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5.0 von 5 Sternen Einfach Top
Schöne Musik mit sinnreichen Texten und grandios produziert. Für alle die spaß an der Musik haben wollen ist diese CD zu empfehlen. Natürlich muss man Rap mögen...!
Vor 14 Monaten von derMeise veröffentlicht

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein sieht anders aus.
Auch wenn Lil' Wayne schon immer die Hip-Hop-Szene spaltete, so schrieb der Vorgänger zu diesem Album "Tha Carter III" mit Platin gleich in der ersten Woche Rap-Geschichte. Nach drei mehr oder weniger halbgaren Alben ("Rebirth", "We Are Young Money" & "I Am Not A Human Being"), kommt also endlich das Album, an dem Mr. Carter bereits seit 3 Jahren sitzt und dass die...
Veröffentlicht am 8. September 2011 von Zingel, Roman


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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein sieht anders aus., 8. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Audio CD)
Auch wenn Lil' Wayne schon immer die Hip-Hop-Szene spaltete, so schrieb der Vorgänger zu diesem Album "Tha Carter III" mit Platin gleich in der ersten Woche Rap-Geschichte. Nach drei mehr oder weniger halbgaren Alben ("Rebirth", "We Are Young Money" & "I Am Not A Human Being"), kommt also endlich das Album, an dem Mr. Carter bereits seit 3 Jahren sitzt und dass die gigantischen Erwartungen halten soll, die ihm sein durchaus gelungener Vorgänger auftat.

Die Singles waren was das anging doch auch sehr vielversprechend. "6'7'", "John", "She Will" - allesamt Bretter. Dass alle diese aber keine große thematische Vielfalt auffahren ließen, machte "How To Love" in gewisser Weise wieder wett. Zwar ist die Geschichte in diesem Song auch nicht gerade unberührt, doch sie wird von Wayne einfach cool und vor allem - Gott sei Dank - ohne Auto-Tune vorgetragen. Gepaart mit dem äußerst gelungenen, für Wayne schon recht ungewohnten Instrumental, wird er aber - zumindest für viele - zu einem absoluten Hit.

Überhaupt ist die Produktion die große Stärke dieses Albums. Die Beats sind allesamt stark. Bis auf "Nightmares Of The Bottom", was leider total lahm ist, wobei der Song echt gut werden könnte. Für "How To Hate" gilt das nicht. Dieses Stück ist einfach nicht gut. T-Pain nervt tierisch und auch der Beat will mal so gar nicht zünden.
Ansonsten ist aber alles sehr gut hörbar. Doch fällt recht schnell etwas auf - Wayne fehlt auf "Interlude" und "Outro". Beide dieser Songs benutzen dasselbe Instrumental wie das Intro. Nur halt andere Rapper, die drauf rappen. Und die machen leider bis auf Shyne, dessen Part total in die Hose geht - schrecklich, kann man sich gar nicht anhören - alle eine bessere Figur als der Hausherr auf "Intro". Besonders Tech N9ne besticht hier und macht "Interlude" zusammen mit einem überragenden Andre 3000 meiner Meinung nach zum besten Song des Albums. Ohne Wayne - ernsthaft?!

Dieser Ironie liegt aber im Wesentlichen zugrunde, dass Lil' Wayne zwar viel besser könnte (was ja auch durchaus schon der Fall war), das aber einfach nicht tut. Viele der anderen Songs sind nämlich nicht nur thematisch schwach, sondern überzeugen auch textlich nicht. "You faker than some titties, you get tittie f-cked" - Au weia! Aber das zieht sich fast durch's ganze Album! Und dann wäre da noch dieser immer gleiche, monotone Flow, den wir mittlerweile auch schon Millionen Male gehört haben. Spannender wird der dadurch auch nicht. Wenn man da noch mal in den Vorgänger reinhört, merkt man, dass Wayne aber durchaus richtig hungrig und motiviert klingen kann. Hier ist das so richtig nur auf "6'7'" und "Abortion" der Fall.

Und da kommt dann die große Problematik des Albums erst richtig auf: Wayne könnte ein richtig gutes Album machen. Hätte, könnte, müsste. Aber der Erfolg kommt ja mittlerweile von alleine. Die Verkaufszahlen stimmen ja sowieso. Wieder einmal bricht das Album Verkaufsrekorde - was war auch anderes zu erwarten? Doch da Weezy sich mittlerweile nicht mal mehr wirklich anstrengen muss, lässt er scheinbar auch mal viel außer Acht. Zum Beispiel, dass sein Style auf "Tha Carter III" noch neu und cool war. Mittlerweile wäre es vielleicht mal Zeit für etwas Neues. Wie wäre es mal mit ein paar interessanten Themen, "deepen" Songs? Wer sowas von dem Herren hören will, sollte lediglich auf "Dear Anne (Stan Part 2)" zurückgreifen. Ein grandioser Song, der es ironischerweise nicht auf's Album geschafft hat, da die Strophen recht alt waren, und Wayne sie nicht mehr "gefühlt" hat. Aber auch der Bonustrack "Mirror" taugt in der Hinsicht schon was.

So bleibt ein Album, was einfach so viel besser hätte sein können. Aber immerhin bleibt es dann doch noch ganz solide. Denn wie gesagt - richtig schrecklich ist nur ein Song. Den Rest kann man eigentlich schon hören. Aber gemessen an dem Hype um diesen Herren ist es schon ein Witz, was einem an Tiefe, Vielseitigkeit und Kreativität geboten wird. Dabei feiere ich ihn ja eigentlich. Aber so langsam wird es Zeit, an seinem Style zu feilen.

Nun noch meine Favouriten:

1. Interlude - Ohne Wayne. Das spricht irgendwie schon Bände
2. 6'7' - Starker Beat, starker Flow, starker Cory Gunz, gute Lines von Wayne.
3. How To Love - Der meiner Meinung nach beste ruhige Song, den Wayne bislang je gemacht hat.

Anmerkung: Bitte kauft euch das Album nicht blind, nur weil ihr Wayne mögt. Hört es euch an, reflektiert, hört es nochmal und so. Es gibt bessere Leute als ihn. Mittlerweile wird das leider immer deutlicher...
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4.0 von 5 Sternen Gut aber etwas schwächer als Tha Carter III, 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Deluxe Edition) (Audio CD)
Tha Carter IV ist ein klasse Album - es trifft meinen ehr ruhigen Geschmack aber nicht so gut wie Tha Carter III.
Mein Favorit ist Mirror aber auch 6 Foot 7 Foot ist richtig stark.
Gesamt gesehen ist das Album schön aufgebaut & abwechslungsreich.
Nach Tha Carter III war Tha Carter IV sicherlich nicht mein letztes Album von Lil Wayne.
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5.0 von 5 Sternen Einfach Top, 24. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schöne Musik mit sinnreichen Texten und grandios produziert. Für alle die spaß an der Musik haben wollen ist diese CD zu empfehlen. Natürlich muss man Rap mögen...!
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weezy F baby and the "F" ain't for "Flaw", 4. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich beginne also die Rezension mit einem meiner Lieblingszitate aus diesem Album.
Ja, Weezy ist schon (seit Jahren) mein absoluter Lieblingsrapper und dementsprechend habe ich dieses Album sehsnsüchtig erwartet, obwohl es ja schon mehrmals verschoben wurde.
Er steht einfach für Qualität und einen Fail hätte ich nicht erwartet.

Wie einige vor mir schon sagten, muss man Lil Wayne's Stimme mögen und sich darüber im klaren sein, dass er alleine von den Rap Skills her einem Eminem oder Jigga (Jay-Z) nicht das Wasser reichen kann.
Wayne überzeugt durch eine einzigartige Stimme, seine Vielseitigkeit und v.a. in Tha Carter IV auch durch die Qualität der Lyrics, die mittlerweile ein Niveau erreicht haben, wo ich sagen muss: "Chapeau Mr. Carter".
Der lyrictechnisch beste Weezy erwartet euch hier.

M.E. orientiert sich C4 nun wieder mehr an Carter II und nicht zu sehr an Carter III, das ja Weezys erfolgreichstes Album überhaupt war.
Klar, danach waren die Erwartungen riesig und einige werden sicherlich enttäuscht sein, da C4 nicht so sehr mainstreamtauglich ist wie C3.
Das hat Weezy mittlerweile nicht mehr nötig, da er schon längst (zumindest in den USA) mit Eminem der erfolgreichste Rapper der letzten 3 Jahre ist.

Insofern kann ich sagen: Ja, "The best rapper alive is back"

Nun aber zu den einzelnen Songs:

1. Intro: 4/5: Weezy fängt hier klasse an. Guter Beat, gute Lyrics und schöner Flow.
Würdiger Anfang, nur leider kein Vergleich zu "3 Peat", das imho mit einer der stärksten Songs auf C3 war.
Deshalb nur 4 und nicht 5 Sterne.

2. Blunt Blowin: 5/5: Mehr kann man leider nicht vergeben.
M.E. der stärkste Track des Albums. Typischer "Dirty South Beat" in Verbindung mit Waynes "kranker" Stimme und Lyrics, die seinesgleichen suchen.
Der Song erinnert mich an C2 wie kein anderer, nur eben mit einem lyrictechnisch erwachseneren und deutlich stärkeren Weezy.

3. Megaman: 4,5/5: Wieder ein klasse Beat und hervorragende Lyrics, Wayne flowt gut.
Eine Hook hätte dem Song jedoch gut getan.

4. 6 Foot, 7 Foot: 5/5: Die erste Singleauskopplung des Albums. Im Prinzip eine "A Milli"-Nachmache, könnte man denken.
Selber Produzent, ähnlich kranker Beat und selbe Stimmlage Weezys.
Dem ist aber nicht so.
Lyrictechnisch ist es besser als "A Milli" und Cory Gunz übertrifft Weezy beinahe in seinem Part.
Wahnsinns Ding!

5. Nightmares of the bottom: 5/5: Dieser Song wurde ja beim "MTV Unplugged" erstmals performed.
Wayne wollte einen ruhigereren und nachdenklichen Song produzieren, bei dem v.a. die Lyrics im Vordergrund stehen.
Dies ist ihm gelungen.
Lyrictechnisch das stärkste Stück des Albums, was v.a. auch durch den genialen Beat überzeugt.
Die Live-Version gefiel mir jedoch besser, da Weezys Stimme in der Albumversion zu eintönig rüberkommt.

6. She Will: 5/5 Die vierte Singleauskopplung, die erst vor ein paar Wochen released wurde und mit einer Hook von Drake kommt.
Gut, was soll ich da groß schreiben?
Zwei meiner Lieblingsinterpreten produzieren einen Song, der lyrictechnisch und beatmäßig einfach nur ins Ohr geht.
Tunechi in Bestform, nicht nur, was die Lyrics angeht.
Da fühlte ich mich gleich an die alten Zeiten mit "The Block is hot" oder C1 erinnert.

7. How to hate: 2/5: Der schwächste Track des Albums und imho auch der einzige Skiptrack.
Was T-Pain da abzieht ist nicht mehr schön.
Autotune in Verbdindung mit seiner bescheidenen Stimme und das anfangs über 1.45min lang.
Das kann Wayne dann auch nicht mehr retten.
"Got money" gefiel mir damals gut, aber dieser Song hat nicht viel damit zu tun.
T-Pain sollte besser aufhören, Musik zu machen, wenn man das so hört.
2 Sterne für Tunechis Part.

8. Interlude: 4/5: Krasser Beat und ein Tech N9ne, der für mich eh der wahre Underground-King ist.
Vier Sterne deshalb, weil Weezy hier nicht beteiligt ist.
Sprich das ist ein Song ohne Weezy.
Ein NoGo auf einem Album, das den Hip-Hop Thron für sich beanspruchen möchte.

9. John (If I die today): 5/5: 2. Singleauskopplung, von vielen in der Szene kritisiert, da "I'm not a Star" von Officer Ricky ja schon lange bekannt und für viele ausgelutscht war.
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass John für mich der beste Pre-Release Song ist.
Rick Ross' Stimme in Verbdindung mit Waynes ist einfach der Wahnsinn.
Ob das jetzt bei "I'm on one" oder "John ist".
Wayne flowt perfekt, seine Lyrics sind überragend. ("Been fuckin' the world and Ni**a I ain't come yet)
Die Hook ist genial, genauso wie der Beat.
"YMCMB double M we rich forever"

Mehr gibts da nicht zu sagen :)

10. Abortion: 4/5: Krasser Beat, der Anfang ist jedoch bescheiden.
Dann im zweiten Teil steigert sich der Song absolut, die Hook ist genial.

11. So Special: 5/5: Wahnsinns Brett! Geniale Hook von John Special, in Verbindung mit Waynes Stimme und überragenden Lyrics.
Einer der besten Tracks des Albums.

12. How to love: 4/5: Dritte Singleauskopplung und wieder mal ein Beispiel für Weezys Vielseitigkeit.
Hier singt er angeblich sogar ohne Autotune.
Ich liebe Tunechis Stimme, auch wenn er singt.
Trotzdem bringe ich den Gedanken nicht aus dem Kopf, dass das nicht Wayne ist.
Gut, der Song war an seine weiblichen Fans gerichtet und dementsprechend auch ein großer Chartrenner in den USA.
Ich mochte ihn anfangs nicht.
Dann kam das Video und da passt der song einfach perfekt.
Mittlerweile höre ich ihn gerne.
Beat ist gut!

13. President Carter: 5/5: Nehmt euch für diesen Song besonders viel Zeit.
Mit "Blunt Blowin" das beste, was dieses Album zu bieten hat.
Genialer Beat, geniale Hook und lyrictechnisch einfach überragend.
Der Song stimmt von Anfang bis Ende und setzt die Carter Reihe (bspw. Mr und Dr. Carter) würdig fort.
Die Message, die Weezy vermitteln möchte kommt zumindest bei mir auch an.
Wahnsinns Brett!

14. It's Good: 4/5: Wenn man jetzt liest, dass Drake und Jadakiss hier mitwirken und sogar ein angeblicher Jay-Z-Diss versteckt ist, müsste man sich denken: Der beste song dieser Platte.
Dem ist leider nicht so.
Der Beat ist grauenhaft, das machen weder Drake, noch Weezy wieder gut.

15. Outro: 4/5: Wieder ein absolutes Brett, nur wieder wie schon "Interlude" ohne Lil Wayne.
Schade und unverständlich (s.oben), deshalb nur 4 Sterne.

Bonustracks:

16. I like the view: 3/5: Schlechte Hook, annehmbarer Beat, nichts besonderes eben.
Typischer Bonustrack.

17. Mirror: 5/5: Das ist wieder ein Song, wo 5 Sterne eigentlich nicht ausreichen.
Einfach ein wahnsinns Brett und für mich unverständlich, warum dieser Song nur ein Bonustrack sein soll.
Die Hook von Bruno Mars ist das beste, was ich je von ihm gehört habe.
Ich mag seine Stimme, nur leider seine Musik nicht.
Da bekommt man wirklich Gänsehaut.
Dazu noch Wayne's Parts, die durch klasse Lyrics, den perfekten Einsatz seiner Stimme und einen kranken Flow überzeugen.
Sollte Weezy diesen Song als Single auskoppeln, würde mich Platz 1 in den Billboard Charts nicht überraschen.

18. Two Shots: 3/5: Komischer Beat, langweilig und untypisch.
Nichts besonderes, klassischer Bonustrack.

Fazit:

Ein würdiger Nachfolger von C3, in manchen Teilen sogar deutlich besser, v.a. lyrictechnisch.
Außer "how to hate" gibt es keinen einzigen wirklichen Skiptrack.
Ich kann das Album wirklich jedem Hip-Hop Begeisterten weitermepfehlen.
Ich für meinen Teil hoffe, dass es dieses Album auch in DE mal in die Top 10 schafft und Weezy auch hier die Anerkennung bekommt, die er verdient.
Dass Sido, Bushido (sprich die Fraktion Hartz IV) oder ein Casper (der eigentlich nicht mehr wirklich Hip-Hop macht) hier als die "Heilsbringer" des Hip-Hop gefeiert werden, kann ich nicht verstehen.
Wobei Weezy eigentlich ja nicht auf Europa angewiesen ist.
Die eine Million wird er in der ersten Woche wohl auch so packen.

Also:

Chapeau, Mr. Carter, Sie haben mich mal wieder vollends überzeugt.

Ich warte jetzt gespannt auf "Take Care" und "Cole World: The sideline Story"
Da Detox wohl eh nie erscheinen wird, sind das die einzigen beiden Alben, die Tha Carter IV imho noch den Titel "Album of the year 2011" streitig machen könnten.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Carter würdig, 29. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Deluxe Edition) (Audio CD)
Lil'Wayne hat rechtzeitig die Kurve gekratzt und zurück zu seinen Wurzeln gefunden. Das Album ist würdig Carter IV genannt zu werden und beendet eine der erfolgreichsten Album-Chroniken, die es jemals gab.

Die CD bietet eine unglaublich Bandbreite an Stil-Richtungen: Harter trockener Rap (wie ich es auf seinen Mixtapes geliebt habe) bspw. "MegaMan", einfühlsame Balladen bspw. "How to love", Club-Songs bspw. "6 Foot 7 Foot", Pop-Songs bspw. "How to Love" und kommerziellen Rap bspw. "She will". Dabei muss man sagen, das Tunechi gelernt hat, AudioTune vereinzelt geziehlt einzusetzen und nicht wieder die komplette Atmosphäre eines Album zu zerstören; bei "How to love" passt es sogar überraschend gut.

Durch diese Vielfalt wird das Album einzigartig und hängt andere Rap-Alben, die ebensfalls dieses Jahr erschienen sind, ab, siehe "Watch the Throne" und "The R.E.D Album". Wayne fängt da an, wo Carter III aufgehört hat, rapt wieder wie zu seinen Hochzeiten und lässt die beiden zuletzt erschienen Alben ('Rebirth' und 'I am not...') schon fast vergessen. Meine absoluten Highlights sind "MegaMan" "She Will" und "Mirror". Es finden sich keine Lückenfüller auf der CD, jedoch bin ich von "Nightmares of the bottom" und besonders von "So special" enttäuscht. Auf letzteren Titel hatte ich mich im Vorfeld der Erscheinung unglaublich gefreut, da der Feature-Artist 'John Legend' für Klasse und Qualität steht, was in meinen Augen der Song aber nicht wiederspiegelen kann. Von 18 Songs sind dies aber nur zwei und aufgrund der Qualität des Rest, ist dies nicht weiter tragisch. Desweiteren ist zu erwähnen, das Wayne die Features für seine Songs excellent gewählt hat und diese immer ihren Soll erfüllen. So liefern 'Drake' auf "She will" und 'Bruno Mars' auf "Mirror" unglaubliche Refrains und 'Jadakiss' 'Nas' 'Shyne' etc. heben mit ihren Zeilen die eh schon hohe Qualität des Albums nochmals an.

Abschließend lässt sich sagen, das vor allem Rap-Fans auf ihre Kosten kommen, was eindrucksvoll das Outro besiegelt, und wohl auch der Grund dafür ist, dass keine Single zum Cheart-Braker wird ("How to love" und "Mirror" mal ausgenommen). Wem Lil'Wayne und guter Rap zusagt, darf sich dieses Album nicht entgehen lassen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weit entfernt von alten Glanzzeiten, 10. September 2011
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Audio CD)
Noch keine 30 Jahre auf dem Buckel und dennoch schon 9 Solo-Platten veröffentlicht - Lil' Wayne kann auf eine durchaus beeindruckende Karriere zurückblicken. Kommerzieller Durchbruch war sicher "Tha Carter III" mit dem der Tattoo-Junkie aus New Orleans internationale Berühmtheit erlangte. Nach dem experimentellen "Rebirth" und dem Knast-Lebenszeichen "I Am Not A Human Being" folgt nun mit "Tha Carter IV" die Fortsetzung seiner Trilogie. Für ein erfolgreiches Gelingen lud Weezy neben seinen Labelmates auch seine Buddies T-Pain und Rick Ross ein, außerdem sind u.a. Jadakiss und John Legend zu hören.

"Tha Carter IV" kommt in der Standard-Ausgabe mit 15 Tracks daher, die Deluxe Version hat noch 3 Boni im Gepäck. Eröffnet wird die Platte mit einem recht eintönigen Intro, das nach fast dreiminütiger Laufzeit von einem sehr chilligen Song abgelöst wird. "Blunt Blowin" heißt angesprochener Titel, der mit behäbiger Melodie und tief wummerndem Bass die Grundlage für Wayne bietet, der etwas über Leben und Lifestyle berichtet, wie gewohnt mit der ein oder andere lustigen Zeile. Was jedoch danach folgt, kann man getrost als Welle der Monotonie bezeichnen. Dies fängt an mit "MegaMan", das vom Namen her eigentlich cool klingt und dazu prädestiniert ist, in eine pompöse Selbstverherrlichung auszuufern, doch im Endeffekt steht ein Bum-Bum-Beat mit etwas Synthie-Gedudel zu Buche, dazu die selben Drum Patterns, die wir in dieser Anfangsphase auf jedem Track zu hören bekommen. Die Single "6 Foot 7 Foot" stammt aus den Händen von Bangladesh, der ja schon für "A Milli" verantwortlich war. Was damals gut geklappt hat, soll wohl auch 2011 funktionieren und so klingt der Song wie ein Mix aus dem angesprochenen "A Milli" und "Women Lie, Men Lie" von Yo Gotti. Sprich: extrem harter, immer gleich hämmernder Beat, dazu eine durchweg brabbelnde Computer-Stimme im Background. Für die einen ein Banger, für die anderen das Grauen schlechthin. Unstrittig bleibt jedoch Wayne's Performance und die ist hier eine der besten von "Tha Carter IV". Wer es etwas relaxter mag, der ist bei "She Will" an der richtigen Adresse. Das melodische und ruhiger gehaltene Instrumental stellt eine angenehme Abwechslung dar, dazu passen die Stimmen von Wayne und Feature Drake perfekt.

"How To Hate" wurde bekanntlich auch als Single ausgekoppelt und ist daher schon einigen ein Begriff. Wem der Track noch nicht zu Ohren gekommen ist, der kann sich auf eine übertrieben schmalzige Nummer über die Abrechnung mit intriganten Flittchen einstellen. Nicht nur die Produktion ist hier kaum auszuhalten, auch T-Pain's Autotune-Gewinsel überschreitet jegliche Grenze von gutem Geschmack. Zur Mitte des Albums finden wir ein Interlude, eingespielt von Tech N9ne und Andre 3000 von OutKast. Eigentlich sind Interludes ja nicht der Rede wert, doch in diesem Falle muss es einfach genannt werden. Sowohl Tech als auch Dre legen auf dem ruffen Instrumental los wie die Feuerwehr und stellen mit ihren Performances fast den kompletten Rest von "Tha Carter IV" in den Schatten. Wenigstens scheint mit diesem Startschuss auch Wayne endlich ins Rollen zu kommen. "John" ist ein Down South Brett, wie es im Buche steht. Dicker Bass, schrille Synthies, dazu Gepose und Prolletentum in seiner reinsten Form, vorgetragen vom Birdman Jr. und Rick Ross. Auch "Abortion" präsentiert sich deutlich besser als die komplette erste Hälfte Albums, was neben Wayne den kräftigen Drums und Gospel-Gesang im Background zu verdanken ist. Leider ist das meiste Pulver nun jedoch schon wieder verschossen. "So Special" (feat. John Legend) und "It's Good" (feat. Jadakiss & Drake) langweilen erneut mit Schmalz und Eintönigkeit, auch das auf ernst getrimmte "President Carter" plätschert eher belanglos vor sich hin. Erwähnt sei noch das Outro, das zwar wieder komplett auf Lil' Wayne verzichtet, dafür aber mit gelungenen Ryhmes von Bun B, Nas und Busta Rhymes punkten kann. Lediglich Puff Daddy's einstiger Hoffnungsträger und neuer Cash Money Millionaire Shyne zeigt sich nach Jahren im Knast mit geschwächter Stimme - ein Schock für alte Fans!

Sofern man nicht gerade ein Lil' Wayne Fanatic ist und "Tha Carter IV" aus einer neutraleren Perspektive betrachtet, so muss leider festgehalten werden, dass dieses Album neben "500 Degreez" und "Rebirth" ganz klar zu den Schwachpunkten seiner Karriere zählt. Und das liegt weniger an Weezy selbst (auch wenn er wohl nie als großer Poet in die Geschichte des Rap eingehen wird), sondern an der mauen Beatauswahl, die jegliche Innovation vermissen lässt. Da hat selbst das stark diskutierte "Tha Carter III" die Nase vorn. Kurzum: Wer Lil' Wayne in den letzten 2-3 Jahren kennen und lieben gelernt hat und darüber hinaus die Singles mag, wird auch an "Tha Carter IV" seine Freude haben. Fans von früher hingegen, dürften auch weiterhin der glorreichen Hot Boys Ära nachtrauern.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tha Carter Is Back !!!, 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Deluxe Edition) (Audio CD)
Zu diesem Album kann ich nur eins sagen, erste Klasse! Ich höre normal nur Reggae und Dancehall, aber solch starke Hip Hop Alben, kann man nicht ignorieren. Wie bereits in einigen vorigen Rezensionen zu lesen, ist auch meiner Meinung nach so gut wie jeder Track ein Hit. Man hat das Gefühl, etwas vollkommen neues bzw. von der Perfektion her, fast schon wieder ein Werk aus den Anfängen des Rap in den Händen zu halten.

Von mir eine klare Kaufempfehlung, da die Carter-Serie ein Muss für Musikfans ist.

Peace
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Track ein Hit, 29. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Deluxe Edition) (Audio CD)
Was soll man groß sagen?
Wie bereits erwähnt, deckt das Album ein breites Spektrum ab, ist aber - ÜBERRASCHUNG! - nur Leuten zu empfehlen, die was mit Weezy's Stimme & Flow anfangen können.

Ich liebe ihn seit Jahren.
Deshalb: Klare Kaufempfehlung!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lil Wayne meldet sich eindrucksvoll zurück, 29. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Audio CD)
Ich lebe im Moment in den Vereinigten Staaten und darf mich deswegen schon heute als stolzer Besitzer
von Lil Wayne's neuestem Meisterwerk sehen.

Meine grösste Sorge war, dass Lil Wayne den hohen Erwartungen der Carterserie nicht gerecht wird
und deswegen sehr viel Richtung Autotune und ElektroRap macht. Glücklicherweise hat sich das nicht komplett
bewahrheitet.

Tha Carter IV kommt mit vielen sehr guten Rap Songs daher, die ein unglaublich breites Spektrum abdecken. (Autotune, Ruhige Rap Songs, etwas mehr Richtung Old School, etc)
Der meiner Meinung nach beste Titel ist "She will", wirklich gute Wortspiele von Wayne und ein alles zerstörender Beat
machen den Titel fast perfekt.
"Nightmares Of the Bottom" so wie "How to Love", sind eher ruhigere Titel, die mir beide ausserordentlich gut Gefallen.

Der Bonus Track "Mirror" mit Bruno Mars wird mit sicherheit auch vielen Leuten gefallen, ich muss mich erst noch
etwas dran gewöhnen, aber ich denke er hat aufjedenfall potenzial. Das Album hat einfach keine grosse Schwachstellen und
bügelt einige Sachen geschickt wieder aus: Ich persönlich mag T-Pains Autotune gesang nicht, aber es ergänzt sich
wirklich, gut mit Lil Wayne als ruhiger, technisch sehr guter Rapper, was "How to Hate" zu einem guten Song macht.

Ob man "6 Foot 7 Foot" mag oder nicht ist geschmackssache, der Rap ist hervorragend, der Beat nervt mich nach einiger Zeit sehr, was aber auch daran liegen mag,
dass ich den Track schon länger kenne.

Neben den oben erwähnten sind besondere Anspieltips noch Blunt "Blowin", "Megaman", "President Carter" und "Its Good"

Als Rapfan kann man mit dem Album wirklich nicht viel Falsch machen, auch wenn man Lil Waynes Stimme natürlich nicht
komplett abstossend finden sollte. Ich habe sie lieben gelernt.
Wie versprochen werden übrigens auch Carters Erfahrungen aus seiner Zeit im Gefängnis behandelt.

Lasst euch nicht von den Hatern davon abbringen und supportet ihn so lange er noch so gute Alben raushaut.

"Today i went shopping, and talk is still cheap"

"I tried to pay attention, but attention paid me"
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehe leider keine Weiterentwicklung, 13. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter IV (Deluxe Edition) (Audio CD)
Als Weezy Fan hab ich mir das Album natürlich gekauft. Aber leider sehe ich in diesem Album keine Weiterentwicklung. Carter IV kann in keinem Fall an die Alben Carter II und Carter III anschließen. Die meisten Songs find ich beliebig und unmotiviert. Irgendwie hat mich kein Song so richtig aus den Socken gehauen. Die meißten Tracks klingen sich alle ziemlich ähnlich. Irgenwie vermisse ich auch das melodiöse Element bei den meisten Liedern. Von dem Album hat mir eigentlich nur gefallen "Blunt Blowin" und "Mirror". Irgendwie Schade. Weezy hat soviel Talent, seine Stimme ist der Hammer. Aber irgendwie bringt er mit diesem Album die PS nicht auf die Straße, wie man in der Formel 1 sagen würde. Von daher von mir nur zwei Sterne.
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