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Kundenrezensionen

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am 26. Mai 2003
Super skeptisch machte ich mich im Urlaub an "Die Pfeiler der Macht" - und schon konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte beginnt im jungen Leben - nämlich während der Schulzeit - des Edward Pilaster. Dieser wird aufgrund seiner Naivität und weiteren mangelnden Fähigkeiten sein ganzes Leben von seiner herrschsüchtigen Mutter "unterstützt". Diese möchte ihren eigene Ruhm und eigenes Ansehen mit dem Leben ihrer Männer (Ehemann und Sohn) verwirklichen. Dafür nimmt sie alle Intrigen in Kauf. Diese Intrigen werden in das Geschäfts- und Privatleben des Bankhauses Pilaster eingebunden.
Das Buch ist ein richtiger Schmöker. Man möchte einfach immer wissen, wie es nun weitergeht. Der Autor schreibt gut und nicht zu langatmig - trotzdem versteht er es einen gewissen Spannungsbogen aufzubauen. Kaum steckt man in einer Lebenssituation eines Beteiligten, schon geht es an einer anderen Stelle weiter. Diese wechselnden Persönlichkeiten und Örtlichkeiten bilden eine Einheit und die Übergänge wirken weder hastig noch abgebrochen - man wird einfach zum Weiterlesen angespornt.
Auf jeden Fall hat mich dieses Buch zum weiteren Kauf von Ken Follet Romanen angeregt.
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am 29. September 2002
Ich bin sehr skeptisch an dieses Buch herangegangen, da mir diese populären "Vielschreiber" grundsätzlich suspekt sind, da hier viel zu oft nur darauf geschielt wird, den Massengeschmack zu bedienen. Daher fange ich auch mit ein paar negativen Anmerkungen an: Ich hatte beim ganzen Buch das Gefühl, der Autor hatte von vornherein eine Verfilmung im Auge. Das Ganze ist oft zu kitschig, zu konstruiert, zu oberflächlich. Auch die vielgepriesene Schilderung der damaligen Verhältnisse und der Kritik an den sozialen Gegebenheiten bleiben ganz an der Oberfläche.
Was dieses Buch absolut herausreisst, ist die irre Spannung und die tolle Schreibart des Autors. Man kann das Buch wirklich kaum aus den Händen legen, um endlich dahin zu gelangen, wo es für die Hauptfigur ein gutes Ende nimmt. Der Autor versteht es eine Sucht zu erzeugen, wie ich es selten erlebt habe. Der Schreibstil ist originell, unverkrampft und zuweilen sogar humorvoll. Am Ende bleibt ein schaler Beigeschmack, denn es ist dann doch viel zu konstruiert ... wie in einer TV-Produktion. Dennoch, 4 Sterne für die Spannung und den echten Lesegenuß.
Es werden regelmässig immer wieder Spannungsfelder aufgebaut und immer, wenn man denkt, es könnte nicht schlimmer kommen, wird man doch wieder überrascht.
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am 9. Dezember 2014
Der Roman erzählt von den Machtkämpfen, Intrigen und amourösen Affären in einer britischen Bankiersdynastie des 19. Jahrhunderts, in deren Mittelpunkt die Liebesgeschichte von Hugh Pilaster und Maisie Robinson steht. Hugh, ein durch den Freitod seines Vaters innerlichen zerrissener und zunächst mittelloser jungen Mann findet in der eigenwilligen, aber charakterstarken, auf den Straßen Londons groß gewordenen Maisie seine große Liebe, doch von ihren Lebensumständen genötigt, gelangen die beiden erst über Umwege zueinander.
Der Roman bedient sich der Motive und Erzählmuster des klassischen Liebes- und Gesellschaftsromans, die in Folletts Buch auf triviale, aber wirkungsvolle Weise für den Massengeschmack zurechtgestutzt werden.
Auf den ersten Blick versammelt „Pfeiler der Macht“ in seinem Ensemble nicht mehr als eine Ansammlung alter, aus dem klassischen erzählenden Roman bekannter Rollenklischees: die unglücklichen, durch die Umstände getrennten Liebenden; strenge, unerbittliche und charaktersteife Väter; machthungrige, für das Wohl ihrer liebsten manipulierende Mütter, haltlose, labile Söhne und innerlich gebrochene, aber talentvolle Helden, die durch die Tretmühle des Lebens zu konsequentem Handeln und moralischer Verantwortung reifen. Ken Follets Unterhaltungsroman, der sich an einer Light-Version von altbekannten Motiven in der Tradition des klassischen europäischen Liebes- und Gesellschaftsromans versucht, bietet alles auf, was schlicht, simpel, leicht verständlich, aber auch wirkungsvoll im Hinblick auf die emotionale Durchschlagskraft bei einem breiten Publikum ist, das Ergebnis ist ein kurzweiliges Lesefutter, ohne Nachhall oder nachdenklich stimmende Momente aber auch ohne Langeweile.
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am 7. August 2014
Hallo zusammen,

ich habe das Buch zum Lesen bekommen als ich im Krankenhaus lag.

In Summe kann ich mich den Ein-oder-zwei-Sterne-Vergebern anschließen. Mich hat sehr gestört, dass alle Intrigen der "Bösen" gegen die "Guten" zum Erfolg geführt haben (soweit ich mich daran erinnern kann). Die "Guten" sind so naiv, es schreit fast zum Himmel . Die "Bösen" so clever und intrigant, dass man fast an übernatürliches glauben mag.

Dies ist mir u. a.an besonders folgenden Stellen aufgefallen (Spoiler !!):

- Augusta Pilaster manipuliert alle z. B. Maisie nachdem sie sich mit Hugh Pilaster heimlich ins Haus schleicht und erwischt werden. Maisie verschwindet - trotz ach so großer Liebe zu Hugh - aus seinen Leben und das nach nur wenigen Minuten Überredung. Hugh verschwindet für Jahre nach Amerika. Auch die Intrige gegen Ben Greenbourne ist erfolgreich.
- Mickey Miranda schafft es beim Kartenspiel, seinen Widersacher Tonio durch Betrug derart in den Ruin zu treiben, dass Mickey seinen ersehnten Posten "Gesandter des Landes" übernehmen kann.
- alle anderen habe ich schon wieder vergessen, so trivial ist das Buch :-))
- ...

Der einzige Vorteil des Buches war, mir die Zeit im Krankenhaus zu verkürzen.

LL
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am 6. Dezember 2013
Insgesamt hat mich "Die Pfeiler der Macht" nicht überzeugt - dabei habe ich schon einige Follett-Romane gelesen und war stets begeistert. Aber auch ohne den Vergleich zu seinen anderen Romanen scheitert in meinen Augen Ken Follett an zwei entscheidenden Punkten:

1. die Charaktere sind sehr prototypisch dargestellt (gut - böse - naiv - autonom) und schnell einsehbar, so dass es mir persönlich schwer fiel, eine Beziehung zu irgendeiner Romanfigur aufzubauen. Die charakteristische Gestaltung ist einfach zu platt und oberflächlich. Zwar kommt es zu entscheidenden Veränderungen und Wendungen einzelner Charaktere, doch diese sind derart unglaubwürdig und emotionslos dargestellt, dass ich mehr als enttäuscht war. Es wirkte an den entscheidenden Wendepunkten schon fast lächerlich, wie schnell sich Personen in ihrem Verhalten ändern bzw. anpassen, nur um der Story einen plötzlichen Wendepunkt zu ermöglichen. Dies ist gerade am Ende der Story leider der Fall.

2. die Story ist an für sich sehr spannend und die Bank-Thematik hoch interessant. Aber meines Erachtens schafft es Ken Follett nicht, einen wirklich emotional-fesselndes Spannungsmoment aufzubauen. Entscheidende Wendungen sind einfach zu offensichtlich bzw. zu konstruiert, als dass sie authentische Spannung bieten könnten. Wirklich spannende Momente, wie beispielsweise der Zusammenbruch der Bank, werden emotionslos abgehandelt und sind dabei noch vorhersehbar.

Also insgesamt kann ich nicht anders als zu sagen, dass "Die Pfeiler der Macht" ein sehr schwacher Roman von Ken Follett ist. Das schreibe ich wie gesagt als eigentlicher Ken Follett-Fan. Bisher hat mich Ken Follett noch nicht derart enttäuscht. Ich möchte nicht generell vom Lesen des Romans abraten, aber vor allzu großen Erwartungen warnen.
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am 8. März 2013
Follett kann es glänzend: Schreiben nämlich. Er hält den Leser machtvoll in Spannung. Das machen die vielen "Schnitte" - man erwartet spannungsgeladen, wie es denn nun weitergeht mit dem jeweiligen Helden oder der Heldin. Alle Figuren des Romans sind Helden, und man wird in ihre Charaktere, in ihre Belange, ihre Psyche mächtig hineingezogen und lebt mit ihnen, entwickelt für Jeglichen Verständnis, wenn auch oft mit antipathischem Beigeschmack. Immer wieder wird der eigene Abscheu gegen Raffinesse oder Mord durch des Autors erzählerische Wendungen beschwichtigt: hier ist ein infamer Mord durch des Mörders Angst vor dem Vater und dem eigenen Untergang "verständlich", dort werden die raffinierten Intrigen einer Frau "bemitleidet".
Es wird ein ausgebreitetes Spektrum von Gesellschaft gezeigt: alle Schichten der Bevölkerung werden zumindest gestreift. Vorzugsweise geht es natürlich um die Oberschicht und ihre Lebensweise um 1880. Da gibt es ja deutliche Klassenunterschiede, die sich durch Kleiden, Wohnen, Sprechen sehr gut verdeutlichen lassen.
Der Autor hat in der Geschichte des auslaufenden Jahrhunderts entweder selbst ausnehmend gut und ausführlich recherchiert oder sich Recherchen angeeignet.
Die doppelte Moral in beiderlei Geschlechtern wird deutlich gezeigt, wie Macht entsteht, wie man sie erhält und sie auch verlieren kann, wird ausreichend plausibel erzählt. Alles ist gewürzt mit der Ausbreitung zahlreicher deutlicher oder manchmal weniger, nur angedeuteter, sexueller Erlebnisse, die einen Gutteil des Romans ausmachen.
Zum Glück gibt es einen "Helden", mit dem man sich beinahe uneingeschränkt identifzieren kann: er ist nicht intrigant, nicht unehrlich, nicht untreu, zur Liebe fähig, arbeitet fleißig und redlich und siegt über die Machtgierigen oftmals dennoch, nach dem Sprichwort vom "langen Atem" oder "Was lange währt, wird endlich gut!", "...und schlieülich siegt die Ehrlichkeit"... Oder wird sie am Ende doch untergehen und den Bösewichtern das Feld überlassen? Pfeiler sind schließlich schon immer geborsten....
Follett - so sagte ich anfangs - versteht sein Handwerk, das Schreiben, so ausgezeichnet, dass man ein solches Buch kaum aus der Hand legt, bis es zu früh, so meint man, endet.
Man lebt nicht mit fiktiven Figuren sondern mit Menschen, die einen beschäftigen und Gefühle entstehen lassen - fast wie es im realen Leben geschehen würde, in dem man allerdings mit Gestalten diesen Genres eher selten zu tun hat und auch am gesellschaftlichen Leben einer solchen Oberschicht nicht teilhat, außer in den bunten Klatschspalten mancher Illustrierten.

Historie, bunt, spannend und trivial aufbereitet - ein wahrhaft glanzvolles Schreibenkönnen - mehr ist es für mich nicht. Kostet nicht allzuviel Zeit, es genussvoll zu lesen, denn dieser Roman ist kürzer als die bislang gefeierten.
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am 12. März 2007
Die Geschichte über das Bankhaus Pilaster und all den Menschen die damit zu tun haben erzählt Follet mal wieder formidabel. Auch in diesem Buch tut Follet etwas für die Allgemeinbildung seiner Leser. Notwendig zu nennende Dinge die der Erzählung dienen wie Details des Bankwesen, Finanzvokabeln und wirtschaftliche Aspekte setzt Follet so geschickt ein das sie immer spannend und aufschlussreich sind. Ich habe mich nie gelangweilt gefühlt durch Begriffe wie Diskontsatz oder Leitzins.

Die Handlung: Sie geht flott von statten und man findet sich schnell im Geschehen wieder. Die einzelnen Figuren sind, meiner Meinung nach, wieder einmal eine Klasse für sich. Da ist die hinterhältige und wunderbar intrigante Augusta (welche derart ausgeklügelte Pläne schmiedet wie es scheinbar nur eine derart durchtriebene Frau kann ;), der liebenswerte und schicksalsgeplagte Hugh und die ganzen Seniorpartner mit Famile u.v.m. Follet hat mal wieder derart viele Figuren in das Buch gepackt, und alle haben ihre Daseinsberechtigung und spielen eine gewichtige Rolle das es einfach nur toll zu lesen ist.

Nie kam ich in die Verlegenheit das Buch Abends nicht wieder in die Hand zu nehmen. Für alle Menschen die mit hinterlistigen Spielchen einer raffinierten Frau, globalen Finanzusammenhängen, dubiose Machenschaften aller Art und all das im 19. Jahrhundert nicht auf Kriegsfuß stehen, sei dieses Buch wärmstens empfohlen!

Fünf Sterne wenns nicht von Follet wäre. So aber "nur" vier gemessen an seinen anderen Werken wie "Säulen der Erde" oder "Die Nadel".
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am 10. September 2003
Nettes Buch, die richtige Lektüre für alles Fälle.
"Die Pfeiler" bleiben durchgehend spannend, die über 600 Seiten sind das Papier wert auf dem sie gedruckt wurden. Wer Follet Fan ist und Literatur auf diesem Level mag, für den kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
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am 14. Mai 2014
Ken Folletts "Die Pfeiler der Macht" spielt im England des 19.Jahrhunderts. Den Pilasters im Buch gehört einer der größten Banken Londons. Es geht um den Aufstieg Hugh Pilasters im Bankhaus, dessen Vater sich bei der Bankenkrise 1866 das Leben genommen hat, wobei ihm immer wieder von seiner Tante Augusta Steine in den Weg gelegt werden. Augusta, eine selbstsüchtige Frau und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, schmiedet dunkle Intrigen um ihre eigene Stellung und die ihrer Familie innerhalb und außerhalb der Bank zu erhöhen. Am Ende kommt es zum großen Showdown und Familiendrama. Ken Follett schafft es wieder innerhalb kurzer Zeit seinen Leser in eine andere Welt eintauchen zu lassen. Mir gefällt "Die Pfeiler der Macht" sogar noch besser als sein Bestseller " Die Säulen der Erde". Interessanterweise greift das Buch aktuelle Themen seit der Finanzkrise auf, obwohl das Buch bereits in den 90er Jahren geschrieben wurde.So geht das auch um die Fragen "Soll eine Bank pleitegehen dürfen" oder "darf der Bankier für sein Handeln haftbar gemacht werden ? ". Gerne hätte ich gewusst, wie es mit Hugh und den Anderen noch weitergegangen wäre. Spannende Lektüre-- Prädikat sehr empfehlenswert !
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am 5. Mai 2014
Man kann "Die Pfeiler der Macht" locker runterlesen und dem Buch auch die Spannung nicht absprechen. Das ist nicht wenig. Allerdings war's das dann auch. Inhaltlich ist hier alles schwarz oder weiß und die Charaktere sind grob geschnitzt: Die Bösen sind böse, die Guten sind gut und die Intriganten sind intrigant. Keine Zwischentöne, und wer ein bisschen mehr Realismus und Komplexität erwartet, ist hier falsch. Die Geschichte ist vorhersehbar und alle Intrigen (und davon gibt es reichlich) klappen auf Anhieb und problemlos, weil sich die Protagonisten derartig leicht einwickeln lassen, dass man dabei wenigstens keine Zeit verliert. Alles ist explizit ausformuliert und wird so genau und sogar doppelt erklärt, dass auch der doofste Leser den Zusammenhang begreift. Einen doppelten Sinn muss man nicht suchen und zwischen den Zeilen lesen auch nicht. So kann man beim Lesen sein Gehirn im energiesparenden Standby-Modus belassen und verpasst trotzdem nichts. Sprachlich ist das Buch wenig komplex aber solide geschrieben. Allerdings ist Follet wahrscheinlich der einzige Autor, der immer noch die Metapher von der "feurigen Stute" bei der Beschreibung einer Frau benutzt. Manche werden das Buch eine Familiensaga nennen. Es ist aber eine Soap.
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