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399 von 415 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Twilight" in besser!
Wow, was bin ich voller Vorurteile gewesen, als ich "Vampire Diaries" als Lückenfüller angefangen habe. Ich kenne die Bücher nicht und war eher uninteressiert an dieser Serie, weil ich einen peinlichen "Twilight"-Abklatsch erwartet habe. Wie man sich täuschen kann ...

Ja, auch ich gehöre zur "Bis(s)"-Fraktion. Jedenfalls habe ich das,...
Veröffentlicht am 7. August 2010 von Vampyress "Coffee and Book...

versus
96 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ich hoffe NIEMAND kauft diese Abzocke!!
ja was soll man dazu sagen...Pro7 splittet mal wieder alles auf um Geld zu machen und lässt die Fans ewig lange warten. Erst im November soll es mit der 1. (!!) Staffel von Vampire Diaries weitergehen, während dann schon die 2. Staffel in den USA in vollem Gange ist..
In den USA wird ende August die komplette 1. Staffel auf DVD erhältlich sein - und...
Veröffentlicht am 19. August 2010 von Lamia86


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399 von 415 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Twilight" in besser!, 7. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire Diaries (komplette Staffel 1) (DVD)
Wow, was bin ich voller Vorurteile gewesen, als ich "Vampire Diaries" als Lückenfüller angefangen habe. Ich kenne die Bücher nicht und war eher uninteressiert an dieser Serie, weil ich einen peinlichen "Twilight"-Abklatsch erwartet habe. Wie man sich täuschen kann ...

Ja, auch ich gehöre zur "Bis(s)"-Fraktion. Jedenfalls habe ich das, bis mir durch den ganzen Hype und die eher schwache filmische Umsetzung alles zum Hals raushing.
Nichtsdestotrotz liebe ich die Vampir-Mythologie (nicht erst seid Beginn meines "Buffy"-Fiebers), weshalb ich zuletzt auch an der grandiosen "True Blood" Serie hängengeblieben bin, die wohl eher für das erwachsene Publikum zugeschnitten ist.
Um die Wartezeit auf neue Folgen zu überbrücken, hab ich mit "Vampire Diaries" angefangen - wie schon erwähnt, ohne große Erwartungen.

Ohne um den heißen Brei herumzureden: die Parallelen zwischen "Vampire Diaries" und "Twilight" lassen sich nicht von der Hand weisen, wobei die Romane von Lisa J. Smith bereits Ende der Neunziger erschienen sind. Wer hier von wem abgelunzt hat, sei mal dahin gestellt. Trotz allem erweist sich die Serie als um Längen besser als "Twilight". Und zwar deshalb:

- DIE CHARAKTERE. Vielleicht aufgrund des Seriencharakters, auf alle Fälle sind Elena, Stefan und Damon vielschichtiger, überraschender und echter als ihre eher schablonenhaften Kollegen aus "Twilight". Hier gibt es kein klares "Gut" oder "Böse", jeder hat seine Abgründe, von denen einige tiefer sind, als man anfänglich zu wissen glaubt.

- DIE STORY. Anders als in der jugendfreien Variante wird hier nicht depressiv herumgeschmachtet, sondern gehandelt. Elena ist kein Kind von Traurigkeit, wenn es darum geht, die Menschen, die sie liebt, zu beschützen, und verkriecht sich auch nicht, wenn sie allein einer Gefahr gegenübersteht. Wo Bella hilflos auf Edwards Rettung wartet, hat Elena lieber selbst eine Waffe bei der Hand. Das Geflecht zwischen den einzelnen Haupt- und Nebencharakteren und deren düsterer Vergangenheit ist dabei so dicht gesponnen, das ständig neue unerwartete Wendungen auftreten. Wo "Twilight" etwas zu steril wirkt, ist "Vampire Diaries" sehr viel authentischer.

- DIE MYTHOLOGIE. "Vampire Diaries" bietet hier im Grunde nichts Neues. Vampire können Gedanken manipulieren (es sei denn, ihre Opfer schützen sich mithilfe von Eisenkraut), sie sind unglaublich stark und schnell und müssen in Häuser hineingebeten werden, bevor sie diese betreten können. Trotz allem sind sie aber nicht zwangsläufig so überirdisch schön, dass jeder von ihrem bloßen Anblick dahinschmilzt und sie sind auch nicht mit marmorner Glitzerhaut ausgestattet. Diese Vampire hier haben Fänge und halten sich an den ironischen Anti-Twilight-Slogan: "Vampires don't sparkle".

- DIE SCHAUSPIELER. Über die darstellerischen Fähigkeiten von Kristen Stewart, Rob Pattinson und co. kann man wohl bis zum St.-Nimmerleins-Tag debattieren. Fest steht: bei "Vampire Diaries" wurde richtig, richtig gut gecastet. Die zuvor eher unbekannte Nina Dobrev überzeugt auf ganzer Linie mit ihrem ungekünstelten, sehr natürlich wirkendem Spiel. Hier hat mal eine Jungschauspielerin den Mut, losgelöst von großen Vorbildern eine glänzende Darstellung abzuliefern. Ebenso ein Glückstreffer ist wohl Paul Wesley als Stefan. Er ist fast so, wie Edward in "Twilight" hätte sein können. Er sieht halt nicht nur gut aus, er hat Charisma und davon jede Menge. Seine Art wirkt frisch und unverbraucht und seine darstellerische Leistung ist einfach super. Zuletzt wäre da Ian Somerhalder als Stefans durchtriebener Bruder Damon, die beiweitem interessanteste Rolle in der Serie. Man, was sind mir die Augen aus dem Kopf gefallen. Ich kannte Ian bisher nur als Boone aus "Lost". Wer hätte ahnen können, dass dieser Schauspieler einen dermaßen vielschichtigen, weil gleichzeitig furchteinflößenden, hassens-, bemitleidens-, und irgendwie liebenswerten Charakter spielen kann. Meine Hochachtung!

- DAS DREHBUCH. Ich muss es einfach klipp und klar sagen: Stephenie Meyer kann schreiben, Melissa Rosenberg kann es (zumindest innerhalb der Twilight-Saga) definitiv nicht. Was hab ich mich über das "Twilight"-Drehbuch geärgert. Eine dermaßen schlechte Roman-Adaption hatte ich lange nicht mehr gesehen - wo Meyers Text locker und jugendlich rüberkommt, ist er im Film verkrampft und uncool. Wo das Buch romantisch ist, trieft es stellenweise im Film derartig von Schmalz, dass es kaum noch zum Aushalten ist.
Ich kenne, wie gesagt, die Bücher zu "Vampire Diaries" nicht, die Drehbücher zur Serie sind jedoch 1a. Die Dialoge sind spritzig und unverbraucht und, was ich der Serie am meisten zugute halte, der Zuschauer wird für voll genommen. Es gibt nie einen Moment, wo eine offensichtliche Tatsache den Protagonisten ewig nicht klar wird, während man vor dem Bildschirm sitzt und denkt: "Wann schnallt sie's endlich? Das muss ihr doch längst klar geworden sein!" (Ein stilistisches Mittel, das man aus vielen amerikanischen Serien kennt und meine Nerven schon oft überstrapaziert hat.) Nicht so in "Vampire Diaries". Elena ist überhaupt nicht auf den Kopf gefallen und eine großartige Identifikationsfigur.

Puuuh, so viel zu meinem Vergleich. Schlussendlich bleibt nur zu sagen, dass "Vampire Diaries" all das besser macht, was bei "Twilight" in den Sand gesetzt wurde. Die Serie ist natürlich lange nicht so blutig und freizügig wie das erwachsenere "True Blood", jedoch beiweitem spritziger, cooler und vor allem glaubhafter als sein großer (Kino-)Bruder "Twilight".
"Vampire Diaries" sticht angenehmt aus dem ganzen Vampir-Einheitsbrei, der zur Zeit fabriziert wird, hervor und ist längst nicht so "teeniehaft", wie ich im Vorfeld befürchtet hatte.
Fünf Sterne! :)
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männlich... und begeistert!, 10. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Vampire Diaries - Die komplette erste Staffel [6 DVDs] (DVD)
Um das von vornherein zu klären, ich bin Männlich, hetero, schon lange kein Teeny mehr und Vampire Diaries hat mich einfach nur begeistert.

Als mir die Serie empfohlen wurde war ich eher skeptisch, da ich die Befürchtung hatte ich würde Twilight in Serienform serviert bekommen.
Dem war aber ganz und gar nicht so!
Klar, eine Liebesgeschichte zwischen der Anfangs ziemlich niedergeschlagenen, hübschen Protagonistin Elena und dem blassen, geheimnisvollen aber dennoch (für Frauen) gutaussehenden Vampir Stefan als roter Faden der Serie bekräftigt die Vorurteile vorerst. Allerdings wird dieser rote Faden schnell ziemlich dünn und rückt enorm in den Hintergrund was der Serie wirklich gut tut, da sie so zu etwas wirklich fantastischen geworden ist.

Es ist hier nicht wie in vielen anderen Serien so, dass nur die ersten und letzten zwei Folgen viel Spannung beinhalten, sondern durchweg das Bedürfnis besteht weiterschauen zu wollen. Nicht nur am Staffel Ende findet sich ein Cliffhanger sondern oft auch mitten in der Staffel in mehreren Folgen. Das einzige Schlechte ist wirklich die Suchtgefahr, da man ständig wissen möchte wie es weiter geht und dadurch den Ausschaltknopf auf der Fernbedienung schwer findet.

Das Sahnehäubchen der Serie ist meiner Meinung nach ganz klar der (böse) Bruder Damon Salvatore. Eigentlich müsste man ihn aufgrund seiner Taten die er am Anfang im Dauerlauf und später nur noch sporadisch begeht nichts anderes als Hassen. Allerdings gleicht sein Sarkasmus, seine Ironie und die gelegentliche Gleichgültigkeit die er an den Tag bringt, alles wieder aus. Damons Dialoge(teilweise auch mit schwarzen Humor versehen) und die dazu passenden Mimiken, haben mich mehr als einmal laut auflachen lassen. Seine Art und vor allen die Entwicklung die er in der Serie durch macht, lässt einen im Laufe der Serie eine richtige Symphatie zu diesen Charakter aufbauen.

Es erscheinen oft neue und zurückkehrende Gesichter, die den Verlauf der Ereignisse teilweise von Grund auf ändern und spannenden neue Fragen aufwerfen. Es gibt wie oben schon mal erwähnt, nicht nur einen einzelnen roten Faden, da sich die Hauptstory(abgesehen von verliebten Vampiren in eine menschliche schöne Frau) im Laufe der 22 Episoden auch gerne mal ändert. Am Anfang der ersten Staffel scheint Damon das größte Problem der Serie dazustellen und später stellt sich heraus, dass Mystic Falls noch viel schlimmeres bevorsteht. Dieser Aspekt lässt diese Serie nie langweilig werden, da ständig spannende Dinge geschehen.

Ich würde von daher jedem der sich gerne in die Welt der Fantasie entführen lässt, empfehlen sich diese Serie anzuschauen. Ich habe keine Sekunde bereut und kann es kaum erwarten die nächste Staffel zu sehen.

Lg
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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Vampirserie, weicht aber von den Büchern deutlich ab, 25. Oktober 2010
Da hier bisher hauptsächlich die Tatsache besprochen wurde, dass Staffel 1 von Vampire Diaries in zwei Teilen erscheint, werde ich mal versuchen, eine Rezension abzugeben, die den Titel auch verdient, und die sich tatsächlich mit der Serie befasst.

Ich habe die Rezension am 11.01.2011 überarbeitet, weil ich noch etwas tiefer gehen und einige Dinge hinzufügen wollte!

Vampire Diaries ist eine gut gelungene Vampirserie vor netter Kulisse, mit jugendlichen Darstellern, die sich in die Reihe der Teeny-Vampir-Stories einreiht. Erst war ich skeptisch, dass es sich dabei nur um einen Twilight-Abklatsch handeln könnte, aber dann habe ich erfahren, dass die zugrunde liegenden Bücher von L.J. Smith schon Anfang der 90er Jahre auf den Markt kamen, also lange vor Twilight. Fans der Bücher werden sich allerdings erstmal wundern, da die Serie in einigen Punkten deutlich von den Büchern abweicht. Das ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass die Serie für das amerikanische Zielpublikum zugänglicher gemacht werden sollte, daher wurde sie etwas amerikanisiert und es wurde mehr Identifikationspotential geschaffen.

Zum Beispiel stammen die Brüder Stefan und Damon Salvatore nicht mehr aus dem Italien der Renaissance, sondern aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges (womit sie in der Serie deutlich jünger sind, als in den Büchern). Elena, die weibliche Hauptfigur, hat keine vierjährige Schwester, sondern einen Bruder im Teenageralter, der nur etwas jünger ist als sie selbst. Aus Tante Judith wurde Tante Jenna, und auch sie wurde deutlich "verjüngt". Meredith, eine Hauptfigur in den Büchern, wurde in der Serie gleich ganz weggelassen. Elena's beste Freundin Bonnie hat nun keine irischen Wurzeln und rote Haare mehr, sondern ist afroamerikanischer Abstammung. Dass Elena im Buch blond und in der Serie brünett ist, fällt da schon gar nicht mehr weiter ins Gewicht. Weiterhin hat der Ort der Handlung einen anderen Namen (aus Fells Church wurde Mystic Falls), Familienverhältnisse wurden geändert (Matt und Vickie waren im Buch nicht miteinander verwandt), und wohl wichtigster Punkt ist, dass die Vampirbrüder Stefan und Damon Salvatore in den Büchern niemals vorher in dem Ort gelebt haben, in dem die Geschichte spielt, weshalb die erste Begegnung zwischen Elena und Stefan dort keine Absicht, sondern Zufall war. All das tut der Serie allerdings keinen Abbruch, denn auch die Handlung unterscheidet sich grundlegend von den Büchern. Die wichtigsten Grundlagen wurden übernommen, und sozusagen eine neue Geschichte drum herum geschaffen, was auch wirklich gut gelungen ist.

Die Geschichte an sich ist nicht neu, ein Highschoolmädchen (Elena) verliebt sich in den neuen Schüler (Stefan), wobei sie nicht weiss, dass Stefan ein Vampir ist und sie genauso aussieht wie seine frühere große Liebe Katherine. Elena und ihr Bruder Jeremy haben beide vor einigen Monaten ihre Eltern durch einen Autounfall verloren, wodurch ihr Leben sich total verändert hat. Sie leben nun bei ihrer Tante, und versuchen jeder auf seine Art, damit fertig zu werden (auch die Tante ist der neuen Situation nicht immer gewachsen). Elena stellt fest, dass sich ihre Prioritäten verschoben haben, sie ist nicht mehr die selbe wie vorher. Da sie sich niemandem mitteilen kann, schreibt sie ihre Gefühle in einem Tagebuch nieder. Ihr Bruder Jeremy flüchtet sich hingegen in Alkohol und Drogen, und verliebt sich in Vickie, die einen schlechten Ruf hat. Stefan ist nach Mystic Falls zurück gekommen, um ein "normales Leben" zu führen, und weil er Elena kennen lernen will. Er hat Menschenblut abgeschworen und ernährt sich von Tieren, und verkörpert somit den grüblerischen, guten Vampir. Aber auch Stefan's Bruder Damon, der ihm nach Mystic Falls gefolgt ist, hat ein Auge auf Elena geworfen, denn auch er war in Katherine verliebt. Durch eine Intrige von ihr wurden die Brüder erst zu Vampiren (und zu erbitterten Rivalen). Damon ist nicht wie Stefan, er tötet wahllos Menschen und hat Spaß daran, seine dunkle Vampirseite auszuleben. Außerdem genießt er es, seinem Bruder das Leben zur Hölle zu machen. Das denkt man zumindest anfangs, denn im Laufe der Geschichte erfahren wir mehr über die Hintergründe, und es stellt sich heraus, dass nicht immer alles so schwarz und weiß ist. Stefan und Damon haben magische Ringe, welche sie vor dem Tageslicht schützen, so dass sie sich gefahrlos im Sonnenlicht bewegen können.

Es entwickelt sich die klassische Dreiecksgeschichte, guter Bruder und böser Bruder buhlen um das selbe Mädchen. Natürlich findet Elena irgendwann die Wahrheit über die Brüder heraus, und muss sich nicht nur zwischen beiden entscheiden, sondern auch wie sie mit dem neuen Wissen umgehen soll. Elena's beste Freundin Bonnie findet heraus, dass sie eine Hexe ist und magische Fähigkeiten hat, was sie ins Visir von Damon bringt, der mit ihrer Hilfe Katherine wieder zurück holen will. Auch Bonnie macht im Laufe der Serie eine interesannte Entwicklung durch.

Währenddessen häufen sich im Ort die Todesfälle, was bei einigen Leuten den Verdacht aufwirft, dass die Vampire, die sie vor Jahren vertrieben zu haben glaubten, wieder zurück sein könnten. Also müssen Stefan und Damon sich besonders vorsehen, um ihre Identität nicht preiszugeben.

Die Serie spielt in einer typisch amerikanischen Kleinstadt, und spielt geschickt mit Vergangenheit und Gegenwart. Die Handlung ist spannend, vielschichtig und tiefgründig. Es tauchen auch öfter neue geheimnisvolle Charaktere auf, und wer Vampirgeschichten mag, dürfte hier kurzweiliges Vergnügen finden. Natürlich gibt es auch negative Punkte. So finde ich persönlich, dass magische Ringe oder ähnliche Talismane etwas zu verschwenderisch verwendet werden, aber darüber und über einige logische Schwachpunkte konnte ich zumindest bisher immer noch gut hinwegsehen.
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104 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Na bitte - geht doch!, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire Diaries (komplette Staffel 1) (DVD)
Ich habe diese Serie angefangen zu schauen, weil meine Tochter so gespannt darauf war und ich die Folgen - der Sendezeit wegen - für sie aufnehmen musste (genauso, wie ich die "Twilight"-Bücher gelesen habe, um die Begeisterung derselben Tochter zu begreifen). Inzwischen sind wir beide in verschiedenen Punkten einer Meinung:

1. Stephenie Meyer hat die "Vampire Diaries"-Bücher von Lisa J. Smith definitiv gelesen und kräftig kopiert - und ja, "Vampire Diaries" war zuerst da, fast zwanzig Jahre früher.
2. Die Serienmacher von "Vampire Diaries" haben sich zum Glück nicht genau an die Bücher gehalten, denn die sind ungefähr so mittelprächtig geschrieben wie die "Twilight"-Bestseller.
3. Die Salvatore-Brüder stecken die Cullens jederzeit in die Tasche.
4. Pro7 ist unverschämt, wenn es die erste Staffel nach nur 11 Folgen in eine frühzeitige Sommerpause abwürgt, obwohl es insgesamt 22 Folgen gibt.

Ansonsten: Glaubhafte Charaktere, die binnen weniger Folgen jede Ähnlichkeit mit den "Twilight"-Helden und die anfänglichen Unebenheiten der Handlung abwerfen wie Kinderkrankheiten und einem das Gefühl geben, hier werde endlich die "richtige" Geschichte erzählt... eine erfrischend natürliche Heldin, die ihren Vampirschatz nicht kuhäugig anhimmelt, sondern ihm auf Augenhöhe begegnet, und ein Held, der nicht ständig finster brütet, sondern durchaus Humor beweist (und neben seinem Bruder besteht, aber dazu später). Daneben haben wir einen interessanten Cast von "Normalmenschen", die in dem kleinen Kaff Mystic Falls immer tiefer in die alte Legende verstrickt werden, eine zauberhafte Freundin der Heldin, die tatsächlich zaubern kann - und ach ja, schon sind wir bei "später", denn da ist ja auch noch Damon.

Der "böse Bruder" des "guten" Vampir-Helden Stephan hätte ein grässliches Klischee werden können, gerät dank seinem Darsteller Ian Somerhalder aber zum "Joker" der Serie: unverschämt gut aussehend, zynisch, brutal, dabei auch noch gefährlich charmant, erschreckend liebenswürdig und so vielschichtig, dass er trotz aller lustvoll zelebrierter Boshaftigkeit nicht ganz in die Schurken-Schublade passt (ich verdanke ihm übrigens einen fürchterlichen Lachanfall in einer der ersten Folgen, als er sich stirnrunzelnd ein "Twilight"-Buch zumutet, Edward als "Waschlappen" bezeichnet und sich augenzwinkernd die guten alten Vampirroman-Zeiten einer Anne Rice zurückwünscht).

Dazu kommen immens spannende Folgen mit sorgsam eingestreuten Knalleffekten und fiesen Cliffhangern (wie gesagt, nach den ersten Folgen, die noch etwas schaumgebremst waren), mit zunehmend gut geschriebenen Dialogen und einem Plot mit wachsendem Suchtfaktor. Einfach großartig - mehr davon! Ich kann den Beginn der zweiten Staffel (und das Ende der ersten) kaum erwarten.

EDIT 25. September 2010: Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die erste Staffel zwar im Oktober diesen Jahres erscheint, aber leider nur die ersten zehn Folgen - obwohl der Rest der Staffel ab 13. Oktober bei Pro 7 ausgestrahlt wird und die übrigen Folgen inzwischen sicher auch synchronisiert vorliegen. Die vernünftige Lösung wäre gewesen, den Erscheinungstermin der DVD-Box um ein paar Monate nach hinten zu verschieben und den Fans damit das gesamte Staffelvergnügen zu gönnen. Statt dessen versucht man, mit einer halben Staffel schon früher Kohle zu machen und verärgert damit das Publikum. Soviel geldgieriger Unverstand bekommt einen Stern Abzug - an der Serie liegt es wahrhaftig nicht. Die Sache fuchst mich gewaltig - als jemand, der fließend Englisch spricht, wäre ich sicher auch mit dem Original glücklich geworden, aber dann versteht meine Tochter nur die Hälfte. Also gezwungenermaßen noch ein Jahr auf die deutsche Fassung warten (wieso so lange? Damit sich noch ein paar Dumme finden, die die Stummelversion kaufen?) und ärgern, ärgern, ÄRGERN...
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergesst Twilight, 5. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire Diaries (komplette Staffel 1) (DVD)
Beste Vampir-Serie ! Die Bücher sind gut aber die Serie ist der knaller. Heiße Vampire spannende Folgen und ein bisschen Romantik aber nicht zu übertrieben. Wer die nicht sieht verpasst wirklich was. Ian Sommerholder war in Lost nur eine Nebenfigur überzeugt hier aber mit der Rolle des Vampirs Damon. Und er ist wie geschaffen für die Rolle ! Also Leute schaut es euch an und lasst euch fesseln.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Vampir-Serie, 3. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire Diaries (komplette Staffel 1) (DVD)
Oh-oh, ich dachte, das sollte die Serie zu den Büchern sein! Was wir hier jedoch haben lässt sich in vielen Bereichen nicht mit den Büchern vergleichen.
Zum einen heißt Stefan im Buch Stefano, was zwar nicht besonders stört, aber schon irritiert. Elena ist komplett anders als im Buch, vom Aussehen her wie auch vom Charakter. Elena sollte blond anstatt dunkelhaarig sein und eingebildet anstatt lieb und nett. So erinnert sie stark an Bella aus der twilight-Saga. In der Serie hat Elena auf einmal einen Bruder, im Buch gibt es eine Schwester. Caroline ist eigentlich dunkelhaarig und Bonnie sollte rote Haare haben...
Dazu kommt die Tatsache, dass Vampir Stefan vom Aussehen her stark an Supervampir Edward erinnert - schade!

Aber trotz dieser Unterschiede ist die Serie mehr als gelungen. Voller Spannung und Überzeugungskraft - toll! Ich finde sie sogar sehr viel besser als die Bücher.
Was mir sehr gut gefällt ist das Aussehen der Vampire. Sobald das Monster in Damon oder Stefan erwacht, sehen sie absolut gruselig aus - super!
Mystisch, geheimnisvoll und unglaublich fesselnd!

Jedoch möchte ich anmerken, dass die Serie nichts für Jugendliche (nicht unter 16 Jahren) und auch nicht unbedingt was für Twilight-Fans ist. In dieser Serie kommt beispielsweise sehr viel mehr Gewalt vor. Zumal die Story von "Vampire Diaries" so originell, gut durchdacht und spannend ist.
Es gibt zwar leider viele Leute, die schon "abgebrüht" sind und vor nichts mehr zurück schrecken. Diese Sorte Menschen finden die Serie möglicherweise "langweilig", was hier eigentlich überhaupt nicht der Fall ist. Zu Beginn verhält sich zwar noch alles einigermaßen "ruhig", doch im Laufe der Zeit nimmt die Serie an Aktion, Grusel und Spannung zu.

Einfach hervorragend inszeniert. Mit Suchtfaktor.
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46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei verschiedene Geschichten, 2. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire Diaries (komplette Staffel 1) (DVD)
Also ich kann nur sagen, dass es sich nicht lohnt die Bücher und die Serie zu vergleichen, denn es sind eigentlich zwei ganz verschiedene Geschichten. Ich hab zuerst mal in die Serie reingeschaut und da mir diese gut gefallen hat, hab ich mir dann die Bücher gekauft. Ich finde es eigentlich gar nicht so schlecht das es viele Unterschiede gibt, denn so kann ich zwei spannende Geschichten verfolgen. Das einzige was mich im Buch stört ist, dass Elena blond ist ich hab sie ständig als braunhaariges Mädchen im Kopf, wie eben in der Serie. Meiner Meinung nach kann man nicht sagen ob die Serie besser ist oder die Bücher, man muss sich halt auf beides einlassen.
Allerdings kann ich nur empfehlen die Serie auf englisch anzusehen, denn die deutschen Stimmen finde ich nicht richtig passend. z.B. Damon hat eine viel zu "junge" Stimme in der deutschen Fassung.
Den Quatsch mit Twilight-Nachmache find ich eigentlich nicht, denn es ist doch klar, dass jede Vampirgeschichte gewisse Ähnlichkeiten mit sich bringt, geht ja um das selbe Thema;) Und eine Liebesgeschichte findet man sowieso in fast jeder Serie/Film. Mir gefällt Vampire Diaries besser als Twilight, finde es einfach spannender, aber darüber lässt sich streiten:)
Naja wie gesagt, zwei unterschiedliche Geschichten, also nicht vergleichen ;)
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75 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Vampire Diaries - BESSER GEHTS NICHT !!!, 22. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire Diaries (komplette Staffel 1) (DVD)
BESSER GEHTS WOHL KAUM - EROTIK - SPANNUNG - sind einfach eine Mischung die einen GUTEN Vampirfilm oder Serie ausmachen.

Von Folge zu Folge wird VAMPIRE DIARIES besser und spannender. Die erste Staffel umfasst 22 Folgen die in den USA bis Mai 2010 alle ausgestrahlt werden.

Eine gute Nachricht:

Am 16. Januar 2010 verlängerte der US-Sender The CW "The Vampire Diaries" für eine zweite Staffel, die soll ab September 2010 in den USA ausgestrahlt werden.

Inhalt der Serie:

Elena ist eine High-School-Schülerin, die vor vier Monaten ihre Eltern bei einem Unfall verloren hat. Sie und ihr Bruder Jeremy leben seitdem bei ihrer Tante in einer Kleinstadt. Elena ist an der High School sehr beliebt. Als der neue Mitschüler Stefan Salvatore auf der Bildfläche erscheint, weckt er sofort ihr Interesse. Sein Auftreten ist sehr mysteriös, und Elena hat keine Ahnung, dass es sich bei ihm um einen bereits jahrhundertealten Vampir handelt. Als dann noch Stefans böser Bruder, Damon auf der Bildfläche erscheint, ist dieser sehr angetan von Elena, und das gefällt Stefan gar nicht.

Staffel 01 (22 Folgen):

01 Mein liebes Tagebuch
02 Die Nacht der Kometen
03 Monster
04 Das Gründerfest
05 Im Kerker
06 Verlorene Mädchen
07 Heimgesucht
08 162 Kerzen
09 Geister
10 Der Wendepunkt
11 Lebenslinien
12 Unpleasantville
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
13 Children of the Damned
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
14 Fool Me Once
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
15 A Few Good Men
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
16 The Lost Humans
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
17-22 (Engischer und Deutscher Titel stehen noch nicht fest)

Werde die Liste natürlich vervollständigen sobald die anderen Titel der Folgen fest stehen !!!

Hauptbesetzung:

Nina Dobrev spielt Elena Gilbert/Katherine Pierce
Paul Wesley (Wasilewski) spielt Stefan Salvatore
Ian Somerhalder spielt Damon Salvatore
Katerina Graham spielt Bonnie Bennett
Steven R. McQueen spielt Jeremy Gilbert
Sara Canning spielt Jenna Sommers
Zach Roerig spielt Matt Donovan
Candice Accola spielt Caroline Forbes
Michael Trevino spielt Tyler Lockwood
Kayla Ewell spielt Vicki Donovan

ICH WÜNSCHE ALLEN FANS DER SERIE "The Vampire Diaries" WEITER HIN SPANNENDE UNTERHALTUNG !!! HOFFE ICH HATTE EIN PAAR NEUE INFOS FÜR EUCH !!!

Gruß, Tobi

P.S. Da die DVD-Box erst im September erscheint kann ich über die Ausstattung der Box natürlich nichts sagen.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Vampire habens in sich!, 26. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vampire Diaries (komplette Staffel 1) (DVD)
Ich habe letztes Jahr den Trailer gesehen und wusste - DAS muss ich sehen.
Ich verfolge die Serie so ziemlich von Anfang an mit und bin absolut begeistert.
Eine wunderbare Besetzung und super schöne Geschichte!
Wer die Romane dazu kennt, stellt schnell fest, dass die Serie sehr vom Original abweicht - was allerdings nicht zum Nachteil wird.

Eine lebendige, spannende und oftmals auch witzige Serie - alles, was sich ein Vampirfan wünscht.
Auch für Fans von anderen Sparten dürfte diese Serie trotzdem interessant sein - reinblicken lohnt sich auf jeden Fall.

Seit Mitte Januar läuft Vampire Diaries nun auch in Deutschland und die Synchro ist meiner Meinung nach nicht immer so ganz geglückt.
Trotzdem werde ich mir diese DVD-Box auf jeden Fall anschaffen, man kann ja immernoch zur Originalsprache zurück greifen ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Serie macht süchtig!, 29. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Vampire Diaries - Die komplette erste Staffel [6 DVDs] (DVD)
Ich habe gerade die 1. Staffel von "Vampire Diaries" in Rekordzeit zu Ende geschaut. Nachdem man nach der ersten Folge noch den Eindruck hat, Twilight 2.0 vor sich zu haben (ich denke hier wurden gewisse Ähnlichkeiten auch bewusst auf die Spitze getrieben, um an den Erfolg der Twilight-Filme anzuknüpfen und eben diese Fans anzusprechen), wollte ich zuerst gar nicht weiter schauen.
Gut, dass ich es doch getan habe!!!

Abgesehen davon, dass es hier ebenfalls um die Liebesgeschichte einer brünetten Teenagerin mit einem unsterblichen Vampir geht, hat Vampire Diaries mit Twilight nicht all zu viel gemeinsam.
Die Charaktere in Vampire Diaries sind besser ausgearbeitet und kommen einem nicht so sehr wie bloße Schablonen vor. Schön fand ich insgesamt, dass es hier JEDE MENGE interessante Charaktere gibt, die alle ihren Teil zum Handlunsverlauf beitragen und den Zuschauer auch immer wieder überraschen. Charaktere verändern sich, entwickeln sich weiter. Mehr Tiefgang als bei Bella und Edward ist hier auf jeden Fall geboten. Vor allem hat Vampire Diaries neben der Liebesgeschichte um Elena und Stefan noch mehr interessante Handlunsstränge zu bieten - Twists und Cliffhanger lassen einen den Atem anhalten und man muss sofort die nächste Folge sehen!
Stefans Bruder Damon, der eher die "dunkle Seite" des Vampirdaseins verkörpert, trägt einiges zum Charme dieser Serie bei, ist er doch so viel erfrischender als sein im Vergleich etwas zahnloser Bruder Stefan.
Auf jeden Fall hat mich die erste Staffel von Vampire Diaries sehr gut unterhalten, sie bietet Spannung, Humor (ich sage nur Damons scharfe Zunge!) und düstere Vampir-Romantik OHNE übertriebenen Kitsch, denn bei Vampire Diaries fließt auch durchaus einmal Blut und auch Leichen gibt es nicht zu wenige. Auf eine all zu explizite Darstellung von Gewalt- und Sexszenen, wie man sie von der ebenfalls sehr unterhaltsamen und intelligent gemachten Vampirserie "True Blood" kennt, wird hier allerdings verzichtet.

Vampire Diaries dürfte meiner Meinung nach Fans der KLASSISCHEN Vampirromane, a la Bram Stoker oder auch Anne Rice, ansprechen. Die Vampire sind hier ebenso düster, elegant, geheimnisvoll, aber eben auch gefährlich und tödlich und dennoch (oder gerade deswegen) anziehend.
Über kleinere Logiklöcher in der Handlung kann ich aufgrund des positiven Gesamteindrucks hinwegsehen und vergebe deswegen 5 Sterne! Ich bin gespannt auf die 2. Staffel!
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