Tiefe zu geben. Als richtig überzeugend empfand ich eigentlich nur Michael Pena, der Will Jimeno wirklich zum Leben erweckt.

Alles in allem schafft es dieser Film seine selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Er geht würdevoll mit den Opfern dieses Tages um und erzählt eine Geschichte des 11. Septembers. Für die Erzählung der gesamten Geschichte ist es vielleicht auch noch ein wenig zu früh.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht mein Geschmack, 6. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
Im Film sieht man die meiste Zeit nur zwei verschüttete Männer, die sich ihre Lebenssituation erzählen. Ab und zu ist ein Schwenk auf die Familien, die auf Nachricht warten. Die eigentliche dramatische Situation wird am Anfang nur ganz kurz abgehandelt. Ich finde den Film auch an manchen Stellen schlecht gepielt.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leid hinter den bekannten Fernsehbildern., 5. Februar 2007
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: World Trade Center (DVD)
Zwei New Yorker Polizisten Mcloughlin und Jimeno, die vor Ort am World Trade Center Hilfe leisten, werden unter den Trümmern lebendig begraben. Sie sind bei Bewusstsein, haben ausreichend Luft zum Atem. Aber das war es dann auch schon an positiven Nachrichten. Beide sind eingeklemmt und beide sind schwer verletzt. Mit Gesprächen über sich und ihre Familien versuchen die beiden bei Bewusstsein zu bleiben. Denn beide wissen, Einschlafen kann bedeuten, nie wieder aufzuwachen.

Parallel dazu zeigt der Film die beiden betroffenen Familien, die Ehefrauen, die Kinder die Anverwandten, die Freunde und Arbeitskollegen. Auch sie reden miteinander, versuchen sich Mut zuzusprechen, versuchen mit der Situation umzugehen. Die Suche zieht sich hin. Es wird nacht und die Chancen für Rettung sinken.

Ein Marine in Ruhestand, der anscheinend Pfarrer werden wollen, macht sich auf Weg und beginnt mit seiner eigenwilligen Suche. Er trifft auf andere, die ebenfalls die Trümmer durchstreifen um Hilfe zu bringen. Gemeinsam hören sie etwas, es ist Jimeno und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die Handlung ist fokussiert auf die Verunglückten und deren Angehörigen. Der Film zeigt das Leid, die Zeit der Ungewissheit, die Angst und das Hoffen. Der Zuschauer kann sich den gezeigten Emotionen schwerlich entziehen. Es wurde nicht nur eine Nation oder ein Gebäudekomplex getroffen, es wurde Menschen schweres Leid zugefügt. Ein Film wie dieser wird sicher nicht reichen, das Geschehene aufzuarbeiten.
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