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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich fand's Toll.....
Zum Inhalt des Buches. Dieses Buch hat mich gleich von Anfang an, an den Film Fluch der Karibik erinnert. Nick Flanagan, waechst bei seinem Ziehvater, Angus Flanagan auf, der Nick gefunden hatte, denn dessen Eltern sind bei einem Piratenueberfall verschwunden. Nick und Angus werden eines Tages von Conde Carlos de Navarros Soldaten festgenommen und nach Maracaibo als...
Veröffentlicht am 23. April 2007 von NML

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einmal Piratenroman mit ALLEM!
Es gibt einfach keine treffendere Beschreibung für dieses Buch. Wie meine Vorredner schon sagten, hatte Herr Peinkofer wahrscheinlich sämtliche 60er und 70er Jahre-Filme zu Hause rumstehen, hat sie alle nacheinander weggeschaut und sich so eine Checkliste zusammengeschustert:

- Wilder Heißsporn als Protagonist jupp hab ich
-...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von Ophelia


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einmal Piratenroman mit ALLEM!, 5. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Es gibt einfach keine treffendere Beschreibung für dieses Buch. Wie meine Vorredner schon sagten, hatte Herr Peinkofer wahrscheinlich sämtliche 60er und 70er Jahre-Filme zu Hause rumstehen, hat sie alle nacheinander weggeschaut und sich so eine Checkliste zusammengeschustert:

- Wilder Heißsporn als Protagonist jupp hab ich
- Heißblütige Schönheit + Feindestochter ok
- Heldenhafte Helden check
- Schurkische Schurken sowas von Check
- Seeschlachten hab ich
- erähnen von Tortuga ok
- Erwähnen von Rum Aye Captain
- Ein Böser Pirantenkaptain + schwarzes Schiff jepp
- Liebe zwischen Held und Schönheit jo
- Vodoo mal was neues
- Säbelrasseln + Kanonendonner jepp
- einen Schatz jop

So und als er dass dann alles zusammenhatte, hat er einfach ein Piratenbuch geschrieben und die typische 0815 Piratengeschichte erzählt. Alle ist drinn, kein Klischee wird ausgelassen, sei es auch noch so ausgelatscht. Nick Flanagan geht den Weg eines jeden Piraten, solange bis er rausfindet dass er ja eigentlich Adlig ist.

Ich vergleiche Nick gerne mit Orlando Bloom im Königreich der Himmel. Eben noch Sklave (Schmied) zack im nächsten Moment Piratencaptain (Kreuzritter), mit perfekter Ausbildung im Segeln, Navigieren, Fechten (Fechten, große Kenntnisse über Wasserversorgensanlagen in der Wüste).

Er ist eben ein Held unser Nick...dass er das alles so einfach meistert.

So an sich eine nette Lektüre für den Sommer die man getrost in ein zwei Abenden ausließt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Roman für zwischen durch mehr nicht, 5. November 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Ein Piratenroman! Juhu, nach dem Film "Fluch der Karibik" bin ich zu einem großen Fan des Piratenfilms geworden und hoffte nun, mit diesem verheißungsvollen Buch etwas ähnlich gutes gefunden zu haben. Aber es ist ganz klar, dass wenn man als Fan dieses Filmes ein Buch zu dem Thema liest gewisse Erwartungen hat. Meine wurden nicht erfüllt!

Der junge Nick wächst mit seinem Vater in einem Sklavenlager der Spanier in Südamerika auf. Es ist ein Wunder das er bei all den Stapazen noch lebt und als ihm auch noch die Flucht gelingt, ist es noch ein viel größeres Wunder, als er von Piraten aufgegriffen werden, die ihn als wiedergefundenen Erben ihres toten Anführers erkennen. Nick wird ruckzuuck Kapitän des Piratenschiffes raubt das Silber und die Tochter seines Sklaventreibers Navarro und begegnet dem Mann der seine Eltern und ihn auseinandergerissen hat. Dieser Erzfeind verfügt über ein Herr Untotervoodoopiraten und über ein schwarzes Schiff mit dem er die Karibik unsichermacht. Auf abenteuerlichen Wegen gelingt es Nick den Bösewicht zu besiegen, das Herz des Mädchen zu erobern und hat zum Schluß ein neues Schiff und die Aussicht auf einen Schatz. Dies in groben Zügen die Story. Das Buch kann unterhaltsam sein, aber durch das ständige schwaz-weiß der Aufteilung in Gut und Böse und den einfallslosen Schreibstil wirkt das Buch oft sehr platt. Da die Geschichte in seiner Abwechslungsreichheit nicht wirklich etwas Neues bietet, hat man zwar sich eine gewisse Zeit ein wenig amüsiert, aber nach Ende des Buches hat man es auch ganz schnell wieder vergessen. Wenn man leichte Lektüre für den Urlaub sucht, ist dieses Buch zu empfehlen, man muss sich nicht groß anstrengen und es hat ein schönes Ende. Doch für Piratenfans empfehl ich dann doch lieber Johnny Depp
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fast Food Piraten, 3. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Seltsam. Ich habe noch nie einen Roman gelesen, der mehr Klischees verbraten hat als dieser hier und ich habe schon viel Übles gelesen. Die Ausführungen des vorhersehbaren Plots sind mehr als einmal einfach ärgerlich zu nennen. Eine Charakterentwicklung oder nachvollziehbare Motivation, warum die ein oder andere Seite genaus so handelt wie sie es tut existiert nicht. Die Hauptfigur macht das Stadien Sklave - Pirat - Adliger durch, weil es ihm gesagt wird, nicht weil es Sinn macht.

Eigentlich eine Lektüre, die ich spätestens nach 100 Seiten hätte abbrechen MÜSSEN. Wäre ich da nicht schon auf Seite 200 gewesen... Das Buch liest sich flott! Und irgendetwas hält den Leser bei der Stange. Ist es gerade die Lust auf Trash, das belohndende Gefühl, mal wieder eine Wendung vorhergesehen zu haben oder gar die gefällige, wenn auch unauffällige Schreibe von Michael Peinkofer?

Wer einen guten Historienroman gewürzt mit einem Hauch "Fluch der Karibik"-Feeling erwartet, wird enttäuscht sein. Wer gar nichts erwartet, und einfach nur unterhalten werden will (und wenn es nur die unfreiwilligen Komik ist), ist hier gar nicht mal so verkehrt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur durch den Sprecher einigermaßen erträglich, 5. Juli 2012
Das Beste was man von diesem Hörbuch sagen kann ist, dass der Sprecher, Andreas Fröhlich, wie immer und wie erwartet eine exzellente Leistung hingelegt hat. Allein die Art wie er diese Geschichte erzählt hat mich durchhalten lassen.
Es muss ja nicht immer ein epischer Roman sein, aber ein Mindestmaß an Logik und Nachvollziehbarkeit sollte schon gegeben sein. Vielleicht ist ein Teil der Unlogik auch der Kürzung zu verdanken, aber es gibt so viele Hörbücher die eine Kürzung sehr gut überstehen ohne dass die Geschichte leidet.
Es beginnt mit dem Helden Nick: Als Ausbildung hat er 5-6 Jahre als Junge auf einem Schiff um dann im Alter von vielleicht 9-10 Jahren Sklave zu werden und dort 10 Jahre lang Silbersäcke schleppt. Als er dann frei kommt entdecken wir, dass er Schiffe nicht nur reparieren kann, sondern tiefgreifende Kenntnisse des Schiffbaus hat und komplette Umbauten einfach mal so aus dem Ärmel schüttelt. Darüber hinaus kann er navigieren, fechten als ob er seit Kindesbeinen nix anderes gemacht hätte, ist strategisches Genie für Seeschlachten und militärische Angriffe jeder Art und noch einiges anderes. Um das alles zu können, braucht er nicht etwa Jahre wie vielleicht so mach anderer, nein, der gute Nick schafft das alles innerhalb von 3-4 Wochen! Was für ein Held!
Der stumme Chinese entpuppt sich als genialer Erfinder, der früher Luftschiffe für den Kaiser von China gebaut hat. Komisch nur, dass er all seine fantastischen Talente erst wieder entdeckt als Nick in sein Leben tritt und nicht schon als dessen Vater ihn in seine Crew aufgenommen hat.
Die Geschichte ist so an den Haaren herbeigezogen, dass es manchmal weh tut. An den unpassensten Stellen werden ewige Dialoge geführt statt zu handeln, kaum kommt etwas Action auf, wird sie sofort wieder tot geredet.
Ohne diesen hervorragenden Sprecher hätte es Minuspunkte für die Geschichte gegeben.
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4.0 von 5 Sternen Ich fand's Toll....., 23. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Zum Inhalt des Buches. Dieses Buch hat mich gleich von Anfang an, an den Film Fluch der Karibik erinnert. Nick Flanagan, waechst bei seinem Ziehvater, Angus Flanagan auf, der Nick gefunden hatte, denn dessen Eltern sind bei einem Piratenueberfall verschwunden. Nick und Angus werden eines Tages von Conde Carlos de Navarros Soldaten festgenommen und nach Maracaibo als Sklaven gebracht. Nick gelingt die Flucht aus dem Sklavenlager, aber Angus stirbt dort und erzaehlt Nick, dass dieser eigentlich nicht sein Sohn ist. Nick ist total verwirrt darueber, macht sich aber auf die Suche nach seinen wahren Eltern. Als er dann bei den Piraten landet und dort seinen Wurzeln naeher kommt, gibt Nick die Hoffnung nicht auf sein wahres Ich rauszufinden. Bei den Piraten wird Nick kurzer Hand zum Kapitaen befoerdert und Ihnen gelingen auch ein paar Beutezuege, doch Nick will mehr als nur dass. Er will Rache an dem Conde, der schuld an Angus Tod hat. So beschliesst Nick, Condes Tochter zu entfuehren, was ein leichtsinniger Plan ist aber dennoch gelingt nur hat Nick nicht mit der Rache des Beruechtigten Franzosen (Pirat) Bricassart gerechnet, als es sich dann auch noch rausstellt, dass der Conde und Bricassart unter einer Decken stecken, wird das Ganze immer schwieriger fuer Nick. Doch so schnell laesst sich dieser nicht einschuechtern. Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch positiv ueberrascht bin, denn die Meinungen der anderen Leser gehen weit auseindander. Dennoch hat das Buch ein paar Schwachstellen, was mich persoenlich aber nicht gestoert haben, denn es ist halt ein Buch und KEIN GESCHICHTSBUCH! Teilweise fliegt Nick das Glueck auch ein wenig zu sehr zu, aber es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch gelesen zu haben!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Roman, äußerst unterhaltsam!, 26. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Die Erben der schwarzen Flagge ist ein sehr guter Piratenroman. Sicherlich erwartet niemand, der ein Buch mit diesem Titel kauft ein sprachlich-literarisches Meisterwerk. Er möchte einfach gut unterhalten werden. Und diesen Zweck erfüllt das vorliegende Werk - und zwar auf ausgezeichnete Weise.
Fazit: Kaufempfehlung!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleine Unterhaltungsflaute ..., 21. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Leider muß ich sagen, daß ich von den "Erben der schwarzen Flagge" enttäuscht war. Zugegeben - Käufer eines rund 500 Seiten kurzen Piratenromans erwarten kein hochtrabendes Sprachexperiment von tiefschürfendem Inhalt, sondern gute Unterhaltung. Daß Peinkofer mit seinem zweiten Buch Unterhaltung liefert, liegt auf der Hand. Aber ist sie auch gut? Das zu beurteilen obliegt selbstredend jedem Leser aufs Neue. Für mich jedenfalls steht die Antwort fest: Sie ist es nicht.
Da wären zunächst die gesammelten Versatzstücke, die das Buch zu einem Flickenteppich aus Altbekanntem machen: Der Captain, dessen Mannschaft meutert, und ihn auf einer einsamen Insel aussetzt (mit einer Kanone, die nur einen Schuß hat); das Phantomschiff, das ganz in schwarz die Karibik unsicher macht; der junge Sklave mit dem rätselhaften Amulett um den Hals, der auf der Suche nach seiner wahren Identität ist und sich einer Gruppe von Piraten anschließt ... Joho, Piraten, das kennen wir doch irgendwoher.
Sieht man davon einmal ab, ist die Handlung recht spannend aufgebaut. Die sympathischen, wenn auch arg schwarz-weiß-gezeichneten, Charaktere laden den Leser desöfteren zum Mitfiebern, -leiden und -lachen ein, und das ein oder andere Mal sieht man tatsächlich die alten Leinwandhelden vor seinem inneren Auge den Säbel schwingen. Allerdings übernimmt am Ende jeder spannungsgeladenen Szene stets Freund Zufall die Regie und nimmt somit den Helden in letzter Sekunde die lästige Arbeit ab, sich aus eigener Kraft zu retten. Angenehm für die Helden - unbefriedigend für den Leser.
Noch ein Manko des Buches ist in meinen Augen die Sprache. Peinkofer hat für diesen Roman das Verb "gellen" zu seinem Lieblingswort erklärt, und so gellt es dann auch lustig auf jeder zweiten Seite von den Zinnen und durch die Gänge. Ansonsten sorgen ein ganzer Haufen abgegriffener Adjektive und Adverben für einen auf Dauer ermüdenden Groschenromanstil.
Und mehr ist dieses Buch in meinen Augen dann auch leider nicht geworden: Ein aufgeblasener Groschenroman. Ein Buch für den Strandkorb. Drei Sterne von mir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Abenteuerbuch, 24. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Für mich ist das Buch einfach ein gutes Abenteuerbuch und auch genauso zu bewerten. Deshalb kann ich mich auch den teilweise negativen Kritken hier nicht anschliessen. Wenn man den Klappentext liest, weiss man doch genau worauf man sich einlässt. Man muss ja nicht in jedem Buch einen tieferen Sinn suchen ("Fluch der Karibik" ist schliesslich auch nur Popcorn-Kino ohne Tiefgang und jeder ist ins Kino gerannt und fand ihn spitze), einfach nur entspannen und schmökern, mehr brauchts nicht. Wer das nicht kann, der darf ruhig wieder zu seinem Kafka oder Kant (soll keine Kritik an diesen Schriftstellern sein, habe ich auch schon gelesen!!) greifen und ist da sicher gut aufgehoben.
Piratenromane sind halt oft nur entspannende Schmöker und in letzter Zeit sowieso viel zu wenig auf dem Markt vertreten.
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1.0 von 5 Sternen Zu viel Schwarz-Weiß, 22. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge: Histrorischer Roman (Kindle Edition)
Von diesem Buch hatte ich wirklich mehr erwartet. Mein größter Kritikpunkt sind die Klischees die der Autor fortwährend bedient. Die Guten sind edel, clever und schön. Die Bösen haben eine schwarze Seele, ein gemeines Grinsen und sind hässlich. Wenn man dann zum sechsten mal gelesen hat wie schön und clever doch die Donna Elena ist oder wie dämonisch wieder einmal einer der Bösen grinst beginnt man sich über diese schwarz-weiß Malerei zu ärgern. Dazu kommt die Entwicklung des Helden zum Über-Helden. Der gute Nick kann einfach alles. Er ist mal kurz zur See gefahren - deshalb kann er Schiffe reparieren, mit Säbeln kämpfen und navigieren kann er natürlich auch. Da seine Eltern adelig waren hebt er sich durch seine Umgangsformen und seine Sprachgewandtheit von den anderen Piraten ab (Dass er aber von einem Seemann großgezogen wurde und doch eigentlich von diesem Umgang geprägt wurde hatte komischerweise keinerlei Einfluss auf ihn). Ich habe nun 60% des Buches gelesen und mit jeder Seite werden mit die Helden unsympathischer. Man wünscht sich langsam der gute Nick möge von der nächsten Kanonenkugel von Bord gefegt werden - nur damit ENDLICH mal etwas überraschendes passiert! Etwas, das nicht in das schwarz/weiß - böse/gut - Gefüge passt!

Über Seefahrt muss man übrigens noch nicht viel gelesen haben (wer es hat wird an manchen Stellen schreien. Beispiel? Sie segeln nach Tortuga, der Ausguck ruft nicht "Land in Sicht", nein, er ruft "Wir sind am Ziel".. ähm.. ja...). Und wer etwas in dieser Richtung erwartet wird ebenfalls enttäuscht. Es geht nicht ums Piratenleben, Probleme auf den Schiffen etc. Es ist einfach ein unfassbar platter, kitschiger Roman..

Fazit:
- wer wie ich schnell von übermächtigen Helden, die alles können und alles wissen, genervt ist der sollte dieses Buch meiden!
- wer klischeehafte Romane nicht mag, dem kann ich dieses Buch ebenfalls nicht empfehlen. So sehr wie das hier auf die Spitze getrieben wird habe ich es schon lange nicht mehr gelesen
- wer Bücher wie die Wanderhure gut findet kann bedenkenlos zuschlagen. Der Roman ist leichte Unterhaltung, die Guten sind gut, die Bösen sind böse.
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4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung mit einem etwas übertriebenen Ende, 11. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Erben der Schwarzen Flagge (Taschenbuch)
Spätestens nach den „Fluch der Karibik“-Filmen bin ich auf der Suche nach einem richtig schönen Piratenroman gewesen, wobei es mir nicht zwangsläufig auf die historische Richtigkeit oder die Neuerfindung des Rades angekommen ist. Ich wollte gute, spannende Piratenunterhaltung mit einem Schuss Seemannsromantik.

Genau das verhieß der Klappentext von „Die Erben der Schwarzen Flagge“ von Michael Peinkofer und dass zusätzlich noch „Historischer Roman“ drauf steht, ließ mich sofort zugreifen. Und ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe.
Trotzdem muss ich einigen meiner Vorredner zustimmen: Ja, einiges ist sehr schnell sehr vorhersehbar gewesen und viele klassische Elemente eines Piratenromans/-films lassen sich auch in diesem Buch wiederfinden, aber genau das hat für mich die gute Unterhaltung ausgemacht. Ich wollte ja genau so etwas lesen. Zudem ist das Buch auch noch spannend geschrieben und lässt sich gut weg lesen.

Warum es trotzdem nur vier anstatt fünf Sterne geworden sind, liegt an dem etwas zu übertriebenem Ende, bei dem auf einmal alles zusammenkommt und noch mal etwas drüber – und das auf den letzten 100 Seiten. Hier gibt es wirklich die geballte Ladung Klischee, während es sich auf den Seiten davor eigentlich ganz gut verteilt hat. Das Ende fand ich dagegen etwas hastig und einfach weniger logisch aufgebaut als den Rest des Buches. Eine Stufe darunter hätte sicherlich nicht geschadet.

Hier häufen sich meiner Meinung nach auch Nicks „dämliche“ Fehler und urplötzliche Zufälle, die ihnen dann in letzter Sekunde wahlweise doch das Leben retten oder die Kameraden bei ihrer Mission auffliegen lassen. Das ist ein bisschen schade, weil Nick sich zuvor eher selten als impulsiver Dummkopf präsentiert hat – und hier lasse ich auch nicht gelten, dass er sich nur so verhält, weil es um die „Dame seines Herzens“ geht. Das wirkt einfach ein bisschen an den Haaren herbeigezogen.

Ein wenig nervig war auch, dass Nicks Moral sich ausgerechnet immer an den unpassendsten Stellen gemeldet hat. Normalerweise hat er kein Problem damit, jemanden zu töten, und es plagen ihn nicht einmal Skrupel danach. Aber ausgerechnet bei den beiden Männern, die ihn später an verschiedenen Stellen des Buches – natürlich – zum Verhängnis werden, bringt er es nicht über sich. Der kleine, aber feine Unterschied ist hier das „im Kampf zu töten“ oder nicht, wobei auch das sehr, sehr hinkt. Immerhin befindet Nicks ich beide Male in einem Duell auf Leben und Tod; zuerst bei Cutlass Joe (hier sogar mehr oder weniger zweimal), dann bei Damian.

Auch wenn Nick der Gute und ehrenvolle Held in diesem Buch ist, passt das nicht so ganz zusammen – obwohl es für den Plot natürlich wichtig ist, dass es hinterher noch jemanden gibt, der ihn verraten kann.

FAZIT
„Die Erben der Schwarzen Flagge“ ist gute Piratenunterhaltung mit klassischem Flair, hält dafür aber auch nur wenige Überraschungen für den Leser bereit. Trotzdem bleiben die Spannung und das Lesevergnügen nicht auf der Strecke.
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