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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 20. November 2010
Inhalt
Die Geschichte spielt in Köln im Jahr 1378. Mirte, eine Päckelchesträgerin, muss dem Ratsherrn eine Nachricht überbringen. Von Neugierde gepackt, liest sie diesen Brief, der von der Buchbinderin Alena stammt. In diesem Brief warnt die Buchbinderin vor einem Feuer, das auch tatsächlich nach einem Blitzeinschlag ausbricht. Dieser Brief rettete zwar vielen Menschen das Leben, dennoch ist diese 'Vorhersagung' der Aufhänger vieler Menschen, Alena als Zaubersche zu beschuldigen. Aber Alena ist keine Zaubersche, sie ist eine Zeitreisende, wie Mirte und ihr Freund Laurens erfahren.

Meine Meinung
Andrea Schacht ist mit diesem Roman ein sehr schönes historisches Jugendbuch gelungen. Die Geschichte um Mirte, Laurens und Alena ist nicht hochspannend. Auch die historischen Hintergründe werden nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Aber ich finde, dieses Buch ist gut geeignet, jungen Lesern das Genre 'historischer Roman' etwas näher zu bringen. Ich lese selber nur selten historische Romane, aber dieses Buch ist gut geschrieben.
Die Autorin hat eine Vorliebe für deutsche Schimpfwörter aus dieser Zeit. Das ein oder andere Mal musste ich dann doch herzhaft darüber lachen.
Das Thema 'Zeitreise' wird ganz dezent eingefügt. Dadurch bleibt es auch ein historischer Roman und driftet nicht in das Fantasy-Genre ab.
Besonders gut gelungen finde ich die wunderschöne Gestaltung des Buchcovers.
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am 29. August 2010
Andrea Schacht lässt die Herzen der erwachsenen Histo-Fans immer wieder höher schlagen. Mit "Die Blumen der Zeit" begeistert die Autorin nun auch die jugendlichen Leser. Durch eine Zeitreise landet die Wissenschaftlerin Dr. Alena Buchbinder im 14. Jahrhundert und wer Andrea Schacht kennt, wird ganz viele bekannte Charaktere wiederfinden, so dass man sich wünscht, gemeinsam mit Alena in die Vergangenheit zu reisen, um diese Figuren endlich einmal persönlich kennenzulernen.

Köln, 1378 später im August. Die Buchbinderin Alena lebt seit zwei Jahren in der Stadt und hat sich dank des Ratsherren Adrian van Kerpen einen guten Ruf in der Stadt erarbeitet. Sie hat besonders die vierzehnjährige Päckelchesträgerin Mirte in ihr Herz geschlossen und dafür gesorgt, dass diese Lesen und Schreiben bei den Beginen am Eigelstein lernt. Dass so das Teufelchen Neugier geweckt wird, ahnt Alena jedoch nicht und sie schickt Mirte mit einer wichtigen Botschaft zum Ratsherrn van Kerpen. Mirte kann sich nicht beherrschen und liest die Nachricht, die schockiert: Am Abend wird ein Feuer ausbrechen! Woher weiß die Buchbinderin davon, ist sie etwa eine Zaubersche, wie gemunkelt wird?

Dann bricht wirklich das Feuer aus und dank Alenas Warnung konnte das Allerschlimmste verhindert werden. Mirte und Alena kommen jedoch gerade rechtzeitig um den Ratsherrn zu retten, der seinen Sohn Laurens suchte und dabei fast erschlagen wurde. Obwohl Alena es nur gut gemeint hatte, mehren sich die Stimmen, dass sie eine Teufelsbuhle sei, vor allem Hebamme Talea stichelt, wo sie nur kann. Mirte und Laurens können das nicht auf ihrer guten Freundin sitzen lassen und und unterstützen sie, wo sie nur können. Dass Alena ein riesiges Geheimnis im Garten bewahrt, ahnen sie nicht...

Andrea Schacht hat einen neuen historischen Jugendroman geschrieben und entführt ihre Leserschaft dank einer Zeitreise ins Köln des 14. Jahrhunderts. Liebevoll und detailliert schildert sie die Stadt, als ob sie selbst kurz mal vor Ort gewesen wäre. Ihre Protagonisten schließt man schnell ins Herz, die sympathischen Figuren entwickeln sich im Lauf der knapp 300 Seiten auf interessante Art und Weise. Tagebuchartig erzählt sie aus den Geschehnissen im August/September 1378, zwischendurch lesen wir auch aus dem wahren Tagebuch der Dr. Alena Buchbinder.

Das Fanherz geht allerdings endgültig auf, als die Beginen am Eigelstein, Päckelchesträger Pitter, Ivo vom Spiegel und viele andere bekannte Charaktere aus der Begine Almut-Reihe auftauchen. Es ist einfach immer wieder schön, alte Bekannte wieder zu lesen. Aber auch ohne diese Kenntnisse ist "Die Blumen der Zeit" ein unterhaltsamer historischer Roman, der Jung und Alt begeistern wird. Hier findet man viel historisches Flair, zarte Romanzen und Spannung, Humor und kölsche Mundart. Falls Sie keine "Blumen der Zeit" in der Nähe haben, schnappen Sie sich ein Buch von Andrea Schacht und lassen sich ins Köln des Mittelalters entführen, sicherer und schöner können Zeitreisen kaum sein!
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am 12. September 2010
das Jugendlichen wirklich Lust aufs Lesen macht oder machen kann. Ich finde das die Autorin es wirklich geschafft hat auf 300 Seiten alles unterzubringen was ein gutes Buch ausmacht. Sie verliert sich nicht in unendlich ausschweifenden Beschreibungen die einen manchmal den letzten Nerv rauben, sondern nimmt einen wirklich mit in die Geschichte. Es bleibt genügend Platz für eigene Gedanken und Phantasien und jeder kann sich "seine" Mirte oder den jungen Kaufmannssohn selber vorstellen - so wie er/sie es mag.
Oft ärgere ich mich bei Büchern ( vorzugsweise historische Romane oder Zeitreisegeschichten) die für Erwachsene geschrieben wurden, das die Autoren unendlich lange brauchen um ihre Figuren zu entwickeln und die Schauplätze so detailgetreu wie nur möglich zu schildern ( die dritte Kachel von links schimmerte grünlich...*gähn*.

So werde tolle Storys oft zu monumentalen Langatmigkeiten.

Lest doch bitte alle Frau Schacht und man weiß das es definitiv auch anders geht.

Sehr gelungen und uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 22. August 2011
Die Autorin benutzt das Mittel der Zeitreise, um nicht nur den Leser in das Köln des Jahres 1378 zu versetzen. Auch eine der Hauptfiguren, die Buchbinderin Alena, ist nämlich mit Hilfe einer speziellen Kräutermixtur aus unserer Zeit in das mittelalterliche Köln gereist. Ihrer Möglichkeit beraubt, in die eigene Zeit zurückzukehren, hat sich Alena, die eigentlich studierte Historikerin ist, mit den Menschen arrangiert und mittlerweile sogar in einem kleinen Häuschen eingerichtet. Eigentlich wollte sie sich zurückhalten und greift dann doch in den Lauf der Geschichte ein. Gebannt aber auch etwas hilflos kann der Leser nun die Folgen ihrer unbedachten, intuitiven Handlungen verfolgen. Stets kann man sich aber mit der Figur identifizieren und beipflichten. Gerne taucht man in das pralle Leben der mittelalterlichen Stadt ein, lässt sich einfach mitreißen von den lebendigen Schilderungen.

Schacht bindet in ihre Erzählung viele Themen ein, die auch heute noch aktuell sind und insbesondere Mädchen und junge Frauen interessieren. Allen voran die erste, junge Liebe, welche sich zwischen Mirte und Laurens anbahnt. Dazu zählt auch das Verhältnis der Frauen zu den Männern im Allgemeinen inklusive einiger praktischer Tipps zum Umgang mit dem anderen Geschlecht. Aber auch das schwierige Thema Abtreibung kommt zur Sprache, da eine "Engelmacherin" im Zentrum der Geschichte steht. Hier bezieht die Autorin eine klare moralische Position. Natürlich werden auch viele andere alltäglichen Dinge und dabei die Lebensart der damaligen Menschen mit ihren Sorgen, Ängsten aber auch Wünschen und Freuden anschaulich dargestellt. Auch stellt die Autorin Überlegungen zu den unterschiedlichen Lebensweisen (damals und heute) an, jedoch ohne ein eindeutiges Ergebnis zu erzielen, gibt es doch für beide Seiten Vor- und Nachteile. Hier kann der Leser selber gewichten, wie er entscheiden würde. Leider gibt es diese Freiheit nicht beim Ende des Buches, in dem sehr ausführlich wirklich alle offenen Fragen beantwortet werden und dadurch dem Leser die Möglichkeit genommen wird, eigene Überlegungen zum Ausgang der Geschichte anzustellen.

Fazit: Willkommen im Mittelalter. In diesem Buch kann man nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen von damals kennenlernen.
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am 17. Februar 2011
"Die Blumen der Zeit" war mein erstes Buch von Andrea Schacht und handelt sich - wie gewöhnlich bei der Autorin - um einen historischen Roman, der aber hier ein bisschen mit Fiktion gespickt ist.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1378 in Köln. Die 14-jährige Mirte verdient sich ihr Geld, indem sie Nachrichten und Päckchen für andere Leute überbringt und liest eines Tages von Neugier gepackt eine geheimnisvolle Nachricht der Buchbinderin Alena. Doch darin steht das Unfassbare: sie sagt einen Brand im Fischerviertel voraus! Und tatsächlich kommt es zu einem schlimmen Brand. Doch Alena hat nicht nur die Menschen gewarnt und somit gerettet, sondern sich auch in Gefahr gebracht: die Bewohner von Köln halten sie für eine Zauberin! Ein übles Vergehen in der damaligen Zeit... Doch Mirte und auch der Junge Laurens glauben fest an Alenas Unschuld und wollen sie entlasten. Aber woher konnte die fremde Frau diesen Brand so genau vorhersagen? Mit immer größeren Zweifeln und Geheimnissen rücken sie der Lösung auf die Spur. Doch als sie dann erfahren, dass Alena eine Zeitreise aus dem Jahre 2008 gemacht haben soll, befallen die beiden noch so Wissbegierigen arge Zweifel und sie geraten an den Rand ihrer Vorstellungskraft...
Das klingt doch sehr vielversprechend, oder? Dachte ich mir auch - und tatsächlich gefiel mir die Idee des Buches sehr gut und schon bald fand ich mich selbst im 14. Jahrhundert wieder. Andrea Schacht schreibt mit äußerst viel Witz und Humor, sodass man die ganzen Szenarien und Charaktere einfach mögen muss. Ja, es war einfach herrlich, Mirte und Laurens bei ihren Wortgefechten zu verfolgen! Ganz großer Pluspunkt war auch die bildgewaltige Darstellung des Kölns von früher. In diesem nun doch recht dünnen Buch schafft es die Autorin, eine ganz andere Zeit auferstehen zu lassen und glänzt mit interessantem Fachwissen.
Doch leider gibt es bei diesem Buch eine große Schwachstelle: wo ist die Spannung? Im Prinzip weiß man schon auf Seite 100 oder so ähnlich, wie das Buch in etwa ausgehen wird. Dramatische Wendungen oder spannende Höhepunkte waren mir einfach zu wenig vertreten. Schade eigentlich um eine so tolle Idee und um den sonst sehr schönen Schreibstil der Autorin.
Dennoch nett zu lesen und empfehlenswert für all jene, die ein Buch für "Zwischendurch" suchen. Zum Lesen geeignet für Mädchen und Jungen ab ca. 12 Jahren.
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am 3. November 2010
Dies ist eine Zeitreise-Geschichte und es hat mir riesigen Spaß gemacht sie zu hören, denn die Handlung ist nicht nur für Jugendliche sehr spannend!

Man begegnet in dem Buch so einigen "alten Bekannten" aus der Almut Serie. Obwohl diese Geschichte überhaupt nix mit der Almut Serie zu tun hat.

Ich habe dieses Hörbuch zweimal gehört und ich muss sagen, dass mir beim zweiten mal hören auch einige Dinge aufgefallen sind, die das Ende der Handlung verständlich machen.
Mit dem Ende der Geschichte war ich nach dem ersten mal hören nicht so ganz glücklich, doch jetzt da ich die Handlung noch einmal gehört habe, ist das Ende für mich das einzig Richtige. Es rundet die Geschichte logisch ab und macht dem Zuhörer deutlich, dass ein jeder Mensch ein Kind seiner eigenen Zeit ist.

Das Buch wird richtig gut vorgelesen von Andrea zum Felde.

Sie spricht die kölsche Mundart, in der die Hauptdarstellerin Mirte schon mal schimpft, genauso flüssig und gut aus, wie auch die mittelhochdeutschen Formulierungen die Alena schon mal benutzt.
Frau vom Felde passt ihr Lesetempo und auch die Lautstärke ihrer Stimme sehr gut der Handlung an. Wenn in einer Szene zum Beispiel geflüstert wird, so liest sie dies etwas leiser vor. Und wenn Mirte den Laurenz auszanken muss, dann wird das auch etwas lauter und mit kräftiger Stimme vorgelesen.
Dabei wird Frau vom Felde aber nie so laut das es unangenehm wird. Es sind eigentlich nur kleine Nuancen die Frau vom Felde ihrer Stimme verleiht, die aber zu einem wunderbaren Hörgenuss beitragen.

Die Kürzungen zu diesem Hörbuch hat die Autorin selbst vorgenommen. So blieb in der Handlung die angenehme Atmosphäre erhalten, die man auch aus den Büchern von Andrea Schacht kennt.

Mirte ist fast 14 Jahre alt, etwas temperamentvoll und Päckelchenträgerin!
Ihr Vater, der sich wenig um die Kinder kümmert, hat sie an einen Widerling namens Wigbold zur Ehe versprochen, sobald sie 14 Jahre alt ist!
Das ist eine Zukunftsperspektive die man sich als junges Mädchen heut zu Tage kaum noch vorstellen kann.

Für die Jugendlichen unserer Zeit hat Andrea Schacht in diesem Buch so einige Denkanstöße zum Thema Schule, Eltern, Existenzängste, Hunger und Not versteckt.
Jedoch nicht mit dem erhobenen Zeigefinger des Schulmeisters, sondern eingebunden in eine wunderschöne und spannende Handlung.

Auch das damalige Rechtssystem in Deutschland und die Schrecken der Inquisition bringt die Autorin geschickt in die Handlung ein.
Das Kloster Groß Skt. Martin und ein fanatischer Mönch machen auch die Rolle der Kirche im 14 Jh. deutlich.
Die Handlung ist spannend, temporeich und humorvoll!
Dazu mit pfiffigen Dialogen und Ideen gespickt.
Auf grausame Gewaltszenen verzichtet die Autorin. Spannung kann auch ohne Blutvergießen und grausame Gewalt-Szenen erzeugt werden.

Das habe ich als sehr angenehm empfunden. Respekt Frau Schacht, dass ist die wahre Kunst beim schreiben.

Dieses Hörbuch macht wirklich Lust auf mehr Jugendliteratur von dieser Autorin.
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am 2. Januar 2011
Inhaltsangaben gibt es schon reichlich in den vorherigen Rezensionen. Ich erspare sie mir.

Das Buch bekam ich als Erwachsene zur Weihnacht geschenkt - von einem Jugendlichem, einem Jungen, was mich noch mehr verwunderte. Es musste schon was Besonderes sein.
Es ist etwas Besonderes.
Die Geschichte an sich fesselt, die Beschreibung der einzelnen Charaktere, die herausblinzelnde kölsche Art, auch die Wissensvermittlung so nebenbei von Koperinikus über Gutenberg und historisch belegte Details. Einfach gelungen und fesselnd. Ich hatte es trotz Besuch in 2 Abenden/ Mitternächten durch - gut, ein gewisser Schlafmangel lässt sich nicht leugnen...

Viel Spass beim Lesen!
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am 26. Juni 2011
ich fand das Buch: lufig, leicht, - ohne seicht zu sein.

Einigen Figuren aus den Beginen-Romanen begegnet man überraschenderweise wieder.
Eine hübsche Zeitreise.
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am 7. Februar 2011
Beschreibung:

Mirte ist 14 Jahre alt und lebt im mittelalterlichen Köln. Nach einem starken Unwetter verliert Mirte ihren Vater und ihr Heim. Da sie sich nicht anders zu helfen weiß sucht sich Arbeit und Unterkunft bei der intiligenten Buchbinderin Alena, die in Köln als Hexe verschrien ist.

Froh ein Dach über dem Kopf zu haben nimmt sie die Tratscherein in Kauf und findet bald selbst heraus das an Frau Alena etwas vollkommen anders ist und diese ein Geheimnis hütet. Alena stammt aus der Zukunft und ihr größter Wunsch ist es in ihr Leben zurückzukehren. Mirte und ein paar Freunde wollen Alena bei ihrem Vorhaben unbedingt unterstützen.

Meine Meinung:

Das Hörbuch zu Andrea Schachts historisch angehauchten Jugendroman >>Die Blumen der Zeit<< hat mich durch seine hübsche Aufmachung und den interessanten Rückentext neugierig gemacht, und ich wurde nicht enttäuscht.

Andrea Schacht entführt uns in >>Die Blumen der Zeit<< in das mittelalterliche Köln, Hauptprotagonistin ist die 14-jährige Mirte die gleich zu Beginn zu einem Waisenkind wird und Unterschlupf bei der Buchbinderin Alena sucht. Schon bald wird die zuerst historische Geschichte einen magischen Anstrich und spannende Ereignisse bringen die Handlung ins rollen. Magie, Freundschaft, Vertrauen und Liebe sind wichtige Bestandteile des Romans und wurden von der Autorin schön ineinander verwebt.

Die Sprecherstimme stammt von Andrea vom Felde, welche der magisch-romantischen Handlung den letzten Feinschliff verleiht und die Figuren mit Leben erfüllt.

Mein Fazit:

Ein Buch zum Träumen.

Handlung:4,5 Sterne
Charaktere: 4,5 Sterne
Sprecher:4 Sterne
Hörspaß: 4 Sterne

Gesamteindruck: 4,5 Sterne
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am 26. Juni 2011
Der Roman "Die Blumen der Zeit" liegt zwischen der Almut und Alyss Reihe.
Warum dieses Buch oft als Jugendbuch dargestellt wird, verwundert mich schon etwas.
Einige der Hauptakteure sind zwar erst 14 und 16 Jahre; jedoch würde ich dieses Buch deswegen nicht unter die Rubrik Jugendbuch einordnen.

Die Geschichte handelt von der Buchbinderin Alena. Alena - eigentlich Dr. Alena Buchbinder - ist eine Zeitreisende, die durch Zufall eine Möglichkeit gefunden hat in die Vergangenheit zu reisen. Sie befindet sich zum Zeitpunkt des Romans in Köln; im Jahr des Herrn 1378. Durch einen unvorhersehbaren Zwischenfall wurden aus ihrer einmonatigen "Feldstudie" zwei Jahre. Doch die Möglichkeit der Rückkehr naht...

Abgesehen von der "Methode des Zeitreisens" (Diese Anmerkung ist rein subjektiv; da ich mich persönlich mit dieser Zeitreise-Methode nicht anfreunden konnte.) , ist dieser Roman eine nette Ergänzung zu den bisherigen Almut Romanen. Bereits liebgewonnene Figuren wie z.B. Pitter und Ivo vom Spiegel kommen in diesem Buch vor.
Der Leser erhält einen weiteren Einblick in die damalige Zeit und erfährt auch etwas über die Gefahren, die zu viel Wissen verursachen kann (Ich sage nur Bruder Notker. Almut Leser haben ihn vielleicht noch nicht vergessen). - Wissen. Das ist Alenas größtes Problem. Als eine moderne Frau des 20sten Jahrhunderts bürgt das damalige Köln eine große Gefahr. Einerseits da das Problem der Anpassung an die damalige Zeit besteht (Auftreten, Sprache) und andererseits da zu große Einflußnahme (Warnungen) die Zukunft ändern könnte.
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