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Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen18
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am 10. Januar 2013
Ein seltsames Buch. Verstörend. Beklemmend. Stellenweise Ekel erregend. Dennoch konnte ich es nicht aus der Hand legen. Eigentlich weiß man nach den ersten paar Seiten, wer der Mörder ist. Allerdings ignoriert man dies allzu gern und folgt den (falschen?) Spuren, weil man sich nicht vorstellen mag, dass eben diese Person all das Schreckliche getan haben soll. Weiß Gott, es gibt noch einiges in dem Buch, das man sich nicht wirklich vorstellen mag. Meine persönliche Erfahrung mit diesem Buch ist: ich fühlte den Schmerz des Täters deutlicher als den der Opfer und vermute, dass dies das vom Autor verfolgte Ziel ist – dadurch erreicht, dass er Dinge, die man üblicherweise für wichtig erachten würde, nur kurz anreißt und das, was man nicht derart detailreich bräuchte auskostet bis zum letzten Buchstaben. Atemberaubend. Im guten wie im schlechten Sinn.
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am 14. Dezember 2012
"Der Junge", "Das Mädchen" & "Inkubus" im Vergleich
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Das erste Buch, das ich von Luca Di Fulvio gelesen habe, war "Der Junge, der Träume schenkte." Als zweites war "Inkubus" dran und momentan stecke ich in der Hälfte (S. 490) von "Das Mädchen, das den Himmel berührte." Von daher erlaube ich mir ein kurzes Fazit dieser drei Bücher.

Spontan hätte ich gesagt, dass sich "Der Junge, der Träume schenkte" und "Das Mädchen, das den Himmel berührte" ziemlich ähnlich sind. Sie sind gut miteinander vergleichbar und spielen etwa in derselben Liga. Das eine spielt in New York des frühen 20. Jahrhunderts, das andere im Venedig des 16. Jahrhunderts. In beiden Büchern gibt es eine Vielzahl schillernder Charakteren die teilweise bizarr, teilweise eigensinnig, allesamt aber vortrefflich und bildhaft beschrieben sind. Die Sprache ist in beiden Büchern sehr lebendig und die Strassen von New York bzw. Venedig werden durch die vielen detailreichen Beschreibungen in atemberaubender Weise zum Leben erweckt. Durch die vergleichsweise flüssige und einfache Sprache, kombiniert mit unglaublichen Bildern und Ideen und nicht zuletzt bedingt durch den Umfang (knapp 1000 resp. knapp 800 Seiten) kann man in beide Geschichten wunderbar eintauchen. Die Meinungen, welches dieser beiden Bücher besser sei, gehen derweil ein wenig auseinander. Während die Einen sagen, "Das Mädchen" sei gegen Ende hin zu ausufernd und fad, sagen die Andern, "Der Junge" sei zu brutal und blutrünstig. Was zweiteres betrifft kann ich sagen: Ja, auch ich habe "Den Jungen" teilweise eher derb und abenteuerreich empfunden. Die Beschreibungen sind teilweise sehr detailreich und daher oft erschreckend brutal. Ob einem das obliegt, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Was das dritte im Bunde - "Inkubus" betrifft - kann ich sagen, dass es in Sachen Brutalität noch einen drauf setzt. Inkubus tanzt - objektiv mit den anderen beiden Büchern verglichen - ein wenig aus der Reihe. Nicht nur durch den Einband an sich, der sich bei den anderen beiden ja ziemlich ähnlich ist, sondern auch durch den Umfang (knapp 400 Seiten) und die Geschichte an sich. Dabei halte ich nichts davon für Zufall: "Inkubus" war seinerzeit Di Fulvios "Erstlingswerk", das den kommerziellen "Durchbruch" gefeiert hat. Vielleicht hat im Zuge dessen das durchzogene Presseecho von "Inkubus" Luca Di Fulvio dazu angeregt, die Richtung zu wechseln, woraus deshalb "Der Junge" und "Das Mädchen" entstanden sind, die nicht nur optisch (Einband in gleichem Layout), sondern auch inhaltlich in etwa einher gehen.

Inhalt
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Inkubus wartet - wie auch schon "Der Junge der Träume schenkte" - mit atemberaubenden Schauplätzen und bizarren Figuren auf. Das Buch lebt von der ersten bis zur letzten Seite. Wie selten ein Krimi- und Thrillerautor geht Luca Di Fulvio bis in's blutigste Detail, um den Leser eintauchen zu lassen in die bizarre Welt des Verbrechens. Die sich erst nach und nach auflösende Handlung verlangt dem Leser eine gesunde Portion Aufmerksamkeit ab, ehe Di Fulvio mit einem brillianten Finale schliesst. Insgesamt bleibt die Handlung dabei erstaunlich kompakt. Ähnlich wie "Beim Mädchen" und "Beim Jungen" sind es auch in Inkubus unterschiedliche Geschichten, die schlussendlich aufeinander treffen. Die Personen sind an der Zahl aber überschaubarer, die Geschichte an sich etwas schlanker. Das kommt schlussendlich dem Leser zugute, der ohnehin damit auf Trab gehalten wird, der Geschichte und den Motiven folgen zu können.
Die Story an sich und im Speziellen die Morde sind ungewöhnlich und derb, keinesfalls aber kitschig oder unglaubwürdig. Sie erinnern mich an die Schauplätze aus dem Film "Seven" von David Fincher und natürlich auch an die Schauplätze aus "Der Junge, der Träume schenkte." Gemocht habe ich dabei, dass die Morde den Schriftzug des Mörders und somit des zweiten Protagonisten tragen. Es ist also nicht inhaltsleeres Gemetzel, sondern die Taten sind vorwiegend mit den Motiven, der Persönlichkeit und der Leidensgeschichte des Täters verknüpft. Eine spannende Kombi aus Krimi und Thriller. Und selbstverständlich lesen wir auch in "Inkubus" in einer aussergewöhnlich bildhaften Kulisse: Regnerisches Brooklyn, nasse Trenchcoats, dampfender Kaffee auf dem Armaturenbrett des Streifenwagens, eine glimmende Zigarette im Strassenschacht - alles in allem eine Wonne, es zu lesen!

Jene Rezensenten die meinen, dass ihnen "Der Junge der Träume schenkte!" zu brutal und blutig war, werden mit "Inkubus" wohl genau so wenig anfangen können. Denn Fulvio "be-schreibt" die Morde nicht nur, sondern er "be-bildert" sie. Von den gurgelnden Geräuschen einer durchgeschnittenen Kehle bis hin zu modernden Gerüchen und verfaulten Überresten: Dem Leser wird nichts erspart. Die bildhafte Sprache Di Fulvios tut ihr übriges. Wer dennoch neugierig geworden ist sollte sich nicht grämen, sich an "Inkubus" zu versuchen. Es ist anders, brutal und eigensinniger, insgesamt aber nicht minder lesenswert.

Abstriche & Fazit
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Abstriche gibt es von mir für den meiner Meinung nach leicht überzeichneten Charakter des Primo Ramondi, der die Geschichte teilweise etwas redundant und zähflüssig wirken lässt. Meiner Meinung nach lässt Di Fulvio der Leidensgeschichte dieses Charakters ein wenig zu viel Raum. Sie nimmt im direkten Lesefluss ein wenig zu viel Platz ein und bleibt dabei nur wenig ergiebig. Etwas mehr Kompaktheit hätte dem Thriller in dieser Hinsicht gut getan.

Alles in allem ist "Inkubus" ein Thriller der besonderen Sorte, den ich durchaus für lesenswert halte. Auch dann, wenn er das einzige Buch bleiben sollte, das man von Di Fulvio lesen sollte. Der Vergleich zu "Der Junge, der Träume schenkte" oder zu "Das Mädchen, das den Himmel berührte" greift meiner Meinung nach zu kurz, da die Werke nur schlecht miteinander vergleichbar sind. Inkubus ist da anders. Eigensinniger, brutaler und eben kein Abenteuerroman, sondern ein Thriller. Wer aber Di Fulvios Schreibstil, seine Erzählweise, die schillernden Figuren, die vielen bildhaften Details und sein Ideenreichtum mag und zugleich Lust auf Mord & Totschlag hat, sollte sich Inkubus unbedingt zu Gemüte führen.

Von mir gibt's drei Sterne. Und zwar deswegen, weil mir - trotz aller Brillianz von Inkubus - die Richtung, die Di Fulvio mit "Dem Mädchen" und "Dem Jungen" eingeschlagen hat, schlicht besser gefällt.
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am 29. September 2010
Mir würden noch jede Menge anderer Attribute einfallen, um Ikbubus zu beschreiben. Tatsache ist, dass ich schon lange keinen so seltsamen Thriller mehr gelesen habe. Die Darsteller und ihre Charaktere erinnern stark an Filme von Almodóvar, witzig, schräg und manchmal psychotisch. Die Brutalität und Grausamkeit der Morde steht immer wieder im Gegensatz zu den Charaktern. Das Buch ist manchmal etwas schwierig zu lesen, da sich der Autor in manchen Beschreibungen zu sehr ins literarische abtriften lässt. So wird zb. die Schilderung einer simplen Tatsache mit mindestens 5 oder 6 weiteren Metaphern beschreiben, was manchmal einfach etwas fehl am Platz ist und dem durchwegs spannenden Thriller etwas die Luft nimmt. Vielleicht liegt es aber auch nur an der Übersetzung. Auf alles Fälle gibt es 4 Sterne und jeder der sich in eine Welt aus Hass, Zweifel, Selbstzerstörung, unbeschreibliche Grausamkeit und Brutalität versetzen lassen will, der sollte Inkubus lesen.
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am 26. September 2014
Habe vor "Inkubus" das Buch "Der Junge, der Träume schenkte" von Di Fulvio gelesen und war begeistert. Bei diesem Thriller hingegen, hatte ich eher den Eindruck, dass es nicht 100%ig das Genre des Autors ist. Die ersten 80 Seiten fand ich extrem verwirrend und undurchsichtig, was mich total gelangweilt hat, weil ich einfach nicht durchgesehen habe. Habe immer wieder überlegt abzubrechen. Ich hab es dennoch zu Ende gelesen, was sich spätestens auf den letzten 200 Seiten dann auch gelohnt hat. Also ein nettes und auch spannendes Buch am Ende, zu Beginn eher nicht so mein Fall.
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am 9. Mai 2013
"Der Junge, der Träume schenkte" war wunderbar, darum habe ich auch dieses Buch gekauft. Ein Fehlgriff. Ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, dass irgendwie ein Kapitel fehlt, um die Handlung voll zu verstehen. Die Handlung ist völlig wirr, zusammenhanglos und meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar.
Brutal und blutrünstig auch, das fand ich als Krimi- und Thrillerfan aber weniger schlimm.

Musste mich wirklich durchquälen und durch die wirre Handlung ging leider auch die Spannung flöten. Zwei Sterne, weil der Grundgedanke einen guten Roman hätte ergeben können.
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am 18. März 2012
Jetzt habe ich den ersten echten Nachteil eines kindles entdeckt: Man kann das Buch nicht wutentbrannt in den Müll schmeißen. Genau das hätte ich mit Inkubus am Liebsten gemacht. Aufgrund des durchaus lesenswerten Romanes " Der Junge, der Träume schenkte " habe ich dieses e-book heruntergeladen. Es strotzt vor abstoßenden, perversen Darstellungen, welche an Grausamkeit und Ekel nicht zu überbieten sind (z.B. einen Exkremente sammelnden Wäschereibesitzer).
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass manche Autoren glauben, immer noch einen "draufsetzen " zu müssen, um den Verkauf anzukurbeln.
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am 11. März 2016
Fängt ziemlich düster und verwirrend an, wollte eigentlich schon aufhören. Dann hat mich doch irgendwann interessiert, wer von drei möglichen Männern der Täter war. Insgesamt gar nicht soooo schlecht, aber in seiner Düsternis bestimmt nicht jedermanns Sache.
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am 31. Dezember 2014
schwer zu lesen, schwülstiger Schreibstil, Zusammnhänge nicht einfach erkennbar, mag jemand als hohe Schreibkunst verstehen; ich lese gern und viel, empfehle es jedoch nicht
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am 10. Februar 2013
Sehr verwirrende, langatmige Story, schwer zu lesen. Im Gegensatz zu anderen Büchern von Luca di Fulvio, war es diesmal kein Vergnügen.
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am 6. Juli 2013
Einfach wieder ein klasse buch wie vom autor erwarten gut geschrieben sehr gute Handlung und füssig zu lesen.
Eigentlich gibts keinen kritik punkt.
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