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TOP 500 REZENSENTam 12. Oktober 2014
Der Film Black Swan selbst ist ein sehr toller Film - wenn man so etwas mag.

Die Baletttänzerin Nina ist talentiert und ehrgeizig, hat aber sehr wenig Selbstvertrauen, was vermutlich u.a. an ihrer ziemlich kaputten Mutter liegt. Gerade das mangelnde Selbstvertrauen steht ihr im Weg, um ihre Traumrolle der "Schwanenkönigin" zu ergattern. Balletchef sieht ihr Potenzial und geht das Risiko ein, dieses Potenzial aus ihr herauszukitzeln. Sie bekommt die Rolle. Für Nina existiert jetzt nur noch die Rolle. Auf der einen Seite beginnt sie ihr Selbstvertrauen zu finden. Auf der anderen Seite ist der Preis dafür hoch, denn plötzlich beginnen ihre Ängste und die Wirklichkeit sich miteinander zu vermengen...

Die Geschichte und selbst die Charaktere sind an und für sich nicht sonderlich komplex, sogar geradezu stereotypisch. Aber das ist nicht schlimm, denn in dem Film geht es eigentlich nur um Nina und ihre emotionalen Entwicklung. Das ist Black Swan vorzüglich gelungen und fünf Sterne wert. Allerdings ist das sicher nicht jedermanns Sache und man sollte sich bewusst sein, dass der Film deutlich mehr Anspruch als Unterhaltung ist.

Sehr enttäusch war ich auf technischer Seite von dem Bild. Von einem Kinofilm auf BluRay erwarte ich auch BluRay-Qualität. Das Bild ist aber oft sehr krisselig und hat nur wenig mehr als DVD-Qualität. Das ist umso bedauerlicher, da die oft eingesetzten hell-dunkel-Kontraste in gestochen scharfem Bild sicher noch eindrucksvoller zur Geltung kämen. Sollte das Krisselbild tatsächlich gewollt sein (kann ja durchaus künsterlisch gemeint sein), dann hat der Effekt bei mir nicht gewirkt.

FAZIT: Black Swan ist kein Unterhaltungsfilm, sondern konzentriert sich vor allem auf die emotionale Entwicklung des Hauptcharakters. Das muss man mögen, dann ist der Film aber ein anspruchsvoller Genuss (fünf Sterne). Allerdings kommt das Bild auf BluRay kaum über DVD-Niveau hinaus, wofür ich zwei Sterne abziehe.
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am 25. Juli 2011
Inhaltlich möchte ich nur im Ansatz auf den Film eingehen, da dies erstens hier schon zu genüge getan wurde, und zweitens anscheinend sowieso nur in einer verbalen Massenschlägerei endet.

Mir ist es völlig wurscht, ob ein Film "übervermarktet", künstlerisch wertvoll, pädagogisch bedenklich, kommerzieller Mainstream, völlig sinnfreier No-Brainer oder doch das "gaaanz große Kino" ist. Egal welcher Stempel dem Film im Vorfeld oder danach aufgedrückt wird, TATSACHE ist:
MIR hat Black Swan sehr gut gefallen (und das ist es doch, was letztendlich zählt - dass ein Film gefällt). Natalie Portman liefert hier meiner Meinung nach eine absolut überzeugende, intensive und kompromisslose schauspielerische Leistung ab. Für mich (abgesehen von Léon - Der Profi) ihre beste überhaupt. Kein Action-Feuerwerk, kein Psycho-Thriller im herkömmlichen Sinne. Egal, welche Kriterien man hier zugrunde legt, Black Swan bewegt sich immer irgendwo dazwischen. So sehr man's auch versucht, der Streifen will nicht so recht in irgendeine Schublade passen und ist mit Sicherheit nicht jedermann's Sache. Warum, wieso, weshalb, das muss letzten Endes jeder für sich selbst herausfinden.

ABER: wer nun geneigt ist, einen Blick zu riskieren, sollte um die BluRay einen weiten Bogen machen! Die Bildqualität ist unterirdisch. Da ich (noch) über keine Heimkinoanlage verfüge, kann ich über den Sound keine fundierte Beurteilung abgeben, aber das Bild ist (für BluRay) unter aller Kanone. Dass man auch mit dem "grandiosen Qualitätsstandard" einer BluRay gehörig auf die Schnauze fallen kann, hat die Filmindustrie seit der Einführung ja bereits unzählige Male eindrucksvoll bewiesen. Aber ich konnt's ja mal wieder nicht abwarten und habe die BluRay gleich vorbestellt. Das war dann wohl mal wieder nix.
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Rezension des Kinofilms

Hat der Film eine eindeutige "Auflösung"? Ich denke er lässt sich auf mehrere Weisen interpretieren. Wer mit solch schwammigen Aussagen nichts anfangen kann könnte von Black Swan enttäuscht werden. Ok, es gibt einige Szenen mit lesbischer Erotik, einige Schockeffekte und eine bezaubernde Natalie Portman wie noch in keinem Film zuvor, aber meist ist der Film alles andere als Popcorn-Kino.
Es ist ein Kunstfilm, noch dazu einer mit recht grobkörnigem Bild. Eine grosse Bedeutung hat der Surround-Sound für Darren Arronofskys Film über den Schwanensee. Nicht nur ist es erhebend dieses sehr populäre Stück klassischer Musik in voller Lautstärke zu erleben, wichtiger sind die Soundeffekte, die mich mehrfach zusammenzucken liessen und besonders in den letzten Momenten des Films sehr beeindruckt haben.

Nina (Natalie Portman) ist eine aufstrebende Ballettänzerin, die unter psychischen Problemen leidet und sich eine Wohnung mit ihrer Mutter teilt, die früher ebenfalls Ballettänzerin war. Ihr Kinderzimmer ist voller Stofftiere, Selbstverletzungen am Rücken deuten aber bereits an, dass Ninas heile Welt bröckelt.
Der gefeierte Choreograph Tomas (Vincent Cassel, mit einem zumindest für mein Empfinden unfreiwillig komischen französischen Akzent) will mit einer Neuinterpretation des Schwanensees wieder mehr Zuschauer ins Ballett locken. Die Auslese ist hart und das Scheitern aufgrund mangelnden Talents oder zu hohen Alters ist gewiß. Ninas grosser Traum den weißen und den schwarzen Schwan tanzen zu dürfen weckt Assoziationen wie: sei vorsichtig was du dir wünscht, denn es könnte wahr werden. Oder auch: Genie und Wahnsinn liegen dich beieinander. Oder: wer schön sein will muss leiden.

Shutter Island und The Game sind Filme die mich ein wenig an Black Swan erinnern, dennoch ist es ein ganz eingenständiges Kunst- und Meisterwerk geworden. Was ist real und was sind Sinnestäuschungen? Wichtiger als der rationale Verstand sind Black Swan das Unbewusste, die Gefühle und die Bilder. Wenn im LSD-Rausch plötzlich Bilder zu sprechen beginnen dann ist das visuell höchst beeindruckend und dem Zuschauer wird eine weitere Erklärung für Ninas verstörende Erlebnisse geboten.

Black Swan vermittelt eine kalte, beklemmende Atmosphäre. Der Film ist durchgängig spannend, bringt es den Zuschauern sehr eindrucksvoll nahe, wie fordernd es sein kann sich voller Leidenschaft in etwas, hier ist es die Kunst des Tanzens, zu verlieren. Die sehr intensive Möglichkeit sich als Zuschauer in Ninas Welt hineinzuversetzen, ihren physischen und psychischen Schmerz zu spüren ist brillant umgesetzt worden! Ein kluger, sehr aufwühlender Film!
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am 29. Januar 2013
Toller Film für alle diejenigen, die dieses Genre mögen. Was vielleicht der Titel des Filmes vermuten lässt, ist
er keinesfalls - es ist kein Tanzfilm, obwohl es natürlich darum geht. Dieser Film beansprucht die Psyche und
jeder, der diesem Genre etwas abgewinnen kann, sollte ihn sich unbedingt ansehen.
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am 7. November 2013
einfach nur krass. Der Film geht auf die Psyche zumindest auf meine. Ich war anfangs vollkommen verwirrt bis ich erst mal verstand, dass sich das alles in ihrem Kopf abspielt weil sie sich so unter Druck setzt. Ich hab noch ziemlich lange über den Film nachgedacht und das passiert mir wirklich selten.
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am 15. Januar 2012
Normalerweise bin ich eher ein Angsthase, was solche Filme angeht. Deswegen habe ich mich lange nicht an diesen Film herangetraut. Schließlich habe ich es trozdem gewagt, weil so viele Leute ihn mir empfohlen hatten.
Von Anfang an saß ich wie festgewachsen auf dem Sofa und starrte auf den Bildschirm.
Teilweise war ich etwas verwirrt, doch alles klärt sich im Lauf der 100 Minuten auf. Jeder Charakter ist bis in das kleinste Detail ausgefeilt. Auch Natalie Portmans Tanzleistung war ausgezeichnet. Natürlich stellt das Ballett die Rahmenhandlung dar, jedoch kann man den Film auch gut verstehen wenn man keine Ahnung von Ballett hat.
FSK 16 finde ich völlig berechtigt, da es zwar kein Gemetzel ist von dem man Angstzustände bekommt, aber auch kein Film über Schmetterlinge. Vor allem an dem Ende hatte ich etwas zu knabbern.
Ich fand, dass der Film ziemlich plötzlich endete, doch wenn man überlegt: Wie hätte es denn sonst enden sollen? Nachdem der Film zuende war, bin ich noch einige Minuten wie unter Hypnose herumgelaufen.
Für mich ist es einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.
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am 21. August 2011
Absolut genialer Psychotrip mit einer hervorragenden Natalie Portman, die auf der ganzen Linie zu begeistern weiss. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute.
Einfach Perfekt!

Vom Bild her war ich allerdings sehr enttäuscht, denn es ist für mich störend körnig und lässt auf Grund fehlender Schärfe und Tiefenwirkung so gut wie nie HD-Feeling aufkommen. Da sehen manche DVD's wesentlich besser aus!
Nur, die beiliegende DVD ist vom Bild her noch wesentlich schlechter.

Der Ton befindet sich dagegen wieder auf einem sehr guten Niveau. Gut abgemischt weiss er die nötigen Passagen zu betonen.

Trotzdem gebe ich hier wegen der vielen 1 Sterne Bewertungen nur auf Grund des Bildes noch volle 5 Sterne. Ansonsten wären es nur 3 Sterne gewesen!

Fazit: Ein sehr lohnenswerter Film, vom Bild her muss man aber Abstriche machen!
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am 30. Juni 2011
In Aronofsky's neuem Film "Black Swan", welcher im Januar 2011 in die deutschen Kinos gekommen ist, geht es um eine Ballettänzerin Nina (Natalie Portman), die die Rolle ihres Lebens bekommt: die Schwanenkönigin in der neuen "Schwanensee"-Produktion.

Nina soll sowohl den unschuldigen weißen als auch den dämonischen schwarzen Schwan verkörpern.
Sie steigert sich aber so sehr in ihre Rolle hinein, dass sie paranoid wird.
Sie bekommt Verfolgungswahn und glaubt, dass die neue Ballerina Lilly (Mia Kunis) ihre Rolle streitig machen will.
Auch ihre Mutter, die selbst gerne eine solche Karriere wie ihre Tochter gehabt hätte, diese aber wegen der Schwangerschaft abbrechen musste, macht Nina verrückt. Sie kontrolliert ihre Tochter und lässt sie nicht erwachsen werden.

"Black Swan" ist kein Tanzfilm, sondern ein rasanter und spektakulärer Psychothriller. Der Film zeigt die Entwicklung der besessenen, perfektionistischen und verspannten Ballerina, welcher vorgeworfen wird, sie sei zu steif und hätte keinen Sexappeal.
Nina steigert sich so sehr in ihre Traumrolle hinein, dass sie selbst vom weißen zum schwarzen, bösen Schwan wird.

Eindrucksvolle, starke und intensive Bilder lassen den Zuschauer im Kinosessel zusammenzucken und sich in ihre Schmerzen beim Training einfühlen.

Natalie Portman hat ihre Rolle sehr ernst genommen und über ein Jahr lang intensiven Ballettunterricht genommen. Ihre harte Arbeit zahlt sich aus. Ihre schauspielerische Hochleistung ist hervorragend und beeindruckend.
Meiner Meinung nach hat sie sich den Oscar mit dieser Rolle verdient.

Mein lieber Schwan, was für ein Film!
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am 15. September 2011
Ich fand den Film absolut faszinierend und fantastisch.

Es ist offensichtlich, dass dieser Film nicht das ,,wahre Leben'' der meisten Tänzerinnen darstellt. Jedoch habe ich selber schon die Erfahrung im Freundeskreis gemacht, dass der Druck in der Branche tatsächlich derart ausarten kann.
Es gibt daher von mir für den Wahrheitsgehalt 4/5 Sterne.

Die Geschichte ansich ist von Brutalität, Sex und Ekstase geprägt. Wer hier einen Tanzfilm erwartet ist FALSCH!! Originalität und künstlerische Veranlagung werden offensichtlich. Mit einem - wie hier erwähnt - softporno kann ich das ganz und gar nicht vergleichen. Es geht nunmal um die völlig kaputte Gefühlswelt einer zwischen Ambitionen und Ängsten hin und hergerissenen Frau, die zwischen dem Image einer Frau und eines Mädchens festzustecken scheint.
Das Thema des Films ist für die heutige Gesellschaft, die von Leistungsdruck und Konkurrenzkampf geprägt ist, finde ich, unheimlich wichtig. 5/5 Sterne

Die Filmmusik ist natürlich wunderbar! 5/5 Sterne

Auch die schauspielerische Leistung finde ich einfach top! Mila Kunis und Natalie Portman geben ein tolles Team ab. Und selbst wenn Natalie Portman nicht alles selbstgetanzt hat: ES GEHT HIER NICHT UM DAS TANZEN! ich kann es nur immer wieder betonen, dass das hier kein Tanzfilm ist! 5/5 Sterne

Alles in allem finde ich den Film absolut faszinierend und defintiv sehenswert. Das hier ist allerdings weder ein Grusel-film, noch ein Tanz-Film!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Juni 2011
ZUM FILM:
Wer Darren Aronofskys bisheriges Gesamtwerk betrachtet, weiß, dass dieser innovative Regisseur seine Zuschauer zumeist mit abgründigen Themen oder gar dem Abstieg von Menschen beschäftigt. Besonders ausgeprägt war dies zu sehen im erschreckend faszinierenden "Requiem For A Dream" oder im gelungenen "The Wrestler", der Mickey Rourkes Comeback einläutete. Zudem sind Aronofskys Filme immer sehr - und vereinzelt vielleicht zu - vielschichtig und verlangen dem Zuschauer eine hohe Aufmerksamkeit ab, weshalb der in meinen Augen überragende "The Fountain" auch insgesamt nur durchschnittliche Kritiken erhalten hat.
Mit "Black Swan" ist Aronofsky nun gelungen, was kaum jemand für möglich gehalten hätte: Kritiker und Publikum waren und sind gleichermßen begeistert. Wobei besonders auffällt, dass sowohl das klassische Mainstream- als auch das anspruchsvolle Arthouse-Publikum den Film schätzt und ihm somit zu einem großen Kassenerfolg verholfen hat.

Darren Aronofsky bleibt sich treu und zeigt dem Zuschauer den konsequenten und unaufhaltsamen - hier psychischen - Abstieg eines Menschen, in diesem Falle den einer Primaballerina. Diese Essenz ist eingebettet und einen Film, der Drama und Thriller zugleich ist und der durch das Verschwimmen verschiedener Realitätsebenen eine oftmals surreale Stimmung erzeugt. Sowohl Zuschauer als auch die Personen im Film fragen sich daher vermutlich mehr als nur einmal, was schon Traum und Wahnvorstellung oder was noch Realität ist. Darren Aronofsky gelingt das Kunststück, diese unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen zu einem stimmigen Ganzen zu verknüpfen.
Manche Kritiker wollen in dem Film auch Horrorelemente gesehen haben. Das dadurch neugierig gewordene Genrepublikum muss enttäuscht werden, da "Black Swan" alles ist, nur kein Horrorfilm. Er funktioniert als Psycho- und Gesellschaftsstudie, die vor dem Hintergrund der Welt des Balletts angesiedelt ist. Er ist jedoch, und das dürfte manche überraschen, auch kein Ballettfilm. Den Lesern dürfte anhand meiner letzten Zeilen aufgefallen sein, dass der Film viele Facetten in sich vereint und bestimmte Aspekte ausklammert, auch wenn man sie in ihm sehen könnte. Das soll heißen: "Black Swan" wirkte für mich wie ein Genremix, den ich so noch nie zuvor gesehen habe.

Natalie Portmans Leistung ist tatsächlich phänomenal! Absolut glaubwürdig verkörprt sie die unterschiedlichen, psychischen Zustände der ehrgeizigen Nina: Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt, lachend, weinend... alles mit großer Emotion gespielt und teilweise in einer Szene zu sehen. DAS ist ganz große Schauspielkunst.
Schon fast schade ist, dass Vincent Cassels Leistung neben Natalie Portmans Performance beinahe ein wenig verblasst. Für sich genommen liefert er jedoch ebenfalls eine hervorragende Leistung ab. Sein lange nicht durchschaubarer, sehr interessanter Charakter trägt sicher einen Teil dazu bei.

ZUR BLU-RAY:
HD-Fans werden an dem Bild keine uneingeschränkte Freude haben. Nach vielen überragenden Bildern von kürzlich erschienenen Filmen, fällt "Black Swan" doch ein wenig ab. Zu wenig plastisch wirkt das Bild auf mich und ein Rauschen ist ebenfalls feststellbar.
Der Ton ist über jeden Zweifel erhaben - allerdings nur im englischen Originalton, da hier der DTS HD-MA-Format vorliegt. Auf Deutsch liegt der Film leider "nur" im klassischen DTS-Format vor. Für die beite Masse dürfte dies vollkommen ausreichend sein, jedoch erzielt der Sound mit der englischen Tonspur eine hörbare Qualitätssteigerung.

Es sind einige interessante Extras vorhanden, wobei ich jedoch schade finde, dass kein Audiokommentar des Regisseurs enthalten ist... aber das ist eindeutig Geschmackssache.

Sehr schön ist, dass der Film auch in der DVD-Fassung enthalten hat.

FAZIT:
Seit meinem Kinobesuch habe ich mich auf die Blu-Ray-Veröffentlichung gefreut. Wieder ein Film, der mir die Hoffnung zurückgegeben hat, dass aus Hollywood auch im neuen Jahrtausend noch sehr gute Filme kommen, die inhaltlich zu überzeugen wissen. Mehr noch: Darren Aronofskys "Black Swan" ist ein Meisterwerk! Klare Kaufempfehlung!
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