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Kundenrezensionen

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am 19. Dezember 2003
Blink 182 haben in den USA von der CD "Enema of the State" sage und schreibe 5 Millionen Stück verkauft. Das war dann auch der Grund, warum der Nachfolger "Take off your pants and Jacket" auf Platz 1 der Billboard debütierte. Für mich waren sie immer schon eine extrem sympathische Band : Ich hab' selten so lustige Typen gesehen wie Mark Hoppus oder Tommi De Longe.Und genau so war bisher auch ihre Musik : Eher jugendlich ausgelassen, nicht ganz ernst gemeint und immer stand der Spaß im Vordergrund.

Mit diesem Album hat sich dieser Stil aber geändert : Blink 182 sind fast zu sehr erwachsen geworden. Leute, die sie wegen ihrer Punk-Songs mögen, werden an diesem Album wohl hart zu knabbern haben.

Zwar rockt der Opener "Feeling this" und "Obvious" ganz nett, doch bereits mit "I miss you" wird die neue Ausrichtung deutlich : Teilweise nachdenklicher, melancholischer Pop finden sich auf dieser CD. Interessant ist aber, das Blink 182 auf dieser CD so richtig experimentieren, so wie bei Violence" oder "The fallen interlude", der merkwürdigste Song, den die Jungs je gemacht haben : Travis Barker gibt einen Standard Rhythmus vor, dazu gibt es eine gewaltig groovende Bassline, mit kryptischem Piano Geklimper und Gesangs-Fetzen, eigentlich ohne richtigen Text.

Klar, es gibt nach wie vor die schnellen Punk - Rocker wie "Stockholm Syndrom" oder ""Go", aber das ist nicht mehr Ihre Hauptausrichtung.

Merkwürdig auch das Duett mit Cure-Mastermind Robert Smith namens "All of this" : Einen solchen Song hätte man bisher bei Blink 182 für völlig undenkbar gehalten, denn der Song klingt wirklich nach "Cure".

Anfang war ich von diesem Album maßlos enttäuscht, denn meine Erwartungshaltung war ganz anders.Danach habe ich versucht, die CD wirklich neutral zu hören. Erst in diesem Anlauf sind mir dann einige geniale Songs wie "Down" aufgefallen. Eigentlich zeigen die Burschen mit diesen Album großes musikalisches Potential, es ist so eine Art "White Album". Vermutlich werden sie mit diesem Album viele Fans verlieren, aber auch viele neue dazugewinnen. Jedenfalls : Die Massentauglichkeit ist wohl dahin.
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am 21. Februar 2007
... und das ist auch gut so. Ich höre diese Band schon lange bevor jemand in Deutschland Noitz von ihr genommen hat. Und ich muss sagen ihre Entwicklung ist in allen ALben zuhören. Und ich denke es ist so wie bei den Hörern, man wird erwachsen ob man will oder nicht...und dieses Album zeigt dies deutlich. Es ist auch nicht das was ich erwartet habe, aber das Album hat mich positiv überrascht, es ist eben erwachsener und vorallem musikalisch überaus gut und anspruchsvoll. Jeder der ein bißchen Ahnung hat weiß das die Jungs oft nur 3 Akkorde spielen, ihr Instrument aber dennoch gut beherrschen und besonders zu betonen ist Travis Baker,der wohl beste Punkdrummer überhaupt.

Ich möchte gar nicht groß auf einzelne Songs eingehen, aber viel User schreiben hier über im "I'm lost without you" es wäre zulangweilig und zulangsam, aber ich denke man kann auch zum Ende des Liedes spulen und sich X-mal diese ultargeile Solo von Travis reinziehen. Göttlich!! Was malwieder ein Beispiel für ihre musikalische Qualität ist, obwohl sie bis zu diesem ALbum nur 3 Akkord Fun-Punk spielten...

Es bleibt einfach eine geniale Band, die sich weiterentwickelt hat, es mag nicht jedermans Geschmack sein, aber alle die offen für Veränderungen einer Band sind, werden begeistert sein...! Viel Spaß beim hören

P.S. Oft liebt man ein Lied erst nach mehrfachem hören..
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am 19. November 2003
Nachdem ich die neue Blink 182 zum ersten komplett durchgehört hatte, war ich ziemlich verwirrt. War das die falsche CD? Läuft mein CD-Player zu langsam? Durch die Auskopplung "Feeling This" hatte ich wieder einmal guten und schnellen Punk Pop erwartet. Doch auf dieser CD ist nichts so, wie man es erwarten würde. Die Songs sind fast durchweg relativ langsam, böse Zungen würden behäbig sagen. Es wird sehr viel experimentiert, sowohl mit dem Tempo als auch mit Melodien, Instrumenten und Stimmen ("Gastauftritt" von Robert Smith).
Dadurch werden einige Leute wahrscheinlich ziemlich vor den Kopf gestoßen, da man nur selten auf rockige Musik, die partytauglich ist, stößt. Aber wenn man sich erstmal auf den neuen Sound eingelassen hat, hat die CD wirklich interessante Musik zu bieten. Etwas mehr vom alten Blink 182 hätte aber sicherlich nicht geschadet.
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am 1. Januar 2004
... Blink hätten Songmäßig außer Powerchords nichts drauf.
Auf dem neuen self-titled Album zeigen sich die 3 Jungs aus San Diego von einer (musikalisch) komplett neuen Seite. Mit starken Alternative-Rock/Powerpop Anleihen entfernt sich das Trio vom belanglosen Teenie-Pop-Punk, was ihnen erstaunlich gut gelungen ist. Blink liefern ein Album ab das klingt als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Die Gesamtstimmung lässt sich allgemein als ziemlich düster und eher traurig bezeichnen. Die Texte drehen sich großteils um Persönliches. Jeder Song wirkt sehr durchdacht und erzählt eine eigene Geschichte. Vor allem wenn man im Booklet die Lyrics und beigefügten Kommentare der Bandmitglieder liest, bekommt jeder Titel seine eigene, unverwechselbare Atomsphäre.
Ich versuche nun jeden Song mit Hilfe eines kleinen Kommetares zu bewerten:
1.)Feeling This: Netter Opener, allerdings als Single nicht repräsentiv für das Album
2.)Obvious: Düster, der dunkelste Song der Platte, aber sehr geile Gitarre
3.)I Miss You: Sehr schöne Ballade, melodiös und gefühlvoll gesungen
4.)Violence: Der Verse ist sehr experimentell, und ziemlich gewöhnungsbedürftig. Der knackige Refrain entschädigt aber.
5.)Stockholm Syndrom: Rockt richtig. Dürfte live auch ziemlich reinhauen :)
6.)Down: Typischer Song des neuen Albums. Textlich und auch soundmäßig top. Eigentlich schon ein Alternative-Rock Track.
7.)The fallen Intelrude: Hat sound-mäßig absolut nichts mit Blink zu tun. Trotzdem ein sehr chilliger Song, wirklich gut gelungen.
8.)Go: Rockt wieder. Knackiger Pop-Punk-Song, lässt niemanden ruhig sitzen ;)
9.)Astenhia: Sehr atmosphärisches Intro, toller Refrain und coole Bridge.
10.)Always: Eine weitere Ballade. Wieder etwas ziemlich neues, absolut ok.
11.) Easy Target: Ein weiteres eher härteres Stück. Rockt!
12.)All Of This: Eine Ballade in der Robert Smith von "The Cure" einen (sehr gelungenen) Gastauftritt hat. Klingt kaum noch nach Blink, trotzdem klasse.
13.)Heres Your Letter: Erinnert am ehesten an die "alten" Blink. Klassischer Pop-Punk-Song.
14.)I'm Lost without you: Nochmal eine richtige Ballade zum ausklingen des Albums. Schön! :)
Wenn man sich die Discographie von Blink ansieht, kann man sich wirklich gut den Stilwandel der Band ansehen, der von minimalistischen 3-Akkord-Schredderern der ersten Alben bis zu den komplex aufgebauten Songs des neuen Albums reicht. Gute Songwriter waren Blink schon immer, textlich und auch musikalisch sind sie sicher talentiert. Aber ihr wahres Potential zeigt sich (so sehr ich Klassiker wie M&Ms, Reebok Commercial usw. verehre) erst mit diesem neuen Album. Man darf gespannt sein wie diese Entwicklung weitergeht. Blink-Neulingen empfehle ich für den Anfang „Take Off Your Pants And Jacket", da dies meiner Meinung nach einen guten Kompromiss zwischen „Enema Of The State" und dem neuen Album bietet.
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am 14. Dezember 2003
Das mittlerweile fünfte Studioalben von blik-182 markiert wohl die größte musikalische Veränderung der Band. War „Take Off Your Pants And Jacket" (2001) noch ein Punkrock-Album in bester „blink" -Tradition, so entfernt sich die neue Platte deutlich vom früheren Standard. Der Stil geht vielmehr in Richtung Rock („Easy Target"), Emo („Down") und Ballade („I Miss You"). Die Titel und Texte klingen reifer und erwachsener als auf den früheren Werken. Klassischen Punkrock hört man nur noch sehr vereinzelt („Go"). Highlight ist meiner Meinung nach die Gänsehaut-Ballade „Lost Without You" (6:21), so etwas hätten der Band nur wenige zugetraut. Das alles dürfte manchen Fans der früheren Sachen schon zuviel Veräderung sein, aber es ist legitim und auch wichtig für eine Band, sich weiterzuentwickeln. Das haben blink mit dem neuen Album auch getan. Drummer Travis Barker charakterisierte die CD in einem Interview als ernster und reflektierender als die Vorgänger.
Sicherlich ist das neue Studioalbum längst nicht so eingängig wie alles Frühere, aber nach dem dritten oder vierten Durchhören lernt man den neuen Stil der Gruppe zu schätzen und vielleicht auch zu lieben. Blink-182 entwickeln sich weiter, und das ist gut so.
Besondere Erwähnung verdient außerdem die erstklassige Ausstattung des Albums. Fünf Videos, von der Band in Eigenregie produziert, sind auf der CD enthalten, und das in sehr ansprechender Qualität. Dazu gibt es eine Live-Version von „Anthem Part II" als Bonus Track und im Booklet finden sich sämtliche Songtexte und Anmerkungen und Kommentare der Band zu den einzelnen Titeln.
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am 22. November 2003
Obwohl der stilistische Kurswechsel in Richtung Emo für das neue Blink 182-Album ja schon früh angekündigt wurde, ist die neue Scheibe mehr als nur eine Überraschung. Man hat das Vorhaben, für jeden Song ein individuelles Klangbild zu kreieren, konsequent umgesetzt und damit ein unglaublich vielfältiges und erfrischendes Album geschaffen (u.a. durch die Verwendung von ihr Leben aushauchenden Verstärkern, uralten Aufnahmegeräten oder auch durch mit Duschgeräuschen verschmolzenen Vocals...) . Wenn es auch jetzt etwas länger dauert, bis man sich in die CD eingehört hat, so ist der Genuß im Anschluss nur umso größer, denn die Stücke haben (meiner Meinung nach) trotz wesentlich anspruchsvollerem Songwriting nicht an Eingängigkeit verloren, wirken aber noch leidenschaftlicher und breiter. Es macht hier nicht viel Sinn, auf einzelne Stücke näher einzugehen, weil wirklich jeder Song auf der CD ganz für sich steht und die klangliche Bandbreite für ein komplettes neues Album liefern könnte. "Blink 182" ist ein musikalisches Kunstwerk und trägt zu Recht den Namen der Band selbst, die darin ihren Meister gefunden zu haben scheint.
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HALL OF FAMEam 5. Dezember 2003
Das neue Album der Neo-Punker klingt irgendwie anders und erwachsener als ihre Vorgänger. Liegt es an den diversen Nebenprojekten der Bandmitglieder (Box Car Racer u.a.) oder doch an der langsam aufkommenden Reife, die es einfach nicht mehr zuläßt, nur Gute-Laune-Songs zu spielen.
Auf jeden Fall finden sich auf "Blink 182" nur mehr eine Hand voll dieser Fun-Punk-Songs, für die sie geliebt wurden. Auf der anderen Seite hat diese Fun-Attitüde auch immer ihre wahre musikalische Klasse in den Hintergrund gerückt. Und so klingen sie jetzt reifer mit Titeln wie "All Of This" mit ihrem Idol Robert Smith oder dem perfekten Radio-Hit "Always". Ansonsten dominieren die Midtemposongs, die zwar nicht auf Anhieb zum Mitsingen einladen, die jedoch trotzdem musikalische Qualität besitzen. Und einen breit angelegten Lovesong haben sie auch noch zu bieten: "I'm Lost Without You".
Insgesamt eine gelungene musikalische Entwicklung des Trios, dem jetzt nur noch die Fans folgen müssen.
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am 15. Juli 2007
Bei Blink 182 hat sich seit "Take off your pants and jacket" einiges geändert.Bei diesem self-titled Album kommt es einem bei machen Songs fast so vor als würde man gar nicht Blink 182 hören. Schlecht?-Nein! Sie haben sich einfach weiterentwickelt und etwas experimentiert.Man muss sich meiner Meinung nach erst einmal in die Songs reinhören um den wahren Wert zu erkennen.Ich werde mich jetzt einfach mal jeden Song einzelnd befassen.

01 - Feeling this: 4/5
VersEin Song bei dem man noch etwas an alte Zeiten erinnert wird.
Genialer Refrain, der schön nach vorne geht und ordentliche Verse.

02 - Obvious: 3/5
Dieser Song ist ein Beispiel der Weiterentwicklung.
Mit Heruntergestimmter Gitarre rocken sich Blink 182 hier durch
Verse,Refrain & Bridge.Doch genau dieser neue Sound ist nicht so mein
Ding

03 - I Miss You: 5/5
Die ruhige Seite Blink 182`s.Schöne Melodie und guter Drum Track.

04 - Violence: 5/5
Wieder ein Song bei dem man nicht an Blink 182 denken würde.
Die Verse ohne Gitarre, leisem Bass und Electric Drums
Dennoch wunderbar arrangiert und ein Ohrwurm reifer Refrain.

05 - Stockholm Syndrom: 5/5
Ragt für mich herraus.Rockiger Song der einfach nach vorne geht.

06 - Down: 4/5
Verse sind hier etwas ruhiger.
Zwar anders,doch ebenfalls hörenswert.

07 - The Falling Interlude: 0/5
Gefällt mir überhaupt nicht.Abgesehen von den
Drums einfach nur Klavier und dämliches Geschwetz.
Hätte man weglassen können.

08 - Go: 4/5
Nochmal ein Song im rockigen Gewand.
Marks Stimme passt wunderbar zum Feeling des Songs.

09 - Asthenia: 3/5
Kein unbedingt schlechter Song,doch die Verse sind etwas störend.
Doch der Refrain heimst nochmal 3 Punkte von 5 ein =)

10 - Always: 5/5
Der beste Song des Albums.Verdammt guter Text und vom Refrain will ich gar nicht erst reden.Genial.

11 - Easy Target: 5/5
Wieder einer meiner Lieblingsongs.Leicht rockend und wieder einmal super Refrain wie in fast allen Songs dieses Albums.Ebenfalls ein Anspieltipp.

12 - All of This: 4/5
Schöner Song,wieder ruhig und mit einem Gastsänger von The Cure.

13 - Here`s Your Letter: 4/5
Geiles Gitarrenriff und perfekte Verse,was von dem refrain abgerundet einen wunderbaren Song ergibt.

14 - I`m Lost without You: 2/5
Hier zeigen Tom,Mark und Travis ihre ruhige Seite.
Was mir nicht sonderlich gefällt.Toms Gesang wird mit der Zeit ganz schön nervig. Nicht unbedingt mein Song.
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am 5. Dezember 2005
Das 2003 erschienene Album der Platin-Punks blink182 dreht sich mittlerweile seit ca.2 Jahren in meinem CD-Player und das un-
glaubliche ist,es gibt immer noch Neuheiten die jetzt erst hörbar werden: mal kraftvolle Drums,schöne Keyboardflächen,einfache Sachen die zeigen wieviel Mühe sich die Band gegeben hat und die Songs "größer" machen,ihnen Würde verleihen.
Mit diesem Album hat blink sich aus der Pop-Punk-Kaste gelöst und in der Tat ein wirklich vielseitiges teils komplexes, aber auch trotzdem blinkleichtes melodisches Meisterwerk abgeliefert.Herauszuheben ist auf jeden Fall das punktgenaue öfters verwirrende, dann aber doch in sich schlüssige Drumming von Travis Barker.Das Songwriting handelt vorwiegend um große Gefühle,diese werden allerdings im Gegensatz zu früher in schönster epischer Art und Weise vorgetragen.
Als absolute Highlights auf diesen Album zähle ich die Songs: Feeling this:starkes Intro,klasse Melodie,unerwartete Tempowechsel,starkes Ende; I miss you:geht direkt ins Ohr,Bassist und Sänger Mark Hoppus begeistert hier durch glasklaren Gesang; Down:toller Refrain,starke Drums; Always:typisch blink,lustiger Text,einfach hingerotzt zum wohlfühlen; Iam lost without you:romantische Lyrics,super gesungen von Tom Delonge,zum Schluss definiert Barker den Begriff Geschwindigkeit in Sachen Drums.
Fazit: Blink hat mit diesen Album ein Meilenstein gesetzt. Ich denke die Leute die Blink seit den Durchbruch 1999 dank Hits wie "all the small things" kennen und sich damals im pubertären Alter befunden haben, werden mit diesem Album einen tollen Begleiter zum Erwachsenwerden haben. Man kann Blink nur den Respekt aussprechen,es ist bekannt das blink gute Musik macht,allerdings mit so einem intensiven,abwechslungsreichen Album wurden alle Vorstellungen und Erwartungen weit übertroffen!
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am 1. Januar 2004
...als erwaret. Das fällt mir zum neuen Album von Blink 182 ein. Eigentlich bin ich ja kein wirklicher Fan von Blink 182-typischer Musik sondern eher von Progressive Rock(Mars Volta,...), aber die Band hat sich mit diesem Album wirklich weiterentwickelt, und das sogar sehr zum Positiven! Schon die Single kommt anders als erwartet daher. Ich hab den Titel erstmals auf einer Party gehört und wusste zu Beginn nicht, was da läuft, bis mir eine Freund klar gesagt hat, dass das Blink 182 sei. Mein erster Gedanke war, dass einige Passagen irgendwie an ATDI in früheren Tagen erinnern(z.B. der Anfang bis zum Refrain).
Blink 182 hat mit seiner neuen Scheibe sicherlich viele Fans und auch solche(wie mich), die eher andere Musikrichtungen bevorzugen, überrascht. Die Meinung von manchen Rezensenten, dass sie auf diesem Album unmotiviert zu Werke gehen, kann ich nicht teilen, im Gegenteil! Blink 182 wird erwachsen, langsam aber doch. So würde ich sie jetzt kurz vor dem Ende der Pubertät ihres musikalischen Stils sehen, denn sie versuchen sich zu verändern, auch wenn sie dabei vielleicht viele Fans verlieren.
Deshalb:
1 Stern für den Mut zum Anderen
1 Stern für die Experimentierfreude
1 Stern für den noch immer vorhandenen Partyfaktor
1 Stern für die Weiterentwicklung
macht 4 Sterne. Für 5 reichts zwar nicht, aber ich denk mal, es ist ein guter/neuer Anfang den sie da hingelegt haben.
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