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Kundenrezensionen

177
2,5 von 5 Sternen
Might & Magic: Heroes VI
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181 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erstens: Ich habe die Reihe seit dem zweiten Teil gekannt und geliebt.
Zweitens: Die Unterschiede sind nicht so vehement wie zwischen Supreme Commander und dessen zweitem Teil.

Dennoch fühle ich mich unwillkürlich daran erinnert.

Punkt 1.: Das Resourcensystem.

a.: Es gibt nun nur noch 4 Resourcen...Gold, Erz, Holz, und Kristall.
Rein theoretisch ein neutraler Punkt, ABER... für mich war die Unterscheidung zwischen den Fraktionen eben teils auch damit gegeben, welche Resourcen sie primär benötigten. Auf 1 und derselben Karte haben sich damit andere Strategien gegen/mit unterschiedlichen Fraktionen ergeben, weil eine Fraktion etwa Schwefel, die andere hingegen Edelsteine benötigt hat. Nachdem es jetzt einheitlich ist, dürfte diese Varianz wegfallen.

b.: Die Produktionsstätten sind alle an lokale Städte oder Forts gekoppelt.
Auch ein gemischter Punkt, es ist durchaus als positiv zu sehen, dass jetzt nicht mehr "Fangen" gespielt werden muss, und ewige Scharmützel um Minen stattfinden. Wiederum ein aber: indem man einen frisch gekauften Helden einfach auf der Mine stehen lässt, kann man erneut eine Reaktion erzwingen. Und gezieltes "Sammeln" von Resourcen oder Abgabe an einen Verbündeten sind eben auch komplizierter.

Punkt 2.: Der Stadtbildschirm und Städte.

a.: Ja, das ist rein subjektiv, aber ich habe die prächtigen Stattbildschirme gerade im letzten Teil sehr "genossen". Wenn meine kleine Anfangsstadt sich über hinzufügen diverser Gebäude zu einer mächtigen Bastion meiner Fraktion entwickelte, erfüllte mich das mit einem Gefühl, etwas vollbracht zu haben. D.h. es war für die Stimmung des Spiels ein massgeblicher Pluspunkt. Wer auf die Idee gekommen ist, das, was jetzt als Stadtpopup dient, stattdessen zu fabrizieren, gehört meiner Meinung nach von der weiteren Spieleentwicklung entbunden.

b.: Massiver und spürbarer: Gegen ein Taschengeld können Städte, Forts, und Einheitengeneratoren "konvertiert" werden. D.h. man hat überall seine eigene Fraktion.
D.h. man mus z.b. nicht Einheiten verschiedener Fraktionen mischen, weil eben z.b. 3 verschiedene Städte auf der Karte sind, sondern hat halt immer seinen Einheitsbrei. Ein großes Minus für Diversität.

c.: Der Rekrutierungspool. Man darf jetzt in einer Stadt alle Einheiten, die im gesamten "Reich" verfügbar sind, aufkaufen. Das spart natürlich das Herumrennen und Helden, die nur als Laufburschen eingesetzt werden. Wiederum ABER: Damit gibt es auch keine "Versorgungswege" mehr. Ein "zu weit vorwagen" gibt es damit nicht, sobald man an der Front eine Stadt(auch knapp) einnimmt, konvertiert man sie billigst zur eigenen Fraktion und kauft Hundertschaften an einheiten ein, bevor ein Gegenangriff stattfinden kann. Ein Punkt, bei dem viel strategische Tiefe verlorenging.

Punkt 3.: Einheitenvielfalt.

Jeweils 1 Einheit und ein Upgrade derselben sind verfügbar. War da nicht mal was?
Ja, es gab doch mal 2 verschiedene Upgrades für Einheiten! Gerade bei einem Spiel, dass so onlinelastig ist, dass alle Dynastiegegenstände, Startboni etc. nur bei bestehender Internetverbindung überhaupt gehen, sollte es kein Problem sein, hier nachträglich bei der Balance nachzubessern. Beim letzten Teil war es nämlich oft so, dass ein Typus Upgrade gegenüber dem anderen sich als stark im Vorteil herausstellte. Gerade hier hätte man es leicht gehabt, um nachbessern zu können, aber hat sich dazu entschlossen, nur 1 Upgrade pro Einheit zu haben. Schade.

Punkt 4.: Online"pflicht"

Wurde so gehandhabt, dass die stärksten Gegenstände und viele praktische, teilweise auch durchaus signifikante Boni, nur bei bestehender Internetverbindung verwendet werden können. Mich persönlich betrifft das nicht so stark, dennoch finde ich den Weg nicht gut. Wenn ich online spielen will, spiele ich online. Wenn ich offline spielen will, sollte das auch möglich sein(was es hier auch ist, aber eben nur mit Einschränkungen).

Punkt 5.: Helden

Einerseits gut, dass der Zufall jetzt keine solche Rolle mehr spielt. Man bekommt Fähigkeitspunkte und wählt frei aus Might und Magic-Trees aus. Ein Held mit Might-Affinität kann z.b. die stärksten Zaubersprüche(Level 3) nicht erlernen, wohl aber Level 2. Andererseits finde ich schade, dass das Balancing etwas schwach wirkt und die Bäume so flach sind(nur 3 Ebenen, und wenige Verknüpfungen.). Bisher hat JEDER meiner Helden seine beiden ersten Punkt für Taktik 1(erlaubt, vor dem Kampf die Truppen zu arrangieren) und Scouten 1(erlaubt, die genaue Anzahl von Kreaturen in Stacks zu sehen) ausgegeben. Egal, ob Magier oder Krieger. Ein tieferer, verschachtelterer Baum hätte mehr Sinn gemacht. Auch, dass es keine(oder ich habe keine gesehen) Fraktionsunterschiede dabei gibt, finde ich schade. Hier wurde viel Potential verschenkt. Und durch das Wegfallen des Zufalls kann man jetzt jeden Helden so skillen, wie es für einen selbst am besten funktioniert. Ich habe die Zufälligkeit immer verflucht, wenn ich eine Auswahl zwischen 2 Sinnlosen Skills bekam, aber ich bin mir tatsächlich noch unklar, ob ich das nicht sogar bevorzugt hätte...
Das die Helden keinen Einfluss auf den Kampf hätten, stimmt meines Erachtens so nicht, es gibt durchaus sinnvolle Fertigkeiten, aber von der Macht früherer Helden scheinen sie weit entfernt.

Trotz alledem und noch mehr(Bugs etc....wobei ich auf die Patches vertraue), es macht Spaß. Wenn einer Person das Konzept zusagt, wird wieder die Nacht zum Tage, und man denkt sich: Die Stadt dort noch, bis plötzlich die Sonne aufgeht und man realisiert, dass man in Kürze zur Arbeit muss. Der alte Suchtfaktor ist trotz aller Probleme durchaus da.
ABER: Man hätte so viel mehr daraus machen können, und "gut" ist eben nicht "gut genug", wenn viele Änderungen sinnlos oder halbherzig wirken. Es macht "Spaß", aber es wird mich weder zu LAN-Parties/Onlinepartien, noch zum Skirmishen wirklich verführen.
Ich werde die Kampagne fertigspielen, und wenn ich dann noch immer Lust auf Heroes-Feeling habe, einen der älteren Teile oder eins der Kings-Bounty-Spiele hervorkramen.
D.h. -1 Stern für die ganzen vergebenen Chancen, die im Spielfluss durchaus "störend" auffallen und das Erlebnis mindern, und -1 weiterer für das absolute Fehlen von Langzeitmotivation(mitunter auch durch das extreme Streamlining und vermindern der Optionen).
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94 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2012
HOMM3 habe ich nächtelang gespielt, mit HOMM4 den Studienfrust vertrieben und über die lahme KI von HOMM5 geflucht. Und jetzt HOMM6. Ja, ich wusste vorher, dass das Spiel eine Onlineverbindung und irgendeine Spezialsoftware zum Starten braucht. Macht nichts, dafür habe ich einen Spielerechner, auf dem sonst nichts Wichtiges drauf ist. Jetzt habe ich das Spiel knapp 6 Monate und die Nase voll.

*Steam und Gamestop/Impulse::Reactor haben immer super funktioniert, also warum sollte das hier anders sein?

Ich habe nicht mit den dilettantischen Entwicklern von Ubisoft gerechnet. Die haben so ein paar Eier gelegt:

1. Das Spiel braucht DAUERND eine Onlineverbindung (Conflux). Wird die zwischendrin auch nur für einen Augenblick unterbrochen, dann bricht das Spiel ab und aller Fortschritt seit dem letzten Speichern ist verloren. Im Zug spielen? Oder allgemein mit UMTS? Keine Chance.

1a. Die Conflux-Server sind immer mal wieder schlecht erreichbar oder werden für "geplante Wartungsarbeiten" auch mal eine Woche (!) außer Betrieb genommen.

*Dann gibt's ja noch den Offline-Modus:

2. Der Offline-Modus ist eine Qual. Man kann keine Online-Objekte benutzen (logo), bekommt sie aber zwangsweise in das Heldeninventar gelegt, aus dem man sie nicht entfernen kann, weil - ja, weil man Offline halt keine Online-Objekte benutzen kann. Dann läuft man mit ausgegrauter, wirkungsloser Waffe und Rüstung in der Gegend rum und kann die Dinger nicht ablegen.

2a. Einige Karten lassen sich im Offline-Modus nicht durchspielen, sind aber für das Fortkommen in der Kampagne notwendig.

2b. Spielstände Online/Offline sind nicht synchron. Will man Offline spielen, darf man die Kampagne komplett neu anfangen und stößt dann auf Problem 2a.

*Oh aber automatische Updates haben sie...

3. Uplay ist wohl die grottigste Unverschämtheit, die mir je ein Spieleverlag aufs Auge gedrückt hat. Ich muss sage und schreibe sechs mal irgendetwas klicken, eingeben oder auswählen, bis das Spiel versucht zu starten (und dann wahrscheinlich wieder abstürzt). Und das ist auch so, wenn ich das Spiel von dem Icon auf dem Desktop aus starte. Ich lande immer im Uplay-Hauptmenü, in dem mir dann erstmal irgendwelche Werbung vorgespielt wird.

3a. Beim Update verschwinden manchmal alle Spielstände und wieder muss man händisch irgendwelche magischen Dinge tun, die dann schlussendlich auch nicht sicher zum Erfolg führen.

3b. Der Updatemechanismus funktioniert - manchmal. Manchmal darf man nach dem verunglückten Patch, der Uplay in eine Schleife aus Start, Patch, Crash, Neustart, Patch, Crash etc. ad nauseam schickt, das Spiel komplett deinstallieren, irgendwelche Dateien händisch von der Platte löschen, die Registry reinigen und das Spiel neu downloaden und installieren (ca. 3-6 Stunden Wartezeit, falls die Server erreichbar sind, siehe 1a).

3c. Vor Uplay-Updates sollte man den Offlinemodus einschalten und anschließend die Foren beobachten, sonst wachsen möglicherweise haarige Tentakel auf der Festplatte, siehe auch 3b.

*Ja haben die denn keinen Support?

4. Der Support besteht im Wesentlichen aus Foren in diversen Sprachen, deren Mods geflissentlich Problemberichte ignorieren, bis der geäußerte Unmut doch zu groß wird. Der absolute Boden ist, dass der Support einem auch mal sagt, dass so ein Fehler nur bei geklauten Versionen auftritt. Oh wow, unfähig und frech auch noch. Mein Forumsaccount ist an den Key gebunden. Ihr seht ja wohl, dass ich das Spiel gekauft habe?

*Fazit:

Wenn es denn mal funktioniert, dann ist es ein grafisch ansprechendes Spiel mit einer ausführlichen Story, die höchstens für Kleinkinder Anspruch bietet und die schon im englischen Original ein sprachliches Niveau knapp über dem Kellerboden hat. Die Grafik ist toll, einige fehlende Elemente, die zur Serie gehören (Stadtbildschirm etc.) sollen jetzt nachgeliefert werden, das Interface ist aufgeräumt und gut zu kapieren. Dafür gibt's die drei Sterne Spielspaß. Wäre die Onlineverbindung nicht so dilettantisch implementiert, dann wären 4 Sterne drin.

Trotzdem rate ich vom Kauf ab. Ich will mich beim Spielen entspannen und nicht damit überrascht werden, dass es ein Zwangsupdate gibt, auf das ich erstmal warten muss (Hallo? Ich hab JETZT eine Stunde für's Spielen freigemacht. JETZT, nicht in einer Stunde!) und das dann dafür sorgt, dass ich gar nicht spielen kann, weil das Spiel danach nicht mehr startet. Dazu der unverschämte Support, also das brauch ich nicht.

Der Zirkus hat mit Freizeitspaß nichts zu tun.
HOMM6 war das letzte Spiel der Reihe, das ich gekauft habe.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2012
Ich werde hier HOMM6 nicht mit HOMM 5 oder niedriger vergleichen, weil das meiner Ansicht nach sowieso keinen Sinn macht.

1. Story - Die ist doch recht flach und nimmt oft chaotische Wendungen. Ich kann dieser Story rein gar nichts abgewinnen. Suchtfaktor aufgrund "Wie gehts mit der Geschichte weiter?" gleich null!

2. Kampagne - Also hier kommt meiner Ansicht nach der größte Spasskiller. Zum einen sind die Maps riesig (6 Stunden für eine Map kommt da schonmal zusammen). Hört sich toll an? Und wenn man nach 5 Stunden feststellt eine falsche Strategie gewählt zu haben...? Ok, könnte ich noch verschmerzen, aber die Maps sind letztendlich einfach nur das stupide abarbeiten der Kämpfe, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Man benutzt immer die gleichen Zaubersprüche und benutzt immer die gleiche Strategie. Die AI-Helden sind auch nicht viel besser. Einfach nur monoton. Apropos Monoton, damit kommen wir zu Punkt ...

3. Die Charactererstellung! Da man jetzt mit jedem Charachter alle Skills wählen kann (also es gibt keine Beschränkungen aufgrund einer Characterklasse) wählt man irgendwann immer den gleichen Character mit den gleichen Skills. Insbesondere Heilzauber, Monstervermehrung, und Heldengeschwindigkeit sind da die Skills, die man immer nach gleichem Muster lernt und einsetzt. Dafür gibt es andere Skills, die derart offensichtlich überflüssig sind..., wirklich schade

4. Ökonomie und Aufbau. Naja, das ist eigentlich ok. 4 Resourcen sind meiner Meinung nach in Ordnung. Es gibt immer eine knappe Resource, das beeinflusst dann auch die Strategie. Der Aufbau der Städte ist etwas lieblos geraten und bietet grafisch nicht viel. Tja, also Wirtschaftswissensschaftler muss man nicht gerade sein...

5. KI ... KI? Also KI geht so: Irgendwann kommt ein Held an und geht auf die nächste schwache (also ohne oder kaum Garnison) Stadt zu. Man fängt mit eigenem Held ab mittels Portal und dann macht man weiter. Das wars. Also mal ehrlich: Was isn das??? Strategisch gesehen gehts letzten Endes nur darum: Mit maximaler Geschwindigkeit Map aufräumen und seine Städte und Armee aufbauen, um die zaghaften Gegenagriffsversuche abzufangen.

6. Balance der Fraktionen: Da man die Kampagne mit quasi allen Fraktionen mal spielen muss, ist das jetzt eigentlich egal, ob diese oder jene Fraktion Vorteile bietet. Also wenn man überhaupt was an der "Balance" kritisieren muss, dann ist da eindeutig die KI zu nennen, was ich ja bereits tat!

7. Online-Pflicht: Naja, man kann auch offline spielen, dann bleiben einem einige Bonis aber verwehrt. Was mich viel mehr ärgert (un das schon seit einiger Zeit), ist die Tatsache, das ich dieses Spiel nicht mehr weiter verkaufen konnte, obwohl mir nach einer Woche klar war, das ich es nicht mehr will. Der CD-Key ist Konotgebunden und das Konto ist laut AGB Personengebunden. (Gilt übrigens auch für Steam) Nach dieser Erfahrung heißt das für mich: Ich werde garantiert kein Spiel mehr kaufen, von dem ich entweder nicht 100% überzeugt bin ("Total War"-Serie würde ich z.B. immer bedenkenlos kaufen) oder wenn es nicht bereits um mehr als 50% reduziert wurde (also 1 Jahr nach Erscheinung). Ob das wohl im Sinne der Hersteller ist? Mein Kaufverhalten hat sich auf jeden Fall drastisch verändert....

8. Fazit: Tja, jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er große Maps mag, die es nach Schema F zu erkunden gilt. Natürlich steckt da ein gewisser Reiz drin, aber für mich ist das einfach viel zu wenig für ein gutes Game. Auch die freie Charachterwahl hat sicherlich seine Vorteile, fördert aber auch nur "Schema F" Vielleicht ist das eher was für Experimentierfreudige, die gerne verschiedene Wege gehen. Ich bin aber eher er Typ Mensch, der einen bewährten Weg nicht ändert... Schlecht für mich oder schlecht programmiert? Ich kann auf jeden Fall nur abraten...
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121 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2011
Als alter Heroes-Fan habe ich mich auch auf den 6. Teil der Serie sehr gefreut. Auch wenn Heroes III der meiner Meinung nach beste Teil war, so war Heroes V doch durchaus unterhaltsam.
Teil VI hat mich nun allerdings endgültig davon überzeugt, daß ich von Spielen großer Softwarehersteller wie Ubisoft besser die Finger lasse - ich fühle mich nämlich inzwischen ziemlich veräppelt. Warum?
Auf der Verpackung ist angegeben, daß man offline spielen könne, daß nur zur Aktivierung des Spiels eine Internetverbindung nötig sei. Das ist erstmal auch korrekt - doch dann stellt sich heraus, daß bestimmte Starteigenschaften der Helden, die man mittels eines Bonussystems erwerben kann und die man sich quasi im Laufe des Spiels "erspielt", nur online zugewiesen werden können. Ohne diese Basiseigenschaften für die Helden wird es später aber zunehmend schwierig, erfolgreich zu spielen. Auch bestimmte Bonus-Gegenstände können nur online erworben werden.

Wenn man das erstmal versteht (das Handbuch hilft kaum dabei, es besteht im wesentlichen nur aus ein paar Seiten Selbstbeweihräucherung, was man sich so alles an tollen Sachen für den Spieler ausgedacht hat, ohne zu erklären wie man das nutzt und was das soll), könnte man auf die Idee kommen, halt zukünftig gleich doch im Online-Modus zu spielen. Dumm nur, daß man im Online-Modus die im Offline-Modus gespeicherten Spiele nicht laden kann. Es heißt also, man darf nochmal von vorn anfangen - da kommt Freude auf.

Der Online-Modus bietet dann das ganz besondere Feature, daß man bei einer kurzen Unterbrechung der Online-Verbindung mit einer lapidaren Meldung, daß die Verbindung unterbrochen sei aus dem eigentlichen Spiel heraus ins Hauptmenü katapultiert wird. Ist die Verbindung wieder da, darf man sein letztes Savegame laden und wieder von vorn beginnen.
Daß es an manchen Tagen auch einfach gar nicht möglich ist, im Online-Modus zu spielen, weil es auf Seiten Ubisoft offenbar Probleme gibt und man sich nicht einloggen kann, verbessert das Spielerlebnis auch nicht gerade.

Eine ganz tolle Sache ist auch das "Synchronisieren der Spielstände", was zufallsgesteuert zu Beginn oder am Ende einer Spielesitzung automatisch losläuft. Diese Synchronisation dauert oft minutenlang und kann nicht abgebrochen werden. In einigen wenigen Fällen ist sie bei mir auch erfolgreich durchgelaufen, in den meisten Fällen aber erscheint die Meldung, daß sie nicht erfolgreich gewesen sei. Generell bedeutet es also, daß man entweder sinnlos wartet oder das Programm im Taskmanager beenden muß.

Das Spiel selbst ist wirklich recht unterhaltsam - wenn man in der Kampagne keine sinnvolle Handlung erwartet. Die Hauptkampagne ist nämlich aufgeteilt in Teilkampagnen, für jede Fraktion gibt es eine Teilkampagne. Diese Teilkampagnen sind einzeln anwählbar. Nun ist es aber nicht so, daß man dadurch, daß man die Kampagnen der Reihe nach durchspielt, dem Erzählstrang folgen könnte. Nein, Ubisoft hat sich etwas viel besseres ausgedacht: Man muß zwischen den einzelnen Teilkampagnen hin- und herspringen und die Karten der einzelnen Teilkampagnen in einer bestimmten Reihenfolge spielen, um so etwas wie einen "roten Faden" in der Story erkennen zu können. Dumm nur, daß man nicht weiß, wie diese Reihenfolge aussieht - kleiner Tipp: in manchen Foren ist diese Reihenfolge zu finden.

Als Bonus obendrauf gibt es dann auch noch diverse Bugs wie die Tatsache, daß Greife in der höheren Ausbaustufe nutzlos sind, weil ihr Sonderangriff immer Null Schaden anrichtet (hat das IRGENDJEMAND mal auch nur angetestet? Das ist KEIN Fehler, bei dem man sich mit Treiber- oder Hardwareproblemen rausreden kann!) oder sich die Karte nach einer gewissen Zeit nicht mehr scrollen läßt (es hilft nur noch ein Neustart). Es gibt noch viel mehr kleinerer Bugs aber seit das Spiel vor inzwischen über sechs Wochen veröffentlicht wurde, gab es nur einen Patch, der gleich bei Veröffentlichung installiert werden konnte. Seitdem nichts mehr. Die deutschen Foren von Ubisoft sind den Ubisoft-Mitarbeitern offenbar nicht bekannt, denn dort helfen sich zwar die User untereinander aus, doch Antworten oder Hilfe von Ubisoft selbst gibt es dort nicht.

Mein Fazit: Auch wenn die angekündigten zusätzlichen Völker und Kampagnen für Heroes VI, die noch als DLC oder DVD kommen sollen, für mich ursprünglich ganz interessant klangen, werde ich diese nicht mehr kaufen. Durch die wunderbare Online-Aktivierung kann ich diesen Schrott, den ich jetzt schon habe nicht mal mehr weiterverkaufen. Ubisoft hat zum letzten Male Geld von mir gesehen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2012
Hallo, ich spiele die Reihe seit dem 1. Spiel und hatte immer viel Spass dabei, beim 6. Teil hört der allerdings auf.
Ich habe mir das Spiel vorbestellt und habe bis heute die Kampange nicht durch, weil es einfach unspielbar ist!

Das Spielprinzip ansich, ist einzigartig es macht einfach unendlich viel Spass die Landschaft zu erkunden, Monster zu bekämpfen und seine Truppen zu upgraden.
Der neue Stadtbildschirm ist nicht so schlimm wie alle sagen, die reduzierten Rohstoffe sind auch ok ( im alten System hat man pro Volk eh nur einen Rohstoff zusätzlich genutzt und ob ich nun 2 x 8 verschiedenen Rohstoffe zum ausbauen brauche, oder 4 x 4 ist auch egal ), das Upgradesystem der Helden ist sehr gut gelungen.
Ebenso wurde die Einheiten und Rohstoffschwemme deutlich reduziert, es herrscht immer Knappheit und wer seine Einheiten verheizt der kommt nicht weit.
Das Kampfsystem ist sehr gut gelungen, die Kämpfe sind sehr fordernd, da ich ständig wechsle zwischen angreifen, blocken und heilen, die Superunits wurden gestrichen. das macht auch die kleinen Einheiten wertvoll -> sehr gelungen.
Die Grafik ist wirklich klasse, schöne Landschaften und schöne Kampfanimationen, nichts zu meckern.

Zur Dynastie: Das ganze funktioniert nur online und ist nur Boni. Es gibt Waffen die aufwertbar sind und für Einzelspielerkarten können Helden erstellt werden die je nach Dynastielevel spezielle Fertigkeiten erlernen können. Es ist also eine Spielvereinfachung ( Wenn mein Held in einer Einzelspielmap als Boni etwa +15% Exp, + 3 Bewegung und billigere Gebäude hat, sowie mächtige Waffen die einen Flächenzauber entfesseln, dann vereinfacht das den Start enorm).

Soweit das Spielprinzip, das Problem ist einfach das ich die ganzen tollen Dinge nicht nutzen kann, teils wegen dem UBilauncher, teils wegen extremer Bugs die noch immer nicht behoben sind!

Folgendes tritt auf:

- Einzelspielerkarten stürzen ab: Es ist mir nicht möglich Einzelspielerkarten zuspielen, die stürzen immer nach 30 - 50 Minuten ab, bis auf die kleinste Karte die ich in 20 Minuten packe, kann ich nichts spielen. Beim Absturz geht auch der komplette Spielvortschritt verloren da der Launcher die Daten nicht speichert.
Kampange geht super, die ist mir noch nie abgestürzt, der Fehler exestiert seit der Auslieferung und wurde nicht behoben!

- Launcher hängt sich auf: dadurch ist der Fortschritt weg und ich muss ohne die Dynastieboni spielen, das passiert bei ca. 20% aller Spielstarts

- beim Beenden stürzt das Spiel ab: dadurch sind alle gesammelten Exp / Waffen etc. weg, das passiert bei fast jeden 2. Spiel

- seit dem Neusten Updaten flackert die Grafik, Gebiet wird nichtmehr transparent dargestellt so das Gebäude, Schätze etc. verdeckt werden, ganz besonders toll bei Treppen die in die Unterwelt führen, die sind nicht nutzbar

Mir ist die Lust am Spiel gründlich vergangen, mag sein das es onlinezwang und ähnliches geben mag, mag sein das wir das einfach akzeptieren müssen, aber dann bitte richtig und nicht son Betalauncher wie das hier.
Ich spiel auch Starcraft 2 und habe mit den Blizzardlauncher nie Probleme gehabt, der ist nicht 1x abgestürzt oder hat Daten verloren, das Teil von Ubisoft ist einfach nur Schrott.
Ich habe mein Fazit gezogen und mir das neue Anno nicht geholt, ich will spielen und nicht frustriert vorm Rechner hocken!
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2012
Ein paar notwendige Worte bevor man sich überhaupt mit dem Spiel selber beschäftigen kann:
Ich muss zu meinem großen Bedauern feststellen das die aktuelle Entwicklung in der Spiele Industrie mich langsam aber sicher aus der Gamer Ecke vertreibt.
Auch, oder besser gesagt bereits bei Heroes VI realisiert UbiSoft den OnlineWahn der sich in anderen Spielen fortsetzt.
Lt. Verpackung benötigt man einmalig eine Onlineverbindung um das Spiel zu aktivieren (was ja noch völlig in Ordnung wäre). Jedoch durfte ich dann schnell feststellen, das auch dieses Spiel mitnichten voll Offline fähig ist, bzw. man sich dadurch drastische Nachteile einhandelt. Dies indem viele Inhalte bzw. Bonus Fähigkeiten und Items der Helden ausschließlich online verfügbar sind.
Als Schildbürgerstreich kann man dann nur noch bezeichnen das die gespeicherten Spiele im jeweiligen On- bzw. Offlinemodus getrennt gespeichert und im jeweils anderen Modus nicht verfügbar sind. (Hurra, also wieder von vorne')
Mir würden da ein paar sehr deutliche Ausrücke einfallen mit denen man dieses Konstrukt bezeichnen könnte'
Natürlich ist der Online Modus bei diversen Gelegenheiten nicht verfügbar (techn. Probleme auf der Site etc) womit man dann völlig in der Luft hängt da nicht mal mehr ein Safe Game zur Verfügung steht. Die sogen. Synchronisation scheint bestenfalls sporadisch zu funktionieren.
Nachdem ich ähnlich nervige Erfahrungen in den letzten Monaten bei einigen Spielen machen durfte (z.B. Anno2070) komme ich so langsam zu dem Schluss das die Spiele Entwicklung irgendwie an mir vorbeigeht. Ich würde gerne offline spielen, ohne Wenn und Aber. Dafür bezahle ich das Spiel, registriere mich, etc. Jedoch dieses völlig bekloppte 'Du musst online sein'-Wahn von div. Herstellen geht mir, höflich ausgedrückt, massiv gegen den Strich. Wird offenbar wirklich Zeit mir ein anderes Hobby zu suchen'
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2012
Ich hatte das Spiel vorbestellt, deshalb konnten mich die schlechten Bewertungen hier nicht mehr rechtzeitig warnen. Leider muss ich diese bestätigen.

Meine Geschichte ähnelt nämlich sehr denen von anderen:
Ich habe das Spiel installiert und bekam erst einmal ein riesiges Update, dass sich automatisch heruntergeladen hat. Man wird vom Spiel diesbezüglich niemals gefragt, ob es etwas herunterladen soll, es zieht einfach fröhlich ungefragt Daten aus dem Internet. Dementsprechend hat man auch keine Kontrolle, was es an Ubisoft schickt.

Diesen Umstand habe ich dann erst einmal hingenommen und das Spiel konnte gestartet werden. Und zwar über einen Startbildschirm, der allerlei nutzloses Zeug enthält, das ich nicht haben wollte, z.B. einen Twitter-Feed(!) und irgendwelches Community-Gedöns. Auch das habe ich zähneknirschend hingenommen, obwohl ich es absolut überflüssig und dreist finde, dass man für ein (Vollpreis-)Spiel, das eigentlich keinen Online-Modus benötigt, eine solche Plattform aufgezwungen bekommt, wo man sich vor dem Spielstart im Prinzip noch Werbung reinziehen muss.

Dann konnte ich tatsächlich spielen (nach einer weiteren automatischen Suche nach Updates).

Bei den nächsten drei oder vier Starts wurde jedes Mal ein Update heruntergeladen und installiert. Teilweise zum Glück etwas kleiner als das erste, trotzdem finde ich es bedenklich, dass bei jedem (!) Start des Spiels ein Update installiert wird. Und nach jedem Beenden läuft eine längere Prozedur, die die Spielstände synchronisiert. Keine Ahnung, wozu das nötig ist.

All das hat mich ziemlich genervt, aber zumindest konnte ich das Spiel spielen. Was auch viel Spaß gemacht hat. Bis heute. Denn eben wollte ich das Spiel starten und bekomme nur eine Fehlermeldung "DIENST NICHT VERFÜGBAR". Ohne weitere Informationen. Das war es dann, meine Geduld ist am Ende. Und so schreibe ich jetzt statt zu spielen diese Rezension.

Das Spiel ist gut, aber wenn man es eigentlich nur offline spielen will und dennoch gezwungen wird, einen mit nutzlosen "Features" überladene Online-Plattform zu verwenden und diese dann auch noch verhindert, dass man das Spiel offline starten kann, dann kann es als Bewertung nur die Mindestanzahl an Sternen geben. Wenn ich das spiel nicht spielen kann, dann kommt es für mich einem defekten Produkt gleich und so bewerte ich es dann auch.

P.S.: Ich weiß, dass es einen Offline-Modus gibt, aber der wurde ja netterweise um einige Features erleichtert, d.h. wer das komplette Spiel spielen will (und das will ich, wenn ich schon den vollen Preis zahle), muss die Online-Plattform nutzen und kann dann eben nur spielen, wenn er gerade Glück hat.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2012
Wenn man den ganzen online-Kram und die dabei regelmäßig auftretenden handwerklichen Fehler mal bei Seite schiebt, bleibt ein Spiel, dass deutlich weniger Spieltiefe aufweist als seine Vorgänger. Die Kampagnen bestehen zu 90% aus endlosen Kämpfen mit einer kleinen Armee gegen noch kleinere neutrale Gegner, die nur noch sehr sehr selten fliehen (Erfahrung gibt es aber in diesem Teil nur, wenn man sich trotzdem durch den langweiligen Kampf quält ;-) ).

Die Synchronsprecher (der englischen Version) sind bestenfalls mittelmäßig . Das Spielprinzip besteht ausschließlich darin, die eigenen Verluste auf null zu drücken, denn man kontrolliert 90% der Zeit keine Stadt und am Ende der Karte kommt stehts ein Endkampf der so übertrieben schwierig ist, dass man nur eine Chance hat, wenn man im Vorfeld jeden noch so bedeutungslosen Kampf penibelst ausgefochten hat. Der wirtschaftliche Aspekt des Spiels wurde vollkommen beseitigt. Städtebau und Kontrolle über Minen und "Dwellings" sind derart reduziert worden, dass man jetzt alle Minen und "Dwellings" einer Region automatisch gewinnt und verliert, wenn man eine Befestigung (Stadt oder Fort) kontrolliert oder verliert. Was die so produzieren ist auch Nebensache, denn es gibt jetzt nur noch 4 Ressourcen und auch die Kreaturen "spawnen" in einen globalen Pool, den man in jeder Stadt der Karte beliebig leerschöpfen kann.

Das Spiel ist durchweg eine Enttäuschung, nicht nur wegen der langweiligen, vom Spielprinzip vereinheitlichten Kampagnen, sondern auch und vor allem weil die Macher das beseitigt haben, was bei den Vorgängern den größten Reiz ausgemacht hat: die Unterschiede zwischen den Fraktionen. Jetzt unterscheiden sich diese nur noch durch das Aussehen der Kreaturen, denn diese sind jetzt auch farbübergreifend alle ähnlich gestrickt. Die "Farbe" des eigenen Helden ist bedeutungslos, da man sich aus einer fest vorgegebenen Menge von Fähigkeiten immer den gleichen Charakter mit exakt den gleichen Fähigkeiten, unabhängig von der Fraktion, zusammenbasteln kann. Fraktionsspezifische Fertigkeitskombinationen, die auf die Stärken der eigenen Fraktion abzielen, gibt es nicht mehr.

Mein Fazit: Farbloser Einheitsmischmasch mit schlechten Synchronsprechern und geringer Spieltiefe.
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2012
Nun wo soll man anfangen...

Beginnen wir bei den Fraktionen: Die üblichen Verdächtigen Zuflucht, Inferno und Nekropolis sind weiterhin da. Die Orks sind auch wieder mit von der Partie, warum die in den vorherigen Teilen nur so inkonstant auftreten ist mir auch ein Rätsel. Die Zauberer, Elfen und die Dungeonfraktion wurden komplett abgeschafft, ich habe in dem Spiel bisher nicht einen Elfen gesehen. Stattdessen gibt es eine neue Fraktion das Sanktuarium mit Nagas und vielen weiteren Wasserbewohner ganz nett, aber mir fehlt trotzdem gerade der Dungeon, die meine Lieblingsfraktion war.
Die Einheiten wurden auch mal wieder überarbeitet, so dass man wieder einige Zeit braucht um die Fähigkeiten der einzelnen Einheiten herauszufinden, auf Dauer etwas entnervend für mich bei jedem neuen Teil wieder von vorne zu beginnen was das angeht.
Was bei den Fraktionen auffällt ist auch, dass einige in meinen Augen viel zu stark sind, so ist es mit der Nekropolis keinerlei Problem die meisten Kämpfe ohne Verluste zu bestehen, da man sowohl mit der Spezialfähigkeit als auch mit den Geistern (in diesem Falle 2x pro Kampf) heilen kann.
Dieses mangelnde Balancing ist eine der größeren Schwächen des neuen Heroes Teil.

Einer der wohl größten Kritikpunkte an dem Spiel an sich ist wohl, dass man sich noch immer wie ein Betatester vorkommt. Es ist schon sehr eigenartig, wenn man feststellen muss, dass die Spezialfähigkeit einzelner Einheiten nicht funktioniert, sollte bei einer angemessenen Betaphase eigentlich aufgefallen sein so etwas, zumindest ist das meine Meinung. Es scheint ja ohnehin mittlerweile in Mode gekommen zu sein halbgare Spiele auf den Markt zu schmeißen, da man sie ja patchen kann. Ebenso kommt es vor, dass Kreaturen nicht sterben sondern weiterhin auf dem Schlachtfeld rumstehen, kein großes Problem irritiert allerdings.
Bevor mir jemand sagt ich solle gefälligst patchen: Ich habe den 1.2 Patch.

Es gibt auch einige gute Veränderungen, die einiges umsetzen, was mich schon im/in Vorgänger/n störte. So wurden einige Fähigkeiten überarbeitet oder ersetzt, als Beispiel möchte ich natürlich die Geister nennen. Wie oft habe ich mich schon zurückhalten müssen nicht in die Tischkante zu beißen, wenn mal wieder der 3.-4. Angriff in Folge nicht traf.
Allerdings gibt es auch bei den Fähigkeiten einiges was ich, sagen wir mal, schwach umgesetzt fand. Da sei z.B. das verbesserte Katapult zu nennen. Großartig. Katapulte fügen einen Schaden mehr zu (d.h. mit Skill 4 ohne 3) klingt toll, aber man kann das Katapult nicht steuern und was das tollste ist sowohl Mauern als auch Türme haben NEUN Leben, dieser Skill scheint nur eingefügt worden zu sein damit man nicht an den etwas nützlicheren zweiten Skill aus dem Ast kommt. Achja generell die Talentbäume, ja es gibt jetzt Talentbäume bei Heroes. Dort kann man nach bester Rollenspielmanier seinen Helden einen Punkt pro Levelaufstieg vergeben.
Das gilt übrigens auch für Zauber, denn die Magierakademien wurden komplett abgeschafft. Ja man muss Zauber jetzt "skillen". Durch die Talentbäume und die freie Auswählbarkeit landet man mit den Helden früher oder später bei Schema F und nimmt so den Helden ihre Einzigartigkeit. Das fehlen der Magierakademien führt auch dazu, dass die Städtebaumenüs jetzt sehr leer aussehen. Ohnehin scheint wenig Wert auf den Ausbauaspekt der Vorgänger gelegt worden zu sein, da auch die Ressourcen auf Holz, Erz, Kristall und Gold zusammengedampft wurden. Entweder sollte der Spieler nicht überfordert werden weiterhin ganze sieben Ressourcen managen zu müssen oder man wollte mehr von der Strategie zum Actionlastigen hin, wofür kein Heroeskenner dieses Spiel kaufen würde, zumindest meiner Meinung nach.

Vom strategischen kommen wir dann auch gleich zu unserem Liebling: die KI. Ich finde die KI von Heroes VI mit Abstand die schlechteste die mir in Heroes je untergekommen ist. Sie reagiert von Anfang an absolut vorhersehbar und ist dermaßen passiv, dass man sich bisweilen wundert wo eigentlich die Gegner abgeblieben sind während man selbst gemütlich aufbaut. Sollte es doch einmal dazu kommen, dass sich die KI in das eigene Gebiet verirrt braucht man nicht einmal einen zweiten Helden, denn alle Städte haben jetzt Stadtportale und nicht nur eines, nein! Gleich zwei können in jeder Stadt gebaut werden. Eines der Portale ist für die Reise von Stadt zu Stadt das zweite ist eine Möglichkeit für den Helden direkt zu einer Stadt mit diesem Portal zu reisen, wobei bei diesem Portal immer das nächste ausgewählt wird, so oder so ist es aber möglich mit einem einzigen Helden quer über die Karte zu reisen und den Gegner innerhalb von zwei Zügen abzufangen. Vielleicht wurden diese Stadtportale auch nur eingeführt damit ein bisschen mehr in der Bauliste ist...

Und natürlich noch unser aller Liebling: Die Online-Pflicht. An und für sich für mich kein zu großes Problem habe ich doch eine stabile Verbindung. Allerdings nützt die beste Verbindung nichts, wenn die Server von Ubisoft da nicht mitspielen. Es gibt nichts schöneres als mitten in der Kampagne zum Hauptmenü geworfen zu werden, weil ich keine Verbindung zu deren Servern herstellen kann und natürlich sind diese Speicherstände offline nicht zu erreichen. Macht schon einen unglaublichen Spaß sowas.

P.S. Ich denke man liest raus, dass diese Rezension während eines Serverdowns entstand und ich mich etwas stark auf das Negative des Spiel konzentriere, doch möchte ich betonen, dass ich dieses Spiel für einen Heroes Fan absolut NICHT empfehlen kann und auch eigentlich sonst niemandem.

So oder so herzlichen Glückwunsch an Ubisoft, die diese Reihe in den Abgrund traten und alle Sympathien, die ich der Reihe unter 3do und New World Computing entgegenbrachte so schnell zu verspielen das ist schon eine wahre Kunst.
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am 11. Juni 2013
"Update-Informationen werden heruntergeladen ..."

"Updating Uplay..."

(Rädchen)

"Logging in ..."

"Starting Game ..."

"Synchronizing Savegames with the Cloud ..."

(Balken kriecht: 20% ... 30% ... 40% ...30% ... 40% ... 50% ... 60% ...40% ... 50% ... 60% ... 70% ... 60% ... 70% ... 80% ... 90% ... 90% ... 90 % ... 80% ... 90% ... 90% ...)

(Loading Screen)

(schwarz, Rädchen)

(Animation, die man nicht überspringen kann)

(Animation, die man überspringen kann)

(Loading Screen mit Sanduhr)

(Loading Screen mit Handschuh)

"Verbindung zum CONFLUX wird hergestellt ..."

(Rädchen)

(Hauptmenü. Spiel laden.)

(Loading Screen mit mäßig guten Spruch, Ladebalken)

Hurra, das Spiel ist geladen! Es kann losgehen!

Nach etwa 0 Sekunden bis 60 Minuten Spielzeit:
Das Spiel friert ein oder schließt sich einfach.

"Might & Magic Heroes VI funktioniert nicht mehr

Das Programm wird aufgrund eines Problems nicht richtig ausgeführt. Das Programm wird geschlossen und Sie werden benachrichtigt, wenn eine Lösung verfügbar ist."

Das Ganze auf einem relativ neuen PC, der sämtliche Systemanforderungen locker überschreitet. Und auf dem andere aktuelle Spiele anstandlos laufen.
Übrigens, selbst wenn man die häufigen Abstürze mit einplant und versucht, sich mit dauernd speichern und neu laden voranzukämpfen: Irgendwann ist jedes angefangene Spiel so korrumpiert, dass es beim nächsten Zug der KI garantiert abschmiert. Ich habe noch keine Map fertigspielen können.
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