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Kundenrezensionen

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am 22. Juni 2011
Gerade weil der koreanische Film "The Host" kein Horrorfilm der üblichen Art ist, ist er so genial. Hier gibt es alles: Horroreinlagen, Familiendrama, komödiantische Aspekte und viele skurrile aber tiefe Charaktere. Sehr spannend und durchweg fein inszeniert. Alles herrlich, hollywood-untypisch und gerade das macht Spaß.
Das Monster ist klasse animiert und hinterlässt einen echten Eindruck. Das erste Mal wenn das Monster in Erscheinung tritt, ist strahlend, blauer Himmel an einem sonnigen Sommertag. Wo hat es so was schon gegeben?
Phantastisch die Szene am Anfang am Flussufer in der die Hauptfigur seine Tochter vor dem herannahendem Monster retten will, sie an die Hand nimmt und weg läuft. Leider stürzt er nach wenigen Metern, steht auf und läuft weiter. Nach wiederum ein paar Metern merkt er, dass er gar nicht seine Tochter an der Hand hält sondern ein anderes, fremdes Mädchen. Fatal, denn seine Tochter wird vom Monster in dessen Nest verschleppt und Vater macht sich mit der ganzen Familie auf, sie zu finden...
"The Host" sorgt für abwechslungsreiche, spannende Unterhaltung, jenseits vom üblichen Hollywood Einheitsbrei und macht über die gesamte Laufzeit Spaß. Die erwähnten komödiantischen Aspekte, die dem ein oder anderen Horrorfreund sicher aufhorchen lassen, wirken nie platt, sondern sind eher in die Kategorie "subtiler Humor" einzuordnen.

Ein Wort zur THE HOST-Blu-ray:
Der Film ist leider nur in 1080i (deswegen einen Stern Abzug) abgelegt, bietet aber dafür ein erstaunlich gutes plastisches Bild, welches mit dem sehr dynamischen HD-Ton zusammen, die bisher erhältliche DVD um Längen schlägt.
Für Sammler lohnt ein Update auf BD also auf jeden Fall.
Bonusmaterial:
Als besonderen Bonus gibt es den Erstling des Regisseurs, der auf einer Extra-BD im Set enthalten ist:
"Barking Dogs never bite", also Hunde die bellen beißen nicht.
Wie sehr das stimmt muss der Mieter eines Hochhauses feststellen, den das Gekläffe eines Hundes in der Nachbarschaft so nervt, das er diesen "entsorgt". Nur...das Gebell geht trotzdem weiter...
Dieser nette , äußerst schwarzhumorige, Film ist eine echte Perle der asiatischen Filmkunst und trotzdem er nur in der Originalfassung mit Untertiteln vorliegt, unbedingt sehenswert. Bild und Ton sind als erstklassig zu benennen.
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am 9. März 2013
Ich bin ein großer Freund des asiatischen Kinos (Bollywood zählt für mich nicht dazu) - also habe ich diese Blu-ray gleich mal mitgenommen, als es sie in der Angebotsbox für 5 EUR gab; und dazu gibt es dann sogar noch das Debüt des Regisseurs Bong Joon-hos.

THE HOST
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»Ein durch Chemiemüll mutiertes Monster ...« - dieser Einleitungssatz reicht eigentlich schon, um Genre, Verlauf und Ende abschätzen und einschätzen zu können. Mit »The Host« legt Bong Joon-ho einen Film vor, der sich natürlich vom Grundgerüst her stark an anderen Filmen und Klischees anlehnt. Aber dennoch ist der Film nicht einfach eine Kopie, sondern zu einem gewissen Maße sehr eigenständig. Der Film versucht - anders als andere Genrevertreter - nicht, seinen Plot mit allzu großem Augenzwinkern zu betrachten, sondern will vom Grundgerüst her schon ernst sein. Das ist bei einem ausgelutschten Genre natürlich schwer ... umso mehr verwundert es, wie hier mit dem Monster, dem Geheimnisvollen umgegangen wird. Es ist eine Mischung aus albern, ansehnlich und eklig - normalerweise werden solche Wesen aber im Dunkeln gehalten, vielleicht nur ausschnittsweise gezeigt, um sie ein wenig geheimnisvoll und gruselig zu halten. Anders in »The Host«. Hier wird das Wesen in seiner Gänze nicht nur schon im Hauptmenü in all seinen Facetten gezeigt, es läuft auch während des Films heiter im grellen Sonnenlicht umher. Da ist es schwierig, sich vor dem Wesen zu gruseln; in Kombination mit der Story dazu kann man den Film gar nicht ganz ernst nehmen. Das hat sich wohl auch die Abteilung Regie und Drehbuch gedacht, denn: Wenngleich der Plot an sich keine Persiflage erkennen lässt, so sind die Akteure des Films alles andere als ernst. Sehr trottelig, sehr witzig kommen sie daher, teils wirklich liebenswerte Vögel. Aber diese Protagonisten sind es auch, die dem Film etwas für das Genre nahezu Fremdes verleihen: Die Protagonisten sind einem nicht einerlei! Für einen derartigen Film erlangen sie ungeahnte Tiefe.

So bleibt mit »The Host« ein Gruselfilm, der in keiner Weise schlecht, nur eben auch nicht wirklich gruselig ist. Effekte im akzeptablen Bereich werden durch ein Set an sympathischen Handelnden mit Gesicht ausgeglichen.

BARKING DOGS NEVER BITE
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Dass das Debüt des Regisseurs als Dreingabe dabei ist, lässt beinahe den Verdacht aufkommen, es müsse auf diese Weise irgendwelchen Zuschauern untergejubelt werden. Umso überraschter war ich, dass der Film »Barking Dogs Never Bite« der eigentlich bessere und reifere ist. Allerdings wird das wahrscheinlich nicht jeder so sehen, der aufgrund eines Gruselfilms mit einem durch Chemie verseuchten Monster dazu gekommen ist. Wer allerdings wortkarge, langsame und unaufgeregte asiatische Filme à la »Blessing Bell«, »Last Life In The Universe«, »Invisible Waves« oder Filme Kim Ki-Duks (alles nur Beispiele aufgrund ihres eher langsamen, teilweise bizarren Charakters) mag, der sollte hier hellhörig werden.
Der Film spielt in einem großen Apartmentkomplex in Seoul, wo die unterschiedlichsten Menschen aufeinander treffen. So der arbeitslose Uniprofessor, der vom Bellen des (verbotenen) Nachbarhundes dermaßen genervt ist, dass er beschließt, das Tier verschwinden zu lassen. Dazu kommen ein seltsamer Hausmeister und vor allem die schlaksige, liebenswertes Verwaltungsangestellte. Menschen, die alle ihre Probleme und Träume haben, aber nicht einmal einen Fußbreit ins verdiente Rampenlicht bekommen ...

Hunde gibt es übrigens, um ein schönes Klischee bestätigt zu sehen, auch zu essen hier - allerdings nur von seltsamen Antihelden ... ^^

Der Film »Barking Dogs Never Bite« ist wirklich sehr langsam, fast schon wortkarg. Wer dem nichts abgewinnen kann, wird sich übelst langweilen. Wer dagegen derartige Filme mag, wird hier einen wahren Schatz entdecken. Mal hat er mich auf schwärmerisch-sehnsüchtiger Ebene erwischt, dann musste ich aufgrund absolut bizarrer Szenen laut loslachen, dann wieder vergingen zehn Minuten, die mich nicht sonderlich berühren konnten ...

Ein etwas bitterer Nachgeschmack bleibt lediglich aufgrund einiger Szenen mit den Hunden. Im Prolog wird zwar eingeblendet, dass bei den Dreharbeiten kein Hund zu Schaden gekommen sei, aber so ganz konnte ich dem Film das nicht abnehmen. Das ist allerdings kein öffentliches Anprangern, denn ich kenne mich zu wenig mit Effekten und Regie aus, um hier Trick von Fake zu unterscheiden ...

BILD UND TON
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Bild und Ton empfand ich durchgängig als angenehm und dem Anspruch des Films entsprechend ...

FAZIT
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Ein gelungener Gruselfilm, den man als solchen aber nicht ganz ernst nehmen kann, trifft auf einen absoluten, dabei sehr asiatischen Independent-Film, der - wenn mich nicht alles täuscht - hiermit zum ersten Mal in Deutschland erscheint und somit besonders was für Freunde des Genres sein könnte.
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am 14. Januar 2013
Einfach ein genialer, eigenartiger(im positiven Sinn) und witziger Film mit einem sehr fantasievoll gestaltetem, gut gemachtem Monster.
Die gute Regie und Darstellerleistung, allem voran aber die fantastische Kameraarbeit, machen diesen Film absolut sehenswert.
Ein Film, nicht nur für Monsterfilmliebhaber.
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...Dem asiatischen Film bin ich seit jeher nicht abgeneigt, zudem mag ich Monsterfilme. Nun kommt da "The Host" aus dem Jahre 2006, vom koreanischen Regisseur Bong Joon-ho ("Memories of Murder") daher, und vereint diese beiden Dinge. Voller Spannung ging ich also an den Streifen heran.
Amerikanische Wissenschaftler eins Militärstützpunkts in Soul haben Chemieabfälle ins Abwasser geleitet. Dadurch entsteht ein mutiertes Monster, welches anfängt Passanten zu verspeisen. Es schnappt sich obendrein die Tochter von Kioskbesitzer Kang-du, und entschwindet wieder ins Wasser. Dieser hält sie für tot, bis sie ihn anruft, und mitteilt, dass sie in der Kanalisation festsitzt. Fortan versucht Kang-du seine Tochter zu retten.
Was hier klingt wie ein ganz normaler Monstertrash, ist leider nicht ganz so geartet. Einerseits finde ich persönlich das Monster ansich schon einmal null bedrohlich, egal wie gut es animiert ist. Dann kommt hinzu, dass der Regisseur sich meines Erachtens nicht entscheiden konnte, was er nun machen möchte. Neben der Horrorgeschichte um das Ungeheuer kommen auch noch sehr viele Dramalemente zum Tragen. Der Punkt, der mich aber am meisten stört liegt in den Comedyeinlagen, die man sehr oft in asiatischen Filmen beobachten kann. Diese passen für mich nicht zu dieser Art von Unterhaltung, ebenso wie sie es in "Keiler - Der Menschenfresser" nicht getan haben. Von der Inszenierung und Besetzung her kann man auf der anderen Seite nicht meckern! Da ist alles topp, und sicherlich ist der Streifen in Korea auch deshalb so erfolgreich gewesen. Ich möchte trotz meiner sehr subjektiven Meinung noch eine Lanze für "The Host" brechen, und Asienfreunden einen Blick empfehlen, welche sich an derartigen Dingen nicht stören. Ein Punkt dafür wäre sicherlich der nicht uninteressante Bonusfilm des Regisseurs namens "Barking Dogs Never Bite", welcher auf einer extra Blu-ray mit an Bord ist. Die Scheibe selbst bietet eine gute Bild- und Tonqualität, und hat an zusätzlichem Material noch den Trailer und zwei kurze Featurettes anbei.
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