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5.0 von 5 Sternen Zwischen Liebe und Verantwortung
Andrea Schacht lässt die Herzen der erwachsenen Histo-Fans immer wieder höher schlagen. Mit "Die Blumen der Zeit" begeistert die Autorin nun auch die jugendlichen Leser. Durch eine Zeitreise landet die Wissenschaftlerin Dr. Alena Buchbinder im 14. Jahrhundert und wer Andrea Schacht kennt, wird ganz viele bekannte Charaktere wiederfinden, so dass man sich...
Veröffentlicht am 29. August 2010 von Bianca Wenzel

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen historischer Roman für jüngere Leser
Mirte lebt mit ihrem Vater und zwei jüngeren Geschwistern in Köln im Jahre 1378. Eines Tages wird sie darauf vorbereitet, dass sie die Frau des Flusschiffers Wickbold werden soll. Als sie ihren Vater darauf anspricht, reagiert dieser sehr ungehalten darauf, dass Mirte Wickbold ablehnen will und sucht nach einem Streit das Wirtshaus auf.
Mirte ist besorgt,...
Vor 9 Monaten von Happy End Bücher - Nicole veröffentlicht


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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Liebe und Verantwortung, 29. August 2010
Von 
Bianca Wenzel (MKK, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit (Gebundene Ausgabe)
Andrea Schacht lässt die Herzen der erwachsenen Histo-Fans immer wieder höher schlagen. Mit "Die Blumen der Zeit" begeistert die Autorin nun auch die jugendlichen Leser. Durch eine Zeitreise landet die Wissenschaftlerin Dr. Alena Buchbinder im 14. Jahrhundert und wer Andrea Schacht kennt, wird ganz viele bekannte Charaktere wiederfinden, so dass man sich wünscht, gemeinsam mit Alena in die Vergangenheit zu reisen, um diese Figuren endlich einmal persönlich kennenzulernen.

Köln, 1378 später im August. Die Buchbinderin Alena lebt seit zwei Jahren in der Stadt und hat sich dank des Ratsherren Adrian van Kerpen einen guten Ruf in der Stadt erarbeitet. Sie hat besonders die vierzehnjährige Päckelchesträgerin Mirte in ihr Herz geschlossen und dafür gesorgt, dass diese Lesen und Schreiben bei den Beginen am Eigelstein lernt. Dass so das Teufelchen Neugier geweckt wird, ahnt Alena jedoch nicht und sie schickt Mirte mit einer wichtigen Botschaft zum Ratsherrn van Kerpen. Mirte kann sich nicht beherrschen und liest die Nachricht, die schockiert: Am Abend wird ein Feuer ausbrechen! Woher weiß die Buchbinderin davon, ist sie etwa eine Zaubersche, wie gemunkelt wird?

Dann bricht wirklich das Feuer aus und dank Alenas Warnung konnte das Allerschlimmste verhindert werden. Mirte und Alena kommen jedoch gerade rechtzeitig um den Ratsherrn zu retten, der seinen Sohn Laurens suchte und dabei fast erschlagen wurde. Obwohl Alena es nur gut gemeint hatte, mehren sich die Stimmen, dass sie eine Teufelsbuhle sei, vor allem Hebamme Talea stichelt, wo sie nur kann. Mirte und Laurens können das nicht auf ihrer guten Freundin sitzen lassen und und unterstützen sie, wo sie nur können. Dass Alena ein riesiges Geheimnis im Garten bewahrt, ahnen sie nicht...

Andrea Schacht hat einen neuen historischen Jugendroman geschrieben und entführt ihre Leserschaft dank einer Zeitreise ins Köln des 14. Jahrhunderts. Liebevoll und detailliert schildert sie die Stadt, als ob sie selbst kurz mal vor Ort gewesen wäre. Ihre Protagonisten schließt man schnell ins Herz, die sympathischen Figuren entwickeln sich im Lauf der knapp 300 Seiten auf interessante Art und Weise. Tagebuchartig erzählt sie aus den Geschehnissen im August/September 1378, zwischendurch lesen wir auch aus dem wahren Tagebuch der Dr. Alena Buchbinder.

Das Fanherz geht allerdings endgültig auf, als die Beginen am Eigelstein, Päckelchesträger Pitter, Ivo vom Spiegel und viele andere bekannte Charaktere aus der Begine Almut-Reihe auftauchen. Es ist einfach immer wieder schön, alte Bekannte wieder zu lesen. Aber auch ohne diese Kenntnisse ist "Die Blumen der Zeit" ein unterhaltsamer historischer Roman, der Jung und Alt begeistern wird. Hier findet man viel historisches Flair, zarte Romanzen und Spannung, Humor und kölsche Mundart. Falls Sie keine "Blumen der Zeit" in der Nähe haben, schnappen Sie sich ein Buch von Andrea Schacht und lassen sich ins Köln des Mittelalters entführen, sicherer und schöner können Zeitreisen kaum sein!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein Ausflug ins historische Köln, 20. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Die Geschichte spielt in Köln im Jahr 1378. Mirte, eine Päckelchesträgerin, muss dem Ratsherrn eine Nachricht überbringen. Von Neugierde gepackt, liest sie diesen Brief, der von der Buchbinderin Alena stammt. In diesem Brief warnt die Buchbinderin vor einem Feuer, das auch tatsächlich nach einem Blitzeinschlag ausbricht. Dieser Brief rettete zwar vielen Menschen das Leben, dennoch ist diese 'Vorhersagung' der Aufhänger vieler Menschen, Alena als Zaubersche zu beschuldigen. Aber Alena ist keine Zaubersche, sie ist eine Zeitreisende, wie Mirte und ihr Freund Laurens erfahren.

Meine Meinung
Andrea Schacht ist mit diesem Roman ein sehr schönes historisches Jugendbuch gelungen. Die Geschichte um Mirte, Laurens und Alena ist nicht hochspannend. Auch die historischen Hintergründe werden nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Aber ich finde, dieses Buch ist gut geeignet, jungen Lesern das Genre 'historischer Roman' etwas näher zu bringen. Ich lese selber nur selten historische Romane, aber dieses Buch ist gut geschrieben.
Die Autorin hat eine Vorliebe für deutsche Schimpfwörter aus dieser Zeit. Das ein oder andere Mal musste ich dann doch herzhaft darüber lachen.
Das Thema 'Zeitreise' wird ganz dezent eingefügt. Dadurch bleibt es auch ein historischer Roman und driftet nicht in das Fantasy-Genre ab.
Besonders gut gelungen finde ich die wunderschöne Gestaltung des Buchcovers.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Jugendbuch, 12. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit (Gebundene Ausgabe)
das Jugendlichen wirklich Lust aufs Lesen macht oder machen kann. Ich finde das die Autorin es wirklich geschafft hat auf 300 Seiten alles unterzubringen was ein gutes Buch ausmacht. Sie verliert sich nicht in unendlich ausschweifenden Beschreibungen die einen manchmal den letzten Nerv rauben, sondern nimmt einen wirklich mit in die Geschichte. Es bleibt genügend Platz für eigene Gedanken und Phantasien und jeder kann sich "seine" Mirte oder den jungen Kaufmannssohn selber vorstellen - so wie er/sie es mag.
Oft ärgere ich mich bei Büchern ( vorzugsweise historische Romane oder Zeitreisegeschichten) die für Erwachsene geschrieben wurden, das die Autoren unendlich lange brauchen um ihre Figuren zu entwickeln und die Schauplätze so detailgetreu wie nur möglich zu schildern ( die dritte Kachel von links schimmerte grünlich...*gähn*.

So werde tolle Storys oft zu monumentalen Langatmigkeiten.

Lest doch bitte alle Frau Schacht und man weiß das es definitiv auch anders geht.

Sehr gelungen und uneingeschränkt empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen historischer Roman für jüngere Leser, 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit: Roman (Taschenbuch)
Mirte lebt mit ihrem Vater und zwei jüngeren Geschwistern in Köln im Jahre 1378. Eines Tages wird sie darauf vorbereitet, dass sie die Frau des Flusschiffers Wickbold werden soll. Als sie ihren Vater darauf anspricht, reagiert dieser sehr ungehalten darauf, dass Mirte Wickbold ablehnen will und sucht nach einem Streit das Wirtshaus auf.
Mirte ist besorgt, doch nicht nur wegen Wickbold, sondern auch weil sie eine Botschaft, die sie als Päckelchesträgerin von der Buchbinderin Frau Alena zum Ratsherrn Adrian van Kerpen überbringen sollte, heimlich gelesen hat. In dieser Botschaft warnt Frau Alena vor einem verheerenden Brand nach einem Gewitter und gibt auch präzise Anweisung, wo genau der Blitz einschlagen wird. Da Mirtes Elternhaus in unmittelbarer Nähe steht, bringt sie ihre beiden jüngeren Geschwister kurz darauf zu ihrer verheirateten älteren Schwester.

In der Nacht wird Frau Alenas Weissagung tatsächlich wahr und so eilt Mirte zusammen mit Frau Alena zum Ort des Geschehens, um womöglich helfen zu können. Sie finden Adrian, verletzt unter einem heruntergestürzten Balken vor und retten ihn mit Hilfe seines Sohnes. Doch nur wenige Tage später gerät Frau Alena durch die Verbreitung übler Gerüchte in Verdacht, den Brand selbst gelegt zu haben. Mirte will daran nicht glauben, auch wenn sie sich fragt, wie Frau Alena den Brand vorhersehen konnte. Da die Buchbinderin Mirte gegenüber so freundlich war, will Mirte sich revanchieren und so versucht sie zusammen mit Laurens, des Ratsherrn Sohnes, herauszufinden, wer Frau Alena und ihrer Katze etwas Böses will…

Meine Einschätzung:

„Die Blumen der Zeit“ ist ein historischer Roman, perfekt für jüngere Leser geeignet, die nach einem Einstieg in dieses Genre suchen. Auf 284 Seiten erzählt die Autorin eine unterhaltsame Geschichte über eine Zeitreisende, doch im Fokus des Geschehens stehen eindeutig die Päckelchesträgerin Mirte und Laurens, der Sohn des Ratsherrn Adrian van Kerpen.

Beide müssen sich zunächst zusammenraufen und ihre gegenseitigen Vorurteile überwinden, bevor sie ans Werk gehen können, um Frau Alenas Feinde zu finden und überführen zu können. Es ist ein einfach zu lesender Roman der Autorin, der nette Unterhaltung für zwischendurch bietet und auch einige interessante Einblicke in das Gedankengut unserer Vorfahren vermitteln kann. Ob es sich dabei um Aberglaube oder allgemeine Dinge des Lebens dreht. Dennoch, ich denke erwachsenen Lesern wird es schnell auffallen, dass die Autorin in diesem Roman bei entscheidenden Dingen weniger ins Detail geht, Probleme und Konflikte sich zu einfach lösen lassen und vor allem, dass Alenas Zeitreise für meinen Geschmack zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird- genauso wurde der Liebesgeschichte zwischen den Erwachsenen zu wenig Zeilen und gemeinsame Gespräche eingeräumt. Trotz meiner Kritikpunkte- es ist durchaus ein lesenswerter Roman, nur ältere Leser sollten sich vielleicht zweimal überlegen, ob „Die Blumen der Zeit“ etwas für sie sein könnte und mit anderen Voraussetzungen an dieses Buch herangehen. Jüngere Leser jedoch werden sich bestimmt rundum unterhalten fühlen von Andrea Schachts neuem, historischen Roman, der abermals im mittelalterlichen Köln spielt.

3.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Roman mit Zeitsprung in die Neuzeit, 14. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit: Roman (Taschenbuch)
Mirte, soll dem Ratsherrn des mittelalterlichen Kölns, eine sehr dringende Nachricht von der Buchbinderin Alena überbringen. Alena weiß nämlich, dass am Abend ein großes Feuer ausbrechen wird. Und tatsächlich - Der Blitz schlägt ein und ein Stadtviertel steht in Flammen. Mirte verliert bei diesem Feuer auch ihren alleinerziehenden Vater und kommt bei Alena unter. Die Bewohner Kölns sind beunruhigt und fragen sich, woher Alena von dem Feuer wissen konnte. Ist sie eine Hexe? Was jedoch keiner weiß: Alena ist eine Zeitreisende und kommt aus dem Jahr 2011. Durch eine spezielle Kräutermischung gelang ihr die Zeitreise ins Jahr 1378. Eine Rückkehr ist jedoch erst möglich, nachdem sie alle Pflanzen für die Kräutermixtur gesammelt hat. Alena, eiegtnlich Historikerin mit Doktortitel, hat sich mit den Menschen arrangiert und wohnt in einem kleinen Häuschen. Anfänglich noch zurückhaltend, greift sie dann aber doch in das Geschehen ein. Am Ende des Buches, als Alena wieder in ihre Zeit zurückgeht und auf Umwegen das Tagebuch von Mirte zum Übersetzen erhalten hat, mußte ich mir sogar ein paar Tränchen verkneifen.

Ein wirklich schönes Buch, das eigentlich einen Nachfolgeband verdient hätte
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andrea Schacht - einfach wunderbar, 16. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit: Roman (Taschenbuch)
Über den Inhalt des Buches wurde bereits geschrieben.

Anfangs habe ich mich über die Eigenarten der Buchbinderin Alena gewundert. Aber Andrea Schacht hat es wieder einmal verstanden, den Leser im historischen Köln zu faszinieren. Gefreut habe ich mich über die alten Bekannten, die man aus anderen Büchern der Autorin kennt.

Am Schluss des Buches sind mir tatsächlich die Tränen gelaufen, so hat mich dieses Buch fasziniert. Eigentlich wollte ich nicht, dass es zu Ende geht, ich hätte noch stundenlang weiterlesen kann. Ein Buch, das zu Tränen rühren kann, kann ich unbedenklich weiter empfehlen. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch von Andrea Schacht. Und wenn ich mir was wünschen darf: Bitte weitere Folgebucher zu bereits bekannten Charakteren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Willkommen im Mittelalter - nicht nur die Welt, auch die Menschen kennenlernen, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin benutzt das Mittel der Zeitreise, um nicht nur den Leser in das Köln des Jahres 1378 zu versetzen. Auch eine der Hauptfiguren, die Buchbinderin Alena, ist nämlich mit Hilfe einer speziellen Kräutermixtur aus unserer Zeit in das mittelalterliche Köln gereist. Ihrer Möglichkeit beraubt, in die eigene Zeit zurückzukehren, hat sich Alena, die eigentlich studierte Historikerin ist, mit den Menschen arrangiert und mittlerweile sogar in einem kleinen Häuschen eingerichtet. Eigentlich wollte sie sich zurückhalten und greift dann doch in den Lauf der Geschichte ein. Gebannt aber auch etwas hilflos kann der Leser nun die Folgen ihrer unbedachten, intuitiven Handlungen verfolgen. Stets kann man sich aber mit der Figur identifizieren und beipflichten. Gerne taucht man in das pralle Leben der mittelalterlichen Stadt ein, lässt sich einfach mitreißen von den lebendigen Schilderungen.

Schacht bindet in ihre Erzählung viele Themen ein, die auch heute noch aktuell sind und insbesondere Mädchen und junge Frauen interessieren. Allen voran die erste, junge Liebe, welche sich zwischen Mirte und Laurens anbahnt. Dazu zählt auch das Verhältnis der Frauen zu den Männern im Allgemeinen inklusive einiger praktischer Tipps zum Umgang mit dem anderen Geschlecht. Aber auch das schwierige Thema Abtreibung kommt zur Sprache, da eine "Engelmacherin" im Zentrum der Geschichte steht. Hier bezieht die Autorin eine klare moralische Position. Natürlich werden auch viele andere alltäglichen Dinge und dabei die Lebensart der damaligen Menschen mit ihren Sorgen, Ängsten aber auch Wünschen und Freuden anschaulich dargestellt. Auch stellt die Autorin Überlegungen zu den unterschiedlichen Lebensweisen (damals und heute) an, jedoch ohne ein eindeutiges Ergebnis zu erzielen, gibt es doch für beide Seiten Vor- und Nachteile. Hier kann der Leser selber gewichten, wie er entscheiden würde. Leider gibt es diese Freiheit nicht beim Ende des Buches, in dem sehr ausführlich wirklich alle offenen Fragen beantwortet werden und dadurch dem Leser die Möglichkeit genommen wird, eigene Überlegungen zum Ausgang der Geschichte anzustellen.

Fazit: Willkommen im Mittelalter. In diesem Buch kann man nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen von damals kennenlernen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Excurs von der Almut Reihe, 26. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit (Gebundene Ausgabe)
Der Roman "Die Blumen der Zeit" liegt zwischen der Almut und Alyss Reihe.
Warum dieses Buch oft als Jugendbuch dargestellt wird, verwundert mich schon etwas.
Einige der Hauptakteure sind zwar erst 14 und 16 Jahre; jedoch würde ich dieses Buch deswegen nicht unter die Rubrik Jugendbuch einordnen.

Die Geschichte handelt von der Buchbinderin Alena. Alena - eigentlich Dr. Alena Buchbinder - ist eine Zeitreisende, die durch Zufall eine Möglichkeit gefunden hat in die Vergangenheit zu reisen. Sie befindet sich zum Zeitpunkt des Romans in Köln; im Jahr des Herrn 1378. Durch einen unvorhersehbaren Zwischenfall wurden aus ihrer einmonatigen "Feldstudie" zwei Jahre. Doch die Möglichkeit der Rückkehr naht...

Abgesehen von der "Methode des Zeitreisens" (Diese Anmerkung ist rein subjektiv; da ich mich persönlich mit dieser Zeitreise-Methode nicht anfreunden konnte.) , ist dieser Roman eine nette Ergänzung zu den bisherigen Almut Romanen. Bereits liebgewonnene Figuren wie z.B. Pitter und Ivo vom Spiegel kommen in diesem Buch vor.
Der Leser erhält einen weiteren Einblick in die damalige Zeit und erfährt auch etwas über die Gefahren, die zu viel Wissen verursachen kann (Ich sage nur Bruder Notker. Almut Leser haben ihn vielleicht noch nicht vergessen). - Wissen. Das ist Alenas größtes Problem. Als eine moderne Frau des 20sten Jahrhunderts bürgt das damalige Köln eine große Gefahr. Einerseits da das Problem der Anpassung an die damalige Zeit besteht (Auftreten, Sprache) und andererseits da zu große Einflußnahme (Warnungen) die Zukunft ändern könnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blumen der Zeit, 26. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit (Kindle Edition)
ich fand das Buch: lufig, leicht, - ohne seicht zu sein.

Einigen Figuren aus den Beginen-Romanen begegnet man überraschenderweise wieder.
Eine hübsche Zeitreise.
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3.0 von 5 Sternen Schön, aber kein Muss, 8. Mai 2011
Von 
Clee's Bücherwelt - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Blumen der Zeit (Gebundene Ausgabe)
'Die Blumen der Zeit' wurde für Leser zwischen 12 und 15 Jahren angesetzt und ich denke, das passt ganz gut, denn für mich ist dieser Roman wirklich nur als Buch für Jüngere anzusehen.
Das liegt einerseits an der sehr einfachen Sprache, die alles zwar flüssig ablaufen lässt, doch dem Leser keinen Ansatz zum Nachdenken bietet ' ebenso ist es mit dem Plot, der nur allzu vorhersehbar ist. Das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten, da auch solche Bücher einem ein schönes Leseerlebnis für Zwischendurch bieten, doch frohlocken tut man darüber auch nicht gerade.

Des Weiteren wurde für mich auf so wenigen Seiten zu viel erzählt ' teilweise muss man die wörtliche Rede, welche die Handlung ein wenig auffrischt und lebendiger werden lässt, wirklich mit der Lupe suchen. Ich bin zwar ein Befürworter schöner Umgebungs-, Vergangenheits- oder Situationsbeschreibungen, die für eine Abrundung der Geschichts- und Personentiefe sorgen, doch wenn dadurch der Lesefluss langatmig wird, macht das auch keine Freude mehr.

Doch natürlich habe ich nicht nur Negatives in diesem Buch gefunden. Was mir nämlich sehr gut gefallen hat, war die Reise in ein vergangenes Köln des 14. Jahrhunderts. Die historischen Begebenheiten werden zwar nicht bis ins kleinste Detail dargelegt, doch meiner Meinung nach eignet sich das für die angesprochene Zielgruppe auch nicht. Ich bin mir sicher, dass Andrea Schachts Jugendbuch somit einen guten Einstieg für junge Leser ins historische Genre bietet, mit dem sie sich erst einmal vorsichtig an die Materie herantasten können.
Ich bin keine Kölnerin, doch auch ich musste über den häufigen Gebrauch der für die damalige Zeit wohl gebräuchlichen Schimpfwörter der Kölner schmunzeln ' die Autorin hat vermutlich eine Schwäche für solche Ausdrücke, was ich als leidenschaftliche 'Vor-mich-hin-Flucherin' nur befürworten kann.

Die Protagonisten waren allesamt sympathisch und vielschichtiger, als ich es am Anfang vermutete. Besonders Mirte hat es mir angetan, mit der ich mich trotz meines höheren Alters gut identifizieren konnte. Sie, die aus ärmeren Verhältnissen stammt und nie richtige Liebe erfahren durfte, ist die einzige, die Alena in dieser von Aberglauben und Intolerant zerfressenen, unaufgeklärten Zeit offen gegenüber tritt. Das wirft ein ziemlich schlechtes Licht auf die restliche Gesellschaft, doch eigentlich ist es nachvollziehbar.
Mirte hat nichts, dass sie an ihren alten Lebensweise hält, ist begierig neues zu erlernen und einer Zukunft entgegenzublicken, die mehr für sie bereithält ' wobei Alena ihr natürlich helfen kann.

Die Zeitreise wurde hier auch eher behutsam eingebunden, wodurch sich dieses Werkt deutlich von der Fantasyliteratur abzugrenzen weiß. Ebenso behutsam hat sich die Liebesgeschichte in diesem Jugendroman entfalten, die somit für kleine Romantiker schön zu lesen sein dürfte.

Dieses Buch hat Schwächen und Stärken, die sich gleichgewichtig zu einem kurzen, aber doch schönen Leseabenteuer verbinden.
'Die Blumen der Zeit' ist bestimmt kein Muss, aber auch die Zeit nicht zu schade, die man dafür aufbringt.
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Die Blumen der Zeit
Die Blumen der Zeit von Andrea Schacht
EUR 7,49
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