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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2014
...da weiß man nicht, wo man Anfangen soll.

Dieser Film ist nichts für nen gemütlichen Filme Abend. Eigentlich bleiben viele Fragen und Gedanken zurück - was läuft eigentlich schief?

- Ist es die Pubertät? Die machen eigentlich alle durch - schon immer. Aber nie haben die Mädchen so offen mit Ihren reizen gespielt wie heute. Die Mädchen machen sich älter, versuchen wie sie auf Jungs und Männer wirken und spielen damit.
Auch der Konsum von Pornografie trägt zu diesem "zurschaustellen" bei. Die Jugendlichen wissen einfach nicht mehr, was normal und moral ist. Wie geht man mit Sexualität um, wenn sie erwacht und keiner einem Anleitung gibt - keiner einem erklärt, was in der Pubertät auf einem zu kommt (Periode) und was richtig und falsch ist?

- Ist es das Elternhaus? Geschieden, die Mutter überfordert - der Freund macht wie er es denkt. Der Vater lieblos und herrisch - ohne erklärungen kommen vorschriften die nicht verstanden werden. Eine richtige Familie, klare strukturen und ein Vorbild gibt es in dem Leben des Mädchens nicht - ähnlich geht es in vielen Familien heut zu.
Auch in der Ehe des Mannes (vergewaltigers) ist keine Liebe - fremdgehen normal - man lebt eben zusammen weil ein Kind unterwegs war...

- Sind es die Männer / Jungs? Auch hier sieht man, dass die Moral verfällt. Selbstbeherrschung - nein? Der Kick eine Jungfrau zu bekommen (bei alt wie jung) ist vorhanden. Die Männer als Spielball ihrer Triebe die sie selber nicht mehr unter Kontrolle haben. Auch hier fragt man sich, woher dieses verlangen kommt - und ich denke es sind die gleichen Gründe wie bei dem Mädchen. Keine und Falsche Vorbilder in der Gesellschaft / Porno / Freizügigkeit / wechselnde Partner / Freiheit ohne Einschränkungen. Der Vater hat eigentlich eine hohe moralische Vorstellung - leider kann er sie nicht liebevoll und verständlich seiner Tocher erklären bzw. vermitteln. Mit schlägen kann ich keine Moral eintrichtern - diese muss verstanden werden.

- Vorurteile auf allen Seiten. Der Libanese gegen den farbigen Jungen, Der Amerikaner gegen den Libanesen, Der Libanese gegen den Ami, Junge gegen halblibanesischen Mädchen.

Dazwischen wird ein Paar gesetzt, welches erst in der 2ten hälfte des Films auftaucht und so etwas wie ein "normales" Leben führt. Sozusagen zwischen all den Problemen der Ruhepunkt.

Alles in allem ein guter Film, welcher Nachdenklich stimmen sollte, ob man selbst mit seinen Kindern alles richtig macht.
Die Szenen sind teilweise heftig aber die Realtiät.
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am 4. November 2012
Diese bewegende Geschichte um ein pubertierendes Mädchen hat mich tief berührt. Unfreiwillig wird man Zeuge eines Missbrauchs und man fühlt sich geradezu geneigt in das Geschehen einzugreifen. Die Wirkung dieses Films ist wahrhaft bewußtseinsfördernd und sollte niemanden kalt lassen. Um diesen aufwühlenden Stoff so zu inszenieren gehört schon eine Menge Mut und überzeugend gute Darsteller. Eine gelungene aber auch keine harmlose Filmkost wird hier dem Zuschauer geboten. Ein moralischer Zeigefinger der anderen Art, der bei mir seinen
Zuspruch findet, weil nicht sein kann, was nicht sein darf ! Dabei drängt sich mir der Gedanke auf: Wir sollten alle mehr Verantwortung übernehmen !
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am 28. Februar 2015
Der Film zieht sich etwas. Eines der Hauptthemen, nämlich der Kindesmissbrauch, wird in meinen Augen verharmlost. Da schließe ich mich einigen Vorredner an. Insgesamt will der Film wohl zum Nachdenken anregen. Bei mir hat das wohl nicht funktioniert. Ich bin eher negativ irritiert anstatt inspiriert aus dem Film gegangen. Das eher abrupte Ende hat seinen Teil dazu beigetragen.
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am 19. Juni 2012
Die jugendliche Jasira Maroun lebt zunächst bei ihrer Mutter in New York. Dann kommt es zum Wohnungswechsel zu ihrem Vater Rifat. Dieser lebt in einer Vorstadt von Houston und wird wegen seiner libanesischen Herkunft eher gemieden. Jasira ist in die Pubertät und dies fördert nicht unbedingt das Vater-Tochter-Verhältnis. Der Familienvater Travis Vuoso vom Nachbargrundstück stellt ihr nach und löst bei ihr unterschiedliche Gefühle aus. Aber auch ihr Schulfreund Bradley interessiert sich für sie.

Die hochdramatische Geschichte spielt in den USA, einem Land das für sexuelle Übergriffen sehr hohe Strafen ausspricht. Dialoge und schlüssige Handlungen kreieren menschlich handelnde Protagonisten. Dabei werden Grenzen überschritten, die Straftatbestände erfüllen, aber nicht unbedingt strafrechtlich verfolgt werden sollten. Dies führt zu ambivalenten Gefühlswelten beim Betrachter. Einfache Szenarien belassen den Fokus bei den handelnden Figuren. Regie und Schauspielern ist eine brisante zeitnahe Gesellschaftsbetrachtung gelungen.
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am 9. März 2013
Regisseur Alan Ball war der Drehbuchautor von "American Beauty". Wenn man diesen Film kennt, weiß man relativ genau, wo man sich bei "Unverblümt" bewegt.

STORY

Die 13jährige Jasira (Summer Bishil) soll, nachdem sie eine intime Begegnung mit dem Freund ihrer Mutter (Maria Bello) hatte, ab sofort bei ihrem Vater (Peter MacDissi) leben. Jasira konnte zwar wenig dafür, die Mutter glaubt aber lieber ihrem Freund. Jasiras Vater, ein libanesischer Christ und patriotischer Amerikaner, der für die NASA arbeitet, hat hoch reaktionäre und konservative Werte, was seine Tochter betrifft. Bei sich selbst ist er da nicht so genau. Und letztlich liebt er seine Tochter genauso wenig wie es die Mutter tut. Erste Kontakte in ihrem neuen Umfeld schließt Jasira zu Travis (Aaron Eckhart), der mit Frau uns Sohn nebenan wohnt. Später lernt Jasira noch die schwangere Nachbarin Melina (Toni Collette) kennen, eine Art Insel für sie, und ihren Mitschüler Thomas (Eugene Jones).

MEINUNG

Es gehört Mut dazu, das Erkennen und Erleben der Sexualität einer 13jährigen in einen Film zu packen. Insbesondere dann, wenn man die Zwiespältigkeiten bei Jasira relativ deutlich mit heraus arbeitet. Sie ist ein Opfer, ohne Frage, empfindet aber auch subtile Formen von Anziehungskraft gegenüber den Menschen, die ihre Triebe auf sie fokussiert haben. Dazu ist sie wenig gerissen oder reif, sondern unschuldig und lieb, was sie auf unmoralische Art wiederum anziehend macht. Nicht nur fürs Spießertum ein Tabubruch, der hier begangen wird, sondern auch für alle anderen, die Jasira eine bessere Kindheit gewünscht hätten, die wenigstens durch die Nachbarin partiell reguliert wird.

FAZIT

An sich ist "Unverblümt" ein unter Umständen weniger gutes Plagiat von "American Beauty". Da hier aber in dem Thema "was nicht sein darf, kann auch nicht sein" und sonstigen Tabus schonungslos gekramt wird, hat er aufgrund einer Unterpräsentation dieses Themas in der öffentlichen Wahrnehmung eine sinnvolle Berechtigung. Diese sollte man dazu nutzen, ihn anzusehen.
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am 5. Februar 2013
Kein plakatives Urteil, keine liberalen Freisprueche, keine Zeigefinger ohne Spiegel... Der Film ist die medial wohltuendste Auseinandersetzung mit einem Thema, das zynischerweise dazu neigt, in der oeffentlichen Auseinandersetzung von allen Teilnehmern vergewaltigt zu werden.

Es geht um Sexualitaet zwischen inkompatiblen Partnern, um den Reiz der Unschuld und der Sucht diese zu zerstoeren oder an ihr teilzunehmen (so genau weiss man das nicht). Der Film gibt uns soviel Ansaetze, um Haltungen zu ueberdenken, Meinungen zu korrigieren und Verstaendnis fuer alle Seiten aufzubauen, dass man am Ende froh ist, dass der Gesetzgeber definiert was geht und was nicht.

Es ist seit langem die erste und nach meinem Wissen einzige Aufarbeitung des Themas Sexualitaet der Kindheit und der Ausnutzung derselben, die keine moralische Conclusio zieht, sondern eine zivilisatorische.

Uebrig bleibt, dass Zivilisation nach Selbst-Beschraenkung verlangt, nach massvoller Ruecksicht auf den Nachbarn und zwar von allen Menschen, gleich der Situation in der sie sich befinden... Und das ist doch eine gute Botschaft!?
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am 1. April 2016
Schwierig einzustufen.

Es ist alles vorhanden, was uns alle in der heutigen Gesellschaft beschäftigt.
Rassismus, Krieg, schwierige Familienverhältnisse, die Freizügigkeit pubertierender Teenager. Außerdem kommt noch Kindesmissbrauch dazu.
Dieses alles in einem Film zu packen, der etwas mehr als 90 Min geht, ist schon schwierig genug, aber hier super gelungen.
Selbstverständlich ist es nicht schön eine Kindesmisshandlung ansehen zu müssen, aber diese sind allgegenwärtig und viel zu viele Menschen verschließen die Augen davor und vergessen einfach, dass es so etwas Schreckliches gibt.
Der Film bewegt dazu, die Augen aufzuhalten und zu handeln.
Es sollte mehr Menschen geben, wie in diesem Film, die Nachbarin Melina (Toni Colette). Die hier eine stille Heldin ist.

Im Endeffekt sicher nicht Fsk 12! Oder, in der heutigen Gesellschaft etwa doch? Wie weit ist unsere Jugend? Generation Porno.
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am 25. August 2012
Ich habe den Film einfach so, nach Gefühl für Cover und Schauspieler gekauft, ohne wirklich zu wissen, wie er sein wird und war positiv überrascht. Das ist ein spannender, guter Film.
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am 17. Dezember 2015
Was soll das den?
Soll ich jetzt Verständnis für einen Kinderschänder aufbringen? Ich finde auch das der Film sehr verharmlosend mit einem super sensiblen Thema umgeht! Die ganze zeit über kam es mir so vor als würde der Film versuchen Symphathie gegenüber dem Kinderschänder zu entwickeln und mit ihm Mitgefühl zu haben! Ich habe selbst eine kleine Tochter wen der Typ aus dem Film mein Nachbar wäre....!!!!
Sorry aber so tolerant bin ich nicht will es auch gar nicht werden, von wegen im Film wird auf niemandem mit dem Finger gezeigt, das SOLLTE es aber!
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am 11. Januar 2015
Ein Film, der einen sprachlos zurück lässt.
Obwohl der Film anfangs kaum Spannung aufbaut und man nicht recht weiß, in welche Richtung er führen soll, schafft er es ab einem gewissen Punkt einen festzuhalten und die Geschichte weiter verfolgen zu wollen. An vielen Stellen ist man entsetzt und wird immer wieder überrascht und am Ende bleibt der Zuschauer nachdenklich zurück, überrascht über das, was er da gerade gesehen hat. Nur zu empfehlen.
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