wintersale15_finalsale Hier klicken Jetzt Mitglied werden Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Einfach-Machen-Lassen Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen12
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
11
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:8,49 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Ich gebe zu, dass ich von Obscura bis vor einiger Zeit nichts gehört hatte. Ein Review des Albums "Omnivium" klang dann aber dermaßen interessant, dass ich mir jenes vorbestellte und sofort am Releasetermin erhielt. Die Vorabkritik hatte nicht zu viel versprochen. "Progressive Death Metal" passt hier als Stilbezeichnung wohl am besten, die Musik ist brutal, aber dennoch sehr detailreich. Jeder Musiker der Band scheint ein Virtuose an seinem Intrument zu sein: Die Gitarrenriffs sind ausgefeilt, die Leads brilliant und meist für Death Metal sehr melodisch, die Bassläufe sind absolut wahnwitzig und auch das Drumming ist schlicht grandios. Dabei verlieren sich Obscura aber nie in reinen Frickeleien, die Songs sind nicht überladen und bleiben (zumindest für jemanden, der nicht nur radiotaugliche Popnümmerchen hört) stets nachvollziehbar, ohne dabei an Überraschungsmomenten einzubüßen. Der Gesang pendelt zwischen Growls, fiesem Gekeife und dann und wann auch Cleangesang. An Abwechslung mangelt es bestimmt nicht, jedes Lied ist ein kleines Kunstwerk. Jeder, der mit härterem Metal etwas anfangen kann, sollte "Omnivium" gehört haben!
0Kommentar6 von 6 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2011
Und was für eine! Was Hannes Grossmann und seine Jungs hier servieren, ist ein wahres Meisterwerk und ein Meilenstein des technischen und progressiven Death Metal's. Während der Sound von Obscura auf dem letzten Album im wahrsten Sinne aufgrund der Thematik total "abgespaced" rüber kam, klingt diese Album viel mehr nach den tiefsten Abgründen der Evolution - absolut passend zum Thema!

Das Album beginnt mit dem Über-Opener "Septuagint" mit einem sehr ungewöhnlichem Akkustiksolo - so wird nach den ersten Sekunden schon klar, mit welcher Genialität wir es hier zu tun haben. Danach stimmt dann direkt das total abgedrehte Riffing der Band an, gefolgt von einem affengeilen Solo! Der nächste Song "Vortex Omnivium" geht brutaler an die Sache - hier werden keine Gefangenen gemacht. Ein genialer Riff begleitet den Song bis zum Schloss. Sehr untypisch ist der Song "Ocean Gateways", welcher Zitate der langsamen Death-Metal-Walzen wie Grave oder Morbid Angel enthält. Das Tempo bleibt durchweg langsam, die Stimmung des Songs ist so düster wie der Marianengraben. Ab "Euclidean Elements" wirds dann auf dem Album noch komplexer. Wildes Stakkato-Riffing gepaart mit brutalen Blastbeats fordern die volle Aufmerksamkeit des Zuhörers. "Prismal Dawn" wird von einem Ruhigen Duett aus Akkustik- und E-Gitarre angestimmt und von entspannten, leicht verzerrten Clean-Vocals begleitet und geht später wieder in das für anspruchsvollen Tech-Death typische Stakkato-Riffing über. Die Vocals reichen dann von tiefen Death-Growls bis zu fiesem Gekrächze, garniert durch Double-Bass und geniales Solo-Spiel. "Celestical Spheres" wechselt ständig zwischen Mid-Tempo, schnellem Spiel und sogar in der Mitte sehr ruhigen Parts. Sehr geil ist hier das Bass-Solo in der Mitte des Lieds, welches dann in ein Gitarrensolo übergeht. Das düstere "Velocity" geht sehr bedacht vor und hat wieder einige langsame Parts zu bieten. Das gesanglose "A Transcendental Serenade" ist ebenfalls sehr atmosphärisch und verlangt den Gitarristen Stefan Kummerer und Christian Muenzner alles ab und vermag mit einem stampfenden, tiefen Riff ala Kataklysm ebenfalls zu überraschen, kurz bevor es wieder zu absolut unmenschlichem Gefrickel übergeht. In "Aevum" stellt der deutsche Tech-Death-Vierer dann nochmal in 8 Minuten Spielzeit sein ganzes Können zur Schau: Langsames und erdrückendes Opening, brutale Death-Growls mit schnellen Blasts, gefolgt von tiefem, langsamen Riffing, technischen Stakkato-Riffs, verfrickeltem Solo, progressiven Gitarrensounds, atmosphärischem Solo, ungewöhnlichem, verzerrten Chor-Gesang, langsamen schwerfälligem Outro. Der Bonus-Track "Concerto" mit Riffing aus dem Neo-Klassizismus ist ein Cover der Band "Cacophony" und wird hier von den Jungs nochmal grandios zum Besten gegeben.

Alles in allem - ein sehr beeindruckendes Album. Noch komplexer, noch durchdachter als auch schon der wegweisende Vorgänger "Cosmogenisis". Einfach nur genial - vorrausgesetzt man nimmt sich Zeit für das Album. Mit einmal hören und mitsummen ist nichts! Grade im Mittelteil der CD, wenns aufeinmal höchst durcheinander und abwechslungsreich zugeht, kann man schonmal schnell den Überblick verlieren - hier habe ich zumindest um die 7 Durchläufe der CD gebraucht. Doch dieser extreme Abwechslungsreichtum ist es auch, was die Band und deren Sound so besonders macht. Jedes Instrument kommt gleichermaßen zum Zug, und auch der Gesang variiert immer wieder. Das Spektrum der Lieder reicht von langsam und emotional bis schnell und brutal.

Fazit: Diese Art der Musik ist sicher nicht jedermanns Sache - und das ist gut so! Sehr kompliziert aber sehr empfehlenswert!
Anspieltipps: Septuagint, Vortex Omnivium, Ocean Gateways und... öhm... der ganze Rest :)
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2011
Immer wenn im Genre Prog/Death neue spielerische Maßstäbe gesetzt werden, dann haben deutsche Bands dabei oft ein gehöriges Wort mitzureden. Neben den brillianten Frickel-Grindern von NECROPHAGIST ("Onset to putrefaction" , "Epitaph"), hat in den vergangenen Jahren vor allem das Süddeutschland-Quartett OBSCURA für großes Staunen im Underground gesorgt. Meiner Meinung nach war der 2009er Longplayer "Cosmogenesis" sogar eine der geilsten Prog/Death-Abfahrten des letzten Jahrzehnts, mit der die Band aus Landshut die Messlatte schonmal verdammt hoch gelegt hatte. Mit dem brandneuen 9-Tracker "Omnivium" ist OBSCURA jedoch das nicht für möglich gehaltene Meisterstück geglückt: Die vier Musiker haben sich in alle Richtungen - nicht nur spielerisch! - enorm weiterentwickelt, und zählen mittlerweile zweifellos zur Weltspitze des anspruchsvollen Knüppel-Sounds.
"Omnivium" ist eine technisch brilliante, mit einem Höchstmaß an wutschnaubender Energie eingeknüppelte Scheibe geworden, deren Komplexität den Hörer auf Anhieb erstmal verschreckt - und in der Tat empfand ich nach den ersten Hördurchläufen ein Gefühl der bedingungslosen Kapitulation. Doch der mehrtägige Langzeittest hat mich glücklicherweise eines besseren belehrt, weswegen man bei diesem 54-Minüter wahrlich von einem Meisterwerk sprechen muss. Der OBSCURA-Drittling "Omnivium" ist eine mathematische Gleichung mit vier Unbekannten: Hoch komplex, schwer zu durchschauen - aber dennoch lösbar !
Bereits beim ersten Kopfhörer-Check ist sehr auffällig, dass die Band auch in Punkto Heaviness eine große Schippe zugelegt hat...im Vergleich zum Vorgänger "Cosmogenesis" wurde die Geschwindigkeit mörderisch angezogen, so dass OBSCURA ihre kompositorischen Fähigkeiten nicht selten im unaufhaltsamen ICE-Tempo unters Volk bringen. Manchmal entsteht gar der Eindruck, die Herren Musiker hätten in letzter Zeit ein gewisses Faible für Black Metal entwickelt, dessen unheilvolle Raserei schon desöfteren mal subtil durchschimmert. Alle Diehard-Fans können aber natürlich aufatmen: Neue Song-Sahnestücke wie "Vortex omnivium" , "Prismal dawn" , "Celestial spheres" , "Euclidean elements" oder der überfamose, geniale "Master of puppets"-Vibes atmende Opener "Septuagint" stehen auch anno 2011 für brutalen Prog/Death der Extraklasse, mit dem es sich die Band geschmackssicher zwischen Acts wie CYNIC , PESTILENCE , DECREPIT BIRTH , MEKONG DELTA , BLOTTED SCIENCE und (natürlich!) DEATH bequem macht. Das verstörte "Ocean gateways" ist hingegen ein schleppendes Moll-Epos im MORBID ANGEL-Stil, bei dem sich das Quartett dem Wahnsinn von einer anderen Seite annähert, ohne jedoch an Kompromislosigkeit nachzulassen. Heftig!
Und jetzt kommen wir doch mal zum Punkt: Das was die vier Musiker an ihren Instrumenten für eine Show abziehen, dass ist dermaßen vertrackt und "state of the art", das die Prog-Geschichtsbücher ab sofort umgeschrieben werden müssen. Während die beiden Gitarristen ihr Heil im punktgenauen Ineinanderfließen von Brutalo-Riffs, irrwitzigen Solo-Eskapaden und melodiegetünchten Jazz-Passagen suchen, agiert der Schlagzeuger als Nähmaschine und Presslufthammer in Personalunion, so dass das Stichwort Dynamik jedoch immer noch in Großbuchstaben geschrieben wird. Der Shouter grunzt-schreit dabei wie ein wildgewordener Ameisenbär kurz vorm Halali, um dann im nächsten Moment durch futuristischen Vocoder-Gesang für wohliges Unbehaben zu sorgen. All dies wird aber immer noch übertrumpft vom Über-Basisten Jeroen Paul Thesseling (u.a. PESTILENCE) , der seinen Sixstring-Fretless (jawoll ja!) wie eine maschinelle Wunderwaffe bedient. Wachsweich modelliert der Teufelskerl selbst die abgefahrensten Bassläufe, so dass jeder eingefleischte Prog-Nerd in Sekundenbruchteilen die Containnance verliert. Als Beispiel sei an dieser Stelle das komplett unfassbare, mit schönen DISSECTION-Gedächtnis-Harmonien aufwartende "A transcendental serenade" genannt, bei dem der filgrane Rausch praktisch keine Grenzen mehr kennt. Ohne Worte!
Und wenn man an "Omnivium" überhaupt den Hauch einer Schwäche ausmachen kann, dann eventuell die, dass einige Songstrukturen sich manchmal zuuu sehr im Prog-Taumel verlieren. Speziell den Nummern "Velocity" und "Aevum" hätte ein eher songdienlicher Anstrich etwas besser zu Gesicht gestanden - so wie man überhaupt festhalten muss, dass der Vorgänger "Cosmogenesis" insgesamt schneller ins Ohr gegangen ist. Dies sorgt aber lediglich für minimale Abzüge in der B-Note, die aber die Höchstnote an dieser Stelle natürlich nicht (!) verhindern. Vor allem dann nicht, wenn ein Album mit einem sooo stimmigen, liebevoll ausgearbeiteten Artwork auch für optischen Hochgenuss sorgt. Fazit: Meisterlich !!!
22 Kommentare2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2011
In meinem letzten Interview mit Steffen Jummerer, seines Zeichens Gitarrist und Sänger von Obscura, gab dieser an, seine Band spiele "leicht proggigen Death Metal". Das war putzig und ganz nebenbei eines der heftigsten Understatements, die mir je gesteckt wurden.
"Cosmogenesis" hat der deutschen Band einen Deal mit Relapse Records eingebracht, bescherte ihr einige arschcoole Tourneen und ganz nebenbei "leichten" Respekt vonseiten der kompletten Extrem-Metalwelt.
Jetzt höre ich gerade zum x-ten mal "Omnivium" und muss darauf achten, dass mein Unterkiefer mir nicht auf die Tatstatur fällt. Es war scheinbar ein guter Schachzug "Cosmogenesis" damals "nur" 14 Punkte zu geben, denn was im neuen Album an spielerischem Wahnwitz, technischer Finesse und phänomenalem Songwriting steckt, toppt seinen Vorgänger mal eben. Mehr Punkte kann ich jetzt beim nächsten mal leider nicht geben.
Das dürfte aber auch schwer werden, bewegt sich "Omnivium" doch brutalst nahe an der Perfektion... in allen Belangen.
Ein transparenter Sound sorgt zunächst dafür, dass man die irrsinnigen Details und Feinheiten auch alle ohne Mühe heraus hört. Das ist wichtig, sind Obscura doch mit das beste Beispiel dafür, dass ein Bass nicht bloß unterstützendes Beiwerk sein muss. Jeroen Paul Thesseling entlockt seinem Instrument scheinbar mühelos, die abgefahrensten Läufe und Grooves.
Frontmann Steffen hat neben dem Spielen anspruchsvoller Akkorde auch noch die Aufgabe, seine Texte, jenseits von ausgelutschter Gorethematik, durch den Äther zu brüllen. Dies macht er mittlerweile noch abwechslungsreicher als zuvor. Neben heiserem Gekeife und tiefem Geröhre erklingt auf "Omnivium" erstmals Klargesang und das Experiment geht auf.
Sein Axtkollege Christian Muenzner zaubert ebenfalls die wirrsten Riffs und wildesten Soli aus dem Hut und Drummer Hannes Grossmann entstammt einer berühmten Familie von Oktopoden. Hier wird mit Sinn und Verstand geknüppelt und das auch nur, wenn von Nöten.
Wäre das mit den handwerklichen Fähigkeiten geklärt; dass das Quartett auch ein Händchen für griffige Arrangements mit leichtem Ohrwurmcharakter hat, konnte es schon auf 2 Alben beweisen, doch was 2011 auf Freunde anspruchsvoller Todeskunst wartet, spottet jeder Beschreibung. Vom fantastischen und vielschichtigen Opener "Septuagint" (alleine der Anfang wird James Hetfield und Mannen einige Tränchen entlocken), über das Morbid Angel zur Ehre gereichende, fies groovende "Ocean Gateways" bis hin zum finalen Großwerk "Aevum" schaffen Obscura etwas, wofür der Großteil der Konkurrenz töten würde: Anspruch, Eingängigkeit und Abwechslungsreichtum unter einen Hut zu bringen. Die Platte wird nicht langweilig, man ist permanent gespannt wie es weiter geht und ein größeres Kompliment kann man von mir nicht bekommen.
0Kommentar17 von 20 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2012
Ihr letztes Album "Cosmogenesis" hat es dem Hörer leicht gemacht, es zu mögen. Instrumentale Virtuosität und Eingängigkeit gingen auf dem 2009er-Werk eine gelungene Synthese ein, ohne allzu durchschaubar zu sein. Tech-Death, der nicht nur für Musiker nachvollziehbar ist, aber mit jeder Note interessant. Nun liegt mit "Omnivium" der Nachfolger vor, und der muss sich nun gegenüber "Cosmogenesis" beweisen.

Und das gelingt zunächst einmal souverän: Der Opener "Septuagint" beginnt mit einem neoklassischen Part, streift bisweilen das Erbe von DISSECTION und ist im übrigen so stringent aufgebaut, dass der Song über die gesamten sieben Minuten Spielzeit seine Spannung behält, auch wenn vordergründig an jeder Ecke ein neues Riff lauert. "Vortex Omnivium" besticht durch sein Grundthema sowie den pumpenden Bass, bis die Musiker einen verspielten Mittelteil auffahren. Und natürlich dürfen nachvollziehbare Harmonien ebensowenig fehlen wie wieselflinke Gitarrensoli. "Ocean Gateways" weicht davon ein wenig ab und weckt durch seinen kriechenden Groove Erinnerungen an MORBID ANGEL, bis ein abgehackter, aberwitziger Mittelpart ins Rampenlicht zuckt.

Mit den folgenden Stücken wird es dann schwieriger: Wo als Nichtmusikstudent anfangen? Und ist bei den restlichen Songs nicht ein wenig die Eingängigkeit auf der Strecke geblieben? Nun, darauf gibt es natürlich keine allgemeingültige Antwort, aber es lohnt, sich das Album Stück für Stück zu erarbeiten: Beginnend mit dem zugänglichen "Celestial Spheres" über "A Transcendental Serenade", das ein "Alison Hell"-Gedächtnisriff auffährt, nur um in der Folge völlig loszulassen: Bei dem Stück passiert so viel, dass nicht weiter auffällt, dass es ein Instrumental ist. Das abschließende "Aevum" beginnt wiederum mit diesen schicken DISSECTION-Harmonien, um dann Fahrt aufzunehmen und im Zickzackkurs davonzupreschen. Zurück bleiben Freund und Feind, leicht benommen.

Bleiben "Euclidean Elements", "Prismal Dawn" und das vielschichtige "Velocity", bei denen vielleicht erst einmal die Virtuosität im Vordergrund steht. Proggig und jazzig sind Attribute, die bei den Harmonien spontan in den Sinn kommen, atemberaubend als Entsprechung bei den ausgedehnten Soloeinlagen. Und man muss sich damit anfreunden, dass ein Stück wie "Prismal Dawn" trotz des sanften Intros nicht in gewöhnlichen Strophe-Refrain-Strophe-Bahnen weiterläuft.

Insofern bietet "Omnivium" genügend Stoff, Schichten und Details, um sich damit für längere Zeit eingehend zu beschäftigen. Dafür sorgt auch die angenehme Woodshed-Produktion, die gleichzeitig warm, sauber und detailreich ist und alle Instrumente zur Entfaltung kommen lässt. Gerade im Schlagzeugbereich klingt sie sehr natürlich, was perfekt zum kontrollierten Spiel von Hannes Grossmann passt. "Omnivium" knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und führt dessen Linie in neun neuen, grandiosen, bisweilen verzwickten Stücken fort. Das ist nicht immer einfach, aber immer gelungen.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2012
...bläst einem mit dieser Musik ins Gesicht. Nicht nur in Punkto Spielfreude und kreativem Komponieren, sondern auch beim Einsatz von geradezu psychedelischen Effekten und Soundnuancen leisten Obscura Pionierarbeit. Musik, mystischer Gesang und philosophische Texte passen einfach perfekt zueinander. Angenehm überrascht bin ich auch von dem Artwork, welches auch bei der Standard Version nicht nur aussen, sondern auch im Booklet, mit detailreicher Matt/Glanz-Illustrationen den Zuhörer noch tiefer in die Traumwelt der Musik begleitet. Pure Magie, weit jenseits von Gut und Böse!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2011
es ist in den vorausgegangenen Rezensionen ja schon auf fast jedes musikalische Detail eingegangen worden. Daher nur meine kurze bescheidene Meinung, nach ca. 20 Durchläufen des Albums und mit etwas Abstand: diese Band führt das Erbe von Chuck Schuldiner und Death fort. Vielleicht hätten sich Death heutzutage so angehört. Ich ziehe den Hut vor dieser Band, der musikalischen und gesanglichen Leistung auf diesem Album und sage hiermit: nach Death's "The Sound of Perseverance" das beste Death-Metal-Album. Gebts euch Leute: Let the metal flow!!
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2013
Ich habe die CD nahezu blind gekauft, nachdem ich den Opener Septuagint probegehört habe. Da ist alles drin, was auf der CD später noch ausgebaut wird: Hohe und tiefe Vocals, Gitarrenspiel von progressiv bis brutal shreddend oder auch verträumt akustisch. Die CD ist mitsamt dem Booklet auch liebevoll aufgemacht und verspricht echten Langzeithörgenuss... Man kann den Necrophagist-Vergleich anstellen...muss man aber nicht. Wenn doch: Obscura ist eher mein Ding. Auch live eine absolute Granate mit sympathischen Musikern!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2011
Sehr komplex das Ganze, mutet an wie wie eine Metal-Fuge mit Kontrapunkten und nem halben dutzend Gitarrenstimmen.
Mit Epitaph von den badischen Leichenfre**ern kann das Album nicht ganz mithalten, aber das war ja auch eine der besten Metalveröffentlichungen der letzten 10 Jahre.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2013
Als Fan gibt es hier nichts zu meckern! ;-) Die CD kam unversehrt an, also das Produkt ist vollkommen in Ordnung und funktioniert. Zum "Inhalt": Hört halt selbst rein...eine meiner Lieblings-Tech-Death-Scheiben!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €
12,29 €