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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Archäologie-Krimi mit Lovestory
Ein wirklich gelungenes Buch ! Und das meine ich sozusagen wörtlich: allein das gebundene BUCH an sich ist in so besonderer Ausstattung, es macht einfach nur Leselaune! Und was die Optik des Buches verspricht, hält der Inhalt auf jeden Fall. Spannend, interessant, humorvoll an einigen Stellen, abenteuerlich auf jeden Fall und eine winzig-kleine romantische Prise...
Veröffentlicht am 12. November 2006 von Gudrun Igelmund

versus
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3.0 von 5 Sternen Herz-Schmerz unter dem Deckmantel eines Historienthrillers
London, 1883: Junge Frauen werden in den Straßen der Stadt ermordet aufgefunden, sie haben alle eins gemeinsam, es wurden jeder Organe entnommen, jedoch jeder ein anderes. Scottland Yard ist ratlos.

Yorkshire zur selben Zeit: Hier lebt Sarah Kincaid, Tochter eines auf mysteriöse Weise umgekommenen Archäologen, zurückgezogen auf ihrem...
Veröffentlicht am 11. April 2007 von MyandMar


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Herz-Schmerz unter dem Deckmantel eines Historienthrillers, 11. April 2007
Von 
MyandMar - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
London, 1883: Junge Frauen werden in den Straßen der Stadt ermordet aufgefunden, sie haben alle eins gemeinsam, es wurden jeder Organe entnommen, jedoch jeder ein anderes. Scottland Yard ist ratlos.

Yorkshire zur selben Zeit: Hier lebt Sarah Kincaid, Tochter eines auf mysteriöse Weise umgekommenen Archäologen, zurückgezogen auf ihrem Landsitz. Ihr Onkel Dr. Laydon bittet Sarah im Auftrag des Könighauses, bei den Ermittlungen der Mordserie behilflich zu sein. Sarah hat, wie ihr Vater, ebenfalls umfassende Kenntnisse der Archäologie. Und diese werden benötigt, ist man doch überzeugt in London, dass es sich um eine Art Ritualmord handeln muss, da an den Tatorten auch geheimnisvolle Hieroglyphen gefunden wurden. Sarah erkennt als Expertin gleich, dass es sich bei den Zeichen um Symbole des altägyptischen Gottes Thot handelt. Alsbald ist absehbar, dass in die Sache auch die Ägyptische Liga verwickelt sein muss, es ist nur noch nicht erkennbar, welches der Mitglieder (vielleicht sogar der Enkelsohn der Königin?). Eine höchst heikle Angelegenheit, die aufgedeckt werden muss, steht doch nicht weniger als der Ruf des britischen Königshauses auf dem Spiel. Man stellt eine Expedition zusammen, die unter der Führung Sarahs vor Ort in Ägypten der Angelegenheit auf den Grund gehen soll. Dass dies lebensgefährlich ist, versteht sich von selbst. Aber unsere Heldin ist unerschrocken und bietet allen Widrigkeiten wie kämpferische Beduinen und Sandstürme die Stirn. Natürlich kommen auch männliche Helden vor, die Sarah todesmutig beschützen, aber nie ist sie sicher, wer denn nun der Verräter ist. Das erfahren wir erst zum Schluss, so soll es auch sein.

Alles in allem ein Stoff, aus dem man eine ganz ordentliche Geschichte zimmern kann. Leider ist "Die Schatten von Thot" eher ein Trivial-Abenteuer-Liebes-Roman, wo sich Held und Heldin, die natürlich beide ausgesprochen attraktiv und edel und frei von Makeln und Verrat sind, am Ende - nachdem sie alle Hürden überwunden, Abenteuer überstanden und dem Tod getrotzt haben - in die Arme sinken, und wenn sie nicht gestorben sind...

Ich erwartete eine Mischung aus Fantasy und historischem Roman/Krimi, was es im Grunde genommen auch ist, aber der Plot, die Art wie erzählt wird, wie die Geschichte gesponnen ist und ebenfalls der Schluss, das alles ist ein Abenteuer-Liebesroman.
Der Schreibstil ist einfach und unkompliziert. Die Handlung erzeugt einigermaßen Spannung. Auch wenn einiges vorhersehbar war und man sich manchmal wundert, warum der eine oder andere Protagonist nicht längst tot ist, sondern - oh Wunder - Überfälle und Sandstürme überlebt und höchst lebendig "wieder um die Ecke kommt", mit einer scheinbar plausiblen Erklärung, warum er noch unter den Lebenden weilt. Die Charaktere sind schwach skizziert und überzeugen nicht wirklich.

Die einzige Frau - Sarah - ist natürlich attraktiv, klug und letztendlich eine der Wenigen, die das ganze Debakel auch überlebt.

Fazit:
Dieses Buch bietet nichts Neues, keine Überraschung, kein "wow", kein wirklich gutes Gefühl nachdem man es beendet hat. Man kann es allenfalls als unkomplizierte Zwischenlektüre einschieben, sollte aber auf keinen Fall zu viel erwarten.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Archäologie-Krimi mit Lovestory, 12. November 2006
Ein wirklich gelungenes Buch ! Und das meine ich sozusagen wörtlich: allein das gebundene BUCH an sich ist in so besonderer Ausstattung, es macht einfach nur Leselaune! Und was die Optik des Buches verspricht, hält der Inhalt auf jeden Fall. Spannend, interessant, humorvoll an einigen Stellen, abenteuerlich auf jeden Fall und eine winzig-kleine romantische Prise dabei = et voilá : ein gelungenes Buch (hatte ich oben schon dezent erwähnt!) Und es enthält am Ende das kleine Pflänzchen der Hoffnung auf eine Fortsetzung !!! Die Story: in London werden in den ärmeren Vierteln Prostituierte auf grausame Weise ermordet und jedesmal wird ein ägyptisches Zeichen hinterlassen. Scotland Yard ist hilflos und da alle Hinweise auf den Neffen der Königin zeigen, ist die Sache sehr delikat und brisant. Schließlich wendet sich die königliche Familie an die junge Lady Sarah Kincaid und bitte um ihre Hilfe. Sarah, als Tochter eines Archäologen mit ägyptischer Geschichte aufgewachsen, ist zunächst nicht gewillt, ihren Wohnsitz zu verlassen, da sie noch um ihren Vater trauert, der vor kurzem verstorben ist. Doch schließlich gibt sie nach und reist zusammen mit ihrem Patenonkel, dem Arzt Mortimer Laydon, nach London. Scotland Yard ist nicht begeistert darüber, dass eine Frau in die Morduntersuchungen einbezogen werden soll und boykottiert sämtliche Ergebnisse, die Lady Sarah aus den vorhandenen Indizien ermittelt. Bis zu dem Punkt, an dem der Inspector ermordet, Sarah's Onkel entführt wird und die Hinweise auf eine ägyptische Sekte nicht mehr zu leugnen sind. Sarah glaubt, dass es um ein altes Buch des Wissens geht, ein Buch, das seinem Besitzer Allmacht verleiht und zum Herrscher der Welt machen kann. Alles weist darauf hin, dass die Gefahr für das britische Empire aus dem fernen Ägypten droht und so reist Sarah in Begleitung eines Freundes, Vertretern von Scotland Yard und des Königshauses an den offensichtlichen Ursprung der Gefahr. Doch allein schon die Reise dorthin birgt tödliche Gefahr für die Reisenden und Sarah muss entscheiden, ob das Buch es wert ist, sie alle in Todesgefahr zu bringen. Denn es geht nicht nur um ein uraltes Geheimnis, es geht dabei um große Macht - und die mörderischen Gegenspieler sind zu allem bereit....
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gewollt, aber nicht gekonnt, 14. September 2008
Eigentlich hat die Geschichte durchaus Potential. Prostituiertenmorde in London, die Teil einer größeren Verschwörung sind und zu einer Reise nach Ägypten führen, bei der die Heldin des Romans schneller als ihre Gegner das Geheimnis des Thot - eine Waffe von verheerender Gewalt - finden muss.
Ein bisschen Indiana Jones hier, ein bisschen Mumie da. Beim Lesen hat man permanent einen entsprechenden Abenteuerfilm vor Augen, denn alles hat man schon mal irgendwo gesehen. Das könnte trotzdem kurzweilig sein, wenn der Autor nicht so massiv nerven würde. Sprache und Schreibstil sind extrem einfach. Die Helding nervt gewaltig durch ihre naiven Tagebucheinträge, die mehr nach kleinem Mädchen klingen als der (Pseudo-)Feministin, die sie sein soll. Alle Personen sind unfassbar schwarz-weiß gezeichnet, als ob der Autor hier alle Charaktere versammelt hat, die ihm aus anderen Büchern und Filmen eingefallen sind. Eine besondere Note bekommt das Buch durch den französischen Freund der Heldin, der die Zukunft voraussehen kann. Mal abgesehen von der Realitätsferne solch einer Fähigkeit, ist es völlig unlogisch, dass er seiner Freundin sein Wissen (er kennt ihren Verräter) nicht mitteilt, sondern sich in geheimnisvolles Schweigen hüllt. Seine Angewohnheit, wirklich jeden Satz mit einem Brocken Französisch zu beginnen, führt dazu, dass man den Anschlägen auf sein Leben irgendwann Erfolg wünscht.
Es gibt durchaus auch spannende Momente und ein paar nette Wendungen, allerdings kommt die Rettung oft aus dem Nichts, aber das kennt man ja aus den Abenteuerfilmen, derer sich der Autor mehr als reichlich bedient hat.
Wenn man an dieses Buch keine großen Ansprüche stellt, ist es sicher eine nette belanglose Unterhaltungslektüre für den Strand, aber empfehlen möchte man es nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie "Die Mumie" ohne Mumie, 10. November 2011
Von 
Ich würde das Buch nicht in die Kategorie "lesenswert", sonder eher in die Kategorie "kann man lesen" einstufen.
Es kommt mir vor, als hätte der Autor einige Szenen aus einer Reihe von Büchern und Filmen abgekupfert. Das "Jack-the-Ripper"-Motiv passt meiner Meinung nicht ganz in die Story, aus dem Film "Die Mumie" wurden eine Reihe von Szenen fast 1:1 nachgeschrieben. Die Liebesgeschichte, die plötzlich auftaucht, hat mich echt verwirrt, da sie überhaupt nicht zur vorherigen Beziehung der beiden Personen passte. Der Rest war aber total voraussehbar.
Ansonsten reicht das Buch für ein wenig Unterhaltung an 2 Abenden.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd - Wilbur Smith läßt gewaltig grüßen, 13. Juli 2006
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Die Einordnung in das richtige Genre ist nicht ganz einfach. Wir finden in diesem Roman einen Thriller, ein Historikal und auch so etwas wie Fantasy. Kurz, Wilbur Smith läßt gewaltig grüßen.

Das Buch ist routiniert geschrieben und die Spannung packt den Leser schon nach den ersten Seiten. Die kleinen emanzipatorischen Seitensprünge fallen da kaum ins Gewicht, sorgen eher für ein wenig Entspannung und Humor. Die Handlung ist auch für Nichtarchäologen nachvollziehbar und so gelang Peinkofer ein spannendes Werk, das man erst nach der letzten Zeile zur Seite legen kann.
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5.0 von 5 Sternen Leseempfehlung, 25. Mai 2014
Wer mich kennt, sollte inzwischen wissen, dass ich die Bücher von Michael Peinkofer unglaublich gerne lese, dass ich seinen Schreibstil wirklich mag und dass ich irgendwann einmal alle seine Bücher in meinem Regal stehen haben möchte. Ein paar sind dort schon vorhanden, aber es gibt ja noch ein paar mehr, welche auch unbedingt dort stehen sollen und müssen.

Dieses Buch habe ich bei der letzten Rebuy - Bestellung mit im Warenkorb gehabt und ich konnte es kaum erwarten, ein weiteres Werk von Michael Peinkofer unter die Augen zu bekommen.

In London werden mehrere Frauen auf brutalste Art und Weise ermordet. Die königliche Familie bittet Sarah Kincaid um Hilfe. Eine junge Adlige, welche die Umstände aufklären soll, gerade weil sich der Neffe der Königin im Fadenkreuz der Ermittler befindet.

Bei ihren Ermittlungen findet sie heraus, dass die privaten Räumlichzeiten des Herzogs mit ägyptischen Artefakten vollgestellt sind, zumal er der Vorsitzende einer ägyptischen Gemeinschaft ist.

Sarah scheint es, als würde der Herzog unter Wahnvorstellungen leiden und sie kann sich nicht wirklich vorstellen, welche Gottheit er meint, die Tod und Verderben über die Welt bringen soll.

Nachdem ihr Onkel Mortimer Laydon - welcher síe zuvor darum gebeten hat, sich um diese Ermittlungen zu kümmern - vor ihren Augen entführt wird, bleibt Sarah keine Wahl mehr: Sie muss sich der Vergangenheit stellen und zusammen mit einigen Freunden und auch Feinden begibt sie sich auf eine Reise, welche nicht nur ihr eigenes Leben völlig verändern wird.

Der Schreibstil des Autors hat mir auch hier wieder gefallen und das liegt nicht daran, dass ich jedes seiner Bücher mag. Ich hatte zwar anfangs einige Probleme in das Buch zu finden, aber das lag gewiss nicht am Schreibstil.

Die junge Sarah Kincaid lebt auf ihrem eigenen kleinen Gut, welches sie nach dem Tod ihres Vaters übernommen hat. Noch immer vermisst sie ihn sehr, noch immer vergräbt sie sich auf ihrem Anwesen. Das ändert sich jedoch schlagartiger, als ihr Onkel Sir Mortimer Laydon bei ihr auftaucht und sie darum bittet, ihn nach London zu begleiten, um die dort verübten Morde aufzuklären.

Scotland Yard ist jedoch alles andere als begeistert, immerhin ist Sarah Kincaid eine Frau und zur damaligen Zeit nicht dazu befugt, sich solchen Ermittlungen überhaupt anzuschließen.

Alles, was Sarah in der Zeit tut, wird von Scotland Yard saborttiert, bis zu dem Moment, an dem einer ihrer eigenen Leute den Tod findet und zudem Mortimer Laydon entführt wird. Jetzt erkennt auch Scotland Yard, dass sie es mit einem mächtigen Gegner zu tun haben und sie auf die Fähigkeiten Sarahs vertrauen müssen.

Sarah hat mir wirklich gut gefallen. Obwohl sie oftmals von Zweifelnheimgesucht wird, von Alpträumen an ihre Vergangenheit, lässt sie sich nicht unterkriegen und hält an ihren Entscheidungen fest. Sie übernimmt die Leitung einer Reise nach Ägypten, einer Reise ins Ungewisse, bei welcher sie sich nicht nur einmal die Frage stellt, ob es all das Wert ist, ob es das Leben ihrer Freunde und Reisebegleiter wert ist.

Ein bisschen.. ich will nicht sagen gestört.. aber ein bisschen unpassend fand ich die Liebesgeschichte zwischen Kamal, ihrem ägyptischen Führer und Sarah. Seine Beweggründe konnte ich anfangs nicht mal wirklich nachvollziehen und hatte ebenso wie Sarah manchmal das Gefühl, dass ausgerechnet Kamal der Verräter ist, von dem oftmals die Rede ist.

Genau diesen Punkt löst der Autor allerdings wirklich erst ganz am Ende auf und ich muss ehrlich gestehen, dass er mich damit vollends aufs Glatteis geführt hat, denn ich hätte niemals damit gerechnet, dass ausgerechnet diese Person als Verräter enttarnt wird, dass seine wahren Beweggründe entlarvt werden.

Michael Peinkofer konnte mich mit diesem historischen Roman, welcher ein wenig an Jack, the Ripper und Die Mumie angelegt ist, überzeugen. Oftmals konnte er mich überraschen, konnte mich mit Sarahs Art und ihrem Sarkasmus zum Schmunzeln bringen.

Die Thrillerelemente kamen auch nicht zu kurz und haben das Buch meiner Meinung nach noch abgerundet, sodass ich es auf jeden Fall jedem empfehlen würde, der sich in einem historischen Roman verlieren will, welcher allerdings auch mit Thrillerelementen, einer Liebesgeschichte und vielleicht sogar ein bisschen Fantasyelementen gespickt ist.
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2.0 von 5 Sternen Leider ist dieses Buch nur der Schatten einer…, 26. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten von Thot: Historischer Roman (Kindle Edition)
…ziemlich guten Geschichte, welches man gelesen haben kann, aber eben nicht muss.

Die englische, emanzipierte Lady Sarah Kincaid, wohl informierte Hobbyarcheologin ergeht sich in ihrem ererbten Schloss in Selbstmitleid, bis ihr Patenonkel sie um Hilfe für die Aufklärung der in London stattfindenden Serienmorde an Prostituierten bittet. Damit beginnt eine abenteuerliche Jagd. Allerdings letzten Endes nicht direkt nach dem Mörder, sondern nach einem mehrere Tausend Jahre alten ägyptischen Geheimnis, um das sich unzählige Sagen und Geschichten ranken, von denen bis dahin jedoch kaum einer etwas gewusst hat.

Mein Fazit:
Der Klappentext, das Cover und der erste Teil des Buches hatten mich auf ein kurzweiliges Lesevergnügen hoffen lassen. Leider blieb das dann aus. Die Figuren waren platt, einschichtig, hölzern wie Puppen, die aus ihrer jeweiligen Schublade herausgeholt wurden, um dann alle nur erdenklichen Klischees zu bedienen. Die Geschichte ist ein irrwitziger Mix aus Indiana Jones, Reise zum Mittelpunkt der Erde, Superman und zu guter Letzt wird völlig unpassend auch noch Jack the ripper eingestreut. Auch der Schreibstil des Autoren ist sehr einfach gehalten, was dem Ganzen dann leider auch nicht zum Aufschwung verhilft.
Aber ich will nicht nur schimpfen, denn das sagenumwobene Geheimnis hat mich doch soweit gefesselt, dass ich bis zum Ende gelesen habe da ich schon wissen wollte, worum es dabei geht.
Ich wollte auch unbedingt erfahren, was es mit Sarahs „Dunkelzeit“ auf sich hat, denn das wurde oft genug angesprochen, um auf einen wichtigen Teil ihrer Persönlichkeit hinzudeuten. Doch das werden die Leser leider nie erfahren, denn es wird am Ende gar nicht mehr erwähnt und das geht, meiner Meinung nach, gar nicht.
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3.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer historischer Krimi, 24. Juni 2012
Zunächst möchte ich festhalten, dass ich den Vorgänger "Die Flamme von Pharos" nicht gelesen habe und ich trotzdem ganz gut mit der Geschichte zurecht kam. Es wird zwar ein paar mal die Vergangenheit erwähnt, mehr aber auch nicht. Die Handlung dieses Romans ist in sich abgeschlossen, so dass man dieses Buch auch selbstständig lesen kann, ohne den Vorgänger zu kennen.
Was ich an diesem Buch interessant finde, ist, dass man es nicht wirklich in eine Schublade stecken kann. Zu Beginn hat es mich ein wenig an "Die Glasbücher der Traumfresser" erinnern, was ja in die Richtung Fantasy und Steam-Punk geht. Dann enthält das Buch aufgrund der Mordserie und der Suche nach dem Mörder eine große Portion Krimi gemischt mit historischen Zügen, da das Buch ja Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Und zu guter Letzt kommen auch die Freunde des alten Ägyptens auf ihre Kosten, da 2/3 des Buches in Ägypten spielt. Somit ist wohl für jeden was dabei.

Nun zu den nicht so ganz positiven Dingen: Der Schreibstil des Autors ist ganz okay, mehr aber leider auch nicht. Das große Problem an diesem Buch war für mich, dass mir einfach zu oft die Spannung gefehlt hat. Zu Beginn des Buches musste ich mich schon zwingen weiter zulesen, da überhaupt keine Spannung aufkam und mich das Buch nicht fesseln konnte. Nach den ersten 100 Seiten habe ich schon überlegt, ob ich das Buch abbrechen oder lieber erstmal eine Pause machen soll. Ich habe mich dann für die Pause entschieden, was dann dazu geführt hat, dass ich für das Buch sage und schreibe einen Monat gebraucht habe. So lange wie noch für kein Buch. So im Mittelteil des Buch kam dann auch mal ein wenig Spannung auf, was mich hoffen lies. Doch gegen Ende ist die Spannung dann wieder abhanden gekommen, was wirklich schade war, denn die Idee, die in diesem Buch steckt, ist an sich garnicht mal verkehrt. Nur ohne Spannung ist auch die beste Idee nur noch halb so gut. Da mich aber die Geschichte des Hauptcharakters Sarah Kincaid doch ein wenig neugierig gemacht hat, werde ich mir wohl auch den Folgeband holen. Vielleicht kann dieser mich eher überzeugen.

Mein Fazit: Idee super, Umsetzung naja, Spannung schwach. 3 Sterne für eine mittelmäßiges Buch.
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3.0 von 5 Sternen Sehr viel Fantasy, 30. November 2010
Dies ist ein schwächeres Buch von Michael Peinkofer.
Es geht sehr gut los, mit mehreren Morden an Prostituierten im London des 19. Jahrhunderts und der Verwicklung des Thronfolgers, des Herzogs von Clarence, in diese Mordfälle. Wie immer ist es M. Peinkofer auch hier gelungen, die düstere Athmosphäre von London sehr gut einzufangen. Man kann sich sehr gut in die dunklen Straßen von Whitechapel hineinversetzen. Hier verspricht es auch noch ein ansprechender historischer Roman mit Kriminalelementen zu werden, zudem die Hauptgestalt, Sarah Kincaid, eine geheimnisvolle Person mit Hintergrund zu sein scheint.
Mit dem Aufbruch nach Ägypten wird es jedoch immer mystischer. Hier kommen bereits zu Beginn des Abenteuers viele Fantasy-Elemente in den Roman, für mich war dies des Guten etwas zuviel. Dies gipfelt dann in unterirdischen Tümpeln mit mörderischen Krokodilen, angreifenden Fledermausschwärmen, unterirdischen Treibsandfeldern, vom wirklichen Schatten des Thot dann ganz zu schweigen. Hier kommt M. Peinkofer in die Nähe von Indiana Jones, das Buch entwickelt aber fast keine Spannung. Immer wenn man denkt, dass es spannend würde, bricht die Handlung fast abrupt mit der Rettung der Protagonisten, mal mehr, mal weniger gelungen, ab, es scheint eine Aneinanderreihung von einzelnen Teilabenteuern zu sein, die wenig miteinander zu tun haben. Zudem wirken alle Personen einschließlich der Hauptfigur Sarah Kincaid seltsam flach und uninteressant, selbst Kamal, der feurige Tuareg, macht hier keine Ausnahme. So lassen die Abenteuer der handelnden Personen den Leser unbeteiligt und distanziert, auch die Liebesgeschichte wirkt unausgegoren und blutleer.
Wie immer bedient M. Peinkofer aber auch jedes Klischee, das mit Ägypten im Zusammenhang steht. In seinen anderen Romanen ist dies eher ein Vorteil, hier wirkt es manchmal fast albern.
Positiv kann man den sehr ordentlichen Sprachstil und eine hervorragende und lebendige Schilderung sowohl der dunklen Straßen von London wie auch der Landschaft Ägyptens vermerken.
Die Handlung schleppt sich jedoch mühsam dahin, das Ende ist ebenfalls vorprogammiert.
Der Roman ist eingeschränkt für Ägypten-Fans zu empfehlen, ist aber weder ein richtiger Archälogieroman noch ein historischer Krimi.
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3.0 von 5 Sternen Es hätte so schön sein können..., 16. April 2010
Kennen Sie das: Sie sehen ein Buch - das Cover lockt und die Inhaltsangabe hört sich nicht schlecht an. Sie kaufen es und haben das gute Gefühl etwas Großartiges erstanden zu haben. Vollkommen im Rausch fangen Sie an zu lesen und stellen schnell fest: Der Autor hat's versemmelt.
Genauso ging es mir hier. Nach den ersten Seiten war die Euphorie weg und wich der Langeweile. Das Buch hat Längen ohne Ende. Bevor etwas geschieht ... Ernüchterung trat ein und Enttäuschung - gar ein wenig Wut. Aber man glaubt an das Gute an die plötzliche Wendung. Und man hat auch ein paar Seiten lang den Eindruck, daß endlich Fahrt aufgenommen wird. Aber dann wieder zieht sich das Ganze wie zäher Kaugummi unterm Schuh.
Das Ende dieser Geschichte ist fantastisch, daß ist mir wirklich zu weit hergeholt. Als ob die alten Ägypter so eine Höllenmaschine konsturiert hätten, die dann - was für ein Zufall - 2000 Jahre später auch noch voll funktionsfähig ist.

Also drei Sterne sind noch mindestens einer zuviel, aber bitte dafür einfach Teil 2 und 3 aus dieser Reihe ignorieren. Sie können eigentlich nur genauso enttäuschend sein...
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