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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzgeschichte: Die Brücke, 13. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Ansprechender Text, exzellente Wortwahl, genau das, was man von Kafka erwartet. Eine gute Gelegenheit, die Klassiker mal wieder anzuschauen! Empfehlenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schoen, 26. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Toll, Kafka ist immer wert, gelesen zu werden! Die Tiefe seiner Worte erschliesst sich nicht jedermann, offenbart aber Poesie und Fiktion gleichermaßen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Kurzgeschichte, 30. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Super Kurzgeschichte. So liebe ich Kafka.
Liest sich mal eben zwischendurch wirklich gut.
Eine "Kaufempfehlung" geht ja nicht, also meine Empfehlung zum runterladen...
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5.0 von 5 Sternen Klasse E-Book, 8. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Habe ein paar kostenlose E-Books zum testen meiner Kindle-App
ausprobiert. Funktioniert 1A. Kann ich weiterempfehlen. Das Buch
an sich war jetzt nicht so mein Fall, aber das ist Geschmackssache
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was groß ist am Menschen, das ist, daß er eine Brücke und kein Zweck ist., 29. April 2012
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
"Ich liebe Den, welcher lebt, damit er erkenne, und welcher erkennen will,
damit einst der Übermensch lebe. Und so will er seinen Untergang."
(Friedrich Nietzsche, KSA 4,17)

"Ich war steif und kalt, ich war eine Brücke." So beginnt Franz Kafka (1883-1924) seine Kurzerzählung (1917), die nicht mehr und nicht weniger ein Blick ins tiefste Innere ist, aus dem man werden will. Über einem Abgrund, in bröckelndem Lehm festgebissen, auf einer unwegsamen Höhe, diesseits die Fußspitzen, jenseits die Hände eingebohrt lag der auktoriale Erzähler, wissend, dass eine Brücke zu sein nur endet, wenn sie einstürzt. In dieser Lage sich wissend, hört er einen Wanderer - der erste oder der tausendste - seine Gedanken im Wirrwarr und im Kreis und doch ruft er: "Zu mir, zu mir" und sich selbst als anderes Ich spornt er an: "Strecke dich, Brücke!" damit du den dir Anvertrauten auch hältst. Falls der Wanderer falle, so schleudere ihn an Land.

Und der Wanderer kam, prüfte die Brücke und die menschliche Brücke träumte ihm bereits nach. Doch da sprang er mit beiden Füßen ihm auf den Leib. Wer war es? Ein Kind? Ein Traum? Ein Versucher? Ein Vernichter? Und der Erzähler drehte sich um, um ihn zu sehen. "Brücke dreht sich um!" so der lapidare, doch notwendige Kommentar als Feststellung. Noch nicht ganz gewendet, stürzte das Brücken-Ich in die Tiefe, zerrissen und aufgespießt von den zugespitzten Kieseln, die "mich immer so friedlich aus dem rasenden Wasser angestarrt hatten."

"Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Weg, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben" schrieb Nietzsche im Zarathustra und hier bleibt die Frage, wer war dieser, der ihm auf den Leib gesprungen, wer hat diesen Übergang zu wagen beschlossen? Ist es sein geträumtes Ich, das nun sich bemerkbar macht und versinnbildlicht in der Delphischen Weisheit "Erkenne Dich selbst" zur Praxis der Lebensformung wird. "Und ich drehte mich um, um die Brücke zu sehen", so initiierte Kafka diese Lebenskunst der Selbstsorge und mit welcher einfachen Wendung gelingt es ihm zu zeigen, wie ein erneuerte Blick funktioniert und wie wichtig es ist, dass der andere endet. Übergang ist zugleich Vergänglichkeit des Alten. "Ich ist ein anderer" schrieb 40 Jahre zuvor ein junger Franzose voller neugieriger Lebenslust und der Mensch im Übergang ist eben jener Brücken-Mensch, dem es gegeben ist, im Absturz oder Untergang sein wahres gerechtfertigtes Ich zu erkennen, bevor die falschen "zerrissen und aufgespießt" sind. Das neue wird vom rasenden Wasser als Lebensquell fortgetragen.

Wer genau hinsieht, erkennt die Zeit des Falls als den Kairos der eigenen Entwicklung. "Der Mensch von gestern ist in dem von heute gestorben, der von heute stirbt in dem von morgen." Das ist Plutarchs Sicht auf die Entwicklung, auf das Werden. Dass es sich hier nicht um den Tod des Menschen handelt, liegt auf der Hand, aufgespießt wird das Brücken-Ich, zerrissen wird der auktoriale Erzähler alter Fassung und zum Neuen Menschen wird wie im Zarathustra oder in den Römerbriefen des Paulus der Wanderer, wenn er nur erkennt. Der Mann vom Lande vor dem Gesetz bewegte sich nicht in seiner Zeit, weil des Türstehers "jetzt aber nicht" ihm den Augenblick, das Jetzt entzog. Aber das tut der Brücken-Mensch hier bei Kafka, sein Werden in der Zeit geschieht, weil er nicht wartet. Das Jetzt ist kein Ort des Stillstandes, es ist ein Ort des Werdens. Und daher verweist diese Erzählung mit dem Ende auf den erneuten Anfang selbstreferentiell zurück. Das neue und offenbarte Ich erzählt aus erweitertem Blick erneut: "Ich war steif ... , ich war (sic!) eine Brücke." Dieses neue Ich wäre nach Nietzsche nun Übermensch zu nennen als eines gerechtfertigten Versuchers und Überwinders. Er schreibt im Zarathustra: Was groß ist am Menschen, das ist, daß er eine Brücke und kein Zweck ist.

Kafka zu interpretieren, heißt, sich dem eigen Subjekt zu stellen. Damit ist Kafka lesenswert. Und vielleicht liegt gerade in der Versuchung und Überwindung jene Verwandlung des Gregor Samsas. Ein erneutes Lesen unter dieser Prämisse steht sicher an.
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5.0 von 5 Sternen good, 21. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Like it very much. Very much. Very good book. Yes Like it very much. Very much. Very good book. Yes
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5.0 von 5 Sternen Die Brücke, 11. Juni 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Was soll man schon über ein Buch sagen, das es umsonst für sein E-Book gibt. Günstig und alles übertragbar leserlich!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen o.B., 24. Februar 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
amazon ist zuverlässig und korrekt bei Lieferungen zu jeder Zeit , so dass ich noch niemals etwas zu beanstanden hatte !
KH
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen typisch Kafka, 4. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Das war der erste Kafka meiner 12-jährigen Tochter.
Metaphorisch, düster, absurd, typisch Kafka eben, bis auf die Länge, und das auf zwei Kindle-Seiten.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Buch, 17. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke (Kindle Edition)
Hallo an Alle,

hier ist meine Einschätzung zum zweiten erworbenen Buch der Reihe "elektronische Bücher". Das Kaufen und auch die Lieferung gingen schnell und problemlos vorüber. Diese Art von Lesen kann ich nur allen empfehlen, mir macht seit dem ersten eletr. Buch das Lesen wieder einen ganz anderen Spaß. Wie immer bei Amazon war die Lieferung viel schneller bei mir vor Ort als es angegeben war. Schneller Service.
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Die Brücke
Die Brücke von Franz Kafka
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