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4.0 von 5 Sternen Ein Kriminalroman? Auch!
Die Handlung rund um die beiden mysteriösen Todesfälle auf einer winzigkleinen Insel Islands tritt in diesem Roman eigentlich in den Hintergrund. Natürlich ist es für den Leser interessant herauszufinden was denn nun wirklich geschah. War es denn nun Mord und wenn ja wer hat es getan? Motive fänden sich sehr schnell, aber nur ein Motiv reicht eben...
Veröffentlicht am 29. Juli 2005 von R.S.

versus
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3.0 von 5 Sternen Von Blutadlern und unheilvollen Rätseln
Um es gleich vorweg zu sagen: Wer spannende, action-geladene Krimis liebt, sollte von diesem Buch lieber die Finger lassen. Wer aber eine Vorliebe für leise, erzählerisch starke Geschichten hat und dazu noch Island-Liebhaber ist, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Dem Autor gelingt es, den Leser mitzunehmen in das Island der 60er Jahre. Es kommt einem...
Veröffentlicht am 28. April 2007 von Kindle-Kunde


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Kriminalroman? Auch!, 29. Juli 2005
Die Handlung rund um die beiden mysteriösen Todesfälle auf einer winzigkleinen Insel Islands tritt in diesem Roman eigentlich in den Hintergrund. Natürlich ist es für den Leser interessant herauszufinden was denn nun wirklich geschah. War es denn nun Mord und wenn ja wer hat es getan? Motive fänden sich sehr schnell, aber nur ein Motiv reicht eben nicht.
Das Hauptaugenmerk jedoch legt sich sehr schnell auf die Beobachtung der Lebensumstände auf Flatey. Das ist eine kleine Insel mit nur wenigen Quadratkilometern Fläche auf der auch nur sehr wenige Menschen leben. Der Roman spielt in den frühen 1960er Jahren und beschreibt vor allem wie das Zusammenleben am Rand der westlichen Welt aussah. Zusätzlich wird in die Handlung sehr geschickt das Flateyjarbok verwoben, jene mittelalterliche Handschrift, die viele der isländischen Sagas beinhaltet. Dazu erfindet Viktor Ingolfsson ein Rätsel, dessen 40 Teile sich auf den Codex beziehen. So wird in jedem Kapitel ein Teil der Erzählung des Flateyjarbok enthüllt.
Sehr gekonnt verwebt der Autor die einzelnen Handlungsstränge und lässt so diese Zeit wieder erstehen. Größtes Augenmerk legt er auf die Zeichnung der Personen, die alle sehr unterschiedlich und doch glaubhaft gezeichnet sind. Einzige Schwachstelle des Buches bleibt die nicht gerade herausragende Sprache, diese ist zwar nicht schlecht aber auch nicht umwerfend.
Insgesamt dennoch ein wirklich nettes Buch, das sich vor allem im Bereich der Hintergrunderzählung wirklich von der Masse abhebt. Wenngleich sprachlich nicht herausragend, so kann der Autor vor allem stilistisch aber auch bei der Zeichnung der Personen glänzen. Der Leser sollte sich jedoch eines vor der Lektüre klar machen: er lässt sich nicht wirklich auf einen Kriminalroman ein.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi der sanften Art, 17. Februar 2007
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Auf einer unbewohnten Insel nahe Flatey wird die verweste Leiche eines Mannes gefunden, der sich als Handschriftenexperte für einen mittelalterlichen Codex interessierte, dessen Faksimile in einer Bibliothek auf Flatey aufbewahrt wird und der in Zusammenhang mit einem Rätsel steht, das bis dato niemand lösen konnte.

Hier hat die Welle der nordeuropäischen Krimis einen Roman nach Deutschland gespült, der sich vom Gros abhebt. Nicht nur, was Zeit (1960) und Ort (isländische Schäreninseln) angeht. Es gibt keinen Protagonisten, der an vorderster Front die Ermittlungen leitet; es gibt keinen spektakulären Mord, sondern eine Vielzahl von Geheimnissen, die alle mehr oder weniger mit dem Toten zu tun haben, und es gibt das knifflige Rätsel der Handschrift, das dem Buch sein besonderes Flair verleiht. Das Erzähltempo ist gleichbleibend ruhig und langsam. Immer wieder wird die Stimmung einer Szene eingefangen mit der Schilderung des Wetters, des Lichts, des Meeres.

All das, die Atmosphäre, die Figuren, die Hintergrundgeschichte und das Rätsel machen zusammen die Harmonie des Buches aus, das gekrönt wird von einer Lösung, die, zumindest für einen Krimi, außergewöhnlich ist.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krimi-Light...ich freue mich auf das nächste Werk des Autors, 22. August 2005
Wer sich auf einen Krimi im Sinne von Indridadson oder Stella Blomkvist eingestellt hat, fühlt sich vielleicht anfangs enttäuscht, diese Enttäuschung weicht aber sehr schnell den eindrucksvollen Bildern, die der Autor von dem Leben auf einer isländischen Insel zeichnet. Diese Kombination von Gesellschaftsbeschreibung, Geschichte des Landes und Krimi-Light macht Spaß auf mehr. Hoffentlich muß die stetig wachsende Gemeinde der Freunde isländischen Romane nicht zu lange auf ein weiteres Werk warten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eintauchen in die 60er, 18. Oktober 2010
Die ersten 100 Seiten gestalten sich ausgesprochen mühsam, die handelnden Personen werden ausführlich dargestellt und man muss die einzelnen Verknüpfungen auf der Insel erst herstellen, was bei den isländischen Namen nicht ganz einfach ist.
Hat man sich jedoch durch die Anfangsphase hindurchgekämpft, entfaltet das Buch plötzlich einen eigenartigen Reiz, weil man in das Leben auf einer kleinen Insel in den 60igern förmlich hineingezogen wird. Dabei geht es weniger um die beiden Morde, sondern eher um die Lösung des Rätsels der geheimnisvollen Handschrift. Als moderner Mensch, der an Handys, Computern usw. nicht mehr vorbeikommt, schaltet man automatisch ein paar Gänge zurück und sehnt sich vielleicht insgeheim nach einer Zeit, in der die Leute das ganze Technik-Equipment von heute noch nicht besessen und auch nicht gebraucht haben. So kommt auf der Insel das Postschiff einmal in der Woche, die Leute warten die ganze Woche geduldig auf ihre Post und auf Zeitschriften.
Für alle Handy- und Computer-Freaks (zu denen ich nicht gehöre), die ohne die Technik nicht leben können, wäre dies ein wunderbarer (geistiger) Urlaub in einer anderen Zeit. Mag sein, dass diese Leute das Buch einfach nur langweilig finden. Für mich ist es ein wunderbar leiser und so gar nicht blutrünsiger Krimi, bei dem man isländisches Lokalkolorit der 60ger in unsere Zeit mitnehmen kann.
Wegen des etwas mühsamen Anfangs von mir 4 Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von Blutadlern und unheilvollen Rätseln, 28. April 2007
Um es gleich vorweg zu sagen: Wer spannende, action-geladene Krimis liebt, sollte von diesem Buch lieber die Finger lassen. Wer aber eine Vorliebe für leise, erzählerisch starke Geschichten hat und dazu noch Island-Liebhaber ist, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Dem Autor gelingt es, den Leser mitzunehmen in das Island der 60er Jahre. Es kommt einem vor, als wäre man in einer anderen Welt. Spannung ist in diesem Kontext anders definiert. Es sind die leisen Töne, die düster-schaurige Stimmung, wenn von Todesarten der Helden alter Sagen erzählt wird - wie dem Blutadler - und diese alten Sagen gekonnt mit dem Fall- eben dem Rätsel von Flatey - verwoben sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Nordland-Krimi, 2. März 2009
Ingólfsson, ein 1955 geborener isländischer Autor und hierzulande noch nicht so arriviert wie sein Landsmann und Autorenkollege Arnaldur Ingridason, hat mit diesem Buch eine außergewöhnlich interessante und unterhaltsame Erzählung vorgelegt.

Sie ist gleichsam um das sogenannte Flateyjarbók herum komponiert. Dabei handelt es sich um eine in Nordwestisland entstandene mittelalterliche Handschrift mit nordischen Königssagas. Die Handschrift zählt zu den bedeutendsten Kunstschätzen Islands und gelangte erst 1971, also knapp 30 Jahre nach der Ausrufung Islands zur Republik im Jahre 1944, von Dänemark zurück nach Island.

Ingólfsson lässt seine Handlung in der ersten Junitagen des Jahres 1960 spielen und schildert einfühlsam das noch ganz agrarisch bestimmte Leben der winzigen Inselgemeinde Flatey, die sich mit zwei rätselhaften Todesfällen konfrontiert sieht. Das Flateyjarbók bildet dabei, durch einen parallel zur eigentlichen Handlung am Ende jeden Kapitels abschnittsweise nacherzählten Dialog eingeführt und vorgestellt, den Hintergrund der Handlung. Mit der Lösung der beiden Todesfälle hat es nur indirekt zu tun. Diese Lösung ist überraschend, ja beinahe überraschend schlicht.

Aus Ingólfssons ruhig erzähltem Buch kann man sehr viel über das ländliche Island und seine Lebensgewohnheiten erfahren und wird im Blick auf die aktuellen krisenhaften Umstände in diesem Kleinstaat zugleich überrascht feststellen, wieviel sich in den vergangenen knapp 50 Jahren offenbar verändert hat. Schon von daher lohnt sich die Lektüre unbedingt, auch wenn sich nicht die ultimative Spannung wie in anderen Nordland-Krimis aufbaut.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend? Nein - Gut? Ja, 8. August 2006
Dies ist ein Buch für Island-Fans, die schon immer mal wissen wollten, was es auf einer abgelegenen Insel in den 60er Jahren an Nahrungsmitteln gab. Das alleine macht es schon interessant zu lesen. Die Geschichte ist daneben auch interessant, immerhin geht es um eine der berühmten Island-Sagas, aus der auch regelmäßig zitiert wird.

Die Geschichte ist außerdem noch kurzweilig präsentiert, so dass auch ohne wahnsinnige Spannungsmomente - zumindest über weite Strecken - ein sehr flüssig geschriebenes Buch herausgekommen ist, das ich persönlich in 2 Tagen durchgelesen habe. Immer ein Zeichen für ein gutes Buch :-)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch mit einzigartiger Islandathmosphäre, 6. Juli 2005
Von Ein Kunde
Das "Rätsel von Flatey" ist - anders als die Bücher von Arnaldur Indridason, die eher als gradlinige Thriller daherkommen - ein sehr fein gewebtes, langsames aber dichtes Buch. Es fängt sehr schön die Stimmung ein, im Island der 60er Jahre (Umbruchzeiten!) auf einer kleinen Insel zu leben. Die Krimigeschichte selbst ist angenehm unspektakulär. In meinen Augen auf jeden fall ein kleines Juwel aus dem hohen Norden, das ein wenig Zeit braucht um sich zu entfalten, die Geduld aber vor allem in der zweiten Hälfte belohnt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Krimi mit interessanter Hintergrund-Story, 17. März 2006
"Das Rätsel von Flatey" braucht meiner Meinung nach eine Weile, um den Leser in den Bann zu ziehen (der Anfang zieht sich etwas, ohne das allzuviel interessantes passiert), dann ist es aber ein insgesamt gelungener Krimi mit einer aussergewöhnlichen und interessanten Hintergrundgeschichte (die Lust darauf macht sich mehr mit dem Flatey Handschrift zu beschäftigen) und auch die Auflösung am Ende ist durchaus gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmungsreiche Erzählung, 22. Februar 2008
Das harte und ereignisarme Leben der Inselbewohner auf Flatey gerät durch einen mysteriösen Leichenfund durcheinander. Die Nachforschungen des Inspektors Kjartan ergeben keinerlei Hinweise auf Motiv oder Täter.

Der Tote hat an der Aufklärung des "Aenigma Flateyensis" gearbeitet, um dessen Lösung sich zahlreiche Wissenschaftler bisher vergeblich bemühten. Dieses Rätsel handelt über die richtigen Antworten auf Fragen über die isländische Chronik "Flateyjarbok", von dem Ingolfsson immer wieder Fragmente einstreut.

"Das Rätsel von Flatey" ist weniger ein Krimi, obwohl es an Spannung nicht mangelt. Ingolfsson stellt das karge Leben mit allen Licht- und Schattenseiten so lebendig dar, sodaß man am Ende Teil dieser Gemeinschaft zu sein scheint. Verinnerlicht man deren Mentalität, erscheinen die Todesumstände der Leiche(n) gleich weniger skurril.

Wer hier einen reinrassigen Krimi erwartet, dürfte am Ende enttäuscht sein. Ansonsten bietet das Buch einen kurzweiligen Ausflug in das Leben am Rande des Polarkreises. 5 Sterne
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Das Rätsel von Flatey
Das Rätsel von Flatey von Viktor Arnar Ingólfsson
EUR 7,49
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