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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Februar 2011
...hätte ich mich nicht schon in Sarah Larks Schreibstil verliebt als ich die Neuseelandstorys gelesen hatte, so wäre es spätestens jetzt um mich geschehen nach dem ich "Die Pestärztin" von Ricarda Jorden zugeklappt habe. Sie erzähl von einem Mittelalter wie es farbenprächtiger nicht sein könnte und der Zauber ihrer Bücher besteht einfach auf der Grundlage sich nicht in einer Einheitsfarbe zu verlieren. Mit der jungen Lucia erleben wir das dunkle grau und schwarz der Armut und Krankheiten aber auch das Purpur der Liebe und Glück in leuchtenden Neonfarben. Es ist ein facettenreiches Leben, dass Lucia führt. Wir begleiten Sie von Kindesbeinen an wie sie als Weise von Juden groß gezogen wird, zur Mainzer Pestärtzin wird und sogar im Landshuter Herzugtum Familie findet die nicht ganz so Auftritt wie Lucia es sich wünschen würde. Mein inneres Stimmungsbarometer ist voll und ganz auf "MEHR DAVON" eingestellt und es wird schwer diesen tollen Roman zu toppen.

Wie sicher nicht anders zu erwarten ist meine Empfehlung für dieses abwechselungsreiche, spannende, fesselnde und gefühlsechte Meisterstück nicht nur reine Formsache sondern zwingend... :-)
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am 25. August 2010
Entgegen so manch anderer Rezension hier, gefiel mir das Buch ausgesprochen gut. Ich habe mich an keiner Stelle des Buches gelangweilt und war immer gespannt wie es weitergeht.
Aus historischer Sicht kann es sich zwar nicht ganz mit Büchern von beispielsweise Rebecca Gable messen, doch Fans von mittelalterlichen Romanen werden hier auf ihre Kosten kommen. Es ist sehr romantisch, zwischenzeitlich auch grausam, wie eben das Mittelalter war, und es ist der Autorin gelungen am Ende noch eine besondere Überraschung bereitzuhalten, mit der man nicht gerechnet hätte. Dabei wirken die Hauptfiguren sehr sympathisch.
Lediglich die Szene, wo Prinzessin Elisabeth bei lebendigem Leibe begraben wird, ist ein wenig unrealistisch, doch das darf man sich im Roman zuweilen erlauben.
Alles in allem ein Buch, das ich weiterempfehlen kann.
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am 4. November 2013
Man könnte auch sagen: "Medizin im Wandel der Zeit" jedoch mit der Einschränkung, dass der nahezu uneingeschränkte Glaube an Gott und sonstige weltfremde Geister das Leben der Menschen zu dieser Zeit wesentlich erschwerten und verkomplizierte. So selbstverständliche Errungenschaften wie Hygiene - auf breiter Basis, direkt am eigenen Körper und in den Wohnstätten der Bürger - waren zur damaligen Zeit äußerst schwer an den Mann zu bringen. Die menschlichen Schicksale um die Pestärztin Lucia herum sind teils sehr ergreifend geschildert und versetzen einen beim Lesen in die damalige schwere Zeit. Wie schwer war es doch, Fortschritte und moderne Errungenschaften in der Medizin allen Menschen zugänglich zu machen. Das Buch hat einen guten Unterhaltungswert und ist auch spannend geschrieben.
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am 27. Juni 2012
Als großer Fan von Rebecca Gablé und Iny Lorentz ist dies nun mein erstes Werk von Ricarda Jordan und bestimmt nicht mein letztes. Auch wenn ich das Buch erst zur Hälfte durch habe, so kann ich es kaum aus den Händen legen und freue mich schon jetzt auf meine halbstündige Bahnfahrt von der Arbeit nach Hause auf dieses einzigartige Buch. Ich habe schon viele Bücher gelesen, welches von der Pest handelt, aber dieses Buch toppt alles bislang dagewesene. Sehr gefühlvoll geschrieben, dass es einem die Tränen in die Augen schießt. Die kleinen Rechtschreibefehler nimmt man dafür gerne in Kauf. Weiter so.
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am 26. September 2009
1. Warum gab es kein Nachwort bei diesem Buch ? Mich hätte schon interessiert was denn nun Fiktiv war und was den Fakten entsprach. Z.B. gab es wirklich mal 3 Herzöge auf der Burg bzw. eine niederländische Herzoginmutter die Zöglinge hatte ? Gab es wirklich in Mainz diesen verherenden Angriff auf die Juden zur Pestzeit ? (Angriffe gab es wohl zur damaligen Zeit öfter auf die Juden, aber wurden tatsächlich ihre Häuser abgefackelt und ihnen eine Brunnenvergiftung und der Auslöser der Pest unterstellt?)
Auch hätte man hier ein paar Infos zu den immer wieder erwähnten Ärzten wie Galan und Ar-Rasi (gab es diesen tatsächlich und auch sein angebliches Buch??) machen können!
Also das finde ich wirklich sehr schwach - ein MUSS für jeden HISTORISCHEN Roman !

2. Wurden permanent Namen von Figuren und auch Städte verwechselt. Z.b. war gerade die Rede von "Mainz" wo doch eigentlich hätte "Landshut" stehen müssen. Ähnlich auch bei Namen, so behandelte gerade Al Shifa einen Pestkranken, war sie doch bereits schon Tod. Diese Verwechslungen kamen nicht 4-5 mal vor, sondern bestimmt 20-30 mal.
Schlampige Arbeit.

3. Die Story war ja nun mehr als unrealistisch. Im einen Moment praktiziert sie als Pestärztin in einem Haus dass ihr nicht zusteht, mit Geld welches sie nie hatte (gut, sie hatte Unterstützung - den Pestarzt, vielleicht hatte der ja Geld und in Mainz war gerade Ausnahmezustand wo es evtl. wirklich niemanden interessierte) - aber dass sie (die ja aus der Gosse kommt) auch noch eine Adlige sein soll und auf der Landshuter Burg landet ??
Ausserdem ist sie erst begeisterte Forscherin und plötzlich hat sie mit all dem Ärztekram nichts mehr zu tun - erst als plötzlich der an der Pest erkrankte und tot geglaubte Mann wieder in ihr Leben stolpert (Zufälle gibts....) erst DANN beschäftigt sie sich wieder mit dem Thema der Heilung.

4. Die Rettung der Freundin: da kann ich nur sagen OHNE WORTE - schwachsinn wie sie alle aus Ihren Eheversprechungen "rettet".

5. Es gab Null Informationen über die Städte in der sie sich befand. Evtl. noch ein wenig über Mainz, wobei man ja wie (siehe Punkt 1) nicht weiß was fiktiv und was den Fakten entspach. Aber Landshut schnitt dabei doch sehr schlecht ab !
Z.B. reitet sie über Felder, Wiesen ect. 30 Min. lang zum Kloster Seligenthal AUSSERHALB der Stadtmauer?! Soweit ich weiß befindet sich das Kloster Seligenthal INNERHALB der Stadtmauer, am Ende der Zweibrückenstrasse. Und vom damaligen Judenviertel braucht man (selbst ohne Pferd!) etwa 10-15 Min.
Auch einen Weinkeller habe ich bei der Burg Trausnitz noch nicht entdeckt, gibt es hierfür doch ein seperat gebautes Haus.

6. Dass sie Hildegard von Bingen hier als ABERGLAUBE abstempelt ist für den Charakter den sie darstellen soll doch etwas hirnrissig. Experimentiert sie doch mit dem angeblichen Buch des Ar-Rasi, in dem man Wunden u.a. mit verschimmeltem Brot behandelt - sollte sie doch eine recht offene, experimentierfreudige Figur darstellen - die erst ausprobiert und dann urteilt !

Der Grund warum dies ein HISTORISCHER Roman ist, liegt wohl nur daran dass es zu diesem Zeitpunkt die Pest gab!?

Eine mehr als enttäuschte Leserin, was hätte man alles aus diesem Thema und dieser Figur alles machen können.....Pfui !
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am 26. August 2015
Die Pestärztin, von Ricarda Jordan

Cover:
Sehr passend, eine Frau in Historischem Gewand und mit Kräutern.

Inhalt:
Eine schwere Zeit: Mainz 1348.
Eine Frau hat nicht viel zu sagen und kaum Rechte, die Pest geht um, und die Juden müssen mal wieder für alles Schlimme herhalten.
Lucia kommt unter schlimmen Umständen zur Welt. Der Vater ist tot, als Verbrecher gehängt, die Mutter stirbt bei der Geburt, beider Identität wird nicht bekannt, nur dass sie auf der Flucht waren.
Lucia hat vorerst Glück, sie wächst sozusagen in drei Gesellschaftschichten hinein, sie lernt das Judentum, das Christentum und auch viel der Muslime kennen, doch nirgendwo ist sie so richtig verwurzelt und zu Hause.
Dann Schlägt das Schicksal hart zu und sie ist ganz unten. Doch sie schafft es wieder Fuß zu fassen, und als Heilkundige trifft sie auf den Arzt Clemens mit dem sie, als die Pest ausbricht, ein Pesthaus eröffnet.
Doch auch hier schlägt das Schicksal wieder hart zu und nimmt ihr alles.
Mittellos, schwanger und alleine macht sie sich wieder auf die Flucht.

Meine Meinung:
Die Geschichte führt uns in eine sehr dunkle Zeit zurück.
Es ist der Autorin sehr gut gelungen diese harte Zeit einzufangen und wiederzugeben. Mit Lucia erleben wir alle Höhen und Tiefen sehr nah authentisch und voller Gefühle. Alle Protagonisten sind sehr gut charakterisiert, ihr Denken und Handeln wird sehr gut beschrieben.
Einzig am Schluss wurde es mir zu sehr in die Länge gezogen, die Geschichte mit der Freundin hätte es für mich nicht mehr gebraucht (war mir dann auch ein bisschen zu unglaubwürdig)

Autorin:
Ricarda Jordan ist das Pseudonym von Sarah Lark.
Als Ricarda Jordan schreibt sie tolle Romane aus dem Mittelalter und als Sarah Lark mitreißende Neuseelandschmöker.
Sie wurde 1958 in Bochum geboren und lebt nun als freie Autorin in Spanien.

Mein Fazit:
Eine sehr emotionale und toll erzählte Geschichte, eine Reise in eine ganz andere Welt.
Von mir 4 Sterne.
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am 8. Januar 2013
Lucia wurde von einer jungen Frau geboren, die nach ihrer Geburt starb. Jeder nahm an, dass diese junge Frau eine Hure war. Durch Zufall und Glück wurde Lucia in einem jüdischen Haushalt aufgenommen und wuchs dort auf. Bis zu dem Tag, an dem der Sohn des Hauses ihr nachstellte. Sie verlor alles. Und wie das Schicksal spielt, fand sie eine Anstellung in einer Handwerkerfamilie. Doch das Unheil nahm weiter seinen Lauf. Die Pest wütete, die gesamte Familie verstarb. Lucia, anscheinend immun gegen die Pest, pflegte in diesem Haus Pestkranke, die keiner wollte. Sie lernt in dieser schwierigen Situation den Mann ihres Lebens kennen, Clemens von Treist. Und verliert ihn wieder durch die Pest.
Doch auch für Lucia gibt es nette und schöne Seiten im Leben. Welche das sind, erfahrt ihr im Buch.

Alles in allem war es ein sehr interessantes Buch. Juden, Pest, Adel. Es wurde nichts ausgelassen. Der Schreibstil war leicht zu lesen. Keine schwierigen medizinischen oder religiösen Textpassagen.
In diesem Buch wird Lucia begleitet. Es ist kein historischer Roman über die Pest, oder die Juden. Nein, es ist einfach nur ein Roman mit historischem Rahmen. Wer hier mehr erhofft, wird enttäuscht sein.
Meiner Meinung nach hätte die Geschichte auch kürzer erzählt werden können, es war manchmal ein wenig langatmig.
Was aus der Geschichte historisch belegbar ist und was nicht, wie gut recherchiert es ist, kann ich nicht beurteilen. Das ist für mich nicht oberste Priorität, da ich einen Roman lese. Ich muss davon ausgehen, dass es Dinge gibt, die einfach aus der künstlerischen Freiheit entstanden sind. Und das ist für mich auch völlig in Ordnung.

[B]Fazit:[/B] Ich vergebe für Lucias Geschichte vier von fünf Sterne.
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am 6. Oktober 2012
hat die kleine Lucia, die unter mysteriösen Umständen bzw. von fragwürdiger Herkunft in einem Hurenhaus das Licht der Welt erblickt. Ihre Mutter stirbt bei der schweren Geburt, eigentlich ein Todesurteil für das arme kleine Christenmädchen, aber das Buch wäre schnell zu Ende, wenn nicht eine glückliche Fügung dafür sorgte, dass Lucia im Haus einer jüdischen Familie Unterschlupf findet und dort nicht nur gekleidet und ernährt wird, sondern auch ihren geistigen Hunger stillen kann, geliebt und gehegt von der arabischen Dienerin der Familie, die ihr auch medizinische Kenntnisse vermittelt. Als sich später mit jüngsten Sohn des Hauses eine Liebesgeschichte anbahnt muss Lucia das Haus verlassen und wird bei einem Lehrherrn in Dienst gegeben. Damit sind die Verwicklungen aber längst nicht beendet, es geht ereignisreich und mit vielen Höhen und Tiefen weiter. Mehr kann man an dieser Stelle nicht preisgeben, dann würde zu viel verraten werden.

Das Buch hat mich fasziniert, weil es ein farbiges Bild darstellt und viele Themen anreißt, von der Verfolgung der Juden über die Pest bis zur Unmündigkeit von Frauen, von selbstbestimmtem Leben weit entfernt (bis auf Lucia natürlich :-) ). Manchmal waren die glücklichen Zufälle etwas viel des Guten, das Mittelalter stelle ich mir doch etwas düsterer vor.

Was mir gut gefallen hat war die Sprache. In vielen Mittlalterromanen stört mich die übertriebene "mittelalterliche" Ausdrucksweise, das ist in diesem Roman erfreulich anders, hier gelingt die Gratwanderung zwischen sprachlicher Authentizität einer Epoche und für heutige Verhältnisse verständlicher Sprache.

Insgesamt ein unterhaltsames, leichtes lesbares Buch. Das richtige für trübes Herbstwetter.
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am 12. Oktober 2011
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Es ist toll geschrieben, schildert viele Einzelheiten über das Leben in der beschriebenen Zeit und hat viele überraschenden Wendungen. Dafür blieb sehr oft der Fernseher aus. Ich musste wissen, wie das Schicksal von Lucia weitergeht. Als ich fertig war hatte ich das Gefühl, ich hätte einen Begleiter verloren. Ich wünsche mir eine Fortsetzung.
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am 30. August 2010
Nach den Neuseelandromanen von Sarah Lark habe ich mich für dieses Buch entschieden, da mich historische Romane sehr interessieren. Dieses Buch verbindet eine romantische Schilderung vom Leben einer jungen Frau, die ihren Mann zu stehen hat mit detailiertem historischen Wissen.
Es macht einfach Spass dieses Buch zu lesen - genauso wie auch schon die anderen Bücher der Autorin.
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