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5.0 von 5 Sternen When I say Tech, you say N9ne! Tech...
Tech N9ne kommt mit dem wohl größten (was Aufsehen und Aufmerksamkeit angeht) Album seiner Karriere.
Die Scheibe trägt den Namen "All 6's & 7's". Der Titel ist eine Redewendung aus dem Englischen, die, wie der King Of Darkness erklärt, bedeutet: "A state of confusion or disarray".
Doch die 24 Tracks starke Platte steht für alles andere...
Veröffentlicht am 4. Juli 2011 von Fabian M.

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes Album aber ein wenig überbewertet
Es ist schon so eine Sache mit Tech N9ne. Einerseits mag ich seinen Style und seine Stimme, welche in der
Hip Hop Landschaft markant und einzigartig ist. Andererseits tummelt sich auf den meisten seiner Alben gepflegtes
Mittelmaß. Und da macht sein neuestes Werk leider keine Ausnahme. Im Hinblick auf Releases scheint Tech N9ne
die Antimaterie zu Dr...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2011 von Orestis Beretis


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen When I say Tech, you say N9ne! Tech..., 4. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: All 6's and 7's (Audio CD)
Tech N9ne kommt mit dem wohl größten (was Aufsehen und Aufmerksamkeit angeht) Album seiner Karriere.
Die Scheibe trägt den Namen "All 6's & 7's". Der Titel ist eine Redewendung aus dem Englischen, die, wie der King Of Darkness erklärt, bedeutet: "A state of confusion or disarray".
Doch die 24 Tracks starke Platte steht für alles andere als für Verwirrung. Nach wie vor mit seinem eigenen Label 'Strange Music' und ohne Radio und Fernsehen bringt Tech N9ne eine Feature-Liste auf, die nur gespickt ist mit Hochkarätern. Das Beste daran ist, dass Tech N9ne mit seinen Lyrics und verschiedenen, überkrassen Flows alle in den Schatten stellt. Vor allem, das ganze Album ist immer noch Tech N9ne, nichts anderes!

Nun zu den einzelnen Songs (die Bewertung spiegeln meine Meinung wieder):

01. The Pledge (Intro)
Das Intro beinhaltet den Schwur eines Techn9cian (Fan von Tech N9ne), den Tecca Nina selber geschrieben hat. Hier wird dieser 'Pledge' von einer elektrosierten Frauenstimme gesprochen.

02. Technicians (feat. Krizz Kaliko)
Mit dem ersten Song auf dem Album erklärt Tech N9ne den Neuhörern seine Welt und unterschreibt für seine Fans nochmal was Sache ist. Ein Dubstep-Beat voll mit schnellen und aggressiven Flows, starken 'Ouh'-Ausrufen und einem singendem Krizz Kaliko im Chorus machen den Track zu einem sehr guten Einstieg.
- 8/10 Punkte

03. Military (Skit)
Der Skit ist nun der Schwur aus dem Intro von Tech N9ne und paar seiner Label-Kollegen. Während sie alle im Studio im Laufschritt auf den Boden stampfen schreien sie den Schwur ins Mikro. - eine Live-Aufnahme davon ist im Internet zu finden

04. Am I A Psycho? (feat. B.o.B & Hopsin)
Produziert von B.o.B haben wir nun den zweiten Banger, der nicht nur den Hardcore Tech N9ne Fans gefällt. 'Am I A Psycho' handelt vom 'anders sein' für das Tech N9ne eh schon bekannt ist. Z. B. rappt er darüber wie er eine Prostituierte während des Sex eine Zigarette auf seinem Arm ausdrücken lässt. B.o.B singt den Refrain, der gut ins Ohr geht und rappt auch noch den dritten Vers.
- 9/10 Punkte

05. He's A Mental Giant
Das ist die erste Single des Albums für die Strange Music das bisher teuerste Musikvideo der Label-Ära gedreht hat. Das Sample des Songs stammt aus einer alten Zeichentricksendung und der Beat hämmert nur so aus den Boxen. Der Flow hier ist so vielseitig und die Reimweise einfach nur übernatürlich.
Über den zweiten Vers sagte Tech N9ne, dass er es selber nicht glauben kann so einen Part geschrieben zu haben.

"Narcissistic, hard to grip it,
dark and wicked, arts prolific,
Mars with the stars, this is far lifted
lyrics quit the bar with it, bar scriptures are terrific"

- 9/10 Punkte

06. Worlwide Choppers (feat. Ceza, D-Loc, Uso, Yelawolf, Tista, Busta Rhymes, JL from B.Hood & Twisted Insane)
!!!!
Einfach nur !!!! Der Abschluss der Choppers-Triologie, die mit Midwest Choppers 1 und 2 begann.
Wahnsinns Instrumental produziert von 'Seven', wahnsinns Tech N9ne, wahnsinns Features, einer schneller und härter als der andere und wahnsinns von Tech N9ne gesungener Chorus. Der Song wurde nicht umsonst im Internet so riesig gehyped. Für mich der krasseste Song dieses Jahres!
- 10/10 Punkte

07. We Miss You Man Man(Skit)
Ein Skit zu dem es eigentlich nicht viel zu sagen gibt. Dauert nicht lang und es ist auch ganz amüsant anzuhören was Tech N9ne erzählt.

08. I Love Music (feat. Kendrick Lamar, Oobergeek & Krizz Kaliko)
Weniger krass, aber trotzdem gut und passt perfekt in die Vielseitigkeit von 'All 6's & 7's'. Kein düsterer oder aggressiver Beat, eher was für die gute Laune. Tech N9ne beschreibt, wie man vermuten kann, seine große Liebe zur Musik. Die Gäste sind wiederum ebenfalls gut und Krizz Kaliko trägt wieder den Gesang im Chorus bei.
- 07/10 Punkte

09. Strangeland
Das erste Mal das Justice League für Tech produziert hat und es entstand ein schöner und geheimnisvoller Beat, der perfekt für Tech ist um von einem Szenario einer anderen, eigenen Welt zu erzählen. Die einzelnen Verse werden mit sehr gutem weiblichen Gesang abgerundet.
- 08/10 Punkte

10. Call From Richie (Skit)
Der genannte Richie äußert sich erschrocken bzw. verblüfft über die Dunkelheit, die Tech N9ne aufbringen kann. Gefällt mir gut sowas zu hören.

11. The Boogieman (feat. Stokley Of Mint Condition & First Degree The D.E.)
Nochmal Justice League hinter den Reglern für einen meiner Favourites von dem Album. Ein dunkler Song auf dem Tech's Stimme tiefer gestellt wurde und die Stokley ihre kraftvolle Simme im Refrain zum Ausdruck bringt. Das Konzept des Tracks gefällt mir ebenfalls richtig gut. Tech nimmt den Boogieman als Metapher für ihn selber, da die meisten von diesem krassen MC Tech N9ne, der so unglaubliche Shows macht, hören aber gar nicht wissen wie er eig. aussieht und wer das eig. ist.
- 10/10 Punkte

12. Cult Leader (feat. Liz Suwandi)
Dieser Track beruht darauf, dass Tech von manchen Leuten als Sekten-Anführer hingestellt wird. Tech rechtfertigt sich und beschreibt die wundervolle Verbindung von ihm und seinen Fans, die ihn zum erfolgreichsten Independet-Künstler aller Zeiten gemacht haben. Dennoch ist das Feeling, das der Track aufbringt wieder ein dunkles und mit Liz Suwandi ist nochmal eine Frau im Refrain zu hören.
- 8/10 Punkte

13. Call From KC Poet Camile (Skit)
Hier hört man ein Telefonaufnahme eines weiblichen Tech N9ne Fans, die ein paar Zeilen rappt.

14. Fuck Food (feat. Lil' Wayne & T-Pain)
Und wieder ein Highlight des Albums! Mit Worldwide Choppers wohl der Song, der am meisten Aufsehen erregt hat, alleine schon wegen der Gastauftritte. Dass jemals solche Mainstream-Schwergewichte wie Weezy und Pain einen Song mit Tech N9ne haben werden, hätte wohl niemand gedacht. Manche Fans kritisierten Tech als diese Meldung veröffentlicht wurde, weil er sich eig. immer von der Industrie abgewandt hatte und diese Kollabo hat manchen da einfach nicht reingepasst. ABER das ist der Beleg für die Aussage, die Tech N9ne immer wieder macht: "Tech will never go Mainstream, Mainstream will go Tech." Auf einem kraftvollen Beat, der mit etwas Kirchenchor-ähnlichem hinterlegt ist beschreiben die 3 ihre Sucht nach dem weiblichen Geschlecht. Es geht um Frauen, die einfach so gut aussehen und halt zum anbeißen sind. Deswegen der Titel 'Fuck Food'.
"Cause I'm a nasty motherf--cker, I eat that pussy like the last supper" - Wayne
Für mich hat Tech N9ne hier einen krassen Mix geschaffen und Wanye und Pain perfekt in seine Welt gebracht.
- 9/10 Punkte

15. Overtime (feat. Stevie Stone & Krizz Kaliko)
Jetzt geht es weiter mit der Zuneigung für Frauen, nur weniger düster als auf 'Fuck Food'. Mr. Kaliko singt den Chorus und Tech und sein neuestes Srange Music-Mitglied Stevie Stone rappen mit schönen Flows über den Liebesakt. Ohrwurm-Faktor.
- 9/10 Punkte

16. Pornographic (feat. E-40, Snoop Dogg & Krizz Kaliko)
Da Tech von Frauen wirklich einfach nicht genug bekommen kann...usw. ;)
Zwei Hip Hop-Legenden sind hier mit dabei und am Gesang fehlt es neben den Raps auch nicht. Schöne Mischung
- 8/10 Punkte

17. You Owe Like Pookie (feat. Kutt Calhoun & Jay Rock)
Achtung: Strange Music! Dieser Track wird wahrscheinlich größtenteils nur eingefleischten Strange Music-Fans gefallen. Schneller und krachender Beat und gewöhnungsbedürfter Refrain. Die Features (beide bei Strange Music unter Vertrag) haben trotzdem gute Parts.
- 6/10 Punkte

18. Delusional (feat. Nikkiya)
Und mal wieder ein Highlight. Das Instrumental passt perfekt zum Thema. Nikkiya singt den Refrain und Tech rappt wie immer krass. Sehr gutes Lied, das ein sehr krasses Feeling überbringt.
- 9/10 Punkte

19. So Lonely (feat. Blind Fury & Mackenzie O'Guin)
Auf diesem Track wäre eigentlich noch Eminem mit drauf gewesen, aber dies hat zeitlich nicht geklappt. Naja, dieser hätte den Track dann wahrscheinlich zu gut für diese Welt gemacht. Es geht um das 'alleine an der Spitze sein'. Der blinde Rapper Blind Fury ist zwar nicht so gut wie Tech, aber hat trotzdem zwei bemerkenswerte Parts auf diesem Lied. Die 11-jährige Mackenzie singt das sich wiederholende 'So Lonely'
- 10/10 Punkte

20. If I Could (feat. Chino Moreno & Stephen Carpenter)
Sehr schönes mit Gitarre unterlegtes Instrumental auf dem Tech N9ne zu seiner Familie spricht, die er wegen seines Berufs so selten sehen kann. Am Ende verspricht er seinen 3 Kindern mit ihnen überall auf der Welt hinzugehen wo sie nur wollen. Wenn man von Tech's Lebensgeschichte weiß, die er fast mit jedem Song weitererzählt, ist der Song noch bewegender.
- 8/10 Punkte

21. Angry Caller (Skit)
Ein Skit, der den nachfolgenden Track einleitet.

22. Love Me Tomorrow (feat. Big Scoob & Krizz Kaliko)
Auch wenn man Tech N9ne heute nicht mag, morgen wird man ihn mögen. Darum geht es hier und dass das auch so ist, sieht man dem ständigen Wachstum seiner Fanbase. Ein ruhiger Track auf den Big Scoob (Strange Music) gut draufpasst. Außerdem kommt man ein weiteres mal auf den Genuss Krizz Kaliko's tiefgehende Stimme zu hören.
- 8/10 Punkte

23. Mama Nem (feat. Krizz Kaliko)
Das wichtigste für Tech N9ne neben seinen Kindern: seine Mutter.
Diese ehrt er auf einem schönen Instrumental, bei dem man schon leicht ins träumen kommt. Krizz Kaliko ist noch ein letztes Mal für den Refrain zuständig. Sehr, sehr schön. Zu 'Mama Nem' gibt es auch ein Musikvideo.
- 9/10 Punkte

24. Promiseland (feat. Nikkiya)
Sooo, nun das letzte Lied. Ein nahezu perfektes Ende wurde hier 'geschrieben'. Hammer Beat und Nikkiya singt neben 'Delusional' auch hier noch den Refrain. Tech N9ne schreibt sein Werdegang, was er erreicht hat und sein jetzigen Standpunkt nieder. Einfach nur DIE Lebensgeschichte.
- 10/10 Punkte

Meiner Meinung nach ist es mehr als angebracht für dieses Album so eine ausführliche Bewertung zu schreiben.
Ich will "All 6's & 7's" nicht mit seinen vorherigen Alben vergleichen. Es müsste eigentlich für jeden was dabei sein.
Wer Tech N9ne in den Staaten noch nicht kannte, kennt ihn jetzt!
Das Album ging in 3 Billboard-Charts auf Platz 1.
Und mit ca. 56.000 verkauften Scheiben in den ersten 7 Tagen kam Tech auf Platz 4 der Billboard Top 200 (hinter Namen wie Lady Gaga und Adele).
Ich bin mir sicher Tech N9ne ist noch lang nicht am Ende. Er ist und bleibt mein absoluter Lieblings-Künstler und ich hoffe meine Bewertung ist hilfreich für andere Kunden.
Also kaufen, kaufen, kaufen...

Lg Fabian
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tech will never go Mainstream, Mainstream will go Tech!, 24. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All 6's and 7's (Audio CD)
Auf seinem mittlerweile schon zwölften Studioalbum in 12 Jahren hat Aaron Yates es endlich geschafft, mehrere zur Zeit im Mainstream schwer angesagte und erfolgreiche Künstler auf sein Album zu holen. So tummeln sich die Featurings, über 30 Gastauftritte, manche auch mal öfters, wie Nikkiya Brooks, und unter ihnen sind auch Leute wie B.o.B, Twista, Yelawolf, Busta Rhymes, Snoop Dogg, T-Pain und Lil' Wayne. Für viele andere Künstler, die bis dahin in allererster Linie mit Independent-Künstlern gearbeitet haben, ist das normalerweise das Urteil für ein absolutes Sell-Out und das Abgeben jeglicher eigener Einflüsse.

Aber nicht mit Tech! Tech N9ne war immer schon Untergrund, und das wird - zumindest vom Sound her - auch immer so bleiben. Die Featurings müssen sich ausnahmsweise alle an Tech's kranken Flow und seine teils doch recht eigene Beatauswahl anpassen. Es gibt nicht viele, die sich so durchsetzen können. Wenn man heutzutage beispielsweise ein Featuring mit Chris Brown hat, kann man in 90% der Fälle schon recht genau vorhersagen, wie das klingen wird. Nämlich nach Chris Brown. Auf All 6's & 7's kann man das aber auch - es wird nach Tech klingen. Und Tech präsentiert sich so gut wie noch nie. Er ist einer der wenigen Rapper, die immer noch von sich behaupten können, sich durch ihre ganze Karriere stetig weiter entwickelt haben. Und auch wenn er vor 12 Jahren schon sehr gut rappen konnte, so klingt heute einfach alles noch ausgefeilter und auch noch ein bisschen reifer.

Reifer heißt aber nicht wie bei so vielen anderen, dass das Album total ernst und dadurch irgendwie langweilig wird. Es geht natürlich auch noch um weniger weltbewegende Themen, so zum Beispiel in "F**k Food". Aber das ist doch völlig egal, wenn dieser Mann dem Hörer einen solchen Flow um die Ohren haut, dass man wirklich Schwierigkeiten hat, ihm zuzuhören, weil man am liebsten einfach nur da sitzt, den Fluss der Worte genießt, nur um dann nach der nächsten Line zu sagen: "Äh, was hat er nochmal gesagt?". Aber wird man bei Tech auch noch dafür belohnt, wenn man ihm mal zuhört. Die Texte strotzen nur so vor Wortgewalt, gepaart mit den brachialen Beats und seinem Flow wird das regelmäßig zu einem wahren Feuerwerk. Und wenn Tech uns nicht gerade die Ohren wegfetzt, so weiß er auch seine ruhige Seite perfekt einzusetzen. Songs wie "Strangeland", der durch seine unglaublich dichte Atmosphäre überzeugt, oder "Mama Nem", der einfach von Grund auf ehrlich ist, erzeugen das Gleichgewicht, das ein wirklich gutes Album braucht.

Bleibt also nur noch die Frage danach, was es auszusetzen gibt. Das einzige was mir hier einfallen würde, wäre, dass es eventuell hier oder da vielleicht der ein oder andere Feature-Gast zu viel ist. Aber eigentlich machen alle ihren Job außerordentlich gut, wissen aber auch alle, Tech nicht zu überflügeln. Aber das soll eh mal einer allein flowtechnisch hinkriegen.

Bleibt also das meiner Meinung nach bislang beste Album 2011. Ob das noch getoppt wird, bleibt abzuwarten. Yelawolf hätte vielleicht das Zeug dazu, J. Cole hat sich nach den ersten Reaktionen wohl ein wenig verzettelt. Aber dieses Album sollte sich jeder Rap-Fan auf jeden Fall zu Gemüte ziehen. Ein Klassiker ist es nicht, solche Platten sind ruhiger. Aber das hier ist Rap vom Feinsten. Und allein der Song "Worldwide Choppers" ist für mich einer der besten Rap-Songs der letzten Jahre.

Nun noch meine 5 Favouriten:

1. Worldwide Choppers - 9 Rapper, einer schneller und krasser als der andere. Eines der Highlights der letzten Jahre (!!)
2. Mama Nem - Ein ehrlicher Dank an die Mutter, der an keiner Stelle kitschig wird.
3. F**k Food - Wie immer starker Tech, starker Wayne, und ein überraschend guter T-Pain - monströse Hook von ihm.
4. He's A Mental Giant - Eine Art Solo-Version von Worldwide Choppers. Nur nicht so schnell - gibt ja auch keine Konkurrenz. Trotzdem wird hier Feuer ohne Ende versprüht
5. Strangeland - Tech weiß seine Stimme so gut auf den Beat anzupassen, dass eine unglaublich beeindruckende Athmosphäre erzeugt wird. Kopfhörer auf, Augen zu, schon ist man mitten im Strangeland.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welcome 2 Strangeland, 23. Juli 2011
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: All 6's and 7's (Audio CD)
Es ist mittlerweile ein alljährliches Ritual geworden, dass Aaron Yates a.k.a. Tech N9ne mindestens eine Platte veröffentlicht - die Collabos-Werke einbezogen. Nachdem sich "K.O.D." zumindest in den USA verkauft hat wie geschnitten Brot und Tech's Fans generell hohe Ansprüche haben, liegt die Messlatte für sein jüngstes Werk "All 6's And 7's" selbstverständlich sehr weit oben. Im Vorfeld wurde bereits viel über das Album gesprochen, insbesondere die geplante Gästeliste mit Leuten wie Nicki Minaj, Lil Wayne, Eminem oder Snoop Dogg hatte bei nicht wenigen für etwas Missmut gesorgt, allerdings wurde im Endeffekt nur ein Teil der Ideen in die Tat umgesetzt. Wie das funktioniert und ob Kansas City's liebster Sohn eine weitere Perle zu seiner hochkarätigen Discografie hinzugefügt hat, sehen wir jetzt.

Stolze 24 Titel zählen wir auf der Tracklist, wobei natürlich wieder einige Skits mit dabei sind. Etwas schade ist auch, dass Pre-Order, Best Buy und die iTunes-Ausgaben von "All 6's And 7's" insgesamt 7 Bonus Tracks spendiert bekamen, in deren Genuss wir hier nicht kommen. Sei's drum. Mit dem ersten Song "Technicians", eine Art Hommage an seine Anhänger, die er der Welt präsentiert. Das Kampfgeschrei, das aus dem Film "300" übernommen wurde, kam ja schon früher zum Einsatz, passt hier aber auch wie die Faust aufs Auge, in Kombination mit Tech N9ne's zerstörerischem Flow und dem donnernden Beat wird am Ende eine wahre Hymne daraus, der auch Krizz Kaliko mit seinen Parts im Refrain seinen Stempel aufdrücken kann. Auf diesen Kracher zu Beginn folgt mit "Am I A Psycho?" gleich das nächste Highlight. B.o.B., der ja sonst eher zur soften Kategorie zählt, produzierte das Stück und ist gleich noch als Feature dabei, zusätzlich ist noch Hopsin mit am Start. Schnell wird klar, dass der Titel des Songs eigentlich nur eine rhetorische Frage ist und mit abgedrehten Verses der drei beantwortet wird. Soundmäßig ein wenig düsterer, aber erneut mit einer unglaublichen Wucht, der man sich einfach nicht entziehen kann. Nach diesem kleinen Einblick in Tech's Inneres bekommen wir mit der Single "He's A Mental Giant" gleich noch passenden Nachschub. Hierzu schaut man sich am besten das Video an, das mit seiner abgedrehten Visualisierung die Stimmung des Songs perfekt einfängt.

Wer nun denkt ein wenig verschnaufen zu können, der hat leider Pech gehabt, den mit "Worldwide Choppers" wird der Power-Regler bis zum Anschlag aufgedreht. Aggressive E-Gitarren zieren einen mächtigen Bass, dazu feuern Tech N9ne und seine Gäste Busta Rhymes, Yelawolf, Twista, D-Loc, Twisted Insane, JL, Ceza und Uso einen High Speed Vers nach dem nächsten ab. Dank den europäischen Kollegen Ceza und Uso blieb es diesmal nicht bei der Bezeichnung "Midwest Choppers", allerdings passt "Worldwide" bei einem solchen Biest auch gleich viel besser. Einen krassen Kontrast dazu bietet die groovy Gute-Laune-Nummer "I Love Music", die das Album zum richtigen Zeitpunkt ein wenig auflockert. Eine kleine Überraschung erleben wir mit "Strangeland" und das liegt weniger am Song an sich, sondern am Producer-Team J.U.S.T.I.C.E. League, das sich ja eigentlich auf sonnigen Florida Hip Hop à la Rick Ross oder Ace Hood spezialisiert hat. Das Stück für Tech N9ne gestalteten sie hingegen mystisch und fast schon märchenhaft, wozu unser Erzähler von seinem selbst kreierten Reich berichtet. Da das den Jungs offenbar so viel Spaß gemacht hat, setzen sie mit "The Boogieman" das Konzept fort und liefern ihre Version der Story um den bösen Mann der unterm Bett lauert. In der Mitte von "All 6's And 7's" finden wir eine Art Porno-Phase, angeführt von dem Song, vor dem es wohl vielen gegraut hat, nämlich "F*ck Food", die Kollabo mit Lil Wayne und T-Pain. Gemeinsam mit seinen Gästen lässt Tech keine Gelegenheit über die Vorlieben beim Schäferstündchen zu philosophieren, da sollte man eine Brise Humor mitbringen. Das eigentlich Verrückte an dem Track: es funktioniert. Besonders T-Pain zeigt auf dem wieder ein wenig dunkler ausgelegten Stück, dass er als Rapper mehr auf dem Kasten hat, als als Sänger.

Leider ist der Rest dieser Phase bei weitem nicht auf dem Niveau, sondern insgesamt recht uninteressant und wird von dem ebenfalls nicht besonders glänzenden "You Owe Like Pookie" und dessen unharmonischer Art vollendet. "So Lonely" verbindet gekonnt Härte mit Gänsehauteffekten, besonders der Refrain mit Tech's aggressiver Performance zusammen mit dem Gesang von Mackenzie, der Tochter von Co-Labelchef Travis O'Guin. Feature Blind Fury hat gegenüber Tech N9ne deutlich das Nachsehen und passt somit nicht hundertprozentig auf einen Track, in dem es um Alleinstellung im Biz geht, nichts desto trotz hören wir ein großartiges Stück Musik. Ebenfalls sehr schön anzuhören sind die gefühlvollen Songs gegen Ende. Angefangen mit "If I Could", das seiner Familie gewidmet ist, über das chillige "Love Me Tomorrow", das sich mit der eigenen Person beschäftigt, hin zu "Mama Nem", das - wie der Titel schon erkennen lässt - an die Mutter gerichtet ist und als Danksagung zu verstehen ist. All diese Titel zeigen die menschliche Seite des Tech N9ne und nicht den Psycho aus dem Strangeland. Nebenbei glänzt Krizz Kaliko, der mit seinen Hooks den Vorstellungen seines Chefs die Krone aufsetzt. Zum Abschluss gibt es mit freaky Klängen einen kurzen Überblick über den freaky Werdegang von Tech N9ne und dessen komplett selbstgeschaffener Karriere, dem sogenannten "Promiseland" (feat. Nikkiya Brooks).

Trotz bald 40 Jahren auf dem Buckel zeigt sich Tech N9ne mit "All 6's And 7's" so frisch und energiegeladen wie eh und je. Zwar haben sich bei der langen Tracklist auch schwache Stücke eingeschlichen, insgesamt überwiegen jedoch wieder einmal die Highlights, die in Sachen Text und Sound für Begeisterung bei all seinen Fans unter Garantie sorgen werden und sicher auch noch einige neue hinzugewinnen.
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4.0 von 5 Sternen Gutes Album, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All 6's and 7's [Explicit] (MP3-Download)
Tech N9ne liefert hier ein schönes Album ab, ABER der starke Eindruck mancher Tracks wird durch die absurd vielen Features und der hohen Anzahl an Tracks verwässert. Wenn er das beste aus den 22 Tracks rausgeholt und die Featuregäste drastisch reduziert hätte. Wären hier 5 Sterne angebracht, so aber nur 4
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5.0 von 5 Sternen Prima, 5. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All 6's and 7's (Audio CD)
Alles allerbestens, die schnelle Lieferung und die Qualität des Produkts.Ich bin sehr zufrieden.Habe die Musik verschenkt und sie leider noch nicht gehört, aberb bald!
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5.0 von 5 Sternen Man hört die Tec 9 auf dem Album ballern, 6. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All 6's and 7's [Explicit] (MP3-Download)
In Deutschland kriegt man wenig von Rappern wie Tech N9ne zu hören. Pech für die Leute, die sich dieses Album nicht zugelegt haben. Das Album bietet viele abwechslungsreiche Featuregäste wie Lil Wayne, Snoop Dogg, Yelawolf oder Busta Rhymes. Die Beats sind größtenteils düster, die nicht unbedingt zum Standard eines Rapalbums gehören.

Ein Paar nennenswerte Tracks:

Worldwide Choppers, wo Tech N9ne, die Flowmaschine zusammen mit Busta Rhymes, Yelawolf und Twista, den Track killen. Ein Track, wo um die Wette geflowt wird und die Geschwindigkeit einen sprachlos macht.

Am I A Psycho: Ein bekannter Track auf dem Album, wo die sich als Psychos abstempeln und der Flow der Punkt ist, der den Track erst die gewisse Würze verleiht.

Overtime: Eines meiner Favoriten auf dem Album. Die Hook, die sich nach jedem Part von den Tonhöhen her verändert, lässt einen wirklich entspannen. Tech N9ne und sein Kollege Big Scoob leiten ihre Parts geschmeidig ein, wo überraschenderweise auch hier seine Geschwindigkeit goldwert ist.

So Lonely: Typischer Tech N9ne Style, wo das Instrumental von einer Gitarre unterstützt wird und sich die Geschwindigkeit wieder einmal sehen lässt. Ursprünglich sollte Eminem als feature auf diesem Track mitwirken.

Mama Nem: Ein emotionaler Track, den Tech nur für seine Mutter gewidmet hat. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Das Album kann ich nur empfehlen. In den USA auf Platz 5 gechartet, doch leider in Deutschland unter gegangen.

Good Work Tech N9ne!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechtes Album aber ein wenig überbewertet, 22. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: All 6's and 7's (Audio CD)
Es ist schon so eine Sache mit Tech N9ne. Einerseits mag ich seinen Style und seine Stimme, welche in der
Hip Hop Landschaft markant und einzigartig ist. Andererseits tummelt sich auf den meisten seiner Alben gepflegtes
Mittelmaß. Und da macht sein neuestes Werk leider keine Ausnahme. Im Hinblick auf Releases scheint Tech N9ne
die Antimaterie zu Dr. Dre zu sein! Somit gilt leider auch Quantität über Qualität. Dieses Album wurde in den USA
über den Klee gelobt und auch in Deutschland durchweg gut bewertet, daher dachte ich, ich gebe dem Ding einfach
mal eine Chance. Manche sagen sogar es wäre Tech's stärkste Platte.

Ich habe wirklich versucht dieses Album zu mögen, und es sind ja auch ein paar Kracher dabei. Besonders hervorheben
möchte ich an dieser Stelle die Single "Am i a Psycho", "I'm a mental giant", "Overtime", "So lonely, "Mama Nem"
und "Love me tomorrow", "Promiseland", welche sich auch einen Platz in meiner Playlist erobert haben. Auch der
Track "I love music" geht echt ins Ohr.

Auf der anderen Seite stehen jedoch schlechte Tracks wie "Cult Leader", "If i could" (dabei mag ich die Deftones),
"You owe me Pookie" oder auch Tracks welche sich teilweise gut anhören und echt Potenzial gehabt hätten,
jedoch durch schlechte Hooks, Features oder Strophen verhunzt werden, bestes Beispiel ist hier "Pornographic"
(ein Snoop als feature macht noch lange keinen Hit) oder "F**k Food". (mit dem grausigen Lil'Wayne und dem
völlig überschätzen T-Pain). Auch von "Worldwide Choppers" hätte ich mir aufgrund der Vorschusslorbeeren mehr
versprochen, aber die lange Featureliste wirkt sich hier sogar negativ aus.

Dazu kommen noch viele überflüssige Skits, die den Hörfluss zusätzlich behindern.

Die Hälfte der Songs kann man eigentlich getrost skippen bzw. bleiben nicht im Gedächtnis, von daher Mittelmaß und
damit 3 Sterne. Für Fans vielleicht interessant alle anderen sollte erstmal reinhören.
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All 6's and 7's
All 6's and 7's von Tech N9ne (Audio CD - 2011)
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