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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mysthisch, düster, geheimnisvoll
KLAPPENTEXT:
Wenn er jemals einen Namen gehabt hatte, so hatter er ihn vergessen.
Wenn er jemals Eltern gehabt hatte, so erinnerte er sich nicht an sie.
Wenn er jemals geboren worden war, so wusste er nicht mehr, wann.
Ein Mann ohne Namen. Ein Hammer in seiner Faust. Ein Rudel geifernder Wölfe im peitschenden Schnee. Ein Blitz, der die Wolken...
Veröffentlicht am 19. Juni 2010 von Nanni "fantasie-und-traeum...

versus
108 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus der Sichtweise eines Hohlbein-Fans...
Er legte das Buch behutsam zur Seite. Wenn Jan auch nicht das Gefühl hatte, gerade das schlechteste Werk Hohlbeins gelesen zu haben, so war etwas an dem Gedanken, was irgendwie...stimmte. Sein Schreibstil hatte sich nicht geändert und so fesselte ihn das Geschriebene wie am ersten Tag an jede Seite des Buches, doch irgendetwas war...falsch, das wusste er mit...
Veröffentlicht am 25. Juni 2010 von J. Novissimus


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108 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus der Sichtweise eines Hohlbein-Fans..., 25. Juni 2010
Er legte das Buch behutsam zur Seite. Wenn Jan auch nicht das Gefühl hatte, gerade das schlechteste Werk Hohlbeins gelesen zu haben, so war etwas an dem Gedanken, was irgendwie...stimmte. Sein Schreibstil hatte sich nicht geändert und so fesselte ihn das Geschriebene wie am ersten Tag an jede Seite des Buches, doch irgendetwas war...falsch, das wusste er mit unbestimmter Gewissheit. Waren es die vielen, teilweise offensichtlichen Schreibfehler? Nein, das konnte es nicht sein, das hatte ihn bei anderen Literaturen auch noch nicht gestört.Vielleicht waren es die Beziehungen und Handlungen der aus der Mythologie verwendeten Namen, die wie bei einer modernen Hollywood-Neuverfilmung lediglich dazu dienten, das bisher bekannte über Bord zu werfen und sie völlig neu zu inzenieren? Nein, auch das störte Jan nicht, kannte er doch die Edda und die nordische Mythologie nur vom flüchtigen Lesen und hatte auch nicht erwartet, ein exaktes Abbild eben dieser in einer neu geschrieben Form wiederzufinden. Was es war, sollte der Leser bald herausfinden.

Er wusste es sofort, nachdem er die letzte Seite gelesen hatte, und die Geschichte Revue passieren ließ - es war die schier unendliche Länge des Buches, deren Seiten immer wieder gefüllt wurden mit ewigen Reiseberichten und Handlungen, von denen eine weniger Sinn machte, als die nächste. Müde und erschöpft vom Lesen solcher Passagen ertappte sich der Leser mehr als einmal dabei sich zu wünschen, Thor würde als nächstes doch gen Walhal aufsteigen und die Geschichte somit eine plötzliche und weniger vorhersehbare Wendung finden. Vielleicht würden dann wenigstens die vielen Fragen geklärt werden, die bei ihm im Laufe der Zeit aufgekommen, aber letztendlich dann doch nie oder nur unzureichend erklärt worden waren.
Er beschloss trotzdem, dem Werk 3 Punkte zu geben. Es war unverkennbar ein Buch Hohlbeins, sein Schreibstil gefiehl und vielleicht würden sich die vielen aufgeworfenen Fragen in einem der nachfolgenden Bänden der "Saga" ja noch klären.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach! Herr Hohlbein sie lassen nach..., 31. März 2010
Von 
Helmuth Sauer (Taunusstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich interessiere mich erst seit kurzem für nordische Mythologie, habe aber seitdem weitaus bessere und spannendere Bücher gelesen. Um beim Autor zu bleiben, kann man zwar das Buch Midgard empfehlen, welches ich verschlungen habe, dennoch ist dieser aktuelle Geisteserguss Hohlbeins die reinste Katastrophe. Wer hier erwartet etwas über die nordische Mythologie und deren Götter zu erfahren, dem sei dringend abgeraten. Sollte man jedoch nach einem "netten" Lesestoff für zwischendurch suchen, an den man vorbehaltlos rangehen kann, ist es eventuell zu gebrauchen.
Letzlich bestätige ich nur die Meinungen meiner Vorredner, aber ich wollte dennoch meinen Frust über dieses nicht gelungene Werk kund geben. Wer beispielsweise die Chronik der Unsterblichen kennt weiß, wie oft es nervt, wenn der Held unter permanenten Gewissenbissen leidet und trotzdem instinktiv das Falsche macht, dass einem als Leser oft genug die Galle überschwappt;-)!! Dies ist hier ebenso. Die Art und Weise wie Hohlbein seine Texte formuliert sind immer gleich. Es ist auf Dauer ermüdend immer wieder gleiche Formulierungen permanent zu lesen. Hier kommt es einem wirklich so vor, als werden für einen neuen Band nur die Namen der Darsteller geändert. Ein Appell an den Autor: Bitte die sprachlichen Ausführungen der Bücher facettenreicher gestalten.
Die zwei vergebenen Sterne gebe ich dafür, weil ich ein Fan von Hohlbeins vorherigen Büchern bin.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lesbar und phasenweise spannend, insgesamt jedoch absolut unbefriedigend, 4. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Thor: Die Asgard-Saga. Roman (Taschenbuch)
Ich lese viel Fantasy und bei dem gewaltigen Angebot versuche ich mir normalerweise nur die Rosinen herauszupicken. "Thor - Die Asgard Saga" wurde mir aber zum Geburtstag geschenkt. Ich hatte schon mindestens 5-10 Jahre keinen Roman von Hohlbein mehr gelesen, weil bei ihm längst kein Verlass auf hohe Qualität ist. Aber ich mag generell nordisch, mytholigisch angehauchte Fantasy-Geschichten, von daher hatte ich nicht zu hohe Erwartungen, war aber durchaus interessiert.
Ich habe den Roman in drei Phasen gelesen, also jeweils zweimal unterbrochen, weil ich das Interesse verloren hatte. Mit dem Szenario hatte ich kein Problem und fand die Idee, damit zu spielen ob es sich bei dem Protagonisten nun um den Gott Thor handelt oder nicht, auch reizvoll genug. Die Auflösung des Ganzen fand ich auch in Ordnung, wenn auch nicht ganz konsistent. Meine Probleme hatte ich eher mit der Entwicklung der Geschichte und der Charaktere. Zu oft waren für mich die Handlungen und Reaktionen der Charaktere absolut nicht nachvollziehbar. Manche Plotwendungen erschienen mir sehr erzwungen um der Geschichte die gewollte Richtung zu geben. Dazu kommt die Tatsache, dass manche Szenen und Dialoge schon fast lächerlich unnatürlich auf mich wirkten. Da können 900 Seiten schon mal recht lang werden.
Außerdem braucht eine Geschichte, die sich in gewisser Weise auch um Götter dreht, ein gewisses Maß an epischer Atmosphäre. Das habe ich hier leider vermisst. Man muss dem Roman aber zugutehalten, dass es auch wirklich spannende Passagen und auch einige gute (also auch nachvollziehbare) überraschende Entwicklungen gibt. Ich kann nicht behaupten, dass ich den Ausgang der Geschichte vorhersehen konnte, wie es bei so manch anderem profanen Fantasy-Roman schon mal der Fall ist. Hohlbein scheut sich auch nicht davor, der Geschichte mit gewissen Mitteln (z.B. das Versterben oder Demaskieren von Protagonisten) die nötige Dramatik zu verleihen.

Fazit: Insgesamt also ein sehr durchwachsener Eindruck. Gefallen hat mir das nordische Fantasy-Flair. Doch leidet die Geschichte unter vielen kleinen und einigen großen Unzulänglichkeiten. Nach dem Lesen der letzten Seite kam bei mir nur der Gedanke 'Naja, ...' und bald werde ich wahrscheinlich das meiste wieder vergessen haben. Für kurzweilige Unterhaltung ganz in Ordnung. Doch ein wirklich guter Fantasy-Roman inspiriert und verzaubert mich. Das ist "Thor" nicht einmal in Ansätzen gelungen.

Ich habe zwischen zwei und drei Sternen geschwankt, doch in Abgrenzung zu manch anderem Roman bin ich dann doch eher bei zwei Sternen gelandet.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eines Hohlbein unwürdig, 1. Oktober 2011
Von 
B. Eisenbeiß "Gutschein" (Offenburg/Baden Württenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Habe das Buch gestern zu Ende gelesen.....und bin bitter enttäuscht !!
Die erste Hälfte war packend und faszinierend - wenn schon mit einigen kleinen Durchhängern -
die zweite Häfte dann nur noch zäh ...alles schon irgendwie bei Hohlbein gelesen...fast schon eine Qual....als wenn Hohlbein die Muse verlassen hätte....da ich "bisher" ein großer Anhänger der Fantasiebücher Hohlbein`s "war".....hoffte ich auf eine Wiederkehr der Muse....aber vergebens...
Warum Wolfgang Hohlbein sich und den Lesern die zweite Hälfte des Buches antat ist wohl sein Geheimnis - er hätte es besser nicht getan .Damit hat er sich viele seiner Anhänger vergrault .
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mysthisch, düster, geheimnisvoll, 19. Juni 2010
KLAPPENTEXT:
Wenn er jemals einen Namen gehabt hatte, so hatter er ihn vergessen.
Wenn er jemals Eltern gehabt hatte, so erinnerte er sich nicht an sie.
Wenn er jemals geboren worden war, so wusste er nicht mehr, wann.
Ein Mann ohne Namen. Ein Hammer in seiner Faust. Ein Rudel geifernder Wölfe im peitschenden Schnee. Ein Blitz, der die Wolken zerreißt, und ein Grollen von Donner in der Ferne.
Wer ist der Mann? Ist er, wie manche glauben, wirklich Thor, der Gott des Donners? Und ist er gekommen die Menschheit zu retten- oder sie zu vernichten?

EIGENE MEINUNG:
Genau so mysthisch und geheimnisvoll wie der Klappentext ist die gesamte Geschichte.
Wolfgang Hohlbein schafft es, mit Hilfe einer Landschaft aus Schnee und Eis, mit grimmigen, kampfbereiten Kriegern, geheimnisvollen Wölfen und Göttern längst vergangener Tage eine wirklich düstere Atmosphäre zu schaffen, die so lebendig ist, dass es einen manchmal gar fröstelt.
Natürlich gibt es auch in diesem Buch einige Längen, doch Hohlbein schafft es immer wieder Spannung aufzubauen. Ich war teilweise so gefesselt, dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen.
Der Leser weiß nie, welcher der Protagonisten nun sein wahres Gesicht zeigt, so dass man bis zum Ende nie wriklich weiß, wer nun auf der Seite der Guten, und wer auf der Seite der Bösen steht. Ganz zu schweigen davon, dass man überhaupt nicht mehr weiß, was eigentlich gut, und was böse ist.
Haben die Menschen die Götter verdrängt, um auch noch deren Land zu bestellen und bewohnen oder sind die Götter diejenigen, die sich von Habgier und Macht leiten lassen?
Trotz allem schafft es Hohlbein eine klare Struktur zu behalten, alle Fäden gekonnt miteinander zu verknüpfen, so dass der Leser zwar, was den Verlauf der Geschichte angeht, irrgeleitet, aber niemlas verwirrt wird und somit dem Verlauf der Geschichte jederzeit gut folgen kann, weshalb sich das Buch recht schnell und flüssig liest.
Einen Stern Abzug bekommt die Geschichte von mir trotzdem, da die Dialoge zwischen den Protagonisten oft etwas befremdlich waren. Ich tue mich sehr schwer damit, wenn ein Krieger, der für einen Gott gehalten wird, mit seiner Frau Gespräche führt, wie man sie eher aus einem Frauenunterhaltungsroman kennt. Es ist nicht weiter schlimm, stört meiner Meinung nach aber ein wenig die Atmosphäre.

Besonders schön an diesem Buch ist das Cover. Durch seine Farbe und Gestaltung erweckt es äußerlich schon gleich den Eindruck einer düsteren Heldensaga. Dazu gibt es ein von Wolfgang Hohlbein und Manowar erstelltes Konzeptalbum, mit Musik der Metal Band und Texten des bekannten Schriftstellers. Leider konnte ich mir das Album aus kostengründen nicht zulegen, habe aber meine alten Manowar CDs ausgegraben und ich muss sagen, es hat die Atmosphäre des Buches wunderbar unterstrichen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorhersehbar und schwerfällig, 15. November 2011
Wer mal wieder einen HOHLBEIN lesen möchte weil er sich an "gute alte Zeiten" erinnert (Azrael, Druidentor, Rückkehr der Zauberer, Hagen von Tronje) sollte hier nicht zugreifen.
Vieleicht findet der Autor ja zu seiner alten Form zurück.
Produktionen auf Masse hat er doch sicherlich nicht mehr nötig.
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mir fehlen die Worte.., 5. Juli 2011
Mir fehlen wirklich die Worte. Ich habe das Buch jetzt durchgelesen, habe mich über jede Seite gequält, und das auch nur, weil dieser Schund so verdammt teuer war.
Ich will nicht sagen, dass ich ein Hohlbein-Fan bin, aber bis jetzt konnte ich über alle seine Bücher eigentlich nur Gutes berichten. Die Bücher sind gut, haben eine tolle Handlung, da vergibt man dem Meister schon mal den einen oder anderen Schnitzer.

Aber dieses Buch.. das hat nichts mehr mit Hohlbein zu tun, das Buch ist so schlecht, ich hätte es besser schreiben können. Die Handlung ist zwar typisch Hohlbein, aber - ich kann es nicht mal beschreiben. Alles aufzuschreiben, was mich daran stört, würde zu lange dauern. Ich fange einfach mal an und sehe wie weit ich komme:

Dem Mann gehen die Formulierungen aus! Den Satz "Die nachfolgende Stille tat ihm schon fast in den Ohren weh" liest man am Anfang des Buches praktisch in jedem Kapitel. "Er schluckte die Antwort, die ihm auf der Zunge lag, herunter" - auch einer von Thors Lieblingstricks in Konversationen! Der Klassiker: "... hielt blutige Ernte". Diese Formulierungen liest man gegen Ende teilweise dreimal auf einer Doppelseite! Vom Ende will ich eigentlich gar nicht erst anfangen (Achtung Spoiler Alert!): Thor und eine handvoll verbliebener Krieger steht einer Übermacht von Feinden entgegen (im Buch beschrieben mit: "Es war Asgards gesamtes, unbesiegbares Heer, gekommen, um das Land zu vernichten"), es ist die Rede von mehreren tausend Männern. Aber kein Problem! Thor wird wütend, fängt einen Blitz mit seinem Hammer ein, und mäht ganz allein so viele dieser Gegner nieder, dass der verbliebene Rest den Schwanz einziehen muss und nie mehr wiederkommen wird. A propos Hammer: Am Anfang hat Thor noch wirklich zu kämpfen mit seinen Gegnern, den so genannten Einherjern. Jeder ist fast so stark wie er selbst und schon gegen zwei auf einmal hat er kaum eine Chance. Dann schmiedet er sich zu Hause in seiner Schmiede seinen Hammer Mjöllnir nach. Aus Eisen. Er schmiedet ein paar Runen rein und tadaa: Der Hammer erwacht zum Leben, er schreit nach Blut, mäht zwanzig Einherjer von alleine um und Thor kann sogar noch Kraft aus ihm beziehen. Überhaupt macht Thor eigentlich das halbe Buch nichts anderes, als seinen dämlichen Hammer wie einen Boomerang zu werfen, der fliegt "wie von selbst" aus seiner Hand, "schlägt eine blutige Schneise" in eine Armee heranstürmender Reiter oder fällt mal eben einen Schiffsmast - nur um dann wieder genau in Thors Hand zu landen.
Ich weiß gar nicht, wo ich weitermachen soll, es gibt noch so viel, aber ich denke, ein Eindruck ist nun entstanden.

Wenn ihr das Buch lest, dann geht es euch vielleicht ähnlich wie mir, sobald ihr den Satz "Und schien sein Hammer nicht im immer schneller werdenen Takt der heranrollenden Donnerschläge niederzufahren?" lest, wollt ihr nicht mehr weiterlesen, weil es einfach nur noch lächerlich schlecht geschrieben ist, wenn er dann seine Erinnerungen wiedererlangt (was er das ganze Buch über versucht, aber nicht schafft), weil jemand zu ihm sagt, er solle sich erinnern - ach was, ich zitiere einfach: "Erinnere dich", sagte Urd. Und er erinnerte sich.. Doch, doch: Das steht da so. Und zum Schluss zerschlägt er wie gesagt ein ganzes Heer alleine. Dazu kommen die Sachen wie seine schlechten Formulierungen, seine Einfallslosigkeit, die lächerlichen Namen, die wohl zu seiner höchst mythologisch durchwachsenen Story passen sollen, und einfach die ganze zusammenhanglose Scheiße, die er schreibt. Achja, im Verlauf des Buches taucht auch immer wieder Fenrir, ein riesiger weißer Wolfs-Gott und sein Rudel auf - sie verfolgen Thor, sie bringen Thor essen, sie helfen ihm im Kampf ... Aber warum sie das tun, wer sie überhaupt sind, und warum sie sich in die Story einmischen, wird nie erklärt! Und ohne sie wäre Thor auf den ersten 50 Seiten nämlich verreckt. Wäre vielleicht besser so gewesen.

Also ich mach jetzt hier mal Schluss. Wem es gefällt, der soll sich dieses Buch kaufen, bis ich zu den letzten Seiten kam, habe ich mir auch gedacht, dass ich schon schlechtere Bücher gelesen habe, aber dieses Ende, dass Hohlbein auf 10 Seiten gequetscht hat, das alles erklären sollte, aber nichts wirklich erklärt und nur noch mehr Fragen aufwirft - das hat mir den Rest gegeben.
Ganz klare Absage. Kauft dieses Buch nicht! Es ist das Geld nicht wert.
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3.0 von 5 Sternen Ich hatte mir von dem Buch viel mehr erwartet, 6. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Thor: Die Asgard-Saga. Roman (Taschenbuch)
In Hohlbeins "Thor" geht es um einen Mann, der mitten in der Eiswüste in den Bergen aufwacht und sich an nichts erinnern kann. Weder daran, wer er ist noch woher er kommt noch was er dort sucht. Auf seiner Wanderung trifft er auf eine Familie und flüchtet mit diesen vor einem Rudel Wölfe und unheimlichen Kriegern. Während dieser Flucht findet er ein verborgenes Tal, Midgard. Dort muss er sich zwischen Freund und Feind entscheiden, und diese Entscheidung verändert das Schicksal der Welt...
Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Buch. Es ist zwar mein erster Hohlbein gewesen, doch hatte ich bisher nur gutes gehört, doch dieses Buch fand ich nun alles andere als besonders gut. Am Anfang war nicht so ganz klar, was los war und was passieren würde, doch spätestens ab der Hälfte gab es nur noch sehr wenige Überraschungen. Und sehr früh war klar, dass der unbekannte Mann wirklich Thor, der Gott des Donners, ist. Selbst die verzweifelten Versuche von Thor, dass er alles andere als der Gott des Donners ist, lassen den Leser nicht wirklich umstimmen (was ja auch nicht beabsichtigt ist).
Die einzelnen Charaktere sind teilweise echt eindimensional dargestellt. Thor hat zwar gottähnliche Fähigkeiten, will aber bis zuletzt nicht wirklich einsehen, dass er DER Thor ist. Schade eigentlich, obwohl er so gut dargestellt werden könnte, doch diesen Charakter fand ich ziemlich platt. Jedoch ist die Erinnerung, welche Thor öfters mal überfallen, ziemlich gut beschrieben. Urd hingegen ist ziemlich gut dargestellt. Am Anfang die brave, unschuldige Frau, welche auf der Flucht ist. Im Nachhinein wird dieses Bild aber total über den Haufen geworfen. Sie wird als gute Schauspielerin dargestellt, was auch sehr gut rüberkommt. Die anderen Charaktere sind selten mal was anderes, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Vieles ist von vorn herein klar, wie die Charaktere handeln und was sie sagen, nur Urd blieb bis zum Schluss teilweise ein echtes Rätsel, obwohl es selbst zum Schluss klar ist, was da abgeht. Loki ist jedoch gut beschrieben, wenn man bedenkt, welche Rolle er in der nordischen Mythologie einnimmt.
Jedoch sind die Namen richtig. Die wichtigsten Begriffe tauchen auf, die für die nordische Mythologie relativ wichtig sind (Thor, Mjöllnir, Loki, Odin, Einherjer, Midgard, Asgard, Utgard, Midgardschlange, Fenrir, Walhall, Yggdrasil...), jedoch sind diese teilweise anders dargestellt als in der Mythologie. Ich persönlich mag die Version von Hohlbein aber mehr, zumindest an einigen Stellen, da diese selbst in diese ziemlich abstrakte Mythologie schlecht vorstellbar rüberkommen. Bei Hohlbein bekommt alles eine sehr menschliche Ausstrahlung. Ob die Darstellung aber mit der ursprünglichen Mythologie übereinstimmt, das ist natürlich fraglich.
In der Geschichte gibt es einige Stellen, die ziehen sich in die Länge, doch finde ich dies an einigen Stellen sogar gut. So z.B. auf der Flucht, die ja nunmal einige Tage oder Wochen dauert, und dadurch trifft die Länge der Abschnitte gut mit der Stimmung über ein. Gut platzierte Stimmungskiller erzeugen echt eine gute Vorstellung der Situation (in einer Eiswüste, in der man tagelang auf der Flucht ist, da passiert nunmal nicht viel...).
Alles in allem gebe ich dem Buch nur 3 Sterne. Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung. Ich bin mal auf den zweiten Teil gespannt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider zu dick um wackelnde Tischbeine zu fixieren., 8. Januar 2012
Gleich Vorweg muss ich gestehen, dass dies mein erstes Hohlbein Werk war.
Im Einband habe ich voller Ehrfurcht die unglaublichen Verkaufszahlen gelesen und angenommen ein Meisterwerk in Händen zu halten.
Ich habe dann auch angefangen dieses Buch förmlich zu verschlingen!

...Ich wollte es nämlich so schnell wie möglich hinter mich bringen!
In etwa so, wie man ein Pflaster von seinem behaarten Unterarm zieht.
Ähnlich fühlt es sich auch an dieses Buch zu lesen. Nur das es eben nicht mit einem kurzen Ruck erledigt ist.
Nein, es zieht sich schier endlos zäh und eintönig hin.
Die ewig gleichen Formulierungen, die farblosen Figuren, die Art wie Banalitäten zu "Ereignissen" erhoben werden.
All das macht es mühsam und unbefriedigend.
Dabei hat es mich nicht einmal gestört, dass die mythische Sagenwelt der Edda zu einem Marvel-Comik ähnlichem Hollywood Streifen in Buchform
verformt wurde. Im Gegenteil, die Idee finde ich sogar ganz nett. Und bei Marvel hat es ja auch funktioniert.
Aber hier ist der Held eigentlich kein Held, sondern ein umher stolpernder Tölpel, der eben so ahnungslos durch die Geschichte taumelt wie der Erzähler selbst.
Da vermögen sogar die zahlreichen(fast zusammenhanglos eingeschobenen) Schlachten und Gemetzel nicht die Spannung zu halten.
Dabei bin ich keineswegs ein Feingeist, der ein schön sinnloses und brutales Blutbad nicht zu schätzen weiß.

Der Sprachstil in diesem Roman ist durchgehend so schwülstig und überladen mit Bedeutung und Pathos, dass eben das Gegenteil erreicht wird und alles ins oberflächlich belanglose abdriftet.
Ähnlich grobschlächtig, wie der T(h)or aus diesem Buch mit seinen Kontrahenten verfährt,
geht Hohlbein mit der Sprache um: Hammer drauf, erledigt !
Bei vielen Abschnitten drängt sich der Eindruck auf, dass der Autor sehr gerne mit Strg+C und Strg+V arbeitet.
... Dies ist dann auch meine persönliche Erklärung für die enorme Menge an Werken, die er so über die Jahrzehnte geschaffen hat.

Einen Punkt gebe ich dann aber doch. Zum einen, weil das Buch ganz toll gebunden ist, gut in der Hand liegt und der Titel so eine tolle haptische Prägung aufweist.
Zum anderen, weil es eben mein einziges Hohlbein Buch war und man ja nicht nur die Geschichte sondern auch den Autor bewertet.
Und da es offensichtlich viele Fans von Wolfgang Hohlbein gibt, müssen die frühen Werke
(wie z.b. das unter dem Pseudonym Angela Bonella verfasste Meisterwerk "Barbie und das Fitness-Studio") um Längen besser sein.

PS:
Als ich dann noch gelesen habe, dass Wolfgang Hohlbein sich (unter anderem) am meisten von J.R.R. Tolkien beeinflusst fühl, habe ich mich fast persönlich angegriffen gefühlt. Wolfgang Hohlbein ist für mich sowas wie der Antitolkien.
Sein Buch Thor (eindeutig Massenware) weist nicht einmal stellenweise die facettenreiche liebevoll entfaltete Klarheit und Schönheit auf, die in Tolkiens Geschichten selbstverständlich ist.
Werke, wie Tolkien sie geschaffen, hat werden Generationen überdauern und immer wieder die Fantasie der Leser beflügeln.
Sogar wenn die Hollywood Maschinerie über eine der Tolkien Geschichten hinweg gerumpelt ist, bleibt noch immer etwas beeindruckendes.

Hohlbeins Erzählung "Thor" hingegen hilft einem einfach nur in einen traumlosen Schlaf hinüber zu dämmern.
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35 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gerade aus der Hand gelegt........, 21. März 2010
Tja, und was soll ich sagen... Hohlbein-Fans werden "Midgard" kennen. Das habe ich seinerzeit verschlungen und es ist zusammen mit "Horus" immer noch mein Lieblings-Hohlbein.

"Thor" ist so ziemlich das Gegenteil. Die germanische Götterwelt ist zwar auch hier der Hintergrund der Handlung, doch die alten Götter Asgards sind böse.

Dämonen.

Sie drängen wieder zurück nach Midgard, suchen sich Sterbende und "beleben" sie, damit sie wieder hierzulande wandeln ( und handeln können ). Sprich aus den heldenhaften Asen aus "Midgard" sind böse Mächte geworden, die -tja- mit eigentlich toten Körpern Krieg gegen die Menschen (!) führen. Nicht gegen Reifriesen oder andere niederträchtige Kreaturen wie in der germanischen Mythologie, nein, gegen die guten, friedens-und freiheitsliebenden Menschen Midgards. Weil es in Asgard zu kalt wird, das Land versinkt im Schnee und Eis und - nein, ich verrate nicht zuviel :-)

Thor allein wirft allerdings den Fluch ab, kämpft sich in seinem ( eigentlich längst toten ) Körper durch die Handlung, schmiedet sich Mjölnir neu ( der alte Hammer ist ja bei den Zwergen ) - und der neue ist natürlich 100% genauso mächtig (...), schlägt sich auf die Seite der Einwohner Midgards und wirft die bösen Dämonen Asgards ins Meer zurück, ins ewige Eis, aus dem sie kommen.

Keine Regenbogenbrücke. Sie kommen mit Schiffen. Fenrir rennt auch immer irgendwo im Hintergrund durch die Handlung, greift aber eigentlich nie persönlich so richtig in den Ablauf ein ( alle erzählen nur von ihm ) und führt ein Rudel Wölfe an ( hm... ).

Lif und Liftrasil sind Thors Kinder. Geschwister. Auch merkwürdig. Die Mutter ist Urd, die Norne.

Es fällt schwer zu glauben, daß "Midgard" aus der gleichen Feder stammt - wer es geliebt hat, wird sich über "Thor" ärgern. Wer nichts mit dem germanischen Götterhimmel am Hut hat, der hat wenigstens einen spannenden Roman.

Ich gebe zwei Punkte für die erste Hälfte, als ich noch dachte, hier kommt ein würdiger Nachfolger von "Midgard". Diese Illusion wurde jäh zersört, als Thor anfing, die Einherier zu jagen und zu töten ( böse Knechte der Dämonen Asgards ) - zeitweise wird die zweite Hälfte schon sehr gewöhnungsbedürftig :-)
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Thor: Die Asgard-Saga. Roman
Thor: Die Asgard-Saga. Roman von Wolfgang Hohlbein
EUR 8,49
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